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Grundwassermessstelle Sauen UP (Messstellen-Nr.: 37511774)

Die Grundwasser-Messstelle mit Messstellen-ID 37511774 wird vom Landesamt für Umwelt Brandenburg betrieben, in Zuständigkeit des Standorts LfU Cottbus. Sie befindet sich in Sauen UP. Die Messstellenart ist Beobachtungsrohr. Nummer des Bohrloches: BrkFü152/82 UP. Der Grundwasserleiter wird beschrieben als: GWLK 3 (tiefere quartäre und tertiäre Schichten). Der Zustand des Grundwassers wird beschrieben als: keine Angabe. Der zugehörige Grundwasserkörper ist: DEGB_DEBB_HAV_US_3-2. Der Messzyklus ist 4 x monatlich. Die Anlage wurde im Jahr 1982 erbaut. Ein Schichtverzeichnis liegt vor. Das Höhenprofil in diesem System ist: Messpunkthöhe: 70.53 m Geländehöhe: 69.90 m Filteroberkante: -119.1 m Filterunterkante: -125.1 m Sohle (letzte Einmessung): (keine Angabe) Sohle bei Ausbau: -127.1 m Die Messstelle wurde im Höhensystem NHN92 eingemessen.

Grundwassermessstelle Eiche, Dorfstraße (Messstellen-Nr.: 34471545)

Die Grundwasser-Messstelle mit Messstellen-ID 34471545 wird vom Landesamt für Umwelt Brandenburg betrieben, in Zuständigkeit des Standorts LfU Cottbus. Sie befindet sich in Eiche, Dorfstraße. Die Messstation gehört zum Beschaffenheitsmessnetz. Die Messstellenart ist Beobachtungsrohr. Nummer des Bohrloches: RHyLUGV178/11. Der Grundwasserleiter wird beschrieben als: GWLK 2 (weitgehend bedeckt). Der Zustand des Grundwassers wird beschrieben als: gespannt. Der zugehörige Grundwasserkörper ist: DEGB_DEBB_HAV_US_3-1. Der Messzyklus ist täglich. Die Anlage wurde im Jahr 2011 erbaut. Ein Schichtverzeichnis liegt vor. Das Höhenprofil in diesem System ist: Messpunkthöhe: 56.03 m Geländehöhe: 55.04 m Filteroberkante: 17.04 m Filterunterkante: 15.04 m Sohle (letzte Einmessung): 15.8 m Sohle bei Ausbau: 15.04 m Die Messstelle wurde im Höhensystem NHN92 eingemessen.

Geologische Übersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1:200.000 (GÜK200) - CC 4750 Cottbus

Blatt Cottbus bildet das Norddeutsche Tiefland im Grenzgebiet zu Polen ab und erfasst Teile des Lausitzer Berglands als seine südliche Begrenzung. Die Niederlausitz ist im Nordwesten, die Oberlausitz im Südwesten des Kartenblattes angeschnitten. Besonders auffällig ist hier die Vielzahl der durch Tage- oder Bergbau veränderten Gebiete, die in der Karte als grau karierte Flächen dargestellt sind. Die Morphologie des Norddeutschen Tieflandes ist eiszeitlich geprägt, wobei sich z. T. mehrere glaziale Serien überlagern. Zu den eiszeitlichen Sedimenten, die den Kartenausschnitt dominieren, zählen Geschiebelehm/-mergel der Grundmoräne, Aufschüttungen der Endmoräne, fluviatile bzw. glazifluviatile Sande und Schotter sowie äolische Flug- und Dünensande. Die am Nordrand des Kartenblattes verstärkt auftretenden Ablagerungen der Weichselkaltzeit werden im zentralen und südlichen Teil zunehmend von Saale- und Elster-glazialen Relikten abgelöst ein Fakt, der das reduzierte Vordringen der jüngeren Eisvorstöße reflektiert. Zur känozoischen Deckschicht des Kartenblattes zählen ebenfalls die holozänen Ablagerungen in den Flussniederungen und Senken (Faulschlamm, Kalkmudde, Aue- und Moorsedimente) sowie die regional eng begrenzten Aufbrüche tertiärer Sedimente (Pliozän/Miozän, z. T. mit Braunkohleflözen). Am Südrand des Kartenausschnitts treten Magmatite, Metamorphite und Sedimentite des Lausitzer Berglandes unter der känozoischen Deckschicht zu Tage. Hier sind die ältesten Gesteine des Kartenblattes aufgeschlossen, die präkambrischen Grauwacken der Lausitzer Antiklinalzone. Zum Lausitzer Granodiorit-Massiv, dem größten Plutonitgebiet im variszischen Gebirge Mitteleuropas, zählen die Vorkommen cadomischer Magmatite und Anatexite (Oberproterozoikum bis Unterkambrium). Die Biotit-Monzogranite des Königshainer Gebirges intrudierten erst synvariszisch im Oberkarbon. Tertiärer Vulkanismus (Nephelinit, Olivinbasalt) ist in der Gegend um Baruth belegt. Neben der Legende, die über Alter, Petrographie und Genese der dargestellten Einheiten informiert, fasst ein Überlagerungsschema alle oberflächennahen Überlagerungsfälle anschaulich zusammen. Zwei Profilschnitte, beide Südwest-Nordost-orientiert, gewähren zudem Einblicke in den geologischen Bau des Untergrundes. Eine Übersichtskarte gibt zusätzliche Informationen zur regionalgeologischen Gliederung des Gebietes. Lausitzer Triasscholle, Ostbrandenburgische und Nordsudetische Kreidemulde, Görlitzer Synklinorium und Lausitzer Block werden hierbei unterschieden.

