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Enhanced Geothermal Systems (EGS) zielen darauf ab, die in der Erdkruste gespeicherte Wärme durch zirkulierende Flüssigkeiten zwischen Injektions- und Produktionsbohrlöchern zu extrahieren. Ideale Bedingungen finden sich typischerweise in Formationen in einer Tiefe von 2 bis 5 km, in denen die Durchflussrate für kommerzielle geothermische Anlagen nicht ausreicht und in denen die Temperaturen hoch sind (d. H. >> 100 ° C). Daher ist die Hochdruck-Flüssigkeitsinjektion, die als hydraulische Stimulation bekannt ist, eine allgemein angewandte Technik, um ein verbundenes Bruchnetzwerk zu erzeugen, das die Flüssigkeitszirkulation erleichtert. Die hydraulische Stimulation geht typischerweise mit einer induzierten Seismizität einher, die von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden kann und sogar Schäden verursacht. Das Ziel dieses Projekts ist es, ein grundlegendes Verständnis der induzierten Seismizität in gebrochenen Gesteinen zu vermitteln, das die Fähigkeit verbessert, das seismische Risiko vorherzusagen und zu kontrollieren. Dieses Projekt geht von der Hypothese aus, dass die Seismizität gemeinsam durch die Bruchnetzgeometrie und die aktivierten thermo-hydromechanischen (THM) Prozesse in geologischen Systemen gesteuert wird. Wir werden Discrete Fracture Networks (DFN) anwenden, um die strukturellen Diskontinuitäten darzustellen und die THM-Prozesse mit hoher Auflösung zu modellieren. Dieses Projekt verwendet die Datensätze aus kleinen (Dekameter-) Stimulationsexperimenten am Grimsel-Teststandort in der Schweiz und modernste numerische Modelle, um Folgendes zu erreichen: 1) Testen Sie die Wirksamkeit hochauflösender Modelle zur Erfassung der seismische, hydraulische und mechanische Prozesse, die mit kleinen Experimenten beobachtet wurden; 2) Verknüpfung der geometrischen Attribute eines Bruchnetzwerks (wie Intensität, Konnektivität, Länge und räumliche Verteilung) mit der räumlichen, zeitlichen und Größenverteilung der induzierten Seismizität; 3) ein neuartiges Prognosemodell für die maximal mögliche Größe vorschlagen und testen, das die gemeinsamen Auswirkungen von Multiphysikprozessen berücksichtigt, die unter standortspezifischen geologischen Bedingungen und Betriebsbedingungen dominieren; 4) Bewertung der Hochskalierung der hochauflösenden DFN-Modelle im kleinen Maßstab (Dekameter), um die Experimente im Reservoir-Maßstab (Kilometer) zu simulieren. Dieses Forschungsprojekt ist neu in der Behandlung der durch Injektion induzierten Seismizität durch hochauflösende physikbasierte Modelle und hochwertige Datensätze, die aus einzigartigen In-situ-Experimenten abgeleitet wurden. Die vorgeschlagene Forschung hat erhebliche Auswirkungen auf die Förderung der Übergangspolitik hin zu einer Versorgung mit erneuerbaren Energien und trägt dazu bei, unser Wissen über die Auslösemechanismen induzierter Erdbeben zu erweitern.
