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Beispiele – Sanierung im 60:40-Freistellungsverfahren

Bild: Lünser Elektrokohle Lichtenberg Im Jahr 1901 gründete die Firma Gebrüder Siemens & Co. eine Produktionsstätte, die 1928 als Siemens-Planiawerke AG, ab 1954 als Elektrokohle Lichtenberg in der Herzbergstraße eine breite Palette an Produkten aus Kohle und Graphit herstellte. Weitere Informationen Bild: Horn & Müller, Berlin Filterwerke Berlin Durch den Umgang mit Lösemitteln entstanden Schädigung vor allem der Bodenluft sowie des Grundwassers. Im Zeitraum zwischen 1991 und 1997 erfolgten umfangreiche Untersuchungen in den beiden genannten Kompartimenten zum Zwecke der Gefährdungsabschätzung und Sanierungsvorbereitung. Weitere Informationen Bild: Tauw GmbH Funkwerk Köpenick Durch die ab 1996 durchgeführten umfangreichen Boden-, Bodenluft- und Grundwasseruntersuchungen sind Boden- und Grundwasserbelastungen und untergeordnete Bodenluftverunreinigungen am Standort festgestellt worden. Hauptkontaminanten im Boden sind Schwermetalle und MKW. Weitere Informationen Bild: ARGUS Gummiwerke Berlin Der in Friedrichshain gelegene Standort der ehemaligen Gummiwerke Berlin wurde seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis 2011 für die Gummiherstellung industriell genutzt. Infolge des produktionsspezifischen Umgangs mit LCKW bzw. BTEX kam es in der Vergangenheit zu erheblichen Untergrundverunreinigungen Weitere Informationen VEB Isokond Zwischen 1904 und 1990 wurden am Standort Produkte der Elektroindustrie, im Wesentlichen Kondensatoren, hergestellt. Seit 2000 wurden auf dem Gelände umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Weitere Informationen Bild: Kobert & Partner Knorr-Bremse Auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Bremsenwerkes wurde 1923 mit der Produktion von Zubehörteilen begonnen. In den letzten Kriegs- bzw. frühen Nachkriegsjahren sind hier erhebliche Mengen an LCKW, die in der Produktion als Entfettungsmittel eingesetzt wurden, in das Grundwasser gelangt. Weitere Informationen Bild: SenSW Polymant Berlin Zunächst als Färberei genutzt, entstand 1880 am Standort einschließlich benachbarter Grundstücke die "AG für Anilinfabrikation", später Aceta, die ab 1920 in die IG Farben aufging. 1991 sind erhebliche Boden- und Grundwasserbelastungen am Standort festgestellt worden. Weitere Informationen Bild: IUP, Berlin Stralauer Glashütte Im Zuge der über einhundertjährigen industriellen Nutzung des Grundstücks wurden in erheblichem Umfang Schadstoffe in den Untergrund eingetragen. Die Bodenverunreinigungen konzentrieren sich auf lokale Belastungsschwerpunkte. Weitere Informationen WSSB Verkehrstechnik Auf dem Produktionsstandort wurden seit 1890 überwiegend eisenbahntechnische und elektrotechnische Ausrüstungen produziert. Infolge des produktionsspezifischen Umgangs mit leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen (LCKW) war es zu Schadstoffeinträgen im Boden und ins Grundwasser gekommen. Weitere Informationen

Ressourceneffizienz im Fokus: Wünsch besucht Flammschutz-Spezialisten ICL-IP in Bitterfeld-Wolfen

