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Found 124 results.

Freilanduntersuchungen zur Oekologie des Eisvogels (Alcedo atthis L.)

INSPIRE-WMS SL Verteilung der Arten - SchmetterlingeJ-L - Limenitis populi

Dieser Dienst stellt für das INSPIRE-Thema Verteilung der Arten - SchmetterlingeJ-L aus den Geofachdaten bereit.:Dieser Layer visualisiert die saarländischen Großer Eisvogel Fundorte.

Kalender 2024 - Lebensräume

[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] 2024 Landschaften voller Vielfalt WIR LASSEN IDEEN WACHSEN SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN, LIEBE FREUNDINNEN UND FREUNDE DER NATUR! Die biologische Vielfalt auf unserem Planeten ist für den Menschen unverzichtbar, denn sie stabilisiert unser gesamtes Erdsystem: Natürliche Lebensräume und Arten bieten Schutz vor Stürmen und Überschwemmungen, sie regulieren das Klima, sie versorgen uns mit Nahrung und Trinkwasser, sie liefern Fasern für Kleidung und Grund- stoffe für Arzneien. Die Biodiversität und die Leistungen der Ökosysteme sind eine Existenzgrundlage für unsere Gesundheit und unser Wohlergehen. Der Erhalt der Artenvielfalt gilt neben dem Klimaschutz als größte Herausforderung unserer Zeit. Rheinland-Pfalz, im Herzen Europas gelegen, ist ein Bundes­land von bemerkenswerter landschaftlicher Viel- falt, das eine reiche Artenvielfalt beherbergt. Die Land- schaften erstrecken sich von den Hügeln und Bergen des Pfälzerwaldes, des Hunsrücks, der Eifel und dem Westerwald bis zu den Flusstälern des Rheins, der Mosel, der Nahe, der Lahn und ihren Nebenflüssen. Diese Vielfalt an Lebensräumen schafft ideale Bedingun- gen für eine große Fülle von Tier- und Pflanzenarten. In diesen natürlichen Lebensräumen gibt es in Rhein- land-Pfalz auch zahlreiche geschützte Gebiete, darunter den Nationalpark, ausgewiesene Naturschutzgebiete und Biotope, die speziell zum Schutz der Artenvielfalt einge- richtet wurden. Diese Schutzgebiete tragen dazu bei, die Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern. Fotos: igreen/Jonathan Fieber Rheinland-Pfalz ist ein herausragendes Beispiel für die Vielfalt der natürlichen Lebensräume in Deutschland und die Bemühungen, diese Vielfalt zu schützen und zu bewahren. Die Artenvielfalt in den verschiedenen Landschaften des Landes ist ein Schatz, der für zukünftige Generationen erhalten bleiben soll. Mit der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz setzen wir uns für den Erhalt der Lebensräume und der Arten in vielfältiger Weise ein. Wir möchten Ihnen mit diesem Kalender 12 ausgewählte Lebensräume vorstellen. Ich lade Sie herzlich dazu ein, diese Vielfalt zu entdecken! Ich wünsche Ihnen im Namen des gesamten Vorstandes und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung ­Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz ein gutes Jahr 2024 und ein Jahr voller Vielfalt! Vielleicht begleiten Sie uns einmal auf einer Exkursion in den verschiedenen Lebens- räumen in unserem abwechslungsreichen Bundesland! Ihre Katrin Eder Vorsitzende des Vorstandes Staatsministerin, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz Foto Eder: MKUEM/Heike Rost Der Erhalt der Arten­vielfalt gilt neben dem Klima- schutz als größte Herausforderung unserer Zeit. JANUAR WASSERAMSEL | Cinclus cinclus SIEG BEI SCHEUERFELD MODIMIDOFRSASO 01020304050607 08091011121314 15161718192021 22232425262728 293031 Neujahr BÄCHE UND FLÜSSE ECHTES MÄDESÜSS | Filipendula ulmaria EISVOGEL | Alcedo atthis ... Europas bieten samt ihrer Ufer und Auen verschiedens- ten