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Prozesswasser-Recycling - Innovative Prozesswasseraufbereitungsanlage

Das mittelständische Logistikunternehmen Neumann Transporte und Sandgruben GmbH & Co. KG gehört zur Neumann Gruppe GmbH mit Sitz in Burg und ist als Dienstleister in der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft tätig. In Reesen (Sachsen-Anhalt) gibt es eine Schlackenassaufbereitungsanlage, in der die Asche aus Müllverbrennungsanlagen einen Nassaufbereitungsprozess durchläuft. Die Schlackenassaufbereitung ist ein sehr wasserintensiver Prozess, bei dem Abwässer mit hohen Salzfrachten entstehen. Bisher werden die prozessbedingten Abwässer aufwändig aufbereitet, per Straßentransport in eine Industriekläranlage befördert und entsorgt. Für den Aufbereitungsprozess der Schlacke werden Prozessfrischwassermengen benötigt, die aktuell dem Grundwasserreservoir entnommen werden. Um den Transportaufwand für die Abwässer zu vermeiden und die Grundwasserentnahme zu minimieren, plant das Unternehmen mittels innovativer Abwasseraufbereitung (Umkehrosmose) einen nahezu geschlossenen Stoffkreislauf zu schaffen. Gleichzeitig verbessert sich damit auch die Qualität des mineralischen Rückstandes, so dass von einer besseren Verwertbarkeit auszugehen ist. Das in der Umkehrosmose entstehende Konzentrat (Permeat) soll in einer Vakuumverdampfungsanlage am Standort des Müllheizkraftwerks Rothensee behandelt werden. Gleichzeitig können Synergien am Standort der Abfallverbrennungsanlage genutzt werden, wie bspw. die Abwärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung, das nahezu ammoniakfreien Destillats der Verdampferanlage für technische Zwecke und das Permeat der Umkehrosmose als Kühlwassernachspeisung für den Kühlturm. Die Innovation des neuen Verfahrens besteht darin, dass mittels Kombination und Weiterentwicklung bereits bestehender Recyclingverfahren erstmalig Prozesswasser aus der Schlackeaufbereitung behandelt und der Stoffkreislauf nahezu geschlossen werden kann. Insgesamt kann der Einsatz von Frischwasser nahezu vollständig ersetzt und weitgehend auf Grundwasserentnahmen verzichtet werden. Zusätzlich können Lärmemissionen, Energieverbrauch und Deponievolumen reduziert werden. Im Übrigen können mit der Umsetzung des Projekts jährlich 1.728 Tonnen CO 2 -Äquivalente, also etwa 86 Prozent, eingespart werden. Branche: Wasser, Abwasser- und Abfallentsorgung, Beseitigung von Umweltverschmutzungen Umweltbereich: Wasser / Abwasser Fördernehmer: Neumann Transporte und Sandgruben GmbH & Co. KG Bundesland: Sachsen-Anhalt Laufzeit: seit 2019 Status: Laufend

Errichtung und befristeter Betrieb einer Vakuum-Destillationsanlage (ECON-Verfahren) zur Behandlung von gefährlichen Abfällen (BNT Chemicals GmbH)

Die BNT Chemicals GmbH (BNT) plant am Standort Bitterfeld-Wolfen im Chemiepark Bitterfeld eine im Sinne des BImSchG genehmigungsbedürftige Vakuum-Destillationsanlage zur Aufarbeitung von Abfällen aus ihrer Produktion und Rückgewinnung von Zinn zu errichten und zu betreiben. Bei der Herstellung von Zinnorganischen Verbindungen sind über die letzten Jahre werthaltige Abfälle angefallen, die momentan auf ca. 600 Tonnen beziffert werden können. Die Abfälle entstehen in den Sümpfen der sog. Grignard-Synthese. Dabei handelt es sich um Dibuthylzinndichlorid (DBTC) und Tributhylzinnchlorid (TBTC), welche einen nicht unerheblichen Teil an zurückgewinnbarem Zinn enthalten. Nach Schwierigkeiten den Abfall durch spezialisierte Firmen aufbereiten zu lassen, lagert dieser auf dem Gelände der BNT. Zum Zweck der Abfallreduzierung und Rückgewinnung werthaltiger Stoffe aus den vorhandenen Abfällen, will die BNT einen Vakuum-Destillationsanlage aufstellen und betreiben. Die Anlage soll ausschließlich hauseigene Abfälle aufbereiten. Es soll pro Tag ein Batch von 1200 kg (1500 kg Havariegewicht) der Sümpfe aus DBTC bzw. TBTC der Destillation portioniert zugeführt und verarbeitet werden. Es entstehen durch die thermische Trennung anorganische Pulver (Zinnverbindungen) und Organozinn-Kondensate. Es kommt zu keiner chemischen Reaktion, da es sich ausschließlich um ein unter Vakuum durchgeführtes Trennverfahren handelt. Die gewonnenen anorganischen Pulver sind abfallrechtlich noch einzustufen. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass ein gefährlicher Wertstoff vorliegt. Nach Inbetriebnahme wird der Nachweis des „Endes der Abfalleigenschaft“ für diese Pulver angestrebt. Die Destillate werden entweder in die BNT-Prozesse zurückgeführt, oder wie gehabt als gefährlicher Abfall mit dem gleichen Abfallschüssel wie bisher über die vorhandenen Entsorgungswege entsorgt. Die geplante Anlage soll aufgestellt und betrieben sowie die Funktionalität in die BNT-Anlagen integriert werden.