Die Umweltallianz Sachsen-Anhalt feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Ein Unternehmen, das sich seit dem Jahr 2000 in der Allianz engagiert, ist die ICL-IP Bitterfeld GmbH. Am Montag hat Energie-Staatssekretär Thomas Wünsch das Unternehmen an seinem Standort in Bitterfeld-Wolfen besucht, um das langjährige Engagement in der Allianz zu würdigen und sich mit der Geschäftsleitung über das Thema nachhaltige Produktion auszutauschen. Wichtige Weichen hierfür hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren bereits gestellt. „ICL-IP Bitterfeld ist in der Umweltallianz ein Mitglied der ersten Stunde und zeigt beispielhaft auf, wie ressourceneffiziente Produktion erfolgreich umgesetzt werden kann. Das Unternehmen ist damit zugleich ein toller Botschafter der nunmehr seit 25 Jahren bestehenden Umweltallianz des Landes“, erklärte Wünsch. „Unternehmen wie ICL-IP Bitterfeld tragen nicht nur zur Innovationskraft und zum Wohlstand unseres Landes bei, sondern zeigen auch, dass wirtschaftlicher Erfolg und nachhaltiges Handeln Hand in Hand gehen können.“ Am Standort Bitterfeld stellt ICL-IP Flammschutzmittel auf Phosphorbasis her, die in Schäumen sowie Kunststoffen, vor allem in der Bauindustrie im Bereich Gebäudeisolierung, im Möbel- und Fahrzeugbau etwa für Polster und der Elektronikindustrie zum Einsatz kommen. Bereits seit Mitte der 1990er Jahre hat das Unternehmen immer wieder in Projekte zur Ressourceneffizienz investiert. Unter anderem betreibt das Unternehmen ein DIN-zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Über die Jahre konnte der Wasserverbrauch um 80 Prozent, das Abfallaufkommen um 45 Prozent gesenkt werden. Aktuell investiert das Unternehmen in eine Photovoltaik-Anlage, die mit einer Leistung von 750 Kilowattstunden in Zukunft einen Großteil des Strombedarfs in der Produktion decken soll. Die Anlage soll noch im Dezember in Betrieb gehen. Mit seinen Mitarbeitenden engagiert sich das Unternehmen aber auch im Naturschutz, darunter beim Bau von Krötenzäunen, Pflanzen von Linden für Bieber, sowie dem Beräumen von Heidekraut in der Dübener Heide. „Wir als Unternehmen der chemischen Industrie haben die Verpflichtung, auf unsere Umwelt und unsere Mitmenschen besonders zu achten. Umweltschutz und Ressourcenschonung ist nicht nur eine Kennzahl, es wird bei uns tagtäglich gelebt und ist in unserer DNA verankert“, betonte Denis Przybylski, Geschäftsführer der ICL-IP Bitterfeld GmbH. Die Umweltallianz Sachsen-Anhalt wurde am 14. Juni 1999 gegründet und hat inzwischen mehr als 200 Partner. Sie alle verbindet der besondere Einsatz für den Umweltschutz, der über gesetzliche Verpflichtungen hinausgeht. Die Bandbreite der Unternehmen reicht dabei von der Metallbranche über die Abfall-, Energie- und Ernährungswirtschaft über die Pharmaindustrie bis zum Handwerk. Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Mastodon und X

Sozio-ökonomische Folgenabschätzung zum Projektionsbericht 2024

Die sozio-ökonomische Folgenabschätzung des Projektionsberichts 2024 vergleicht das Mit-weiteren-Maßnahmen-Szenario (MWMS) mit dem Mit-Maßnahmen-Szenario (MMS) hinsichtlich Investitionsbedarf, Kosteneinsparungen und gesamtwirtschaftlicher Auswirkungen. Analysiert werden Veränderungen in den Sektoren Energie, Industrie, Gebäude und Verkehr, ergänzt durch die Abschätzung von Arbeitsmarkteffekten sowie durch die Verteilungsanalyse der Instrumentenwirkungen auf verschiedene Haushaltsgruppen in den Sektoren Gebäude und Verkehr.Die Studie zeigt, dass im MWMS zusätzliche Investitionen in Gebäudehüllen, erneuerbare Heiztechnologien, Energiespeicher und elektrische Fahrzeuge erforderlich sind. Diese Investitionen bieten positive gesamtwirtschaftliche Effekte und stärken das BIP, während sie zugleich eine höhere Nachfrage nach Arbeitskräften, insbesondere in der Gebäudesanierung und Elektromobilität, schaffen.Die Verteilungsanalyse weist darauf hin, dass gerade im Bereich der Sanierung die bestehenden Förderprogramme oft noch nicht ausreichen, damit diese sich, insbesondere für einkommensschwache Haushalte, lohnen.

Wirtschaftsorganisationen (Sachsen-Anhalt)

