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Sind Stoffe persistenter als die Testsysteme glauben lassen? - Überprüfung der Testsysteme zur Persistenzbewertung am Beispiel der Hydrolyse

Die Hydrolyse ist ein entscheidender Prozess für den Abbau vieler wasserlöslicher Substanzen in der Umwelt. Hydrolysestudien mit neuen Substanzen werden derzeit in Reinstwasser durchgeführt. Es besteht die Möglichkeit, dass in natürlichen Gewässern vorkommende (natürliche oder künstliche) Partikel einen Einfluss auf die Hydrolyse von Spurenstoffen haben. Um dies zu testen, wurde in dieser Studie der hydrolytische Abbau von drei Substanzen in reinem Wasser sowie in Anwesenheit von Mikroplastikfasern, Sediment und Huminsäuren untersucht. Bei den ausgewählten Substanzen handelte es sich um das Fungizid Trifloxystrobin (TFX), das Benzodiazepin Oxazepam sowie um (Methoxycarbonylmethyl)triphenylphosphonium-(MCM-TPP-)bromid, ein Zwischenprodukt bei der Synthese von Alkenen. Im Fall von TFX konnte kein Einfluss der Störstoffe auf die Hydrolyse nachgewiesen werden. Auch mit Oxazepam wurde kein signifikanter Einfluss beobachtet, obwohl die Anwesenheit von Sediment und Huminsäuren zu einem leichten, aber nicht signifikanten, Anstieg der Halbwertszeit führte. Im Fall von MCM-TPP führte die Zugabe von Sediment als auch von Huminsäuren zu einer geringen, aber signifikanten Verlangsamung des Abbaus, während Mikroplastikfasern keinen Einfluss auf die Hydrolysegeschwindigkeit hatten. Die in natürlichen Gewässern vorkommende Sediment-Partikel und Huminstoffe können zu einer reduzierten Hydrolyserate bestimmter Spurenstoffe führen. Dies ist vermutlich für sorbierende kationische Verbindungen besonders wahrscheinlich. Dieser Effekt ist allerdings relativ klein im Vergleich zum Einfluss anderer Parameter wie der Änderung von pH-Wert und Temperatur. Auf Grundlage dieser Ergebnisse ergibt sich nicht die Notwendigkeit, die Berücksichtigung verschiedener Störstoffe bei der Bewertung von Chemikalien zu fordern. Allerdings wäre es sinnvoll, zusätzlich zur Konzentration der Ausgangsverbindung auch immer die Konzentration der wichtigsten Hydroly-seprodukte zu bestimmen, um geschlossene Massenbilanzen zu erhalten. Quelle: Forschungsbericht

What do users expect from climate adaptation services? Developing an information platform based on user surveys

We present the preparatory research for the German Climate Preparedness Portal (KLiVO-www.klivoportal.de) -a meta-portal of climate adaptation and climate information services initiated by the German Government. Our work focuses on user needs and expectations and we followed the four-step user integration process suggested by Swart et al. (2017), but added a fifth step, which involves continuing the exchange with users after implementation of the KLiVO Portal through developing a user-provider network. To analyze user needs we conducted two online surveys with a total of 972 participants and 55 qualitative interviews. The overarching research questions for our analysis were: What kind of adaptation services do users need? What are current deficits in addressing user needs? How can authoritative climate adaptation services be selected and presented on the KLiVO Portal? Even though 82% of the respondents deal with climate adaptation in their work, only a third were aware of the adaptation services presented and only one in ten had actually used them. Respondents reported that the services are difficult to find, not sufficiently specific, and of indeterminate quality. Demand, however, is high: half of the respondents reported a need for such adaptation services for assessing risks and for planning, assessing, and implementing adaptation measures. We used the results of our research to develop the KLiVO Portal and draw conclusions for climate adaptation services and meta-platforms in general: The landscape of climate adaptation services needs to be restructured; quality assurance would ensure reliability; communication between users and providers must be improved and must continue when services are on the market. We suggest further research on continuous user integration and an evaluation of climate adaptation services regarding their effectiveness. © Springer Nature Switzerland AG 2020

Überarbeitung und Aktualisierung des Leitfadens zur Emissionsüberwachung nicht genehmigungsbedürftiger Anlagen im Sinne der 1. BImSchV

Im vorliegenden Leitfaden werden die Vorschriften, Messverfahren und gesetzlichen Rahmenbedingungen der 1. ⁠BImSchV⁠ zusammenfassend dargestellt. Neben der Beschreibung der Messaufgaben wird zusätzlich auf die eingesetzte Messtechnik eingegangen. Darüber hinaus wird der Ablauf einer Emissionsmessung und die Einbindung und Verantwortlichkeit der zuständigen Stellen beschrieben. Die Maßnahmen zur Qualitätssicherung werden dargestellt und ein Einblick in das Verfahren der Eignungsprüfung von Messeinrichtungen mit den zugehörigen Mindestanforderungen und Prüfplänen gegeben.

