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Found 166 results.

Verwaltung von Durchflussmessungen im Land Brandenburg

In der Datenbank werden alle Durchflussmessstellen erfasst, für die Daten vorliegen. Erfasst werden Daten, welche die Pegelstationen näher beschreiben (Stammdaten), sowie die Messdaten (hier Fließgeschwindigkeiten, Wassertiefen in den Messlotrechten und Wasserstände sowie die hieraus berechneten Durchflüsse). Mit Hilfe von Datenbank (SoftQ) werden die Messprotokolle verwaltet und die Daten ausgewertet. Die Ermittlung und Verwaltung von Durchflussmessergebnissen dient als Vorstufe für die Erfassung in der WISKI-Datenbank.

Messnetz Oberflächenwasser

Das Oberflächenwassermessnetz besteht aus Pegeln an denen die Wasserstände und Durchflussmengen der Flüsse ermittelt werden. Beobachtungsschwerpunkt sind die Hochwasserpegel. Die Leistungen umfassen: - Wasserstandsmessungen sowie Durchflussmessungen zur Kontrolle und Korrektur der Wasserstands-/Durchflussbeziehungen, - Erfassung, Prüfung und statistische Aufbereitung der hydrologischen Daten, - Bau und Instandhaltung von Pegelanlagen inkl. Ausrüstung mit neuer Messtechnik wie Datenfernübertragung (DFÜ), ggf. Rückbau nicht mehr benötigter Pegel, - Erfassung und Pflege der Pegelstammdaten, - Schulung und Betreuung der ehrenamtlichen Beobachter.

Results of measurements of carbonate dissolution rates under various well-controlled conditions for reactive CO2-water flow in a large lab-scale karst fracture imitate

Abstract

Soil moisture, soil matric potential, meteorological variables, sap flow, and irrigation measurements during an irrigation study in two apple orchards in Pinios Hydrologic Observatory, Greece, from 2020 to 2022.

Two irrigated apple orchards, S09 and S10, within the Pinios Hydrologic Observatory in Thessaly, Greece were equipped with an extensive sensor network to study irrigation management. Soil moisture dynamics (including soil matric potential), irrigation water consumption, meteorological variables and sap flow were monitored between September 2020 and Dec 2022. In each field, an Atmos41 all-in-one weather station (Meter Group AG, Munich, Germany) was installed close to the centre of the field above the tree canopy. The instruments provided measurements of precipitation, air temperature, relative humidity, solar radiation, wind speed, and atmospheric pressure. Furthermore, each field was equipped with a SoilNet wireless sensor network consisting of 12 nodes. Each node was equipped with six SMT100 (Truebner GmbH, Neustadt, Germany) installed at 5, 20, and 50 cm depth, in two separate profiles to measure soil moisture as well as two TEROS21 soil matric potential sensors (METER Group Inc., Pullman, USA) installed at 20 cm depth. Additionally, S10 was equipped with six SFM-1 sapflow sensors (ICT International Pty Ltd, Armidale, Australia) to estimate whole-tree transpiration. The sapflow sensors were installed on the trunk of six trees to represent, as much as possible, the orchard trees in terms of height, perimeter, vigor and apple variety. Lastly, in May 2021 seven TW-N flowmeters (TECNIDRO, Genova, Italy) were installed in different irrigation sectors within the orchards (three in S09 and four in S10) to measure field-scale irrigation water consumption. All data is provided at a daily timescale.

