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Schwermetall-Emissionen

Schwermetall-Emissionen Hochwirksame Staubminderungsmaßnahmen und die Stilllegung veralteter Produktionsstätten in den neuen Bundesländern führten seit 1990 zu einer erheblichen Minderung der verbrennungsbedingten Schwermetall-Emissionen. Entwicklung seit 1990 Die Emissionen der wichtigsten Schwermetalle (Cadmium, Blei und Quecksilber) sanken seit 1990 deutlich. Die Werte zeigen überwiegend Reduktionen von über 60 bis über 90 %. Der Großteil der hier betrachteten Reduktion erfolgte dabei in den frühen 1990-er Jahren, wobei wesentliche Reduktionen auch schon vor 1990 stattfanden. Vor allem die dabei angewandten hochwirksamen Staub- und Schwefeldioxid (SO 2 ) -Minderungsmaßnahmen führten zu einer erheblichen Verringerung der Schwermetallemissionen zunächst in den alten und, nach der Wiedervereinigung, auch in den neuen Ländern, einhergehend mit Stilllegungen veralteter Produktionsstätten. In den letzten Jahren sieht man, bis auf wenige Ausnahmen, kaum weitere Verringerungen der Schwermetall-Emissionen (siehe Abb. und Tab. „Entwicklung der Schwermetall-Emissionen“). Während die Blei-Emissionen bis zum endgültigen Verbot von verbleitem Benzin im Jahre 1997 rapide zurückgingen, folgten Zink, Kupfer und Selen im Wesentlichen der Entwicklung der Fahrleistungen im Verkehrssektor, die im langfristigen Trend seit 1990 anstieg. Entwicklung der Schwermetall-Emissionen Quelle: Umweltbundesamt Diagramm als PDF Tab: Entwicklung der Schwermetall-Emissionen Quelle: Umweltbundesamt Tabelle als PDF zur vergrößerten Darstellung Herkunft der Schwermetall-Emissionen Schwermetalle finden sich – in unterschiedlichem Umfang – in den staub- und gasförmigen Emissionen fast aller Verbrennungs- und vieler Produktionsprozesse. Die in den Einsatzstoffen teils als Spurenelemente, teils als Hauptbestandteile enthaltenen Schwermetalle werden staubförmig oder gasförmig emittiert. Die Gesamtstaubemissionen aus diesen Quellen bestehen zwar in der Regel überwiegend aus relativ ungefährlichen Oxiden, Sulfaten und Karbonaten von Aluminium, Eisen, Kalzium, Silizium und Magnesium; durch toxische Inhaltsstoffe wie Cadmium, Blei oder Quecksilber können diese Emissionen jedoch ein hohes Gefährdungspotenzial erreichen. Verursacher Die wichtigste Quelle der meisten Schwermetalle ist der Brennstoffeinsatz im Energie-Bereich. Bei Arsen, Quecksilber und Nickel hat die Energiewirtschaft den größten Anteil, gefolgt von den prozessbedingten Emissionen der Industrie, vor allem aus der Herstellung von Metallen. Cadmium stammt sogar größtenteils aus der Metall-Herstellung. Blei-, Chrom-, Kupfer- und Zink- Emissionen werden überwiegend durch den Abrieb von Bremsen und Reifen im Verkehrsbereich beeinflusst: die Trends korrelieren hier direkt mit der jährlichen ⁠ Fahrleistung ⁠. Selen hingegen stammt hauptsächlich aus der Mineralischen Industrie, gefolgt von den stationären und mobilen Quellen der Kategorie Energie. Andere Quellen müssen noch untersucht werden, es wird jedoch erwartet, dass sie die Gesamtentwicklung kaum beeinflussen. Verpflichtungen Das 1998er Aarhus Protokoll über Schwermetalle unter dem CLRTAP ist Ende 2003 in Kraft getreten. Es wurde im Dezember 2012 revidiert und an den Stand der Technik angepasst. Es zielt auf drei besonders schädliche Metalle ab: Cadmium, Blei und Quecksilber. Laut einer der grundlegenden Verpflichtungen muss Deutschland seine Emissionen für diese drei Metalle unter das Niveau von 1990 reduzieren. Das Protokoll betrachtet die Emissionen aus industriellen Quellen (zum Beispiel Eisen- und Stahlindustrie, NE-Metall-Industrie), Verbrennungsprozessen (Stromerzeugung, Straßenverkehr) und aus Müllverbrennungsanlagen. Es definiert Grenzwerte für Emissionen aus stationären Quellen (zum Beispiel Kraftwerken) und verlangt die besten verfügbaren Techniken (BVT) für diese Quellen zu nutzen, etwa spezielle Filter oder Wäscher für die stationäre Verbrennung oder Quecksilber-freie Herstellungsprozesse. Das Protokoll verpflichtet die Vertragsparteien weiterhin zur Abschaffung von verbleitem Benzin. Es führt auch Maßnahmen zur Senkung von Schwermetall-Emissionen aus Produkten auf (zum Beispiel Quecksilber in Batterien) und schlägt Management-Maßnahmen für andere quecksilberhaltige Produkte wie elektrische Komponenten (Thermostate, Schalter), Messgeräte (Thermometer, Manometer, Barometer), Leuchtstofflampen, Amalgam, ⁠ Pestizide ⁠ und Farben vor. Viele dieser Maßnahmen wurden in Deutschland jedoch schon deutlich früher umgesetzt, so dass bereits in den frühen 90er Jahren deutliche Reduktionen der wichtigen Schwermetalle zu verzeichnen sind.

