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Ermittlung der ökologischen, volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der nicht-anerkannten Demontage von Altfahrzeugen und der illegalen Altfahrzeugverbringung sowie Ableitung von Maßnahmen zur Adressierung möglicher Auswirkungen

Verfolgt man den Verbleib der in Deutschland endgültig außer Betrieb gesetzten Fahrzeuge, verbleibt eine Anzahl von jährlich mehreren 100.000 Fahrzeugen mit unbekanntem Verbleib (2018 schätzungsweise rund 300.000 Fahrzeuge). Nach den Schlussfolgerungen des Ufoplan-Vorhabens 'Verbleib von Altfahrzeugen' dürfte es sich zumindest teilweise um illegal demontierte bzw. exportierte Altfahrzeuge handeln. Die illegale Altfahrzeugzerlegung und -verbringung ist mit erheblichen negativen ökologischen (z.B. Treibhausgas-Emissionen bei Kältemittelfreisetzung, geringere Recyclinganteile) sowie volkswirtschaftlichen Folgen (z.B. geringere Steuereinnahmen) verbunden. Es bestehen Wettbewerbsverzerrungen für die anerkannten Altfahrzeugverwerter. Ziel des Vorhabens ist die Quantifizierung der ökologischen und ökonomischen Auswirkungen durch die nicht anerkannte Altfahrzeugdemontage und illegale Altfahrzeugverbringung, basierend auf einer Beschreibung der typischen Geschäftsmodelle. Außerdem ist eine Wissensbasis zu den Kosten der anerkannten Altfahrzeugdemontage zu schaffen. Schließlich sind geeignete Maßnahmen zur Minimierung der negativen Auswirkungen der illegalen Altfahrzeugverwertung und - verbringung abzuleiten. Die Ergebnisse sollen für den Prozess der Revision der EG-Altfahrzeug-Richtlinie genutzt werden können.

Schätzungsweise rund 310.000 Fahrzeuge mit unbekanntem Verbleib

<p>Im Jahr 2018 fielen rund 560.000 Altfahrzeuge in Deutschland an. Bei der Verwertung dieser Altfahrzeuge wurden die vorgeschriebenen Recycling- und Verwertungsquoten eingehalten. Gleichzeitig gab es jedoch schätzungsweise rund 310.000 Fahrzeuge mit unbekanntem Verbleib. Das UBA empfiehlt daher u.a., Mindestanforderungen an die Fahrzeugzulassungssysteme für die Abmeldung von Fahrzeugen einzuführen.</p><p>Um fast 150.000 Stück beziehungsweise 36 Prozent stieg die Anzahl der Altfahrzeuge binnen zwei Jahren: Wurde im Jahr 2016 mit rund 413.000 Altfahrzeugen ein historischer Tiefststand erreicht, fielen in Deutschland im Jahr 2018&nbsp; 560.455 Altfahrzeuge (595.761 Tonnen) an, nach dem Ausnahmejahr der Umweltprämie 2009 der höchste Wert. Das geht aus den Daten des Statistischen Bundesamtes zur Abfallentsorgung hervor. Der Anstieg dürfte teilweise auf die Umtauschprämien für ältere Dieselfahrzeuge zurückzuführen sein, die mehrere Hersteller seit August 2017 angeboten haben.</p><p>Basierend auf den Daten des Statistischen Bundesamtes wurden für das Jahr 2018 für die jährliche Berichterstattung an die EU-Kommission eine Quote für die Wiederverwendung und stoffliche Verwertung der Altfahrzeuge von 87,1 Prozent und eine Quote für die Wiederverwendung und Verwertung (inklusive energetischer Verwertung) von 95,7 Prozent ermittelt. Damit erreichte Deutschland wie in den Vorjahren die Vorgaben der EG-Altfahrzeug-Richtlinie von 85 Prozent beziehungsweise 95 Prozent. Bei der Altfahrzeug-Demontage vor dem Schreddern wurden durchschnittlich 3 Kilogramm Kunststoffteile pro Altfahrzeug zur Verwertung separiert. Damit stimmt die Tendenz: 2017 waren es noch 1,7 Kilogramm. Dennoch ist der Wert noch merklich vom Ziel von durchschnittlich 20 Kilogramm Kunststoff pro Fahrzeug entfernt, welches das ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>⁠ für die Demontage von Altfahrzeugen formuliert hat.</p><p>Die statistische Lücke des unbekannten Fahrzeugverbleibs stellt die Altfahrzeugverwertung weiterhin vor große Herausforderungen. Für 2018 schätzte das Umweltbundesamt die Größenordnung für Deutschland auf rund 310.000 Fahrzeuge. Aufgrund einiger Datenlücken gibt es hierbei allerdings Unsicherheiten. Da der unbekannte Verbleib ein EU-weites Phänomen ist, sollte er in der bevorstehenden Revision der EG-Altfahrzeug-Richtlinie effektiv adressiert werden. Aus diesem Anlass entwickelte das Umweltbundesamt in einem Positionspapier (‚Scientific Opinion Paper‘) Maßnahmenempfehlungen, um den Verlust von Altfahrzeugen in die illegale Altfahrzeugdemontage wirkungsvoll zu verhindern. Ansatzpunkt sind Mindestanforderungen an die nationalen Fahrzeugzulassungssysteme.</p>