Bewohnern eine Fülle unterschiedlichster Lebens- räume. Manche Arten haben sich mit verblüffenden Strategien perfekt an ihre jeweilige ökologische Nische angepasst. Zugleich sind sie einem hohen Druck und Beeinträchtigungen ausgesetzt – die Veränderungen der Gewässermorphologie und diffuse Einträge von ­Stoffen sind die größten Bedrohungen. Je mehr man über diesen Lebensraum weiß, desto mehr Faszinierendes wird man beim nächsten Bach-Spaziergang entdecken. Vielleicht eine Wasseramsel – sie lebt an geröllreichen, kleinen ­Bächen und Flüssen im Wald und Bergland und ist der einzige heimische Singvogel, der tauchen und ­schwimmen kann. Ob der Otter auch bald wieder in rheinland-pfälzischen Gewässern zu finden sein wird? BACHFORELLE | Salmo trutta fario Fotos: igreen/Jonathan Fieber FEBRUAR HAIN-BÄNDERSCHNECKE | Cepaea nemoralis MO 05 DI MI 06 07 TURMFALKE | Falco tinnunculus DOFRSASO 01020304 08091011 15161718 232425 Weiberfastnacht 121314RosenmontagFaschingsdienstagAschermittwoch19202122 26272829 HONIGBIENE AM WINTERLING | Apis mellifera /Er ant his hy STADTNATUR em ali s es HAUSSPERLING | Passer dom ticu s … hat verschiedene Funktionen, die sich auf nahezu alle Lebensbereiche positiv auswirken. In der Stadt dienen Natur und naturnahe Grün- und Freiraumstrukturen der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Menschen. Sie beeinflusst das Mikroklima positiv und kann dem Aufheizen einer Großstadt entgegenwirken. Natur in der Stadt kommt aber nicht nur den in der Stadt lebenden Menschen zugute, sie stellt eine Lebensgrundlage für viele Tiere und Pflanzen dar. Anders als im Umland, herrschen hier oft kleinräumige Habitatstrukturen vor. Trockenstandorte wie Bahnanlagen wechseln sich auf engem Raum mit weitgehend unberührten Brachflächen oder intensiv genutzten Parks ab. Der Lebensraum Stadt hat oft eine ganz andere und teilweise höhere Artenviel- falt als die freie Landschaft. Turmfalken beispielsweise sind Kultur­folger, die gerne in vom Menschen geprägten Ge- bieten brüten. Gehen auch Sie auf Arten­suche in der Stadt- natur und melden Sie diese im ArtenFinder. ROTFUCHS Vulpes vulpes Fotos: igreen/Jonathan Fieber MÄRZ GEMEINER REGENWURM | Lumbricus terrestris MO DI MI DO ROTBUCHE | Fagus sylvatica FRSASO 010203 Tag des Artenschutzes 04050607080910 11121314151617 18192021222324 28293031 KarfreitagEarth Hour 20:30 UhrOstersonntag Frühlingsanfang 25 26 27 GOLDGLÄNZENDER LAUFKÄFER Carabus auronitens WALDMAUS | Apodemus sylvaticus BODENLEBEN BÄRLAUCH | Allium ursinum Boden ist ein artenreicher Lebensraum: Bereits in einem Gramm befinden sich Milliarden von Mikroorganis- men wie Bakterien, Pilze, Algen und Einzeller sowie hundert­ tausende Bodentiere wie Faden- und Regenwürmer, Milben, Asseln, Springschwänze oder Insektenlarven. Diese Organis- men erfüllen, alleine oder in Symbiose mit anderen Lebe- wesen, wichtige Funktionen im Boden: Sie sind maßgeblich an der Humusbildung und weiteren chemischen Prozessen beteiligt und sorgen außerdem für eine lockere, krümelige Bodenstruktur, die die Puffer- und Speicherkapazität, auch von Kohlenstoff, im Boden erhöht. Die Lebensbedingungen und damit die Vielfalt im Boden ist von den natürlichen Stand- ortfaktoren abhängig. Daneben beeinflusst aber insbesondere die Flächennutzung die Anzahl und den Zustand der Boden- organismen. Anthropogene Belastungen können zu einer Störung der Artengemeinschaft sowie dem gänzlichen Entzug der Lebensgrundlage durch Bodenversiegelung führen. ROTE GARTENAMEISE | Myrmica rubra Fotos: igreen/Jonathan Fieber