LUBW Monatsthema Boden: Pelosol- eine Herausforderung für die Bewirtschaftung

Der Boden des Jahres 2022 ist der Pelosol. Der Pelosol wird auch Tonboden genannt. Den Namen verdankt der Pelosol seiner Beschaffenheit, denn er entwickelt sich meist aus Gestein, das bei der Verwitterung zu Ton wird. Dieses findet sich hierzulande vor allem in den Keuper- und Juragebieten Südwestdeutschlands aber auch am Ostrand der Gäulandschaften auf Unterem Muschelkalk. Pelosole bestehen zu mindestens 45 Prozent aus Ton. Aufgrund dieses hohen Tonanteils können Pelosole nur innerhalb sehr enger Feuchtebereiche optimal bearbeitet werden. Sie dürfen weder zu trocken, noch zu nass sein. Dieser Zustand tritt nur kurzzeitig auf. Pelosole werden deshalb auch als Minutenböden bezeichnet. Ist der Pelosol zu feucht, so ist seine Beschaffenheit weichplastisch-klebrig und er verdichtet sich bei der Bearbeitung sehr schnell. Ist der Pelosol zu trocken, ist er steinhart und durch den Pflug kaum mehr in kleinere Bodenaggregate zerlegbar. In der Natur gibt es verschiedene Bodentypen von Pelosolen, die sich aber nicht eindeutig voneinander abgrenzen lassen. Zwischen den einzelnen Ausprägungen sind vielmehr fließende Übergänge und Mischformen zu beobachten. So besitzen die Tonböden häufig noch eine Deckschicht, die aus Löss besteht. Lössschichten sind Ablagerungen, die am Ende der letzten Eiszeit entstanden sind. Sie bestehen aus dem Abrieb feinen Materials, welches beim Rückzug der Gletscher entstanden ist und dann mit dem Wind über weite Strecken ausgeblasen und transportiert wurde. Je nach Mächtigkeit der Überdeckung spricht man dann von zweischichtigen Braunerde-Pelosolen. Da Ton sehr feinkörnig ist, kann Wasser nur sehr schlecht hindurchsickern. Kann das Wasser in Flachlagen und in Mulden seitlich abfließen, werden aus Pelosolen oft Staunässeböden (Pseudogleye). Der Staunässeboden unterliegt einem Wechsel von Nass- und Trockenphasen. In den nassen Bereichen fehlt es an Sauerstoff, was dazu führt, dass die braunroten Eisenoxide ihre Farbe verlieren. In trockenen Phasen oder an trockenen Stellen gibt es dagegen genug Sauerstoff und es bilden sich rotbraune Bereiche, sogenannte Rostflecken. Das erzeugt bei Pseudogleyböden eine interessante Farbgebung mit rotbraunen Flecken und grünlichen Mustern. Die Bodenexponate-Sammlung der LUBW umfasst viele dieser unterschiedlichen Pelosole im Querschnitt. Am Beispiel des Staunässebodens kann man die einzelnen Bodenschichten gut erkennen. Bild zeigt: Bodenprofil des Pelosol-Pseudogley, Bildnachweis: LUBW Ein Bodenprofil lässt sich grob in drei Horizonte (Schichten) unterteilen. Oben befindet sich der A-Horizont. Dieser besteht beim Pseudogley aus Humus. Der wasserdurchlässige obere Bereich des darunterliegenden Horizonts ist durch die Nässe gebleicht und weist wenige, durch Oxidation entstandene Rostflecken auf. Besonders an seiner Basis finden sich kleine Eisen- und Mangananlagerungen. Der untere Bereich ist wasserstauend und hat im Anschnitt eine typische Marmorierung mit Rostflecken. Die unterste Schicht ist der C-Horizont, der beim Staunässeboden aus Tongestein besteht. Mehr zum Thema: Bildnachweis Teaserbild: oticki/stock.adobe.com

