Richtiges Heizen schützt das Klima und den Geldbeutel So erreichen Sie das ideale Raumklima in Ihrem Heim Heizen ist teuer – Halten Sie deshalb die Temperatur unter Kontrolle (Richtwert: 20° C). Lüften Sie regelmäßig kurz, aber intensiv (Stoßlüften). Dichten Sie undichte Stellen ab (Türen, Fenster). Warten und erneuern Sie regelmäßig Ihre Heizungsanlage. Bringen Sie den Wärmeschutz Ihres Gebäudes auf den aktuellen Stand. Gewusst wie Heizen ist nicht nur teuer, sondern auch der mit Abstand größte Energieverbraucher und CO 2 -Verusacher. Zu wenig heizen ist allerdings auch nicht empfehlenswert. Es wird ungemütlich und die Schimmelgefahr steigt. Mit der richtigen Methode beim Heizen und Lüften kann man aber Heizkosten senken, die Umwelt schonen und Schimmelbildung vermeiden. Die richtige Raumtemperatur: Jedes Grad Raumtemperatur mehr verteuert die Heizkostenrechnung. Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 °C betragen, sofern die Temperatur als behaglich empfunden wird. Jedes Grad weniger spart Heizenergie. Unsere Empfehlung für andere Räume: in der Küche: 18 °C, im Schlafzimmer: 17 °C. Entscheidend ist in allen Fällen die individuelle Behaglichkeitstemperatur. Sie hängt vor allem von der raumseitigen Oberflächentemperatur der Wände und Fenster ab. Senken Sie die Raumtemperatur nachts oder tagsüber, wenn Sie einige Stunden lang nicht da sind, auf etwa 18 °C ab. Bei Abwesenheit von wenigen Tagen kann die Temperatur auf 15 °C, bei längerer Abwesenheit sogar noch etwas niedriger eingestellt werden. Moderne Heizungsanlagen ermöglichen eine zentral gesteuerte Absenkung der Raumtemperatur. Die richtige Temperaturregelung: Ein Thermostatventil hält die Temperatur im Raum konstant und drosselt die Wärmezufuhr, wenn die Sonne hineinscheint oder viele Menschen anwesend sind. Die mittlere Stufe (meist Stufe 3) entspricht etwa 20 °C. Thermostatventile bestehen aus zwei Teilen: Am Thermostatkopf kann man die Raumtemperatur einstellen. Er erfasst die Raumtemperatur und gibt dem Ventil(gehäuse) vor, wie viel Heizwasser in den Heizkörper fließen soll, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Je genauer ein Thermostatventil die Raumtemperatur einhalten kann, desto geringer ist der Energieverbrauch. Je schlechter ein Haus gedämmt ist, desto mehr lohnt sich auch das kurzzeitige Herunterdrehen eines Heizkörpers in nicht genutzten Wohnräumen. Neben den klassischen Thermostatköpfen gibt es auch programmierbare Thermostate, die nur zu den eingegebenen Zeiten auf die gewünschte Temperatur heizen. Sie lassen sich so einstellen, dass sie zu bestimmten Tageszeiten die Raumtemperatur senken oder erhöhen. Geht man morgens aus dem Haus, schaltet das Thermostat beispielsweise auf eine niedrigere Temperatur. Kommt man abends wieder nach Hause, stellt der Regler rechtzeitig eine angenehme Raumtemperatur ein. Der Einsatz programmierbarer Thermostate kann etwa 10 % Energie sparen. Richtiges Lüften: Auch in ausreichend beheizten Räumen sammelt sich nach und nach Feuchtigkeit an. In einem Vierpersonenhaushalt werden täglich durch Atmen, Duschen, Kochen und Waschen etwa zwölf Liter Flüssigkeit an die Luft abgegeben. Darum ist regelmäßiges Lüften in der Heizsaison unerlässlich, um die Feuchtigkeit in Wohnräumen zu verringern und eine gute Luftqualität zu gewährleisten. Dabei ist es wirksamer, mehrmals täglich die Fenster ganz zu öffnen und fünf Minuten kurz und kräftig durchzulüften ("stoßlüften"), als sie dauerhaft gekippt zu lassen. Je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden, um eine Schimmelbildung durch Feuchtigkeit zu vermeiden. Kipplüftung birgt das Risiko der Schimmelbildung durch Kondensation an den Randbereichen der Fenster, ist wenig effektiv und verschwendet teure