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Sentinel-2 Copernicus -Geoportal Saarland-

Copernicus-Satellitendaten Copernicus ist ein europäisches Erdbeobachtungsprogramm, das von der Europäischen Union (EU) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), der Europäischen Organisation für meteorologische Satelliten (EUMETSAT) und deren Mitgliedsstaaten durchgeführt wird. Es besteht aus verschiedenen Systemen zur Datengewinnung und verbindet Fernerkundung mit Messungen vor Ort (in-situ Komponente). Aus den Beobachtungsdaten werden umwelt- und sicherheitsrelevante Informationen für 5 Kerndienste abgeleitet. Diese decken vorrangig die Bereiche Umwelt, Klimaschutz, nachhaltige Entwicklung, humanitäre Hilfe sowie sicherheitsrelevante Themen ab. Das Copernicus-Programm umfasst zudem eine eigene Satellitenflotte. Die Sentinel-Satelliten dienen der globalen Beobachtung der Atmosphäre, der Ozeane und der Landoberflächen. Die Sentinel-Daten und Copernicus-Dienste sind dabei für jedermann kostenlos und frei verfügbar zu beziehen – egal ob für behördliche Anwender, die Wissenschaft, kommerzielle Unternehmen oder gemeinnützige Organisationen und Bürger.

Newsletter Klimafolgen und Anpassung - Nr.: 48

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, entwickeln immer mehr Städte und Regionen Konzepte zur Anpassung an den Klimawandel. Wie unterschiedlich dabei die Herangehensweise, das Verfahren und die politische Verankerung sein kann, zeigt unser aktueller Schwerpunktartikel anhand der Beispiele Berlin und München auf. Bitte merken Sie sich den 27. und 28. Juni 2017 vor: auf dem Nationalen Dialog Gemeinsam sind wir klimaresilient möchten wir mit Ihnen darüber diskutieren, wie Beteiligung zu Klimaanpassung in Städten und Regionen gelingt. Eine interessante Lektüre wünscht das KomPass-Team im Umweltbundesamt Kommunale Konzepte zur Klimaanpassung: Was Städte und Regionen von Berlin und München lernen können Kommunale Konzepte zur Klimaanpassung Quelle: melancholiaphotography Mit Berlin und München haben im vergangenen Jahr die größte und die drittgrößte Stadt Deutschlands Konzepte zur Anpassung an den Klimawandel veröffentlicht. Beide Städte rechnen in Zukunft mit ähnlichen Trends: einer steigenden Durchschnittstemperatur, mehr Hitzetagen, einer Veränderung von Niederschlagsmustern sowie einer Zunahme von lokalen Starkregenereignissen. Doch wie die Städte mit diesen Herausforderungen umzugehen planen, unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht. Auch zeigt sich, dass sie in unterschiedlichem Maße Akteure aus den Städten bei der Erstellung der Konzepte beteiligt haben. Diese Unterschiede betrachtet der Artikel und zeigt darüber hinaus, wie die Städte ihre Aktivitäten auf der politischen Agenda verankert haben und welche Mittel für die Umsetzung der Anpassungsmaßnahmen bereitgestellt werden. Aus dem Vergleich beider Ansätze lassen sich Empfehlungen für zukünftiges Anpassungshandeln in weiteren Städten und Regionen ableiten. Weiterlesen Leitfaden für Klimawirkungs- und Vulnerabilitätsanalysen Wie verletzlich sind wir gegenüber den Folgen des Klimawandels? Um hierauf systematisch Antworten zu finden, etablieren sich neue Methoden: Klimawirkungs- und Vulnerabilitätsanalysen. Ein Leitfaden gibt nun Empfehlungen für die Durchführung und stellt die einzelnen Arbeitsschritte übersichtlich dar. Er beruht auf dem Ansatz der ersten gesamtdeutschen Studie „Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel“. Kernzielgruppen des Leitfadens sind Bundes- und Landesbehörden. UBA-Bericht: Anpassung an den Klimawandel erfolgreich fördern Ein Forschungsvorhaben des UBA hat Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel untersucht, die durch mehrere Finanzierungsprogramme gefördert wurden. Sechs Erfolgsfaktoren wurden so identifiziert: Kontinuität, Praxisbezug, Anschlussfähigkeit, Mainstreaming, Förderkonditionen und Unterstützung. Die recherchierten Maßnahmen sind alle