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Laser Scanning im Dienste der Landschaftsforschung

Das Lasescanning als neues Fernerkundungsverfahren um Zeugen traditionneller Kulturlandschaften zu dokumentieren Die bereits im Rahmen des Projektes 'Wölbäcker von Rastatt' gewonnenen Erfahrungen zum Einsatz des Laser Scanning wurden auch 2007 und 2008 weiter ergänzt und vor allem in breiten Kreisen potentieller Anwender im In- und Ausland vorgestellt. Wölbäcker sind Zeugen früherer Formen des Ackerbaus, die sich als wellenartige Folge von Furchen und Scheiteln ausdrücken. Ein größeres Vorkommen solcher Reste einer mittelalterlichen Flur ist bei Rastatt unter Wald noch gut erhalten. Zur genauen Dokumentation wurde dabei erstmals das Laser Scanning eingesetzt. Mit diesem Verfahren, das auf einer flächenhaften Abtastung der Erdoberfläche von einem Flugzeug aus basiert, können Reliefunterschiede im Dezimeterbereich, selbst unter Wald aufgezeigt und vermessen werden. Die Daten stammen aus flächendeckenden Befliegungen des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg. Weitere Gebiete wurden auch auf das Vorkommen von Wölbäckern untersucht. So konnten dank Laser auch in der Rheinaue bzw. in Lagen wo sie nicht vermutet wurden, solche Altfluren ausfindig gemacht werden. Zu den wesentlichen Beiträgen in den beiden letzten Jahren zählt auch der erfolgreiche Abschluß des EU-Vorhabens Culture 2000 in dem wir Partner aus vielen europäischen Ländern an unseren Erfahrungen mit der Lasertechnologie teilhaben lassen konnten. Die Kooperation mit Frankreich insbesondere mit der Denkmalpflege Elsaß führte ferner zur Konkretisierung gezielter Laserprospektionen von 8 verschiedenen archäologischen Stätten in der Rheinebene und in den Vogesen, an deren Auswertungen wir ebenfalls beratend beteiligt sind.

Umgebungsueberwachung an 5 kerntechnischen Anlagen

Die radioaktiven Immisionen aus den kerntechnischen Anlagen des Kernforschungszentrums Karlsruhe, der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe fuer bestrahlte Kernbrennstoffe, der Kernkraftwerke Obrigheim, Neckarwestheim, Fessenheim (Elsass) und Beznau (Schweiz) werden innerhalb eines Radius von 10 km ueberwacht, insbesondere im Hinblick auf biologische Anreicherungspfade.

Erforschung des Klimas in Mitteleuropa (Elsass, Sueddeutschland, Schweiz) 14. - 19. Jahrhundert

1. Sammlung und Auswertung von natuerlichen und anthropogenen Daten. 2. Integration in eine mitteleuropaeische Datenbank zur Klimageschichte. 3. Eventuell Rekonstruktion von Wetterlagen fuer ausgewaehlte Klimaphasen.

Anlage einer Nachkommenschaftsprüfung von reliktischen Vorkommen heimischer Eichenarten mit hohem Trockenanpassungspotenzial

Das Vorhaben AQUAREL_II (TV1) zielt darauf ab, die spezifische Anpassung der Eichen auf sehr trockenen Standorten in Süddeutschland und im französischen Elsass zu untersuchen. Um die genetisch fixierten Wuchseigenschaften der Eichen zu überprüfen, waren im Projekt Maßnahmen zur Vorbereitung einer Nachkommenschaftsprüfung vorgesehen, die nach ursprünglicher Planung allerdings noch nicht die Eichelernte, Pflanzenanzucht und Flächenanlage umfassten. Da es im Jahr 2020 zu einer außergewöhnlich ergiebigen Eichelmast bei den heimischen Eichenarten in Mitteleuropa kam, wurden bereits Eicheln geerntet, mit denen eine Nachkommenschaftsprüfung von Mutterbäumen und Beständen begründet werden soll. Im Rahmen des beantragten Folgevorhabens soll die Anzucht der Sämlinge, phänologische und phänotypische Aufnahmen in der Baumschule sowie die Auswahl von geeigneten Standorten und die Anlage von Versuchsflächen auf diesen Standorten durchgeführt werden. Da zur Flächenanlage vorwiegend zweijährige Pflanzen verwendet werden, wird dazu eine Projektlaufzeit bis zum 31.03.2023 vorgesehen.

