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Found 62 results.

Cost-Effective Climate Protection in the Building Stock of the New EU Member States

For Greenpeace France, Ecofys provided an independent assessment for European Emissions Trading Scheme (EU ETS) sectors in France in phase II of the EU ETS according to the objective of the Emissions Trading Directive using the projection data publicly available as of March 2006.

Energie- und CO2-Einsparpotential von Industriedämmungen in der EU27

Die EU-Energieeffizienzrichtlinie sieht bis zum Jahr 2020 eine Verringerung des Energieverbrauchs um 20 Prozent vor. Bleibt es jedoch bei der aktuellen Entwicklung, wird Europa nur die Hälfte davon tatsächlich erreichen. Deshalb sind beste verfügbare Techniken, die zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs innerhalb der EU beitragen können, notwendiger denn je. Die technische Dämmung von Industrieanlagen ist eine solche beste und bereits seit Jahren verfügbare Technik. Eine von der European Industrial Insulation Foundation (EiiF) in Auftrag gegebene Ecofys-Studie belegt, dass eine bessere Dämmung von Industrieanlagen großes Potential für Energie- und CO2-Einsparungen birgt. Die dazu erforderlichen Maßnahmen könnten kosteneffizient umgesetzt werden. Der Studie zufolge sind mindestens 10 Prozent der Oberflächen in industriellen Anlagen ungedämmt oder weisen eine beschädigte Isolierung auf. Darüber hinaus sind die meisten existierenden Dämmsysteme auf Basis von allgemeinen und heute deutlich zu hohen Wärmeverlustraten oder Minimalstandards für Oberflächentemperaturen angelegt. Anforderungen wie Wirtschaftlichkeit oder maximale Energieeffizienz werden dabei in der Regel nicht berücksichtigt. Würde die Industrie in der EU auf kosteneffiziente Dämmsysteme umstellen, wären - so die Studie - jährliche Energieeinsparungen von 620 PJ und eine Reduktion der CO2-Emissionen um 49 Mt CO2 pro Jahr möglich. Die vollständige Studie kann beim EiiF angefordert werden: http://www.eiif.org/?Extra/50/14.

Identifizierung und Transfer von abfallwirtschaftlichen Konzepten, Dienstleistungen und Produkten in EU-Beitritts- und Kandidatenländer sowie Schwellen- und Entwicklungsländer mit wissenschaftlicher Unterstützung

Wirtschaftswachstum und steigende Konsumraten in Schwellen- und Entwicklungsländern sowie jungen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) stehen häufig einer verzögerten Entwicklung der Abfallmanagementsysteme dieser Länder gegenüber. Die Systeme, die Deutschland und andere EU-Mitglieder etabliert haben, zeigen, dass eine effiziente Abfallwirtschaft viele Vorteile hat, etwa eine Verbesserung der allgemeinen Daseinsvorsorge und höhere Lebensqualität durch verbesserte hygienische Bedingungen, verbesserter Umweltschutz insbesondere in Hinblick auf Boden- und (Grund-)Wasserschutz aber auch Klima- und Ressourcenschutz sowie nicht zuletzt auch die Schaffung von Arbeitsplätzen durch abfallwirtschaftliche Infrastrukturvorhaben. Deutschland hat sich verpflichtet, Länder bei der Entwicklung von fortschrittlichen Abfallmanagementsystemen zu unterstützen. Im Rahmen dieser Bemühungen förderte das Umweltbundesamt (UBA) zwischen März 2015 und Juli 2018 dieses UFOPLAN Vorhaben, um den Stand der Abfallwirtschaft in den vier zuvor ausgewählten Ländern Bulgarien, Kroatien, Türkei und Iran wissenschaftlich zu untersuchen. Ziel des Projektes war es - auf Grundlage einer umfassenden länderspezifischen Analyse des abfallwirtschaftlichen Status Quo - jeweils Fortentwicklungsmöglichkeiten für die nationale Abfallwirtschaft zu entwickeln. Dazu wurde als Referenzszenario das Beispiel der EU bzw. Deutschland herangezogen. Alle Ergebnisse wurden in mehrsprachigen länderspezifischen Publikationen veröffentlicht und damit einem breiten abfallwirtschaftlich relevanten Empfängerkreis zugänglich gemacht. Länder-Workshops vor Ort dienten als wesentliche Wissensaustausch- und Diskussionsplattform. Wesentlicher Bestandteil des Projektes war zudem, die Realisierung eines kontinuierlichen, vielseitigen Wissensmanagements, vor allem mit Hilfe einer den Projektverlauf dokumentierenden deutsch-englischen Projektwebseite. Quelle: Forschungsbericht

Identifizierung und Transfer von abfallwirtschaftlichen Konzepten, Dienstleistungen und Produkten in EU-Beitritts- u. kandidatenländer sowie Schwellen- und Entwicklungsländer mit wissenschaftlicher Unterstützung

