An der JLU bearbeitete Einzelprojekte: Privatrechtliche Haftung fuer Umweltschaeden.
Mehr als dreißig Unternehmen haben durch ihre Teilnahme am WWF Climate Savers Programm in der Zeit von 1999-2011 insgesamt über 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart. Zu diesem Ergebnis kommt ein von Ecofys im Auftrag des WWF International erstelltes Gutachten. Die eingesparte Menge an Kohlendioxid entspricht damit dem Zweifachen an Emissionen, die jährlich in der Schweiz verursacht werden. Das Gutachten unterstreicht das große Potenzial zur Reduzierung von Emissionen, das sich realisieren ließe, wenn noch mehr Unternehmen sich freiwillige Reduktionsziele setzen würden. Ecofys hat errechnet, dass insgesamt eine Reduktion von über 350 Millionen Tonnen CO2 bis 2020 möglich wäre. Wenn Konzerne aus den gleichen Wirtschaftssektoren dem Beispiel der aktuellen WWF Climate Savers folgten, könnten bis 2020 500 bis 1000 Millionen Tonnen Emissionen vermieden werden. Dies entspräche in etwa dem jährlichen CO2-Ausstoß Deutschlands. Weitere Informationen zum WWF Climate Savers Programm finden Sie auf: http://wwf.panda.org/what we do/how we work/businesses/climate/climate savers/
Im Projekt WaldExpert wird eine Smartphone-Applikation als mobiles Informationssystem für die etwa 220.000 Eigentümer/innen von Kleinst- und Kleinprivatwald in Baden-Württemberg entwickelt. Die App stellt die Verbindung zwischen Waldbesitzenden und Beratenden her. WaldExpert soll aktivieren, informieren und kommunizieren. Die Eigenverantwortung von Waldbesitzenden nimmt zu. Mit der Veränderung der Betreuungsstrukturen ändern sich auch die Bewirtschaftungsgrundlagen im kleineren Privatwald in Baden-Württemberg. Zudem sind Wälder im Klimawandel veränderten Umweltbedingungen unterworfen, welche waldbauliche Handlungen erfordern. Das zentrale Anliegen von WaldExpert liegt darin, verfügbare digitale Datenquellen zu verknüpfen und in einer Applikation nutzbar zu machen. Die App dient der Information von und der Kommunikation zwischen Waldbesitzenden und betreuenden Organisationen. Ziel und gleichzeitig Herausforderung des Vorhabens ist die Zusammenführung und zielgruppengerechte Aufbereitung bislang isoliert bestehender, komplexer waldbezogener Daten. Die Nutzer werden in die Lage versetzt, zu konkreten Waldorten Informationen rund um die Waldbewirtschaftung abzurufen. Naturschutzaspekte finden dabei ebenso wie Nutzungsaspekte Berücksichtigung. Die App wird pilothaft getestet und mit Nutzern weiterentwickelt. In erster Linie wendet sich WaldExpert an die Gruppe der nicht-organisierten Waldeigentümer. Hierunter fallen der 'urbane Waldbesitzer', welcher aktiviert werden muss und jener 'halb-aktive' Eigentümer, welcher sich bewusst oder unbewusst gegen die Verbindung mit relevanten Beratungsstellen entschieden hat. WaldExpert wird auch den Beratungs- und Betreuungsorganisationen für den Privatwald zur Verfügung stehen - sowohl den privatwirtschaftlich organisierten forstlichen Zusammenschlüssen als auch den öffentlichen Forstverwaltungen. In späteren Versionen können der App Funktionen hinzugefügt werden, die die Waldbesitzenden dabei unterstützen, Entscheidungen zur wirtschaftlichen und multifunktionalen Nutzung und zur nachhaltigen Entwicklung ihres Waldbesitzes informiert und verantwortlich zu treffen.
Mit dem Blauen Engel werden Produkte und Dienstleistungen ausgezeichnet, die in einer ganzheitlichen Betrachtung besonders umweltfreundlich sind und zugleich hohe Ansprüche an den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die Gebrauchstauglichkeit erfüllen. Das Vorhaben dient der Ableitung und Weiterentwicklung ambitionierter Standards für umweltfreundliche Produkte im Bereich der freiwilligen Produktkennzeichnung mit dem Blauen Engel. Die Ergebnisse tragen auch dazu bei, hohe ökologische Produktstandards in Form von Benchmarks in anderen Instrumenten des produktbezogenen Umweltschutzes national und auf europäischer Ebene, z.B. bei der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung, zu verankern.