in der Tatenbank des Umweltbundesamtes einsehbar. Weiterhin gibt der Bericht einen Einblick in die Konzeption und Umsetzung des Wettbewerbs Blauer Kompass. UBA-Bericht: Mit Satellitendaten Indikatoren für Klimaanpassung weiterentwickeln Das Umweltbundesamt hat getestet, inwieweit sich das Indikatorensystem zur Deutschen Anpassungsstrategie mit Satellitendaten weiterentwickeln lässt. Diese können vor allem zur differenzierten Landnutzungserfassung operationalisierbare Ansätze liefern, so die Ergebnisse. Zudem wurden Empfehlungen erarbeitet, wie das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus hinsichtlich eines nationalen Umweltmonitorings weiterentwickelt werden kann. Save the Date: Nationaler Dialog „Gemeinsam sind wir klimaresilient“, 27.-28. Juni 2017, Dessau Wie gelingen Beteiligungsprozesse, in denen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und Wirtschaftsakteuren kommunale oder regionale Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt werden? KomPass lädt zur Diskussion dieser Frage insbesondere Vertreterinnen und Vertreter aus der Verwaltung und Planung sowie der organisierten Zivilgesellschaft ein, gute Beispiele von Beteiligung kennenzulernen, Erfahrungen einzubringen und gemeinsam Faktoren für erfolgreiche Beteiligung zu diskutieren. Bundeskonzept Grüne Infrastruktur in Deutschland Der Erhalt und die Verbesserung von Ökosystemen und ihren Leistungen sind für die Gesellschaft unverzichtbar. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) nennt natürliche Flächen, die etwa für Wasserrückhalt, Hochwasserschutz, Luftreinhaltung oder Klimaausgleich sorgen, „grüne Infrastruktur“. Mit einem neuen Konzept verfolgt das BfN das Ziel, mehr Bewusstsein für die Leistungen der Natur zu schaffen und eine Grundlage bereitzustellen, um diese Leistungen bei Planungen des Bundes besser zu berücksichtigen. Bayerische Klimaanpassungsstrategie veröffentlicht In seiner aktualisierten Strategie zeigt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz anhand aktueller Klimaprojektionen die beobachteten und zukünftig erwarteten Klimaänderungen für Bayern und stellt regionale Folgen sowie Anpassungsmaßnahmen für 15 klimaempfindliche Handlungsfelder vor. Bereits im Jahr 2009 hatte Bayern eine der ersten Klimaanpassungsstrategien auf Länderebene entwickelt. Hessen: Landesregierung beschließt integrierten Klimaschutzplan Als erstes Bundesland hat Hessen einen Klimaschutzplan beschlossen, der Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels gemeinsam betrachtet. Unter den 140 Maßnahmen des integrierten Plans befinden sich eine Reihe prioritärer Maßnahmen, die bis zum Jahr 2019 angestoßen werden. Die fachliche Erarbeitung wurde durch ein Beteiligungsverfahren ergänzt und inhaltlich angereichert. Hochwasserschutz am Niederrhein: Überflutungsfläche für Region Duisburg Das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund bauen den Hochwasserschutz am Niederrhein aus. In der Verbundmaßnahme Monheim-Mündelheim-Orsoy werden durch Deichrückverlegungen insgesamt 480 Hektar an zusätzlicher Überflutungsfläche für den Fall eines Rhein-Hochwassers geschaffen. Stromabwärts profitieren davon mehr als 600.000 Menschen in der Niederrhein-Region. Die Hauptbauarbeiten sollen bis 2021 abgeschlossen sein. Klimareport: Schleswig-Holstein wird wärmer und nasser Der Klimawandel ist in Schleswig-Holstein festzustellen und wird sich künftig weiter auf das Land auswirken, so der Klimareport Schleswig-Holstein des Deutschen Wetterdienstes und des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, der die Entwicklung des Klimas und seine Extreme über lange Zeiträume beschreibt. Demnach ist es in Deutschlands nördlichstem Bundesland seit 1881 um 1,3 Celsius wärmer geworden und die Niederschlagsmenge hat zugenommen. Der Meeresspiegel stieg in den vergangenen 100 Jahren um etwa 20 Zentimeter in der Deutschen Bucht und um etwa 14 Zentimeter an der deutschen Ostseeküste. DWD: Hitzewarnsystem jetzt speziell für Städter, ältere und erkrankte Menschen Hitzetage werden mit dem Klimawandel häufiger. Das kann zu gesundheitlichen Problemen wie Hitzschlag, Sonnenstich oder Kollaps führen, besonders bei älteren Menschen. Der Deutsche Wetterdienst hat sein Hitzewarnsystem verändert und setzt nun auf mehrgleisige Kommunikation. Tausende von Pflegeheimen, Altenheimen und Krankenhäusern werden direkt informiert. Über Warnnewsletter und Apps kann sich die Bevölkerung informieren. Auch sollen Ärzte und Apotheker stärker eingebunden werden, um Patienten und Kunden zu beraten. Praxisratgeber Klimagerechtes Bauen: Schutz gegen Extremwetterereignisse Der Praxisratgeber „Klimagerechtes Bauen“ des Deutschen Instituts für Urbanistik zeigt, wie sich Hausbesitzer gegen extreme Wetterphänomene wappnen können. Er beschreibt Präventionsmaßnahmen und zeigt anhand von Fotos, Grafiken und Karten, wie Schäden möglichst geringgehalten werden können. Der Ratgeber richtet sich sowohl an jede Privateigentümerin und jeden Mieter als auch an Kommunen, die ihre Bürgerinnen und Bürger über mögliche Gefahren und Lösungen informieren wollen. Mehr wärmeliebende Tiere und Pflanzen durch Klimawandel In Deutschland hat seit 1980 der Bestand wärmeliebender Arten zugenommen. Dies zeigt die bisher umfassendste Studie zu diesem Thema quer durch alle Ökosysteme unter Leitung des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums. Am stärksten haben sich wärmeliebende Vögel, Schmetterlinge, Bodenorganismen und Flechten ausgebreitet. Die Studie belegt, dass die Temperaturveränderung direkt das Wohl von Arten beeinflusst. Im Gegensatz dazu sieht die Studie den Landnutzungswandel seit 1980 als weniger ausschlaggebenden Grund für die Bestandsentwicklung. Online-Tool zu experimentellen dekadischen Klimavorhersagen Eine neue Webseite stellt die aktuelle dekadische Vorhersage der bodennahen Temperatur für 2017-2026 für die gesamte Erde sowie detaillierter für einen Ausschnitt des Nordatlantiks dar. Interessierte haben die Möglichkeit, die Daten interaktiv zu erkunden. Dekadische Klimavorhersagen decken die Zeitskala der nächsten ein bis zehn Jahre ab. Sie schließen die Lücke zwischen kurzfristigen Wettervorhersagen, saisonalen Klimavorhersagen und langfristigen Klimaprojektionen. Die Plattform wurde vom MiKlip-Projekt mit Förderung des Bundesforschungsministeriums erstellt. Neue Plattform für Erdbeobachtungsdaten des Copernicus-Programms Das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union „Copernicus“ dient dem dauerhaften Monitoring der Erde mit ihren zahlreichen Ökosystemen. Es soll dazu beitragen, sich besser auf natürliche oder anthropogene Katastrophen vorbereiten zu können. Mit der Copernicus Data and Exploitation Platform Deutschland (CODE-DE) gibt es nun einen nationalen Zugang zu den Satellitendaten und Informationsprodukten der Copernicus-Dienste. Interessenten können sich kostenfrei für die Nutzung registrieren. Befragung zeigt breite Unterstützung für Klimaschutz und erneuerbare Energien in Europa Eine ländervergleichende Studie zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Norwegen mit großer Mehrheit von der Existenz des Klimawandels überzeugt sind und erneuerbare Energien unterstützen. In einer repräsentativen Befragung hatten sich im vergangenen Jahr jeweils rund 1000 Personen in den vier europäischen Ländern zu den Themen Klimawandel und Energiepolitik geäußert. In jedem der Länder gaben rund 60 Prozent der Befragten an, dass die Folgen des Klimawandels bereits spürbar seien. Studie: Weniger Schnee in den Alpen Auf den Schnee mussten die Alpen im letzten Winter lange warten. Nackte Pisten könnte es in der Zukunft häufiger geben, zeigt nun eine Studie der European Geosciences Union im Journal „The Cryosphere“. Der Schneefall in den Alpen könnte der Untersuchung zufolge bis zum Ende des Jahrhunderts um bis zu 70 Prozent abnehmen. Die Skisaison beginnt zukünftig möglicherweise