Teilprojekt: Technologieentwicklung zur Fertigung von Vlies-Halbzeugen aus recycelten Kohlenstofffasern^Fertigungs- und Recyclingstrategien für die Elektromobilität zur stofflichen Verwertung von Leichtbaustrukturen in Faserkunststoffverbund-Hybridbauweise (ReLei)^Teilprojekt: Entwicklung, Erprobung und Bewertung von mischbauweisengerechten Recyclingstrategien und -technologien^Teilprojekt: Entwicklung sandwichgerechter Füge- und Insertelemente, Teilprojekt: Entwicklung von ganzheitlichen Recyclingstrategien und Aufschlusstechnologien

Im Hinblick auf die EU-Altauto-Richtlinie, welche ab 2015 eine Wiederverwertung oder Wiederverwendung von mindestens 95 % des durchschnittlichen Fahrzeuggewichts pro Jahr vorschreibt, erlangt die gesamtwirtschaftliche Bedeutung einer prozesskettenübergreifenden Betrachtung des Material- und Produktlebenszyklus außerordentliche Relevanz. Hierbei bietet insbesondere die Analyse der Stoff- und Produktströme im Hinblick auf die Aspekte Füge- und Entfügetechnologien, demontage-angepasste Konstruktionsmethoden und die Wiederaufbereitung erhebliches Potential für die Steigerung der Ressourceneffizienz. Zentrale Entwicklungsziele von ReLei sind die Bereitstellung ressourcenschonender Produktionsprozesse sowie das Abbilden einer ganzheitlichen geschlossenen Prozesskette, die das Recycling als Schlüsselelement explizit miteinbezieht und als signifikantes Bewertungskriterium in den Mittelpunkt stellt. Für das Erreichen der Projektziele stehen in ReLei die drei Schwerpunkte Demontage- und Fügetechnik, Werkstoffaufbereitung sowie die Fertigung im Schäumformen thermoplastischer Sandwichstrukturen im Vordergrund. Deren Arbeitsinhalte und Erkenntnisse werden entsprechend der ganzheitlichen Methodik eng miteinander vernetzt und im übergeordneten Aufbau der industrienahen Fertigungssystematik zusammengeführt. Die eigenen Forschungsschwerpunkte beziehen sich auf den Aufschluss hybrider Strukturen und Freilegung von Werkstoffkomponenten mit anschließender Sortierung in sortenreine Fraktionen. Für CFK-Werkstoffe sollen Aufbereitungsverfahren entwickelt werden, die eine Rückgewinnung von Langfasern als auch eine Granulierung thermoplastischer CFK für den Wiedereinsatz zum Schäumen vorsehen. Die Entwicklung erfolgt in enger Arbeitsteilung mit den Fimen Remondis, Adensis, ElringKlinger, dem ILK und Grimm-Schirp.