Das Projekt hat eine starke anwendungsorientierte Zielsetzung und trägt dazu bei, Hemmnisse für den nachhaltigen Konsum von Kurierdienstleistungen zu identifizieren und zu adressieren. Das Projektziel von CO2URIER ist es, konkrete Verbesserungen der Nachhaltigkeit im Bereich der Paketdienstleistungen herbeizuführen. Dazu sollen in Zusammenarbeit mit deutschen und polnischen Unternehmen umweltfreundliche Dienstleistungen kreiert werden, die der Branche gleichzeitig wichtige Anstöße für zukünftige Entwicklungen hin zu emissionsarmen Produkten liefern können. CO2URIER zielt auch darauf ab, die Nachfrage für freiwillige CO2-Kompensationsangebote in Polen zu erhöhen, für die bisher nahezu kein Markt existiert. MyClimate ist in seinem Teilprojekt verantwortlich für die Erstellung des CO2-Fußabdrucks in AP1. Diese Arbeit umfasst die Datensammlung, die Aufarbeitung und Übertragung der ermittelten Daten in das myClimate Performance-Tool, die Datenaggregation und die Ermittlung der entsprechenden Treibhausgasemissionen. Der CO2-Fußabdruck wird dabei für alle Kurierdienstleistungen des Praxispartners Quriers ermittelt und berücksichtigt dabei sowohl Eigen- als auch Fremddienstleistungen gemäß DIN EN 16258. Die Ergebnisse werden in einem Report dokumentiert (M1). In einem weiteren Projektschwerpunkt beschäftigt sich MyClimate in AP3 mit unterschiedlichen Gold-Standard-Kompensationsprojekten und berät bei der Auswahl der geeigneten. Darüber hinaus beteiligt sich MyClimate basierend auf seiner Markt- und Best-Practice-Erfahrung an der Kommunikation der Projektergebnisse.
Das Forschungsvorhaben ist für die Themenfelder Umweltbildung, Stadtentwicklung und Tourismus/Freizeit des BMUB konzipiert und leistet BMUB-Beiträge zum Wissenschaftsjahr 2015 'Zukunftsstadt', zu den 'Langen Tagen der Stadtnatur', zur ressortübergreifenden Strategie 'Soziale Stadt' und zum Bildungsangebot 'Lernort Stadtnatur'. Mit den geplanten Vorhaben sollen Angebote der individuellen Naturerfahrung in einer Großstadt getestet, neue didaktische Angebote entwickelt und für das BMUB verfügbar gemacht werden. Die folgenden Fragestellungen sollen bei dieser Angebotsentwicklung im Vordergrund stehen: Wie sehen Bildungsangebote aus, die auf selbstständige Erfahrung setzen und zu gesellschaftlichem Umweltengagement motivieren. Welchen Beitrag kann Stadtnatur im Programmbereich 'Soziale Stadt' leisten? Wie lassen sich BürgerInnen für Naturerfahrung in der Stadt stärker ansprechen und begeistern? Zentrales Element des Projektes ist eine App, die einen explorativen Zugang zu Natur in der Stadt ermöglicht. Neben Artbeschreibungen und Bestimmungshilfen wird Natur auch im Kontext wie Klimawandel, eingeschleppte Arten und Urban Gardening dargestellt.
Das übergeordnete Ziel ist der Transfer von innovativen, technischen und konzeptionellen Lösungen in die wasserwirtschaftliche Praxis der Flussgebietsplanung. Dabei ist das IGB gemeinsam mit der Mongolischen Akademie der Wissenschaften (MAS) für die Leitung des Themenmoduls 'MONITORING' verantwortlich, das sich mit den Aspekten der Wasserqualität der Fliessgewässer,den Nährstoffemissionen sowie der stofflichen Belastungen (Nährstoffe, Schwermetalle) aus den Einzugsgebieten befasst. Arbeitsziel ist es, das Monitoring der Gewässergüte und -menge bezüglich der vorhandenen Ressourcen anzupassen, um gesicherte Informationen über die Wasserverfügbarkeit hinsichtlich Qualität und Quantität als essentielle Zuarbeit für den River Basin Management Plan zur Verfügung zu stellen und die mongolische Eigenverantwortung durch Maßnahmen des Capacity Developments nachhaltig zu sichern und zu verstetigen. Der Aufbau eines nachhaltigen, GIS-basierten Monitoringsystems mit dem Ziel eines erhöhten Erkenntnisgewinns durch Einbeziehung der Fernerkundung ist eine wesentliche Neuerung im Bereich der Umweltüberwachung. Die Arbeitsplanung umfasst drei Arbeitsschritte: 1) Entwicklung von angepassten Monitoringkonzepten 2) Übertragung des Monitoringkonzepts auf das Kharaa-Einzugsgebiet durch gemeinsame Probenahme und Datenauswertung 3) Übergabe des Monitorings in die Eigenverantwortung der mongolischen Seite und gemeinsame Erfolgskontrolle und Publikationen (u.a. Kharaa River Basin Atlas)
Im Rahmen des Projekts wird die abfallwirtschaftliche Zielhierarchie nach dem neuen Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz untersucht werden. Hierbei geht es vor allem um die Bedeutung der Vermeidungspflichten im Produktions- und Produktbereich, der Verwertungspflichten und der Beseitigungspflichten sowie ihr Verhaeltnis zueinander. Die Verwertungspflichten werden mit denen im Immissionsschutz- und Atomrecht verglichen. In diesem Zusammenhang wird auch untersucht, welcher Stellenwert privater Initiative und Verantwortlichkeit nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz zukommt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 72 |
| Europa | 1 |
| Land | 5 |
| Wissenschaft | 18 |
| Zivilgesellschaft | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 70 |
| Text | 1 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 2 |
| Offen | 70 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 70 |
| Englisch | 8 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 1 |
| Keine | 46 |
| Webseite | 26 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 36 |
| Lebewesen und Lebensräume | 54 |
| Luft | 32 |
| Mensch und Umwelt | 72 |
| Wasser | 22 |
| Weitere | 72 |