Der Zweck des vorliegenden Papiers ist es, die Relevanz des Diskurskomplexes um Vulnerabilität und Resilienz für das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung (LNE) der Bundesregierung zu analysieren. Das LNE ist maßgeblich geprägt durch den Rio-Prozess der 1990er Jahre und wurde 2002 zusammen mit der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie in Form gegossen. Während die vier Leitlinien Generationengerechtigkeit, Lebensqualität, sozialer Zusammenhalt und internationale Verantwortung auch heute noch Gültigkeit besitzen, hat sich der Diskurs zur Nachhaltigkeit vor dem Hintergrund aktueller wirtschaftlicher, sozialer und technologischer Herausforderungen sowie weiterhin persistenter Umweltprobleme weiterentwickelt und ausdifferenziert. Im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit, der Klimaanpassung und der Katastrophenvorsorge schon weit verbreitet, werden die Diskurse um Vulnerabilität und Resilienz auf internationaler Ebene inzwischen vielfach als zentrale Bausteine künftiger Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik gehandelt (siehe z. B. 7. Umweltaktionsprogramm der Europäischen Union, Europäische Kommission 2014; Entwurfsversion der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, Open Working Group of the General Assembly on Sustainable Development Goals 2014). Gleichzeitig besteht noch viel Unklarheit und Diskussionsbedarf im Hinblick auf das Verständnis und die Rolle von Vulnerabilität und Resilienz im Kontext von Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik. Um etwas mehr Klarheit in die Debatte zu brin-gen, soll die folgende Analyse Chancen und Risiken des Diskurses für eine Weiterentwicklung des Leitbildes nachhaltige Entwicklung im bundesdeutschen Kontext beleuchten und somit eine erste Orientierungshilfe für den politischen Entscheidungsprozess bieten. Quelle: Forschungsbericht
The German Environment Agency (UBA) is in favour of a revision of the EU Sustainable Development Strategy in order to implement the Sustainable Devel opment Goals at European Level. The position paper of the German Environment Agency identifies objectives and required actions for sustainable development in the EU. Quelle: Umweltbundesamt
Aus Sicht des Umweltbundesamts (UBA) muss die EU-Nachhaltigkeitsstrategie novelliert werden, um die globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) auf EU-Ebene umzusetzen. Das Positionspapier benennt Zielsetzungen und Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung in der EU. Quelle: Umweltbundesamt
The German Environment Agency (UBA) is in favour of a revision of the EU Sustainable Development Strategy in order to implement the Sustainable Devel¬opment Goals at European Level. The position paper of the German Environment Agency identifies objectives and required actions for sustainable development in the EU. Veröffentlicht in Position | 06/2016.
Aus Sicht des Umweltbundesamts (UBA) muss die EU-Nachhaltigkeitsstrategie novelliert werden, um die globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) auf EU-Ebene umzusetzen. Das Positionspapier benennt Zielsetzungen und Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung in der EU. Veröffentlicht in Position | 06/2016.
<p> <p>Um die globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) auf EU-Ebene umzusetzen, muss aus Sicht des Umweltbundesamts (UBA) die EU-Nachhaltigkeitsstrategie novelliert werden. Ein aktuelles Positionspapier benennt Ziele und Maßnahme für eine nachhaltige Entwicklung in der EU.</p> </p><p>Um die globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) auf EU-Ebene umzusetzen, muss aus Sicht des Umweltbundesamts (UBA) die EU-Nachhaltigkeitsstrategie novelliert werden. Ein aktuelles Positionspapier benennt Ziele und Maßnahme für eine nachhaltige Entwicklung in der EU.</p><p> <p>Experten und Expertinnen des Umweltbundesamtes identifizierten zwölf Handlungsfelder, die sich auf nachhaltigen Konsum und seine Voraussetzungen, nachhaltige Produktionsweisen und die Transformation der Wirtschaft sowie auf den Schutz von menschlicher Gesundheit und den Schutz der Umwelt beziehen. Bestehende Regelungen auf europäischer Ebene und deren Defizite wurden analysiert und auf dieser Basis Zielsetzungen und erforderliche Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung in der EU formuliert. Damit liefert das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> einen Diskussionsbeitrag für einen Neustart der EU-Nachhaltigkeitspolitik.</p> <p>Das Positionspapier ist in <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/neustart-der-eu-nachhaltigkeitspolitik-im-rahmen">deutscher</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/restart-of-the-eu-sustainability-policy-in-the">englischer</a> Sprache verfügbar. </p> Hintergrund <p>Am 25. September 2015 haben die Staats- und Regierungschefs auf dem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/un">UN</a>-Nachhaltigkeitsgipfel die 2030-Agenda „<a href="https://sustainabledevelopment.un.org/post2015/transformingourworld">Transforming our world: the 2030-Agenda for Sustainable Development</a>“ einschließlich der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) und ihren 169 Unterzielen (Targets) verabschiedet. </p> <p>Die transformative 2030-Agenda hat sich zum Ziel gesetzt, die weltweite Entwicklung sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig zu gestalten. Damit gibt es erstmals einen universell für alle Länder gültigen Zielkatalog, der Entwicklungs- und Umweltaspekte zusammenfasst. </p> <p> </p> </p><p>Informationen für...</p>