Zinkbelastung der Gartenböden in mg pro kg
Bleibelastung der Gartenböden in mg pro kg
Benzo(a)pyrenbelastung der Gartenböden in mg pro kg
Kupferbelastung der Gartenböden in mg pro kg
Cadmiumbelastung der Gartenböden in mg pro kg
Im Rahmen des Weltbodentags am 5. Dezember 2016 wurde der Gartenboden (Hortisol) zum Boden des Jahres 2017 ernannt. Der Hortisol ist ein Kulturboden, der durch jahrhundertelange Gartenkultur mit starker organischer Düngung entstand. Tiefgründige Bodenbearbeitung, intensive Bewässerung und die hohe biologische Aktivität führten zur Ausbildung charakteristischer, humusreicher Horizonte. Im Hortisol lassen sich auch besonders viele Kleinstlebewesen und vor allem Regenwürmer nachweisen. Der ursprüngliche natürliche Bodentyp ist infolge der langen und intensiven Bodenbearbeitung oft nicht mehr erkennbar. Hortisole sind in traditionellen Gartenbaugebieten, Klostergärten sowie langjährig bewirtschafteten Haus- und Kleingärten zu finden.
[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] HOCHBEET ALS ALTERNATIVE Hochbeete liegen im Trend, auch wenn sie schon eine lange Tradition im Gartenbau haben. Ein „hohes Beet“ entsteht bereits, wenn eine mit Steinen umgrenzte Beetfläche sich langsam durch Ernterückstände mit Erde anfüllt und somit höher als die Umgebung liegt. Heute legt man Hochbeete in sehr unterschiedlichen Arten bewusst an. So verschieden sie in Form, Ma- terialien oder Aufbau sind, so haben sie die erhöhte Pflanzfläche mit senkrechten Wänden gemeinsam. Der Gartenfachhandel hat sich auf die Nachfrage an Hochbeeten eingestellt. So gibt es fertige Bausätze aus Metall, Holz oder Kunststoff zu kaufen. Welche Vorteile bietet ein Hochbeet gegenüber einem klassischen Beet am Boden? HochbeetKlassisches Beet Kann je nach Bauart überall stehen (auch auf Pflaster!) bzw. ist mobilAn vorhandene „Gartenflä- chen“ gebunden Aufbau eines optimalen Pflanzsubstrates möglichVorhandene Erde lässt sich nur langsam verbessern -> Problem bei schwere Böden: Verdichtungen u. Staunässe Alle Arbeiten auch bei körper- lichen Einschränkungen im Stehen oder Sitzen (je nach Bauart) möglichViele Arbeiten nur in gebück- ter Haltung oder im Knien möglich Kein UmgrabenUmgraben (bei schweren Böden) Grundsätzlich für alle Gemüsearten geeignet, bei Tischbeeten jedoch nicht für WurzelgemüseEignung je nach Bodenart evtl. eingeschränkt Schädlinge leichter erkennbar, Beet für sie schwerer erreich- bar (Schnecken, Mäuse)Schädlinge können länger unentdeckt bleiben Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Kaiser-Friedrich-Str. 1, 55116 Mainz Telefon: 06131 16-0 Unsere Kooperationspartner ■■ Landesamt für Umwelt ■■ Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ■■ Bund Umwelt- und Naturschutz (BUND) ■■ DWA, Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/ Saarland ■■ Bioland Rheinland-Pfalz/Saarland e. V. ■■ Handwerkskammern Rheinland-Pfalz ■■ Energieagentur Rheinland-Pfalz ■■ Gartenakademie Rheinland-Pfalz ■■ Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz ■■ Landesforsten Rheinland-Pfalz ■■ SGD Nord und SGD Süd ■■ Landesuntersuchungsamt Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de Impressum „Umweltschutz im Alltag“ ist eine Initiative des rhein- land-pfälzischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten für einen effizienten und nach- haltigen Umweltschutz Redaktion: Sell, LfU Text: DLR Rheinpfalz/Gartenakademie Rheinland-Pfalz, LfU. Fotos: Pixabay © Landesamt für Umwelt (LfU); August 2019 UMWELTSCHUTZ IM ALLTAG HOCHBEETE - GÄRTNERN AUF TERRASSE UND BALKON STABIL MUSS ES SEINAUF