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Computergestützte Gewässermodellierung - Analyse der hydraulischen Auswirkungen einer Deichrückverlegung

Bei Lenzen an der Elbe zeigt sich, dass numerische Modelluntersuchungen vor Baubeginn präzise die später in der Natur eintretenden Ereignisse vorhersagen können. Seit den 1990er Jahren wurde an der Elbe bei Lenzen durch das Land Brandenburg eine Deichrückverlegung geplant und realisiert. Die Bundesanstalt für Wasserbau hat mit hydraulisch-morphologischen Modelluntersuchungen des Oberflächenabflusses die Umsetzung des Projektes unterstützt. Bei dieser Deichrückverlegung in der Lenzen-Wustrower Elbeniederung westlich von Wittenberge sollten nicht nur der Verlauf des erhöhten Hochwasserdeiches der Elbe verändert und die Flutrinnen im Vorland verkleinert, sondern auch die Lage und Struktur der Auwaldpflanzungen im Rückdeichungsgebiet modifiziert werden. Weiterhin sah die Planung vor, in den an das Deichrückverlegungsgebiet angrenzenden Lütkenwischer und Mödlicher Werder zusätzliche Vorlandanpflanzungen vorzusehen. Vor Projektbeginn wurde die BAW vom Projektträger, dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), im November 2006 um Amtshilfe bei der Untersuchung der hydraulischen Auswirkungen dieser Maßnahme gebeten. Die BAW-Wissenschaftler nutzten für ihre Untersuchungen das hydronumerische Verfahren UnTRIM und erstellten ein zweidimensionales Modell des Untersuchungsgebietes. Nach Fertigstellung der Deichrückverlegung Ende 2009 konnten dann die in den Modellrechnungen prognostizierten Werte für die Veränderung der Wasserspiegel und der in das Deichrückverlegungsgebiet ein- und ausströmenden Wassermengen anhand von vergleichenden Messungen - Wasserspiegelfixierungen, Durchflussmessungen - während der Elbe-Hochwässer im März 2010, Oktober 2010 und Januar 2011 validiert werden: 'Es zeigte sich, dass wir mit dem Computermodell sehr genau die tatsächlich in der Natur eintretenden hydraulischen Verhältnisse im Vorhinein beschreiben konnten', berichtet Dipl.-Ing. Matthias Alexy, Mitarbeiter in der Abteilung Wasserbau im Binnenbereich der BAW.

Unterstützung der Ad-Hoc AG Ökonomie der FGG-Elbe

Mit der expliziten Integration wirtschaftlicher Überlegungen in der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wurde eine zentrale Neuerung in den europäischen Gewässerschutz eingeführt. Gekoppelt mit dem integrativen Flussgebietsansatz der Richtlinie, sehen sich Behörden und Experten gleichermaßen vor neue Herausforderungen gestellt. Vor diesem Hintergrund wurde Ende 2005 eine Ad-Hoc Arbeitsgruppe Ökonomie in der Flussgebietsgemeinschaft Elbe einberufen. Die Professur für Umwelttechnik / Umweltmanagement unterstützt die Arbeit der Ad-Hoc Arbeitsgruppe zu ökonomischen Fragestellungen des Umsetzungsprozesses durch die fachliche Begleitung der Sitzungen und fachlichen Gutachten zu speziellen Fragestellungen. Im Rahmen des Projektes wurde beispielsweise eine Auswertung von Pilotprojekten zur Kosteneffizienzanalyse durchgeführt und Empfehlungen für das weitere Vorgehen an der Elbe entwickelt.

Regionalkonferenzen: Die Strategie einer umweltschonenden wirtschaftlichen Entwicklung entlang der Elbe

Naturschutzbildung

Umweltpaedagogische Begleitung der Entwicklung des Biosphaerenreservats Flusslandschaft Elbe.

