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Fernwärmeleitungsnetz Stadtwerke Clausthal GmbH

Die Daten umfassen das Versorgungsnetz Fernwärme Clausthal-Zellerfeld. Fernwärme gelangt über Leitungen in die angeschlossenen Gebäude. Das Prinzip ist einfach: Zur Wärmeerzeugung strömt Gas in einen Verbrennungsmotor. Kinetische Energie und damit Wärme werden frei. Aus dem verbrannten Gas werden 2/3 Wärme und 1/3 Strom. Die Wärme gelangt gespeichert in heißem Wasser in einen geschlossenen Kreislauf, der Strom wird in das allgemeine Netz eingespeist.

Gasleitungsnetz Stadtwerke Clausthal GmbH

Versorgungsnetz Clausthal-Zellerfeld / OT Buntenbock

Promotionscluster 'Nexus Ressourcenschonung und Klimaschutz'

Im Rahmen des Promotionscluster "Nexus Ressourcenschonung und Klimaschutz", welches an die Ressourcenkommission am Umweltbundesamt (UBA) angegliedert ist, wurden drei Promotionsvorhaben mit Mitteln des Ressortforschungsplans des Bundesumweltministeriums (BMUV) gefördert und durchgeführt: Das Promotionsvorhaben I beschäftigt sich mit dem Thema "Die Gestalt der Nachhaltigkeit" und wurde an der Folkwang Universität in Essen von Herrn Dustin Jessen bearbeitet. Mit dem Promotionsvorhaben II zum Thema "Ressourcenleichter Aufbau der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)-Infrastruktur" befasste sich von 01.07.2018 bis zum 31.08.2019 Herr Florian Fiesinger an der Technischen Universität (TU) Clausthal. Dieses Vorhaben wurde von Frau Charlotte Joachimsthaler an der Technischen Universität (TU) Dortmund fortgeführt und auf den thematischen Schwerpunkt "Ressourcenbedarf der Energiewende" fokussiert. Das Promotionsvorhaben III wurde von Herrn Thomas Kippes an der Universität Augsburg bearbeitet und trägt den Titel "Dissipation von Funktionsmaterialien". Dieser Forschungsbericht fasst die zentralen Ergebnisse der drei Promotionsvorhaben zusammen. Eine Übersicht der drei Projekte sowie Verlinkungen zu bereits erfolgten Veröffentlichungen sind zu Beginn des Berichts kurz dargestellt. Quelle: Forschungsbericht