Heizenergie, wenn das Thermostat am Heizkörper nicht heruntergedreht wird. Richtig lüften - so geht's Stoßlüftung mehrmals täglich mit weit geöffnetem Fenster, am besten durch Öffnen gegenüberliegender Fenster ("Durchzug"). Im Sommer 20 bis 30 Minuten lüften, im Winter sind fünf bis zehn Minuten ausreichend. Lüftung bei abgedrehter Heizung durchführen. Quelle: BMU Stoßlüftung mehrmals täglich mit weit geöffnetem Fenster, am besten durch Öffnen gegenüberliegender Fenster ("Durchzug"). Im Sommer 20 bis 30 Minuten lüften, im Winter sind fünf bis zehn Minuten ausreichend. Lüftung bei abgedrehter Heizung durchführen. Richtig lüften - so geht's Immer lüften, wenn Wasserdampf entsteht. Wasserdampf entsteht sichtbar zum Beispiel beim Kochen und nach dem Duschen. Aber auch beim Wäschetrocknen entsteht feuchte Raumluft. Quelle: BMU Immer lüften, wenn Wasserdampf entsteht. Wasserdampf entsteht sichtbar zum Beispiel beim Kochen und nach dem Duschen. Aber auch beim Wäschetrocknen entsteht feuchte Raumluft. Richtig lüften - so geht's Heizkörper bei geöffnetem Fenster abdrehen. Quelle: BMU Heizkörper bei geöffnetem Fenster abdrehen. Abdichten: Viel Energie geht durch Zugluft an Fenstern und Türen verloren. Dichten Sie poröse und undichte Fenster und Türen mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen aus dem Baummarkt ab. Achtung bei Zimmern mit Gasetagenheizung: Viele dieser Heizungen ziehen die Verbrennungsluft direkt aus dem Aufstellraum. Klären Sie zunächst mit Ihrem Schornsteinfeger oder Heizungsinstallateur, welche Dichtmaßnahmen in diesem Fall möglich sind. Regelmäßige Wartung: Lassen Sie Ihre Heizungsanlage zu Beginn der Heizperiode warten, um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten. Dazu gehört die Überprüfung, ob sich Luft in den Heizungsrohren und Heizkörpern befindet, ebenso wie die Überprüfung der richtigen Einstellung der Regelung, damit die Zentralheizung nicht mehr Wärme als nötig produziert (die Werkseinstellungen sind in der Regel zu hoch). Vielleicht reicht auch eine niedrigere Stufe der Umwälzpumpe. Heizungsanlagen verlangen auch eine regelmäßige Entlüftung der Heizkörper. Die Entlüftung der einzelnen Heizkörper mithilfe der Entlüftungsventile ist nötig, wenn der Heizkörper "gluckert" oder trotz aufgedrehten Thermostatventils nicht mehr richtig warm wird. Ein hohes Einsparpotenzial liegt auch in der Heiztechnik selbst. Was Sie noch tun können: Heizkörper nicht abdecken oder zustellen, da die erwärmte Luft sich sonst nicht im Raum verteilen kann. Das heißt: Möbel und Vorhänge gehören nicht vor Heizkörper und Thermostatventile. Rollladen schließen. Dieser kann nachts die Wärmeverluste durch das Fenster um etwa 20 % verringern. Geschlossene Vorhänge verstärken diesen Effekt. Bringen Sie eine Isolationsschicht aus Dämmfolie hinter dem Heizkörper an, um zu verhindern, dass die Wärme über die Außenwand entweicht. Verwenden Sie elektrische Heizlüfter und Radiatoren nur im Notfall (bei Ausfall eines anderen Heizsystems) und nur kurzzeitig. Ein Dauerbetrieb dieser Geräte kostet viel Energie und ist teuer. Um Schimmelbildung vorzubeugen, rücken Sie Ihre Möbel mindestens 10 cm von Außenwänden weg. Heizen Sie nicht von einem Raum in einen anderen. Denn neben der Wärme wird auch Feuchte aus dem geheizten Raum in den nicht geheizten Raum geführt. Diese schlägt im kälteren Raum nieder. Beachten Sie unsere UBA -Umwelttipps zum Heizen mit Kamin- und Kachelöfen . Hintergrund Umweltsituation: Der Energieverbrauch der Haushalte beruht noch immer weitgehend auf nicht-erneuerbaren Energieträgern. Wärme und Warmwasser werden hauptsächlich mit Erdgas und Heizöl erzeugt. Im deutschen Strommix haben nicht-erneuerbare Energiequellen wie Kohle, Kernenergie, Braunkohle und