Karlstadt, Gemarkung Karlstadt - Änderungsgenehmigungsverfahren (§ 16 BImSchG) - wesentliche Änderung einer Anlage zur Herstellung von Zement, SCHWENK Zement GmbH & Co. KG

Die Fa. SCHWENK Zement GmbH & Co. KG, Karlstadt a. Main betreibt auf ihrem Betriebsgelände in Karlstadt (Fl.-Nrn. 3510, 3360 und 3155 der Gemarkung Karlstadt) eine Anlage zur Herstellung von Zementklinker und Zementen. Am Standort in Karlstadt werden im Zuge des Betriebes der Anlage zur Herstellung von Zementklinker und Zementen u. a. nicht gefährliche Abfälle zeitweilig gelagert. Mit Bescheid vom 08.02.2021 wurde vom Landratsamt Main-Spessart der Einsatz von Ersatzsanden über die Rohmahlung des Drehofens 6 genehmigt. Der Betreiber plant nun den Bau einer neuen Lagerhalle mit drei Abteilen für Ersatzsande und weitere Einsatzstoffe sowie für die möglichst staubreduzierte Lagerung von Gießereialtsanden mit höherem Feinanteil den Umbau des im Bestand befindlichen Braunkohlestaubsilos 4 (BKS-Silo 4) zur Lagerung und zum Austrag von Gießereialtsanden. Ziel des Vorhabens ist es, die zum Teil als allgemein wassergefährdend eingestuften Stoffe vor Witterungseinflüssen, Auswaschung und Verwehung geschützt innerhalb einer Lagerhalle bzw. einem Silo zu bevorraten. Die neue Lagerhalle (Gesamtlagervolumen von 10.500 m³) soll in drei Abteile mit jeweils 3500 m³ Lagervolumen untergliedert werden und wird mit drei Rolltoren ausgestattet. Bei den zu lagernden Stoffen handelt es sich um technisches Eisenoxid (AVV-Nr. 10 02 08, AVV-Nr. 10 02 10, AVV-Nr. 19 12 02), Gießereialtsand (AVV-Nrn. gemäß Ziffer 3.1.2.1 des Bescheides des Landratsamtes Main-Spessart vom 08.02.2021, Az. 54-1711-566-SB mit der Beschränkung auf nicht-gefährliche Abfälle) sowie Gips (Natur- und REA-Gips). Für die genannten Einsatzstoffe ergibt sich aufgrund der Dichte eine maximale Lagermenge pro Abteil (3.500 m³) von 5.000 t technisches Eisenoxid, 5.000 t Gießereialtsand, 6.000 t Naturgips bzw. 3.000 t REA-Gips. Die Lagerkapazität der Einsatz- und Abfallstoffe soll um die eben genannten Mengen erhöht werden. In Ausnahmefällen, z.B. während der Werksrevision, soll auch eine zeitlich begrenzte Doppelbelegung erfolgen. Die Lagerung von Gießereialtsand, der als gefährlicher Abfall gekennzeichneten ist, ist weder in der Lagerhalle noch im BKS-Silo 4 vorgesehen. Neben der Errichtung der Lagerhalle soll das bestehende Braunkohlestaubsilo (BKS-Silo) 4 zur Lagerung von maximal 500 t Gießereialtsanden umfunktioniert werden. Hierfür ist die Lagerung von blasfähigen Gießereialtsanden mit höherem Feinanteil