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Steigerung der Attraktivität klimaschonender Mobilitätsangebote in ländlichen Regionen Brandenburgs durch eine kundenorientierte Vernetzung von klassischem ÖV, Rufbussen/On-Demand-Verkehren, B+R sowie digitalen Angeboten der ersten/letzten Meile

10 Jahre Bundespreis „Blauer Kompass“ – Neue Runde gestartet

<p> <p>Deutschlands höchste Auszeichnung für innovative Projekte zum Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels wird auch 2026 wieder verliehen. Die neue Wettbewerbsrunde ist mit einer eigenen Kategorie für Schulen gestartet. So sollen junge Menschen besonders motiviert werden, ihre kreativen Lösungen bekannter zu machen. Die Bewerbung ist bis zum 20. März 2026 geöffnet.</p> </p><p>Deutschlands höchste Auszeichnung für innovative Projekte zum Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels wird auch 2026 wieder verliehen. Die neue Wettbewerbsrunde ist mit einer eigenen Kategorie für Schulen gestartet. So sollen junge Menschen besonders motiviert werden, ihre kreativen Lösungen bekannter zu machen. Die Bewerbung ist bis zum 20. März 2026 geöffnet.</p><p> <p>Der bundesweite Wettbewerb der besten Klimaanpassungsprojekte Bundespreis&nbsp;„<a href="https://www.umweltbundesamt.de/blauerkompass">Blauer Kompass</a>“ feiert in diesem Jahr Jubiläum: Seit zehn Jahren zeichnet er Akteure aus, die zeigen, wie Klimaanpassung in der Praxis gelingt. Das Bundesministerium für Umwelt, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a>, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und das Umweltbundesamt (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>) rufen auch in der aktuellen Runde wieder dazu auf, sich zu bewerben.&nbsp;</p> <p><strong>Bis zum 20. März 2026&nbsp;</strong>können sich Kommunen, private und kommunale Unternehmen, Schulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen mit ihren&nbsp;Beiträgen zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels um den Preis bewerben. Im Jubiläumsjahr bekommt der Preis eine Neuerung: Schulprojekte können sich in einer eigenen Kategorie bewerben.&nbsp;Der Preis ist in jeder Kategorie mit 25.000&nbsp;Euro dotiert. Dazu kommt ein verdientes Maß an Aufmerksamkeit – für alle, die ganz praktisch zeigen, wie Klimaanpassung geht.</p> <p><strong>Jetzt mitmachen – Zukunft gestalten:&nbsp;</strong>Alle Bewerbungsunterlagen und bisherigen Gewinnerprojekte unter <a href="https://www.umweltbundesamt.de/blauerkompass">www.umweltbundesamt.de/blauerkompass</a>.</p> <p>&nbsp;</p> Bundespreis gibt Impulse für Umgang mit <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimafolgen">Klimafolgen</a> <p>Dank der zahlreichen herausragenden Projekte der vergangenen Runden ist der Wettbewerb zu einer zentralen Größe für gute Beispiele der Klimaanpassung geworden. Der Bundespreis gehört heute zu den wichtigsten Impulsgebern für kommunale, zivilgesellschaftliche und wirtschaftliche Initiativen im Umgang mit den Folgen der Erderhitzung.&nbsp;</p> <p>„Immer mehr Menschen spüren die Auswirkungen des Klimawandels in ihrem Alltag. Das zeigen auch die Ergebnisse unserer Umweltbewusstseinsstudie immer wieder“, sagt UBA-Präsident Dirk Messner. „Umso wichtiger ist es, auf die vielen guten und inspirierenden Beispiele aufmerksam zu machen, die es zur Vorsorge und zur Anpassung an den Klimawandel gibt. Dafür bietet der Blaue Kompass seit nunmehr zehn Jahren eine viel beachtete Plattform. Zeigen auch Sie das Engagement Ihrer Kommune, Ihres Unternehmens, Ihrer Institution oder Ihrer Schule und bewerben Sie sich!“&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Von der Pilotphase zum Bundespreis</strong> <p>„Anpassungspioniere gesucht!“ mit diesem Aufruf nahm der Wettbewerb bereits 2011 seinen Anfang. Damals suchte das Umweltbundesamt mutige Akteure, die zeigten, wie sie vorsorgen und sich auf Hitze, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/duerre">Dürre</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/starkregen">Starkregen</a> einstellen. Die Resonanz war beachtlich: 59 Kommunen, Unternehmen und Verbände beteiligten sich damals. Vier Preisträger – die Städte Arnsberg, Wuppertal und Stuttgart sowie die Wohnungsbaugenossenschaft WOGENO München – wurden dafür geehrt, dass sie früh Maßstäbe für eine vorausschauende Klimaanpassung setzten.</p> <p>Unter dem Titel „Blauer Kompass“ findet der Wettbewerb seit 2016 regelmäßig alle zwei Jahre statt. Seit 2022 wird er als Bundespreis gemeinsam vom Bundesumweltministerium und UBA ausgelobt.