www.magdeburg.ihk.de Industrie- und Handelskammer Magdeburg www.halle.ihk.de Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau www.hwk-magdeburg.de Handwerkskammer Magdeburg www.hwkhalle.de Handwerkskammer Halle www.ing-net.de Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt st.enterprise-europe-germany.de Enterprise Europe Network Sachsen-Anhalt www.avw-sachsen-anhalt.de Allgemeiner Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt www.aw-sa.de Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände Sachsen-Anhalt e. V. (AWSA) www.nordostchemie.de Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V. www.adk-verband.de Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) e.V. www.bgv-vdz.de Baugewerbe-Verband Sachsen-Anhalt www.bauindustrie-ssa.de Bauindustrieverband Sachsen/Sachsen-Anhalt e.V www.freie-berufe-sachsen-anhalt.de Landesverband der Freien Berufe Sachsen-Anhalt e.V www.lvga-s-a.de Landesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen  Sachsen-Anhalt e.V. www.lvme.org Landesverband Metall-, Elektroindustrie und industrienaher Dienstleistungen Sachsen-Anhalt e. V. www.vme.org Verband der Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt e. V. www.vitm.org Verband der IT- und Multimediaindustrie Sachsen-Anhalt e. V. www.adk-verband.de Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) e.V. www.bgv-vdz.de Baugewerbe-Verband Sachsen-Anhalt www.bauindustrie-ssa.de Bauindustrieverband Sachsen/Sachsen-Anhalt e.V www.freie-berufe-sachsen-anhalt.de Landesverband der Freien Berufe Sachsen-Anhalt e.V. www.lvga-s-a.de Landesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen  Sachsen-Anhalt e.V. www.vks-kalisalz.de VKS - Verband der Kali- und Salzindustrie  e. V. www.vdi.de Verein Deutscher Ingenieure e. V., Landesvertretung Sachsen-Anhalt www.vdew-online.de Verband der Ernährungswirtschaft Niedersachsen/Bremen/Sachsen-Anhalt e.V.

Umweltrisiken und -auswirkungen in globalen Lieferketten deutscher Unternehmen - Branchenstudie Elektronikindustrie

Die vorliegende Studie bietet Unternehmen der deutschen Elektronikindustrie und deren ⁠ Stakeholder ⁠ eine Orientierung zu bedeutenden Umweltauswirkungen entlang der Lieferketten. Sie soll Unternehmen bei der Umsetzung umweltbezogener Sorgfaltspflichten und des Umweltmanagements in global verzweigten Lieferketten unterstützen. Die Studie enthält eine modellbasierte Analyse der Lieferketten zur Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen und elektrischen Ausrüstungen für die Umweltthemen Treibhausgase, Luftschadstoffe, Fläche, Wasser, wassergefährdende Stoffe und Abfälle. Die Herstellung von Halbleiterchips sowie der Abbau und die Aufbereitung von Kupfer, Gold und Zinn werden vertieft betrachtet. Auf Grundlage der Analyseergebnisse formulieren die Autor*innen Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen. Veröffentlicht in Texte | 132/2023.