Evaluierung und Fortschreibung der Methodik zur Ermittlung der Altfahrzeugverwertungsquoten durch Schredderversuche unter der EG-Altfahrzeug-Richtlinie 2000/53/EG

Hintergrund des Projektes sind zwei Fragestellungen: 1) Untersuchungsbereich Monitoring der Altfahrzeugverwertungsquoten: Für die Ermittlung der Altfahrzeugverwertungsquoten in Deutschland wurde Anfang der 2000er Jahre eine Methodik entwickelt, die auf einer Erhebung der Input- und Outputströme der Altfahrzeug-Demontagebetriebe sowie der Schredderbetriebe im Rahmen der Abfallstatistik basiert. Seit über 10 Jahren werden die Verwertungsquoten für Altfahrzeuge mit unveränderter Methodik ermittelt. Damit ist der Bedarf nach einer Evaluierung und Aktualisierung entstanden, um die Methodik und Datengrundlagen an die technischen und rechtlichen Entwicklungen der letzten Jahre anzupassen. 2) Untersuchungsbereich Hochwertigkeit der Verwertung: Die seit dem Jahr 2006 geforderten Recycling- und Verwertungsziele der EG-Altfahrzeug-Richtlinie 2000/53/EG hält Deutschland stets ein, seit einigen Jahren sogar die seit 2015 zu erreichenden höheren Quoten. Gleichzeitig besteht jedoch die Herausforderung, die Hochwertigkeit der Verwertung sowie die Ressourceneffizienz der Altfahrzeugverwertung verstärkt in den Fokus zu nehmen. Hier bestehen weiterhin Verbesserungspotenziale, sowohl bei den Schredderrückständen als auch bei den Schredderprodukten. Ziele des Vorhabens sind: a) Aktualisierung der Datengrundlagen für die Ermittlung der Altfahrzeugverwertungsquoten für Deutschland und Verbesserung der Datenqualität. Dazu werden unter anderem eine repräsentative Schredder- bzw. Altfahrzeugverwertungskampagne und ausgewählte Analysen von Schredder-Outputfraktionen durchgeführt. b) Erarbeitung von Vorschlägen zur Aktualisierung bzw. Validierung der Grunddaten und der Berechnungsweisen bzw. der Datenerhebungen des Monitorings der Altfahrzeugverwertung. c) Entwicklung von Empfehlungen zur Erhöhung der Hochwertigkeit der Verwertung von Altfahrzeugen und grobe Abschätzung der potenziellen Umweltentlastung durch die vorgeschlagenen Maßnahmen.

H2020 Environment - EU Horizon 2020 Environment, Ecological, sustainable and economical non woven acoustic insulating felts for automotive industry (GEOPET)

Non woven acoustic insulators are key elements of vehicles to enhance comfort and to avoid noises inside the vehicle. Despite automotive industry efforts towards new acoustic insulating felts with improved properties, some issues need to be acomplished: manufactures must make dismantling and recycling of end-of-life vehicles more environmentally friendly quantifying to a minimum of 85% by mass the reuse, recycling and recovery of the on end-of-life vehicles (ELVs) and their components (Directive 2000/53/EC, ELV) and this should be done at the earliest stages of development of vehicles (Directive 2005/64/EC). On the other hand, current vehicle felts are not only manufactured with petrochemical-derived materials such as polypropylene (PP) and polyester (PET) polymers which generate greenhouse gas emission effect but also highly cost, selling price of current acoustic insulators exceed €2.6/m2 on average for an insulator of 10 mm. To overcome these needs Arifieltros have developed GEOPET products which are more environmentally friendly and sustainable non woven acoustic insulators, since they are made of 80 % recycled natural fibers and are 100% recyclable, generating less greenhouse gas emission and complying with European Directives on ELVs. Moreover, the use of more economical raw materials, 0.75 €/Kg in comparison with 2€/Kg of petrochemicals derivatives, reduces product cost up to €1.3/m2 (10 mm thickness), in comparison with current acoustic insulators €2.6/m2. When compared to Sawasorb® (Sandler GA acoustic insulator), similar absorption performances were obtained. GEOPET is currently a prototype within a range of insulators with a TRL6, having successfully been tested in alpha cabin and fitted in a vehicle tested in a petit cabin. It is envisioned that we will penetrate in the automotive market with 3 prototypes GEOPET STANDARD, GEOPET PREMIUM and GEOPET XTR which have been designed to satisfying all types of vehicle passengers and segments.

Neues Altfahrzeug-Gesetz tritt in Kraft

Autobesitzer können künftig ihre schrottreifen Fahrzeuge kostenlos an Hersteller und Importeure zurückgeben. Nach dem neuen Altfahrzeuggesetz gilt dies zunächst nur für Fahrzeuge, die nach Inkrafttreten des Gesetzes zugelassen wurden. Für bereits zuvor im Verkehr befindliche Altfahrzeuge ist die kostenlose Rückgabe ab Januar 2007 möglich. Deutschland ist das erste Mitgliedsland der EU, das die zunächst heftig umstrittene Altfahrzeugrichtlinie der Gemeinschaft (2000/53/EG) in nationales Recht umsetzt.

