Das Forschungsprojekt soll auf den vorangegangenen Vorhaben 'DigitalRess' aufbauen und die Ergebnisse zu Berechnungen der Ressourcenintensität der Digitalisierung (Mikro- und Makro/Mesoebene) fortführen. Auf Makroebene soll die Frage behandelt werden, wann der digitale Wandel aufgrund seiner Ressourcenintensität an natürliche Grenzen gelangt (makroökonomische Modellierungen, ggf. unter Berücksichtigung planetarer Grenzen). Auf Mesoebene sollen einzelne Sektoren und Bedarfsfelder im Hinblick auf die Ressourcenintensität und Kreislaufwirtschaftspotential untersucht und quantifiziert werden, wobei insbesondere das Ressourceneinsparpotential digitaler Lösungen berechnet werden soll (z. B. Verwendung von Digitalisierung in der Landwirtschaft, im Verkehr, etc.). Daneben soll das Ressourceneffizienzpotential ganzer Maßnahmenbereiche berechnet und diskutiert werden, z. B. lineare versus zirkuläre Geschäftsmodelle, Industrie 4.0, etc. Dabei soll der Einfluss von Rebound-Effekten ebenfalls berücksichtigt werden. Auf Mikroebene sollen die Berechnungen zur Ressourcenintensität der 10 Fallbeispiele aus dem Vorgängerprojekt (DigitalRess I) ergänzt werden, in dem die digitalen Anwendungen mit klassischen Anwendungen verglichen werden (z. B. Videokonferenz versus Meeting) und die Vor- und Nachteile der Digitalisierung diskutiert werden. Das Vorhaben soll daneben die Datengenauigkeit verbessern (nationale, EU. Internationale).
Das Projekt zielt auf die reibungslose Transformation bestehender Betriebssysteme in einen Zukunftsbetrieb. Schwerpunkte liegen in der enge Verzahnung von ökonomischer und ökologischer Perspektive, der regional besonders relevanten Frage nach neuartigen Bewässerungsstrategien und -lösungen, der Weiterentwicklung des Pflanzenschutzes unter Nutzung digitaler Technologien, der logistischen Optimierung von Prozessen sowie der Förderung der Artenvielfalt und damit zusammenhängenden Erhöhung der Effektivität von Ökosystemleistungen. Smart Transformation Labs (STL) an den Standorten Magdeburg und Bernburg dienen dem Wissenstransfer und machen digitale Technologien in der Landwirtschaft erlebbar. Die optimierte digitale Infrastruktur für landwirtschaftliche Betriebe wird an diesen Standorten durch Einbeziehung von Virtual und Augmented Reality Technologie Demonstratoren präsentiert. Für die Vor-Ort-Demonstration einer optimierten digitalen Infrastruktur werden Technik- und Präsentationsmodule für vorhandene Fahrzeuge realisiert, die den Wissenstransfer in den Betrieben ermöglichen und Unterstützung bei der digitalen Transformation bieten. Die Anbindung der mobilen Komponenten mittels moderner Mobilfunktechnologien verknüpft die verschiedenen Standorte sowohl hinsichtlich technischer Kapazitäten, als auch innerhalb des Beratungsprozesses.
Das Projekt zielt auf die reibungslose Transformation bestehender Betriebssysteme in einen Zukunftsbetrieb. Schwerpunkte liegen in der enge Verzahnung von ökonomischer und ökologischer Perspektive, der regional besonders relevanten Frage nach neuartigen Bewässerungsstrategien und -lösungen, der Weiterentwicklung des Pflanzenschutzes unter Nutzung digitaler Technologien, der logistischen Optimierung von Prozessen sowie der Förderung der Artenvielfalt und damit zusammenhängenden Erhöhung der Effektivität von Ökosystemleistungen. Smart Transformation Labs (STL) an den Standorten Magdeburg und Bernburg dienen dem Wissenstransfer und machen digitale Technologien in der Landwirtschaft erlebbar. Die optimierte digitale Infrastruktur für landwirtschaftliche Betriebe wird an diesen Standorten durch Einbeziehung von Virtual und Augmented Reality Technologie Demonstratoren präsentiert. Für die Vor-Ort-Demonstration einer optimierten digitalen Infrastruktur werden Technik- und Präsentationsmodule für vorhandene Fahrzeuge realisiert, die den Wissenstransfer in den Betrieben ermöglichen und Unterstützung bei der digitalen Transformation bieten. Die Anbindung der mobilen Komponenten mittels moderner Mobilfunktechnologien verknüpft die verschiedenen Standorte sowohl hinsichtlich technischer Kapazitäten, als auch innerhalb des Beratungsprozesses.