vorgesehen. Die Einförderung in das BKS-Silo 4 soll pneumatisch direkt vom Silofahrzeug aus erfolgen. Am Silo werden keine technischen Veränderungen vorgenommen, sondern lediglich am Austragssystem. Der Austrag soll über eine geänderte Austragsmimik mittels Austragsrohr, Zellenradschleuße und einem Mischschneckensystem mit Befeuchtungsanlage in die Bestandshalle „Gießereisand/Feinton“ erfolgen und die Gießereialtsande werden von dort entsprechend per LKW oder Radlader zu den jeweiligen Aufgabepunkten im Werk transportiert. Die Fa. SCHWENK Zement GmbH & Co. KG, Karlstadt hat mit Schreiben vom 28.04.2021, eingegangen beim Landratsamt Main-Spessart am 03.05.2021, die für die Änderung erforderliche immissionsschutzrechtliche Genehmigung gem. § 16 BImSchG beantragt. Die Anlage zur Herstellung von Zementklinker / Zement ist nach Nr. 2.3.1 des Anhanges 1 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) immissionsschutzrechtlich genehmigt. Da die Anlage unter der genannten Nummer der 4. BImSchV mit „E“ gekennzeichnet ist, handelt es sich um eine Anlage nach der Industrieemissionsrichtlinie 2010/75/EU (IE-RL) i. S. d. § 3 Abs. 8 BImSchG. Die Anlage ist der Nr. 3.1 des Anhanges I der IE-RL zuzuordnen. Am Standort in Karlstadt werden im Zuge des Betriebes der Anlage zur Herstellung von Zementklinker und Zementen u. a. auch nicht gefährliche Abfälle zeitweilig gelagert. Die zeitweilige Lagerung von nicht gefährlichen Abfällen ist nach Nr. 8.12.2 des Anhanges 1 zur 4. BIm-SchV immissionsschutzrechtlich genehmigt. Das von SCHWENK Zement GmbH & Co. KG mit Schreiben vom 28.04.2021 beantragte Vorhaben stellt eine wesentliche Änderung der immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftigen Anlage zur Herstellung von Zementklinker und Zementen bzw. Anlage zur zeitweiligen Lagerung von nicht gefährlichen Abfällen dar [§ 16 BImSchG i.V.m. §§ 1, 2 der 4. BIm-SchV i.V.m. Nrn. 2.3.1, 8.12.2 des Anhanges 1 zur 4. BImSchV]. Wegen der Zuordnung des Vorhabens in Spalte c im Anhang 1 der 4. BImSchV wäre gem. § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchstabe b) der 4. BImSchV grundsätzlich ein Genehmigungsverfahren nach den Formvorschriften von § 10 BImSchG durchzuführen. Vorliegend kann jedoch von der Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 10 Abs. 3 ff. BImSchG abgesehen werden, da die Fa. Schwenk Zement GmbH & Co. KG dies mit Schreiben vom 28.04.2021 beantragt hat und keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf die in § 1 BImSchG genannten Schutzgüter zu besorgen sind (§ 16 Abs. 2 BImSchG).