INSPIRE Verteilung der Vogel-Arten (D-F) in Deutschland - Verbreitung

Der INSPIRE Dienst Verteilung der Vogel-Arten (D-F) in Deutschland - Verbreitung stellt bundesweite Verbreitungsdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Die Verbreitungsdaten wurden vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zusammengestellt und mit den Vogelschutzwarten und Fachverbänden der Bundesländer abgestimmt. Die Verbreitungsdaten wurden im nationalen Vogelschutzbericht 2019 nach Art. 12 der Vogelschutzrichtlinie der EU übermittelt. Für die Verbreitungsdaten wurden Daten des Atlas deutscher Brutvogelarten (Gedeon et al. 2014), Angaben aus dem Internetportal www.ornitho.de sowie einzelne ergänzende Daten aus einzelnen Bundesländern zusammengeführt. Die Angaben sind methodisch unterschiedlich erhoben worden. Die Erhebungsdaten stammen aus dem Zeitraum 2005 – 2016. Der Dienst enthält keine Informationen zu sensiblen Arten.

INSPIRE Verteilung der Vogel-Arten (D-F) in Deutschland - Vorkommen

Der INSPIRE Dienst Verteilung der Vogel-Arten (D-F) in Deutschland - Vorkommen stellt bundesweite Vorkommensdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Die Vorkommensdaten wurden vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zusammengestellt und mit den Vogelschutzwarten und Fachverbänden der Bundesländer abgestimmt. Die Vorkommensdaten wurden im nationalen Vogelschutzbericht 2019 nach Art. 12 der Vogelschutzrichtlinie der EU übermittelt. Für die Vorkommensdaten wurden Daten des Atlas deutscher Brutvogelarten (Gedeon et al. 2014), Angaben aus dem Internetportal www.ornitho.de sowie einzelne ergänzende Daten aus einzelnen Bundesländern zusammengeführt. Die Angaben sind methodisch unterschiedlich erhoben worden. Die Erhebungsdaten stammen aus dem Zeitraum 2005 – 2016. Der Dienst enthält keine Informationen zu sensiblen Arten.

Nachhaltige Waldwirtschaft zur Förderung von Lichtwaldarten unter besonderer Berücksichtigung des Blauschwarzen Eisvogels (Limenitis reducta)