Stellenausschreibung ETD 12032024_Br

Stellenausschreibung Im Landeseichamt Sachsen-Anhalt, im eichtechnischen Dienst in Halle (Saale), ist die Stelle einer technischen Mitarbeiterin/eines technischen Mitarbeiters im Eichdienst (m/w/d) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Dem Landeseichamt Sachsen-Anhalt mit Sitz in Halle (Saale) obliegt unmittelbar der Vollzug der Rechtsvorschriften auf dem Gebiet des Eichwesens im Land Sachsen-Anhalt. Das Landeseichamt Sachsen-Anhalt schützt sowohl private als auch gewerbliche Verbraucher beim Erwerb messbarer Güter und Dienstleistungen. Zu den Hauptaufgaben zählt u.a. die Eichung von eichpflichtigen Messgeräten im Handel, im Straßenverkehr und im Umweltschutz. Die Aufgaben der zu besetzenden Stelle umfassen insbesondere folgende Tätigkeiten: Eichung von elektronischen und elektromechanischen Handelswaagen bis 3.000 kg, messtechnische Prüfung von Wegstreckenzählern und Taxametern im Rahmen der Eichung bzw. Konformitätsbewertung, Prüfung von Gebrauchsnormalen und Eichung von Handelsgewichten, Eichung von Reifendruckmessgeräten, Eichung von Messanlagen für Flüssigkeiten bis 32 mm Anschlussweite. Voraussetzungen:  Abschlussprüfungals staatlich Metallverarbeitungbzw. geprüfter Elektrotechnik Techniker oder in einerFachrichtungder Meisterprüfung(Handwerks-oder Industriemeister) in einem Beruf der Metallverarbeitung oder des Elektrohandwerks bzw. der Elektroindustrie und förderliche Berufserfahrung, alternativ können Sie gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen im entsprechenden Berufsbild mit Berufserfahrung nachweisen,  nachgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit Prüf- bzw. Messmitteln und Prüf- bzw. Messverfahren der MSR-Technik, anwendungsbereite EDV-Kenntnisse (MS Office-Anwendungen), Bereitschaft zur Absolvierung einer 3-monatigen Ausbildung an der Deutschen Akademie für Metrologie und erfolgreicher Abschluss, Führerschein Klasse B, Bereitschaft zur Außendiensttätigkeit. Darüber hinaus werden erwartet:  hohe Kommunikations-, Kooperations- und Teamfähigkeit sowie ein hohes Maß an Flexibilität, körperlicher Belastbarkeit und Einsatzbereitschaft, selbständiges und sorgfältiges Arbeiten und sicheres, freundliches, aber bestimmtes Auftreten, Durchsetzungsvermögen. Wir bieten:  einen modern ausgestatteten Arbeitsplatz mit interessanten Tätigkeiten und eine kollegiale Arbeitsatmosphäre in einem dynamischen und motivierten Team,  familienfreundliche, flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit) bzw. die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung,  Urlaubsanspruch von 30 Arbeitstagen pro Kalenderjahr bei einer Kalenderwoche mit fünf Arbeitstagen, eine Jahressonderzahlung, eine zusätzliche betriebliche Altersvorsorge (VBL) für Tarifbeschäftigte, ein breites Spektrum an bedarfsorientierten Weiterbildungsmöglichkeiten, eine aktive Förderung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, einen Arbeitsplatz in zentraler Lage und in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes Halle (Saale) Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Der Arbeitsplatz ist nach Entgeltgruppe 6 TV-L bewertet. Die Eingruppierung in diese Entgeltgruppe erfolgt abhängig von der Erfüllung der tariflichen, persönlichen und sonstigen Voraussetzungen. Es ist zu allen Voraussetzungen Stellung zu nehmen. Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Ihre ausführliche Bewerbung, mit Lebenslauf und aussagefähigen Unterlagen (Zeugnisse, Beurteilungen, sonstige Unterlagen) zum Nachweis der genannten Voraussetzungen, senden Sie bitte bis zum 05.04.2024 an den: Direktor des Landeseichamtes Sachsen-Anhalt Postfach 200836 06009 Halle (Saale) oder per Mail an bewerbung@leahal.mw.sachsen-anhalt.de Nähere Auskünfte erhalten Sie im Landeseichamt unter (0345) 2111-404 (Herr Dr. Breier) oder (0345) 2111-402 (Frau Ernst). Kosten, die aus Anlass der Bewerbung und Vorstellung entstehen, werden nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Anderenfalls werden sie nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet. Ihre personenbezogenen Daten werden gemäß der "Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG" im erforderlichen Umfang verarbeitet und gespeichert. Zum Inhalt und Umfang der gespeicherten Daten sowie zur Person des Verantwortlichen und des Datenschutzbeauftragten und zur Wahrung Ihres Rechts auf Auskunft, Berichtigung, Einschränkung, Löschung und Sperrung einzelner personenbezogener Daten sowie zu Ihrem Recht auf Widerruf Datenschutzaufsichtsbehörde https://landeseichamt.de. und Widerspruch, informieren Sie Ihrem sich Beschwerderecht bitte auf unserer bei der Homepage

