Das südliche Afrika ist einer der Hotspots des Klimawandels. In Namibia treten einige der extremsten Klimaregime der Welt auf, vom kalten Benguela-Strom zur hyperariden Küstenwüste Namib. Nebel und niedrige Wolken sind typische Erscheinungen der Region. Sie beeinflussen die Küstenregion und liefern weiter landeinwärts einen höheren Beitrag zum Wasservolumen als Niederschlag. Nebel und niedrige Wolken spielen damit eine zentrale Rolle in der Bereitstellung kritischer limitierender natürlicher Ressourcen in empfindliche Ökosysteme: Wasser, Nährstoffe und Licht. Das wissenschaftliche Verständnis der mikrophysikalischen und chemischen Mechanismen der Bildung, Zusammensetzung und letztlich der Aufnahme und Verteilung von Aerosol-Nährstoffen ist jedoch noch unvollständig. Um die bestehenden Verständnislücken zu schließen wird hier mit dem AEROFOG-Projekt ein interdisziplinärer Ansatz vorgeschlagen, der Atmosphärenwissenschaften, Fernerkundung und Ökologie umfasst. Eine solch umfassende Betrachtung der Materie ist unverzichtbar. AEROFOG zielt auf ein verbessertes Verständnis des Einflusses von Aerosolen auf Nebelentwicklung, dessen chemische Zusammensetzung und seinen Einfluss auf die lokale Biogeochemie. Dabei werden detaillierte Messungen von Aerosol, Deposition und Nebelchemie sowie mikrophysikalischer Größen bei zwei intensiven Feldmesskampagnen im Süd-Winter und Süd-Sommer an Küsten- und Wüstenstationen durchgeführt, um eine große Anzahl von verschiedenartigen Nebelereignissen erfassen zu können. Zusätzlich werden Studien zur Wirkung von Nebel auf die lokale Biogeochemie und insbesondere endemische Pflanzenarten durchgeführt. Diese Messungen stellen die Grundlage für Multiphasen-Prozess-Modellierung der Aerosol-Nebel-Interaktionen dar, womit ein neues Verständnis von Nebel-Mikrophysik und -Chemie erzielt wird. Aus zeitlich hochaufgelösten Satellitendaten werden räumliche und zeitliche Muster der Nebelverteilung ermittelt und mit den Modell- sowie experimentellen Erkenntnissen verschnitten. Zusammengenommen wird mit diesem interdisziplinären und kooperativen Projekt eine Reihe von Erkenntnislücken geschlossen und werden erstmalig Einsichten in die Verteilung und Eintragung nebelgetragener Nährstoffe in ariden Ökosystemen wie der Namib gewonnen und damit eine wichtige Grundlage für Klimaprojektionen und Ökosystemgesundheit gelegt.
Im Rahmen von Kili-SES befasst sich SP6 mit Landnutzung, Management und Naturschutz als Triebkräfte der biologischen Vielfalt. In Kili-SES-1 erwiesen sich Landnutzungsveränderungen durch Bevölkerungswachstum als Schlüsselfaktoren an den unteren Hängen des Kilimandscharo. Es bleibt die Frage, ob die jüngsten Wald- und Buschbrände in den oberen Regionen auf veränderte klimatische Bedingungen hinweisen. Wir wollen den Ursprung und die Folgen dieser Brände als potenziell schädliche NCP auf Landschaftsebene untersuchen. Dabei konzentrieren wir uns auf die biologische Vielfalt und die Wasserbilanz im Nationalpark (zusammen mit SP1) und prüfen, ob solche Brände in den letzten Jahrzehnten zugenommen haben. Da die NCPs stark von der biologischen Vielfalt und dem Funktionieren der Ökosysteme abhängen, untersuchen wir, wie der Mensch die biologische Vielfalt, das Funktionieren der Ökosysteme und folglich das menschliche Wohlbefinden verbessern kann. Konkret wollen wir (zusammen mit SP1 und 2) das ökologische Potenzial für eine Transformierung durch Anpflanzung einheimischer Bäume prüfen, ergänzend zu den Studien von SP3-5. Der Fokus soll auf Auwäldern als wichtige Biodiversitätskorridore und traditionellen Agroforstsystemen als nachhaltige Landnutzungsformen liegen. Während in Kili-SES-1 der Kilimandscharo als isoliertes System betrachtet wurde, planen wir nun eine Erweiterung unserer Perspektive unter Einbeziehung des umliegenden Landschaftskontextes. Der Kilimandscharo war einst mit anderen Bergen durch Waldkorridore verbunden, die als Wanderwege dienten und die biologische Vielfalt beeinflussten, entscheidend für die Widerstandsfähigkeit gegenüber Umweltveränderungen. Ziel ist die Analyse der ökologischen Konnektivität und Telekopplung im Hinblick auf Naturschutzpolitik. Hierzu wollen wir mit