Zielsetzung & Anlass: Lichte Waldbiotope bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum, sind in Mitteleuropa derzeit aber selten (Jotz et al. 2017). Viele der auf diese Lebensräume spezialisierten Tier- und Pflanzenarten sind in Deutschland stark gefährdet. Das Ökosystem Wald war in den vergangenen Jahrhunderten tiefgreifenden anthropogenen Eingriffen ausgesetzt, die die Entstehung lichter Waldlebensräume zwar zum Teil begünstigt, in den letzten rund 40 Jahren aber unterbunden haben. Durch die Zurückdrängung und Ausrottung von Großherbivoren und die Einschränkung der natürlichen Fließgewässerdynamik wurde die natürliche lichtschaffende Dynamik im Wald reduziert (Vera 2000). Der Verlust natürlicher dynamischer Prozesse wurde durch anthropogene Nutzung lange Zeit ersetzt, phasenweise vielleicht sogar überkompensiert. Waldweide, Nieder- und Mittelwaldnutzung sowie Holzernte im Kahlhiebsverfahren haben dazu geführt, dass bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein reiches Angebot lichter Waldlebensräume verfügbar war. Seither hat sich die Waldbewirtschaftung jedoch drastisch geändert und anthropogen verursachte Offenflächen im Wald haben deutlich abgenommen (Decocq et al. 2005, Schmalfuß & Aldinger 2012). So sind historische Waldnutzungen wie Nieder- und Mittelwaldwirtschaft nicht mehr rentabel und werden allerhöchstens noch lokal betrieben, Waldweide ist gesetzlich reglementiert und kann nur unter strengen Auflagen als Artenschutzinstrument eingesetzt werden (Bolz 1999, Treiber 2003, Schmalfuß & Aldinger 2012). Staats- und Körperschaftswälder werden nach den Maßgaben der 'naturnahen Waldwirtschaft' bewirtschaftet, welche einen weitgehenden Verzicht auf Kahlhiebe einschließen (Hermann 2021). Zusätzlich zu den Nutzungsänderungen führen gestiegene atmosphärische Stickstoffeinträge zu einem dichteren Kronenschluss und einer beschleunigten Sukzession auf von Natur aus mageren Waldstandorten (Rodenkirchen 1998, WallisDeVries & Bobbink 2017). Folglich sind lichte Lebensräume in den Wäldern Mitteleuropas heutzutage unterrepräsentiert und viele 'Lichtwaldarten' vom Aussterben bedroht. Damit die derzeit praktizierte Forstwirtschaft auch im Hinblick auf den Erhalt der Lichtwaldarten als 'nachhaltig' gelten kann, werden somit dringend Management-Konzepte benötigt, welche die Lebensraumanforderungen von Lichtwaldarten berücksichtigen. Übergeordnetes Ziel des durchgeführten Projekts war deshalb die Erhebung von Daten zur Entwicklung eines nach naturschutzfachlichen und forstökonomischen Kriterien optimierten Management-Konzepts für Lichtwaldarten. Das Projekt vereinte ökologische Grundlagenforschung und Artkartierung mit der Konzeption und Umsetzung exemplarischer Habitat-Managementmaßnahmen. Die durchgeführten Maßnahmen wurden anhand naturschutzfachlicher und ökonomischer Kriterien evaluiert. Besonderen Wert legten wir bei der Maßnahmenkonzeption darauf, dass die Managementmaßnahmen auf andere Naturräume innerhalb Deutschlands übertragen werden können. Bei der ökonomischen Bewertung der Maßnahmen war es uns wichtig, die Anforderungen verschiedener Waldbesitzarten zu berücksichtigen. Öffentlichkeitsarbeit in Form von Workshops, Informationstafeln, Zeitungsartikeln und wissenschaftlichen Veröffentlichungen sollte zur Akzeptanzförderung und zur Verbreitung der Projektergebnisse beitragen. Arbeitsschritte & Methoden: Die Erhebung populationsökologischer Grundlagendaten war ein wichtiger Bestandteil des Projekts. Den Schwerpunkt der Forschungsarbeiten bildete (1) die Erfassung von Lichtwaldarten und ihrer Biotope im Alb-Donau-Kreis. (2) Grundlagenforschung zur Populationsökologie des Blauschwarzen Eisvogels als Basis für gezielte Managementmaßnahmen. (3) Grundlagenforschung zu Eiablagepräferenzen des Bergkronwicken-Widderchens. Auf Basis dieser Erkenntnisse konnten naturschutzfachliche Maßnahmen abgeleitet bzw. präzisiert werden. (Text gekürzt)

Fischsterben in der Jagst

Nach einem Großbrand in Kirchberg im Kreis Schwäbisch Hall am 22. August 2015 gelangte verunreinigte Löschwasser der Feuerwehr in die Jagst, wodurch ein Fischsterben ausgelöst wurde. Von dem Brand in einer Mühle war auch ein Gebäude betroffen, in dem größere Mengen Düngemittel gelagert waren. Nach Angaben eines Polizeisprechers habe sich Ammoniumnitrat aus Düngemitteln mit dem Löschwasser gemischt, das in die Jagst gelangte. Nach Behördenangaben war die Konzentration des Ammoniumnitrat im Wasser am 23. August stellenweise zweihundert Mal höher als die ohnehin schon tödliche Dosis für Fische. In Folge davon ist im Bereich Kirchberg der komplette Fischbestand in der Jagst verendet. „Die Jagst ist eines der wertvollsten Ökosysteme, das wir in Baden-Württemberg haben. Daher sind wir sehr besorgt über den durch das Ammoniumnitrat ausgelösten Schaden“, sagte Naturschutzminister Alexander Bonde. Von den Auswirkungen der Gewässerverunreinigung sind insgesamt fünf FFH- und ein großflächiges europäisches Vogelschutzgebiet sowie einzelne Naturschutzgebiete betroffen. Die aus europäischer Sicht relevanten Arten sind die Kleine Flussmuschel, die Fischarten Bitterling und Groppe sowie der Eisvogel. Der Eisvogel ist mittelbar betroffen, da durch den Wegfall der gesamten Fischpopulation in der Jagst ein Großteil seiner Nahrungsgrundlage entfällt.

