Die Verordnung ist als Artikel 1 Bestandteil der "Verordnung zum Erlass und zur Änderung immissionsschutzrechtlicher und abfallrechtlicher Verordnungen" vom 24. Juni 2002, BGBl. I Seite 2247, und am 29. Juni 2002 in Kraft getreten. Artikel 2 bis 6 betreffen die Anpassung anderer Rechtsverordnungen an die neue EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS II). Dort hatten bereits unter EMAS I Überwachungserleichterungen bestanden. Hinweis: Das PDF-Dokument ist ein Service der juris GmbH (Juristisches Informationssystem für die Bundesrepublik Deutschland) EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) Es handelt sich um eine Verordnung auf nationaler Ebene. Der übergeordnete Rahmen ist die/das EMASPrivilegV.
Das Projekt "The waste dilemma: the attempt of Germany and Italy to deal with the waste management regulation in two European countries" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bielefeld, Graduiertenkolleg 724 'Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft: institutionelle und epistemische Transformationen der Wissensproduktion und ihre gesellschaftlichen Rückwirkungen' durchgeführt.
Das Projekt "Physiologische, biochemische und biophysikalische Untersuchungen zur Funktion und molekularen Organisation der Xanthophylle im Lichtsammelkomplex der Alge Mantoniella squamata" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Leipzig, Institut für Biologie I, Abteilung Pflanzenphysiologie durchgeführt. In diesem Vorhaben wird die Wechselwirkung von Photosynthesepigmenten und Proteinen auf molekularer Ebene untersucht, um besser zu verstehen, unter welchen Bedingungen absorbiertes Licht für die Photosynthese genutzt wird und unter welchen Bedingungen die Energie als Wärmeabstrahlung verloren geht. Ein genaueres Verständnis der zugrunde liegenden Funktionsmechanismen ist z.B. notwendig, um in Zukunft pflanzliche Carotinoide verstärkt in der Biotechnologie einsetzen zu können. In dem Vorhaben wird die molekulare Pigmentorganisation und ihre lichtabhängige Dynamik in einer einzelligen Alge untersucht, die sich durch eine besonders reichhaltige Pigmentierung auszeichnet. Es konnte gezeigt werden, dass der dem Lichtschutz dienende Xanthophyllzyklus bei Diatomeen zusätzlich eine zentrale Rolle in der Regulation der Pigmentbiosynthese spielt. In Mantoniella konnte ein unvollständiger Xanthopyllzyklus nachgewiesen werden. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, die Evolution des Lichtschutzes in der Photosynthese experimentell zu untersuchen.
Das Projekt "Effizienzsteigerung biotechnologischer Produktionsverfahren - Genomic Design eines Bacillus-Produktionssystems zur Produktion technischer Enzyme, Proteine und Peptide auf Basis von Bacillus licheniformis" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Henkel AG & Co. KGaA durchgeführt. Auf Basis von Bacillus licheniformis soll durch 'Genomic Design' ein optimales Bacillus-System zur deutlich effizienteren Produktion technischer Enzyme, Proteine und Peptide generiert werden. In der ersten Phase werden die Grundlagen für die Genom-Optimierung geschaffen. Molekularbiologische Methoden werden weiterentwickelt und der Stand der Technik bei Metabolom- und Stoffflussanalyse erarbeitet. Ein definiertes mineralisches Medium wird entwickelt, das in der Produktausbeute dem bisherigen Komplexmedium entspricht. Informationen aus vergleichender Genomanalyse, physiologischen Untersuchungen sowie Daten der Omics-Technologien fließen in die Konstruktion neuer Produktionsstämme ein. Dabei wird auch die Regulation der Produktbildung sowie die Sekretion des Produkte optimiert. Fermentationen Genom-optimierter Stämme werden vom Mikrotiterplatten- bis in den 50 L-Maßstab durchgeführt. Genom-optimierte Produktionsstämme sowie entsprechende Verfahren sind die Basis für die zweite Projektphase, in der Organismus-übergreifend modulare Systeme für verschiedenste Produkte aufgebaut werden, um die angestrebten Effizienzziele in der industriellen Produktion umzusetzen.
Das Projekt "Monitoring von Ralstonia solanacearum Biovar 2/Rasse 3 (Erreger der Schleimkrankheit der Kartoffel) in Oberflächengewässern und ufernah wachsenden Wirtspflanzen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Pflanzenschutz - Institut für Pflanzenschutz durchgeführt. Zum Schutz gegen die Ausbreitung der Quarantänebakteriosen der Kartoffel sind gemäß Verordnung zur Bekämpfung der Bakteriellen Ringfäule und Schleimkrankheit Oberflächengewässer als mögliche Infektionsquellen, die eine Gefährdung für den Kartoffel- und Tomatenanbau darstellen, gezielt zu untersuchen. Dazu wurde 1997 ein bayernweites Monitoring zum Vorkommen des Erregers der Schleimkrankheit (Ralstonia solanacearum) in Gewässern aufgenommen. Die den Gewässern entnommenen Proben sowie Proben von ufernah wachsenden Wildkräutern, die zum großen Wirtspflanzenkreis des Bakteriums zählen, werden mit dem Immunfluoreszenz (IF)-Test und der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) untersucht.