DIE SONNE KOMMT ES ANWELCHE FÜLLUNG DARF ES SEIN? Hochbeete eignen sich besonders, wenn…Standort: Optimal ist ein sonniger Platz. Ideal ist es, das Beet in Nord-Süd-Richtung auszurichten, um die Sonneneinstrahlung perfekt zu nutzen.Die „klassische“ Füllung eines Hochbeetes ist ein vom Hügelbeet abgeleiteter Schichtaufbau. Dabei ist die stabile Einfassung mit verschiedenen Materialien wie Holzschnitt, Gartenabfällen, Kompost und Komposter- de aufzufüllen. Die Höhe beträgt in der Regel etwa 80 cm, ist aber variabel und lässt sich an die Wünsche und Bedürfnisse des Gärtners anpassen. ■■ keine Pflanzfläche vorhanden ist (z. B. Balkon oder eine Pflanzaktion auf einem Schulhof…), ■■ der Gartenboden problematisch ist (z. B. schwere, staunasse oder steinige Böden), ■■ bequemes Arbeiten gewünscht oder notwendig ist. Ein Hochbeet selbst zu bauen, ist gar nicht schwer. Dieses lässt sich beispielsweise aus Holz relativ leicht herstellen, zudem ist Holz als nachwachsender Roh- stoff klimafreundlich. Zu den beständigen Holzarten gehören z. B. Lärche, Birke oder Douglasie. Neben Holz eignen sich auch Steine, Weidengeflecht (s. Foto) oder Säcke als äußerer Halt für die Beeterde. Häufig lässt sich auch altes Material verwenden, wie beispielsweise Euro-Paletten oder Schubkarren. So wird ein Hochbeet schnell zum Upcycling-Projekt und zu einem echten Hingucker! Größe: Es gibt keine festen Maße. Eine Höhe von 80 cm ist für sitzendes Arbeiten und kleine Personen optimal, bis 100 cm für stehendes Arbeiten von groß- en Personen. Bei der Breite gelten 120 cm als sinnvoll (beidseitig zugänglich, sonst schmäler.) Die Länge ist frei wählbar. Unterfahrbare Tischbeete eignen sich für Rollstuhlfah- rer und Personen, die nicht lange stehen können, dann einfach einen Stuhl dazu stellen. Für Kinder, eine der Körpergröße entsprechende Höhe (kein Bücken), die ausgestreckten Arme sollten die Beetmitte erreichen. Natürlich wird nicht immer die gleiche Hochbeetform die geeignete sein. Auf dem Balkon wird man eher zu Trögen und Kübeln greifen, während im Garten große Beete stehen können. Was pflanze ich an? Offene Hochbeete sind in der Regel direkt mit dem Boden verbunden (nach unten offen, z. B. gemauerte Beete). Sie müssen stabil genug sein, um den durch die Erdfüllung entstehenden hohen Innendruck auszu- halten. Es empfiehlt sich, im Abstand von einem Me- ter Pfosten ausreichend tief in den Boden einzulassen. Größe und Form sollte den vorhandenen Örtlich- keiten angepasst werden. Rechteckig, rund, asymme- trisch, sehr klein (z. B. Weinkiste) bis sehr groß (meh- rere Meter lang). Grundsätzlich sind alle Gartenpflanzen geeignet, besonders Blattgemüse, Kräuter, Erdbeeren etc. Zur Auflockerung bieten sich auch bienenfreundliche Stauden und Blumen an. Bei kleinen Beeten ist aufgrund des eingeschränkten Wurzelbereiches von 20-30 cm ein Anbau von Wurzel- gemüse bzw. Kartoffeln nicht sinnvoll. Weitere Informationen finden Sie auf www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de Bei kleinen bzw. flachen Beeten ist der Schichtaufbau allerdings nicht umsetzbar, so dass es auch Hochbeete mit reinen Substratfüllungen gibt. Vor- und Nachteile beider Varianten im Überblick: Klassischer SchichtaufbauHomogenes Substrat Voraussetzung: genügend Füllhöhe (i.d.R. 0,8 – 1m). Vorteile: Entstehung von Rotte-Wärme (Ernteverfrü- hung) und ständige „Nachlie- ferung“ pflanzenverfügbarer Nährstoffe. Einsatz garteneigener organi- scher Materialien (z.B. Zweige, Laub) -> geringe Substrat- schicht nötig. Nachteile: „Setzen“ durch Verrottung -> nach 3 – 4 Jah- ren “auffüllen“ mit organisch. Material bzw. Neuaufbau nötig.Voraussetzung: Keine, auch bei Tischbeeten möglich Vorteile: Kein eigenes Gar- tenmaterial nötig. (z. B. „Balkongärtner“). Kaum „Setzen“ bei struk- turstabilem Substrat bzw. leichtes Auffüllen. Nachteile: Kein „Mistbeet- Effekt“. Kosten für Substrat (Düngung). Klassischer Schichtaufbau:
Selbst erzeugter Kompost im eigenen Garten ist das „Gold der Gärtnerinnen und Gärtner“. Das ist richtig, solange durch sachgemäße Erzeugung und Verwendung der Eigenkomposte der Gartenboden nicht überdüngt wird und der Nährstoffhaushalt der Beete und Rasenflächen nicht aus der Balance gerät. Letzteres ist leider oft der Fall. Ob dies auch in Berlin zutrifft, zeigen die Ergebnisse eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Forschungsprojektes. Im Sommer 2021 bot die Berliner Senatsumweltverwaltung an, bei zwei Recyclinghöfen der BSR Berliner Stadtreinigungsbetriebe Gartenbodenproben zur kostenlosen Nährstoffanalyse abzugeben. Dem folgten rund 340 Berliner Hausgärtnerinnen und Hausgärtner und gaben über 600 Bodenproben ab, überwiegend aus Nutz- und Zierbeeten sowie Rasenflächen; dazu einen ausgefüllten Fragebogen zu Gartengröße, Flächenaufteilung, Art der Kompostverwendung, Einsatz von Düngemitteln und der Angabe, ob eine Biotonne genutzt wird. Die Bodenproben wurden im Labor auf die Nährstoffe Phosphat, Kalium und Magnesium analysiert. Die gemessenen Werte der Bodennährstoffe werden in „Gehaltklassen“ unterteilt („sehr niedrig“ bis „überhöht“). 90% der Beete weisen höhere Phosphatgehalte auf als benötigt, fast 60 % sind hoch überdüngt. Etwas abgeschwächt findet sich diese hohe Überversorgung auch beim Magnesium und Kalium wieder. Am höchsten mit Phosphat überdüngt zeigten sich die Gemüsebeete, mit 75 % in den Gehaltklassen „sehr hoch“ und „überhöht“. Beim Rasen liegt der Anteil der Überdüngung bei allen Nährstoffen deutlich niedriger. Die Angaben der Gärtnerinnen und Gärtner offenbarten, welchen Anteil Beete und Rasen an der Gesamtfläche des Gartens haben, und welche Anteile des selbst erzeugten Kompostes auf diesen Flächen ausgebracht werden. Die folgenden Abbildungen zeigen den deutlichen Unterschied zwischen diesen Anteilen: Der nährstoffreiche Kompost aus den Grünabfällen des gesamten Gartens wird zu fast 80 % auf die Beete verbracht, die aber nur knapp 40 % der Gesamtfläche bilden. Der Rasenschnitt liefert nach Flächenanteil fast die Hälfte der nährstoffhaltigen Kompost-Rohmasse, aber nur 7 % des Kompostes werden auf den Rasen zurückgeführt. Diese stark einseitige Kompostverwendung auf den Beeten erklärt, dass dort eine Überdüngung entsteht. Der Rasen würde ohne Kompostrückführung längst „verhungert“ sein – um das zu verhindern, wird er i.d.R. mit anderen (Mineral)Düngern versorgt, und diese Nährstoffe gelangen mit dem Rasenschnitt nach dessen Kompostierung letztlich auf die Beete. Durch die häufig mitkompostierten Küchenabfälle wird dort die Überdüngung noch verstärkt. Die Beteiligten gaben im Fragebogen Auskunft darüber, wie viel Liter an Kompost sie pro Jahr auf die Fläche ausbringen, aus der sie die Bodenprobe gezogen haben. Danach konnte den Nährstoff-Gehaltklassen eine jährlich ausgebrachte Kompostmenge (Median-Werte) zugeordnet werden. Eindeutig ist zu erkennen, dass die Überdüngung mit der ausgebrachten Kompostmenge steigt. Nach einschlägiger Expertenauffassung dürfen für eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung maximal 3 Liter Kompost pro Quadratmeter und Jahr ausgebracht werden; auch das gilt nur, wenn es sich um stark zehrendes