Untere Muldeaue und den dazugehörigen Ausschnitt des EU SPA Mittlere Elbe einschließlich Steckby-Lödderitzer Forst

EU-Nr.: DE 4239 302 und DE 4139 401 Landes-Nr.: FFH0129LSA und SPA0001LSA Jahr der Fertigstellung: 2013 Managementplan (PDF) Maßnahmen (PDF) Karten: © GeoBasis-DE / LVermGeo LSA , [010312] Es gelten die Nutzungsbedingungen des LVermGeo LSA. Karte 1 Potentielle natürliche Vegetation (PDF) Karte 2 Schutzgebiete (PDF) Biotoptypen: Karte 3a (PDF) Karte 3b (PDF) Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie: Karte 4a (PDF) Karte 4b (PDF) Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie: Karte 5.1a (PDF) Karte 5.1b (PDF) Arten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie: Karte 5.2a (PDF)​​​​​​​ Karte 5.2b (PDF) Brutvögel (Arten des Anhangs I der VSRL): Eisvogel, Wachtelkönig, Kranich, Weißstorch, Fischadler, Rohrweihe, Rotmilan, Schwarzmilan Karte 5.3a (PDF) Karte 5.3b (PDF) Brutvögel (Arten des Anhangs I der VSRL): Neuntöter, Spoerbergrasmücke, Mittelspecht, Schwarzspecht, Grauspecht Karte 5.4a (PDF) Karte 5.4b (PDF) Brutvögel (sonstige wertgebende Arten): Drosselrohrsänger, Flussregenpeifer, Flussuferläufer, Uferschwalbe, Gänsesäge Karte 5.5 (PDF) Karte 5.6 Zug- und Rastvög (PDF) Maßnahmen: Karte 6a (PDF)​​​​​​​ Karte 6b (PDF) zurück zur Übersicht "Abgeschlossene Managementpläne" Letzte Aktualisierung: 22.01.2020