Arbeitshilfen: Umweltrisiken in globalen Lieferketten aufdecken

Arbeitshilfen: Umweltrisiken in globalen Lieferketten aufdecken Gerade für mittelständische Unternehmen ist die systematische Lieferkettenanalyse und Umweltrisikobewertung herausfordernd. Das Umweltbundesamt (UBA) ließ deshalb die globalen Lieferketten der deutschen Automobil-, der Elektronikindustrie und des Maschinenbaus untersuchen. Die Erkenntnisse bieten Orientierung und unterstützen bei der Umsetzung von Sorgfaltspflichten in der Lieferkette. Von Unternehmen wird erwartet, dass sie die Umweltauswirkungen in ihren Liefer- und Wertschöpfungsketten bewerten und angemessene Maßnahmen ergreifen, um diese gänzlich zu vermeiden, zu mindern oder wiedergutzumachen. Häufig ist in der Praxis aber unklar, auf welchen Lieferkettenstufen und in welchen Ländern relevante Umweltauswirkungen auftreten. Das ⁠ UBA ⁠ lässt vor diesem Hintergrund die Umwelthotspots in den globalen Lieferketten ausgewählter deutscher Branchen untersuchen. Dirk Messner, Präsident des UBA: „Wir können den dringend notwendigen Umwelt- und ⁠ Klimaschutz ⁠ in globalen Lieferketten nicht als lästige Bürokratie abtun, sondern müssen stärker ins Handeln kommen. Die nun erschienen Studien unterstützen Unternehmen dabei.“ In einem ersten Projektabschnitt wurden drei deutsche Branchen untersucht: Automobilindustrie Maschinenbau Elektronikindustrie . Die Studien beruhen auf einer modellbasierten Analyse der Lieferketten der jeweiligen Branche. Betrachtet wurden die Umweltthemen Treibhausgase, Wasser, Fläche, Luftschadstoffe, wassergefährdende Stoffe und Abfälle. Auch die Querbeziehungen zu Menschenrechtsverletzungen, die sich aus den Umweltauswirkungen ergeben können, wurden in den Blick genommen. In Fokuskapiteln werden die Lieferketten spezieller Komponenten und Rohstoffe beschrieben. Für die Automobilindustrie wurden beispielsweise Traktionsbatterien und die für die Herstellung nötigen Rohstoffe (zum Beispiel Kobalt, Kupfer, Lithium und Nickel), die Karosserie (Eisten/Stahl) und Reifen (Kautschuk) genauer betrachtet. Beim Maschinenbau lag ein zusätzlicher Fokus auf den Rostoffen Aluminium und Vanadium sowie auf der Galvanisierung und Legierung von Metallen. Für die Elektronikindustrie wurden die Produktion von Halbleiterchips untersucht und die Rohstoffe Gold, Zinn und Kupfer näher betrachtet. Über diese drei Branchen hinweg zeigt sich, dass ein Großteil der Umweltauswirkungen in tieferen Lieferkettenstufen liegt, während die Wertschöpfung vornehmlich in der Branche selbst und bei den direkten Lieferanten entsteht. Oft sind schädliche Emissionen mit der Nutzung fossiler Energieträger verbunden, so dass die Umstellung auf eine Strom- und Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energien wesentlich zum Umwelt- und Klimaschutz in den Lieferketten beiträgt. Mit Blick auf den Flächenverbrauch und damit zusammenhängend auch die Auswirkungen auf Ökosysteme, sind vorrangig die Landwirtschaft und auch der Bergbau am Anfang der Lieferketten relevant. Die Studien zeigen, dass Unternehmen die gesamten Lieferketten bis zur Rohstoffgewinnung in den Blick nehmen und Maßnahmen dort konzentrieren sollten, wo die größten Umwelt- und Klimaschutzpotenziale liegen. Neben direkter Kooperation mit den Akteuren in der Lieferkette, haben Unternehmen wesentliche Hebel zur Reduzierung von Umweltrisiken im Produktdesign und der Beschaffung. Die Studien formulieren vor diesem Hintergrund entsprechende Maßnahmenvorschläge, z.B. zur Einrichtung eines nachhaltigen Lieferkettenmanagements im Unternehmen, zur Durchführung von Pilotprojekten in die Lieferkette oder zur Unterstützung von Lieferanten bei der Einführung von Umweltstandards. Im kommenden Jahr werden Studien zu weiteren Branchen erscheinen, unter anderem zur chemisch-pharmazeutischen und zur lebensmittelverarbeitenden Industrie. Die Projektergebnisse mit weiteren Studien, u.a. zur chemisch-pharmazeutischen und lebensmittelverarbeitenden Industrie sowie dem Bausektor finden Sie im UBA-Websiteartikel zum Thema.

Umweltrisiken und -auswirkungen in globalen Lieferketten deutscher Unternehmen

Die Studie untersucht Risiken von negativen Umweltauswirkungen entlang der globalen Lieferketten der deutschen Elektronikindustrie. Sie soll Unternehmen der Branche bei der Umsetzung umweltbezogener Sorgfaltspflichten in ihren Lieferketten unterstützen. Die Analyse basiert auf einer erweiterten multiregionalen Input-Output-Modellierung, ergänzt um Literaturrecherchen zum ausgewählten Fokusthema Halbleiterchips. Die Ergebnisse werden geografisch, sektoral und nach Lieferkettenstufe aufbereitet und umfassen die Umweltthemen Treibhausgase, Luftschadstoffe, Fläche, Wasser, wassergefährdende Stoffe sowie Abfälle. Halbleiterchips werden als ausgewählte Fokuskomponente entlang ihrer Lieferkette von der Rohstoffgewinnung (ausgewählte Rohstoffe: Kupfer, Gold, Zinn) bis zur Fertigung vertieft betrachtet. Die Studie zeigt zudem exemplarisch Zusammenhänge zwischen Risiken von negativen Auswirkungen auf die Umwelt und Menschenrechte auf. Auf Grundlage der Analyseergebnisse der Studie werden Ansatzpunkte und Maßnahmen zur Minderung von Umweltrisiken und zur Umsetzung umweltbezogener Sorgfaltspflichten formuliert. Quelle: Forschungsbericht

