Weiterfuehrung des thematischen Landesatlasses der Schweiz im Auftrag des Bundesrates. Periodisch erscheinende Lieferungen mit je 10-12 Tafeln und ca. 20 Karten samt Kartenkommentaren. Es werden verschiedenste Aspekte des Landes, welche einen Raumbezug haben, in thematischen Karten dargestellt. Karten der ersten Ausgabe werden auf den neuesten Stand nachgefuehrt und erlauben detaillierte Vergleiche ueber die Entwicklung einzelner Bereiche, wie z.B. Zahl der Beschaeftigten, Zahl der Einwohner, Zahl der Zu- oder Weggezogenen, Bettenzahl in Fremdenverkehrsorten, Frequenzen von Bergbahnen, Import-/Exportvolumen, Transitverkehr von Guetern etc. Andere Karten zeigen landschaftliche Veraenderungen z.B. in Fremdenverkehrsorten. Der Atlas umfasst Uebersichtskarten des gesamten Landes wie auch Einzellandschaften. Fuer die Redaktion werden Mitarbeiter aus Verwaltung, Hochschule und auch Private beigezogen. Die karten- und reproduktionstechnische Herstellung betreut das Bundesamt fuer Landestopographie, das auch Druck und Verlag besorgt.
Web Map Service Time (WMS-Time) zum zeitlichen Verlauf der Verkehrsinformationen der Polizei Hamburg und der Baustelleninformationen der BVM.
Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung
Zielsetzung:
Starkregenereignisse und Hitzewellen: Die Klimakrise stellt bereits heute viele Städte vor große Herausforderungen. Insbesondere stark versiegelte Innenstadtbezirke mit wenigen Grünflächen und Gebäuden aus Stein, Beton, Glas und Stahl können sich extrem aufheizen. Zudem können durch die starke Versiegelung Niederschläge nur eingeschränkt versickern. Dies hat Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit: Hitze kann das körpereigene Kühlsystem überlasten und u.a. zu Herz-Kreislaufproblemen führen. Starkregenereignisse können mit einem erhöhten Unfallrisiko einhergehen und beeinträchtigen zunehmend die psychische Gesundheit.
Um die vielfältigen negativen Auswirkungen der Klimakrise auf Umwelt und Gesundheit abzufedern, braucht es insbesondere strukturelle Veränderungen urbaner Räume - wie flächendeckende Verkehrsberuhigung als Grundlage für Flächenentsiegelungen und die Schaffung zusätzlicher Grünräume. Als vielversprechendes Konzept zur Klimafolgenanpassung werden immer häufiger die in Berlin gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelten Kiezblocks diskutiert. Ein Kiezblock ist ein städtisches Quartier ohne Durchgangsverkehr durch Autos. So können Straßen und Parkplätze umgenutzt werden - beispielsweise als Grünflächen, Fußgänger- oder Fahrradzonen.
Bisher wurden vorrangig Verkehrseffekte von Kiezblocks untersucht. Wir verstehen jedoch nur unzureichend, wie sich Kiezblocks auf Umwelt, Gesundheit und das Zusammenleben im Kiez auswirken, wie die einzelnen Effekte zusammenwirken und wie Bürgerinnen und Bürger in Zusammenarbeit mit der Verwaltung zu einer raschen und flächendeckenden Umsetzung von Kiezblocks beitragen können. Es fehlt u.a. an konzeptuellen und methodischen Grundlagen, um ein komplexes städtebauliches Konzept wie Kiezblocks umfassend wissenschaftlich begleiten zu können.