Protokoll der öffentlichen Sitzung vom 27.09.2023

Planungsteam Forum Endlagersuche Datum: 29.09.2023 _________________________________________________________________________ Protokoll Öffentliche Sitzung des PFE 27.09.2023, 18.30-21:00 Uhr Teilnehmende:In der Spitze 89 Teilnehmende, gegen Ende 75. Mitglieder des PFE:Eva Bayreuther, Bettina Gaebel, Asta Haberbosch, Asta von Oppen, Andreas Fox, Daniel Lübbert, Heiko Schaak, Farras Fathi, Oliver Helten, Asta Haberbosch (zivilgesellschaftliche Mitglieder des PFE) Dagmar Dehmer, Lisa Seidel (BGE mbH) Ina Stelljes (BASE), Evelyn Bodenmeier (BASE) Weitere:Alexander Krüger, Claudia Hofedietz, Angelika Rigal (b-lab BASE) Moderation:Asta Haberbosch (PFE), Co-Moderation Evelyn Bodenmeier (BASE) Protokoll:Katherin Wagenknecht (b-lab BASE) Graphic Recording:Lorna Schütte Hinweis:Alle auf der Sitzung vorgestellten ppt finden sich auf der Endlagersuche-Infoplattform Inhalt TOP 1Begrüßung und Mentimeter-Abfrage ………………………………………………………………………………..2 TOP 3Programmvorstellung 2. Forum Endlagersuche .................................................................... 2 TOP 2Graphic Recording................................................................................................................... 5 Bei Fragen melden Sie sich gerne unter: beteiligung@base.bund.de oder +49 30 184321 - 0 1 Planungsteam Forum Endlagersuche Datum: 29.09.2023 TOP 1 Begrüßung und Mentimeter-Abfrage A. Haberbosch begrüßt in ihrer Rolle der Moderation die Teilnehmenden der öffentlichen Sitzung und stellt die Agenda des Abends vor. Als interaktive Abfrage und zur Erstellung von Meinungsbildern wurden Mentimeterumfragen nach einigen Themenblöcken gestellt. Die Ergebnisse der Mentimeter-Abfrage finden sich in den gesammelten Anlagen (Anlage 1). Die Umfragen wurden von D. Dehmer (BGE mbH) durchgeführt. Eine gezeigte Karte der Teilgebiete kann hier eingesehen werden: Karte der Teilgebiete TOP 2 Rückblick – Vorschau Vorstellung der Arbeit und Diskussionen der letzten Monate im Planungsteam Forum Endlagersuche durch A. Fox: • • • • • TOP 3 In den letzten Monaten wurden Arbeitsteams gebildet: Arbeitsteam Kommunikation (Schwerpunkte Moderation, Website, Konferenztechnik 2. FE) und Arbeitsteam Programm (Aufruf zur Mitgestaltung und Programmgestaltung des 2. FE). Ergebnisse des Arbeitstreffens der Zivilgesellschaftlichen im Juni wurden in den Aufruf zur Mitgestaltung (AzM) eingespeist. Im Vorfeld des 2. Forum Endlagersuche wird frühzeitige, umfassende und systematische Information gefordert. Die Vernetzungsliste wurde auf einen neuen Dienstleister umgestellt. Einrichtung eines Arbeitskreises beim BMUV zu Evaluation und Zeitbedarfe Diskussion um Zeitbedarfe und Optimierungsmöglichkeiten des Verfahrens findet weiter auf verschiedenen Ebenen statt und wird auch beim 2. Forum Endlagersuche eine wichtige Rolle spielen. Programmvorstellung 2. Forum Endlagersuche Vorstellung des Programmentwurfs für die Forumstage (6.