Erdgas immer noch einen großen Anteil – das macht Stromheizungen klimaschädlich. Deshalb macht der Bereich Wohnen einen Großteil der Klimawirkungen von Haushalten aus. Von den CO 2 -Emissionen des privaten Konsums fallen 73 % auf Raumwärme und 12 % auf die Trinkwassererwärmung. Die Beleuchtung ist lediglich für 1,5 % der CO 2 -Emissionen verantwortlich. Die Anstrengungen zum Energiesparen spiegeln sich nur begrenzt in einer Verringerung der gesamten Umweltbelastungen des Wohnens (Heizung, Warmwasser und Strom) wider. Obwohl Gebäude energieeffizienter werden, fallen insgesamt die CO 2 -Verminderungen relativ bescheiden aus. Die CO 2 -Emissionen pro Kopf sind lediglich um durchschnittlich einen halben Prozentpunkt pro Jahr gesunken. Ein zentraler Grund liegt im wachsenden Wohnraumbedarf . Die Wohnfläche pro Kopf steigt seit Jahren kontinuierlich an und beträgt heute annähernd 48 m. Wichtige Treiber hierfür sind Singlehaushalte und Haushalte mit älteren Personen. Gesetzeslage: Im Herbst 2022 traten zwei Verordnungen in Kraft, die die Energiekrise im Zuge des Ukraine-Krieges abmildern sollen, indem Energie gespart wird. Gültig ist noch die Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung durch mittelfristig wirksame Maßnahmen ( EnSimiMaV ). Sie schreibt für Gebäude mit Gasheizung eine Heizungsoptimierung und, in größeren Gebäuden, auch einen hydraulischen Abgleich vor. Diese Anforderungen werden ab September 2024 im Gebäudeenergiegesetz fortgeführt und gelten dann nur noch für Gebäude mit mehr als 6 Wohnungen. Nähere Informationen finden Sie bei der Energiewechsel-Kampagne des Bundesministereriums für Wirtschaft und Kilimaschutz. Weitere Informationen finden Sie auf unseren UBA -Themenseiten: Energiesparende Gebäude Energiesparen im Haushalt Mehr Klimaschutz mit einer neuen Heizung
Das Projekt "Aufbereitung schadstoffbelasteter Schlaemme,Staeube und Erden mittels 'Druckelektroosmose'" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Ilmenau, Fachgebiet Elektrowärme durchgeführt.
Das Projekt "Energiebedarf und CO2-Emissionen industrieller Prozesswaermeverfahren" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hannover, Institut für Elektrowärme durchgeführt. Vergleich konkurrierender industrieller Prozesswaermeverfahren (elektrisch und brennstoffbeheizt) im Hinblick auf den Primaerenergiebedarf und die CO2-Emission. Hierzu wurden fuer verschiedene Endenergietraeger Prozesskettenanalysen durchgefuehrt, um den mit dem Einsatz dieses Energietraegers verbundenen Primaerenergiebedarf und die CO2-Emissionen zu ermitteln. Im Rahmen einer Literaturstudie wurde der Endenergiebedarf verschiedener Prozesswaermeverfahren ermittelt und auf den Primaerenergiebedarf und die CO2-Emission zurueckgefuehrt. Die Ergebnisse zeigen, dass entgegen vielfach geaeusserter Meinungen die elektrische Energie ressourcenschonend und oekologisch vorteilhaft zur Bereitstellung von Prozesswaerme genutzt werden kann.
Das Projekt "Automatische Fernueberwachung betriebstechnischer Anlagen von oeffentlichen Gebaeuden" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hannover, Institut für Elektrowärme durchgeführt. Ziel: Entwicklung von Verfahren zur wirtschaftlichen Realisierung einer zentralen kontinuierlichen Ueberwachung betriebstechnischer Anlagen. Vorgehen: Konzipierung und Realisierung einer kontinuierlichen Datenerfassung und -uebertragung. Entwicklung von Strategien zur automatischen Bewertung von Abweichungen zwischen prognostizierten und erfassten Betriebsdaten. Ergebnis: Automatisches System zur Detektion unwirtschaftlicher oder fehlerhafter Betriebszustaende. Datenbasis zur umfangreichen Analyse des Betriebsverhaltens. Einsparung wertvoller Ressourcen durch wirtschaftlichen Anlagenbetrieb.