Maßnahmen 1 bis 16 zum Masterplan Wasser

Erarbeitung eines gemeinsamen Konzepts, um bei Niedrigwasser ein kritisches Absinken der Wasserstände zu verhindern. Während Niedrigwasserzeiten ist eine abgestimmte Bewirtschaftung der Stauhaltung Spandau notwendig, um eine Priorisierung der Nutzungen vorzunehmen und somit ein kritisches Absinken der Wasserstände zu verhindern. Ziel des Niedrigwassermanagementkonzepts sind Bewirtschaftungsmaßnahmen grundsätzlicher Art, wie abgestimmte Bescheidauflagen für Wasserentnahmen und -ausleitungen, Instandsetzung der Bauwerke, Veränderung der Stauziele oder Einrichtung Abflussmessungen. Zudem soll dieses Konzept Maßnahmen entsprechend verschiedener Eskalationsstufen beinhalten. Hierzu zählen u.a. die Reduzierung der Abflüsse durch Sammelschleusungen oder der Umfluter, veränderte Ableitung des geklärten Abwassers oder Notpumpung. Zur Umsetzung einer abgestimmten Bewirtschaftung strebt das Land Berlin eine Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Land an. Automatisierung der Wehre und Nutzung digitaler Instrumente, um die Durchflusssteuerung bei Niedrigwasser zu verbessern. Die Strömungsverhältnisse in den Berliner Stauhaltungen sind nicht nur abhängig von den Zuflussmengen über Spree und Havel, sondern auch von der Steuerung der Wehre. Ziel ist es die Kreislaufführung des Systems „Abwasser-Oberflächenwasser-Trinkwasser“ zu optimieren, um die Auswirkungen auf die maßgeblichen Schutzgüter wie Trinkwasserversorgung, Gewässerökologie, Schifffahrt und Freizeit und Erholung zu reduzieren. Durch die optimierte und flexible Steuerung können die verschiedenen Anforderungen, wie die Stützung des Wasserhaushalts in Trockenzeiten und die Begrenzung des Abwasseranteils für die Sicherung der Trinkwasserversorgung besser erfüllt werden. Dies wird erst durch eine Instandsetzung sowie ggf. eine Automatisierung der Wehre ermöglicht. Durch die vorgesehenen baulichen Maßnahmen an den Wehren kann die Steuerung der Durchflüsse auch bei Niedrigwasser optimiert und so u.a. die Wasserverluste aus den Stauhaltungen gemindert werden. Für die Steuerung sind entsprechende Durchflussmessungen an den Bauwerken unerlässlich. Durch die Vorhersage mittels eines digitalen Instruments für ein ganzheitliches operationelles Wasserressourcenmanagement können Auswirkungen zu zukünftigen Veränderungen auf die Berliner Gewässer gemacht werden. Dadurch wird eine zeitnahe Beurteilung der Beeinträchtigung von ausgewählten Gewässerqualitätsparametern, Einschränkungen der Wassernutzung und der Schifffahrt oder Versorgungsprobleme bei Wasserversorgern sowie die operative Steuerung ermöglicht. Verbesserter Schutz der Wasserressourcen durch Schaffung veränderter und neuer Ableitwege der Klärwerke. Die mengenmäßige Reduzierung des Dargebots in Verbindung mit zunehmendem Trinkwasserbedarf und Abwassereinleitungen führt zu einem Wasserqualitätsproblem. Die Strömungsverhältnisse in den Berliner Stauhaltungen, darunter auch die Rückströmungseffekte, sind nicht nur abhängig von den Zuflussmengen über Spree und Havel, sondern auch von den Wasserwerksentnahmen sowie von den Einleitstellen der Klärwerke und den entsprechenden Einleitmengen. Ziel ist es, die Kreislaufführung aus Abwasser-Oberflächenwasser-Trinkwasser zu optimieren, um die Auswirkungen auf die maßgeblichen Schutzgüter, wie Trinkwasserversorgung, Gewässerökologie, Schifffahrt und Freizeit und Erholung zu reduzieren. Durch die Schaffung veränderter bzw. weiterer Ableitwege der Klärwerke können zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten zur flexiblen Bewirtschaftung des Berliner Wasserkreislaufs geschaffen werden. Intensivierung der länderübergreifenden Zusammenarbeit für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Oberen Havel. Die wasserwirtschaftliche Situation im Einzugsgebiet der Oberen Havel ist angespannt. Dies zeigt sich insbesondere bei der Stauhaltung Spandau: Während Niedrigwasserperioden kann der Wasserstand nicht mehr gehalten werden und es kann zu Nutzungseinschränkungen kommen. Allein durch lokale Maßnahmenkönnen die Herausforderungen langfristig nicht bewältigt werden. Es ergeben sich daher neue Herausforderungen für die Bewirtschaftung der Wasserressourcen im gesamten Einzugsgebiet der Oberen Havel bis nach Berlin. Mit Verringerung des Wasserdargebots infolge des Klimawandels und/oder gleichzeitig erhöhtem Wasserbedarf (z.B. Bevölkerungswachstum, Industrie, Landwirtschaft, Bewässerung, Naturschutz, Tourismus), kann es verstärkt zu konkurrierenden Interessen der Nutzungsansprüche und der Sicherung von Mindestabflüssen in den Gewässern kommen. Derzeit finden keine regelmäßige Abstimmung zwischen den Bundesländern und dem Bund zur Wasserbewirtschaftung der Oberen Havel statt. Auch fehlen abgestimmte Bewirtschaftungsgrundsätze, eine abgestimmte Datengrundlage, Modellwerkzeuge und für viele Stauhaltungen quantifizierbare Angaben zu relevanten Entnahmen oder Einleitungen. Intensivierung der länderübergreifenden Zusammenarbeit für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Spree. Es erfolgt aktuell eine Abstimmung durch die Länder Sachsen, Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt sowie der Bergbau treibenden im Rahmen einer länderübergreifenden Bewirtschaftung der Flussgebiete Spree, Schwarze Elster und Lausitzer Neiße. Hauptaufgabe dabei ist die optimale Nutzung des verfügbaren Wasserdargebotes für die Flutung und Nachsorge der Tagebauseen unter Berücksichtigung der erforderlichen Mindestabflüsse und der Anforderungen an die Wasserbeschaffenheit (Sulfatsteuerung). Hinzu tritt verstärkt die Mengenproblematik in Zusammenhang mit dem Kohleausstieg durch Abnahme der Sümpfungswassermengen, dem damit einhergehenden Strukturwandel (neue Bedarfsträger) und dem Klimawandel in den Vordergrund. Die damit einhergehenden Veränderungen des noch nicht abschließend prognostizierten Wasserdargebots in der Zukunft und der Entwicklung der Nachfrage stellen die größten Herausforderungen für die Sicherung der ökologischen und nutzungsseitigen Mindestanforderungen nach Berlin dar. Diese sind der Ausgangspunkt für eine dringend gebotene, mittel- bis langfristige nachhaltige Sanierung des gesamten