Das Projekt "Teilvorhaben Golm" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie durchgeführt. Es handelt sich um eine ERANet CRP zwischen akademischen Partnern in DE (MPIMP-Golm), FRA (URGV-INRA Evry; INRA-GAFL Montfavet)und ESP (Laboratori de Genetica Molecular Vegetal CSIC-IRTA Cabrils; COMAV-UPV Valencia) und Industrie Partnern von FRA (Vilmorin Clause & Cie Beaucouze) und ESP (Semillas Fito SA Barcelona). Hauptziel ist die Erforschung der Reifung von Melonen. Verschiedene Genotypen zeigen einen klimakterischen bzw. nicht-klimakterischen Reifungsprozess auf (Klimakterik = transiente Zunahme an Ethylene und Atmung). Transkript, Enzym- und Metabolit-Profiling sollen an verschiedenen Kultivaren und Mutanten (u.a., in Ethylene-Synthese, Ethylene-Signalling; identifiziert durch TILLING und ECO-TILLING) durchgeführt werden. Die Hauptaufgabe der MPIMP-Golm liegt bei der Enzym- und Metabolit-Profiling. Gene und Loci, die an der Regulation der Reifung und die zusammenhangenden Änderungen in Zusammensetzung, Geschmack, Geruch und Lagerfähigkeit beteiligt sind, sollen durch die beteiligten Züchter-Firmen zwecks agronomische und kommerzielle Nutzung überprüft werden. Die Verwertung wird in Übereinstimmung mit der Consortium Agreement erfolgen.
Das Projekt "FORSYS-Systemanalyse von Signal- und Regulationsnetzwerken: von grundlegenden Prinzipien zu komplexen zellulären Interaktionen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Magdeburg, Fakultät für Mathematik durchgeführt. An der Otto von Guericke Universität Magdeburg soll in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut ein Forschungszentrum auf dem Gebiet der Systembiologie eingerichtet werden. Dieses Zentrum soll die bereits eingespielte lokale Kooperation zwischen Biologen, Medizinern, Ingenieuren und Mathematikern fortführen, und sich zu einem Zentrum für die Ausbildung und Forschungsarbeit von jungen Wissenschaftlern entwickeln. Es sind Forschungsarbeiten geplant, die anhand verschiedener biologischer Beispielsysteme die Funktion von zellulären Signaltransduktions- und Regulationssystemen untersuchen. Die biologischen Systeme wurden dabei bewusst so gewählt, dass Forschungsarbeiten auf verschiedenen Stufen biologischer Komplexität durchgeführt werden können. Anhand dieser Beispiele werden neue systembiologische Ansätze, Methoden und Werkzeuge entwickelt, die eine Analyse und Rekonstruktion molekularer Netzwerke der Signaltransduktion und Regulation erlauben. Es werden Ergebnisse mit großem medizinischen und biotechnologischen Potential erwartet. Die entwickelten Methoden und Werkzeuge werden der Forschung zur Verfügung gestellt oder kommerziell verwertet.
Das Projekt "Competence network for genome research on bacteria for the environment, agriculture, and biotechnology, Cluster C. glutamicum (at Bielefeld University); the regulation of phosphate metabolism in C. glutamicum and lipid synthesis: The identification of regulators and regulatory metabolites" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungszentrum Jülich GmbH, Institut für Biotechnologie 1 durchgeführt. Phosphorous (P) is an essential component of all cells. P assimilation occurs mainly in the form of phosphate via the reactions of the energy and carbon metabolism. Therefore, the P metabolism is closely intertwined with the energy and the central carbon metabolism: only with sufficient P supply an optimal energy and carbon metabolism is possible. As the latter generates precursor metabolites for the biosynthesis of amino acids, the interplay of P and C metabolism is of particular importance in amino acid producing Corynebacterium glutamicum. The Institute of Biotechnology 1 at the Research Center Jülich successfully worked on the biochemical and genetic characterisation of the main amino acid biosynthesis pathways in C. glutamicum as well as on the central carbon metabolism. Moreover, using nuclear magnetic resonance (NMR) studies and stable isotope labeling techniques, in vivo activities of single enzymes and pathways were quantified. These informations were used to optimize amino acid production with C. glutamicum (metabolic design, Sahm et al. 2000). Within the project, the P metabolism and its regulation shall be characterized in depth using the genome sequence of C. glutamicum. The phosphate stimulon of C. glutamicum will be defined using DNA microarray technology. Among this group of genes showing differential expression in dependence of phosphate availability, genes of the energy and central carbon metabolism will be of particular interest. In Jülich, the equipment for the generation and application of DNA microarrays is available as well as expertise to use this key technology for genome-wide expression analyses in E. coli (Zimmer et al. 2000). A parallel approach will focus on unraveling the molecular mechanism(s) of phosphate regulation with particular emphasis on two-component regulatory sytems, which in E. coli and B. subtilis play central roles in this regulation. Regarding the analysis of genetic regulatory mechanisms, extensive experience has been gained for the genetic and biochemical characterization of two-component sytems in enterobacteria (Kaspar et al. 1999).