Regionale Umweltkonferenz BRD-CSFR

Analyse der Auswirkungen des globalen Wandels auf die Umwelt und die Gesellschaft im Elbegebiet (GLOWA-Elbe) - Entwicklung von regionalen Klimaänderungsszenarien für das Gebiet der Elbe unter Einbeziehung des atmosphärischen Stoffeintrags in den Boden

Ziel ist es, die räumliche Verteilung und zeitliche Variabilität der Niederschlagsaktivität, der Niederschlagsmenge und der Verdunstung,­ des atmosphärischen Stoffeintrags, bedingt durch biogene und anthropogene Emissionen,­ der bestimmenden meteorologischen Parameter wie Wolkenbedeckungsgrad und -typ, Temperatur, Wind und turbulente Flüssein der planetaren Grenzschicht für zukünftige Zeiträume abzuschätzen, die durch den globalen Wandel und durch regionale Veränderungen bedingt sind. Die Ergebnisse dienen als Randbedingungen für hydrologische Modelluntersuchungen zum Wasserkreislauf und zur ökonomischen und ökologischen Bewertung der absehbaren oder angestrebten regionalen Entwicklung der Wasserbevorratung und -bewirtschaftung im mittleren Elbebereich. Die zu erwartenden Klimaänderungen sollen exemplarisch innerhalb der Zeiträume 2000 bis 2025 (Prognoseziel I) und 2026 bis 2050 (Prognoseziel II) beschrieben werden. Dabei soll in entsprechenden Szenarien der Strukturwandel im Elbe-, Havel-, Spree- und Unstrutraum berücksichtigt werden, der in dem gegebenen Zeitrahmen politisch, ökonomisch und ökologisch zu erwarten ist. Die absehbaren Veränderungen werden in kategorisierter Bodennutzung und in Schadstoffemissionskatastern festgehalten. Teilvorhaben: Bestimmung von Großwetterlagen und dynamischen Kenngrößen zur Klimacharakterisierung; Episodenrechnungen mit dem Lokalmodell des Deutschen Wetterdienstes; Synthese und Analyse von Wolkenarten, Niederschlag und Verdunstung aus Zeitreihen von Satellitenmessungen und konventionellen Beobachtungen; Nutzungszugang zu langjährigen Fernerkundungsdaten durch alle GLOWA-Projekte; Diagnose und Prognose der Deposition mit einem chemischen Transportmodell.

Änderungen des Abflussregimes im Elbegebiet im 20. und 21. Jahrhundert

Veranlassung Aus den Defiziten in der Informationslage resultiert ein Defizit im Systemverständnis des Wasserhaushalts im Elbe-Einzugsgebiet. So ist eine Bewertung beobachteter Änderungen des Abflussregimes und deren Attributierung zu verschiedenen Ursachen (natürlich/anthropogen) erschwert bzw. bleibt unvollständig. Das beeinträchtigt die Qualität der gewässerkundlichen Arbeit im Elbegebiet und schränkt die Interpretation simulierter zukünftiger Änderungen ein. Zudem ergibt sich eine heterogene und zum Teil zwischen unterschiedlichen gewässerkundlichen Institutionen widersprüchliche Befundlage, die letztlich als Informationsgrundlage für Entscheidungsträger unbefriedigend ist und der Einordnung bedarf. Hier ist insbesondere eine intensive Zusammenarbeit mit den tschechischen Partnern erforderlich. Ziele - Schaffung eines Analyserahmens auf Basis statistischer Methoden und Einsatz von Wasserhaushaltsmodellen - Beschreibung und Attributierung (= Identifizierung und möglichst quantifizierende Zuordnung von Ursachen) der Änderungen des Abflussregimes im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert - Simulation der klimawandelbedingten Änderungen des Abflussregimes im 21. Jahrhundert - Stärkung der Kooperation mit dem Tschechischen Hydrometeorologischen Institut (CHMU) und dem Masaryk Water Research Institute (VUV) durch gemeinsame Projektarbeit Das Einzugsgebiet der Elbe stellt im Vergleich zu anderen Stromgebieten aus mehreren Gründen eine Herausforderung für das Management, das Monitoring und die Modellierung der Wasserressourcen dar. Das natürliche Wasserdargebot ist vergleichsweise gering und könnte sich in Zukunft unter den Rahmenbedingungen des Klimawandels noch weiter verknappen; der bewirtschaftete Anteil des Wasserdargebotes ist relativ hoch ohne jedoch in Art und Umfang hinreichend genau bekannt zu sein. Ebenso ist die relative Bedeutung der Gebietsverdunstung, einer Größe, die generell kaum durch Messungen belegt und deren Berechnung mit erheblichen Unsicherheiten verbunden ist, hier höher als in anderen Gebieten. In diesem komplexen Gebiet widmet sich die BfG mit dem Projekt ElbeRegime vor allem der Frage des relativen Einflusses von Klimawandel und Bewirtschaftung auf das Abflussgeschehen der Elbe. Im Projekt ElbeRegime werden am Beispiel der Elbe statistische Verfahren und Modellansätze entwickelt und erprobt, mit denen anthropogene und natürliche (klimawandelbedingte) Anteile in beobachteten und simulierten Pegelzeitreihen identifiziert und separiert werden können.