einen halben bis einen Monat später und Schneegarantie könnte es nur noch über 2500 Meter geben. Österreich unterstützt Gemeinden bei Klimawandelanpassung Die Webseite „Ihre Gemeinde im Klimawandel“ sowie das Handbuch „Klimawandelanpassung umsetzen – Lebensqualität erhöhen“ unterstützen Gemeinden in Österreich dabei, die Folgen des Klimawandels einzuschätzen und passende lokale Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren. Sie sind die Kernergebnisse des Projekts CC-ACT. Zu den Zielgruppen gehören neben Gemeinden auch Multiplikatoren, die bereits langjährige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Gemeinden haben, wie etwa Leader, LA 21, Klima- und Energiemodellregionen, Klimabündnis, Regionalmanagerinnen und Regionalmanager. Ambrosia und Co.: UBA-Forschungsvorhaben zu Allergien und Klimawandel Ein UBA-Forschungsvorhaben hat untersucht, welche gesundheitliche Bedeutung allergene Pflanzen wie z.B. Ambrosia oder Olive haben, die sich durch den Klimawandel in Deutschland verstärkt ausbreiten könnten. Dazu wurden allergische Patienten aus zwei Bundesländern mit unterschiedlichem Regionalklima auf Sensibilisierungen gegen Ambrosia, Olive, Birke, Beifuß und Esche untersucht. Die Ergebnisse tragen zum Aufbau eines Monitoringsystems bei, das klimawandelbedingte Veränderungen von Pollen-Allergien frühzeitig erfassen soll. Literaturstudie: Wie der Klimawandel terrestrische Wassersysteme in Deutschland beeinflusst Das Climate Service Center hat 29 Studien aus der Berichtsperiode zum Fünften IPCC-Sachstandsbericht hinsichtlich der Folgen des Klimawandels für die terrestrischen Wassersysteme in Deutschland ausgewertet. Der Bericht betrachtet historische Aufzeichnungen und Beobachtungen, präsentiert projizierte Trends bezogen auf Wasserverfügbarkeit und Wasserqualität und diskutiert deren Aussagegrenzen sowie Folgen für ausgewählte Akteure. Buch: Unsicherheit und Komplexität in Planungsprozessen Was bedeutet der Klimawandel für die Rolle von Planern? Christian Wilhelm Lamker von der TU Dortmund präsentiert in seinem Buch planungstheoretische Perspektiven auf Regionalplanung und Klimaanpassung. Er zeichnet Rollenverständnisse nach und fügt sie in einem Prozessmodell zusammen. Dieses wird zur empirischen Überprüfung auf die Aufstellung des neuen Regionalplans Ruhr durch den Regionalverband Ruhr angewendet. Der Band bietet eine Grundlage zur Reflexion, Selbstreflexion und Verbesserung eigenen planerischen Handelns. Bericht: Brennpunkt Klima Schweiz Was sind die relevanten Ergebnisse des Fünften IPCC-Sachstandsberichtes für die Schweiz? Mehr als 70 Schweizer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beantworten dies im Bericht „Brennpunkt Klima Schweiz“. Sie zeigen darin, welche Handlungsfelder sich aus den Folgen des Klimawandels für Infrastrukturen, Städte und Siedlungen, Wälder und Felder sowie Wasserressourcen ergeben. EEA-Report: Finanzierung urbaner Klimaanpassung Die Europäische Umweltagentur präsentiert in ihrem Bericht „Financing urban adaptation to climate change” wie innovative Ansätze wie Green Bonds oder Crowdfunding die herkömmliche Finanzierung von Maßnahmen zur Klimaanpassung ergänzen. Der Bericht präsentiert Fallstudien aus elf europäischen Städten, etwa zu den Themen Hochwasserschutz, Stadtgrün oder Gründächer. Der Report soll Projektentwicklern als Handreichung zur Finanzierungsplanung dienen. Fachartikel: Klimawandel und Resilienz im globalen Süden Wissenschaftlerinnen der kanadischen University of Waterloo haben untersucht, wie im globalen Süden Klimaanpassung und Resilienz behandelt werden. Hierfür haben sie 224 Klimaanpassungsstrategien aus Afrika, Asien und Lateinamerika auf Basis von neun Prinzipien analysiert, die sie aus der Literatur über Resilienz entwickelt haben. Ihr Artikel „Understanding climate change and resilience: assessing strengths and opportunities for adaptation in the Global South” ist im Journal „Climatic Change” erschienen.