Das Projekt "TP13: Anwendungsbereich hochbelastbare Böden mit Heizfunktion" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von STL Böden+Design GmbH durchgeführt. Ziel des Teilvorhabens ist es aus dem bereits erfolgreich abgeschlossenen Teilvorhaben C3-V4.14-V ' Anwendungsbereich hochbeständige Böden mit Heizfunktion ' ,die gewonnen Erkenntnisse in praxisgerechte Breitenanwendungen zu überführen. Hierfür wird die Fa. STL Böden+Design GmbH Konzepte zur Planung und Realisierung von großflächigen Breitanwendungen erstellen. Konkret sollen, auf bereits durchgeführte Prüfungen und Testversuche aus dem Teilvorhabens, C3 V4.14V, weitergehende, vertiefende und spezielle Prüfungen für den Anwendungsfall - beheizbare und hochbelastbare Außenflächen im Flughafenbereich, durchgeführt werden. Idealerweis ist die geplante Konstruktion auf Grund der extrem dünn ausführbaren Carbonbetonschicht für die Nachrüstung oder Sanierung von vorhandenen Betonflächen als statisch wirksamen Aufbeton ausführbar. Erste Abschätzungen haben ergeben, dass ein solcher Bodenbelag mit einer integrierten, elektrisch betriebenen, flächenhaften Heizung trotz des anfallenden Stromverbrauchs ein beträchtliches Einsparpotential von Ausfall,- Unterhaltungs- und Räumungskosten bietet. Weiteres Ziel im Teilvorhabens ist, mit den Partnern innerhalb des Verbundprojektes in thematisch verwandten Bereichen eng zusammenzuarbeiten sowie auf das Wissen der Basisprojekte zurückzugreifen, um durch den Wissensaustausch schnell brauchbare Ergebnisse erzielen zu können. Durch den Austausch wird auch die eigene Kompetenz in das Gesamtprojekt eingebracht, um dessen erfolgreichem Verlauf mitzugestalten.
Das Projekt "WIR!: Konfigurator basierte Produktionslinie individueller textiler Fahrzeugheizungen für die E-Mobiliät" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Köstler GmbH durchgeführt. Textile elektrische Heizungen werden seit vielen Jahren von der Wärmedecke, elektrisch beheizter Unterwäsche bis hin zu und Sitzheizung in Fahrzeugen auf dem Markt angeboten. Die Herausforderung bei der Konstruktion textiler Heizungen besteht in der punktuellen oder aus zwei Leiterbahnen bestehenden extrem niederohmigen Einspeisung des Heizstromes mit einer Heizleistung von 50-1000 W/m2. Durch höhere Spannungen verringern sich zwar die Heizströme. In vielen Applikationen werden aus Gründen der Sicherheit jedoch Kleinspannungen gefordert. In Fahrzeugsitzen werden die textilen Heizungen mit der 12 V Boardspannung betrieben, was in Heizströme von 7A - 15 A resultiert. Bei der Einkopplung solcher Ströme erwärmt sich die Kontaktstelle deutlich über die gewünschte Heiztemperatur. Dies schädigt die Kontaktierung und führt zur Ausbildung von gefährlichen Hot-Spots. In den Letzten Jahren sind Heizstrukturen entwickelt worden, die die Kundenwünsche berücksichtigen. Die Firma Embro GmbH bietet eine solche sticktechnische Lösung an. Diese ist jedoch deutlich aufwendiger als geLASERte Strukturen. In allen Fällen wird die Heizung mit Hilfe einer CAD-Software ingenieurtechnisch angepasst. Im Rahmen des vorliegenden entwickelt das TITV Greiz, basierend auf eigenen Schutzrecht DE 10 2016 117 255 A1, die entsprechenden Algorithmen, mit denen aus den im Konfigurator erfassten vorgaben benötige ingenieurtechnische Anpassung automatisch und ohne die zusätzliche Bearbeitung mit einer CAD-Software erfolgen kann, so dass die Daten direkt an den LASER in der Fertigungsanlage übergeben werden können. Dieser Verfahrensansatz wird anschließend softwareseitig vom Projektpartner Flyacts vom Konfigurator über die algorithmusgestützte Software, bis hin zur Übergabe der maschinenlesbaren Daten umgesetzt. Die daraus resultierende digitale Fertigungslinie wird im Rahmen des vorliegenden Forschungsvorhabens eHeatDigiLine bei der Fa. Köstler realisiert.