Gewässergüte (Chemie) 1991

Im Zuge der industriellen Entwicklung hat die Einleitung von Schadstoffen in die Gewässer immens zugenommen. Neben ihrem Vorkommen im Wasser findet eine fortwährende Anreicherung der Gewässerböden mit Schadstoffen, wie z.B. Schwermetallen und Chlorierten Kohlenwasserstoffen, statt. Ablagerung im Sediment Im Stoffkreislauf eines Gewässers bilden die Sedimente ein natürliches Puffer- und Filtersystem, das durch Strömung, Stoffeintrag/-transport und Sedimentation starken Veränderungen unterliegt. Die im Ballungsraum Berlin vielfältigen Einleitungen, häusliche und industrielle Abwässer, Regenwasser u.a. fließen über die innerstädtischen Wasserwege letztlich vorwiegend in die Unterhavel. Die seenartig erweiterte Unterhavel mit ihrer niedrigen Fließgeschwindigkeit bietet ideale Voraussetzungen dafür, daß sich die im Wasser befindlichen Schwebstoffe hier auf dem Gewässergrund absetzen (sedimentieren). Für die Beurteilung der Qualität des gesamten Ökosystems eines Gewässers kommt daher zu den bereits seit Jahren analysierten Wasserproben immer stärker auch der Analyse der Sedimente besondere Bedeutung zu. Sedimentuntersuchungen spiegeln gegenüber Wasseruntersuchungen unabhängig von aktuellen Einträgen die langfristige Gütesituation wider und stellen damit eine wesentlich bessere Vergleichsgrundlage mit anderen Fließgewässern dar. Während bei Wasseruntersuchungen eine klare Abgrenzung zwischen dem echten Schwebstoffgehalt und einem zeitweiligen Auftreten von Schwebstoffen durch aufgewirbelte Sedimentanteile nicht möglich ist, bieten sich Sedimente als nicht oder nur gering durch unerwünschte Einflüsse beeinträchtigtes Untersuchungsmedium an. Die im Gewässer befindlichen Schweb- und Sinkstoffe mineralischer und organischer Art sind in der Lage, Schadstoffpartikel anzulagern (Adsorption). Die auf dem Grund eines Gewässers abgelagerten Schweb- und Sinkstoffe, die Sedimente, bilden somit das Reservoir für viele schwerlösliche und schwerabbaubare Schad- und Spurenstoffe. (Schad-)Stoffe werden im Sediment entsprechend ihrer chemischen Persistenz und den physikalisch-chemischen und biochemischen Eigenschaften der Substrate über lange Zeit konserviert. Die Analysen der Sedimentproben aus unterschiedlichen Schichttiefen liefern eine chronologische Aufzeichnung des Eintrages in Gewässer, die u. a. auch Rückschlüsse auf Kontaminationsquellen erlauben. Nach der Sedimentation kann ein Teil der fixierten Stoffe u. a. durch Desorption, Freisetzung nach Mineralisierung von organischem Material, Aufwirbelung, Verwitterung und schließlich durch physikalische und physiologische Aktivitäten benthischer (bodenorientierter) Organismen wieder remobilisiert und in den Stoffkreislauf eines Gewässers zurückgeführt werden. Schwermetalle Schwermetalle können auf natürlichem Weg, z. B. durch Erosion und Auswaschungsprozesse, in die Gewässer gelangen; durch die oben erwähnten Einleitungen wurde ihr Gehalt in den Gewässern ständig erhöht. Sie kommen in Gewässern nur in geringem Maße in gelöster Form vor, da Schwermetallverbindungen schwer löslich sind und daher ausfallen. Mineralische Schweb- und Sinkstoffe sind in der Lage, Schwermetallionen an der Grenzflächenschicht anzulagern. Sie können ferner in Wasserorganismen gebunden sein. Über die Nahrungskette werden die Schwermetalle dann von höheren Organismen aufgenommen oder sinken entsprechend der Fließgeschwindigkeit eines Gewässers als Ablagerung (Sediment) auf den Gewässergrund ab. Einige Schwermetalle sind in geringen Mengen (Spurenelemente wie z.B. Kupfer, Zink, Mangan) lebensnotwendig, können jedoch in höheren Konzentrationen ebenso wie die ausgesprochen toxischen Schwermetalle (z. B. Blei und Cadmium) Schadwirkungen bei Mensch, Tier und Pflanze hervorrufen. Die in den Berliner Gewässersedimenten am häufigsten erhöhte Meßwerte aufweisenden Schwermetalle werden nachstehend kurz beschrieben. Kupfer ist ein Halbedelmetall und wird u.a. häufig in der Elektroindustrie verwendet. Die toxische Wirkung der Kupferverbindungen wird in der Anwendung von Algiziden und Fungiziden genutzt. Kupfer ist für alle Wasserorganismen (Bakterien, Algen, Fischnährtiere, Fische) schon in geringen Konzentrationen toxisch und kann sich daher negativ auf die Besiedlung und Selbstreinigung eines Gewässers auswirken. Als wichtigstes Spurenelement ist Kupfer für den menschlichen Stoffwechsel von Bedeutung; es führt jedoch bei erhöhten Konzentrationen zu Schädigungen der Gesundheit, die in der Regel nur vorübergehend und nicht chronisch sind. Wie Kupfer ist Zink in geringen Mengen ein lebenswichtiges Element für den Menschen. Zink wird u.a. häufig zur Oberflächenbehandlung von Rohren und Blechen sowie zu deren Produktion verwendet. Ähnlich wie Kupfer haben erhöhte Zinkkonzentrationen toxische Wirkung auf Wasserorganismen; vor allem in Weichtieren (Schnecken, Muscheln) reichert sich Zink an. Blei gehört neben Cadmium und Quecksilber zu den stark toxischen Schwermetallen, die für den menschlichen Stoffwechsel nicht essentiell sind. Bleiverbindungen werden z. B. bei der Produktion von Farben und Rostschutzmitteln sowie Akkumulatoren eingesetzt. Teilweise befinden sich in Altbauten auch noch Wasserleitungen aus Blei. Der größte Bleiemittent ist – trotz starkem Rückgang des