Teilvorhaben HZ Hereon

Das Projekt "Teilvorhaben HZ Hereon" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum hereon GmbH durchgeführt. Im Verbundprojekt CoKLIMAx werden die Stadt Konstanz, die Universität Stuttgart, die Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung und das Helmholtz-Zentrum Hereon Copernicus Dienste für kommunale Anwendungen zur Entwicklung von Klimaanpassungsstrategien weiter entwickeln und in die Nutzung bringen. Es sollen niedrigschwelliger Werkzeuge und effiziente Arbeitsprozesse für Datenabruf, -aufbereitung, -auswertung und -anwendung entwickelt werden zur Nutzung von Copernicus-Daten zur klimaresilienten Stadtplanung am Beispiel von Wasser, Wärme und Vegetation. Die Teilprojekt des GERICS fokussiert auf kommunale Bedarfe hinsichtlich Daten und Informationen zu Klimaänderungen für die Entwicklung von Strategien zur Anpassung an den Klimawandel, mit Schwerpunkt auf Projektionen für die Zukunft. Es wird systematisch analysiert, welche relevanten Angebote des Climate Data Store des Copernicus Climate Change Service entsprechend den zu Projektbeginn definierten kommunalen Anforderungen mit dem Funktionsumfang der AMCDS-Toolbox nutzbar zu machen sind. Dabei werden auch Aspekte bestehender Nutzungshemmnisse beachtet und adressiert. Es werden relevante Klimadatenprodukte konzipiert und zur Abbildung in den AMCDS-Toolbox-Funktionalitäten ausdifferenziert. Anwendungseignung und Nützlichkeit werden aus inhaltlich-fachlicher Perspektive evaluiert, auch unter Nutzung der Use Cases, und generalisierbare Empfehlungen für die Anwendung in stadt- und infrastrukturplanerischen Aufgabenstellungen der Klimaresilienz und Klimaanpassung abgeleitet.