Wasserhaushalt 2022

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Humusstatus der Böden

<p> <p>Der Humusanteil ist eine entscheidende Größe für die Struktur und die biologischen wie ökologischen Funktionen der Böden. Eine bundesweite Auswertung der organischen Substanz der Oberböden zeigt ein differenziertes Muster nach Bodenausgangsgesteinen, Landnutzung und Klimaregionen.</p> </p><p>Der Humusanteil ist eine entscheidende Größe für die Struktur und die biologischen wie ökologischen Funktionen der Böden. Eine bundesweite Auswertung der organischen Substanz der Oberböden zeigt ein differenziertes Muster nach Bodenausgangsgesteinen, Landnutzung und Klimaregionen.</p><p> Humusfunktionen und -gehalte von Böden <p>Humus sichert eine Vielzahl von biologischen und ökologischen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/11504">Bodenfunktionen</a> und trägt maßgeblich zur Ausbildung der Bodenstruktur bei. Außerdem schafft er Lebensräume für Bodenorganismen und nimmt als Speichermedium für Kohlenstoff (C) eine zentrale Funktion im Kohlenstoff-Kreislauf ein. Humus ist Speicher-und Puffermedium für Wasser, Nähr-und Schadstoffe und steuert wesentlich das Nähr-und Schadstoffrückhaltevermögen der Böden. Im Allgemeinen sind die Humusgehalte in Oberböden größer als in Unterböden und besonders empfindlich gegenüber nutzungsbedingten und/oder durch den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> ausgelösten Veränderungen.<br><br>Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat in dem Projekt <a href="http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Boden/Produkte/Schriften/Downloads/Humusgehalte_Bericht.pdf">„Gehalte an organischer Substanz in Oberböden Deutschlands“</a> etwa 9.000 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bodenprofildaten">Bodenprofildaten</a> aus den Jahren 1985 bis 2005 ausgewertet und die typischen Humusgehalte in Oberböden ermittelt.<br><br>Für die drei Hauptlandnutzungen Acker, Grünland und Wald/Forst werden in der folgenden Abbildung die Häufigkeitsverteilungen der Humusgehalte dargestellt. Höhere Humusgehalte in den Oberböden sind in der aufsteigenden Reihenfolge Acker – Forst – Grünland zu beobachten. Unter Ackernutzung liegen die Humusgehalte überwiegend bei 1-4 %, bei forstlicher Nutzung bei 2-8 % und unter Grünland bei 4-15 %. Dieses Muster zeigt sich auch in den Extremwerten: die Ackernutzung ist bei Humusgehalten kleiner als 1 % am häufigsten vertreten, bei Humusgehalten größer als 30 % findet sich hauptsächlich Grünland.</p> <strong> Häufigkeitsverteilungen der Humusgehalte </strong> Quelle: <p>Düwel, O., Utermann, J. (2008): Humusversorgung der (Ober-)Böden in Deutschland – Status quo. Tagungsbeitrag zum Experten-Workshop „Ableitung von Möglichkeiten und Grenzen der C-Sequestrierung von Böden in Deutschland“ am 21. und 22. Mai 2007, Umweltbundesamt, Berlin. In: Hüttl, R., Prechtel, A, Bens, O. (Hrsg.) (2008): Zum Stand der Humusversorgung der Böden in Deutschland. Cottbuser Schriften zur Ökosystemgenese und Landschaftsentwicklung, Band 7, S. 115 – 120, Cottbus.</p> <p>* Humusklassen gemäß Bodenkundlicher Kartieranleitung der Adhoc-AG Boden (2005), 5. Auflage (KA5)</p> Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_abb_humusgehalte_2017-03-13_sw.pdf">Diagramm als PDF (43,49 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_abb_humusgehalte_2017-03-13_sw.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (24,71 kB)</a></li> </ul> </p><p> Humusgehalte in Deutschland <p>Die Karte „Gehalte an organischer Substanz in Oberböden Deutschlands“ stellt die räumliche Verteilung der Humusgehalte dar. Für diese mengenmäßige Flächeninformation im bundesweiten Maßstab wurden die Humusgehalten regional nach Bodenausgangsgesteinen, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/landnutzung">Landnutzung</a> und Klimaregionen differenziert. Höhere Humusgehalte sind an der niederschlagreichen Nordseeküste, den Mittelgebirgen und dem Alpenraum zu erkennen. Sie nehmen graduell in Richtung des niederschlagsärmeren Ostens ab.