Auenentwicklung und Auenverbund an der unteren Mittelelbe - Sicherung der biologischen Vielfalt und der Ökosystemdienstleistungen von Auen am Beispiel des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe HP: Auenentwicklung und Auenverbund an der Unteren Mittelelbe TP: Erfassung und Bewertung der Veränderung der Ökosystemdienstleistungen der Auen durch Entwicklungs- und Revitalisierungsmaßnahmen, Auenentwicklung und Auenverbund an der Unteren Mittelelbe - Sicherung der biologischen Vielfalt und der Ökosystemdienstleistungen von Auen am Beispiel des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines modellhaften, großräumigen Auenbiotopverbundes in einem Abschnitt des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe zwischen Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Als beispielgebende Umsetzungsmaßnahme wird ein bundesweit bedeutsames Leuchtturmprojekt zur Auenrenaturierung in der Hohen Garbe (Sachsen-Anhalt) realisiert. Auf ca. 420 ha sollen Maßnahmen zur Wiederherstellung einer naturnahen Auendynamik, zur Sicherung einer natürlichen Auenwaldentwicklung und zur Entwicklung auentypischer Gewässer- und Grünlandbiotope umgesetzt werden. Für das gesamte Projektgebiet werden die Veränderungen der ökosystemaren Dienstleistungen erfasst und bewertet, die infolge einer Umsetzung der verschiedenen Auenentwicklungskonzepte zu erwarten sind. Die Ergebnisse fließen sowohl in die Planung als auch in die Kommunikationsstrategien ein. Mittels eines intensiven Akteursdialogs sollen insbesondere in der Hohen Garbe Win-Win-Situationen herausgearbeitet, Lösungsansätze für vorhandene Konflikte gefunden und die Akzeptanz für Auenschutz- und -entwicklungsmaßnahmen in der Region gefördert werden. Bundesweit wirksame Kommunikationsmaßnahmen sowie Informations- und Erlebnisangebote innerhalb des Biosphärenreservates dienen dazu, das Bewusstsein für die biologische Vielfalt von Auenlebensräumen zu schärfen und den Wert der Auen als Existenzgrundlage für den Menschen nachhaltig im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern.

DAS: KAREL - KlimaAnpassung des Regenwassernetzes von Elmshorn und Umland, DAS: KAREL - KlimaAnpassung des Regenwassernetzes von Elmshorn und Umland