Nutzung von COPERNICUS-Daten zur klimaresilienten Stadtplanung am Beispiel von Wasser, Wärme und Vegetation

Das Projekt "Nutzung von COPERNICUS-Daten zur klimaresilienten Stadtplanung am Beispiel von Wasser, Wärme und Vegetation" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Stadt Konstanz, Amt für Stadtplanung und Umwelt durchgeführt. Im Verbundprojekt CoKLIMAx werden die Stadt Konstanz, die Universität Stuttgart, die Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung und das Helmholtz-Zentrum Hereon Copernicus Dienste für kommunale Anwendungen zur Entwicklung von Klimaanpassungsstrategien weiter entwickeln und in die Nutzung bringen. Es sollen niedrigschwelliger Werkzeuge und effiziente Arbeitsprozesse für Datenabruf, -aufbereitung, -auswertung und -anwendung entwickelt werden zur Nutzung von Copernicus-Daten zur klimaresilienten Stadtplanung am Beispiel von Wasser, Wärme und Vegetation.

Teilvorhaben Universität Stuttgart

Das Projekt "Teilvorhaben Universität Stuttgart" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Ingenieurgeodäsie (IIGS) durchgeführt. Mit Blick auf den tatsächlichen aktuellen technischen Anwendungsstand auf kommunaler Ebene ist bisher nur ein geringer Nutzungsumfang der verfügbaren Daten in der Anwendung festzustellen. Dabei ist es für potenzielle Nutzer aus Gemeindeverwaltungen schwierig, aus dem umfangreichen Angebot des C3S Climate Data Store die für sie relevanten Datensätze zu identifizieren und Interpretierbarkeit/Bedeutung, sowie den potentiellen Nutzen und Mehrwert für die jeweilige spezifische kommunale Anwendung zu erkennen. Im alltäglichen Anwendungskontext der städtischen Planung werden praxistaugliche Werkzeuge benötigt, welche zur Zusammenführung und sinnvollen Kombination der Copernicus-Daten mit lokalen Daten und zur weiteren Aufbereitung und Nutzung der Ergebnisse in kommunalen Planungsaktivitäten dienen. Vor diesem Hintergrund zielt CoKLIMAx auf die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren, wie die Entwicklung praxisorientierter technischer Werkzeuge für die Datenerfassung aus den Copernicus-Diensten und Zusammenführung mit heterogenen lokal verfügbaren Datenbeständen. Außerdem wird gezielt auf die Entwicklung zugehöriger technischer und städteplanerischer Nutzungsmethoden eingegangen, die für die Klimaresilienz-Kontexte Wasser (Versiegelung und Austrocknung des Bodens, Bemessung der städtischen Regenwasserdrainage, Hochwasserschutz), Stadtklima (Bebauungsplanung, Luftströmungen etc.) und Vegetation (Begrünungsstrategie und deren räumliche Ausdifferenzierung, Vegetationsmonitoring/Vitalität) fokussiert. CoKLIMAx sieht vor, eine 'AMCDS-Toolbox' zu entwickeln und als frei verfügbaren Software-Kit / Open Data bundesweit zur Verfügung zu stellen. Die Umsetzung wird beispielhaft von den konkreten lokalen Bedarfen der Stadt Konstanz in den o. g. Fokusbereichen Wasser, Klima und Vegetation ausgehen. Relevante Daten und Produkte werden für konkrete Anwendungen in diesen Bereichen entwickelt (s. u.: 'Mehrwert') und praxisorientiert implementiert, angewendet und validiert werden.