-14.11.2023) und 2. Forum Endlagersuche durch Evelyn Bodenmeier, BASE (siehe Anlage 2). Insgesamt gab es 83 Einreichungen im Rahmen des Aufrufs zur Mitgestaltung (AzM), davon waren rund 40 Prozent der Beitragsvorschläge aus der interessierten Öffentlichkeit. Die Veranstaltungen der Forumstage sowie des 2. Forum Endlagersuche nehmen die aktuellen Diskussionen und Fragestellungen auf. Die Forumstage finden digital statt. Es ist keine Anmeldung im Vorfeld nötig. Das 2. Forum Endlagersuche wird hybrid organisiert: Die Teilnehmenden können vor Ort diskutieren, oder sich online dazuschalten. Ausnahme sind die Arbeitsgruppe 7 und 11, die ausschließlich in Präsenz stattfinden werden. Bei Fragen melden Sie sich gerne unter: beteiligung@base.bund.de oder +49 30 184321 - 0 2 Planungsteam Forum Endlagersuche Datum: 29.09.2023 Im Rahmen des 2. Forum Endlagersuche finden die Wahlen des Planungsteam Forum Endlagersuche statt. Fragen & Antworten: F: Werden auch die Fragen zur Grenztemperatur und Packungsdichte auf dem Forum besprochen? A: Im Programm des 2. Forum Endlagersuche gibt es eine Arbeitsgruppe zu Grenztemperatur, die die Diskussionen des Workshops des BASE zur Grenztemperatur (März 2023) fortsetzt. Die Organisation des Workshops basierte auf einem Antrag des 1. Forum Endlagersuche. Vorstellung der Arbeitsgruppen O. Helten, PFE, stellt die Veranstaltung zu Tongesteinen vor, die am Dienstag, dem 14.11. um 17-20 Uhr stattfindet. Die Zielgruppe für die Veranstaltung sind interessierte Lai:innen und Expert:innen. Ein Vortrag der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) wird die Frage diskutieren, welche Rolle Tongesteine in der Endlagersuche spielen. B. Gaebel, PFE, präsentiert die Arbeitsgruppen 7 und 11: Beide Arbeitsgruppen wurden eingereicht vom TRANSENS-Forschungsverbund. TRANSENS ist ein vom Bundesministerium Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und der Volkswagenstiftung durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördertes Verbundvorhaben, das von der TU Clausthal koordiniert wird. D. Dehmer, BGE mbH, spricht über die Arbeitsgruppen 4 und 8. Die Arbeitsgruppe 4 „Das Konzept zur Ermittlung von Standortregionen – Fragen, Antworten und Diskussionen“ fokussiert auf die methodische Vorgehensweise der Vorhabensträgerin zur Eingrenzung der Teilgebiete. Arbeitsgruppe 8 „Einblick in die Eingrenzung – Was ist 2024 von der BGE mbH zu erwarten“ nimmt das kommende Jahr in den Blick: Wie werden zukünftige Arbeitsstände kommuniziert und was wird konkret in den nächsten Monaten umgesetzt. D. Dehmer verweist auf die bevorstehende Veröffentlichung der BGE mbH zur Methodik der Eingrenzung und der dazugehörenden Veranstaltung am 9.10.2023. Fragen und Antworten F: Wie wird mit dem Bedarf umgegangen, dass bestimmte Themen über das Forum hinaus diskutiert werden sollten? A: Die Diskussionen der Veranstaltungen werden umfassend dokumentiert und bereitgestellt. Es wird auf dem 2. Forum Endlagersuche die Möglichkeit für organisatorische wie auch für inhaltlich- fachliche Anträge geben. Zum Abschluss des TOP 3 wird eine Umfrage online geschaltet. Die Ergebnisse der Mentimeter- Umfrage können Sie in der Anlage 1 nachvollziehen. Fragen der Umfrage: Planen Sie eine Kandidatur für das Planungsteam Forum Endlagersuche? Was könnte Sie motivieren beim Planungsteam Forum Endlagersuche mitzumachen? Bei Fragen melden Sie sich gerne unter: beteiligung@base.bund.de oder +49 30 184321 - 0 3