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/3_karte_gehalte_orgsub_2013-07-02.jpg"> </a> <strong> Karte: Gehalte an organischer Substanz in Oberböden Deutschlands </strong> Quelle: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_karte_gehalte_orgsub_2013-07-02.pdf">Hier klicken für vergrößerte Darstellung (9,56 MB)</a></li> </ul> </p><p> Böden als Kohlenstoffspeicher <p>Organischer Kohlenstoff ist der Hauptbestandteil von Humus. Das Thünen-Institut hat aus den bundesweiten Bodenzustandserhebungen (BZE) im Wald und in der Landwirtschaft eine nutzungsübergreifende Karte der Kohlenstoffvorräte erstellt (siehe Karte: „Nutzungsübergreifende Kohlenstoffvorräte“). Die Vorräte geben darüber Auskunft, welche Kohlenstoffmenge pro Hektar bis zu einer Tiefe von 1 Meter (90 cm im Wald) gespeichert ist. In Nord- und Süddeutschland treten die Gebiete mit den höchsten Kohlenstoffvorräten im Boden in dunkelbraunen Farben hervor. Dies sind Moorböden und weitere organische Böden, denen eine entscheidende Bedeutung zukommt: sie speichern besonders viel Kohlenstoff. Dieser belastet – solange er im Boden ist – nicht als klimawirksames Kohlendioxid (CO2) die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/atmosphaere">Atmosphäre</a>. Und das Beste daran: diese Ökosystemleistung des Bodens ist völlig kostenfrei. Darum gilt es, Böden mit sehr hohem Vorrat an organischem Kohlenstoff besonders zu schützen.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/4_karte_nutzungsuebergreif-kohlenstoffvorraete_2019-08-28.jpg"> </a> <strong> Karte: Nutzungsübergreifende Kohlenstoffvorräte </strong> Quelle: Thünen-Institut </p><p> Veränderungen des Humusgehalts auf Ackerböden <p>In einem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/40782">Forschungsprojekt </a>des Umweltbundesamtes wurden erstmals bundesweite Daten der Boden-Dauerbeobachtung und des Klimas zusammengeführt. Die Auswertungen von 171 Boden-Dauerbeobachtungsflächen (BDF) wiesen an insgesamt 39 Ackerflächen signifikante Humus-Veränderungen über die Zeit nach. Die Ergebnisse aus den Auswertungen der BDF und Dauerfeldversuchen zeigten, dass signifikante Humus-Veränderungen im Zeitverlauf durch das Humus-Ausgangsniveau und den Tongehalt der Böden der Versuchsflächen gesteuert werden. <br><br>Der Humus-Gehalt wird über den organischen Kohlenstoff (TOC: total organic carbon) im Boden bestimmt. Generell gibt es die höchste Zunahme der TOC-Gehalte bei niedrigen TOC-Anfangsgehalten der Flächen von unter 2 % und bei Tongehalten ab ca. 30 %. Die größten TOC-Abnahmen sind bei hohen TOC-Anfangsgehalten zwischen etwa 2 % und 3 % und bei Tongehalten unter 10 % zu verzeichnen. Der Einfluss längerfristiger Klimaänderungen auf die Humus-Entwicklung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden und muss noch weiter untersucht werden. Den Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben finden Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/41596">hier</a>.</p> </p><p> Humusspannen in Ackerböden <p>Im Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) wird in § 17 (Gute fachliche Praxis in der Landwirtschaft) gefordert, dass „der standorttypische Humusgehalt des Bodens, […] erhalten wird“. Konkrete Werte werden allerdings nicht genannt.</p> <p>Das Umweltbundesamt hat eine Methode entwickelt und veröffentlicht (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/40782">Forschungsprojekt</a>, <a href="https://doi.org/10.37307/j.1868-7741.2021.04.03">Gehaltsspannen von organischem Kohlenstoff in Ackerböden</a>), mit der basierend auf den Daten von Boden-Dauerbeobachtungsflächen (BDF) unter Ackernutzung Humusspannen abgeleitet werden können. Die Spannen sollen dem nachhaltigen Bodenschutz in Deutschland dienen und können beispielsweise von Landwirtinnen und Landwirten als orientierende Zielwerte für ihre Humusgehalte genutzt werden. Die Ableitungsmethode wird im Folgenden beschrieben.</p> <p>Der Humusgehalt wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/40782">Forschungsprojekt</a> konnte durch die Auswertung von Daten der Boden-Dauerbeobachtungsflächen unter Acker gezeigt werden, dass der Tongehalt, der Jahresniederschlag und die Jahresmitteltemperatur den größten Einfluss auf die Humusgehalte ausüben. Mit zunehmender Höhe der Jahresniederschläge und mit steigendem Tongehalt in den Böden steigt auch der Humusgehalt an.</p> <p>Humus enthält etwa 58 % organischen Kohlenstoff (Corg) und wird in Mineralböden in der Regel über den Corg-Gehalt (in %) bestimmt. Die abgeleiteten Spannen beziehen sich auf den Corg-Gehalt.