Teilvorhaben: Freie Universität Berlin

Das Projekt "Teilvorhaben: Freie Universität Berlin" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Freie Universität Berlin, Institut für Meteorologie WE03 durchgeführt. Im Verbundprojekt wird ein Mehrwert für die Bundesländer, Landkreise und Städte Deutschlands generiert: Räumlich hochaufgelöste Karten und Daten der CO2- und CH4-Emissionen werden aus Copernicus-Diensten für die wichtigsten Wirtschaftssektoren abgeleitet und der Öffentlichkeit in der räumlichen Landkreis-Auflösung zur Verfügung gestellt. Im zweiten Schritt wird Mehrwert durch die Modellierung der zeitlichen Variabilität gewonnen. Die erheblichen Variationen der Emissionen im km-Bereich, sowie im Tagesgang, im Jahresgang und auch sektorenbedingte zeitlichen Änderungen (z.B. wetterabhängige Emissionen bei Heizungen) werden hiermit realitätsnah berücksichtigt. Methoden, welche sich bei der Modellierung der Luftreinhaltung bewährten, werden hier für die wichtigsten Quellgruppen der Treibhausgase angewandt, insbesondere für: Kleinfeuerungsanlagen, Energieversorgung, Landwirtschaft und Deponien. Die zeitlichen, sektorenspezifischen Variationen in den Emissionen werden in Zusammenhang mit den operationell gemessenen Treibhausgaskonzentrationen gebracht. So werden die Ergebnisse des Copernicus-Service für die behördlichen Arbeiten am DWD für das nationalen operationelle Treibhausgasmonitoring nutzbar gemacht. Die Nachnutzung der Projektergebnisse für andere interessierte Akteure wird ermöglicht.

Hochaufgelöste anthropogene Treibhausgasemissionen aus Copernicus-Diensten für Bundesländer, Landkreise und Städte Deutschlands

Das Projekt "Hochaufgelöste anthropogene Treibhausgasemissionen aus Copernicus-Diensten für Bundesländer, Landkreise und Städte Deutschlands" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutscher Wetterdienst durchgeführt. Im Verbundprojekt wird ein Mehrwert für die Bundesländer, Landkreise und Städte Deutschlands generiert: Räumlich hochaufgelöste Karten und Daten der CO2- und CH4-Emissionen werden aus Copernicus-Diensten für die wichtigsten Wirtschaftssektoren abgeleitet und der Öffentlichkeit in der räumlichen Landkreis-Auflösung zur Verfügung gestellt. Im zweiten Schritt wird Mehrwert durch die Modellierung der zeitlichen Variabilität gewonnen. Die erheblichen Variationen der Emissionen im km-Bereich, sowie im Tagesgang, im Jahresgang und auch sektorenbedingte zeitlichen Änderungen (z.B. wetterabhängige Emissionen bei Heizungen) werden hiermit realitätsnah berücksichtigt.. Methoden, welche sich bei der Modellierung der Luftreinhaltung bewährten, werden hier für die wichtigsten Quellgruppen der Treibhausgase angewandt, insbesondere für: Kleinfeuerungsanlagen, Energieversorgung, Landwirtschaft und Deponien. Die zeitlichen, sektorenspezifischen Variationen in den Emissionen werden in Zusammenhang mit den operationell gemessenen Treibhausgaskonzentrationen gebracht. So werden die Ergebnisse des Copernicus-Service für die behördlichen Arbeiten am DWD für das nationalen operationelle Treibhausgasmonitoring nutzbar gemacht. Die Nachnutzung der Projektergebnisse für andere interessierte Akteure wird ermöglicht.