&nbsp;</p> <p>Seit Beginn wählt eine Jury mit hoher Fachexpertise die Gewinnerprojekte aus. Sie setzte sich zuletzt aus Vertretern*Vertreterinnen des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes, der kommunalen Spitzenverbände, Wirtschaft, Forschung, des Ehrenamts und der Klimakommunikation zusammen.</p> <p>Die Einreichungen werden zunächst entlang der sechs vom UBA entwickelten&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/kriterien-guter-praxis-der-anpassung">Kriterien guter Praxis zur Anpassung an den Klimawandel</a>&nbsp;bewertet: Wirksamkeit, finanzielle Tragbarkeit, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a>, positive Nebeneffekte, Flexibilität und Robustheit. Darauf folgt das Votum der Jury.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Mehr Teilnehmende, breitere Themen</strong> <p>Die über die Jahre gestiegene Zahl der Bewerbungen zeigt, wie stark das Thema Klimaanpassung in Deutschland an Fahrt aufgenommen hat und welche vielfältigen Projekte es bereits gibt: Im Jahr 2018 gingen rund 110&nbsp;Bewerbungen ein, 2022&nbsp;waren es bereits 240&nbsp;und in der letzten Wettbewerbsrunde 2024&nbsp;sogar mehr als&nbsp;300&nbsp;Einreichungen.</p> <p>Die Vielfalt der Themen reicht von technischen Lösungen, etwa bei der Beschattung von Plätzen und Gebäuden, über Regenwassermanagement, Aufforstung und Stadtgrün bis hin zu Beratung, Bildung, Digitalisierung und sozialen Projekten zum Schutz vulnerabler Personen, wie beispielsweise Kinder, ältere, kranke oder ärmere Menschen.&nbsp;</p> <p>Dabei zeigt sich ein deutlicher Trend: Während anfangs vor allem kommunale Strategien und ökologische Modellvorhaben im Mittelpunkt standen, wuchs in den letzten Jahren der Anteil sozialer Projekte sowie digitaler Lösungen. Auch bewerben sich mehr Projekte, die Bürger*innen aktiv einbeziehen.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Leuchttürme der Anpassung – Preisträger mit Strahlkraft</strong> <p>Der Wettbewerb hat in zehn Jahren knapp 30&nbsp;Preisträgerprojekte hervorgebracht, die heute als Leuchttürme gelten – herausragende Beispiele, die bundesweit Nachahmer für das Thema Klimawandelanpassung inspirieren sollen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, dass Klimaanpassung längst alle Lebensbereiche betrifft und gemeinschaftlicher Lösungen bedarf.&nbsp;</p> <p>Schlaglichter auf „Blauer Kompass“-Preisträger der letzten Jahre:</p> <ul> <li>2016 punktete der&nbsp;<a href="https://starkgegenstarkregen.de/future-cities/">Lippeverband mit „Future Cities – Grün-blauer Klimakorridor Kamen“</a>, wobei ein Flusslauf ökologisch umgestaltet wurde.</li> <li>2018 überzeugten die&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/kommunale-ueberflutungsvorsorge-in-zeiten-des">Technischen Betriebe&nbsp;Solingen mit einem integrierten Konzept zur Überflutungsvorsorge</a>.</li> <li>2020 wurden das&nbsp;<a href="https://klimawaldbayreuth.de/">Bayreuther KlimaWald-Projekt</a> und die&nbsp;<a href="https://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de/T/projekt-klimawandelanpassungscoach-rlp/">Stiftung für Ökologie und Demokratie mit ihrem kommunalen „KlimawandelAnpassungsCOACH RLP</a>“ ausgezeichnet.</li> <li>2022 ging der Preis unter anderem an den&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/hochwasserallianz-bocholter-aa">Landkreis&nbsp;Borken für die „Hochwasserallianz Bocholter&nbsp;Aa“</a> und den&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/tiny-forests-von-nachhaltiger-bildung-zu">Verein MIYA e.&nbsp;V. für seine Bildungsinitiative mit Baumpflanzaktionen „Tiny&nbsp;Forests“</a>.</li> <li> <p>2024 zeichnete die Jury unter anderem den&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/hitzehelferinnen-im-wohnquartier">Verein BÄR&nbsp;meets&nbsp;ADLER&nbsp;e.V. aus Brandenburg an der Havel aus, der mit seinem Projekt „Hitzehelfer*innen im Wohnquartier“</a> soziale Verantwortung und Klimaanpassung verbindet.</p> <p>&nbsp;</p> </li> </ul> <strong>Wie der Preis wirkt</strong> <p>Viele Gewinnerprojekte berichten, dass der „Blaue Kompass“ ihrem Engagement zusätzlichen Schub gab – durch öffentliche Aufmerksamkeit, neue Kooperationen oder politische Unterstützung. „Anerkennung“, „Motivation“, „Bestätigung“, „Unterstützung“ sind nur einige Schlagworte, die die Preisträger*innen der letzten zehn Jahre verwenden, um zu beschreiben, wie sich die Verleihung des Preises auf ihre Arbeit ausgewirkt hat.&nbsp;</p> <p>Die Stadt Göttingen und die Göttinger Entsorgungsbetriebe erhielten 2024 den Bundespreis für ihr Starkregenvorsorge-Projekt „Gö goes green“. „Das Preisgeld hat uns die Möglichkeit gegeben, den Baustein ‚Fördern' unserer Starkregenvorsorge im Zuge des Göttinger KlimaFonds zu stärken“, erklären die Preisträger. Sie betonen auch den Wert der Öffentlichkeitsarbeit, bei der alle Gewinnerprojekte unterstützt werden: „Das professionell gedrehte Video stellt – zusätzlich zur Ehrung und dem Preisgeld – ein effektives Mittel dar, um das Projekt weiter bekannt zu machen.