In den EU - Beitrittsländern sowie in den Schwellenländern entsteht vermehrt Bedarf an moderner Technologie für das Abfallmanagement. Die in Deutschland bereits zum Standard zählende Technik sind in den v.g. Ländern noch in der Planung, oder im Aufbau, oder gar nicht vorhanden. Im Rahmen des Projektes sollen in ausgewählten Ländern/Regionen zu allen abfallwirtschaftlichen Bereichen, wie Recycling, energetische Verwertung und auch Deponietechnik der aktuelle Stand erfasst werden. Darauf aufbauend soll der aktuelle Bedarf gemäß dem Stand der Technik unter Berücksichtigung der Besonderheiten des jeweiligen Landes oder der jeweiligen Region identifiziert und im Rahmen von Workshops und Konferenzen vor Ort diskutiert und bewertet werden. Dabei sollen Erfolgsfaktoren und evtl. Hemmnisse für innovative abfallwirtschaftliche Technologien analysiert und Empfehlungen für gezielte Kooperationen mit den Ländern gegeben werden. Hierzu sind Universitäten, Firmen und Verbände einzubeziehen.Am Ende des Projektes ist eine Abschlusskonferenz in Deutschland geplant, zu der sowohl die deutschen Stakeholder als auch die regionalen Projektteilnehmer eingeladen werden.

Gute Nachbarschaft im bayerisch-tschechischen Grenzraum

In Fortsetzung des Projektes 'Gute Nachbarschaft - Bilanz und Perspektiven' führt der Lehrstuhl 'Regionalentwicklung und Raumordnung' gemeinsam mit dem Lehrstuhl 'Öffentliches Recht' im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen das Projekt 'Gute Nachbarschaft im bayerisch-tschechischen Grenzraum - Aufbau eines grenzüberschreitenden Kommunikations- und Informationsmanagements' durch. Die Entwicklung zur Verbesserung der nachbarschaftlichen Mentalität hat in den vergangenen Jahren einige Fortschritte gemacht. Insbesondere Projekte, bei denen Bewohner von beiden Seiten der Grenze gemeinsam aktiv sind, leisten dazu wichtige Beiträge. Hemmend wirken dagegen vor allem sprachliche Verständigungsschwierigkeiten und Informationsdefizite sowie noch nicht überwundene Vorurteile und Vorbehalte. Ziel des Projektes ist es, durch die Umsetzung von Pilotprojekten die Schaffung grenzüberschreitender Mentalität, Identität und kreativer Milieus zu fördern. Zudem sollen in verschiedenen Bereichen Kontakt-, Informations- und Kommunikationsnetze zu mentalen, administrativen und rechtlichen Aspekten zwischen Bayern und der Tschechischen Republik aufgebaut werden. Dadurch sollen - gerade auch im Hinblick auf die EU-Osterweiterung - mittel- und langfristig bestehende Vorurteile auf beiden Seiten der Grenze abgebaut und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie die Entwicklung eines gut nachbarschaftlichen Verhältnisses verbessert werden. Vorgehensweise: Das Gesamtprojekt beinhaltet insgesamt acht Teilprojekte, die in unterschiedlichen Bereichen (z. B. Kinder- und Jugendarbeit, Bildung und Wissenschaft, Wirtschaft, Recht, Medien, interregionale Zusammenarbeit, interkulturelle Kompetenz) angesiedelt sind. Schwerpunkt bildete bei der Auswahl der Projekte deren hohe grenzüberschreitende mentalitätsbildende Wirkung. Bei der Umsetzung und Durchführung der ausgewählten Teilprojekte kooperieren die Projektpartner mit Akteuren im Grenzraum und externen Partnern, veranstalten Seminare und Workshops und dokumentieren die Arbeitschritte und Ergebnisse, um sie einem größeren Kreis von Interessenten zugänglich zu machen. Ziel ist es, die Fortführung der Projekte auch über die Pilotphase hinweg im Raum zu gewährleisten. Daneben wurde in einem eigenen Teilprojekt ein grenzüberschreitendes Informations- und Kommunikationsmanagement konzipiert und in einer Pilotphase umgesetzt. Dies umfasst den Auf- und Ausbau von Informationsnetzen zwischen Bürgern, Vereinen, Verbänden, Verwaltung und Wissenschaft. Außerdem werden Informationen für Grenzregionen zu unterschiedlichen Aspekten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit (u.a. Kartenmaterialien, 'Best Practices', Fördermittel, Zuständigkeiten, Verwaltungsausbau) aufbereitet und zweisprachig im Rahmen eines Internetauftritts unter der Domain: www.gute-nachbarschaft.org präsentiert. usw.