</p> <p>Die Höhenlage ist eng mit dem Jahresniederschlag und der Jahresmitteltemperatur verknüpft. Daher fließt sie als Maß für den Klimaeinfluss auf die Corg-Gehalte in die Ableitung der Gehaltsspannen mit folgende drei Höhenstufen ein: zwei Drittel der untersuchten BDF liegen in einer Höhe von 53 bis 453 m ü. NN, die beiden anderen Stufen haben somit die Grenzen &lt;53 m ü. NN und &gt;453 m ü. NN.</p> <p>Der Tongehalt als weiterer Einflussfaktor auf die Corg-Gehalte wurde über die Bodenart in der Ableitung berücksichtigt. Im landwirtschaftlichen Bereich gilt die Einteilung der Bodenart nach Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA) als geeignet. Die Kategorien sind dabei: „leicht“ für sandige Böden, „mittel“ für lehmige Böden und „schwer“ für tonige Böden.</p> <p>Die Corg-Gehaltsspannen wurden im Ergebnis aus fachlich abgestimmten statistischen Kenngrößen abgeleitet. In der Abbildung „Organische Kohlenstoff (Corg)-Gehalte klassiert nach Höhenstufen und Bodenart“ ist die Verteilung der Corg-Gehalte in einem Boxplot-Diagramm dargestellt.</p> <p>Diese Beschreibung erklärt die Abbildung genauer: „Der schwarze Balken in der Box entspricht dem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/median">Median</a>, das untere und obere Ende der Box stehen für das 25 bzw. 75 % Quartil. Die Differenz zwischen beiden ist der Interquartilabstand. Ausreißer sind mehr als das 1,5-fache des Interquartilabstands von den Box-Enden (25 % oder 75 % Quartil) entfernt und werden als einzelne Datenpunkte dargestellt. Die „Whiskers“ („Schnurrhaare“; dünne Linien, die von der Box ausgehen) zeigen das Minimum und Maximum der Datenverteilung ohne die Ausreißer an. Die Bereiche zwischen den orangen Balken (10 % und 90 % Quantilgrenzen) sind die Humusspannen der einzelnen Klassen (<a href="https://doi.org/10.37307/j.1868-7741.2021.04.03">Gehaltsspannen von organischem Kohlenstoff in Ackerböden</a>).</p> <p>Die aus der Abbildung resultierenden Unter- (10 % Quantil) und Obergrenzen (90 % Quantil) der Corg-Gehaltsspannen sind in der Tabelle „Organische Kohlenstoff (Corg)-Gehaltsgrenzen in Prozent“ aufgelistet.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/5_abb_corg-gehalte_2022-07-21_0.png"> </a> <strong> Organische Kohlenstoff (Corg)-Gehalte klassiert nach Höhenstufen und Bodenart </strong> Quelle: Umweltbundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/5_abb_corg-gehalte_2022-07-21_0.png">Bild herunterladen</a> (22,48 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/6_tab_corg-gehaltsgrenzen_2022-07-21_.png"> </a> <strong> Tab: Organische Kohlenstoff (Corg)-Gehaltsgrenzen in Prozent </strong> Quelle: Umweltbundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/6_tab_corg-gehaltsgrenzen_2022-07-21_.png">Bild herunterladen</a> (39,70 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/6_tab_corg-gehaltsgrenzen_2022-07-21.pdf">Tabelle als PDF</a> (31,31 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/6_tab_corg-gehaltsgrenzen_2022-07-21.xlsx">Tabelle als Excel mit Daten</a> (230,22 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Indikatoren zur Veränderung des Humusgehalts <p>Allgemein beschreibt und bewertet ein <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/indikator">Indikator</a> den Zustand und die Entwicklung der Umwelt. Für die bundesweite Berichterstattung zum Boden existieren folgende zwei Indikatoren, die die Entwicklung des Humusgehalts bzw. der Humusvorräte darstellen:</p> <ol> <li>Humusgehalte in Acker- und Grünlandböden. Aufgrund der begrenzten räumlichen Repräsentativität wird der Indikator für die landwirtschaftlichen Nutzflächen im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/das">DAS</a>-<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/monitoring">Monitoring</a> als Fallstudie geführt. Er basiert auf Daten landwirtschaftlich genutzten Dauer-Beobachtungsflächen in Bayern (siehe Abb. BO-R-1: Humusgehalte von Acker- und Grünlandböden – Fallstudie).</li> <li>Humusvorrat in Waldböden. Der Indikator basiert auf dem absoluten Humusvorrat im mineralischen Oberboden von Wald- bzw. Forstböden und greift auf die Ergebnisse prozessbasierter Modellierungen zurück, die wiederum auf den bundesweit verfügbaren Daten der BZE (Wald) für die Treibhausgasberichterstattung des Bundes gründen (siehe Abb. FW-R-3: Humusvorrat in Waldböden).