Gesamtziel der Untersuchungen ist die Entwicklung eines integrierten und räumlich übergreifenden Klimaanpassungskonzepts für die Regenentwässerung der Stadt Elmshorn und der Umlandgemeinden. Das Stadtgebiet liegt an der Grenze zwischen der höhergelegenen Geest und der tiefliegenden Elbmarsch. Die schon jetzt zeitweise kritische Situation für die Regenentwässerung wird sich durch die zunehmende Intensität und Häufigkeit von Starkregenereignissen und den Anstieg des mittleren Meeresspiegels verschärfen. Insgesamt wird eine Erhöhung der Robustheit der Regenentwässerung gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels in der Marschregion angestrebt. Drei grundlegende Arbeitsschritte und Methoden sollen zum Erfolg führen. Erstens werden die Auswirkungen des Klimawandels auf das Entwässerungssystem analysiert. Zweitens werden denkbare Anpassungsmaßnahmen entwickelt und bewertet und drittens wird eine Akteursbeteiligung auf der Stadt- und Umlandebene realisiert, die zum übergreifenden Klimaanpassungskonzept führt. KAREL wird seine Ergebnisse im Rahmen von fünf Arbeitspaketen erarbeiten: - AP1 Koordination, Management und Öffentlichkeitsarbeit - AP2 'Aktionsplan' Unterlauf Krückau - AP3 'Aktionsplan' Stadt Elmshorn - AP4 'Aktionsplan' Oberlauf Krückau - AP5 Integratives Gesamtkonzept In den drei charakteristischen Teilräumen der Arbeitspakete 2 bis 4 werden jeweils die folgenden strukturell identischen Unter-Arbeitspakete bearbeitet: 1. Analyse der Auswirkungen des Klimawandels und Kopplung von Modellen zur Identifizierung von Handlungsschwerpunkten 2. Entwicklung und Quantifizierung von Anpassungsmaßnahmen 3. Integration der Einzelmaßnahmen in ein Anpassungskonzept 4. Kapazitätsaufbau und Beteiligung von Akteuren. Für jedes Teilgebiet wird zunächst ein Aktionsplan entwickelt. Die drei Aktionspläne bilden dann mit einer Gesamtschau der Entwässerungssituation im Einzugsgebiet die Grundlage für die Entwicklung eines räumlich übergreifenden Anpassungskonzepts.

DAS: KAREL - KlimaAnpassung des Regenwassernetzes von Elmshorn und Umland^DAS: KAREL - KlimaAnpassung des Regenwassernetzes von Elmshorn und Umland, DAS: KAREL - KlimaAnpassung des Regenwassernetzes von Elmshorn und Umland

Gesamtziel der Untersuchungen ist die Entwicklung eines integrierten und räumlich übergreifenden Klimaanpassungskonzepts für die Regenentwässerung der Stadt Elmshorn und der Umlandgemeinden. Das Stadtgebiet liegt an der Grenze zwischen der höhergelegenen Geest und der tiefliegenden Elbmarsch. Die schon jetzt zeitweise kritische Situation für die Regenentwässerung wird sich durch die zunehmende Intensität und Häufigkeit von Starkregenereignissen und den Anstieg des mittleren Meeresspiegels verschärfen. Insgesamt wird eine Erhöhung der Robustheit der Regenentwässerung gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels in der Marschregion angestrebt. Drei grundlegende Arbeitsschritte und Methoden sollen zum Erfolg führen. Erstens werden die Auswirkungen des Klimawandels auf das Entwässerungssystem analysiert. Zweitens werden denkbare Anpassungsmaßnahmen entwickelt und bewertet und drittens wird eine Akteursbeteiligung auf der Stadt- und Umlandebene realisiert, die zum übergreifenden Klimaanpassungskonzept führt. KAREL wird seine Ergebnisse im Rahmen von fünf Arbeitspaketen erarbeiten: - AP1 Koordination, Management und Öffentlichkeitsarbeit - AP2 'Aktionsplan' Unterlauf Krückau - AP3 'Aktionsplan' Stadt Elmshorn - AP4 'Aktionsplan' Oberlauf Krückau - AP5 Integratives Gesamtkonzept In den drei charakteristischen Teilräumen der Arbeitspakete 2 bis 4 werden jeweils die folgenden strukturell identischen Unter-Arbeitspakete bearbeitet: 1. Analyse der Auswirkungen des Klimawandels und Kopplung von Modellen zur Identifizierung von Handlungsschwerpunkten 2. Entwicklung und Quantifizierung von Anpassungsmaßnahmen 3. Integration der Einzelmaßnahmen in ein Anpassungskonzept 4. Kapazitätsaufbau und Beteiligung von Akteuren. Für jedes Teilgebiet wird zunächst ein Aktionsplan entwickelt. Die drei Aktionspläne bilden dann mit einer Gesamtschau der Entwässerungssituation im Einzugsgebiet die Grundlage für die Entwicklung eines räumlich übergreifenden Anpassungskonzepts.

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