Implementation Report for Mining Waste Directive and ELV Directive

The project aims at analysing the completeness of the natinoal implementation reports of the EU-27 concerning the End-of-life vehicles (2000/53/EC) and the Mining Waste (2006/21/EC) Directives. Building on this analysis, per each of the two Directives a full implementation report will be compiled, assessing completeness, identifying gaps and pointing out further needs. Ecologic Institute will assess the national implementation reports for the mining waste Directive and compile the respective full implementation report.

Evaluierung und Fortschreibung der Methodik zur Ermittlung der Altfahrzeugverwertungsquoten durch Schredderversuche unter der EG-Altfahrzeugrichtlinie 2000/53/EG

Für die Ermittlung der Altfahrzeugverwertungsquoten nach der Altfahrzeug-Richtlinie 2000/53/EG in Deutschland wurde Anfang der 2000er Jahre eine Methodik entwickelt. Sie basiert auf einer Erhebung der Input- und Outputströme der Altfahrzeug-Demontagebetriebe sowie der Altfahrzeug behandelnden Schredderbetriebe im Rahmen der Abfallstatistik nach Umweltstatistikgesetz. Seit nunmehr 10 Jahren werden die Verwertungsquoten für Altfahrzeuge mit unveränderter Methodik ermittelt. Ziel des Vorhabens war es vor diesem Hintergrund, die Methodik und Datengrundlagen für das Monitoring der Altfahrzeugverwertungsquoten auf nationaler Ebene zu aktualisieren und die Datenqualität zu verbessern. Zudem wurde die Hochwertigkeit der Verwertung sowie die Ressourceneffizienz der Altfahrzeugverwertung analysiert und Verbesserungspotenziale dargestellt. 2016 wurde ein Altfahrzeugverwertungs- und schredderversuch mit 425 Altfahrzeugen in drei Demontagebetrieben und 2 Schredderanlagen durchgeführt. Das durchschnittliche gewogene Altfahrzeuggewicht betrug 1.028 kg (inklusive Treibstoff) bzw. 1.012 kg (ohne Treibstoff). Der durchschnittliche Metallgehalt der Altfahrzeuge lag zwischen 71,2 % und 76,6 %. 32 % des nichtmetallischen Schredderoutput wurden stofflich und 60 % energetisch verwertet. Für die Fortschreibung des Quotenmonitorings wurde eine Metallverwertungsquote von 99 % ermittelt. 22,5 % des Restkarossengewichts fallen als nichtmetallische Schredderrückstände an. Zur Stärkung der Hochwertigkeit der Altfahrzeugverwertung wurden insbesondere weiterführende Anforderungen an die Separation von Wertstoffen empfohlen. Quelle: Forschungsbericht

Effectively tackling the issue of millions of vehicles with unknown whereabouts

6 million end-of-life vehicles (ELVs) are disposed of in the EU each year according to Eurostat statistics. However, annually, the fate of an additional 3.4 to 4.7 million deregistered vehicles is unaccounted for. A substantial share of this efflux is likely to be illegally treated or exported, thereby potentially causing environmental damage and harming European economies. To halt unauthorised treatment and illegal export of these vehicles with unknown whereabouts, an appropriate European framework for national vehicle registration systems is needed to effectively prevent leakage and intrinsically direct all ELVs into the more than 13,000 authorised treatment facilities. The certificate of destruction (CoD) as the current steering instrument under the ELV Directive 2000/53/EC can only be effective if embedded into appropriate vehicle registration/ deregistration systems. The German Environment Agency therefore recommends to complement the CoD by the following minimum requirements for national vehicle registration systems. Quelle: E-Book

Fünfzehn Jahre später

Die Altfahrzeugrichtlinie wurde im Jahr 2000 erlassen. Seitdem hat sich viel getan: Verlassene Altautosam Straßenrand gehören der Vergangenheit an. Als nächstes muss die Ressourceneffizienz angegangenwerden: nicht mehr nur shreddern, sondern sortenrein separierte Materialien stofflich wiederverwerten. In: Kohlmeyer, Regina: Fünfzehn Jahre später / Regina Kohlmeyer. - Ill., graph. Darst. In: RECYCLING Almanach 2015 / Michael Brunn [Sonst.]. - München. - (2014), S. 145

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