Teilvorhaben: Deutscher Wetterdienst

Das Projekt "Teilvorhaben: Deutscher Wetterdienst" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutscher Wetterdienst durchgeführt. Im Verbundprojekt wird ein Mehrwert für die Bundesländer, Landkreise und Städte Deutschlands generiert: Räumlich hochaufgelöste Karten und Daten der CO2- und CH4-Emissionen werden aus Copernicus-Diensten für die wichtigsten Wirtschaftssektoren abgeleitet und der Öffentlichkeit in der räumlichen Landkreis-Auflösung zur Verfügung gestellt. Im zweiten Schritt wird Mehrwert durch die Modellierung der zeitlichen Variabilität gewonnen. Die erheblichen Variationen der Emissionen im km-Bereich, sowie im Tagesgang, im Jahresgang und auch sektorenbedingte zeitlichen Änderungen (z.B. wetterabhängige Emissionen bei Heizungen) werden hiermit realitätsnah berücksichtigt.. Methoden, welche sich bei der Modellierung der Luftreinhaltung bewährten, werden hier für die wichtigsten Quellgruppen der Treibhausgase angewandt, insbesondere für: Kleinfeuerungsanlagen, Energieversorgung, Landwirtschaft und Deponien. Die zeitlichen, sektorenspezifischen Variationen in den Emissionen werden in Zusammenhang mit den operationell gemessenen Treibhausgaskonzentrationen gebracht. So werden die Ergebnisse des Copernicus-Service für die behördlichen Arbeiten am DWD für das nationalen operationelle Treibhausgasmonitoring nutzbar gemacht. Die Nachnutzung der Projektergebnisse für andere interessierte Akteure wird ermöglicht.

Global Gravity-based Groundwater Product

Das Projekt "Global Gravity-based Groundwater Product" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum durchgeführt. Groundwater is one of the most important freshwater resources for mankind and for ecosystems. Assessing groundwater resources and developing sustainable water management plans based on this resource is a major field of activity for science, water authorities and consultancies worldwide. Due to its fundamental role in the Earth's water and energy cycles, groundwater has been declared as an Essential Climate Variable (ECV) by GCOS, the Global Climate Observing System. The Copernicus Services, however, do not yet deliver data on this fundamental resource, nor is there any other data source worldwide that operationally provides information on changing groundwater resources in a consistent way, observation-based, and with global coverage. This gap will be closed by G3P, the Global Gravity-based Groundwater Product. The G3P consortium combines key expertise from science and industry across Europe that optimally allows to (1) capitalize from the unique capability of GRACE and GRACE-FO satellite gravimetry as the only remote sensing technology to monitor subsurface mass variations and thus groundwater storage change for large areas, (2) incorporate and advance a wealth of products on storage compartments of the water cycle that are part of the Copernicus portfolio, and (3) disseminate unprecedented information on changing groundwater storage to the global and European user communities, including a European use case as a demonstrator for industry potential in the water sector. In combination, the G3P development is a novel and cross-cutting extension of the Copernicus portfolio towards essential information on the changing state of water resources at European and global scales. G3P is timely given the recent launch of GRACE-FO that opens up the chance for gravity-based time series with sufficient length to monitor climate-induced and human-induced processes over more than 20 years, and to boost European space technology on board these satellites.

Urbane Widerstandsfähigkeit für Europa (CURE)

Das Projekt "Urbane Widerstandsfähigkeit für Europa (CURE)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Idryma Technologias Kai Erevnas durchgeführt. Widerstandsfähigkeit ist zu einer wichtigen und unabdingbaren Eigenschaft von Städten geworden, besonders angesichts des Klimawandels. Das EU-finanzierte Projekt CURE hat sich zum Ziel gesetzt, zehn Partner aus neun Ländern zusammenzuführen, die im Rahmen einer Zusammenarbeit die Copernicus Kerndienste nutzen, um eine bereichsübergreifende Querschnittsanwendung für urbane Widerstandsfähigkeit zu entwickeln. Diese soll aus einzelnen bereichsübergreifenden Anwendungen für eine Anpassung an den bzw. Eindämmung des Klimawandel(s), für Energie und Wirtschaft sowie gesunde Städte und soziale Umgebungen in mehreren europäischen Städten bestehen. Der Mehrwert und die Vorteile, die sich voraussichtlich aus CURE ergeben, sollen für die Optimierung integrierter Informationen für Stadtverwaltungen genutzt werden. Dies dient sowohl auf lokaler als auch auf kommunaler Ebene der Förderung von Planungsarbeiten, die auf die Widerstandsfähigkeit ausgerichtet sind.

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