Herkunft und Anpassung der Eichen auf Reliktstandorten (AQUAREL), Teilvorhaben 1

Eichenwälder sind in Mitteleuropa an eine Vielzahl von Habitaten angepasst. Des Weiteren weisen die Eichen in diesem geografischen Raum eine besonders hohe genetische Vielfalt auf, die durch das Aufeinandertreffen verschiedener nacheiszeitlicher Rückwanderungswege zustande kam. Die meisten Eichenwälder in Mitteleuropa sind seit langem vom Menschen bewirtschaftet. Eine Ausnahme stellen Reliktbestände auf trockenen Standorten dar, die aufgrund ihrer Wuchsschwäche und der schweren Zugänglichkeit meist nur extensiv bewirtschaftet wurden. An den dort periodisch auftretenden Wassermangel konnten sich die Eichen über lange Zeiträume hinweg anpassen. Solche Eichenbestände eignen sich daher besonders, um vergangene Anpassungsprozesse zu untersuchen und zu verstehen. Ziele dieses Vorhabens sind: (1) Die Standortbedingungen von Eichenwäldern auf Reliktstandorten in Süddeutschland und im Elsass zu erfassen und den Reliktstatus der Bestände durch Nachweis von Reliktarten in der Flora und Fauna zu bestätigen. (2) Die refugiale Herkunft der Eiche an diesen Beständen mittels Chloroplasten-DNA-Marker sowie genetische Strukturen mittels Kern-DNA zu charakterisieren und mit vorhandenen genetischen Daten aus bewirtschafteten Wäldern zu vergleichen. (3) Mittels molekulargenetischer Marker aus Kandidatgenen zu prüfen, ob Zusammenhänge zwischen der Variation an adaptiven Genorten und standörtlichen Unterschieden auftreten, was auf Anpassung durch natürliche Selektion hindeuten würde. (4) Die Altbäume und ihre Nachkommenschaften auf ihre stressphysiologischen Fähigkeiten hin zu prüfen, um Erkenntnisse über Ihre Trockenheitsresistenz zu gewinnen. (5) Die Grundlagen für die Anlage einer Nachkommenschaftsprüfung zu schaffen, um die genetisch fixierten Wuchseigenschaften der untersuchten Bestände zu prüfen. Dies soll langfristig die Frage beantworten, ob die Verwendung von Vermehrungsgut aus solchen Vorkommen einen Beitrag zur Begründung klimastabiler Wälder leisten kann.

Herkunft und Anpassung der Eichen auf Reliktstandorten (AQUAREL), Teilvorhaben 3

Eichenwälder sind in Mitteleuropa an eine Vielzahl von Habitaten angepasst. Des Weiteren weisen die Eichen in diesem geografischen Raum eine besonders hohe genetische Vielfalt auf, die durch das Aufeinandertreffen verschiedener nacheiszeitlicher Rückwanderungswege zustande kam. Die meisten Eichenwälder in Mitteleuropa sind seit langem vom Menschen bewirtschaftet. Eine Ausnahme stellen Reliktbestände auf trockenen Standorten dar, die aufgrund ihrer Wuchsschwäche und der schweren Zugänglichkeit meist nur extensiv bewirtschaftet wurden. An den dort periodisch auftretenden Wassermangel konnten sich die Eichen über lange Zeiträume hinweg anpassen. Solche Eichenbestände eignen sich daher besonders, um vergangene Anpassungsprozesse zu untersuchen und zu verstehen. Ziele dieses Vorhabens sind: (1) Die Standortbedingungen von Eichenwäldern auf Reliktstandorten in Süddeutschland und im Elsass zu erfassen und den Reliktstatus der Bestände durch Nachweis von Reliktarten in der Flora und Fauna zu bestätigen. (2) Die refugiale Herkunft der Eiche an diesen Beständen mittels Chloroplasten-DNA-Marker sowie genetische Strukturen mittels Kern-DNA zu charakterisieren und mit vorhandenen genetischen Daten aus bewirtschafteten Wäldern zu vergleichen. (3) Mittels molekulargenetischer Marker aus Kandidatgenen zu prüfen, ob Zusammenhänge zwischen der Variation an adaptiven Genorten und standörtlichen Unterschieden auftreten, was auf Anpassung durch natürliche Selektion hindeuten würde. (4) Die Altbäume und ihre Nachkommenschaften auf ihre stressphysiologischen Fähigkeiten hin zu prüfen, um Erkenntnisse über Ihre Trockenheitsresistenz zu gewinnen. (5) Die Grundlagen für die Anlage einer Nachkommenschaftsprüfung zu schaffen, um die genetisch fixierten Wuchseigenschaften der untersuchten Bestände zu prüfen. Dies soll langfristig die Frage beantworten, ob die Verwendung von Vermehrungsgut aus solchen Vorkommen einen Beitrag zur Begründung klimastabiler Wälder leisten kann.