Das Projekt "Konfigurator basierte Produktionslinie individueller textiler Fahrzeugheizungen für die E-Mobiliät; TP2:" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Flughafen München GmbH durchgeführt. Textile elektrische Heizungen werden seit vielen Jahren von der Wärmedecke, elektrisch beheizter Unterwäsche bis hin zu und Sitzheizung in Fahrzeugen auf dem Markt angeboten. Die Herausforderung bei der Konstruktion textiler Heizungen besteht in der punktuellen oder aus zwei Leiterbahnen bestehenden extrem niederohmigen Einspeisung des Heizstromes mit einer Heizleistung von 50-1000 W/m2. Durch höhere Spannungen verringern sich zwar die Heizströme. In vielen Applikationen werden aus Gründen der Sicherheit jedoch Kleinspannungen gefordert. In Fahrzeugsitzen werden die textilen Heizungen mit der 12 V Boardspannung betrieben, was in Heizströme von 7A - 15 A resultiert. Bei der Einkopplung solcher Ströme erwärmt sich die Kontaktstelle deutlich über die gewünschte Heiztemperatur. Dies schädigt die Kontaktierung und führt zur Ausbildung von gefährlichen Hot-Spots. In den Letzten Jahren sind Heizstrukturen entwickelt worden, die die Kundenwünsche berücksichtigen. Die Firma Embro GmbH bietet eine solche sticktechnische Lösung an. Diese ist jedoch deutlich aufwendiger als geLASERte Strukturen. In allen Fällen wird die Heizung mit Hilfe einer CAD-Software ingenieurtechnisch angepasst. Im Rahmen des vorliegenden entwickelt das TITV Greiz, basierend auf eigenen Schutzrecht DE 10 2016 117 255 A1, die entsprechenden Algorithmen, mit denen aus den im Konfigurator erfassten vorgaben benötige ingenieurtechnische Anpassung automatisch und ohne die zusätzliche Bearbeitung mit einer CAD-Software erfolgen kann, so dass die Daten direkt an den LASER in der Fertigungsanlage übergeben werden können. Dieser Verfahrensansatz wird anschließend softwareseitig vom Projektpartner FLYACTS vom Konfigurator über die algorithmusgestützte Software, bis hin zur Übergabe der maschinenlesbaren Daten umgesetzt. Die daraus resultierende digitale Fertigungslinie wird im Rahmen des vorliegenden Forschungsvorhabens eHeatDigiLine bei der Fa. Köstler realisiert.
Das Projekt "Konfigurator basierte Produktionslinie individueller textiler Fahrzeugheizungen für die E-Mobiliät; TP1:" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Köstler GmbH durchgeführt. Textile elektrische Heizungen werden seit vielen Jahren von der Wärmedecke, elektrisch beheizter Unterwäsche bis hin zu und Sitzheizung in Fahrzeugen auf dem Markt angeboten. Die Herausforderung bei der Konstruktion textiler Heizungen besteht in der punktuellen oder aus zwei Leiterbahnen bestehenden extrem niederohmigen Einspeisung des Heizstromes mit einer Heizleistung von 50-1000 W/m2. Durch höhere Spannungen verringern sich zwar die Heizströme. In vielen Applikationen werden aus Gründen der Sicherheit jedoch Kleinspannungen gefordert. In Fahrzeugsitzen werden die textilen Heizungen mit der 12 V Boardspannung betrieben, was in Heizströme von 7A - 15 A resultiert. Bei der Einkopplung solcher Ströme erwärmt sich die Kontaktstelle deutlich über die gewünschte Heiztemperatur. Dies schädigt die Kontaktierung und führt zur Ausbildung von gefährlichen Hot-Spots. In den Letzten Jahren sind Heizstrukturen entwickelt worden, die die Kundenwünsche berücksichtigen. Die Firma Embro GmbH bietet eine solche sticktechnische Lösung an. Diese ist jedoch deutlich aufwendiger als geLASERte Strukturen. In allen Fällen wird die Heizung mit Hilfe einer CAD-Software ingenieurtechnisch angepasst. Im Rahmen des vorliegenden entwickelt das TITV Greiz, basierend auf eigenen Schutzrecht DE 10 2016 117 255 A1, die entsprechenden Algorithmen, mit denen aus den im Konfigurator erfassten vorgaben benötige ingenieurtechnische Anpassung automatisch und ohne die zusätzliche Bearbeitung mit einer CAD-Software erfolgen kann, so dass die Daten direkt an den LASER in der Fertigungsanlage übergeben werden können. Dieser Verfahrensansatz wird anschließend softwareseitig vom Projektpartner Flyacts vom Konfigurator über die algorithmusgestützte Software, bis hin zur Übergabe der maschinenlesbaren Daten umgesetzt. Die daraus resultierende digitale Fertigungslinie wird im Rahmen des vorliegenden Forschungsvorhabens eHeatDigiLine bei der Fa. Köstler realisiert.