Geologische Übersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1:200.000 (GÜK200) - CC 4726 Goslar

Blatt Goslar zeigt einen sehr interessanten Ausschnitt der Geologie Deutschlands. Im zentralen Teil der Karte ist der Harz, im Norden das Harzvorland mit Subherzyner Senke und im Süden das Thüringer Becken erfasst. Der Harz zählt zu den Mittelgebirgen aus variszisch verfaltetem und verschiefertem Paläozoikum. Ein Großteil der geologischen Einheiten und Störungen streicht Südwest-Nordost. Die Platznahme der magmatischen Intrusivkomplexe (Brocken-, Ramberg- und Oker-Granit bzw. Bad Harzburger Gabbro) fand im Unterkarbon statt, während die Vulkanite bei Ilfeld ("Ilfelder Porphyrit" bzw. "Ilfelder Melaphyr") im Perm aufdrangen. Der Harz kann in drei Zonen gegliedert werden. Zum Oberharz zählen die Clausthaler Kulmfalten-Zone, der Oberharzer Devonsattel sowie die Acker-Bruchberg-Zone zwischen Osterode und Bad Harzburg. Der Mittelharz wird von der Blankenburger Faltenzone mit dem Elbingeröder Komplex, dem Tanner Grauwacken-Zug sowie der Sieber-Mulde gebildet. Zum Unterharz gehören die Harzgeröder Faltenzone (Olisthostrom-Rutschmassen) mit der Selke- und Südharz-Mulde (Gleitdecken) sowie das Epimetamorphikum der Zone von Wippra. Zurückhaltend wurde bei der Darstellung von Störungen verfahren, deren häufiges Auftreten zwar bekannt, deren Verlauf aber oft unsicher ist. Zechstein-Sedimente umranden den Harz, besonders in seiner südlichen bzw. südwestlichen Begrenzung. In der Subherzynen Senke sind kreidezeitliche Sedimente aufgeschlossen, die großflächig von quartärem Löss überlagert sind und von dünnen Ausbissen triassischer Sedimente umrandet werden. Westlich des Harzes zeigt sich der nördliche Leinetal-Graben mit mesozoischen Sedimenten (Keuper bis Malm) und der Erhebung des Rhüdener Sattels, auf dessen Buntsandstein-Formation die niedersächsische Neugliederung des Buntsandsteins beruht. Der Südteil des Blattes wird von der Trias des Eichsfeld-Thüringer Beckens (Keuper bis Buntsandstein) eingenommen, aus dem der Kreide-Ausbiss des Ohmgebirges und die jungpaläozoischen Sedimente des Kyffhäuser-Gebirges mit seinem präkambrischen Kristallinkomplex hervorragen. Auch hier kommt es zu Überlagerungen durch quartäre Lockersedimente, vorwiegend weichselkaltzeitlichem Löss. Neben der Legende, die über Alter, Genese und Petrographie der dargestellten Einheiten informiert, gewährt ein Profilschnitt Einblicke in den Aufbau des Untergrundes. Von Nord nach Süd kreuzt er das subherzyne Becken, die Harz-Nordrand-Aufschiebung, den Harz mit dem Eckergneis und Brockengranit, das Eichsfeld-Thüringer Becken mit dem Ohmgebirge und der Eichenberg-Gothaer Grabenzone.