Wesentliche Änderung der Anlage E24 - Alkylsilan-Anlage - der Firma Wacker Chemie AG, Werk Burghausen

Die Firma Wacker Chemie AG, Werk Burghausen, beabsichtigt, die Anlage zur Herstellung und Destillation von Alkylsilanen (Anlage E24 - Alkylsilan-Anlage) durch das Vorhaben (1013) - Neubau einer Alkyl 3 Anlage, LP301 - wesentlich zu ändern. Für das Vorhaben wurde beim Landratsamt Altötting eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung nach § 16 Abs. 1 und 2 BImSchG i. V. m. §§ 1 Abs. 1, 2 Abs. 1 der 4. BImSchV und Nr. 4.1.7 des Anhangs 1 zur 4. BImSchV beantragt. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens wurde gemäß §§ 7, 9 UVPG i. V. m. Nr. 4.2 der Anlage 1 zum UVPG eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls durchgeführt.

Bekanntmachung gemäß § 5 UVPG - Ruhr Oel GmbH

Die Firma Ruhr Oel GmbH, Alexander-von-Humboldt-Straße 1 in 45896 Gelsenkirchen hat die Genehmigung zur wesentlichen Änderung und zum Betrieb einer Anlage zur Destillation und Raffination oder sonstigen Weiterverarbeitung von Erdöl oder Erdölerzeugnissen in Mineralölraffinerien auf dem Grundstück Pawiker Str. 30 in 45896 Gelsenkirchen (Gemarkung Buer, Flur 9, Flurstücke 14) beantragt. Gegenstand des Antrages ist der Austausch zweier Gebläse einschließlich zugehörige Filter und Kondensatabscheider, die Errichtung neuer Rohrleitungen und die Schaffung von Einbindepunkten für Rohrleitungen im Bereich der „Gasverarbeitung Mitte“.

MinAscent Leuna Production GmbH – Wesentliche Änderung der Anlage zur Herstellung von Spezialchemikalien – Erweiterung der Cold Storage Betriebseinheit und der Lageranlage für toxische Stoffe

Die MinAscent Leuna Production GmbH betreibt im Chemiepark Leuna eine nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) genehmigungsbedürftige Anlage zur Herstellung von Spezialchemikalien, die in eine Produktionsanlage sowie ein Lager für gefährliche bzw. toxische Stoffe untergliedert ist. In der Lageranlage werden ein Teil der Edukte, Hilfsstoffe, Produkte, etc. vorgehalten, die in der Anlage ein- und umgesetzt sowie produziert werden. In dieser werden entsprechend den Markterfordernissen und Kundenwünschen durch thermische Verfahren und chemische Umwandlung (Synthese, Destillation, Hydrierung, usw.) verschiedene Spezialchemikalien hergestellt. Aufgrund der Überschreitung der in Anhang I der Störfallverordnung (StörfallV) in Spalte 5 der Stoffliste genannte Mengenschwelle hinsichtlich der vorhandenen gefährlichen Stoffe, stellt die Anlage aktuell bereits einen Betriebsbereich der oberen Klasse nach § 2 Nr. 2 der 12. BImSchV dar, für welche die erweiterten Pflichten nach den §§ 9 bis 12 der StörfallV gelten. Im Rahmen beantragten wesentlichen Änderung ist die Errichtung und der Betrieb einer Kühl-Lageranlage vorgesehen. Die "Cold-Storage-Einheit" soll als Betriebseinheit der Produktionsanlage zugeordnet werden mit einer Kapazität von 36 t ausgelegt werden, um den eingesetzten Rohstoff Methyl-Lithium (MeLi) unter definierten Bedingungen in geeigneten, speziell geprüften Druckbehältern vorzuhalten. Des Weiteren soll für die produzierte, in IBC-Gebinden abgefüllte Selest-Lösung, eine zusätzliche Lagerkapazität von 60 t am Standort realisiert werden. Hierfür ist die Aufstellung von jeweils 3 gefahrstoffgeeigneten Systemcontainern geplant sowie die Einrichtung einer versiegelten Grundfläche innerhalb es Betriebsgeländes entsprechend den geltenden sicherheitstechnischen Anforderungen und gemäß dem Abschnitt 2 der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen 1, 2 (AwSV) geplant. Weitere Maßnahmen sind nicht vorgesehen.