The SAEU30 TTAAii Data Designators decode as: T1 (S): Surface data T1T2 (SA): Aviation routine reports A1A2 (EU): Europe (The bulletin collects reports from stations: LGAT;ATHINAI AP HELLINIKON;EFHK;HELSINKI VANTAA ;EGCC;MANCHESTER ;ESMS;MALMOE STURUP ;EKCH;COPENHAGEN KASTRUP ;EGSS;LONDON STANSTED ;EBBR;BRUSSELS ;ENFB;STATFJORD B;LGTS;THESSALONIKI MACEDONIA INT ;LGEL;ELEFSIS ;LOWW;VIENNA INT ;EGKK;LONDON GATWICK ;EGPK;GLASGOW PRESTWICK ;EGLL;LONDON HEATHROW ;ESSA;STOCKHOLM-ARLANDA ;ESGG;GOTHENBURG-LANDVETTER ;) (Remarks from Volume-C: COMPILATION FOR REGIONAL EXCHANGE)
Zur Einhaltung des Schwefel-Grenzwertes für die Seeschifffahrt (MARPOL-Annex-VI-Reg der IMO) können schwefelarme Kraftstoffe oder Abgasnachbehandlungssysteme wie Scrubber eingesetzt werden. Die überwiegende Zahl der Scrubber verwendet Wasser, das im Abgasstrom versprüht und anschließend ins Meer eingeleitet wird, sog. ,offene Systeme'. Die mit dem Abwasser eingetragenen Schadstoffe können persistent, bioakkumulierend und toxisch sein und sich in der Meeresumwelt anreichern. Die Modellierung der Abwassereinträge durch Scrubber ist notwendig, um frühzeitig das Risiko für die Meeresumwelt darstellen und bewerten zu können. Sie unterstützt auch die kumulative Bewertung der Schadstoffbelastung der Gewässer und damit auch die Umsetzung der EU-MSRL. Vorangegangene Projekte belegen eine Belastung des Scrubberabwassers mit Schadstoffen. Ein erstes Ausbreitungsmodell wurde entwickelt (FKZ 3716 51 1010). Im neuen Vorhaben ist das Ausbreitungsmodell weiter zu entwickeln, um die Umweltwirkung der mit Schadstoffen belasteten Abwässer besser qualitativ, quantitativ sowie auf regionaler Ebene (OSPAR/HELCOM) bewerten zu können. Zu berücksichtigen sind dazu: Abbau-, Sedimentationsprozesse, regionale Einleite-Hot-spots, sensible Meeres- und Schutzgebiete, Jahresmittel- und -höchstwerte sowie die Hintergrundbelastung. Die Modellläufe sind für mehrere Jahre und Szenarien (z.B. Status quo, worst case) für die besonders relevanten Schadstoffe (z.B. PAKs, Schwermetalle) durchzuführen. Weiterhin sind die Ergebnisse separat für Nord- und Ostsee zu ermitteln. Ziel ist, ein besseres Verständnis der Schadstoffbelastung durch die Abwassereinleitungen aus Scrubbersystemen zu erhalten, um Maßnahmen zum Schutz der Meeresumwelt ableiten zu können. Es soll ein Beitrag geleistet werden, die bestehenden rechtlichen Regelungen zum Scrubbereinsatz auf Seeschiffen (MEPC 259(68)) zu analysieren, mit dem Ziel, den Schutz der Meeresökosysteme zu verbessern und ggf. regionale Schutzkonzepte zu entwickeln.
DESTRESS is aimed at creating EGS (Enhanced geothermal systems) reservoirs with sufficient permeability, fracture orientation and spacing for economic use of underground heat. The concepts are based on experience in previous projects, on scientific progress and developments in other fields, mainly the oil & gas sector. Recently developed stimulation methods will be adapted to geothermal needs, applied to new geothermal sites and prepared for the market uptake. Understanding of risks in each area (whether technological, in business processes, for particular business cases, or otherwise), risk ownership, and possible risk mitigation will be the scope of specific work packages. The DESTRESS concept takes into account the common and specific issues of different sites, representative for large parts of Europe, and will provide a generally applicable workflow for productivity enhancement measures. The main focus will be on stimulation treatments with minimized environmental hazard ('soft stimulation'), to enhance the reservoir in several geological settings covering granites, sandstones, and other rock types. The business cases will be shown with cost and benefit estimations based on the proven changes of the system performance, and the environmental footprint of treatments and operation of the site will be controlled. In particular, the public debate related to 'fracking' will be addressed by applying specific concepts for the mitigation of damaging seismic effects while constructing a productive reservoir and operating a long-term sustainable system. Industrial participation is particularly pronounced in DESTRESS, including large energy suppliers as well as SMEs in the process of developing their sites. The composition of the consortium involving major knowledge institutes as well as key industry will guarantee the increase in technology performance of EGS as well as an accelerated time to market.
A seismic network was installed in the Helsinki capital area of Finland to monitor the response to a 6 km deep geothermal stimulation experiment in 2018. The Institute of Seismology, University of Helsinki (ISUH), installed these 100 geophones in addition to five surface broadband sensors and a 13-site borehole network deployed by the operating company. The stations operated for 106 days between 7 May and 20 August 2018 (day 127 to 232). The data set consists of raw CUBE-recorder data and converted MSEED data.