Wasservögel - Begleittext

[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Poster „Wasservögel in Rheinland-Pfalz“ INFORMATION Als Wasservögel werden die Art von Vögeln bezeichnet, die ihren Lebensraum auf und am Wasser haben. Sie haben meist Anpassungen ausgebildet wie Schwimmhäute, ein wasserabweisendes Gefieder oder sogar gestaltlich veränderte Schnäbel. Man kann sie häufig an Flüssen, Bächen und Seen beobachten, dabei aber auch im Stadtpark und an Dorfplätzen antreffen. Einige der auf dem Poster aufgeführten Vogelarten zählen jedoch im eigentlichen Sinne nicht zu den Wasservögeln, kommen jedoch an Gewässern und in Feuchtgebieten vor. Der wahrscheinlich bekannteste Wasservogel ist die Stockente (Anas platyrhynchos). Im Brutkleid sind die Männchen leicht an dem typisch flaschengrünen Kopf zu erkennen, während die Weibchen eher schlicht bräunlich gefiedert sind. Die Stockente gehört zu den Vertretern der „Köpfchen-unters-Wasser“-Enten. Bei diesem sogenannten „Gründeln“ suchen sie in seichten Gewässern mit ihrem Kopf unter Wasser nach Nahrung. Besonders faszinierend ist das Balzverhalten des Haubentauchers (Podiceps cristatus), das sich durch spektakulär synchronisierte Tänze auszeichnet. Der eher weniger scheue Vogel schüttelt dabei seinen Kopf oder richtet sich planschend auf. Zur Eiablage bauen die Haubentaucher schwimmende Nistplattformen, die an Wasserpflanzen verankert werden. Zu den kleinsten Tauchern gehört der Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis), der maximal 27 cm groß wird und mit seiner rundlichen Gestalt den Küken anderer Enten ähnelt. Er hält sich während der Brutzeit meist in dichter Ufervegetation auf, wobei er immer noch durch seine lauten Trillerrufe auffällt. Im Gegensatz zu anderen Wasservögeln ist das schwarze Gefieder des Kormorans (Phalacrocorax carbo) nicht wasserabweisend. Das macht ihn zu einem sehr guten Taucher, jedoch muss sein Gefieder nach jedem Tauchgang getrocknet werden, weswegen man ihn oft mit ausgebreiteten Flügeln auf Ästen, Pfählen und Felsen sitzen sieht. Der gesellige Wasservogel brütet in Kolonien und fischt auch oft gemeinschaftlich 10 bis 20 cm große Fische. Kraniche* (Grus grus) begeben sich zur Nahrungssuche nach Getreide, Früchten, Insekten und Regenwürmern oft auf Felder und Wiesen. Sie brüten auf feuchten bis nassen Flächen und nutzen Seichtwasser und Sumpfgebiete als Schlafplätze, die die bis zu 120 cm großen Tiere häufig in gewaltigen Ansammlungen aufsuchen. Sehr charakteristisch für das Teichhuhn (Gallinula chloropus) sind seine langen grünen Beine ohne Schwimmhäute. Es lebt eher versteckt in der Ufervegetation und auch sein Nest baut es gut geschützt in dichtem Gebüsch oder Schilf. Seine Nahrung sucht das Teichhuhn in offenen Bereichen in der Nähe von Wasser. Es gehört zu den Teilziehern – das sind Vogelarten, bei dem ein Teil in den Süden zieht, ein Teil aber auch im Brutgebiet bleibt. 1 „Fliegender Edelstein“ wird der kaum 18 cm große Eisvogel* (Alcedo atthis) genannt. Das liegt an seinem prächtig Türkis und Orange gefärbtem Gefieder, wodurch er schon mal einem Edelstein ähneln kann, wenn er pfeilschnell und dicht über der Wasseroberfläche vorbeischießt. Seine Beute, meist kleine Süßwasserfische, jagt er ausschließlich an klaren Gewässern. Die Fische erspäht er von Sitzwarten aus, um sie dann im Sturzflug mit seinem langen Schnabel zu fangen. Die sehr gesellige Uferschwalbe (Riparia riparia) brütet in Kolonien mit hunderten Paaren an sandigen Steilwänden von Flüssen oder Meeresküsten, aber auch in Kies- und Sandgruben. Dazu bauen die Pärchen eine bis zu ein Meter lange Brutröhre in die Steilwände, die die Jungen vor Feinden wie Dachs oder Fuchs schützen soll. Als Nahrung fangen die braun-weißen Vögel Insekten im Flug. Ihren Namen hat die Lachmöwe (Larus ridibundus) nicht etwa wegen ihrem Ruf, sondern von einem Feuchtgebiet namens Lachen, wo die Vögel gerne in Kolonien von 10 bis zu 100 Paaren brüten. In Deutschland ist sie die häufigste Möwe des Binnenlandes. Sie ernährt sich sehr vielseitig von Regenwürmern und Käfern, bis hin zu Aas und Abfällen – ihre Nahrung findet sie auf Wiesen, Äckern, Mülldeponien und in Städten. Die etwa haustaubengroße Möwe profitiert somit, im Gegensatz zu den meisten anderen Tieren, vom zunehmendem Ackerbau und den Mülldeponien. Ein besonderes Merkmal des Blaukehlchens* (Luscinia svecica) ist das blaue Gefieder an Kehle und Vorderbrust, das allerdings nur bei den Männchen und vor allem zur Brutzeit besonders ausgeprägt ist. Es gibt zahlreiche Unterarten, die auf der blauen Kehle noch einen weißen oder roten „Stern“ haben. Meist kann man Blaukehlchen in Feuchtgebieten beobachten, auch wenn sie oft gut versteckt unter Büschen auf Nahrungssuche gehen und schwer zu entdecken sind. Blaukehlchen sind Zugvögel, weshalb man sie hier nur während des Sommers antrifft. Das außergewöhnliche Nest der Beutelmeise (Remiz pendulinus) besteht aus einem Fasergerüst, das aus Pflanzenteilen, Haaren und Fasern gebaut und mit Samenwolle und Pappeln ausgestopft wurde. Dieses bauen sie bevorzugt überm Wasser, am äußeren Ende von biegsamen Baumzweigen. Interessanterweise übernimmt die Aufzucht der Jungen nur das Weibchen, während das Männchen in einem neuen Revier mit einem anderen Weibchen eine weitere Brut beginnt. Die Beutelmeise findet man hauptsächlich in Röhricht und Weidengebüsch. *nach Anhang der EU-Vogelschutzrichtlinie streng geschützt Quellen: - Frank & Katrin Hecker | 2013: Tiere und Pflanzen unserer Gewässer - 140 Arten aus Bach, Teich und Tümpel. Kosmos - Hecker, Frank; Dr. Dierschke, Volker; u.a. | 2016: Der Kosmos, Tier und Pflanzenführer, Kosmos- Naturführer, 1000 Arten- 4000 Abbildungen -Dierschke, Volker | 2006: Welcher Singvogel ist das? , Kosmos-Naturführer - https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/vogelkunde/gut-zu-wissen/14823.html - http://www.das-tierlexikon.de/wasservoegel-cat.htm - http://www.ortsmuseum-kuesnacht.ch/index.php/doku/natur/seevoegel/beschreibung - https://www.birdingtours.de/ 2