Das Projekt "Konfigurator basierte Produktionslinie individueller textiler Fahrzeugheizungen für die E-Mobiliät; TP3:" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e.V. durchgeführt. Textile elektrische Heizungen werden seit vielen Jahren von der Wärmedecke, elektrisch beheizter Unterwäsche bis hin zu und Sitzheizung in Fahrzeugen auf dem Markt angeboten. Die Herausforderung bei der Konstruktion textiler Heizungen besteht in der punktuellen oder aus zwei Leiterbahnen bestehenden extrem niederohmigen Einspeisung des Heizstromes mit einer Heizleistung von 50-1000 W/m2. Durch höhere Spannungen verringern sich zwar die Heizströme. In vielen Applikationen werden aus Gründen der Sicherheit jedoch Kleinspannungen gefordert. In Fahrzeugsitzen werden die textilen Heizungen mit der 12 V Boardspannung betrieben, was in Heizströme von 7A - 15 A resultiert. Bei der Einkopplung solcher Ströme erwärmt sich die Kontaktstelle deutlich über die gewünschte Heiztemperatur. Dies schädigt die Kontaktierung und führt zur Ausbildung von gefährlichen Hot-Spots. In den Letzten Jahren sind Heizstrukturen entwickelt worden, die die Kundenwünsche berücksichtigen. Die Firma Embro GmbH bietet eine solche sticktechnische Lösung an. Diese ist jedoch deutlich aufwendiger als geLASERte Strukturen. In allen Fällen wird die Heizung mit Hilfe einer CAD-Software ingenieurtechnisch angepasst. Im Rahmen des vorliegenden entwickelt das TITV Greiz, basierend auf eigenen Schutzrecht DE 10 2016 117 255 A1, die entsprechenden Algorithmen, mit denen aus den im Konfigurator erfassten Vorgaben benötige ingenieurtechnische Anpassung automatisch und ohne die zusätzliche Bearbeitung mit einer CAD-Software erfolgen kann, so dass die Daten direkt an den LASER in der Fertigungsanlage übergeben werden können. Dieser Verfahrensansatz wird anschließend softwareseitig vom Projektpartner Flyacts vom Konfigurator über die algorithmusgestützte Software, bis hin zur Übergabe der maschinenlesbaren Daten umgesetzt. Die daraus resultierende digitale Fertigungslinie wird im Rahmen des vorliegenden Forschungsvorhabens eHeatDigiLine bei der Fa. Köstler realisiert.
Das Projekt "Hamburg Electric Autonomous Transportation (HEAT)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation durchgeführt. Gegenstand des Projektes ist die Entwicklung eines Konzeptes für vollautomatisierte bzw. autonom fahrende elektrische Kleinbusse im Öffentlichen Personennahverkehr und seine Umsetzung in der HafenCity in Hamburg. Der Probebetrieb ist dabei in drei Umsetzungsstufen gegliedert, die sukzessive wachsende Anforderungen an die Funktionalität der Fahrzeuge wie auch an die Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems stellen. Dieses gilt sowohl für die Kommunikation zwischen den autonomen Fahrzeugen und anderen Verkehrsteilnehmern wie auch die zentrale und dezentrale Infrastruktur. Dazu werden die aus technischer wie verkehrsrechtlicher Sicht relevanten Anforderungen an die Steuerung und Überwachung des Gesamtsystems ermittelt und mit den zuständigen Instanzen in Hamburg abgestimmt. Entsprechend der daraus abgeleiteten Vorgaben werden im Fahrzeug, bei der Infrastruktur sowie der zentralen Leittechnik, die notwenigen Systeme und Schnittstellen installiert, die einen sicheren Betrieb erwarten lassen. Des Weiteren werden Geschäftsmodelle für einen künftigen Einsatz in anderen regionalen Feldern sowie weiteren Mobilitätsangeboten evaluiert.
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