“&nbsp;</p> <p>Der Verein BÄR meets ADLER – ebenfalls ein Preisträger der vergangenen Wettbewerbsrunde – fasst es so zusammen: „Der ‚Blaue Kompass‘ und die 25.000 € Preisgeld haben uns spürbaren Rückenwind gegeben. Besonders wertvoll war die Kombination aus finanzieller Unterstützung und öffentlicher Sichtbarkeit, die unsere Arbeit gestärkt und weitergetragen hat.“</p> <p>Die Rückmeldungen der Preisträger zeigen: Der Preis bestärkt die erfolgreichen Projekte in ihrem Tun und ermöglicht es ihnen, weiterzumachen. Indem er die Sichtbarkeit der ausgezeichneten Lösungen erhöht, kann er andere zur Nachahmung ermutigen und inspirieren, eigene, neue Ideen zur Klimavorsorge und Anpassung umzusetzen.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Gesonderte Auszeichnung für Schulprojekte soll junge Menschen erreichen</strong> <p>Die Struktur des Wettbewerbs wurde über die Jahre weiterentwickelt: Zunächst wurden einzelne Pilotprojekte ausgezeichnet, seit 2018 werden die Preise in Kategorien vergeben. Mit der aktuellen Ausschreibung sind es nun fünf: Neben Kommunen, Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Vereinen und Stiftungen können sich nun Schulen in einer eigenen Kategorie bewerben.&nbsp;</p> <p>In der neuen Kategorie werden Maßnahmen ausgezeichnet, die die Klimavorsorge und -anpassung an Schulen oder in deren direktem Umfeld verbessern, andere zur Vorsorge und Anpassung motivieren, einen besonders innovativen und kreativen Umgang mit dem Thema aufzeigen. Bewerben können sich Schulen, einzelne Schüler*innen oder Schülergruppen, Schülerfirmen oder andere Initiativen wie schulbezogene Fördervereine.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>„Blauer Kompass“ gewinnt an Reichweite</strong> <p>Neben den Hauptkategorien gibt es seit 2018 zusätzlich einen Community-Preis. Bürger*innen können per Online-Abstimmung ihren Favoriten unter den für den „Blauen Kompass“ nominierten Projekten wählen. Die starke Teilnahme am Voting zeigt, dass es ein hohes öffentliches Interesse am Bundespreis gibt.&nbsp;</p> <p>2022 wurden die Auszeichnungen erstmals im Rahmen der „<a href="https://zentrum-klimaanpassung.de/veranstaltungen/die-woche-der-klimaanpassung">Woche der Klimaanpassung</a>“ vorgenommen und die Preisverleihung in diesen Aktionszeitraum im September gelegt. Damit rückte das Thema bundesweit stärker in den Fokus von Medien und Gesellschaft.</p> <p>In der&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/anpassung-an-den-klimawandel/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank">⁠KomPass⁠-„Tatenbank“</a> sind die am Wettbewerb „Blauer Kompass“ teilnehmenden Projekte dauerhaft auffindbar und können andere zum Handeln anregen.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>10&nbsp;Jahre „Blauer Kompass“ und 100.&nbsp;KomPass-Newsletter</strong> <p>Das Jubiläum des „Blauen Kompass“ fällt mit einem weiteren Meilenstein zusammen: dem 100. Newsletter des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt. Seine erste Ausgabe erschien 2007 und seit 2013 berichtet der Newsletter alle zwei Monate über aktuelle Entwicklungen sowie interessante Projekte zur Klimavorsorge und Anpassung in Deutschland und darüber hinaus. Der Newsletter ist ebenso etabliert und trägt dazu bei, Akteure für die Themen Vorsorge und Anpassung zu sensibilisieren, zu informieren und gute Beispiele sichtbar zu machen.&nbsp;</p> <p>Im Jubiläumsjahr 2026 ist der Bundespreis „Blauer Kompass“ bereits fest im deutschen Klimaanpassungsnetzwerk verankert. Die gestiegene Resonanz und Vielfalt der Projekte zeigen: Die Bereitschaft, aktiv zu werden, ist groß. Der Wettbewerb stellt hervorragende konkrete Lösungen vor – und motiviert, selbst Verantwortung zu übernehmen.&nbsp;</p> <p>UBA und BMUKN rufen auch in der aktuellen Runde die unterschiedlichen Akteure wieder dazu auf, sich zu bewerben: Klimaanpassung lebt von guten Ideen. Der Bundespreis „Blauer Kompass“ will sie sichtbar, übertragbar und wirksam machen.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Autor*innen:&nbsp;</strong>Christine Persitzky, Isabelle Ritter (co2online)</p> <p><em>Dieser Artikel wurde als Schwerpunktartikel im Newsletter ⁠Klimafolgen⁠ und Anpassung Nr. 100 veröffentlicht.&nbsp;</em><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/newsletter"><em>Hier</em></a><em> können Sie den Newsletter abonnieren.</em></p> <p>&nbsp;</p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>