Im Rahmen der Verbundprojektes LiSA wird ein Licht- und Solarmanagement für Bürogebäude entwickelt, zur Reduktion von Heiz- und Kühllasten mit aktiven Komponenten. Ziel ist eine ganzheitliche Betrachtung der Verschattungs- und Beleuchtungssysteme und die Entwicklung von Methoden, Software und Bauteilen, mit denen die derzeit disparat gesteuerten Teilsysteme integriert werden können. Optimierungskriterien sind maximale Behaglichkeit bei minimalem Energieverbrauch. Hier will LiSA mit einem integralen, modellprädiktiven Regelungsansatz, der wechselnde Nutzungsanforderungen und variierende Randbedingungen berücksichtigt, zu einem energieeffizienteren und nutzerfreundlicheren Gebäudebetrieb beitragen. Das Projekt setzt sowohl auf der Ebene des Gesamtsystems an, indem Simulationsmodelle und modellprädiktive Regelungsmethoden angewendet, adaptiert und weiterentwickelt werden, als auch auf Ebene der einzelnen Systemkomponenten, die eine präzisere Steuerung von Solarstrahlung, Tageslicht und Kunstlicht ermöglichen. Die Entwicklung von spezifischer Visualisierungs- und Gebäudemanagementsoftware ergänzen den Umfang des Projekts LiSA. Im Rahmen des Projekts LiSA entwickelt das DFKI die für das Lichtmanagement notwendigen Sensoren zur automatischen Erfassung der Leuchtdichte inklusive einer drahtlosen Anbindung der Photosensoren an die Regelung und/oder Lampe. Ferner werden die dazugehörigen Algorithmen entwickelt und implementiert. Außerdem wird das DFKI eine Visualisierungssoftware für Planer entwickeln, mit deren Hilfe die Simulationsergebnisse graphisch dargestellt und interaktiv begutachtet werden können. Hierzu wird insbesondere eine XML-basierte Schnittstelle zwischen Simulationsprogramm und Visualisierung entwickelt.
Der Erfolg der Nutzung geothermischer Energie nach dem Hot Dry Rock (HDR) / Enhanced Geothermal System (EGS) Ansatz beruht auf einem sicheren Abteufen der Bohrung und einer erfolgreichen Erzeugung von Wasserwegsamkeiten. Als innovativer Ansatz zur Erzeugung der Wasserwegsamkeiten wird die Multi-Riss-Methode diskutiert. Beim Multi-Riss Konzept werden zwei im Reservoir parallele Bohrungen (Dublette) durch mehrere hydraulisch erzeugte Wegsamkeiten verbunden; über dieses System aus Bohrungen und hydraulisch verbundenen Rissen zirkuliert das Wärmeträgerfluid. Je nach geologischen Randbedingungen kann es notwendig sein, dass die Bohrungen abgelenkt geteuft werden. Während die Machbarkeit der einzelnen technischen Komponenten eines solchen geothermischen Aufschlusskonzeptes bereits gezeigt wurden, wurde dieses Verfahren in der Kombination der Einzelkomponenten noch nicht für die geothermische Anwendung im Norddeutschen Tiefbecken angewandt. Die vorgeschlagene Verbundforschung hat daher das Ziel, ein geothermisches Gesamtkonzept basierend auf dem Multi-Riss-Verfahren zu entwickeln, indem die Zielhorizonte Westfal B/C im Norddeutschen Becken durch Laborversuche systematisch erforscht (RUB) und die auf Labormaßstab gewonnen Erkenntnisse auf in-situ Verhältnisse durch numerische Simulation skaliert werden (geomecon GmbH). Die Forschungsarbeiten sollen grundsätzliche Fragen für das Multi-Riss-Verfahren beantworten, die unter Berücksichtigung der geologischen und verfahrenstechnischen Randbedingungen bei tiefengeothermischen Projekten im Norddeutschen Becken entstehen. Die Erkenntnisse sollen zu einem grundlegenden Systemverständnis für geothermische Anwendungen dieser Stimulationstechnik im Norddeutschen Becken führen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 41 |
| Europa | 11 |
| Land | 3 |
| Wissenschaft | 20 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 37 |
| Text | 3 |
| unbekannt | 10 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 3 |
| Offen | 45 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 33 |
| Englisch | 19 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 3 |
| Keine | 25 |
| Webseite | 23 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 39 |
| Lebewesen und Lebensräume | 39 |
| Luft | 16 |
| Mensch und Umwelt | 50 |
| Wasser | 20 |
| Weitere | 46 |