PK_8_-_Vergleichende_Zusammenstellung_und_Parametisierung-bGZ.pdf

Vergleichende Zusammenstellung und Parametrisierung der Festigkeits- und Verformungseigenschaften von Salzbeton der bGZ – ERA Morsleben im Auftrag des LAGB Sachsen Anhalt Clausthal, April 2013 Technische Universität Clausthal – Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik Lehrstuhl für Deponietechnik und Geomechanik Erzstraße 20 – 38678 Clausthal-Zellerfeld - Tel.: 05323/ 722242 – Telefax: 05323/ 722341 Technische Universität Clausthal – Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik Lehrstuhl für Deponietechnik und Geomechanik Parametrisierung der Festigkeits- und Verformungseigenschaften von Salzbeton der bGZ Inhaltsverzeichnis 1 2 3 3.0 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 2n 3.6 3.7 3.8 3.9 4 5 6 7 Seite Einleitung und Veranlassung .................................................................................. 3 Übersicht über das Versuchsprogramm ................................................................ 10 Rezepturbezogene Analyse der Festigkeits- und Verformungseigenschaften ......... von Salzbetonprüfkörpern der bGZ....................................................................... 30 Zusammenstellung rezeptur- und abbaubezogener Salzbetonrezepturen ............. 30 Rezeptur 1a – Flugasche Mehrum – Sorten 15116-15120 – Abbaue 2s+3s ............ 3.Sohle................................................................................................................... 33 Rezeptur 1ab – Flugasche Mehrum ± CaCl2-Lösung – Sorten 15116-15120 + ...... 16001-16005 Abbaue 2s+3s 3a Sohle................................................................... 38 Rezeptur 1ab2ab – Flugasche ± CaCl2-Lösung – Sorten 15116-16053 Abbaue 2s+3s 3. Sohle und 2s+3s+2n 3a Sohle................................................................. 43 Rezeptur 3a – Kalksteinmehl Bernburg 328 – Sorten 16069-16077 Abbaue .......... 2s+3s+3n+1a 2. Sohle ........................................................................................... 48 Rezeptur 3b – Kalksteinmehl Bernburg 350 – Sorten 16091-16101 Abbaue 2. Sohle + 13a 1.Sohle........................................................................................... 53 Rezeptur 3bd – Kalksteinmehl Bernburg 350 ± Lauge Marie – Sorten 16091- ....... 16101 + 16459-16484 Abbaue 2s+3s+2n+3n 2a Sohle und 2s+2n 1. Sohle + ........ 4s 4a Sohle ............................................................................................................ 58 Rezeptur 3abd – Kalksteinmehl Bernburg ± CaCl2-Lösung ± Lauge Marie – ........ Sorten 16055-16484 Abbaue 3n+4n+4s 3a Sohle und 2s+3s+2n+3n+1a 2. ............ Sohle und 2s+3s+2n+3n2a Sohle und 13a+2n+2s 1. Sohle und 4s 4a Sohle........ 63 Rezeptur 3ab – Kalksteinmehl Bernburg 328/350 – Sorten 16073-16074 + ........... 16091-16098 Abbaue 2n+1a 2. Sohle ................................................................... 68 Abbaue 13n+13s + 1a + 2n 3a Sohle .................................................................... 73 Rezeptur- und abbaubezogene Parametrisierung der Festigkeits- und .................... Verformungseigenschaften von Salzbeton der bGZ ............................................. 78 Zusammenfassende Charakterisierung der mechanischen Eigenschaften des ......... untersuchten Salzbetons ........................................................................................ 80 Projektbezogene Unterlagen und Literatur ........................................................... 83 Anlagen ................................................................................................................. 85 Anlage 1:Zusammenstellung der Versuchsergebnisse einaxialer Druckversuche Anlage 2:Zusammenstellung der Versuchsergebnisse triaxialer Druckversuche Anlage 3:Zusammenstellung der Versuchsergebnisse von Spaltzugversuchen Anlage 4:Zusammenstellung der Versuchsergebnisse ein- und triaxialer Kriechversuche 2