Wasserhaushaltes der Spree, gestützt durch technische Maßnahmen zur Mengenbewirtschaftung in Niedrigwasserzeiten. Die Beherrschung dieses Problems kann nur gelingen, wenn die Bundesländer Berlin, Brandenburg und Sachsen auch weiterhin zur Problematik eng zusammenarbeiten, sich in der Zukunft gemeinsam mit dem Bund zu den erforderlichen Maßnahmen der Nachsorge austauschen sowie eine verursachergerechte Finanzierung der Braunkohlefolgekosten sicherstellen. Prüfung von Möglichkeiten und Instrumenten, um in angespannten Situationen Entnahmen aus Gewässern zu reduzieren. Während extrem angespannter hydrometeorologischer Zeiten können Maßnahmen zur Schonung der Ressourcen angemessen oder gar erforderlich sein. Es ist zu prüfen, welche Möglichkeiten und Instrumente bestehen, Wasserentnahmen, die nicht der Daseinsvorsorge dienen, aus Oberflächengewässern und Grundwasser in Berlin zu steuern und temporär einzuschränken. Relevanz, Effektivität und Praktikabilität derartiger Maßnahmen sind noch zu analysieren. Erhöhung der Grundwassermengen durch künstliche Anreicherung und Zwischenspeicherung von Regenwasser. Die Maßnahme dient der Erhöhung des verfügbaren Dargebots für die Trinkwasserversorgung. Das sich aus den lokalen Niederschlägen speisende Grundwasserdargebot ist bereits aktuell stark in Anspruch genommen. Es droht eine Übernutzung und ein Abfall der Grundwasserstände über das verträgliche Maß hinaus. Die künstliche Grundwasseranreicherung kann mit den bestehenden Anlagen im Einzugsgebiet der Wasserwerke Tegel und Spandau aktiv gesteuert und ggf. erweitert werden. Zusätzliche Anreicherungsmengen sind durch den Neubau von Anlagen zur Grundwasseranreicherung in anderen Wasserwerken bzw. durch die Wiederinbetriebnahme stillgelegter Anlagen (z.B. im Wasserwerk Jungfernheide) möglich. Eine erhöhte Grundwasseranreicherung hat Auswirkungen auf die Oberflächengewässer. Diese müssen berücksichtigt werden. Weiterhin ist eine Zwischenspeicherung von Regenwasser im Grundwasserkörper denkbar. Im Rahmen eines Forschungsprojektes (INKA BB) wurde untersucht, ob in wasserreichen Zeiten Grundwasser angereichert werden könnte, um es später in wasserarmen Zeiten zu nutzen. Bau neuer Brunnen in Ufernähe, um die Trinkwassergewinnung aus Uferfiltrat zu steigern. Die Maßnahme dient der Erhöhung des verfügbaren Dargebots für die Trinkwasserversorgung. Das sich aus den lokalen Niederschlägen speisende Grundwasserdargebot ist bereits aktuell stark in Anspruch genommen. Eine perspektivisch verstärkte Übernutzung des Grundwassers und einem irreversiblen Abfall der Grundwasserstände kann durch eine verstärkte Inanspruchnahme der Oberflächenwasserressourcen begegnet werden. Die Uferfiltratmenge kann aktiv nur über die Lage der Brunnen in Bezug auf die Gewässer beeinflusst werden. Mehr Brunnen in unmittelbarer Ufer-Nähe führen zu einer Erhöhung der Uferfiltratmenge. Der begrenzende Faktor ist damit die zur Verfügung stehende Uferlinie. Der Bau von Brunnen entlang der Uferlinie wird bereits im Rahmen der Wiederinbetriebnahme des Wasserwerk Jungfernheide angestrebt. Sinkende Grundwasserstände führen auf Grund des größer werdenden Druckgefälles zu einem Anstieg der Uferfiltratmenge und damit des Uferfiltratanteils in den bestehenden Brunnen. Verminderte Grundwasserneubildungsraten können dadurch zum Teil kompensiert werden. Ein dauerhafter Abfall der Grundwasserstände ist gemäß Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) nicht zulässig und stellt langfristige eine Gefährdung des Brunnenbetriebs (Trockenfallen der Pumpen, erhöhte Brunnenalterung) und der grundwasserabhängigen Landökosysteme dar. Es muss beachtet werden, dass erhöhte Uferfiltratmengen Auswirkungen auf die Oberflächengewässer haben. Zudem muss berücksichtigt werden, dass es durch die Erhöhung des Uferfiltratanteils die Güte des Rohwassers negativ beeinflusst werden kann. Erhöhung der Grundwasserneubildung durch den Umbau der Berliner Wälder in naturnahe Mischwälder. Ziel des Mischwaldprogramms der Berliner Forsten ist die Umgestaltung der naturfernen Kiefernbestände zu Laubmischwäldern unter konsequenter Weiterentwicklung der naturnahen Waldbewirtschaftung. Ein wichtiger Effekt des Waldumbaus ist die Erhöhung der Grundwasserneubildung. Unter Laubbäumen kann außerhalb der Vegetationszeit aufgrund des laubfreien Zustandes und somit einer verminderten Evapotranspiration mehr Niederschlag den Waldboden erreichen und somit als Grundwasserspende versickern als unter Nadelbäumen. Erhöhung der Grundwasserneubildung durch Entsiegelung und Renaturierung überbauter Flächen. Der beste Ausgleich für den Verlust von Boden durch Überbauung und somit Versiegelung ist die Entsiegelung von Flächen zur Wiederherstellung der Bodenfunktionen und Entwicklung wertvoller Lebensräume für Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen. In wasserwirtschaftlicher und bodenschutzfachlicher Sicht ist eine konsequente Entsiegelung von Flächen und deren Renaturierung ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Grundwasserneubildungsrate, zur Förderung der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung und zur Anpassung an den Klimawandel. Verminderung der Nährstoffbelastungen in Dahme, Spree und Havel durch Aufrüstung der Großklärwerke. Um die Nährstoffbelastungen in Dahme, Spree und Havel weiter zu mindern, haben die Länder Berlin und Brandenburg ein gemeinsames Nährstoffreduzierungskonzept erarbeitet. Es beinhaltet Maßnahmen und Strategien, um die Umweltziele für den trophischen Zustand im Bereich der Unteren Spree (Neu Zittau/Neue Mühle bis Mündung in die Havel) sowie der Havel zwischen Hennigsdorf (Obere Havel) und Havelberg (Untere Havel) mittel- bis langfristig zu erreichen. Maßnahmenschwerpunkt in Berlin bilden die Klärwerke der Berliner Wasserbetriebe. Das Konzept sieht vor, bis 2027 alle Großklärwerke im Berlin-Brandenburger Spree-Havelraum zeitlich gestaffelt mit einer weitergehenden Reinigungsstufe zur Phosphorelimination (Flockungsfiltration) auszustatten. Ausbau der vorhandenen Klärwerke, um die steigenden Abwassermengen behandeln zu können. Parallel zum Anstieg des Trinkwasserbedarfs erhöhen sich mit steigender Einwohnerzahl