Umweltpolitische Auswirkungen des Vertrags von Nizza in den Mitglieds- und Beitrittsstaaten der EU

In diesem Projekt analysierte Ecologic die Auswirkungen des Vertrags von Nizza auf die Europäische Umweltpolitik und die Beitrittsstaaten. Das Projekt bestand aus einer Studie und einem Workshop mit Vertretern der Umweltministerien der Baltischen Staaten zur Diskussion der Ergebnisse.

Unterstützung der Gemeinsamen Agrarpolitik hinsichtlich der Inwertsetzung von Landschaft: Verbesserung der Wissensbasis über den Beitrag des Landschaftsmanagements zur Wirtschaftlichkeit in ländlichen Räumen

Die Bereitstellung öffentlicher Güter in ländlichen Gebieten (inklusive solcher Dienstleistungen die durch Landschaft bereitgestellt werden) gilt als einer der Schlüsselfaktoren für die Zukunft der Landwirtschaft und der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Aufgrund ihrer komplexen Verknüpfung mit den Landschaftsfunktionen spielt Landwirtschaft im Landschaftsmanagement eine maßgebliche Rolle. Im Gegenzug bleibt die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), da sie den entscheidenden Faktor hinsichtlich der landwirtschaftlichen Wirtschaftstätigkeit in der Europäischen Union darstellt, der herausragende Treiber des Landschaftsmanagements. Hauptziel des CLAIM Projektes ist es, eine Wissensbasis zu schaffen, die eine effektive Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik in Richtung eines verbesserten Landschaftsmanagement unterstützen kann. Insbesondere wird untersucht, inwieweit Landschaft zur Produktion von gesellschaftlicher Wertschöpfung in ländlichen Regionen beitragen kann. CLAIM fokussiert dabei darauf, den Beitrag des Landschaftsmanagements zur sozio-ökonomischen Entwicklung und zur landwirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit in ländlichen Gebieten zu verstehen und zu steigern. Die Untersuchungen basieren auf einer pragmatischen Betrachtung der Landschaftsleistungen und deren Analyse im Rahmen eines Mixed-Method-Ansatzes, unter Berücksichtigung der umfassenden politischen Strategie der EU (insbesondere in Bezug auf Innovation und der Bioökonomie). Das Hauptergebnis des Projektes ist ein erkenntnisgestütztes, politik-unterstützendes Rahmenwerk zu den unterschiedlichen und möglichen Beiträgen der Landwirtschaft und der Gemeinsamen Agrarpolitik zum Landschaftsmanagement. Entwickelt und validiert wird das Rahmenwerk in erster Linie über 9 Fallstudien, über den starken Einbezug von Stakeholdern auf unterschiedlichen Gebietslevels sowie unter einer weitgefassten Abdeckung der Sicht der EU und der Beitrittsländer. Das entwickelte Rahmenwerk wird schlussendlich die praktische Form einer web-basierten Anleitung annehmen, welche in Übereinstimmung mit den Bedürfnissen und Hinweisen der Stakeholder umgesetzt werden soll. '

Auf dem Weg zu neuen Ufern: Naturschutz an der Unteren Donau in den beiden EU-Beitrittsländern Rumänien und Bulgarien

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: In den letzten vier Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts sind an der Unteren Donau durch die Umwandlung und Nutzbarmachung von Flächen für Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft großflächig Auenlebensräume verloren gegangen. Allein auf rumänischer Seite der Donau sind etwa 75 Prozent der Aue heute vom Strom getrennt. Dieses Projekt sollte einen konkreten Beitrag zur Sicherung und Wiedervernetzung dieser Lebensräume leisten. Exemplarisch an einem besonders wertvollen Abschnitt der Donau im Grenzbereich zwischen Rumänien und Bulgarien auf einer Länge von 45 Flusskilometern westlich Giurgiu bzw. Russe, wurde angestrebt (a) den Schutz der verbliebenen wertvollen Auenlebensräume, (b) die Renaturierung von zerstörten Auenflächen, (c) die ökologische Vernetzung dieser Gebiete und (d) eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen zum Wohl der lokalen Bevölkerung zu fördern. Fazit: Das Projekt hat maßgeblich und nachhaltig zu einer Verbesserung der grenzüberschreitenden Verständigung und Zusammenarbeit beigetragen. Dies war und ist nicht selbstverständlich, auch wenn die beiden Staaten der Region seit 2007 zu den EU-Mitgliedsstaaten zählen. Die Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien und die Nutzung von EU-Fördermitteln wurden im methodischen wie auch institutionellen Rahmen wesentlich befördert. Die drei behandelten großen Natura 2000-Gebiete Cama-Dinu-Pasarica, Unteres Lom- und Yantra-Flusstal sind gesichert, die Naturparkverwaltung Rusenski Lom wesentlich gestärkt. Durch die abschließenden zusätzlichen Machbarkeitsstudien wurde der Grundstein für selbsttragende Folgeprojekte gelegt. Zeitlich verzögernd erwiesen sich die vielen legislativen und administrativen Neuregelungen, wenn auch teilweise mit positiven Wirkungen (EU-Recht).