Bodenkundliche Parameter von Brutröhren an Uferböschungen (BRUTRÖHREN)

Anlass und Zielsetzung des Projektes Die Regulierung und Begradigung der meisten Gewässer hat dazu geführt, dass der Bestand an Vögeln, die auf Brutröhren angewiesen sind, stark zurückgegangen ist. Durch Ersatzbiotope wie z.B. Auskiesungen kann dieser Rückgang zum Teil aufgehalten werden. Weiterhin sind künstliche Brutröhren auf dem Markt, die mit mehr oder weniger gutem Erfolg eingesetzt werden. Zu den zu schützenden Zielarten gehören im Wesentlichen der Eisvogel, die Uferschwalben und in letzter Zeit auch der Bienenfresser. Alle genannten Vögel sind von den entsprechenden Standorten aber auch von bestimmten Materialien zur Anlage der Brutröhren völlig abhängig. Es ist bekannt, dass z.B. der Eisvogel nur Böden nimmt, die wenig durchwurzelt, nicht zu bindig und nicht felsig sind. Es kann also angenommen werden, dass angesprochene Vögel bestimmte Materialvorlieben haben, die durch bodenkundliche und bodenmechanische Untersuchungen eingrenzbar sind. Zu den wichtigsten Bodenparametern gehört ohne Zweifel die Korngrößenverteilung des Bodens. Diese kann durch standardisierte und relativ einfach durchzuführende Sieb- und Schlämmanalysen nach DIN 18123 festgestellt werden. Anhand von Ergebnissen dieser und anderer Versuche, die an sich für bautechnische Zwecke vorgesehen sind, lassen sich Böden auch klassifizieren in Hinblick auf ihre Eignung zur Anlage von Brutröhren. Durch entsprechende Qualitätsnormen können zum einen bestimmte Bereiche von Gewässern für den Vogelschutz priorisiert werden. Zum anderen lassen sich Ersatzbiotope und -maßnahmen leichter einrichten bzw. steuern. Das geeignete Material lässt sich durch Beprobung 'erfolgreicher' Standorte in kleinen Mengen nach der Brutzeit relativ leicht gewinnen. Aus diesen Proben werden Kornverteilungslinien generiert, die die Grundlage einer weiteren Beurteilung sein werden. Neben der reinen Beurteilung ist es auf Basis von idealen Korngrößenverteilungen ebenfalls möglich, entsprechende Böden künstlich zu mischen, um sie in Ersatzbiotopen oder Niströhren einzusetzen. Das Ziel des Vorhabens ist eine Entscheidungshilfe für die Förderung von Vögeln, die auf Brutröhren angewiesen sind. Weiterhin werden Handlungsanweisungen so erarbeitet, dass der Bau von Brutröhren z. B. durch biologische Stationen realisiert werden kann. Die Arbeiten beziehen sich im Wesentlichen auf den Eisvogel. Zielgruppe für die Ergebnisse sind alle Entscheidungsträger, die sich mit dem Schutz von Eisvögeln und den entsprechenden Gebieten beschäftigen (Landschafts- und Umweltbehörden, Biologische Stationen usw.).

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