Firma Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG Kirchstraße 7 in 50354 Hürth, Änderung der Emulsionsspaltungsanlage nach § 16 BImSchG

Die Firma Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG betreibt am Standort Kirchstraße 7 in 50354 Hürth eine immissionsschutzrechtlich zugelassene Emulsionsspaltanlage zur Behandlung gefährlicher und nicht gefährlicher Abfälle mit zugehörigen Lagerflächen (Tanklager). Für dieses Vorhaben wurde eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Beantragt wird nunmehr, in einer der vorhandenen Hallen eine Verdampferanlage für gefährliche und nicht gefährliche Abfälle aufzustellen. Es handelt sich hierbei um eine alternative Verfahrenslinie zur Behandlung der Abfälle. Das Vorhaben hat den Zweck, das Abfallvolumen der angenommenen Abfälle zu reduzieren, indem durch Verdampfung und Rückkondensation des Dampfes Wasseranteile aus den Flüssigabfällen abgetrennt (Destillat), in einem separaten Tank gesammelt und über die genehmigte Emulsionsspaltanlage der Kanalisation zugeführt werden.

Wesentliche Änderung einer Abfallbehandlungsanlage am Standort Schönebeck-Salzelemen

Die TRG Cyclamin GmbH betreibt auf dem Gelände im Industriegebiet der Stadt Schönebeck-Salzelmen ein Chemieunternehmen im Rahmen dessen die Rückgewinnung werthaltiger Stoffe erfolgt. Hierzu zählt insbesondere ein Gießerei- und Trocknungsservice, bei denen Stoffgemische getrennt werden. Gemäß dem Antrag beabsichtigt die TRG Cyclamin GmbH eine Erweiterung der 2011 genehmigten Trocknungsanlage mittels der Errichtung einer weiteren Destillationsanlage. In dem geplanten neue Anlagenteil sollen gefährliche Abfälle wie z.B. Essigsäure mittels Destillation aufbereitet werden. Die Anlage soll im Einzelnen um zwei Behälter und einen Wärmetauscher erweitert werden. Ziel der Erweiterung ist der Betrieb zweier parallel verlaufender Destillationsvorgänge, um so die Durchsatzrate der der Anlage auf ca. 49 Tonnen pro Tag zu erhöhen.

Änderung und Erweiterung einer Biogasanlage - Drewes & Ringen GmbH & Co. KG

Die Drewes & Ringen GmbH & Co. KG hat beim Landkreis Rotenburg (Wümme) eine Genehmigung zur Änderung und Erweiterung einer Biogasanlage beantragt (Verfahren gem. § 16 Abs. 1 BImSchG) und zwar: • Neubau einer Gärrestetrocknungshalle mit Trocknung und vorgeschaltetem Separator • Nutzungsänderung einer Siloplatte • Neubau von zwei Wärmepufferspeichern • Neubau Gärproduktlager 3 mit integriertem Gasspeicher • Neubau Annahmebehälter mit Wetterschutzfolie und Befüll-/Abtankplatz • Aufstellen von zwei 20 Fuß-Container als Aufenthaltsraum • Speicherbehälter für Destillat • Flexibilisierung der Inputstoffe

Reichenspurner Recycling GmbH (2007 - 2022)

Betreiberinformation für die Öffentlichkeit: Wiederaufbereitungsanlage/ Destillation von verbrauchten Lösemitteln Berichtsjahr: 2022 Adresse: Industriering 23 85238 Petershausen Bundesland: Bayern Flusseinzugsgebiet: Donau Betreiber: Reichenspurner Recycling GmbH Haupttätigkeit: Beseitigung oder Verwertung v. gefährlichen Abfällen > 10 t/d

Errichtung einer petrochemischen Fabrik zur Verarbeitung von Kunststoffabfällen Fa. Clariter S.A., Delfzijl (NL)

Die Fa. Clariter S.A. beabsichtigt die Errichtung einer petrochemischen Anlage in Delfzijl, in der Kunststoffabfälle durch entsprechende verfahrenstechnische Schritte chemische Produkte für die Industrie hergestellt werden sollen, insbesondere Lösemittel, Öle und Wachse. Das Herstellungsverfahren gilt als chemisches Recycling, bei dem Polyolefin-Kunststoffe wie Polyethylen, Polypropylen und Polystyrol in reine Kohlenwasserstoffe umgewandelt werden durch die Verfahrensschritte thermisches Cracken, Hydrierung und Destillation. Die geplante Produktionskapazität liegt bei 50.000 t/Jahr, basierend auf 8.000 Betriebsstunden im Jahr. Die Ausgangstoffe werden in Ballenform per Lkw angeliefert und auf Freiflächen des Betriebsgeländes zwischengelagert. Die Produkte werden in beheizten Tanks gelagert und mittels Tankwagen abgefahren. Der Prozess benötigt u.a. 135 t Dampf, ca. 2,3 t Wasserstoff, ca. 4 m³ Demineralisiertes Wasser je Tag sowie Elektrizität und Erdgas. Der Wasserstoff wird entweder vor Ort durch einen chemischen Prozess der Dampfreformierung von Erdgas mit Wasserdampf bei 850°C erzeugt oder als Wasserstoff (grau oder grün) aus geplanten Vorhaben für grünen Wasserstoff u.a. im Industriepark Delfzijl zugekauft.

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