Verbrauchs von verbleitem Benzin – immer noch der Kraftfahrzeugverkehr. Die ständige Aufnahme von Blei kann zu schweren gesundheitlichen Schädigungen des Nervensystems und zur Inaktivierung verschiedener Enzyme führen. Cadmium wird bei der Produktion von Batterien, als Stabilisator bei der PVC-Herstellung, als Pigment für Kunststoffe und Lacke sowie in der Galvanotechnik verwendet. Die toxische Wirkung von Cadmium bei bereits geringen Konzentrationen ist bekannt, wobei das Metall vor allem von Leber, Niere, Milz und Schilddrüse aufgenommen wird und zu schweren Schädigungen dieser Organe führen kann. Pestzide, PCB und deren Aufnahme durch Aale Chlorierte Kohlenwasserstoffe (CKW) haben an ihrem Kohlenstoffgerüst Chlor gebunden. Innerhalb der Gruppe der halogenierten Kohlenwasserstoffe finden sie die bei weitem meiste Herstellung, Anwendung und Verbreitung. Chlorierte Kohlenwasserstoffe sind wegen ihrer vielfältigen Verbindungen sehr zahlreich. Viele organische Chlorverbindungen, wie z.B. DDT und insbesondere die polychlorierten Biphenyle (PCB), weisen eine hohe Persistenz auf. Viele Verbindungen der Chlorierten Kohlenwasserstoffe sind im Wasser löslich, andere, wie z. B. DDT und PCB, sind dagegen fettlöslich und reichern sich im Fettgewebe von Organismen an. Verschiedene Pestizide und PCB haben – vor allem mit abnehmender Wasserlöslichkeit – die Eigenschaft, sich adsorbtiv an Schwebstoffen oder auch an Pflanzenorganismen anzulagern. In strömungsarmen Bereichen des Gewässers sinken die Schwebstoffe ab und gelangen mit den Schadstoffen auch in das Sediment. Die hier lebenden Organismen sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für Fische. Vorwiegend die benthisch lebenden Fische vermögen daher hohe Schadstoffkonzentrationen im Fettgewebe aufzunehmen. Vor allem die fettreich werdenden Aale fressen Bodenorganismen und graben sich im Sediment ein. Diese Lebensweise führt dazu, Pestizide und PCB nicht nur über die Nahrung, sondern auch über die Haut aufzunehmen und im Körperfett zu speichern. DDT, Dichlor-Diphenyl-Trichlorethan, ist ein schwer abbaubarer Chlorierter Kohlenwasserstoff, der zu den bekanntesten Schädlingsbekämpfungsmitteln gehört und früher weltweit eingesetzt wurde. Aufgrund der fettlöslichen Eigenschaften und der äußerst hohen Persistenz wird DDT vornehmlich in den Körperfetten nahezu aller Organismen gespeichert. Die globale Anwendung von DDT hat so zu einer Belastung der gesamten Umwelt geführt. Inzwischen ist die DDT-Anwendung von fast allen Ländern gesetzlich verboten. DDT ist mutagen (erbschädigend) und steht in Verdacht, krebserregend zu sein. Lindan wird vor allem als Kontakt- und Fraßgift zur Schädlingsbekämpfung von Bodeninsekten und als Mittel zur Saatgutbehandlung verwendet. Lindan ist bei Temperaturen bis 30° C nicht flüchtig und weist eine geringe chronische Toxizität auf – ist dafür aber akut toxisch. Vergiftungserscheinungen können z. B. beim Menschen zu Übelkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen Krampfanfällen, Atemlähmung bis hin zu Leber- und Nierenschäden führen. Zudem besitzt Lindan eine hohe Giftigkeit für Fische; es wird aber relativ schnell wieder ausgeschieden und abgebaut. PCB, polychlorierte Biphenyle, sind schwer abbaubare Chlorierte Kohlenwasserstoffe, die mit zu den stabilsten chemischen Verbindungen gehören. Wegen ihrer guten Isoliereigenschaften und der schlechten Brennbarkeit werden sie in Kondensatoren oder Hochspannungstransformatoren verwendet. Weitere Verwendung finden PCB bei Schmier-, Imprägnier- und Flammschutzmitteln. Verursacher des PCB-Eintrages in die Berliner Gewässer sind im wesentlichen der KFZ-Verkehr, die durch KFZ belastete Regenentwässerung sowie die KFZ- und Schrott-Entsorgung. In hohen Konzentrationen verursachen PCB Leber-, Milz- und Nierenschäden. Bei schweren Vergiftungen kommt es zu Organschäden und zu Krebs. Einige PCB-Vertreter unterliegen im Rahmen der gesetzlichen Regelungen seit 1989 Einschränkungen bei der Herstellung bzw. Verwendung (PCB-, PCT-, VC-Verbotsverordnung vom 18.7.89). Neben dem Nachweis erhöhter Werte im Wasser und in Sedimenten Berliner Gewässer wurden in den 80er Jahren bei Fischuntersuchungen lebensmittelrechtlich äußerst bedenkliche Konzentrationen von CKW, wie z. B. PCB und die Pestizide DDT und Lindan nachgewiesen. Dies führte im Westteil von Berlin nach Inkrafttreten der Schadstoff-Höchstmengenverordnung (SHmV vom 23. 3. 1988) zum Vermarktungsverbot für aus Berliner Gewässern gefangene Fische. Die seit dieser Zeit gefangenen Fische wurden der Sondermüllentsorgung zugeführt. Die Berufsfischerei führte im Auftrag des Fischereiamtes Berlin aufgrund eines Senatsbeschlusses Befischungsmaßnahmen durch, die durch gezielte Beeinflussung der Alterszusammensetzung eine Reduzierung der Schadstoffbelastung der Berliner Fischbestände bewirken sollten. Die intensive Befischung der Überständler hatte einen jüngeren, fett- und damit schadstoffärmeren Bestand zum Ziel; jüngere, fettärmere Fische enthalten weniger Anteile der lipophilen (fettliebenden) CKW, wie PCB, DDT, Lindan u.a. Infolge verschärfter Genehmigungsverfahren für potentielle Schadstoffeinleiter sowie insbesondere aufgrund des derzeitig verjüngten Fischbestandes konnte das Vermarktungsverbot im Mai 1992 aufgehoben werden.