8 - Chemische Erzeugnisse

8 - Chemische Erzeugnisse 81 Chemische Grundstoffe (ausgenommen Aluminiumoxid und - hydroxid) Güter- nummer Güterart Ein- leitung in das Gewässer Abgabe an Annahmestellen zur Kanalisation Abgabe an Annahmestellen zur Sonderbehandlung Bemerkungen 811 Schwefelsäure 8110 Schwefelsäure (Oleum), Abfallschwefelsäure X X S 812 Ätznatron 8120 Ätznatron (Natriumhydroxid, fest), Ätznatronlauge (Natriumhydroxid) in Lösung, Natronlauge, Sodalauge A 813 Natriumcarbonat 8130 Natriumcarbonat (kohlensaures Natrium), Natron, Soda A 814 Calciumcarbid 8140 Calciumcarbid (Vorsicht: Bei Kontakt mit Wasser Explosionsgefahr!) X X S 819 Sonstige chemische Grundstoffe (ausgenommen Aluminiumoxid und -hydroxid) 8191 Acrylnitril, Alaune, Aluminiumfluorid, Äthylenoxid, verflüssigt, Bariumcarbonat, Bariumchlorid (Chlorbarium), Bariumnitrat, Bariumnitrit, Bariumsulfat, Bariumsulfid, Benzolkohlenwasserstoffderivate ( z. B. Äthylbenzol), Bleiglätte, Bleioxid, Bleiweiß (Bleicarbonat), Calciumhypochlorit (Chlorkalk), Caprolactam, Chlor, verflüssigt (Chlorlauge), Chlorbenzol, Chloressigsäure, Chlorkohlenwasserstoffe, nicht spezifiziert, Chlormethylglykol, Chloroform (Trichlormethan), Chlorothene, Chlorparaffin, Chromalaun, Chromlauge, Chromsulfat, Cumol, Cyanide (Cyansalz), Dimethyläther (Methyläther), Dichloräthylen, EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure), ETBE (Ethyl-tertButylether), Flusssäure, Glykole, nicht spezifiziert, Hexachloräthan, Hexamethylendiamin, Kaliumchlorat, Kaliumhypochloritlauge (Kalibleichlauge), Kaliumsilikat (Wasserglas), Kalkstickstoff (Calciumcyanamid), Kohlensäure, verdichtet, verflüssigt, Kresol, Mangansulfat, Melamin, Methylchlorid (Chlormethyl), Methylenchlorid, Monochlorbenzol, MTBE (Methyl-tertButylether), Natriumchlorat, Natriumfluorid, Natriumnitrit (salpetrigsaures Natrium), Natriumnitritlauge, Natriumsilikat (Wasserglas), Natriumsulfid (Schwefelnatrium), Natriumsulfit (schwefligsaures Natrium), Natronbleichlauge, NTA (Nitrilotriessigsäure), Perchloräthylen, Phenol, Phosphorsäure, Phtalsäureanhydrid, Retortenkohle, Ruß, Salpetersäure, -abfallsäure, Salzsäure, -abfallsäure, Schwefel, gereinigt, Schwefeldioxid, schwefelige Säure, Schwefelkohlenstoff, Styrol, Surfynol ( TMDD = 2,4,7,9-Tetramethyldec-5-in-4,7-diol), Tallöl, Tallölerzeugnisse, Terpentinöl, Tetrachlorbenzol, Tetrachlorkohlenstoff, Trichloräthylen, Trichlorbenzol, Triphenylphosphin, Vinylchlorid, Waschrohstoffe, Zinkoxid, Zinksulfat X X S 8192 Aceton, Adipinsäure, Alkohol, rein (Weingeist), Aluminiumacetat (essigsaure Tonerde), Aluminiumformiat (ameisensaure Tonerde), Aluminiumsulfat (schwefelsaure Tonerde), Ameisensäure, Ammoniakgas (Salmiakgeist), Ammoniumchlorid (Salmiak), Ammonsalpeter (Ammoniumnitrat, salpetersaures Ammoniak), Ammoniumphosphat, Ammoniumphosphatlösung, Äthylacetat, Ätzkali (Kaliumhydroxid, Kalilauge), Branntwein (Spiritus), vergällt, Butanol, Butylacetat, Calciumchlorid (Chlorcalcium), Calciumformiat (ameisensaurer Kalk), Calciumnitrat (Kalksalpeter), Calciumphosphat, Calciumsulfat (Anhydrit, synthetisch), Citronensäure, Eisenoxid, Eisensulfat, Essigsäure, Essigsäureanhydrid, Fettalkohole, Glykole (Äthylenglykol, Butylenglykol, Propylenglykol), Glyzerin, Glyzerinlaugen, Glyzerinwasser, Harnstoff, künstlich (Carbamid), Holzessig, Isopropylalkohol (Isopropanol), Kaliumcarbonat (Pottasche), Kaliumnitrat, Kaliumsulfatlauge, Magnesiumcarbonat, Magnesiumsulfat (Bittersalz), Methanol (Holzgeist, Methylalkohol), Methylacetat, Natriumacetat, (essigsaures Natrium), Natriumbicarbonat (doppelkohlensaures Natrium), Natriumbisulfat (doppelschwefelsaures Natrium), Natriumformiat, Natriumnitrat (Natronsalpeter), Natriumphosphat, Propylacetat, Titandioxid (z. B. künstliches Rutil) X