Revised and Updated Manual on Emission Monitoring at Installations which do not require Official Approval within the Scope of the 1st Federal Immission Control Ordinance (1st BImSchV)

The present Manual summarizes the provisions, measurement procedures and legal framework of the 1st Federal ⁠Immission⁠ Control Ordinance. In addition to a description of measurement objectives, information on measurement technology is provided. This document also describes the emission measurement procedure as well as the involvement and responsibilities of the competent bodies. It also describes quality management measures and looks at the procedure of performance testing of measuring systems including performance criteria and test designs.

Teilprojekt C

Das Projekt "Teilprojekt C" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität der Bundeswehr München, Institut für Wasserwesen, Professur für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik durchgeführt. Die Zielsetzungen von AP3 sind (1) die Lokalisierung von Regionen, Stadtvierteln und möglicherweise sogar einzelnen Quartieren mit hohen Infektionszahlen zu ermöglichen und (2) die Einbeziehung von Abwassermessungen in den INSIDe-Arbeitsablauf zur frühzeitigen Erkennung von Viruslasten zu erleichtern. Um dies zu erreichen, werden wir bestehende detaillierte Modelle kalibrieren und analysieren, um die Ausbreitung und Nachverfolgung der Virenpartikel sowohl während Trockenperioden als auch während Niederschlagsereignissen zu ermöglichen. Wir gehen davon aus, dass die Verfügbarkeit detaillierter Modelle die Lokalisierung von Regionen mit einer großen Anzahl infizierter Individuen verbessern wird. Die Berücksichtigung der Niederschläge dürfte insbesondere für die Wintersaison von Bedeutung sein, in der die Überwachung und gezielte (lokale) Interventionen von entscheidender Bedeutung sind. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass grobkörnige Modelle eine bessere Bewertung und Vorhersage der Ausbreitung von Infektionskrankheiten ermöglicht, indem sie die Integration von Abwasserproben in epidemiologische Modelle auch dann erlauben, wenn kein detailliertes Modell zur Verfügung steht oder die Berechnungszeiten für detaillierte Modelle nicht praktikabel sind. Das entwickelte detaillierte Modell wird dazu dienen, den Abstraktionsprozess und seine Auswirkungen auf die Modellgüte der grobkörnigen Modelle zu validieren. Zusätzlich zur Lokalisierung von Gebieten mit einer höheren Anzahl an Infizierten können die Modelle zur Auswahl und Eignungsprüfung von Probenahmestellen im Kanalnetz eingesetzt werden.

Untersuchungen zur ökologischen Wirksamkeit des renaturierten Altarmes der Spree als Umgehung der Wehrgruppe Leibsch (Teilprojekt)

Das Projekt "Untersuchungen zur ökologischen Wirksamkeit des renaturierten Altarmes der Spree als Umgehung der Wehrgruppe Leibsch (Teilprojekt)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Institut für Binnenfischerei e.V., Potsdam-Sacrow durchgeführt. Erfassung der Fischbestände in Altarm und Spree, - Literaturstudie zur historischen Fischfauna im Gebiet, - Funktionskontrolle der Aufstiegshilfen mittels Kontrollreuse. - Nachweis des Aufstiegs fast 50000 Individuen, 18 Fischarten, Krebsen, - Nachweis der Funktion als Lebensraum für rheophile Arten, - Vorschläge für weitere Verbesserungen. - Ergänzung durch Untersuchung der Makrozoobenthos (IaGB - z. Teilprojekt).

Teilprojekt D02: Grundlagen für das Extrudieren von Carbonbetonstrukturen

Das Projekt "Teilprojekt D02: Grundlagen für das Extrudieren von Carbonbetonstrukturen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von RWTH Aachen University, Institut für Bauforschung, Lehrstuhl für Baustoffkunde durchgeführt. In Teilprojekt liegt der Fokus auf der Entwicklung von Feinbetonmischungen mit gezielter Steuerung der rheologischen Eigenschaften, um diese für Extrusion und Umformung konstanter und variabler Querschnitte einsetzen zu können. Dabei werden auch alkalisch aktivierte Bindemittel (TP B04) betrachtet. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Erprobung von zweistufig aushärtenden Textiltränkungen (TP B02) hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit im Extrusions- und anschließenden Umformprozess. Es werden Aspekte der Tragfähigkeit (z. B. der Verbund zwischen Prepregs und Feinbeton, globales Strukturverhalten), der technologischen Umsetzung (z. B. Lagegenauigkeit der Textilien) sowie der Gebrauchstauglichkeit erforscht.