Karte der oberflächennahen Rohstoffe der Bundesrepublik Deutschland 1:200.000 (KOR200) - CC 5518 Fulda

Die Karte oberflächennaher Rohstoffe 1:200.000 (KOR 200) ist ein Kartenwerk, das gemeinsam von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und den Staatlichen Geologischen Diensten der Länder (SGD) im Auftrag des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit auf Beschluss der Länderwirtschafts­minister vom 22. Juni 1984 erarbeitet wird. Das Kartenwerk folgt dem Blattschnitt der topographischen Übersichtskarte 1:200.000 (TÜK 200) und besteht aus 55 Kartenblättern mit jeweils einem Erläuterungsheft. Es erfolgt eine Bestandsaufnahme, Beschreibung, Darstellung und Dokumentation der Vorkommen und Lagerstätten von mineralischen Rohstoffe, die üblicherweise im Tagebau bzw. an oder nahe der Erdoberfläche gewonnen werden. Im Besonderen sind dies Industrieminerale, Steine und Erden, Torfe, Braunkohle, Ölschiefer und Solen. Die Darstellung der oberflächennahen Rohstoffe und die zusätzlichen schriftlichen Informationen sind für die Erarbeitung überregionaler, bundesweiter Planungsunterlagen, die die Nutzung oberflächennaher mineralischer Rohstoffe berühren, unentbehrlich. Auf der Karte sind neben den umgrenzten, je nach Rohstoff farblich unterschiedlich dargestellten Lagerstätten- bzw. Rohstoffflächen "Abbaustellen" (=Betriebe) bzw. "Schwerpunkte mehrerer Abbaustellen" mit je einem Symbol dargestellt. Die Eintragungen in der Karte werden ergänzt durch Texterläuterungen. Die Erläuterungsbände haben üblicherweise einen Umfang von 40 - 80 Seiten und sind derzeit nur in der gedruckten Ausgabe der Karte verfügbar. Der Text ist gegliedert in: - Einführung - Beschreibung der Lagerstätten und Vorkommen nutzbarer Gesteine - Rohstoffwirtschaftliche Bewertung der Lagerstätten und Vorkommen oberflächennaher Rohstoffe im Blattgebiet - Verwertungsmöglichkeiten der im Blattgebiet vorkommenden nutzbaren Gesteine - Schriftenverzeichnis - Anhang (u. a. mit Generallegende und Blattübersicht) Die KOR 200 stellt somit die Rohstoffpotentiale in Deutschland in bundesweit vergleichbarer Weise dar und liefert eine Grundlage für künftige Such- und Erkundungsarbeiten sowie einen Beitrag zur Sicherung der Rohstoffversorgung.