Das Projekt zielt auf die reibungslose Transformation bestehender Betriebssysteme in einen Zukunftsbetrieb. Schwerpunkte liegen in der enge Verzahnung von ökonomischer und ökologischer Perspektive, der regional besonders relevanten Frage nach neuartigen Bewässerungsstrategien und -lösungen, der Weiterentwicklung des Pflanzenschutzes unter Nutzung digitaler Technologien, der logistischen Optimierung von Prozessen sowie der Förderung der Artenvielfalt und damit zusammenhängenden Erhöhung der Effektivität von Ökosystemleistungen. Smart Transformation Labs (STL) an den Standorten Magdeburg und Bernburg dienen dem Wissenstransfer und machen digitale Technologien in der Landwirtschaft erlebbar. Die optimierte digitale Infrastruktur für landwirtschaftliche Betriebe wird an diesen Standorten durch Einbeziehung von Virtual und Augmented Reality Technologie Demonstratoren präsentiert. Für die Vor-Ort-Demonstration einer optimierten digitalen Infrastruktur werden Technik- und Präsentationsmodule für vorhandene Fahrzeuge realisiert, die den Wissenstransfer in den Betrieben ermöglichen und Unterstützung bei der digitalen Transformation bieten. Die Anbindung der mobilen Komponenten mittels moderner Mobilfunktechnologien verknüpft die verschiedenen Standorte sowohl hinsichtlich technischer Kapazitäten, als auch innerhalb des Beratungsprozesses.
Der Zukunftsbetrieb schafft es die Daten seines Betriebs und der Umwelt so zu erfassen, zu bündeln und als Entscheidungsgrundlage zu nutzen, dass er das ökologische, soziale und regionalökonomische Optimum erreicht. Dafür möchten wir mit diesem Projekt die Grundlage schaffen. Ziel ist es, auf dem potenziellen Zukunftsbetrieb, welcher mit seinem Standort in Brandenburg bereits jetzt spürbar vom Klimawandel betroffen ist, einen Prototypen für die integrierte Datenerhebung, -vernetzung und -auswertung zu entwickeln, welcher zukünftig auf andere Betriebe übertragbar ist. Dieses Ziel erreichen wir, indem wir die komplexen Zusammenhänge von Boden, Wasser, Biodiversität, (Mikro-)Klima, Tieren und Bewirtschaftungsformen mithilfe von digitalen Instrumenten messen, mittels Mobilfunks verfügbar machen, die Messungen u.a. durch künstliche Intelligenz (KI) auswerten und mithilfe geeigneter Bewertungssystematiken monetär bewerten. Die Erkenntnisse sollen für die zukünftige Landnutzung in Deutschland zugänglich gemacht und darüber hinaus öffentlich diskutiert werden, um die Basis für die weitere Transformation hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft zu schaffen. Derzeit gehen viele negative und positive Effekte der Land- und Ernährungswirtschaft als Externalitäten nicht in die betriebliche Kostenrechnung der Produzenten ein. So bilden die Marktpreise nicht die Realität für Mensch und Umwelt ab. Eine monetäre Bewertung der Externalitäten und die integrierte Darstellung mit allen wesentlichen Daten des Betriebs und seiner Umwelt hilft LandwirtInnen gute Entscheidungen zu treffen und gibt VerbraucherInnen die notwendige Transparenz bei der Kaufentscheidung, da zukünftig ein Preis alle wesentlichen Kosten und Wertbeiträge abbilden könnte. Das Projekt nutzt die Digitalisierung, um ökologisch vorteilhafte Anbausysteme bewert-, plan- und umsetzbar zu machen. Ein solcher integrativer Ansatz zahlt direkt auf die Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft ein.