Störfall im AKW Fessenheim

Nach einer Panne an einer Sicherheitsschleuse wurde das französische AKW im Elsass abgeschaltet. Störfall Stufe 1 auf der 7-stufigen INES-Skala. (Quelle:Greenpeace)

Kalibrierung von LARSIM-Wasserhaushaltsmodellen für Rheinland-Pfalz und Elsass

Natürliche Verjüngung der Eiche auf Kalkböden entlang eines klimatischen Trockenheitsgradienten im Elsass und in Südbaden

In Mitteleuropa gedeihen die laubabwerfenden Eichenarten Stieleiche (Quercus robur), Traubeneiche (Quercus petraea) und Flaumeiche (Quercus pubescens). Standörtlich gesehen profitieren alle drei Eichenarten gegenüber der Buche (Fagus sylvatica) von zunehmender Trockenheit. Angesichts der aktuellen Klimadiskussionen erfahren die relativ trockenstresstoleranten Eichenarten und ihr zukünftiges standörtliches sowie wirtschaftliches Potenzial eine zunehmende Aufmerksamkeit. Vor diesem Hintergrund ist es von großer praktischer Bedeutung, dass die mitteleuropäischen Eichenarten in fast allen Gebieten ihres Vorkommens und in fast allen Waldgesellschaften Verjüngungsprobleme haben. Trotz der genannten Probleme gibt es eine Reihe von Lebensräumen, in denen sich die Eiche erfolgreich verjüngt. Insbesondere entlang von Randstrukturen wie Waldmänteln scheint eine erfolgreiche Verjüngung und Etablierung der Eiche möglich zu sein. Gegenstand des Projektes ist die Untersuchung der ökologischen Nischen junger Eichen entlang von Waldrändern, an denen sich die Eichenarten erfolgreich verjüngen. Die Untersuchungen finden in drei verschiedenen Untersuchungsgebieten statt. Im Rahmen der Dissertation sollen folgende Fragen beantwortet werden: 1. Wie unterscheidet sich die Ökologische Nische junger Eichen an Waldrändern in verschiedenen Entwicklungsstadien? 2. Verändert sich die Ökologische Nische, in der sich die Eiche verjüngt entlang eines klimatischen Trockenheitsgradienten (Gesetz der relativen Standortkonstanz)? Für die verschiedenen Entwicklungsstadien der Eichen werden Habitatmodellierungen durchgeführt. Für diese werden die individuelle Lichtversorgung und die Konkurrenzvegetation nach Art und Deckung erhoben. Zur Charakterisierung der Wasserversorgung wird das Groß- und Kleinklima der einzelnen Eichen charakterisiert. Zudem werden bodenkundliche Untersuchungen zur Charakterisierung des individuellen Bodenwasserhaushalts durchgeführt. In dem/ Im Projekt werden ökologische Grundlagen für Managementmaßnahmen in Schutzgebieten sowie für die Entwicklung neuer waldbaulicher Verfahren erarbeitet. Zudem sollen konkrete Empfehlungen für die Behandlung von Naturschutzgebieten mit Vorkommen von xerothermen Eichenwäldern gegeben werden.

Erhalt traditioneller Obstsorten am Oberrhein

Ausgangssituation: Durch den Rückgang des Streuobstanbaus ist neben dem kulturhistorischen Wert der lokalen Obstsorten an sich auch deren genetische Variabilität bedroht. Seit Jahren gehen Streuobstbestände wegen Überalterung und mangelnder Pflege verloren. Die europäische Union hat sich mit der Rio-Konferenz 1992 auf den Erhalt der Biodiversität verpflichtet. Die in der Sortenvielfalt noch vorhandene genetische Variabilität ist Grundlage für Züchtungsaktivitäten und für den Erhalt spezifischer Sorteneigenschaften. Diese können z.B. beim Auftreten neuer Krankheiten. Klimaveränderungen, neuen Verbrauchergewohnheiten eine heute noch nicht abzuschätzende Bedeutung erlangen. Ziel und vorgesehene Maßnahmen: Das Interreg-IV-Oberrhein-Projekt wird mit 14 Partnern aus Baden-Württemberg, Elsass und Rheinland-Pfalz in den folgenden 7 Modulen durchgeführt: - Koordination - Sortensuche in der Landschaft - Sortenidentifizierung/Monitoring - Sortensicherung/-verbreitung durch Anlage/Ausbau Sortengärten - Konzeptionen für Sortensicherung und Streuobstpflege in der Landschaft - Verwertungsmöglichkeiten für regionale Streuobstprodukte - Öffentlichkeitsarbeit Folgende konkrete Maßnahmen werden durchgeführt: - Streuobstbestände sind auf seltene und erhaltenswerte Obstsorten zu untersuchen - Sorten werden identifiziert, hinsichtlich des Gefährdungsgrades eingeordnet, sowie deren Eigenschaften festgehalten - Mit Hilfe einer Datenbank wird die Sortendokumentation und -monitoring erfolgen - Die Eignung verschiedener Streuobstsorten für die Produktion regionaler Spezialitäten wird untersucht und die Produktion optimiert - Die Öffentlichkeitsarbeit für die Belange alter Sorten und Streuobstbestände als Kulturgut und landschaftsprägendes Element soll zur breiten Unterstützung aus der Bevölkerung führen. Eine Homepage wird Auskunft zu Aktivitäten und Ergebnissen geben.

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