Karte der oberflächennahen Rohstoffe der Bundesrepublik Deutschland 1:200.000 (KOR200) - CC 5510 Siegen

Die Karte oberflächennaher Rohstoffe 1:200.000 (KOR 200) ist ein Kartenwerk, das gemeinsam von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und den Staatlichen Geologischen Diensten der Länder (SGD) im Auftrag des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit auf Beschluss der Länderwirtschafts­minister vom 22. Juni 1984 erarbeitet wird. Das Kartenwerk folgt dem Blattschnitt der topographischen Übersichtskarte 1:200.000 (TÜK 200) und besteht aus 55 Kartenblättern mit jeweils einem Erläuterungsheft. Es erfolgt eine Bestandsaufnahme, Beschreibung, Darstellung und Dokumentation der Vorkommen und Lagerstätten von mineralischen Rohstoffe, die üblicherweise im Tagebau bzw. an oder nahe der Erdoberfläche gewonnen werden. Im Besonderen sind dies Industrieminerale, Steine und Erden, Torfe, Braunkohle, Ölschiefer und Solen. Die Darstellung der oberflächennahen Rohstoffe und die zusätzlichen schriftlichen Informationen sind für die Erarbeitung überregionaler, bundesweiter Planungsunterlagen, die die Nutzung oberflächennaher mineralischer Rohstoffe berühren, unentbehrlich. Auf der Karte sind neben den umgrenzten, je nach Rohstoff farblich unterschiedlich dargestellten Lagerstätten- bzw. Rohstoffflächen "Abbaustellen" (=Betriebe) bzw. "Schwerpunkte mehrerer Abbaustellen" mit je einem Symbol dargestellt. Die Eintragungen in der Karte werden ergänzt durch Texterläuterungen. Die Erläuterungsbände haben üblicherweise einen Umfang von 40 - 80 Seiten und sind derzeit nur in der gedruckten Ausgabe der Karte verfügbar. Der Text ist gegliedert in: - Einführung - Beschreibung der Lagerstätten und Vorkommen nutzbarer Gesteine - Rohstoffwirtschaftliche Bewertung der Lagerstätten und Vorkommen oberflächennaher Rohstoffe im Blattgebiet - Verwertungsmöglichkeiten der im Blattgebiet vorkommenden nutzbaren Gesteine - Schriftenverzeichnis - Anhang (u. a. mit Generallegende und Blattübersicht) Die KOR 200 stellt somit die Rohstoffpotentiale in Deutschland in bundesweit vergleichbarer Weise dar und liefert eine Grundlage für künftige Such- und Erkundungsarbeiten sowie einen Beitrag zur Sicherung der Rohstoffversorgung.

Farn- und Blütenpflanzen (Tracheophyta)