</li> </ol> <p>Beide Indikatoren wurden für das DAS-Monitoring entwickelt und sind im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/106954">Monitoringbericht 2023</a> veröffentlicht.</p> <p>Der Indikator „Übereinstimmung mit standorttypischen Humusgehalten“ wird für die zukünftige Anwendung auf nationaler Ebene im Ergebnis des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Projekts „Ausbau und Weiterentwicklung bodenbezogener Indikatoren für die nationale und EU-weite Berichterstattung zur Klimaanpassung und zum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a>“ vorgeschlagen. Der Forschungsbericht wird Ende 2024 als UBA-Text veröffentlicht. Eine Bewertung erfolgt anhand der Entwicklung des Anteils von Messstellen unter-, inner- und oberhalb von Referenzspannweiten, die den Ist-Zustand der Humusgehalte von Böden unter Berücksichtigung unterschiedlicher natürlicher und bewirtschaftungsbedingter Standortfaktoren berücksichtigen.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5612/bilder/bo-r-1.png"> </a> <strong> BO-R-1: Humusgehalte von Acker- und Grünlandböden – Fallstudie </strong> <br> Quelle: LfL (Auswertungen von Boden-Dauerbeobachtungsflächen in Bayern) </p><p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5612/bilder/fw-r-3.png"> </a> <strong> FW-R-3: Humusvorrat in Waldböden </strong> Quelle: TI für Waldökosysteme (Auswertung auf der Basis von Daten der BZE Wald) </p><p> <p>Auch der vom Thünen-Institut vorgeschlagene <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/indikator">Indikator</a> „kontextspezifische Corg-Trend“ eignet sich grundsätzlich, um Fragestellungen über die Deutsche <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/anpassungsstrategie">Anpassungsstrategie</a> an den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> hinaus zu adressieren. Der Indikator basiert auf der zeitlichen Veränderung von Humus (Trend) und teilt diese Entwicklung anhand eines Referenzsystems in die Klassen „gut“ und „degradierend“ ein. Für das Referenzsystem, das wie beim oben beschriebenen Indikator die natürliche Variabilität von Humus berücksichtigt, wurden hypothetischen Erwartungsbereiche abgeleitet. Böden, deren Humusgehalte weit unter dem Erwartungswert liegen, sollen Humus aufbauen. In den Böden, die im zu erwartenden oder hohen Humusbereich liegen, soll dieser erhalten oder gesteigert werden.</p> <p>Beide Indikatorvorschläge wurden auf der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/109778">UBA-Fachtagung „Bodenindikatoren im Kontext zur Klimaanpassung und zum Bodenschutz“</a> vorgestellt.</p> </p><p> Zum Weiterlesen <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/kompass">KomPass</a>: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/40855">Humusgehalte von Acker- und Grünlandböden</a></li> <li>KomPass: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/41535">Humusvorrat in Waldböden</a></li> <li>Projekt: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klimaaenderung-kann-humusgehalt-der-boeden">Klimaänderung kann Humusgehalt der Böden beeinflussen</a></li> <li>Thema: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/boden-flaeche/kleine-bodenkunde/bodenfunktionen">Bodenfunktionen</a></li> <li>BGR-Bericht: <a href="https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Boden/Produkte/Schriften/Downloads/Humusgehalte_Bericht.pdf">Gehalte an organischer Substanz in Oberböden</a></li> <li>Tipp: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wie-sie-zwei-teebeuteln-boden-klimaforscher-werden">Wie Sie mit zwei Teebeuteln zum Boden- und Klimaforscher werden</a></li> <li>Publikation: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/bodenzustand-in-deutschland">Bodenzustand in Deutschland</a></li> <li>Publikation: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/erarbeitung-fachlicher-rechtlicher-0">Erarbeitung fachlicher, rechtlicher und organisatorischer Grundlagen zur Anpassung an den Klimawandel aus Sicht des Bodenschutzes</a></li> <li>Publikation: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/screening-methoden-kostenguenstigen-nachweis-einer">Screening-Methoden zum kostengünstigen Nachweis einer Versorgung mit organischer Substanz auf Ackerböden und Grünland</a></li> </ul> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>