Gemüse handelt und sich der Boden in der Gehaltklasse „Normalversorgung“ (optimal) befindet. Für Zierbeete und Rasen gelten maximal 2 l/m², a. Liegt der Boden in Gehaltklasse „hochversorgt“, sind diese Werte zu halbieren, ab Klasse „sehr hoch versorgt“ – bei den Beeten im Phosphatgehalt rd. 60 %! – ist kein Kompost mehr auszubringen. Rund die Hälfte der Befragten gab an, außer Kompost noch weitere Düngestoffe einzusetzen, im wesentlichen Mist, Hornspäne und Mineraldünger. Nur beim Mineraldünger gab es jedoch genügend auswertbare Angaben zur jährlich ausgebrachten Menge. Diese Mengenwerte konnten nun ebenfalls zugeordnet werden – es zeigte sich praktisch kein Einfluss der Mineraldüngergabe auf die Gehaltklassen. Es lässt sich zunächst zusammenfassen: Die Überdüngung speziell der Beete entsteht durch zu hohe Kompostgaben, An Küchen- und Gartenabfällen wird insgesamt zu viel selbst kompostiert – die für die Kompostverwendung bevorzugten Beete sind zu klein, um diese Kompostmengen aufzunehmen. Eine Bilanzrechnung für die gartenreichen Außenbezirke Berlins ergab: Die Biotonne erfasst pro Grundstück und Jahr rd. 450 kg an Küchen- und Gartenabfällen, mit etwa 2,5 kg darin enthaltenen, landwirtschaftlich nutzbaren Haupt-Nährstoffen (Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium). Der Vergleich der Bodenanalysen mit und ohne Biotonne zeigte: Über eine längere Nutzungsdauer der Biotonne werden speziell die hohen Phosphat-Überdüngungen in den Beeten abgebaut: Die von den Pflanzen dem Boden entzogenen Nährstoffe kehren bei der Biotonnen-Nutzung nicht mehr in den garteneigenen Kreislauf zurück, die vorher überhöhten Bodenwerte sinken allmählich ab. Zudem wird aus den in der Biotonne erfassten Küchen- und Gartenabfällen über die Vergärung Biogas gewonnen; neben der sinnvollen Verwertung der Nährstoffe wird ein regenerativer Energieträger gewonnen und damit ein Beitrag zur Klimaentlastung geleistet. Eine vollständige Nutzung der Biotonne auf allen Grundstücken der Außenbezirke Berlins erscheint danach sinnvoll und geboten. Erfolgt dies bei dem verbliebenen Drittel der Grundstücke, die derzeit noch nicht über eine Biotonne verfügen, würden über die zusätzlich erfassbaren Bioabfallmengen von rd. 21.000 Tonnen pro Jahr an ökologischen Werten erschlossen: Insgesamt rd. 180 Tonnen der Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium gelangen zum sinnvollen Einsatz in der Landwirtschaft. Die rd. Tonnen an umgelenktem Phosphat würden z.B. ausreichen, um pro Jahr über 20.000 Tonnen Kartoffeln zu produzieren. Über die Vergärung wird die in der organischen Masse gebundene (Sonnen)Energie in Biogas umgewandelt. Dessen Nutzung kann eine Klimaentlastung von rd. 3.300 Tonnen CO 2 -Äquivalent pro Jahr erzielen. Nein. Ob die Biotonne genutzt wird oder nicht: Die untersuchten Böden zeigten keinen Unterschied in der zu 80 % guten Humusversorgung der Böden. Bei den meisten Nährstoffen, speziell beim Phosphat, besteht ein – bei Fortsetzung der bestehenden Kompost-Praxis weiter steigender – Überschuss, der über die Nutzung der Biotonne in Richtung „Normalversorgung“ abgebaut wird. Selten auftretende Mängel an Stickstoff oder Kalium können durch entsprechende Einzeldünger (z.B. Hornspäne für Stickstoff) ausgeglichen werden. Wichtig zudem: 75 % der Beteiligten mit Biotonne gaben an, die eigene Kompostierung trotzdem fortzusetzen, und das ist mit reduzierten Mengen auch gut so. Die Bilanzrechnung ergab, dass im Mittel die Nutzerinnen und Nutzer der Biotonne noch immer einige Hundert kg pro Jahr selbst kompostieren. Auch diese Menge sollte angesichts der auch dort häufig angetroffenen Überdüngungen noch gesenkt werden. Soweit auf gleichmäßige und bedarfsgerechte Kompostverteilung geachtet wird, ist die in deutlich gemindertem Umfang fortgesetzte Eigenkompostierung für die Versorgung der Gartenböden weiter sinnvoll und damit eine gute „Partnerin“ der Biotonne. Die folgenden Infoblätter geben Ihnen ausführliche Hintergrundinformationen zu den Themen:
Im Gegensatz zu landwirtschaftlichen Nutztieren gibt es bei Fischen nur wenige Methoden zu Bestimmung des Wohlbefindens. Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Tierwohls in Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit besteht ein Bedarf an grundlegenden Untersuchungen zur Einschätzung und als Argumentationshilfe für die heimische Aquakultur. Im vorgeschlagenen Projekt sollen umfassende Daten zur Belastung der Fische bei unterschiedlicher Produktionsintensität, Haltungsumwelt und verschiedenen Managementmaßnahmen gewonnen werden. Die dabei geplante, nicht-invasive Messung von Cortisol im Fischhaltungswasser ermöglicht eine fischschonende Untersuchung verschiedener Noxen bei extensiver, semi-intensiver und intensiver Haltung, sowie bei verschiedenen Bewirtschaftungsmaßnahmen (z.B. Sortieren, Abfischen, Hältern).
Bei der Untersuchung von Gartenböden stehen meist die Nährstoffe Phosphat und Kali im Blickpunkt. In Bayern gibt es hierzu mit über 20000 untersuchten Bodenproben ausreichend Datenmaterial, aus dem hervorgeht, dass rund 80 Prozent der Böden in Haus- und Kleingärten sehr hoch bzw. extrem hoch mit Phosphat versorgt sind. Bei Kali liegt dieser Anteil bei ca. 65 Prozent der Böden. Die Gehalte an Stickstoff - einem Element von zentraler Bedeutung für den Pflanzenbau wie auch für die Umwelt - wurden in den zurückliegenden Jahren so gut wie nicht erfasst, da sich die Konzentration an pflanzenverfügbarem, mineralischem Stickstoff (Nmin) z.B. bei Erwärmung oder Belüftung des Bodens binnen kurzer Zeit erheblich verändern kann. Transport und Lagerung der Bodenproben führen daher in der Regel zu Labormesswerten, die nicht den im Boden vorliegenden, aktuellen N-Gehalten entsprechen. Die Bestimmung des mineralischen Stickstoffs vor Ort mittels Schnelltests, wie sie im Erwerbsgartenbau z.T. durchgeführt wird, kommt im Freizeitgartenbau nur selten zur Anwendung. Gleiches gilt für die Untersuchung des Gesamtstickstoffvorrats im Boden, aus dem eine Freisetzung von mineralischem Stickstoff abgeschätzt werden könnte. Diese Lücke in der Bodenanalytik steht nicht nur im Kontrast zu den fachlichen Vorgaben der Düngeverordnung, sie erschwert auch präzisierte N-Düngeempfehlungen im Freizeitgartenbau erheblich. Erste Untersuchungsergebnisse in Bayern deuten darauf hin, dass zahlreiche Gartenböden außergewöhnlich reich mit Stickstoff bevorratet sind.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 20 |
| Land | 19 |
| Weitere | 2 |
| Wissenschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 1 |
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 5 |
| Text | 11 |
| unbekannt | 12 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 8 |
| Offen | 22 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 30 |
| Resource type | Count |
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| Datei | 1 |
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| Webdienst | 10 |
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| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 28 |
| Lebewesen und Lebensräume | 30 |
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| Weitere | 29 |