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Anwendung modellgestuetzter Beurteilungssysteme fuer die bundeseinheitliche Umsetzung der EU-Rahmenrichtlinie Luftqualitaet und ihrer Tochterrichtlinien

Das Projekt "Anwendung modellgestuetzter Beurteilungssysteme fuer die bundeseinheitliche Umsetzung der EU-Rahmenrichtlinie Luftqualitaet und ihrer Tochterrichtlinien" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Freie Universität Berlin, Institut für Meteorologie WE03 durchgeführt. Nach Artikel 8 der EU-Rahmenrichtlinie Luftqualitaet haben die Mitgliedstaaten fuer Gebiete (Ballungsraeume), in denen Grenzwerte ueberschritten werden, Massnahmen zu ergreifen und einen Plan auszuarbeiten oder ein Programm durchzufuehren, aufgrund dessen der Grenzwert zukuenftig eingehalten werden kann. Ziel des Vorhabens ist es, mit Hilfe eines modellgestuetzten Beurteilungssystems eine Verursachergruppenanalyse durchzufuehren, um die Beitraege einzelner Emittentengruppen zur Luftbelastungssituation ermitteln zu koennen. Darauf aufbauend werden verschiedene Massnahmenoptionen ueberprueft und hinsichtlich ihrer Effektivitaet beurteilt. Die Untersuchungen werden exemplarisch fuer zwei Untersuchungsgebiete durchgefuehrt. Zur Verbreiterung der wissenschaftlichen Basis und zur Absicherung der Ergebnisse soll ein zweiter Modellansatz (EURAD-System der Universitaet Koeln zur Anwendung kommen, eine Vorgehensweise, die im Zusammenhang mit dem F+E-Vorhaben 'Aktionsprogramm und Massnahmenplan Ozon' bereits erfolgreich war und zu bewaehrter Akzeptanz der Ergebnisse fuehrte.

Entwicklung eines Beurteilungssystems fuer das Zusammenspiel von Messung und Modellrechnungen fuer die bundeseinheitliche Umsetzung der EU-Rahmenrichtlinie Luftqualitaet und ihren Tochterrichtlinien

Das Projekt "Entwicklung eines Beurteilungssystems fuer das Zusammenspiel von Messung und Modellrechnungen fuer die bundeseinheitliche Umsetzung der EU-Rahmenrichtlinie Luftqualitaet und ihren Tochterrichtlinien" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Freie Universität Berlin, Institut für Meteorologie WE03 durchgeführt. Die Luftqualitaetssituation hat abhaengig vom zu betrachtenden Luftschadstoff unterschiedliche Raumbezuege. Waehrend z.B. die Ozonbelastung eher raeumlich ausgedehnt auftritt, sind hohe NO2-Konzentrationen vornehmlich in Strassenschluchten zu erwarten. Damit muss fuer jeden Modellansatz, mit dem Ausbreitungsrechnungen fuer Luftschadstoffe durchgefuehrt werden, die geeignete raeumliche Dimension (Raumskala) einbezogen werden. Zu unterscheiden sind hierbei folgende Raumskalen: europaweit, gossraeumig (national), regional (Ballungsraum) und lokal/staedtisch (Stadtquartier, Strassenschlucht, Industrieanlage). Die raeumliche Aufloesung der Modelle wird skalenabhaengig angepasst und das jeweils hoeher aufloesende Modell in das groeber aufloesende Modell eingebettet (Methode des Nesting). Die Methode der Ausbreitungsrechnung erzeugt dann fuer jede Raumskala ein flaechendeckendes Bild der Immissionsbelastung, so dass z.B. die Flaechen, auf denen Beurteilungswerte in den EU-Tochterrichtlinien ueberschritten werden, unmittelbar abgebildet werden koennen. Ziel des Vorhabens ist es deshalb, diese unterschiedliche raeumliche Charakteristik von Luftqualitaetsproblemen durch ein gekoppeltes; aber einheitlich anzuwendendes System von Modellen zu erfassen, um so abhaengig von der raum-zeitlichen Skala die Immissionssituation darstellen und ggf. bei Ueberschreitung von Luftqualitaetswerten die Auswirkung potentieller Minderungsmassnahmen beschreiben zu koennen. Betrachtet werden sollen Schadstoffe, fuer die derzeit EU-Tochterrichtlinien erarbeitet werden, insbesondere SO2, NO2, Benzol, Ozon, PM, CO. Die Kombination von Modellrechnungen mit Messungen muss beachtet werden.

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