Grundwassermessstelle Lieberose (Messstellen-Nr.: 40510864)

Die Grundwasser-Messstelle mit Messstellen-ID 40510864 wird vom Landesamt für Umwelt Brandenburg betrieben, in Zuständigkeit des Standorts LfU Cottbus. Sie befindet sich in Lieberose (Grünstreifen am Feldesrand, gegenüber Einfamilienhäuser). Die Messstellenart ist Beobachtungsrohr. Nummer des Bohrloches: RHyLfU07/21. Der Grundwasserleiter wird beschrieben als: GWLK 1 (weitgehend unbedeckt). Der Zustand des Grundwassers wird beschrieben als: frei. Der zugehörige Grundwasserkörper ist: DEGB_DEBB_HAV_US_3-2. Der Messzyklus ist 4 x monatlich. Die Anlage wurde im Jahr 2021 erbaut. Ein Schichtverzeichnis liegt vor. Das Höhenprofil in diesem System ist: Messpunkthöhe: 52.49 m Geländehöhe: 51.46 m Filteroberkante: 34.46 m Filterunterkante: 32.46 m Sohle (letzte Einmessung): 32.39 m Sohle bei Ausbau: 32.46 m Die Messstelle wurde im Höhensystem NHN16 eingemessen.

Solarthermische Demonstrationsanlage Evangelische Kirchengemeinde Guben

Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Kollektorfläche: 10,2 m2; Kollektor: Indach; WW-Anlage; Speicher: 1 Stck. Solarspeicher 500 l; Dachneigung: 30 Grad; Ausrichtung: Süden. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: - Begleitung des Einbaus der Solaranlage durch Abkündigungen, Erwähnungen in den Predigten und Fürbitten in den Gottesdiensten. Hinweis im Gemeindeblatt, Ähnliches gilt für die Gemeindekreise; - Spezieller thematischer Gottesdienst zum Thema 'Bewahrung der Schöpfung'; - Festhalten der einzelnen Bauphasen durch Foto und Video; - Veröffentlichungen, Texte, Fotos in der lokalen Presse und in Kirchenzeitungen; - Veröffentlichungen im Rundfunk; - Zusammenarbeit in dem Hornocamp; - Einbeziehung von Parteien und Vereinen vor Ort einschl. Frau Schneider von 'pro Guben'; - Während der Bauzeit ist ein entsprechendes Bauschild anzubringen; - Nach Abschluss der Arbeiten ist ein Schild am Gebäude anzubringen, dass auf die Solaranlage hinweist; - Einladungen zu Gemeindeausflügen nach Guben aussprechen; - Vorstellung des Projektes in und gegenüber Kirchengemeinden des KK Cottbus, Partnergemeinden, Gemeinden der Ökumene vor Ort; - Einladung des Pfarrkonventes des KK Cottbus in unser Haus; - Literatur zur Solartechnik wird auf dem Büchertisch der Gemeinde vertrieben; - Berücksichtigung des Projektes in der Christenlehre, im Konfirmandenunterricht und in der Jungen Gemeinde; - Begleitung durch den Bauausschuss, den Rechtsausschuss, den Finanzausschuss, den Kindergartenausschuss und den Öffentlichkeitsausschuss der Gemeinde; - Ausstellung zum Projekt im Gemeindehaus und in der Klosterkirche; - Besichtigung der Anlage durch Parteien und interessierte Gruppen; - Erhalt des Umweltpreises durch den Verein für Energie und Umwelt e. von Pro Guben unter Schirmherrschaft des Bürgermeisters der Stadt Guben. Fazit: Als Fazit kann man sagen, dass der Einbau der Solaranlage für das Objekt neben der hohen Akzeptanz auch Bewunderung für die Bereitschaft zur Erhaltung der Schöpfung hervorgerufen hat. Durch die großzügige Förderung durch die Bundesstiftung Umwelt konnte der stark strapazierte Haushalt der Gemeinde geschont werden. Dafür war jeder Beteiligte bereit, einiges für die Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Ferner muss gesagt werden, dass die Bearbeitung der Förderanträge sehr unbürokratisch durchgeführt wurde. Diese Maßnahme als Ganzes kann jederzeit weiterempfohlen werden.