Fachlicher Abschlussbericht

RESSORTFORSCHUNGSBERICHTE ZUR SICHERHEIT DER NUKLEAREN ENTSORGUNG Anwendung der künstlichen Intelligenz (KI) für die Standortauswahl von tiefen geologischen Endlagern (AKI) Vorhaben FKZ 4721E03210 AUFTRAGNEHMER:IN: Öko-Institut e.V. Institut für angewandte Ökologie, Darmstadt UNTERAUFTRAGNEHMER:IN: Technische Universität Clausthal, Institute for Software and Systems Engineering, Clausthal-Zellerfeld Dipl.-Ing. Judith Krohn Dr. Veronika Ustohalova Dr. Florian Krob Dr. Saleem Chaudry Prof. Dr. Andreas Rausch Dr. Stefan Wittek M.Sc. Dimitri Bratzel Anwendung der künstlichen Intelligenz (KI) für die Standortauswahl von tiefen geologischen Endlagern (AKI) Untertitel Dieser Band enthält einen Ergebnisbericht eines vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung im Rahmen der Ressortforschung des BMU (ReFoPlan) in Auftrag gegebenen Untersuchungsvorhabens. Verantwortlich für den Inhalt sind allein die Autor:innen. Das BASE übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, die Genauigkeit und Vollständigkeit der Angaben sowie die Beachtung privater Rechte Dritter. Der Auftraggeber behält sich alle Rechte vor. Insbesondere darf dieser Bericht nur mit seiner Zustimmung ganz oder teilweise vervielfältigt werden. Der Bericht gibt die Auffassung und Meinung der Auftragnehmer:innen wieder und muss nicht mit der des BASE übereinstimmen. BASE-RESFOR-025/23 Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende URN: urn:nbn:de:0221-2023082139048 Berlin, September 2023 Impressum Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) R E S S O R T F O R S C H U N G S B E R I C H T E ZUR S I C H E R H E I T D E R N U K L E A R E N E N TS O R G U N G Auftragnehmer:in: Öko-Institut e.V. Institut für angewandte Ökologie, Darmstadt Unterauftragnehmer:in: Technische Universität Clausthal, Institute for Soft- ware and Systems Engineering, Clausthal-Zellerfeld Dipl.-Ing. Judith Krohn Dr. Veronika Ustohalova Dr. Florian Krob Dr. Saleem Chaudry Prof. Dr. Andreas Rausch Dr. Stefan Wittek M.Sc. Dimitri Bratzel 030 184321–0 www.base.bund.de Stand: September 2023 www.oeko.de Anwendung der künstlichen Intelligenz (KI) für die Standortauswahl von tiefen geologischen Endlagern (AKI) Vorhaben mit FKZ 4721E03210 für das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE). Darmstadt, 14.11.2022 Der Bericht gibt die Auffassung und Meinung des Auftragnehmers wieder und muss nicht mit der Meinung der Auftraggeberin übereinstimmen. Autorinnen und Autoren Dipl.-Ing. Judith Krohn Dr. Veronika Ustohalova Dr. Florian Krob Dr. Saleem Chaudry Öko-Institut e. V. Prof. Dr. Andreas Rausch Dr. Stefan Wittek M.Sc. Dimitri Bratzel TU Clausthal Kontakt Unterauftragnehmer Technische Universität Clausthal Institute for Software and Systems Engineering Adolph-Roemer-Straße 2a 38678 Clausthal-Zellerfeld Partner Kontakt info@oeko.de www.oeko.de Geschäftsstelle Freiburg Postfach 17 71 79017 Freiburg Hausadresse Merzhauser Straße 173 79100 Freiburg Telefon +49 761 45295-0 Büro Berlin Borkumstraße 2 13189 Berlin Telefon +49 30 405085-0 Büro Darmstadt Rheinstraße 95 64295 Darmstadt Telefon +49 6151 8191-0