Berlins und des Berliner Umlands auch die erforderlichen Kapazitäten der Klärwerke. Um den steigenden Abwasseranfall behandeln zu können, ist ein umfangreicher Ausbau der vorhandenen Klärwerkskapazitäten mit erweiterter Nährstoff- und Spurenstoffelimination erforderlich. Damit verbunden ist auch der Ausbau/Erweiterung des Berliner ADL(Abwasserdruckleitungs)-Netzes. Zunehmend älter werdende Anlagen sind nur noch begrenzt sanierungsfähig und müssen durch die Schaffung neuer Kapazitäten ersetzt werden. Der Schwerpunkt der notwendigen Kapazitätserweiterung wird durch den Ausbau vorhandener Standorte erfolgen. Die Erschließung neuer Standorte ist aufgrund des Flächenbedarfs, der Abstandsgebote zur Wohnbebauung, der Erfordernisse an die verkehrstechnische Anbindung sowie der erforderlichen Nähe einer geeigneten Vorflut sehr schwierig Aufrüstung der Klärwerke, um den Eintrag organischer Spurenstoffe zu verringern. Zur Reduzierung der Einträge von Spurenstoffen aus Klärwerken haben die Länder Berlin und Brandenburg eine gemeinsame Spurenstoffstrategie erarbeitet. Die Umsetzung der Strategie erfolgt in zwei Phasen: Der engere Betrachtungsraum für die Phase 1 erstreckt sich zunächst auf die hoch verdichtete Stadt Berlin und die unmittelbar daran angrenzenden Teileinzugsgebiete in Brandenburg – dem Berliner Umland. In diesem Raum befinden sich die Kläranlagen der Berliner Wasserbetriebe (BWB), der Stadt Potsdam, das von den BWB betriebene Klärwerk Wansdorf der Klärwerk Wansdorf GmbH sowie die Wasserversorgungsinfrastrukturen von Berlin und Potsdam. In der Fläche Brandenburgs weisen Spurenstoffe im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung derzeit keine erhöhte Bedeutung auf, da die Trinkwasserversorgung nahezu flächendeckend aus dem Grundwasser erfolgt. Eine weitergehende Immissionsbetrachtung erscheint jedoch sinnvoll, da Spree und Havel für die Uferfiltratgewinnung in Berlin genutzt werden und hier im Zustrom nach Berlin ebenfalls bereits trinkwasserrelevante Spurenstoffkonzentrationen gemessen wurden. In der Phase 2 wird daher der Betrachtungsraum der Phase 1 in den Hauptzuflüssen Spree (Pegel Hohenbinde), Dahme (Pegel Neue Mühle), Havel (Pegel Borgsdorf) sowie Oder-Spree-Kanal (Pegel Wernsdorf) entsprechend der Lage von Abflussmessstellen sukzessiv ausgedehnt sowie für die Havel unterhalb Berlins bis Ketzin erweitert. Soweit sich die hier ermittelten Befunde als relevant und ggf. maßnahmenbedürftig erweisen, wird der Betrachtungsraum um weitere oberstromig gelegene Teileinzugsgebiete ausgedehnt und deren jeweilige Belastungssituation bei der Ermittlung etwaiger Handlungsbedarfe berücksichtigt Berlin und Brandenburg vereinbaren gemeinsame Strategie zur Verbesserung des Gewässerschutzes: Pressemitteilung vom 20.06.2022 Früherkennung von Schadstoffeinträgen aus Industrie und Gewerbe durch erweitertes Monitoring und agile Prüfabläufe zur Risikobewertung neuer Stoffe. Der Eintrag von Schadstoffen über die Indirekteinleitung von industriellem und gewerblichem Abwasser in den Wasserkreislauf stellt für die Gewässerökosysteme und die Trinkwasserversorgung in Berlin ein relevantes Risiko dar. Diesem wird begegnet über: Erweiterung des Monitorings zur Überwachung von Indirekteinleitern zur Früherkennung relevanter Schadstoffemissionen in den Wasserkreislauf, vor allem von bisher nicht in der Abwasserverordnung geregelten Stoffen, auch unter Einsatz neuer Methoden wie der Non Target Analytik (NTA) Aufbau von agilen Prüfabläufen zur Risikobewertung neuer Stoffe durch Vernetzung mit externen Experten/-innen, vor allem mit dem Kompetenzzentrum Spurenstoffe des Bundes Entwicklung eines Verfahrens, das den Austausch von Informationen zu identifizierten ungeregelten Schadstoffen, deren Risikobewertung bis hin zur Ergreifung geeigneter Maßnahmen zur Risikominimierung unter Einbeziehung aller relevanten Akteure (BWB, SenMVKU, Bezirke, Betriebe usw.) umfasst. Verbesserung von Gewässerschutz und Grundwasserneubildung durch eine dezentrale Bewirtschaftung des Regenwassers. Neuausrichtung des Umgangs mit Regenwasser – weg von der Regenwasserableitung, hin zu einer Bewirtschaftung des Regenwassers vor Ort, bei Neubauvorhaben und im Bestand. Maßnahmen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung, wie Gründächer, begrünte Fassaden, Versickerungsmulden und urbane Feuchtgebiete weisen eine Vielzahl positiver Effekte auf. Neben der stofflichen und hydraulischen Entlastung der Gewässer puffern sie Starkregenereignisse ab, verbessern die Wasserversorgung der urbanen Vegetation und leisten so einen wichtigen Beitrag für die Klimafolgenanpassung. Zudem tragen sie zur Erhöhung der Grundwasserneubildung bei und stützen den lokalen Wasserhaushalt, was Kleingewässern, der Vegetation und der Speisung der Fließgewässer in Niedrigwassersituationen zu Gute kommt. Maßnahmen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung tragen je nach Ausgestaltung auch maßgeblich zur Erhöhung der Biodiversität bei Reduzierung der Gewässerbelastungen aus dem Berliner Trennsystem durch Rückhalt und Reinigung von Regenwasser. Im Rahmen des Gütebauprogramms Trennsystem sollen vor allem zentrale und semizentrale Maßnahmen zum Rückhalt und zur Reinigung von gesammeltem Regenwasser vor Einleitung in die Gewässer umgesetzt werden. Aufgrund des umfangreichen Handlungsbedarfs zur Reduzierung der Gewässerbelastungen aus dem Berliner Trennsystem ist eine Priorisierung erforderlich. Diese erfolgt zum einen immissionsorientiert über eine Priorisierung der Gewässer und zum anderen emissionsorientiert über die Identifikation von Hauptbelastungsquellen. Um geeignete Flächen für zentrale oder semizentrale Regenwasserbewirtschaftungsmaßnahmen zu sichern, wird parallel eine Flächenpotenzialkarte erstellt. Nicht an allen Gewässern mit behandlungsbedürftigen Einleitungen sind geeignete Flächen verfügbar. Hier, aber auch in Ergänzung zu zentralen Maßnahmen, müssen die Möglichkeiten der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung genutzt werden. Im Rahmen des vorgezogenen Bauprogramms werden an Gewässern mit großem Handlungserfordernis und vorhandenen Flächen bereits einzelne Anlagen bis zur Umsetzungsreife geplant.