Das Pilotprojekt 'Planetary Health - Transdisziplinäre Evaluation von Kiezblocks als städtebauliches Konzept zur kommunalen Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeitstransformation' der Universität Heidelberg setzt genau an diesen Lücken an und bereitet die Untersuchung der Effektivität von Kiezblocks in Bezug auf Umwelt und Gesundheit und der damit einhergehenden Umsetzungsprozesse vor. Gemeinsam mit relevanten kommunalen Akteurinnen und Akteuren wie der Kommunalverwaltung, lokalen Unternehmen und der Zivilgesellschaft, werden mögliche Wirkweisen von Kiezblocks identifiziert, die Nutzung unterschiedlicher Datentypen zu Evaluationszwecken untersucht und mit hochauflösenden Citizen-Science-Daten experimentiert. Der multiperspektivische Forschungsansatz fördert darüber hinaus die Anwendbarkeit der Projektergebnisse im Kontext verwandter städtebaulicher Initiativen in Deutschland und international (u.a. Superblocks in Barcelona, Low Traffic Neighborhoods in London). Das Projekt wird in Kooperation mit Changing Cities und der Anlauf- und Koordinationsstelle für öffentliche Räume (AKöR) durchgeführt.
==Getötete bei Straßenverkehrsunfällen je 100.000
Einwohnerinnen und Einwohner==
===Aussage===
Der Indikator ist ein Maßstab für die bei
Straßenverkehrsunfällen getötetem Personen. Die Kennziffer
hat jedoch den Nachteil, dass nur die ortsansässige
Bevölkerung berücksichtigt wird und ein starker
Durchgangsverkehr oder ein hohes Pendleraufkommen das
Ergebnis beeinflussen. Auch Unterschiede in der Kfz-Dichte
bleiben unberücksichtigt.
===Indikatorberechnung===
Für die Berechnung des Indikators 'Getötete bei
Straßenverkehrsunfällen je 100.000 Einwohnerinnen und
Einwohner' wird die Zahl der Getöteten bei
Straßenverkehrsunfällen im Jahr durch die Zahl der
Einwohnerinnen und Einwohner im Jahresdurchschnitt
dividiert und mit 100.000 multipliziert.
Bis 2010 ist die durchschnittliche Jahresbevölkerung das
arithmetische Mittel der zwölf Monatsdurchschnitte. Diese
berechnen sich jeweils als arithmetisches Mittel aus dem
Anfangs- und Endbestand des betreffenden Monats. Die
Durchschnittsbevölkerung 2011 ist die Stichtagsbevölkerung
am 9. Mai 2011. Ab 2012 ist die durchschnittliche
Jahresbevölkerung das arithmetische Mittel aus
Jahresanfangs- und Jahresendbestand.
===Herkunftsstatistik===
Der Indikator beruht auf Daten aus der Statistik der
Straßenverkehrsunfälle sowie zur Bevölkerung.
===Merkmalsbeschreibungen===
*'''Straßenverkehrsunfälle'''
Nachgewiesen werden ab dem Berichtsjahr 1995 die von der
Polizei erfassten Unfälle, bei denen infolge des
Fahrverkehrs auf öffentlichen Wegen und Plätzen Personen
getötet oder verletzt wurden bzw. Sachschaden entstanden
ist. Zu den Unfällen mit Sachschaden zählen schwerwiegende
Unfälle mit Sachschaden im engeren Sinne, bei denen ein
Straftatbestand oder eine Ordnungswidrigkeit (Bußgeld)
vorlag und gleichzeitig mindestens ein Kfz auf Grund eines
Unfallschadens von der Unfallstelle abgeschleppt werden
musste, sowie sonstige Sachschadensunfälle unter dem
Einfluss berauschender Mittel (mindestens ein
Unfallbeteiligter stand unter dem Einfluss berauschender
Mittel und, falls Kfz beteiligt waren, waren diese alle noch
fahrbereit). Nicht enthalten sind alle übrigen
Sachschadensunfälle ohne den Einfluss berauschender Mittel.
Ab dem 1. Januar 1995 wurden für die Erfassung der Unfälle
mit Sachschaden im Sinne des
Straßenverkehrsunfallstatistikgesetzes neue Kriterien
festgelegt. Im Gegensatz zu früheren Berichtsjahren dient
als Erfassungsgrundlage nicht mehr die Höhe des entstandenen
Sachschadens, sondern die Feststellung, ob es sich um einen
Straftatbestand/eine Ordnungswidrigkeit handelt und/oder
mindestens ein Unfallbeteiligter unter Alkoholeinwirkung/ab
1. Januar 2008 unter dem Einfluss berauschender Mittel
stand. Ebenfalls in die Beurteilung des Unfalls einbezogen
wird die Fahrbereitschaft der Fahrzeuge. Aus diesem Grund
ist ein Vergleich zu den Vorjahren nicht möglich.
