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Thailand beschlagnahmt sieben Tonne Elfenbein aus Afrika

Zollbehörden in Thailand haben sieben Tonnen geschmuggeltes afrikanisches Elfenbein innerhalb einer Woche beschlagnahmt. Nach Medienberichten wurden 739 Stoßzähne in einem Container im Hafen Klong Toey in Bangkok entdeckt. Der Wert liegt bei umgerechnet etwa 5,8 Millionen Euro. Der Container stammte aus der Demokratischen Republik Kongo und sollte weiter nach Laos verschifft werden. Weitere drei Tonnen Elfenbein im Wert von 5,5 Millionen Euro wurden im Hafen von Chonburi im Osten Thailands sichergestellt. Die insgesamt 511 Elefanten-Stoßzähne seien in Säcken mit Teeblättern versteckt gewesen. Sie kamen aus Kenya und waren ebenfalls Richtung Laos unterwegs. Thailand zählt zu den Top-Zielen für afrikanische Elfenbeinschmuggler. Dem Land drohen internationale Sanktionen, falls es im Kampf gegen dieses Problem keine Fortschritte erzielt.

Kenias Regierung verbrennt Elfenbein

Die Regierung Kenias ließ am 3. März 2015 in einem Nationalpark in der Nähe von Nairobi 15 Tonnen Elfenbein verbrennen. Kenias Präsident Uhuru Kenyatta verkündete, der gesamte Elfenbeinbestand des Landes werde bis Ende des Jahres verbrannt.

Studie: Afrikanische Elefanten durch Wilderei stark bedroht

Forscher um den US-Biologen George Wittemyer von der Colorado State University in Fort Collins haben Daten zu Demografie und Todesursachen von Elefanten aus ganz Afrika analysiert. Der Studie zufolge sind die Bestände Afrikanischer Elefanten durch Wilderei stark bedroht. Zwischen 2010 und 2012 wurden schätzungsweise 100.000 Elefanten wegen ihres Elfenbeins getötet. Seit 2010 sind die Bestände über den Kontinent hinweg durchschnittlich um zwei bis drei Prozent pro Jahr zurückgegangen. Diese Studie ist nach Angaben der Autoren die erste Einschätzung zum Ausmaß der Wilderei auf regionaler und kontinentaler Ebene. Die Autoren kombinierten lokale mit überregionalen Daten und begutachteten unter anderem Elefantenkadaver in Kenias Samburu-Nationalpark, um illegale und natürliche Todesursachen zu beziffern. Die Daten übertrugen sie dann auf die gesamtafrikanische Elefantenpopulation. Die Studie wurde am 18. August 2018 in den „Proceedings“ der amerikanischen nationalen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht („PNAS“, doi: 10.1073/pnas.1403984111).

Hongkong startet Zerstörung von illegalem Elfenbein

Die Regierung Hongkongs plant insgesamt 28 Tonnen von konfisziertem Elfenbein zu vernichten. Der Auftakt wurde am 15. Mai 2014 mit der Verbrennung eines Teilbestands von Stoßzähnen und Schnitzereien gemacht. Insgesamt handelt es sich um die größte Menge an konfisziertem Elfenbein, die weltweit zerstört wird. Hongkong gilt als Drehkreuz für den internationalen Elfenbeinschmuggel und bedient mit lokalen Märkten zugleich die enorme illegale Nachfrage vom chinesischen Festland.

Frankreich zerstört illegales Elfenbein

Am 6. Februar zerstörte Frankreich drei Tonnen beschlagnahmtes Elfenbein. Die öffentlichkeitswirksame Maßnahme vor dem Eiffelturm in Paris ist Teil eines nationalen Plans gegen Wilderei und illegalen Wildtierhandel, den Frankreich im Dezember 2013 im Rahmen eines Afrika-Gipfels angekündigt hatte.

EU-Parlamentarier fordern härtere Strafen für Wilderer

Am 15. Januar 2014 Mitglieder des Europäischen Parlaments eine Resolution für ein härteres Vorgehen gegen organisierte Wilderei verabschiedet. Demnach sollen das Töten von Nashörnern und Elefanten strenger bestraft, illegal beschafftes Horn und Elfenbein zerstört und Akteure in Polizei und Strafverfolgung besser ausgebildet werden. In der Resolution fordern die Europaparlamentarier, dass EU-Mitgliedstaaten ihre Bestände illegalen Elfenbeins zerstören und Moratorien für Im- und Exporte von Horn und Elfenbein verhängen, bis Elefanten und Nashörner nicht mehr von Wilderei bedroht sind. Außerdem sollen Strafen gegen Händler erhöht und EU-weit vereinheitlicht werden. Um die Umsetzung zu erleichtern, soll die Ausbildung der Vollziehungsbeamten verbessert und ein spezielles Training für die Strafverfolgung von Wildereidelikten eingeführt werden.

China zerstört 6,15 Tonnen konfisziertes Elfenbein

Am 6. Januar 2014 zerstörte das staatliche Amt für Forstwirtschaft und das chinesische Hauptzollamt in Dongguan in der südchinesischen Provinz Guangdong 6,1 Tonnen Elfenbein vernichtet. Die chinesische Regierung setzte mit der Zerstörung des beschlagnahmten Elfenbeins ein Zeichen im Kampf gegen den illegalen Elfenbeinhandel. Die internationale Gemeinschaft begrüßt die Aktion der chinesischen Regierung. Vertreter hochrangiger Organisationen wie dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES), der World Customs Organization, der US-Botschaft in China und internationale Naturschutzorganisationen wie der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) nahmen an dem öffentlichen Event teil.

2013 ein schlechtes Jahr für Elefanten

Mehr als 41,5 Tonnen illegales Elfenbein wurden 2013 weltweit von Behörden aufgegriffen. Das ist die größte Menge seit 25 Jahren.

Internationaler Gipfel zum Schutz des Afrikanischen Elefanten

Vom 2. bis 4. Dezember 2013 fand in Gaborone, der Hauptstadt Botswanas, der Internationale Gipfel zum Schutz des Afrikanischen Elefanten statt. Ausgerichtet wurde die Konferenz von der Regierung Botswanas und der Weltnaturschutzunion (IUCN). Deutschland hatte den Gipfel initiiert und hat als wichtigster Geldgeber der Konferenz ebenfalls teilgenommen. Vertreter von 30 Staaten haben sich auf 14 konkrete Maßnahmen zum Schutz des Afrikanischen Elefanten verständigt. So soll Wildtierkriminalität in allen beteiligten Staaten als schweres Verbrechen eingestuft werden. Entsprechend wird auch die internationale Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung intensiviert. In den afrikanischen Ländern wird die lokale Bevölkerung stärker am Schutz der Elefanten beteiligt. In den asiatischen Zielmärkten wiederum sollen Aufklärungskampagnen die Nachfrage nach Elfenbein senken.

USA zerstören beschlagnahmtes Elfenbein

Am 14. November 2013 zerstörte die US-Naturschutzbehörde Fish and Wildlife Service in Denver im Bundesstaat Colorado etwa sechs Tonnen beschlagnahmtes Elfenbein.

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