Processed seismic data of Cruise BGR18 2018 (PS115/1)

The expedition PS155/1 started on August 5th, 2018 in Tromsø (Norway) and ended in Longyearbyen (Spitsbergen) on September 3rd, 2018. In the course of BGR’s GREENMATE project the geological development of the European North Atlantic and the northern and north eastern Greenland shelf was analyzed using various marine geophysical methods (seismics, magnetics, gravity, heatflow measurements) and geological sampling (gravity corer, box corer, multi-corer, dredge). Sampling of marine Shelf sediments was undertaken in close correspondence with co-users from Geomar (add-on project ECHONEG), aiming to reconstruct Holocene paleo environmental and climatic evolution. Using the ship’s helicopters, marine sampling was complemented by onshore sampling operations to extract geological material at selected near coastal locations. Other scientific project groups used the cruise PS115.1 as an opportunity to quantify marine mammals and sea birds and their statistical distribution in our research area as part of the long-term project (add-on project Birds& Mammals) and to gather additional meteorological data via radiosondes (add-on Project YOPP). Against all expectations, outstanding ice conditions along the northern coast of Greenland enabled us to carry out reflection seismic surveys north of 84°N at the southern tip of Morris Jesup Rise with a 3 km long streamer. Structural data of this particular region of North Greenland is of special importance for BGR’s project GREENMATE for reconstructing the continental margin evolution. A 100 km long refraction seismic profile was measured to complement the reflection seismic data. After completing this, scientific work was concentrated on the northeastern Greenland shelf area between 76°N and 82.5°N. Over the time of the cruise a total of 2500 km of reflection seismic profiles (2250 km measured with 3km streamer length) and 100 km of refraction seismic profile (using nine ocean bottom seismometers) were measured, accompanied by gravity and magnetic surveys and seven heat flow measurement stations. Along the shelf and deep-sea area 21 geological sampling sites were chosen, with all together one dredge (around 200 kg of sample), 16 gravity cores (total core length 65 m), 12 box corers and 6 multi-corer stations. Onshore sediment sampling was done at 11 sampling sites. Beside sediment sampling hard rock from near coastal outcrops was collected in a total amount of 250 kg that will be used for age dating. The entire science program was carried out under consideration of the highest ecological standards to protect marine mammals and to meet all environmental requirements of the permitting authorities. In addition to external marine mammal observers (MMO) various acoustic monitoring systems and AWI’s on board infrared detection system AIMMS monitored any activity of marine mammals in the ships perimeter, especially during seismic operations.