*'''Unfälle mit Personenschaden'''
Hierzu zählen Unfälle, bei denen infolge des Fahrverkehrs
auf öffentlichen Wegen und Plätzen Personen getötet oder
verletzt wurden.
*'''Getötete Personen''''
Als getötet bei Straßenverkehrsunfällen gelten Personen, die
auf der Stelle getötet wurden oder innerhalb von 30 Tagen
nach dem Unfall an den Unfallfolgen starben.
*'''Bevölkerung'''
Die Bevölkerung einer Gemeinde umfasst seit Anfang der
1980er Jahre alle Personen, die auf der Grundlage der
geltenden melderechtlichen Bestimmungen in dieser Gemeinde
ihre alleinige oder die Hauptwohnung haben. Vorher wurde
die Bevölkerung am Ort der alleinigen oder der vorwiegend
benutzten Wohnung erfasst (Wohnbevölkerung). Bei den
Bevölkerungsdaten handelt es sich um Fortschreibungszahlen,
die ab dem Berichtsjahr 2011 auf den Ergebnissen des Zensus
vom 09. Mai 2011 basieren. Die jährliche Fortschreibung der
Bevölkerung erfolgt mit Hilfe der Ergebnisse der Statistik
der natürlichen Bevölkerungsbewegung (Geburten, Sterbefälle
und Eheschließungen), der Wanderungsstatistik (Zu- und
Fortzüge) sowie von Daten zu Ehelösungen, Aufhebungen von
Lebenspartnerschaften, dem Wechsel der Staatsangehörigkeit
und Bestandskorrekturen aufgrund von nachgereichten
Meldungen der Standes- und Einwohnermeldeämter.
Zur Bevölkerung zählen auch die im Bundesgebiet gemeldeten
Ausländer (einschließlich Staatenlose und Schutzsuchende).
Nicht zur Bevölkerung gehören hingegen die Mitglieder der
Stationierungsstreitkräfte sowie der ausländischen
diplomatischen und konsularischen Vertretungen mit ihren
Familienangehörigen.
Die Ergebnisse können Fälle mit unbestimmtem oder diversem
Geschlecht beinhalten, die durch ein definiertes
Umschlüsselungsverfahren auf männlich und weiblich verteilt
wurden.
Bevölkerungsdaten für die Berichtsjahre 1987 bis 2010 wurden
in den alten Bundesländern aufgrund der Ergebnisse der
Volkszählung vom 25. Mai 1987 erstellt, in den neuen
Bundesländern bildet die am 3. Oktober 1990 aufgrund eines
Auszugs des zentralen Einwohnerregisters der ehemaligen DDR
festgestellte amtliche Einwohnerzahl die Grundlage.
===Regionale Besonderheiten===
*Durchschnittliche Jahresbevölkerung:
Baden-Württemberg (1995, 2000), Bayern, Hessen,
Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz,
Saarland (bis 1999), Sachsen (bis 2007): arithmetisches
Mittel aus den Bevölkerungszahlen am Jahresanfang und
Jahresende.
Rheinland-Pfalz (2012):Die durchschnittliche
Jahresbevölkerung ist das arithmetische Mittel der zwölf
Monatsdurchschnitte.
===Weiterführende Informationen===
[https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsber
ichte/Verkehrsunfaelle/strassenverkehrsunfaelle.pdf
|Straßenverkehrsunfälle]
[https://www.destatis.de/DE/Methoden/Qualitaet/Qualitaetsber
ichte/Bevoelkerung/bevoelkerungsfortschreibung-2017.pdf
|Bevölkerungsfortschreibung]
[https://www.regionalstatistik.de/genesis/online/data?operat
ion=themes |Regionaldatenbank: Themenbereiche]
Web Map Service (WMS) für die Baustellenkoordinierung in Hamburg.
Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.