Grundwassertemperatur 2024

Böttcher, F. & Zosseder, K., 2022: Thermal influences on groundwater in urban environments – A multivariate statistical analysis of the subsurface heat island effect in Munich, Science of The Total Environment, Volume 810, 2022 Flächennutzung, 2020: Reale Nutzung der bebauten Flächen / Grün- und Freiflächenbestand 2020, Umweltatlas Berlin, von https://www.berlin.de/umweltatlas/nutzung/flaechennutzung/ Gross, G., 1991: Das Klima der Stadt. In: Hutter, K. (eds) Dynamik umweltrelevanter Systeme. Springer, Berlin, Heidelberg. Grundwasser, 1987: Grundwasser – Richtlinien für Beobachtung und Auswertung, Teil 2 -Grundwassertemperatur. – Länderarbeitsgemeinschaft Wasser, Arbeitskreis „Grundwassermessung“. Henning, A. & A. Limberg, 2012: Veränderung des oberflächennahen Temperaturfeldes von Berlin durch Klimawandel und Urbanisierung. Brandenburgische Geowiss. Beitr., 19, 1, S. 81-92, Cottbus. Henning Energie- und Umweltberatung, 2010 : Aktualisierung der Temperaturkarte von Berlin – Analyse der Messungen aus dem Sondertemperaturmessnetz, Gutachten im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, unveröffentlicht. Matthée, H. K., 2021: Die Untersuchung der Untergrundtemperatur in Berlin im Jahr 2020 bis in 100 Meter Tiefe – (Bachelorarbeit, Fachgebiet Geophysik), Technische Universität Berlin, unveröffentlicht. Menberg, K., Bayer, P., Zosseder, K., Rumohr, S. & Blum, P., 2013: Subsurface urban heat islands in German cities. Sci. Total Environ. 442: S. 123-133. NOAA (National Centers for Environmental information) (Hrsg.): Internet: https://www.ncei.noaa.gov/access/monitoring/climate-at-a-glance/global/time-series (Zugriff am 08.05.2026) Scheytt, T., 2025: Bewertung der Temperaturveränderung durch geothermische Nutzung von Grundwasserleitern, Geothermische Energie – Fachzeitschrift für geothermische Forschung und Anwendung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Heft Nr. 111: S. 18-21, Juni 2025 SenMVKU (Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt) (Hrsg.) 2025: Bohrtiefen der oberflächennahen Geothermie und Informationen zum wasserbehördlichen Vollzug Geoportal Berlin: https://gdi.berlin.de/view/geologie_rupelton SenStadt (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) (Hrsg.) (2009): Umweltatlas Berlin, Karte 02.07 Flurabstand des Grundwassers, Berlin. /umweltatlas/wasser/flurabstand/2009/karten/artikel.988475.php SenStadt (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) (Hrsg.) (2015): Umweltatlas Berlin, Karte 06.01 Reale Nutzung der bebauten Flächen, Berlin. /umweltatlas/nutzung/flaechennutzung/2015/karten/artikel.1010091.php SenStadtUm (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt) (Hrsg.) 2018: Umweltatlas Berlin, Karte 02.18, Geothermisches Potenzial – spezifische Wärmeleitfähigkeit und spezifische Entzugsleistung, 1 : 50 000, Berlin. /umweltatlas/wasser/geothermisches-potenzial/2017/karten/ SenStadtUm (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt) (Hrsg.) 2020: Umweltatlas Berlin, Karte 02.12, Grundwasserhöhen des Hauptgrundwasserleiters und des Panketalgrundwasserleiters (Ausgabe Mai 2020), 1 : 50 000, Berlin. /umweltatlas/wasser/grundwasserhoehen/2020/karten/artikel.1166523.php SenStadtWohn (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) (Hrsg.) (2021): Umweltatlas Berlin, Karte 04.02.1 Langjähriges Mittel der Lufttemperatur 1981-2010, Berlin. /umweltatlas/klima/entwicklung-von-klimaparametern/1981-2010/karten/artikel.1061493.php SenStadt (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin) (Hrsg.) 2021: Umweltatlas Berlin, Karte 01.02 Versiegelung, 1 : 50.000, Berlin. Internet: /umweltatlas/boden/versiegelung/2021/zusammenfassung/