A 8193 Graphit, Graphitwaren, Silicium, Siliciumcarbid (Carborundum) A 8199 Sonstige chemische Grundstoffe und Gemische, nicht spezifiziert X X S 82 Aluminiumoxid und -hydroxid Güter- nummer Güterart Ein- leitung in das Gewässer Abgabe an Annahmestellen zur Kanalisation Abgabe an Annahmestellen zur Sonderbehandlung Bemerkungen 820 Aluminiumoxid und -hydroxid 8201 Aluminiumoxid A 8202 Aluminiumhydroxid (Tonerdehydrat) A 83 Benzol, Teere u. ä. Destillationserzeugnisse Güter- nummer Güterart Ein- leitung in das Gewässer Abgabe an Annahmestellen zur Kanalisation Abgabe an Annahmestellen zur Sonderbehandlung Bemerkungen 831 Benzol 8310 Benzol X X S 839 Peche, Teere, Teeröle u. ä. Destillationserzeugnisse 8391 Nitrobenzol, Benzolerzeugnisse, nicht spezifiziert X X S 8392 Öle und andere Erzeugnisse von Steinkohlenteer, z. B. Anthracen, Anthracenschlamm, Decalin, Naphthalin, raffiniert, Tetralin, Xylenol, Solventnaphtha, Toluol, Xylol (Ortho-, Meta- und Paraxylol und Mischungen davon) X X S 8393 Pech und Teerpech aus Steinkohlen- und anderen Mineralteeren, z. B. Braunkohlenteerpech, Holzteerpech, Mineralteerpech, Petroleumpech, Steinkohlenteerpech, Teerpech, Torfpech, Torfteerpech, Kreosot X X S 8394 Pech- und Teerkoks aus Steinkohlen- und anderen Mineralteeren, z. B. Braunkohlenteerkoks, Steinkohlenpechkoks, Steinkohlenteerkoks, Teerkoks X X S 8395 Gasreinigungsmasse X X S 8396 Steinkohlen-, Braunkohlen- und Torfteer, Holzteer, Holzteeröl, z. B. Imprägnieröl, Karbolineum, Kreosotöl, Mineralteer, Naphthalin, roh X X S 8399 Sonstige Destillationserzeugnisse, z. B. Rückstände von Braunkohlen- und Steinkohlenteerschweröl X X S 84 Zellstoff und Altpapier Güter- nummer Güterart Ein- leitung in das Gewässer Abgabe an Annahmestellen zur Kanalisation Abgabe an Annahmestellen zur Sonderbehandlung Bemerkungen 841 Holzschliff und Zellstoff 8410 Holzstoff (Holzschliff), Holzzellulose, Zellulose, -abfälle X A 842 Altpapier und Papierabfälle 8420 Altpapier, Altpappe X A 89 Sonstige chemische Erzeugnisse ( einschl. Stärke) Güter- nummer Güterart Ein- leitung in das Gewässer Abgabe an Annahmestellen zur Kanalisation Abgabe an Annahmestellen zur Sonderbehandlung Bemerkungen 891 Kunststoffe 8910 Kunstharze, Kunstharzleim, Mischpolimerisat aus Acrylnitril, aus Butadien, aus Styrol, Polyester, Polyvinylacetat, Polyvinylchlorid X X S 8911 Kunststoffabfälle, Kunststoffrohstoffe, nicht spezifiziert X X S 892 Farbstoffe, Farben und Gerbstoffe 8921 Farbstoffe, Farben, Lacke, z. B. Eisenoxid zur Herstellung von Farben, Emailmasse, Erdfarben, zubereitet, Lithopone, Mennige, Zinkoxid X X S 8922 Kitte X X S 8923 Gerbstoffe, Gerbstoffauszüge, Gerbstoffextrakte X X S 893 Pharmazeutische Erzeugnisse, ätherische Öle, Reinigungs- und Körperpflegemittel 8930 Apothekerwaren (Arzneimittel), pharmazeutische Erzeugnisse X X S 8931 Kosmetische Erzeugnisse, Reinigungsmittel, Seife, Waschmittel, Waschpulver X A 894 Munition und Sprengstoffe 8940 Munition und Sprengstoffe X X S 896 Sonstige chemische Erzeugnisse 8961 Abfälle von Chemiefäden, -fasern, -garnen, von Kunststoffen, auch geschäumt, auch thermoplastisch, nicht spezifiziert, Abfallmischsäuren aus Schwefel- und Salpetersäure, Elektrodenkohlenabfälle, -reste, Kohlenstoffstampfmasse X X S 8962 Abfälle und Rückstände der chemischen Industrie, der Glasindustrie, eisenoxidhaltig, Sulfitablauge X X S 8963 Sonstige chemische Grundstoffe, Härtemittel für Eisen, für Stahl, Entkalkungsmittel für die Lederbereitung, Härtergemische für Kunststoffe, Kabelwachs, Leime, Lösungsmittel, Pflanzenschutzmittel, nicht spezifiziert, radioaktive Stoffe, nicht spezifiziert, Weichmachergemische für Kunststoffe X X S 8969 Chemikalien, chemische Erzeugnisse, nicht spezifiziert X X S Stand: 01. Januar 2018