Das Projekt "Gutachten zur örtlich getrennten Gaserzeugung und Gasnutzung/ Gasäquivalentnutzung im EEG" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von BET Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH durchgeführt. Es soll d. Verfahrens und Prozesskette der Gasentkopplung in den Regelungen im EEG, im EnWG und den zugehörigen Verordnungen unter jur. und energiewirtsch. Aspekten untersuchen, um rechtl. gesicherte und praxistaugliche Vorschläge zum optim. Ablauf zu unterbreiten und Empf. zur Zielerreichung d. Gasäquivalentregelungen formulieren. Ziele d. Gasentk. (Ausbau Biog. erz., zeitl. Entk.) Rechtl. Rahmenbed. (Anl.begriff, Gasnetzzugang, Gaskompatibilität...) Aspekte der Gasw. (Biom.besch., Biogaserz., Ausschließlichkeitsprinzip, Biom. Aufbereitung, LPG, Gesteh. kosten, effez. und wirtsch Prozesskette), Aspekte d. Gasverwendung (Gasnetzzugang, Gasäquiv.nutzung, Verstromung und Mischung v. Äquivalentgas, Anlegb. Äquivalentgas- und Biomethanpreise, effiz. u,. wirtsch. Prozesskette) Bewertung d. Zielerreichung und Handlungserfordernisse (Prüfung der rechtlichen Unbedenklichkeit und des rechtl Handlungsbedarfs zur Umsetzung d. optm. Prozessketten, Ableitung v. Handlungserfordernissen zur Umsetzung der Ziele d. Entk.regeln). Klärung der Grundl. d. Gasentk., Grundl. für Musterverträge zur Gasentk., Perspektiven für eine mgl. Änderung der rechtsgrundlage im EEG, Perspekt. f. and. gestzl Regelungen zur Umsetzung d. Biogasnutzg. im Erdgasnetz.
Das Projekt "Umsetzung der novellierten 13. BImSchV (Großfeuerungs- und Gasturbinenanlagen-Verordnung) in Raffinerien und für Gasturbinen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von PROBIOTEC GmbH Consulting für Umwelt- und Biotechnik durchgeführt. Problemstellung: Die 13. BImSchV wurde im Juli 2004 novelliert. Wesentliche Neuerungen betreffen die Einbeziehung von Gasturbinen sowie die Bereitstellung von alternativen Vorgaben für die Regelung von Großfeuerungsanlagen in Raffinerien. Altanlagen müssen die Anforderungen der Verordnung bis zum Ablauf spezifischer Übergangsfristen erfüllen, es sei denn, dass sie verbindlich bis Ende 2012 stillgelegt werden Die neue Verordnung muss also in den kommenden Jahren durch die Bundesländer vollzogen werden hierzu müssen bundesseitig Anstrengungen verstärkt werden, diesen Vollzug effektiv zu unterstützen. B) Handlungsbedarf (BMU / UBA): Es wird daher erforderlich sein, das Thema Vollzug und Erfüllung zu bearbeiten. Hierfür sind die vorhandenen kollegialen Strukturen (IAI) intensiv zu nutzen (z.B. zur Klärung von Auslegungsfragen zu o.a. Regelungen). Es wird aber auch erforderlich sein, weitere Ebenen konstruktiver Unterstützung zu nutzen. Hierzu gehört auch die Begleitung im Rahmen eines Forschungsvorhabens. C) Als Ziele des Vorhabens sind folgende Arbeiten zu nennen: - Es werden ausgewählte Vollzugsfragen zunächst auf allgemeiner Ebene angesprochen, analysiert und aufbereitet - sodann sollen exemplarische Anwendungsbeispieleuntersucht und geprüft werden - damit soll eine verstärkte Unterstützung des Vollzugs der 13. BImSchV erreicht werden.
Origin | Count |
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Bund | 20 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 19 |
Gesetzestext | 1 |
License | Count |
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offen | 20 |
Language | Count |
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Deutsch | 17 |
Englisch | 7 |
Resource type | Count |
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Dokument | 1 |
Keine | 13 |
Webseite | 7 |
Topic | Count |
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Boden | 10 |
Lebewesen & Lebensräume | 16 |
Luft | 8 |
Mensch & Umwelt | 20 |
Wasser | 10 |
Weitere | 20 |