77 Karin Schultze Gemeinsam stark im Wandel – Zwei Jahre AdV-Vorsitz Sachsen-Anhalt LSA VERM 2/2025 Gemeinsam stark im Wandel – Zwei Jahre AdV-Vorsitz Sachsen-Anhalt Von Karin Schultze, Magdeburg Zusammenfassung Sachsen-Anhalt hat in den Jahren 2024 und 2025 den Vorsitz der AdV geführt. Im Mittelpunkt standen die digitale Transformation, die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit in gemeinsamen Verfahren und die Bündelung der Kräfte. Damit stärkt die AdV ihre Rolle als Motor der Digitalisierung und als Impulsgeberin für ein zukunftsorientiertes Vermessungs- und Geoinformationswesen. 1 Verantwortung im föderalen Verbund Mit Beginn des Jahres 2024 übernahm Sachsen-Anhalt den Vorsitz der Arbeitsge- AdV als Motor der meinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutsch- digitalen land (AdV). Im Mittelpunkt der beiden Vorsitzjahre stand das Ziel, die Transformation Geoinformationsverwaltungen noch stärker als bisher zum Motor der digitalen Transformation zu machen und die Potenziale der Digitalisierung für die eigenen Prozesse zu nutzen [MID 2024]. Seit mehr als 75 Jahren arbeiten die nach der Kompetenzordnung des Grundgesetz- es für das amtliche Geoinformationswesen zuständigen Länderverwaltungen in der AdV erfolgreich zusammen. Die Länder stellen – in Umsetzung landesgesetzlicher Aufträge – für das gesamte Staatsgebiet qualitativ hochwertige Geobasisdaten be- reit: aktuell, flächendeckend und bundesweit einheitlich nach internationalen Nor- men und Standards. Dabei wirken sie in der AdV auch mit dem Bund zusammen, der in einzelnen Verwaltungszweigen nationale Aufgaben im Vermessungswesen wahr- nimmt [Kummer, Schultze 2020]. Die national einheitliche anforderungsgerechte Weiterentwicklung der Geobasisda- ten ist im föderalen Gefüge anspruchsvoll: Die Verantwortung liegt in den Ländern, die Nutzung aber ist bundesweit. Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft erwarten konsistente, aktuelle und verlässliche Daten. Gerade darin liegt die Stärke der AdV: Sie verbindet föderale Vielfalt mit fachlicher Einheitlichkeit in gemeinsamen Verfah- ren, Datenmodellen und Standards. Entscheidungen der AdV werden im Plenum getroffen, getragen von dem gemeinsamen Interesse an bundesweit einheitlichen Lösungen. Dabei bewegt sich die Arbeit der AdV stets in einem Spannungsfeld zwischen Konsens, fachlicher Diskussion sowie den un- terschiedlichen Leistungs- und Handlungsmöglichkeiten der Länder. Hinzu kommt die politische Schwerpunktsetzung in den einzelnen Mitgliedsverwaltungen, die sich auf Tempo, Tiefe und Ausrichtung der gemeinsamen Vorhaben auswirkt. Der Vorsitz hat keine Entscheidungsbefugnis, sondern nimmt eine moderierende und koordinierende Rolle wahr. Er bündelt Themen, setzt Prioritäten und gestaltet tragfähige Kompromisse – ein Balanceakt zwischen strategischer Koordination und partnerschaftlicher Mode- ration. „Die AdV ist Ausdruck eines lebendigen Föderalismus.“ [AdV 2007] LSA VERM 2/2025 Karin Schultze Gemeinsam stark im Wandel – Zwei Jahre AdV-Vorsitz Sachsen-Anhalt 78 LA Geobasis Der Lenkungsausschuss Geobasis (LA Geobasis) bildet hierzu die operative Ebene der Zusammenarbeit zwischen den Ländern [Schultze 2012]. Sie dient in Umset- zung der Verwaltungsvereinbarung über die Kooperation im amtlichen deutschen Vermessungswesen (VV KoopVerm) der gemeinsamen Wahrnehmung fachlicher Aufgaben und der Abstimmung in der praktischen Umsetzung. Damit steht der LA Geobasis in einem engen, funktionalen Zusammenhang mit der AdV, die auf strategi- scher Ebene die Grundsätze und Zielrichtung vorgibt. Beide Strukturen ergänzen sich und gewährleisten ein abgestimmtes und kohärentes Handeln im föderalen Ver- bund. Sachsen-Anhalt setzte in seiner Vorsitzzeit den Schwerpunkt auf Digitalisierung und Kooperation – zwei Seiten einer gemeinsamen Aufgabe. Der digitale Wandel verän- dert nicht nur Prozesse, sondern auch die Art der Zusammenarbeit. Nur wenn Kompetenzen und Ressourcen gebündelt werden, lassen sich die wachsenden An- forderungen an die Geobasisdaten nachhaltig erfüllen. Diese Leitbotschaft zog sich wie ein roter Faden durch den Vorsitz der Jahre 2024 und 2025. 