umfangreichen Daten zu Pflanzen, Arthropoden und Kleinsäugern die frühere biologische Vielfalt ohne menschlichen Einfluss modellieren, um die ungleiche Verteilung endemischer Arten zu untersuchen, eine kontroverse biogeographische Frage in Ostafrika. Der Kilimandscharo und die umliegenden Berge sind unterschiedlich geschützt (Nationalparks, Natur- und Waldreservate), mit zunehmend fragmentierten Schutzgebieten. Durch Hochskalierung und Modellierung der Biodiversität unter Verwendung von Hyperspektralbildern (zusammen mit SP7) planen wir die sich daraus ergebenden Biodiversitätsniveaus und Bedrohungen zu vergleichen, einschließlich der Auswirkungen der Einbeziehung der Waldgürtel des Kilimandscharo und Meru in Nationalparks im Jahr 2006, die möglicherweise illegale Aktivitäten in die umliegenden Berge verlagert haben. Zusätzlich zu diesen Themen wollen wir weiterhin langfristige Klima- und Dendrometriedaten erheben und umfassendes Monitoring von Gefäßpflanzen, Flechten und Moosen durch (ergänzt durch Pilze) durchführen. So hoffen wir ein Niveau und eine Qualität ökologischer Daten zu erreichen, die für Kili-SES wichtig und für ein tropisches Gebirge einzigartig sind.
Ein Vergleich der Artendiversität von antarktischen und arktischen Cyanobakterienmatten (Cyanomatten) durch unsere Arbeitsgruppe weist auf eine überraschend hohe Übereinstimmungsrate der Arten hin (Kleinteich et al. 2017). Da es höchst unwahrscheinlich ist, dass sich diese Arten unabhängig voneinander in beiden polaren Regionen entwickelten, wird vermutet, dass Vögel oder Aerosole den Transport von Cyanomatten von der Arktis in die Antarktis ermöglichen. Entsprechend untersucht dieses Projekt den Einfluss des Klimawandels auf die potentielle Etablierung von Temperatur-toleranteren, nicht-endemischen Cyanobakterien (Xeno-Cyano) und deren Parasiten (Xeno-Parasiten) in antarktischen Gebieten und welche Konsequenzen dies für das antarktische Cyanomatten-Ökosystem hat. Wir konnten durch frühere Experimente den Einfluss von erhöhter Temperatur auf die Artendiversität und Toxinproduktion in antarktischen Cyanomatten nachweisen (Kleinteich et al. 2012). Da antarktische Gebiete einem kontinuierlichen Verlust der Eisdecke ausgesetzt sind, liegt die Vermutung nahe, dass nicht-endemische Cyanobakterien bisher unbesiedelte Gebiete erschließen bzw. werden endemische Cyanobakterien aufgrund ihrer schlechteren Anpassung an nicht-endemische Parasiten aus bereits besiedelten Gebieten verdrängt. Entsprechend hat dieses Projekt vier Hauptziele: Fest zu stellen ob 1.) sich in historischen Cyanomatten (1902, Scott Expedition) und den letzten 30 Jahren (1990, 1999/2000, 2010, 2021/2022) aus Rothera, Byers Halbinsel und McMurdo diese Xeno-Cyano und -Parasiten nachweisen lassen; 2.) Cyanomatten aus Spitzbergen eine vergleichbare Speziesverteilung (Cyanobakterien, Viren und Pilze) aufweisen wie auf der antarktischen Halbinsel (vermuteter Haupteintragungsort arktischer Spezies über Aerosole oder Vögel); 3.) eine Temperaturerhöhung durch Plexiglasabdeckung in den Cyanomatten auf Rothera und Byers zu einer Veränderung der Cyanodiversität, Toxinproduktion und verstärkt Parasitierung durch Viren und Pilze führt; und 4.) die Infektion mit arktischen Cyanomatten und Temperaturerhöhung bei antarktischen Cyanomatten im Labor nachweislich zu Veränderungen der endemischen Cyanomattendiversität führt. Die Diversitätsanalyse der Cyanomatten erfolgt durch Illumina (16S, ITS, g20 Gene) und Shotgun Sequenzierung. Die Abundanz von Viren und Pilzen wird durch ddPCR bestimmt und der Nachweis der Cyanotoxine erfolgt durch PCR, ELISA und UPLC-MS/MS. Die erhobenen Daten dürften die Eroberung und hiermit profunde voranschreitende Veränderung des antarktischen Cyanomattensystems durch nicht-endemische Spezies nachweisen. Durch die SARS-Cov2 Pandemie konnte die Hypothese, dass Vögel die Vektoren von Cyanomatten-Material sind, nicht getestet werden. Dennoch werden wir Cyanomatten aus unmittelbarer Nähe zu Vogelnistplätzen in Spitzbergen untersuchen. GPS-tracking Daten sollten mögliche Zusammenhänge zwischen Vogelmigration und der Verbreitung nicht-endemischer Cyanos und ihrer Parasiten aufdecken.