Errichtung und Betrieb von vierzehn Windkraftanlagenin in 03149 Forst (Lausitz), 03172 Jänschwalde und 03185 Heinersbrück, Reg.-Nr. G10424

Die Firma LEWP Forst Briesnig 3 GmbH & Co. KG, Leagplatz 1 in 03050 Cottbus, beantragt die Genehmigung nach § 4 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) auf den Grundstücken  in 03149 Forst (Lausitz), in der Gemarkung Briesnig: Flur 1, Flurstücke 315 und 320; Flur 3, Flurstück 149, Flur 4, Flurstück 37 und in der Gemarkung Bohrau: Flur 1, Flurstück 5,  in 03172 Jänschwalde, in der Gemarkung Horno: Flur 2, Flurstücke 447, 466 und 568,  in 03185 Heinersbrück, in der Gemarkung Heinersbrück: Flur 2, Flurstück 84 und Flur 3, Flurstücke 183, 186, 192 und 198 vierzehn Windkraftanlagen zu errichten und zu betreiben. Das Vorhaben umfasst im Wesentlichen die Errichtung und den Betrieb von vierzehn Windkraftanlagen des Typs Vestas V172-7.2 mit einer Nabenhöhe von 175 m, einem Rotordurchmesser von 172 m und einer Gesamthöhe von 261 m. Die Nennleistung beträgt je Anlage 7,2 MW. Zu den Windkraftanlagen gehören auch das Maschinenhaus, Getriebe, Beton-Hybridturm, Fundament, Zuwegung und Kranstellfläche. Zur Löschwasserversorgung ist die Errichtung von drei faltbaren Löschwasserzisternen mit einem Löschwasservolumen von je 75 m³ beabsichtigt. Es handelt sich um eine Anlage der Nummer 1.6.2 V des Anhangs 1 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) sowie um ein Vorhaben nach Nummer 1.6.2 A der Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG). Beantragt ist weiterhin die Zulassung des vorzeitigen Beginns gemäß § 8a BImSchG für Maßnahmen zur Baugrundverbesserung /-vergütung, Maßnahmen zur Tiefgründung, Errichtung der Zuwegungen sowie Errichtung der Löschwasserbehältnisse. Für das Vorhaben wurde darüber hinaus eine wasserrechtliche Erlaubnis gemäß § 8 in Verbindung mit § 10 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) zur Benutzung eines Gewässers bei der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa beantragt. Gegenstand dieses Verfahrens ist das Einleiten und Einbringen von Stoffen in das Grundwasser im Zusammenhang mit der Untergrundverdichtung. Das wasserrechtliche Erlaubnisverfahren ist ein selbstständiges, parallel zum immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren zu führendes Verfahren. Nach § 1 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und § 2 Absatz 1 Satz 1 der Verordnung zur Regelung des Verfahrens bei Zulassung und Überwachung industrieller Abwasserbehandlungsanlagen und Gewässerbenutzungen (Industriekläranlagen-Zulassungs- und Überwachungsverordnung - IZÜV) finden die Verfahrensvorschriften der IZÜV auf das wasserrechtliche Erlaubnisverfahren Anwendung. Gemäß § 4 Absatz 1 Satz 1 IZÜV ist eine Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen. Über den Antrag auf die Genehmigung nach § 4 BImSchG entscheidet das Landesamt für Umwelt und über den Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis nach dem WHG der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa, Untere Wasserbehörde. Für das Vorhaben besteht die Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für September 2028 vorgesehen.

Spree, Cottbus, Sandower Brücke (5821000)

Die Flussgebiete sind auf Basis der Hochwassermeldedienstverordnung festgesetzt. Mit Hilfe der Karte des Flussgebietes ist eine räumliche Orientierung möglich. Unter Pegeldaten sind Terminwerte des Wasserstandes und wenn möglich des Durchflusses der Pegel eines Flussgebietes aufgelistet. Über die Karte und Tabellen der Pegeldaten sind die Pegelseiten mit Grafiken und weiteren Informationen verlinkt.

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