Dokumentation der Arbeitsgruppe 1 des 1. Forums Endlagersuche 2022

1. Forum Endlagersuche, 20.-21. Mai 2022, Mainz Abb. 1: Logo Forum Endlagersuche, Grafik: BASE Dokumentation 1. Forum Endlagersuche 20.-21. Mai 2022 Halle 45 in Mainz und online (hybrid) Protokoll AG 1 nach der öffentlichen Online-Konsultation 1. Forum Endlagersuche, 20. - 21. Mai 2022, Mainz AG 1 Methodenentwicklung AG 1 Methodenentwicklung: Was leisten die vorläufigen Sicherheitskonzepte und Endlager-Auslegungen in der Methodenentwicklung? Ergebnisprotokoll 21.05.2022, 10:30-12:45 Uhr Teilnehmende: In der Spitze nahmen 85 Personen (72 digital/13 vor Ort) an der Veranstaltung teil. Referent:innen: Dr. Thomas Loser (BGE mbH), Thomas Bever (BGE mbH), Prof. Dr. Röhlig (TU Clausthal) AG-Pat:innen: Asta von Oppen (PFE), Bettina Gaebel (PFE) Moderation: Dagmar Gebhardt Vortrag Dr. Lohser, Herr Bever (BGE mbH) Vorstellung repräsentative vorläufige Sicherheitsuntersuchung (rvSU) und vorläufige Sicherheitskonzepte (u. a. Erläuterung der Unterschiede der Endlagerkonzepte für die drei Wirtsgesteine; Endlagerbehälterent- wicklung; Erläuterung Temperaturentwicklung und Platzbedarf für das Endlager je nach Teufe) Vortrag Prof. Dr. Röhlig (TU Clausthal) Vorstellung Kriterien für Endlagerkonzepte nach Endlagersicherheitsverordnung und Varianten zur Geometrie des Endlagers. Zentrale Herausforderung ist lt. Prof. Röhlig die verbal-argumentative Begründung, die die BGE mbH vornehmen will. Die Entscheidung für die Auswahl bestimmter Konzepte und die Auslegung aus der Vielzahl der Möglichkeiten müsse sehr gut begründet sein, damit es nachvollziehbar und verfahrenssicher sei. Er stellt das geplante Vorgehen der BGE mbH infrage, ein behälterbasiertes Sicherheitskonzept im Kristallingestein nur zu verfolgen, wenn in einem Untersuchungsraum oder Teiluntersuchungsraum ein ewG nicht möglich ist.1 Herr Prof. Röhlig berichtet, dass eine Stellungnahme der Entsorgungskommission (ESK) in den nächsten Tagen veröffentlicht werden solle, die die Festlegung einer wirtsgesteinsunabhängigen „Grenztemperatur“ als nicht durch das Vorsorgeprinzip gerechtfertigt einschätzt. Die im Gesetz von 2017 noch als „ausstehend“ bezeichneten Forschungsergebnisse lägen inzwischen vor. Daher wäre es nach Auffassung der ESK fachlich möglich, von den 100°C abzuweichen2. Frage Prof. Röhlig: Kann die Einschlussanforderung der Endlagersicherheitsanforderungsverordnung auch durch Typ 2 (Sicherheitskonzept für Kristallingestein über Behälter und nicht ewG) erreicht werden? Dies sollte so bald wie möglich geprüft werden. Prof. Röhlig gibt kritisch zu bedenken, dass die derzeitige Vorgehensweise davon ausgeht, dass Untersuchungsräume/Teiluntersuchungräume des Typs 2 nur dann in Betracht gezogen werden, wenn nicht einer oder mehrere des Typs 1 der Kategorie A oder B zugeordnet werden können. Dies könnte bedeuten, dass ein Untersuchungsraum des Typs 2, der geeignet wäre, nicht einbezogen wird. Diskussion Frau von Oppen fragt nach, wann man etwas über die Auslegung der oberirdischen Anlagen erfahren wird. Herr Bever erklärt, dass die Planung der oberirdischen Anlagen läuft. Insbesondere würden Überlegungen angestellt, was von der Anlieferung der Behälter bis zur Einlagerung notwendig ist, hier seien noch viele Fragen offen und es müssten Konzepte entwickelt werden. 1 Vorschlag zur Korrektur des Satzes aus der Online-Konsultation (8.7. bis 22.7.2022): „Er stellt das geplante Vorgehen der BGE mbH infrage, ein behälterbasiertes Sicherheitskonzept im Kristallingestein nur zu verfolgen, wenn ein ewG in keinem Untersuchungsraum oder Teiluntersuchungsraum möglich ist.“ 2 Zwischenzeitlich erschienen: https://www.entsorgungskommission.de/sites/default/files/reports/ESK_Stellungnahme_100GradKriteriumStandortauswahlgesetz_ ESK98-12052022.pdf Dokumentation AG-Protokolle Seite 2 von 17 1. Forum Endlagersuche, 20. - 21. Mai 2022, Mainz AG 1 Methodenentwicklung Herr Eichhorn (Geologischer Landesdienst Bayern) fragt, warum Behältertypen, die für Kristallin vorgesehen sind, nicht auch für die anderen Wirtsgesteine verwendet werden, wenn sie doch sicherer sind? Prof. Röhlig erörtert, dass Behältertypen nicht eins zu eins übertragbar seien. Grundsätzlich könne man sich aber Gedanken machen, ob man speziellere Behältertypen auch für Ton und Salz entwickelt. Herr Wenzel kritisiert die aktuelle Stellungnahme der ESK zum Thema Grenztemperatur. Herr Borkel erklärt, Stellungnahmen und Diskussionsbeiträge der ESK seien eine