TERENO (Eifel-Rur), Climate/Runoff/Water Quality station Rollesbroich, Germany

TERENO Eifel-Rur Observatory. TERENO (TERrestrial ENvironmental Observatories) spans an Earth observation network across Germany that extends from the North German lowlands to the Bavarian Alps. This unique large-scale project aims to catalogue the longterm ecological, social and economic impact of global change at regional level. The central monitoring site of the TERENO Eifel/Lower Rhine Valley Observatory is the catchment area of the River Rur. It covers a total area of 2354 km² and exhibits a distinct land use gradient: The lowland region in the northern part is characterised by urbanisation and intensive agriculture whereas the low mountain range in the southern part is sparsely populated and includes several drinking water reservoirs. Furthermore, the Eifel National Park is situated in the southern part of the Rur catchment serving as a reference site. Intensive test sites are placed along a transect across the Rur catchments in representative land cover, soil, and geologic settings. The Rollesbroich site is located in the low mountain range “Eifel” near the German-Belgium border and covers the area of the small Kieselbach catchment (40 ha) with altitudes ranging from 474 to 518 m.a.s.l.. The climate is temperate maritime with a mean annual air temperature and precipitation of 7.7 °C and 1033 mm, respectively, for the period from 1981 to 2001. The study site is highly instrumented. All components of the water balance (e.g. precipitation, evapotranspiration, runoff, soil water content) are continuously monitored using state-of-the-art instrumentation, including weighable lysimeters, runoff gauges, cosmic-ray soil moisture sensors, a wireless sensor network that monitors soil temperature, and soil moisture at 189 locations in different depths (5, 20 and 50 cm) throughout the study site. Periodically also different chamber measurements were made to access soil or plant gas exchange. Runoff is measured at the catchment outlet using a gauging station equipped with a combination of a V-notch weir for low flow measurements and a Parshall flume to measure normal to high flows. Runoff data of the two weir types are combined by using V-notch values for water levels below 5 cm, Parshall flume values for water levels greater than 10 cm and the weighted mean of V-notch and Parshall flume values for water levels between 5 and 10 cm, where the water levels refer to those of the V-notch weir. Meteorological data, i.e. precipitation, air temperature, air humidity, radiation components, and wind speed, were recorded at 2 m height next to the runoff gauging station As a first quality check, time series of both gauge types were compared for consistency. In addition, both runoff time series were visually inspected for inexplicable outliers (e.g. runoff peak without preceding rainfall event) and sensor failures. Unreliable data were identified by visual inspection and appropriate flags were set.