Einsparpotenziale bei der Stahlproduktion Einsparpotenziale bei der Stahlproduktion

Etwa 5% der Treibhausgasemissionen der Europäischen Union sind auf die Stahlindustrie zurückzuführen. Insbesondere bei der Gewinnung von Rohstahl entstehen erhebliche Mengen an CO2 als Nebenprodukt. Das Fraunhofer IKTS (Institut für Keramische Technologien und Systeme) hat deshalb die Minderung der Emissionen durch elektrolysegestützte Direktreduktion unter Nutzung erneuerbarer Energien untersucht. Gegenwärtig wird Roheisen nahezu ausschließlich über die Hochofenroute hergestellt. Der Sauerstoff aus dem Eisenerz wird dabei mittels Koks reduziert, wobei CO2 entsteht. Eine großtechnische Alternative ist der sog. Direktreduktionsprozess (Direct Reduced Iron - DRI), bei dem zwar ebenfalls CO2 als Nebenprodukt entsteht, allerdings deutlich weniger, weil als Reduktionsmittel Erdgas verwendet wird. Bei der Reaktion entsteht Wasserstoff, der ebenfalls mit dem Sauerstoff des Eisenoxids (zu Wasser) reagiert, wodurch weniger Sauerstoff mit dem Kohlenstoff zu CO2 umgewandelt wird. Zukünftig kann dieser Prozess ohne fossile Energieträger auskommen. Dafür werden die für den Reduktionsprozess entscheidenden Gase (Wasserstoff und Kohlenstoffmonoxid) mittels Hochtemperaturelektrolyse (Solid Oxide Electrolysis) bereitgestellt. Da die Beimischung prozesstechnisch nur bis zu einem Anteil von 70 Vol.-% sinnvoll ist, hat das Fraunhofer IKTS neuartiges Prozesskonzept entwickelt. Sie nutzen die Fähigkeit der Hochtemperaturelektrolyse auch CO2 umzuwandeln. Im Direktreduktionsprozess ohnehin abgetrenntes Kohlenstoffdioxid wird dem Elektrolyseur mit Wasser zugeführt. So entstehen die beiden Reduktionsmittel Kohlenmonoxid und Wasserstoff. Bei gleichem Substitutionsanteil können so die CO2 Emissionen im Vergleich zur reinen Wasserstoffsubstitution noch weiter gesenkt werden, was die benötigte Energiemenge deutlich reduziert. Der Prozesstechnische Grenzwert kann dadurch von 70 auf 85 vol. -% verschoben werden, wodurch noch weniger Erdgas benötigt wird. Große Potenziale für die Klimaschutzziele bietet darüber hinaus die Tatsache, dass bei eine Erdgassubstitution von mehr als 70 vol.-% das gekoppelte System aus Hochtemperaturelektrolyse und Direktreduktionsanlage die Roheisenproduktion sogar als CO2 Senke betrieben werden kann. Damit ist zukünftig auch der komplette Verzicht auf fossile Kohlenstoffträger möglich.

Informationen zur chemischen Verbindung: Eisen(III)oxid

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung Eisen(III)oxid. Stoffart: Einzelinhaltsstoff. Farbe: Rot.

Informationen zur chemischen Verbindung: Eisen(II)oxid

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung Eisen(II)oxid. Stoffart: Einzelinhaltsstoff. Aggregatzustand: fest. Stoffbeschaffenheit: Pulver. Farbe: Orange.

Informationen zur chemischen Verbindung: Eisen(III)oxid trihydrat

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung Eisen(III)oxid trihydrat. Stoffart: Einzelinhaltsstoff.

Informationen zur chemischen Verbindung: EISENOXID, GEBRAUCHT oder EISENSCHWAMM, GEBRAUCHT, aus der Kohlengasreinigung

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung EISENOXID, GEBRAUCHT oder EISENSCHWAMM, GEBRAUCHT, aus der Kohlengasreinigung. Stoffart: Stoffklasse. Aggregatzustand: fest.

Informationen zur chemischen Verbindung: Cer und Eisenoxid, Isostearat

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung Cer und Eisenoxid, Isostearat. Stoffart: Stoffklasse.

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