fachliche Position, jedoch nicht verbindlich. Herr Wenzel sieht die im Standortauswahlgesetz geforderte Klärung ausstehender Forschungsfragen nicht als erfüllt an und fragt, ob es für die Grenztemperatur nicht internationale Standards geben sollte. Prof. Röhlig erläutert, dass es keine internationalen Standards für diesen Auslegungsparameter geben könne, da dieser konzeptspezifisch abzuleiten und zu begründen ist. Er erklärt, dass 100 Grad keine Temperatur ist, die sich für eine Standardisierung eignet. Das Vorsorgeprinzip rechtfertige keine allgemeine Festlegung. Herr Borkel verweist auf zwei abgeschlossene Forschungsvorhaben, die in Auftrag gegeben worden sind: ein Review zur Grenztemperatur und eine experimentelle Studie zur Durchlässigkeit von Steinsalz bei Temperaturen oberhalb von 100 °C. Letzteres war eine relevante Diskussion zur der Zeit, als das Standortauswahlgesetz vorbereitet und verabschiedet wurde. Das Ergebnis dieser Studie ist, dass keine erhöhte Durchlässigkeit des Steinsalzes beobachtet werden konnte. Grundsätzlich dürfe die BGE Konzepte entwickeln. Das BASE nimmt im Verfahren Prüfrunden vor und bewertet, ob verfahrenskonform vorgegangen wurde. Frau von Oppen hält es für sinnvoll, dieses Thema in einem eigenen Workshop zu behandeln (sie verweist auch auf ihren Antrag dazu). Diskutiert wird, wer Ausrichter für diesen Workshop sein sollte. Herr Sailer sieht hier BASE oder BMUV als mögliche Ausrichter oder auch das Planungsteam. Frau von Oppen fragt Herrn Krauß, ob er sich dies für das BASE vorstellen könne. Er sagt, dies müsse BASE-intern diskutiert werden und schlägt Abteilung F vor. Prof. Röhlig fragt, ob das NBG hierfür infrage komme. Herr Brunsmeier sieht dies nicht im Aufgabenbereich des NBG. Herr Sailer erläutert, dass für die BGE mbH die 100 Grad Celsius als Grenztemperatur gelten, solange dies im Gesetz festgelegt sei; er hält es für wichtig, dass das BMUV hier spätestens Ende 2023 eine Entscheidung trifft (nach Abschluss der Fachdiskussion), bevor der Endbericht zu Phase 1 geschrieben sei. In Bezug auf diese wichtige Frage müsse möglichst früh Klarheit im Verfahren herrschen, weil die Grenztemperatur enormen Einfluss auf den Ausschluss von Regionen habe. Herr Brunsmeier stimmt Herrn Sailer zu und betont den Einfluss auf das Gesamtsystem (Verschlusssysteme, Materialien, Kritikalität etc.). Herr Brunsmeier hält es allerdings für problematisch, dass die BGE mbH im Papier zu Methodenentwicklung schreibt, sie arbeite bereits an der Anpassung der Grenztemperatur. Es werden auch Vergleiche mit dem Vorgehen in der Industrie genannt, wo der Operator Vorschläge unterbreitet. Es müsse transparent gemacht werden, welche weiteren Auswirkungen eine Änderung der Temperatur hätte. Frau von Oppen erklärt, das Vorgehen der BGE mbH bei der Erforschung der Behälter- und Endlagerkonzepte müsse systematisch und nachvollziehbar sein. Frau Seidel antwortet, dass die Anforderungen hier sehr hoch seien. Prof. Röhlig erörtert, dass es vermutlich darauf hinauslaufen werde, dass man nicht nur ein Endlagerkonzept pro Wirtsgestein betrachten kann, sondern man mehrere Varianten längerfristig berücksichtigen muss. Anlagen •Folien Vortrag Dr. Lohser, Herr Bever •Folien Vortrag Prof. Dr. Röhlig •Etherpad Dokumentation AG-Protokolle Seite 3 von 17

Digital Qualifiziert - Joachim Schachtner & Susan Trinitz

Starten wollen wir den Podcast mit einem Blick in die Arbeitsgruppe Digital Qualifiziertes Personal der Allianz der Wissenschaftsorganistionen. Dazu haben wir uns den Vorsitzenden der Arbeitsgruppe und seine Stellvertreterin eingeladen. Sie selbst bringen unterschiedliche Blickwinkel mit: der eine kommt aus der universitären Welt, die andere vertritt eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Was beide eint, ist Ihre Leidenschaft fürs Digitale. Der eine ist Prof. Dr. Joachim Schachter. Er ist Präsident der Technischen Universität Clausthal, die andere ist Susann Trinitz. Sie verantwortet bei der Helmholtz Gemeinschaft die Helmholtz Information und Datascience Academy. Freuen Sie sich auf ein spannendes Gespräch über Hürden und Chancen der Digitalisierung, den inneren Schweinehund und welche Kompetenzen für die Lehre wichtig sind. Und last but not least natürlich auch, was wir 2020 gelernt haben. Quelle: www.soundcloud.com

Leitungsnetz Regenwasser Abwasserbetrieb Clausthal

Die Daten kommen vom Vermesser im ISY Bau Format oder als DXF Datei.

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