Farn- und Blütenpflanzen werden auch als Gefäßpflanzen bezeichnet, weil in ihrem Inneren Wasser und gelöste Stoffe durch feine, röhrenartige Gefäße („Leitbündel“) transportiert werden. Wenn man ein Blatt im Gegenlicht betrachtet, erkennt man diese als feine, helle Linien. Die Gesamtartenliste der deutschen Farn- und Blütenpflanzen umfasst 4.305 etablierte Arten, Unterarten und Varietäten. Die Vielfalt an Wuchs- und Lebensformen in dieser Gruppe ist außerordentlich groß. Zu den in Deutschland vorkommenden Arten gehören kurzlebige Winzlinge wie die nur millimetergroßen Zwergwasserlinsen, aber ebenso Baumriesen von mehr als 40 Metern Höhe und einer Lebensdauer von vielen hundert Jahren. Mit Ausnahme dunkler Gewässerzonen und der höchsten Alpengipfel sind sie praktisch in allen Biotopen vertreten und bilden in vielen Landökosystemen den weitaus größten Teil der Biomasse. Blütenpflanzen bilden nicht bloß eine grüne Kulisse in der uns umgebenden Natur- und Kulturlandschaft, sie sind als photosynthetisch aktive Organismen die wichtigsten Sauerstoff-Fabriken, die zentralen Glieder der terrestrischen Lebensgemeinschaften und das Fundament der Ernährung für alle Tiere einschließlich uns selbst. Zudem liefern sie Holz, Naturfasern, Kraftstoffe, unzählige Heilmittel und eine kaum überschaubare Fülle weiterer wertvoller Substanzen und Wirkstoffe. Dabei sind viele Pflanzen überhaupt noch nicht auf ihre Potenziale hin untersucht. Der Verlust jeder Art schränkt unsere eigenen Möglichkeiten ein. Ganz unabhängig vom möglichen Nutzen besitzen Farn- und Blütenpflanzen faszinierende biologischen Eigenschaften. Sie sind wie alle anderen Lebewesen um ihrer selbst willen schutzwürdig. Für die Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen wurden 3.651 in Deutschland etablierte Arten hinsichtlich ihres Gefährdungsstatus bewertet. 28,2 %, also mehr als ein Viertel aller Arten sind bestandsgefährdet, d.h. 5,6 % sind vom Aussterben bedroht, 10 % stark gefährdet, 12 % gefährdet und für 0,6 % wird eine Gefährdung unbekannten Ausmaßes angenommen. Weitere 7,4 % stehen wegen ihrer Rückgänge auf der Vorwarnliste und 1,8 % sind bereits ausgestorben. 8,7 % sind extrem selten. Die absoluten Zahlen machen die düstere Lage deutlicher: Über 1.000 Arten der deutschen Flora sind bestandsgefährdet, weitere 65 sind bereits ausgestorben oder verschollen. Nur noch 43,8 % der Farn- und Blütenpflanzenarten sind ungefährdet, bei 10,1 % reichen die Daten für eine seriöse Gefährdungsanalyse nicht aus. Die Hauptursache für den Rückgang der Blütenpflanzen ist die intensive Landwirtschaft mit ihren hohen Düngergaben. Durch sie werden schnellwüchsige Arten, welche die Nährstoffe rasch aufnehmen können, stark gefördert. Solche Pflanzen überwachsen oftmals die kleineren, konkurrenzschwachen Arten. Dieser Verdrängungsprozess ist in fast allen Lebensräumen zu beobachten, denn Dünger und Nährstoffe werden aus landwirtschaftlich genutzten Flächen auch in die Umgebung verdriftet oder mit Luftströmungen über weite Entfernungen verteilt. (Stand 28.02.2018) Metzing, D.; Garve, E.; Matzke-Hajek, G.; Adler, J.; Bleeker, W.; Breunig, T.; Caspari, S.; Dunkel, F.G.; Fritsch, R.; Gottschlich, G.; Gregor, T.; Hand, R.; Hauck, M.; Korsch, H.; Meierott, L.; Meyer, N.; Renker, C.; Romahn, K.; Schulz, D.; Täuber, T.; Uhlemann, I.; Welk, E.; Van de Weyer, K.; Wörz, A.; Zahlheimer, W.; Zehm, A. & Zimmermann, F. (2018): Rote Liste und Gesamtartenliste der Farn- und Blütenpflanzen (Trachaeophyta) Deutschlands. – In: Metzing, D.; Hofbauer, N.; Ludwig, G. & Matzke-Hajek, G. (Red.): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands, Band 7: Pflanzen. – Münster (Landwirtschaftsverlag). – Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (7): 13–358. Die aktuellen Rote-Liste-Daten sind auch als Download verfügbar.

Förderung nach EU-MLUK-Forst-Richtlinie im Land Brandenburg (WMS)

Entsprechend der EU-MLUK-Forst-Richtlinie gewährt das Land Brandenburg Zuwendungen für die Maßnahmebereiche: I: Umstellung auf naturnahe Waldwirtschaft II: Inanspruchnahme von Beratungsdiensten III: Vorbeugung von Waldschäden Dieser Dienst veröffentlicht verschiedene Förderthemen.

Übersicht über die Förder- und LEADER-Gebietskulisse im Land Brandenburg in der EU-Förderperiode 2023-2027

LEADER ist ein methodischer Ansatz der Europäischen Union, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden. Es ist ein Teil des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). In der Übersicht ist dargestellt, welche Gemeinden und Ortsteile zur LEADER-Gebietskulisse und/oder Fördergebietskulisse ländlicher Raum gehören.

GTS Bulletin: IUCX01 EDMO - Observational data (Binary coded) - BUFR (details are described in the abstract)

The IUCX01 TTAAii Data Designators decode as: T1 (I): Observational data (Binary coded) - BUFR T1T2 (IU): Upper air T1T2A1 (IUC): (used for single level satellite-derived reports – see Note 3) A2 (X): Global Area (area not definable) (The bulletin collects reports from stations: EDMO;) (Remarks from Volume-C: GOME_O3, METOPB, DLR)

GTS Bulletin: IUCX02 EDMO - Observational data (Binary coded) - BUFR (details are described in the abstract)

The IUCX02 TTAAii Data Designators decode as: T1 (I): Observational data (Binary coded) - BUFR T1T2 (IU): Upper air T1T2A1 (IUC): (used for single level satellite-derived reports – see Note 3) A2 (X): Global Area (area not definable) (The bulletin collects reports from stations: EDMO;) (Remarks from Volume-C: GOME_O3, METOPC, DLR)