Dr. Sponagel schließt Dissertation ab und erhält Forschungsförderpreis

Bild: Unrau Fotografie Für seine herausragende Forschung zu Kompensationsmaßnahmen in der Landwirtschaft in Ballungsräumen erhielt Dr. Christian Sponagel als einer von neun geehrten Nachwuchswissenschaftler:innen den Südwestmetall-Förderpreis. Die Auszeichnung wurde am 19. April 2023 vom Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V. überreicht und ist mit 5.000 Euro dotiert. In seiner prämierten Doktorarbeit widmet sich Dr. Sponagel der Frage, wie die Landwirtschaft in dicht besiedelten Regionen besser in die naturschutzfachliche Kompensation von Eingriffen in den Naturhaushalt und das Landschaftsbild einbezogen werden kann. Die Arbeit greift dabei die Tatsache auf, dass die Landwirtschaft als bedeutendster Flächennutzer einen besonders wichtigen Akteur im Kompensationsgeschehen darstellt. Die Akzeptanz der Landwirte für Kompensationsmaßnahmen ist jedoch vergleichsweise gering. Dies trifft insbesondere für rasch wachsende Ballungsräume zu, weshalb sich Dr. Sponagel für den Großraum Stuttgart als Untersuchungsregion entschied. Quelle: Universität Hohenheim, Klebs Im Namen des Stadt-land-Plus-Querschnittsvorhabens gratulieren wir Dr. Christian Sponagel zur erfolgreichen Beendigung der Dissertation und zum Förderpreis!

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