2 Die AdV in der digitalen Transformation Geobasisdaten – Bundesweit einheitliche, standardisierte Geobasisdaten haben sich in der digitali- Treibstoff der sierten Welt zu einer unverzichtbaren staatlichen Infrastrukturleistung entwickelt Digitalisierung [Schultze 2023]. Sie bilden die Grundlage, um zentrale gesellschaftliche Aufgaben zu bewältigen: von Landesverteidigung und innerer Sicherheit über Katastrophenschutz und Klimawandel bis hin zur Mobilität und Stadtentwicklung. Im täglichen Verwal- tungshandeln sind Geobasisdaten eine unverzichtbare Planungsgrundlage und eine verlässliche Entscheidungshilfe. Gleichzeitig wirken sie weit über das Verwaltungs- handeln hinaus: Sie treiben Innovationen voran und unterstützen datenbasierte Wertschöpfung. Geobasisdaten sind damit ein zentraler Treiber des digitalen Wan- dels in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen. Fortwährend entstehen daraus neue Geschäftsmodelle, digitale Anwendungen und datengetriebene Lösungen. Abb. 1: Herausforderungen der AdV in der digitalen Transformation Zwei Perspektiven: Beitrag leisten (außen); Potenziale nutzen (innen) Die digitale Transformation markiert für die Geoinformationsverwaltungen eine dop- pelte strategische Dimension. Sie eröffnet Gestaltungsspielräume auf zwei Ebenen: nach außen, um die eigene Rolle als Motor der Digitalisierung zu stärken und nach in- nen, um die Potenziale neuer Technologien und Kooperationsformen konsequent zu erschließen (siehe Abb. 1). Der Schlüssel zum Erfolg liegt hier in der Bündelung der Kräfte. 79 Karin Schultze Gemeinsam stark im Wandel – Zwei Jahre AdV-Vorsitz Sachsen-Anhalt LSA VERM 2/2025 Um diesem Anspruch aktiv zu begegnen und die Position der AdV im digitalen Wan- del zu stärken, sind die Geoinformationsverwaltungen gefordert, die Bereitstellung von Geobasisdaten als staatliche Infrastrukturleistung nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten. Darüber hinaus ist die Bedeutung der Geobasisdaten als strategischem Baustein und Innovationstreiber der Digitalisierung weiter auszubauen. Geobasisdaten sind den wachsenden und sich wandelnden Bedürfnissen einer digitalen Gesellschaft entsprechend bereitzustellen. Gleichzeitig gilt es, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Prozesse können optimiert und stärker automatisiert werden. Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz und Big Data eröffnen völlig neue Möglichkeiten in der Erfassung, Verar- beitung und Bereitstellung von Geobasisdaten. Sie ermöglichen automatisierte Aus- wertungen, intelligente Analyseverfahren und eine schnellere Aktualisierung der Datenbestände. Cloud-Technologien erlauben einen länderübergreifenden, gemein- samen Betrieb von Verfahren und stehen damit für einen Paradigmenwechsel in der Aufgabenerledigung. Kollaborative Arbeitsweisen, agile Entwicklungsprozesse und digitale Plattformen stehen für eine neue Form der Zusammenarbeit. Die virtuelle Zentralisierung von Verfahren ermöglicht es, Aufgaben gemeinsam zu bearbeiten und Ressourcen effizienter zu nutzen – ohne die föderale Zuständigkeit aufzugeben. Die Rahmenbedingungen bleiben jedoch herausfordernd. Die Mitgliedsverwaltungen stehen unter zunehmendem Ressourcendruck, der Fachkräftemangel verschärft sich und die Innovationszyklen werden immer kürzer. Diese Entwicklungen sind einer- seits Realität, mit der umgegangen werden muss; anderseits aber auch Antrieb, neue Wege zu gehen. Die digitale Transformation stellt die Geoinformationsverwaltungen mit ihrer gestärkten Rolle, den neuen Chancen und zugleich schwierigen Rahmenbedingun- gen vor die Notwendigkeit einer klaren strategischen Orientierung. Die AdV knüpft dabei an ihre langjährige Rolle als Wegbereiterin der Digitalisierung an und versteht sich heute mehr denn je als Treiberin der digitalen Transformation (s. Abb. 2). Ihre Arbeit ist darauf ausgerichtet, Verantwortung im digitalen Wandel zu übernehmen und die technologischen Möglichkeiten gezielt einzusetzen, die eigenen Prozesse zu optimieren und die Zusammenarbeit der Vermessungs- und Geoinformationsver- waltungen – in enger Kooperation mit dem Bund – zukunftsorientiert neu zu gestalten. Abb. 2: Strategische Ansätze der AdV