Fachkulissen der KULAP-Naturschutzmaßnahmen in der neuen Förderperiode (ab 2023)

Die freiwilligen KULAP-Maßnahmen sind in der Regel innerhalb von festgelegten Gebieten (Fachkulissen) beantragbar. Im folgenden erfahren Sie bei welchen Maßnahmen ein Antrag an die Fachkulissen des TLUBN gebunden ist, bzw. in welchen Fällen die Förderwürdigkeit auch außerhalb der Fachkulisse bestätigt werden kann. Für den Fall, dass der Umfang der Anträge die finanziellen Möglichkeiten übersteigt, wird anhand von Prioritäten eine Rangfolge der zu bewilligenden Anträge festgelegt. Die Prioritäten sind teilweise als Attribute in dem Datensatz der Maßnahme hinterlegt, aber auch im Folgenden angegeben. Informationen zu den Inhalten der Fördermaßnahmen, wie den Zuwendungsvoraussetzungen, erhalten Sie auf der Homepage des TLUBN: https://tlubn.thueringen.de/naturschutz/landschaftspflege/kulap-vertragsnaturschutz-fuer-landwirte Weitere Informationen zur Agrarförderung und der KULAP-Antragstellung 2022 finden Sie auf der Homepage Thüringer Landwirtschaftsministeriums: https://wirtschaft.thueringen.de/landwirtschaft/agrarfoerderung Hinweise zu den einzelnen Maßnahmen und deren Fachkulissen (Stand Mai 2022) Maßnahme R – Rotmilanschutz Anträge auf die Maßnahme Rotmilanschutz müssen innerhalb der Kulisse liegen. Priorisierung: 1. Flächen in EU-Vogelschutzgebieten (SPA); 2. Flächen außerhalb von EU-Vogelschutzgebieten (SPA). Maßnahme B - mehrjährige Blühflächen mit gebietseigenem Saatgut Die Maßnahme mehrjährige Blühflächen wird ohne Kulissenbindung angeboten und ist somit thüringenweit beantragbar. Priorisierung: 1. Rebhuhn- und Grauammer-Kulisse des TLUBN, 2. Sonstige Flächen. Maßnahme RA - Ackerrandstreifen / Extensiväcker Anträge auf die Maßnahme RA sind grundsätzlich an die Fachkulisse des TLUBN gebunden, die UNB kann jedoch auch die Förderwürdigkeit von Einzelflächen bestätigen, die nicht in der Kulisse liegen. Priorisierung: 1. Flächen mit wertvoller Segetalflora; 2. Flächen mit hoher Bedeutung für den Feldvogelschutz; 3. Bestätigung der Förderwürdigkeit durch UNB (die im Datensatz dargestellte Priorität 3 stellt einen ersten Suchraum dar, in welchem die UNB die Möglichkeit hat, mit Kenntnissen zu aktuellen Art-Vorkommen die Förderwürdigkeit der Fläche zu bestätigen). Maßnahme ST - Schonstreifen / Schonfläche Anträge auf die Maßnahme ST sind an die Kulisse gebunden, die UNB kann jedoch auch die Förderwürdigkeit von Einzelflächen bestätigen, die nicht in der Kulisse liegen. Die in der Karte dargestellte Fachkulisse des TLUBN stellt nur die 1. Priorität (Rebhuhn-/ Grauammer-Kulisse) bei der Fördermittelvergabe dar. Entsprechend sind die Prioritäten 3 und 4 (Gewässerrandstreifen nach §29 ThürWG sowie Überschwemmungsgebiete) nicht in der Fachkulisse der Maßnahme ST dargestellt. Diese Daten finden Sie im Thüringen Viewer: Gewässerrandstreifen nach §29 ThürWG in der Kartenebene ‚Fachdaten‘, dann ‚Landwirtschaft – InVeKoS‘; Bewirtschaftungsauflagen an Gewässern‘ und Überschwemmungsgebiete in der Kartenebene ‚Fachdaten‘, dann ‚Natur und Umwelt‘; ‚Wasser‘. Priorisierung: 1. Rebhuhn-/ Grauammer-Kulisse, 2. Bestätigung der Förderwürdigkeit durch UNB bei Natura 2000 Bezug, 3. Gewässerrandstreifen (10 m) nach § 29 ThürWG im Überschwemmungsgebiet, 4. Gewässerrandstreifen (10 m) nach § 29 ThürWG außerhalb Überschwemmungsgebiet, 5. Bestätigung der Förderwürdigkeit durch UNB bei Insektenschutz. Maßnahme F – Feldhamsterschutz Die drei Maßnahmen zum Feldhamsterschutz sind an die Feldhamsterschutz-Fachkulisse des TLUBN