Vegetationsoekologische und oekologische Untersuchungen zum westfaelischen Endemiten Viola questphalica. Grundlagenforschung zum Schutz dieser seltenen Art.
Die Gesamtartenliste der sich im Süßwasser reproduzierenden Fische und Neunaugen Deutschlands umfasst 111 etablierte Arten. Eine Rote-Liste-Kategorie wird für die 90 indigenen und archäobiotischen Arten ermittelt. Die bundesweite Gefährdungsanalyse beruht auf den länderspezifischen Einschätzungen von 59 Expertinnen und Experten aus allen Ländern und wurde durch eine quantitative Auswertung der Befischungsdaten von 6.424 Messstellen aus den Programmen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie bzw. der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie Erkenntnisse aus weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen gestützt. Insgesamt werden 9 Arten als ausgestorben oder verschollen und 38 weitere als bestandsgefährdet (Rote-Liste-Kategorien 1, 2, 3 und G) eingestuft. Von Letzteren sind 11 Arten vom Aussterben bedroht. Der zuvor als ausgestorben betrachtete Tiefseesaibling Salvelinus profundus und der verschollen geglaubte Steingreßling Romanogobio uranoscopus wurden wiederentdeckt. Deutschland hat für die weltweite Erhaltung von 21 Arten eine erhöhte Verantwortlichkeit, darunter befinden sich 7 Endemiten. Süßwasserfische und Neunaugen werden maßgeblich durch Gewässerverschmutzung und -ausbau gefährdet. Darüber hinaus gibt das Schwinden von Süßwasserfisch- und Neunaugenbeständen durch die in den letzten Jahren vermehrt auftretenden Dürresommer einen Ausblick auf die potenziellen Auswirkungen des Klimawandels.
vollständige Gebietsdaten, Berichtspflicht 2018, auf Bundeslandebene (Sachsen-Anhalt) Filterbedingungen: - Gebietsnummer in 4231-306 - Berichtspflicht 2018 Gebiet Gebietsnummer:4231-306Gebietstyp:B Landesinterne Nr.:FFH0222Biogeografische Region:K Bundesland:Sachsen-AnhaltName:Bielsteinhöhlengebiet bei Rübelandgeografische Länge (Dezimalgrad):10,8378 Fläche:21,00 ha geografische Breite (Dezimalgrad): Vorgeschlagen als GGB:März 2004Als GGB bestätigt: Ausweisung als BEG:Juli 2012Meldung als BSG: 51,7533 Januar 2008 Datum der nationalen Unterschutzstellung als Vogelschutzgebiet: Einzelstaatliche Rechtgrundlage für die Ausweisung als BSG: Einzelstaatliche Rechtgrundlage für die Ausweisung als BEG: NSG-VO v. 16.07.2012 (Amtsblatt des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt - 8(2012), v. 15.08.2012) Weitere Erläuterungen zur Ausweisung des Gebiets: Bearbeiter: Erfassungsdatum: September 2003 meldende Institution: Aktualisierung: Juli 2020 Sachsen-Anhalt: Landesamt (Halle (Saale)) TK 25 (Messtischblätter): MTB 4231 Blankenburg (Harz) Inspire ID: Karte als pdf vorhanden? nein NUTS-Einheit 2. Ebene: DEE0 Sachsen-Anhalt Naturräume: 382 Unterharz naturräumliche Haupteinheit: D37 Harz Bewertung, Schutz: Kurzcharakteristik: Höhlen Teilgebiete/Land: Begründung:Bedeutendes Fledermausvorkommen. Zwei nicht touristisch erschlossene Höhlen im Gebiet, daneben weitere kleine Spalten und Klüfte. Kulturhistorische Bedeutung:Wie Funde belegen,wurde d.FFH-Geb. vom jungsteinzeitl.Menschen wohl auf d.Suche nach Nahrungsmitteln u.Naturprodukten durchstreift u.f.d.Waldweide genutzt. geowissensch. Bedeutung:Karst in devonischen Riffkalken. Bemerkung: Biotopkomplexe (Habitatklassen): file:///lau.mlu.lsa-net.de/dfs/home/doering_m/Meldung_Gesamtlisten%20SDB/Gesamtlisten_SDB_2020/4231-306_FFH0222.htm[07.10.2020 12:45:01] vollständige Gebietsdaten, Berichtspflicht 2018, auf Bundeslandebene (Sachsen-Anhalt) EFels- und Rohbodenkomplexe1% GGrünlandkomplexe trockener Standorte54 % Oanthropogen stark überformte Biotopkomplexe1% RMischwaldkomplex (30-70% Nadelholzanteil, ohne natürl. Bergmischwälder)41 % VGebüsch-/Vorwaldkomplexe3% Schutzstatus und Beziehung zu anderen Schutzgebieten und CORINE: Gebietsnummer Nummer FLandesint.-Nr.TypStatusArt 4231-3060032WR_LSGb* 4231-306NUP0004NPb4231-306NSG389NSGb Name Fläche-HaFläche-% Harz und nördliches Harzvorland58.747,0095 -Harz/Sachsen-Anhalt166.054,00100 -Bielsteinhöhlengebiet bei Rübeland34,00100 Legende Status Art b: bestehend*: teilweise Überschneidung e: einstweilig sichergestellt+: eingeschlossen (Das gemeldete Natura 2000-Gebiet umschließt das Schutzgebiet) g: geplant-: umfassend (das Schutzgebiet ist größer als das gemeldete Natura 2000-Gebiet) s: Schattenlisten, z.B. Verbandslisten/: angrenzend =: deckungsgleich Bemerkungen zur Ausweisung des Gebiets: Gefährdung (nicht für SDB relevant): Die Angaben sind bereits vollständig unter Pkt. 'Einflüsse und Nutzungen' enthalten. Weitere Informationen liegen nicht vor. Einflüsse und Nutzungen / Negative Auswirkungen: Code Bezeichnung Rang Verschmutzung Ort G01.04Klettern, Bergsteigen, Höhlenerkundunggering (geringer Einfluß)innerhalb G05Andere menschliche Eingriffe und Störungengering (geringer Einfluß)innerhalb Einflüsse und Nutzungen / Positive Auswirkungen: Code Bezeichnung Rang Verschmutzung Ort Management: Institute LSA: LK Harz Landkreis Harz Untere Naturschutzbehörde Status: N: Bewirtschaftungsplan liegt nicht vor Pflegepläne Maßnahme / Plan Link Erhaltungsmassnahmen: file:///lau.mlu.lsa-net.de/dfs/home/doering_m/Meldung_Gesamtlisten%20SDB/Gesamtlisten_SDB_2020/4231-306_FFH0222.htm[07.10.2020 12:45:01] vollständige Gebietsdaten, Berichtspflicht 2018, auf Bundeslandebene (Sachsen-Anhalt) Beachtung der rechtsverbindlichen Regelungen der Schutzgebietsverordnung (NSG) Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie rel.- Grö. DErh.- Zust. Ges.- W. DJahr C1BC2012 GC1AC2015 0,7210GC1CC2015 6210Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia)(* besondere Bestände mit bemerkenswerten Orchideen)0,4860GC1BC2015 6510Magere Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis)0,9790GC1AC2015 6510Magere Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis)0,3950GC1BC2015 8210Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation0,1440GC1AC2015 8210Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation0,1100GC1BC2015 8310Nicht touristisch erschlossene Höhlen0,0150 Anz.: 6GB1AC2012 CodeNameFläche (ha)6110Lückige basophile oder Kalk- Pionierrasen (Alysso-Sedion albi)0,1550G 6210Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia)(* besondere Bestände mit bemerkenswerten Orchideen)0,34306210Naturnahe Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien (Festuco-Brometalia)(* besondere Bestände mit bemerkenswerten Orchideen) PF NP Daten- Qual. rel.- Grö. N Rep. 2 rel.- Grö. L 2 Ges.- W. N Ges.- W. L B B Artenlisten nach Anh. II FFH-RL und Anh. I VSch-RL sowie die wichtigsten Zugvogelarten Taxon Name S NP StatusDat.