Das Monitoring häufiger Brutvögel (MhB) ist von seinen Abläufen das komplexeste und vom Artenspektrum das umfangreichste Modul im bundesweiten Vogelmonitoring. Seit 2004 werden mit Hilfe des MhB Bestandstrends für rund 100 Vogelarten berechnet. Grundlage ist die ehrenamtliche Mitarbeit von rund 1.500 Personen, die nach vorgegebener Methode jedes Jahr und bundesweit auf mehr als 1.800 Probeflächen Brutvogelkartierungen durchführen. Seit 2020 werden Datenerfassung und -auswertung schrittweise digitalisiert. Ziel der Digitalisierung ist es, die ehrenamtlichen Kartiererinnen und Kartierer und die Koordinatorinnen und Koordinatoren durch Vereinfachung und Automatisierung von Arbeitsabläufen zu entlasten, die Datenqualität zu erhöhen, Datenformate und Ergebnisse stärker zu standardisieren und somit eine schnellere Bereitstellung der Resultate zu ermöglichen. Dabei sollte der Übergang in das digitale Zeitalter so gestaltet werden, dass alle Ehrenamtlichen mitgenommen werden sowie dass es durch die Digitalisierung der Datenerfassung und Revierauswertung nicht zu einem Bruch mit der bestehenden Datenreihe kommt. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurde die Transformation mit Umfragen unter den Ehrenamtlichen und mit Methodenvergleichen eng begleitet. Im Fokus des Beitrags stehen die neuen digitalen Werkzeuge NaturaList, Digibird und Autoterri, die speziell für die Anforderungen des MhB und die Bedürfnisse der Kartiererinnen und Kartierer entwickelt wurden. Mit der neu entwickelten MhB-Kartieroberfläche der App NaturaList können Beobachtungen im Gelände direkt digital erfasst werden. Für Ehrenamtliche, die im Gelände weiterhin mit Stift und Papier arbeiten möchten, bietet Digibird die Möglichkeit, Papierkarten zu digitalisieren. Anschließend werden die digital erfassten Beobachtungsdaten gemäß den geltenden MhB-Regeln durch den Algorithmus Autoterri zu Revieren zusammengefasst. Der Artikel stellt die neuen Werkzeuge detailliert vor und evaluiert, inwieweit die angestrebten Ziele erreicht wurden.
The world is entering a digital era that changes everyday business practices and lifestyles. Digital technologies are said to support sustainable development and create untapped potentials in many areas, for instance, by reducing energy and resource consumption. However, social and ecological drawbacks have become much more apparent where digitalisation has not lived up to its ascribed potentials. Over the past years, voices have become louder advocating for a green and digital twin transition. Similarly, the European Commission has supported the twin transition by setting it as a priority in line with the European Green Deal. This report presents project findings on how to support the twin transition through a concept of digital sufficiency. A premise of sufficiency as a guiding principle for the digital transformation is that technological innovation alone cannot solve societal problems. Unsustainable practices and behaviours must be either reduced or replaced by sustainable alternatives. The aim of this report is to support the German government’s position in EU debates and to formulate recommendations for priorities for action, which the government can link to the activities of the European Commission. This is done by drawing on an analysis of the role of the German Council Presidency in supporting the twin transition in Europe, both an online survey and an expert workshop on digital sufficiency as well as a literature analysis to deepen some of the expert discussions. Our analyses find that although digital sufficiency has potentials to bring new perspectives into existing debates, work on the concept is still in its infancy. Future work needs to frame the concept and link it to existing policy debates to make it relevant for policy. This report provides the first building block towards carrying out this work and outlines policy recommendations towards supporting the twin transition through digital sufficiency.