Microsoft Word - JSM_FWA_Beispiele_23_02_2015.doc

Hinweise zur Anwendung der Verfahren gemäß Nummer 3.1.2 Buchst. a bis c des RdErl. des MLU vom 08.01.2015 - 23.31-62551 Sofern Ergebnisse einer kontinuierlichen Abwasserdurchflussmessung vorliegen, kann die Jahresschmutzwassermenge (JSM) wie folgt ermittelt werden: a) JSM-Ermittlung über Trockenwettertage b) JSM-Ermittlung über gleitendes Minimum (ATV-DVWK-A 198) c) JSM-Ermittlung über das Dichtemittel bzw. gewichtete Dichtemittel Nachfolgende Berechnungsbeispiele für die Verfahren zur Ermittlung der JSM sind auch als EXCEL- Datei verfügbar, so dass der Berechnungsgang nachvollzogen werden kann. Sofern eine kontinuierliche Durchflussmessung nicht erfolgt, wird empfohlen, mindestens einmal im Monat den Abwasserdurchfluss im Zulauf der Kläranlage in der Zeit zwischen 0:00 Uhr und 5:00 Uhr Morgens bei Trockenwetter zu messen (QF,TW). Die JSM und der FWA können dann wie folgt ermittelt werden. JSM = SWA + FW [m3/a] SWA = EWang x wS,d x Anzahl der Tage eines Jahres [m3/a] EWang wS,d - Anschlusswert der Kläranlage in Einwohnerwerte - spezifischer täglicher Wasserverbrauch [m3/(E*d)] Der Jahrestrinkwasserverbrauch wird dabei dem Jahresschmutzwasserabfluss (SWA) gleichgesetzt. FW = (ΣQF,TW / n) x 3,6 X 24 x Anzahl der Tage eines Jahres QF,TW - Fremdwasserabfluss bei Trockenwetter [l/s] n - Anzahl der Messwerte FWA = FW / JSM x 100 [%] Berechnungsbeispiele mm 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 0,1 0,4 0,4 0,0 0,0 0,0 0,0 0,5 0,5 0,0 m³/d 7 6 6 7 2 5 5 5 3 7 13.148 9.766 9.127 9.040 8.812 10.488 15.954 13.687 12.590 11.305 Durchfluß Kläranlage gesamt Tagesdurchfluß (Trockenwettertage) Wetterschlüssel 1 und 2 Durchfluß Kläranlage gesamt Tagesdurchfluß Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Wetter Wochentage 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 Niederschlag Anzahl Resttage im Monat Datum Beispiel: Ermittlung der JSM über Trockenwettertage, RdErl. des MLU vom 08.01.2015, Nummer 3.1.2 Buchst. a) m³/d 2 8.812 Wetterschlüssel: 1 trocken 2 Frost 3 Regen 4 Gewitter 5 Schneeschmelze 6 Schneefall 7 Regennachlauf mittlerer Tagesabfluss bei Trockenwetter (Qd,TW) = 11.01.1120 Di 0,0 1 12.01.1119Mi5,4311.835 13.01.1118Do5,4316.977 14. 15.01.11 01.1117 16Fr Sa4,7 0,03 720.543 14.062 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19.01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 01.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 02.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.1115 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa0,0 0,0 7,7 4,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 3,9 1,1 0,6 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 1,9 2,6 6,1 0,7 0,0 0,8 0,0 0,0 0,2 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 1,0 0,0 0,0 1,3 0,1 0,0 1,1 7,6 0,0 0,01 1 3 3 7 2 2 1 1 5 6 6 7 2 2 2 1 1 1 1 1 1 1 2 2 3 3 6 5 7 3 7 2 1 2 2 1 2 2 2 2 1 2 1 1 1 1 2 2 2 2 2 1 3 7 1 3 7 1 3 3 7 112.989 12.716 17.891 19.057 13.026 12.457 12.162 11.848 11.504 14.022 12.969 11.680 11.073 10.523 10.309 10.173 10.063 10.120 9.928 9.842 9.025 8.742 8.817 8.842 8.713 8.692 13.314 8.651 12.901 10.116 9.761 8.836 8.521 8.552 8.299 8.225 8.128 8.103 8.100 8.070 8.258 8.259 7.987 8.029 8.026 8.213 7.815 7.707 7.655 7.611 7.626 7.638 7.713 7.666 8.570 7.757 7.520 8.319 7.303 7.448 15.390 8.196 7.718 Beispiel_JSM_TW Tage Messwert_Zulauf_KA 10.975 1 10.975 JSM = Qd,TW X 365 d 1 112.989 12.716 2 2 1 112.457 12.162 11.848 11.504 2 2 2 1 1 1 1 1 1 1 2 210.523 10.309 10.173 10.063 10.120 9.928 9.842 9.025 8.742 8.817 8.842 8.713 2 1 2 2 1 2 2 2 2 1 2 1 1 1 1 2 2 2 2 2 18.521 8.552 8.299 8.225 8.128 8.103 8.100 8.070 8.258 8.259 7.987 8.029 8.026 8.213 7.815 7.707 7.655 7.611 7.626 7.638 7.713 17.757 17.303 17.718 JSM = 2.650.257 m3/a 7.261 m3/d mm 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 03.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 04.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 05.11 06.11 06.11 06.11 06.11 06.11 06.11 06.11 06.11 06.11 06.11 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 1,2 0,0 0,0 7,5 1,9 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 5,0 0,4 0,5 0,0 0,0 0,0 2,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,5 0,0 0,7 1,7 1,1 0,3 0,0 10,7 1,5 0,0 1,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 2,5 0,0 0,0 0,0 0,0 0,7 0,0 0,7 4,7 0,0 1,9 m³/d 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 3 7 1 3 3 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 3 3 3 7 1 1 3 7 1 1 1 1 1 1 1 1 3 7 3 3 3 7 1 3 3 7 3 7 1 1 1 1 1 1 1 3 7 1 1 1 3 7 3 3 7 3 Beispiel_JSM_TW Tage Messwert_Zulauf_KA 7.479 7.516 7.606 7.591 7.770 8.029 7.539 7.240 7.405 7.493 7.438 7.683 7.340 7.463 9.254 13.963 7.894 7.647 7.810 7.597 7.441 7.280 7.271 7.519 7.657 7.436 7.356 7.142 6.895 7.467 7.243 7.215 7.301 6.701 6.774 6.428 6.797 9.377 9.228 7.814 7.124 7.019 6.814 8.176 7.079 7.028 7.014 6.995 6.814 6.772 7.113 7.146 7.065 7.275 6.966 6.646 7.389 7.151 6.661 7.181 11.921 11.614 7.333 6.806 6.508 6.680 6.678 6.768 6.661 6.587 6.558 6.560 7.602 6.255 6.115 6.369 6.260 6.374 7.015 6.676 9.669 6.570 6.555 Durchfluß Kläranlage gesamt Tagesdurchfluß (Trockenwettertage) Wetterschlüssel 1 und 2 Durchfluß Kläranlage gesamt Tagesdurchfluß So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Wetter Wochentage 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 Niederschlag Anzahl Resttage im Monat Datum Beispiel: Ermittlung der JSM über Trockenwettertage, RdErl. des MLU vom 08.01.2015, Nummer 3.1.2 Buchst. a) m³/d 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 17.479 7.516 7.606 7.591 7.770 8.029 7.539 7.240 7.405 7.493 7.438 17.463 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 17.647 7.810 7.597 7.441 7.280 7.271 7.519 7.657 7.436 7.356 7.142 6.895 7.467 7.243 7.215 7.301 6.701 6.774 6.428 6.797 1 17.019 6.814 1 1 1 1 1 1 1 17.028 7.014 6.995 6.814 6.772 7.113 7.146 7.065 17.181 1 1 1 1 1 1 16.680 6.678 6.768 6.661 6.587 6.558 6.560 1 1 16.115 6.369 6.260