Verbesserung des Umweltschutzes mit Schaffung von Umweltentlastungen in Krankenhäusern des neuen EU-Mitgliedslandes Lettland im Rahmen eines Pilotprojektes am Beispiel des Universitätskrankenhauses in Riga

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Lettland gehört zu den Ländern, die am 01.05.2004 der EU beigetreten sind. Der betriebliche Umweltschutz nach dem Standard der EU befindet sich dort noch teilweise in den Anfängen. Dieses gilt insbesondere auch für die spezielle nichtindustrielle Branche der Krankenhäuser, für die es auch in Lettland lt. Auskunft im Gegensatz zum gewerblichen Bereich keine besonderen Fördertöpfe hinsichtlich Umweltschutzprojekte gibt. Krankenhäuser besitzen eine große Umweltrelevanz, wie die Vielzahl von Umweltaspekten (Abfälle, Abwässer, Emissionen, Ressourcenverbrauch) aufzeigt. Dies gilt insbesondere auch für die Universitätsklinik von Riga mit ca. 1000 Betten bei 2500 MA und dem gesamten Leistungsspektrum einer Vollversorgung. Hauptziel war es, auf Basis einer Ist-Analyse konkrete Ansätze für Maßnahmen zur Umweltentlastung zu finden und umzusetzen. Bei der Analyse sollte auch geprüft werden, inwieweit Handlungsbedarf besteht bzgl. der Umsetzung (neuer) umweltrechtlicher Vorgaben der EU bzw. Lettlands. Letztlich sollen alle Bemühungen in eine Validierung nach EMAS münden, die erste in Lettland. Fazit: Das Projekt kann insgesamt auch dank der guten Mitarbeit der maßgebenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Projektklinik als voller Erfolgt gewertet werden. Es wurde in der relativ kurzen Projektzeit unter Berücksichtigung der Größe der Klinik und der während des Projekts zu verkraftenden personellen Änderungen in der Klinik viel bewegt und erreicht.

Einfache dezentrale Abwasserreinigung über Strohgroßballen mit landwirtschaftlicher Verwertung der Reststoffe im Hinblick auf die Anwendung in osteuropäischen EU-Beitrittsländern

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Die dezentrale Abwasserentsorgung kleinerer Ortschaften oder von Einzelanwesen stellt in Deutschland inzwischen eine dynamische, wirtschaftlich und technisch akzeptierte Verfahrensweise dar. Diese Art der Abwasserentsorgung muss für Länder, die über weniger technische und infrastrukturelle Ressourcen verfügen, in lokal angepasster Form implementiert werden - ohne dass hierbei das Hauptziel, nämlich eine deutliche Verbesserung der abwassertechnischen Situation, aus den Augen verloren wird. Eine Verknüpfung mit Nutzungsformen innerhalb der Landwirtschaft ist zudem wünschenswert, weil - insbesondere in den Beitrittsländern der EU - weite Bereich ausgesprochen landwirtschaftlich geprägt sind. Vorgesehen war die Konzeption eines Verfahrens, bei dem mechanisch vorgereinigtes Abwasser, ähnlich einer Tropfkörpertechnik, über Großstrohballen (Rundballen) flächig verrieselt und im Naturluftzug belüftet wird. Es wurde davon ausgegangen, dass die spezifische Struktur der Strohballen eine Ansiedlung kohlenstoffabbauender Mikroorganismen und damit einen biologischen Abbau der Substrate im Abwasser nachhaltig unterstützt. Bedingt durch die Struktur des Biofilms wurden auch nitrifizierende und denitrifizierende Vorgänge vermutet. Fazit: Das Ziel der Entwicklung eines neuen Verfahrens zur dezentralen Abwasserreinigung über Strohgroßballen mit landwirtschaftlicher Verwertung der Reststoffe konnte nicht erreicht werden. Eine Übertragung des Verfahrens in Länder Mittel- und Osteuropas ist nicht möglich. Trotz längerer Inbetriebnahme /Einarbeitungszeit der Strohballen stellte sich keine nennenswerte Reinigungsleistung bzw. Reduzierung der Ablaufwerte ein. Vermutlich bildeten sich in den Ballen schwer abbaubare Huminsäuren, die im Durchlauf durch die Anlage hohe CSB-Konzentrationen erzeugten. Eine dauerhafte mikrobiologische Aufwuchsfläche für die Abwasserreinigung entsteht auf dem Stroh nicht.

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