Teilvorhaben Thüga: H2Direkt (Thüga) Das Vorhaben beinhaltet die Umstellung eines Gasverteilnetzes auf den Betrieb mit 100% Wasserstoff

Das Projekt "Teilvorhaben Thüga: H2Direkt (Thüga) Das Vorhaben beinhaltet die Umstellung eines Gasverteilnetzes auf den Betrieb mit 100% Wasserstoff" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Thüga AG durchgeführt. In dem VV 2 'Sichere Infrastruktur' der ersten Phase des Leitprojektes TransHyDE werden Materialien, Werkstoffe und Sensoren für den sicheren Betrieb von H2-Transport-Infrastrukturen entwickelt und erprobt. Eine zentrale Herausforderung für die zukünftige Nutzung von Wasserstoff sind die Langzeitstabilität der Werkstoffe der Infrastrukturbauteile in Hinblick auf die Wasserstoffwechselwirkung. Es gilt, die verschiedenen Bereiche (bspw. Rohre, Verbindungen) zu untersuchen und Lösungsansätze aufzuzeigen. Für einen sicheren Betrieb der Leitungen, Speicher oder Anschlussstellen müssen diese zudem zukünftig mit geeigneter, stationärer oder mobiler Sensorik überwacht werden. Neben einer empfindlichen Erkennung von Leckagen muss die Sensorik in der Lage sein, die Qualität des Wasserstoffes zu bestimmen. Herausfordernd sind die oftmals rauen Umgebungen, die Langzeitstabilität und die sehr hohen Anforderungen an die Zuverlässigkeit (functional safety). Die gemeinsam gewonnenen Erkenntnisse werden abschließend bewertet und bilden die Grundlage für die 'Skalierbaren Lösungen' der 2. Leitprojektphase. Im Teilvorhaben 'VERNE 100H2' verfolgt Thüga die Umwidmung eines bestehenden Erdgasnetzes zu einem 100% H2-basierten Verteilnetz zur Versorgung mehrerer Abnehmer. Die Erfahrungen werden in einen Leitfaden für den Transformationsprozess von Erdgas- auf Wasserstoffnetze überführt. Die praktische Umsetzung und Bewertung von Erkenntnissen zum sicheren Betrieb erfolgt in engem Austausch mit Verbundpartnern. Im Fokus steht das Testen verbauter Materialien und deren langfristige Eignung im Dauerbetrieb. Möglich Anpassungs-/ggfs. Austauschkonzepte der Infrastruktur werden praktisch erprobt sowie Anforderungen auf Abnehmerseite für eine sichere Wasserstoffverteilung evaluiert und umgesetzt. Die gesamtsystemseitige Evaluation aller notwendigen Forschungsthemen des Verbunds wird ermöglicht und relevante umsetzungsorientierte Aspekte für die Umwidmung von Erdgas- auf H2-Netze eingebra (Text abgebrochen)

Entwicklung und Anwendung des Gewässergütemodells QSim

Das Projekt "Entwicklung und Anwendung des Gewässergütemodells QSim" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Gewässerkunde durchgeführt. QSim - Numerische Simulation der Gewässergüte in Bundeswasserstraßen. Ein Instrument zur Simulation und Prognose des Stoffhaushalts und der Planktondynamik in Fließgewässern. Entwicklung und Testung für Binnen- und Küstengewässer.

Fünf Elemente der Qualitätssicherung - Prognosen wasserbaulicher Wirkungen auf das Gewässersystem müssen belastbar und gerichtsfest sein

Das Projekt "Fünf Elemente der Qualitätssicherung - Prognosen wasserbaulicher Wirkungen auf das Gewässersystem müssen belastbar und gerichtsfest sein" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Wasserbauliche Gutachten der BAW unterliegen im Zusammenhang mit großen Ausbauvorhaben einer zum Teil bis in kleinste Detail gehenden kritischen Betrachtung und Erwiderung durch Einwender in den Planfeststellungsverfahren. Die Einwender beauftragen zudem immer häufiger wissenschaftliche Einrichtungen und Sachverständige im In- und Ausland, um die Gutachten der BAW zu erschüttern. Bemerkenswert ist, dass die Planfeststellungsverfahren einschließlich der Verwaltungsgerichtsverfahren auch aus solchen Gründen heute mehr als eine Dekade in Anspruch nehmen können. Folglich gelangen Arbeitsgrundlagen und -ergebnisse, die viele Jahre zurückliegen, wiederholt auf den Prüfstand. Darüber hinaus werden auch Gutachten für bereits in fernerer Vergangenheit abgeschlossene Ausbauprojekte erneut in laufende Planfeststellungsverfahren einbezogen, um unter anderem so zu versuchen, der BAW falsche Prognosen für historische Zeitspannen nachzuweisen. Diese Entwicklung mag man aus Sicht der Ökonomie und der Politik beklagen, sie bringt für die BAW jedoch auch die produktive Herausforderung mit sich, ihre Qualitätsstandards zu reflektieren und weiter zu schärfen. Arbeitsgrundlagen und Arbeitsprozesse zur Erstellung von Gutachten müssen besonderen Qualitätskriterien genügen: 1. Steigende Anforderungen an die Qualität der Datengrundlagen 2. Stetige Weiterentwicklung der Methoden und Verfahren 3. Interne Prüfung der Ergebnisse von Simulationsverfahren 4. Langfristige Verfügbarkeit der Software 5. Gesicherte Methoden zur Beweissicherung Fazit: Im Sinne der Umweltgesetzgebung kommt es heute darauf an, die Umweltauswirkungen von wasserbaulichen Maßnahmen umfassend beurteilen zu können. Die BAW liefert hierfür mit ihren Methoden und Gutachten detaillierte Grundlagen und trägt damit zur Balance zwischen ökonomischer Nutzung und ökologischer Entwicklung bei.

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