Processed seismic data of Cruise ME53 1980

In the period from February 13th to March 2nd 1980 4,037 km of magnetic, gravity and bathymetric lines and 1,195 km of digital reflection seismic lines were recovered on the 2nd leg of METEOR cruise no. 53. Heat flow measurements have been performed on 13 stations; on two stations sonobuoy refraction measurements and dredging have been carried out. From a preliminary interpretation of the seismic monitor records the Mazagan Plateau is part of the Moroccan Meseta. Seawards of this stable swell lies the 75 km wide, downfaulted rift graben characterized by salt diapirs. A submarine body, 150 square kilometres large, lying at the foot of the Mazagan Escarpment in water depths of 3000 m - 3800 m beneath sea level, from which western flank few granitic fragments were retrieved, is interpreted as a subsided and tilted block of the Mazagan Plateau. The north-trending magnetic anomalies, discovered during METEOR cruise no. 46 within the Essaouira continental margin segment have also been recognized within the Tafelney Plateau segment, situated between latitudes 30°45'N and 31°30'N off Morocco. Two neo-volcanic zones were found west of the Conception Bank and west of the Betancuria Massif/Fuerteventura Is. The Mesozoic and Tertiary depositional sequences are highly deformed by small piercement structures interpreted as dykes within these zones.

Processed seismic data of Cruise SO49 1987

The SONNE cruise SO-49/1 from 6th April to 7th May 1987 was designed to investigate the Cotabato subduction zone off Mindanao and the geological structure of the eastern part of the Sulu Sea including the convergent continental margins off Zamboanga Peninsula, Negros, and Panay by a geophysical survey. On the 1st leg multichannel seismic reflection measurements were carried out in parallel with magnetic, gravimetric, sea beam and 3.5 kHz subbottom profiler measurements on 16 lines with a total length of 2,700 km. The SONNE cruise SO-49/1 was financed by the Federal Ministry of Research and Technology (BMFT). The geophysical survey in the Celebes Sea and in the Sulu Sea was carried out as a co-operative project by the Federal Institute for Geosciences and Natural Resources (BGR), the Bureau of Mines and Geoscience (BMG) and the Bureau of Energy Development (BED). 16 German scientists and technicians and 4 Philippine scientists attended SONNE cruise SO-49/1. The seismic lines surveyed across the Cotabato Trench/Celebes Sea and the Sulu Trench/Sulu Sea illustrate the active deformation of the layered sediments of the Celebes Sea and the SE Sulu Basin along the trenches: The seismic data suggest an active development of imbricate thrust sheets at the toe of the accretionary wedges and a simultaneous duplex-kind shortening within the wedges above the downgoing oceanic crust of the Celebes Sea and the SE Sulu Basin. The surface of the downgoing oceanic crust forms a major detachment plane or sole thrust. By these processes mass is added to the accretionary wedges resulting in thickening and growing of the wedges. The sedimentary apron overlaying the wedge is only mildly affected by these processes because the surface of the accretionary wedges forms a roof thrust. The collected geophysical data suggest that the oceanic SE Sulu Basin previously extended northward into Panay Island. It was closed by eastward subduction of oceanic crust beneath the upthrusted/updomed Cagayan Ridge. The Negros Trench, a 4.000 to 5,000 m deep bathymetric depression, is thought to represent the collision suture of the opposed subduction systems. The Cagayan Ridge which divides the Sulu Sea into the NW Sulu Basin and the SE Sulu Basin continues into the Antique Ridge of Panay. Approximately 45 suitable and problem-oriented sampling locations have been defined and documented for the subsequent geological and geochemical program by on-board analysis and interpretation of the seismic near trace records and the recordings of the 3.5 kHz subbottom profiler and the sea beam system. On cruise SO49/2 from 10th May to 21st June 1987, the research vessel SONNE of the Federal Republic of Germany undertook geoscience cruises in the South China Sea. The multidisciplinary study of the tectonic and natural resources of the region was a cooperative project between the Federal Institute for Geosciences and Natural Resources (BGR) and the Second Institute of Oceanography (SIO) in the frame of the Agreement between the State Oceanic Administration of the People's Republic of China and the Federal Ministry for Research and Technology of the Federal Republic of Germany on Cooperation in Marine Science and Technology. The first part of cruise SO49/2 was primarily to acquire multichannel seismic data, together with gravity, magnetic, sea beam, and 3.5 kHz measurements, and consisted of 4,112 km of traverses across the deep eastern and western sub-basins of the South China Sea from the Dangerous Grounds to the Chinese continental margin. The observed complex crustal deformation in the Southwestern South China Sea basin and in particular deep intracrustal reflection suggest a large-scale simple-shear kinematic mechanism for the development of at least the western sub-basins. The second part of cruise SO49/2 had primarily geological, geochemical and geothermal objectives and 21 dredge stations, 17 geochemical stations and 6 heat flow stations were carried out. The aims of the sampling were firstly to determine the lithologies and ages of the seismic sequences, and secondly to collect unconsolidated sediments for geochemical study of sorbed hydrocarbon gases in combination with heat flow measurements. Late Oligocene shallow-water carbonates dredged from 700 m to 2700 m of water depth indicate a strong subsidence of the investigated area. The underlying basement consists of continental crust with basaltic intrusions. The hydrocarbon gases of the outer continental slope originated by thermogenic processes from source rocks with a predominantly high maturity of the organic substances.

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