gebunden, die UNB kann zusätzlich die Förderwürdigkeit von Einzelflächen bestätigen, die nicht in der Kulisse liegen. Hierzu muss die betreffende Fläche als Habitatfläche für den Feldhamster von Bedeutung sein. Priorisierung: 1. ausgewählte Feldhamster-Schwerpunktgebiete; 2. restliche Feldhamster-Schwerpunktgebiete; 3. Feldhamster-Verbreitungsgebiete; 4. Bestätigung der Förderwürdigkeit durch UNB. Maßnahme U - dauerhafte Umwandlung von Ackerland in Dauergrünland Anträge auf die Maßnahme U müssen innerhalb der Kulisse liegen. Die Gewässerrandstreifen nach §29 ThürWG (Teil der Priorität 2) sind nicht in der Fachkulisse dargestellt. Diese Daten finden Sie im Thüringen Viewer in der Kartenebene ‚Fachdaten‘, dann ‚Landwirtschaft – InVeKoS‘; Bewirtschaftungsauflagen an Gewässern‘. Priorisierung: 1. Wiesenbrütergebiete, Flächen der FFH- und SPA-Planung; 2. Überschwemmungsgebiete und Gewässerrandstreifen nach §29 ThürWG; 3. Sonstige sensible Gebiete. Maßnahme K2 Artenreiches Grünland 8 Kennarten (in Kulissen) Diese Maßnahme Artenreiches Grünland mit 8 Kennarten ist an die Fachkulisse des TLUBN gebunden, die UNB kann zusätzlich die Förderwürdigkeit von Einzelflächen bestätigen, die nicht in der Kulisse liegen. Die Angaben zur optimalen und optionalen Nutzung bedeuten: M= Mahd, W= Weide mit Rindern, Pferden, Schafen und/oder Ziegen und H= Hüteschafhaltung. Priorisierung der Einzelflächen entsprechend ihrer naturschutzfachlichen Wertigkeit abfallend von Bewertungsstufe 1 bis Bewertungsstufe 7. Die Priorisierung je Fläche kann in der Kulisse der M, W, H-Maßnahme eingesehen werden und wird im Fall einer Überzeichnung entsprechend genutzt. Maßnahmen M, W, H – Mahd, Weide und Hüteschafhaltung auf Biotop-Grünland Die KULAP-Biotopgrünlandmaßnahmen sind grundsätzlich an die Fachkulisse des TLUBN gebunden, die UNB kann jedoch auch die Förderwürdigkeit von Einzelflächen bestätigen, die nicht in der Kulisse liegen. Die Angaben zur optimalen und optionalen Nutzung bedeuten: M= Mahd, W= Weide mit Rindern, Pferden, Schafen und/oder Ziegen und H= Hüteschafhaltung. Die Auswahl der empfohlenen Nutzungsarten erfolgte anhand der vorkommenden Pflanzen- oder Tierarten und der für diese Arten förderlichen Nutzung. Priorisierung der Einzelflächen entsprechend ihrer naturschutzfachlichen Wertigkeit abfallend von Bewertungsstufe 1 bis Bewertungsstufe 7: 1. Biotop-Grünland in FFH-Gebieten; 2. Grünland in Wiesenbrütergebieten; 3. Habitatflächen; 4. Biotopgrünland außerhalb von FFH-Gebieten; 5. Sonstiges Grünland in FFH- Gebieten; 6. Sonstiges Grünland innerhalb NSG, Pflegezonen der BR, FND, GLB und Grünes Band; 7. Bestätigung der Förderwürdigkeit durch UNB Maßnahme S - Streuobstpflege Diese Maßnahme ist an die Fachkulissen des TLUBN gebunden, die UNB kann zusätzlich die Förderwürdigkeit von Einzelflächen bestätigen, die nicht in der Kulisse liegen. Priorisierung der Einzelflächen entsprechend ihrer naturschutzfachlichen Wertigkeit abfallend von Bewertungsstufe 1 bis Bewertungsstufe 7. Die Priorisierung je Fläche kann in der Kulisse der M, W, H-Maßnahme eingesehen werden und wird im Fall einer Überzeichnung entsprechend genutzt. Maßnahme G - Ganzjahresbeweidung Die Maßnahme Ganzjahresbeweidung ist an die Fachkulisse des TLUBN gebunden, die UNB kann zusätzlich die Förderwürdigkeit von Einzelflächen bestätigen, die nicht in der Kulisse liegen. Priorisierung: 1. Wiesenbrütergebiete; 2. Überschwemmungsgebiete; 3. Grünes Band; 4. Sonstige Zielflächen des Naturschutzes.

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