Das Vorhaben verfolgt das Ziel einer durchgängigen Verknüpfung aller bei der Planung, Errichtung und im Betrieb von Gebäuden beteiligter Akteure. Dies geschieht im gesamten Gebäudelebenszyklus durch den Einsatz eines hybriden Zwillings unter den Gesichtspunkten der Energieeffizienz, -flexibilisierung und -optimierung. Dazu müssen die einzelnen Prozesse, Daten und Simulationen der Gewerke unterstützt durch intelligente und intuitive Systeme ineinandergreifen. Damit geht ein Paradigmenwechsel in der gesamten Bau- und Nutzungsphase von Gebäuden einher. Durch den Aufbau eines Demonstrators in einem mittelständischen produzierenden Unternehmen sollen die Potentiale eines hybriden Zwillings validiert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, um die digitale Transformation hin zum klimaschonenden Bauen und Betreiben von Gebäuden voranzutreiben. Das Ziel von SE ist die Entwicklung von Nutzungs- und Integrationskonzepten für den Betrieb bezogen auf Energie, Nutzung und Instandhaltung.
Dieses Vorhaben verfolgt das Ziel einer durchgängigen Verknüpfung aller bei der Planung, Errichtung und im Betrieb von Gebäuden beteiligter Akteure. Dies geschieht im gesamten Gebäudelebenszyklus durch den Einsatz eines hybriden Zwillings unter den Gesichtspunkten der Energieeffizienz, -flexibilisierung und -optimierung. Dazu müssen die einzelnen Prozesse, Daten und Simulationen der Gewerke unterstützt durch intelligente und intuitive Assistenzsysteme ineinandergreifen. Damit geht ein Paradigmenwechsel in der gesamten Bau- und Nutzungsphase von Gebäuden einher. Durch den Aufbau eines Groß-Demonstrators in einem mittelständischen produzierenden Unternehmen sollen die Potentiale eines hybriden Zwillings validiert und für die Öffentlichkeit anschaulich zugänglich gemacht werden, um die Digitale Transformation hin zum klimaschonenden Bauen und Betreiben von Gebäuden voranzutreiben. Actimage wird eine Anforderungsanalyse durchführen, um aus den Anwendungsfällen die Ziele des Projektes zu spezifizieren. Basierend auf den gesammelten Anforderungen werden Konzepte für die Kommunikation erstellt. U.a. werden verschiedene Ansätze zur energieeffizienten Nutzung der Hausautomation bewertet. Eine detaillierte Design- und Architekturplanung wird die verschiedenen Komponenten des Systems und deren Zusammenarbeit definieren. Softwarekomponenten werden hier entwickelt, integriert und getestet. Es umfasst auch die Programmierung der Schnittstellen und die Konfiguration der Hausautomationsgeräte. Um sicherzustellen, dass alle entwickelten Komponenten von den Partnern richtig zusammen funktionieren, werden umfangreiche Tests durchgeführt. Hierbei werden verschiedene Szenarien simuliert und die Performanz sowie die Energieeffizienz des Systems gemessen. Schließlich werden Optimierungen vorgenommen, um die Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz des Systems zu verbessern.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 183 |
| Land | 19 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 3 |
| Förderprogramm | 122 |
| Text | 38 |
| unbekannt | 41 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 82 |
| offen | 122 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 193 |
| Englisch | 45 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 1 |
| Datei | 2 |
| Dokument | 30 |
| Keine | 146 |
| Webseite | 40 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 132 |
| Lebewesen und Lebensräume | 124 |
| Luft | 64 |
| Mensch und Umwelt | 204 |
| Wasser | 54 |
| Weitere | 204 |