- Qual. Pop.- Größe rel.- Grö. N rel.- Grö. L rel.- Grö. DBiog.- Bed.Erh.- Zust. 1wB Ges.- W. N Ges.- W. L Ges.- W. DAnh.Jahr CII2014 MAMBarbastella barbastellus [Mopsfledermaus]wG1-5MAMMyotis bechsteinii [Bechsteinfledermaus]wG6 - 10221hBBBBII2014 MAMMyotis myotis [Großes Mausohr]wG11 - 50111hBBBBII2014 NPAnh. IV weitere Arten TaxonCode Name S Anh. V Status MAMEPTENILSEptesicus nilssonii [Nordfledermaus]Xw MAMEPTESEROEptesicus serotinus [Breitflügelfledermaus]XMAMMYOTALCAMyotis alcathoe [Nymphenfledermaus]MAMMYOTBRANMAM Pop.-Größe GrundJahr 1-5g2014 w1-5g2014 Xrpk2014 Myotis brandtii [Große Bartfledermaus]Xw1-5g2014 MYOTDAUBMyotis daubentonii [Wasserfledermaus]Xw51 - 100g2014 MAMMYOTMYSTMyotis mystacinus [Kleine Bartfledermaus]Xw6 - 10g2014 MAMMYOTNATTMyotis nattereri [Fransenfledermaus]Xw101 - 250g2014 MAMPLECAURIPlecotus auritus [Braunes Langohr]Xw1-5g2014 Legende Grund e: Endemiten Status a: nur adulte Stadien file:///lau.mlu.lsa-net.de/dfs/home/doering_m/Meldung_Gesamtlisten%20SDB/Gesamtlisten_SDB_2020/4231-306_FFH0222.htm[07.10.2020 12:45:01]
vollständige Gebietsdaten, Berichtspflicht 2018, auf Bundeslandebene (Sachsen-Anhalt) Filterbedingungen: - Gebietsnummer in 3338-302 - Berichtspflicht 2018 Gebiet Gebietsnummer:3338-302Gebietstyp:B Landesinterne Nr.:FFH0159Biogeografische Region:K Bundesland:Sachsen-AnhaltName:Klietzer Heide geografische Länge (Dezimalgrad): 12,1250 Fläche: geografische Breite (Dezimalgrad): 52,6475 1.930,00 ha Vorgeschlagen als GGB:Oktober 2000Als GGB bestätigt: Ausweisung als BEG:Dezember 2018Meldung als BSG: Dezember 2004 Datum der nationalen Unterschutzstellung als Vogelschutzgebiet: Einzelstaatliche Rechtgrundlage für die Ausweisung als BSG: Einzelstaatliche Rechtgrundlage für die Ausweisung als BEG: Landesverordnung zur Unterschutzstellung der NATURA 2000 - Gebiete im Land Sachsen-Anhalt (N2000- LVO LSA), Amtsblatt des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt - 15(2018) v. 20.12.2018 Weitere Erläuterungen zur Ausweisung des Gebiets: Bearbeiter: Erfassungsdatum: Februar 2000 meldende Institution: Aktualisierung: Juli 2020 Sachsen-Anhalt: Landesamt (Halle (Saale)) TK 25 (Messtischblätter): MTB3338Arneburg MTB3339Schollene Inspire ID: Karte als pdf vorhanden? nein NUTS-Einheit 2. Ebene: DEE0 Sachsen-Anhalt Naturräume: 872Genthiner Land 874Land Schollene naturräumliche Haupteinheit: D09 Elbtalniederung Bewertung, Schutz: Kurzcharakteristik: Großes, sehr gut erhaltenes Heidegebiet auf einem genutzten Truppenübungsplatz. Teilgebiete/Land: Begründung:Sehr gut ausgeprägte Zwergstrauchheiden und Dünen mit offenen Grasflächen als Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Kulturhistorische Bedeutung:Die vor- und frühgeschichtl. Besiedlung des Gebietes war wahrscheinlich dichter, als die wenigen Fundstellen aussagen. geowissensch. Bedeutung:Weichselkaltzeitliche glazifluviatile Bildungen. file:///lau.mlu.lsa-net.de/dfs/home/doering_m/Meldung_Gesamtlisten%20SDB/Gesamtlisten_SDB_2020/3338-302_FFH0159.htm[07.10.2020 09:42:30] vollständige Gebietsdaten, Berichtspflicht 2018, auf Bundeslandebene (Sachsen-Anhalt) Bemerkung: Biotopkomplexe (Habitatklassen): EFels- und Rohbodenkomplexe12 % GGrünlandkomplexe trockener Standorte20 % HGrünlandkomplexe mittlerer Standorte14 % KZwergstrauchheidenkomplexe46 % LLaubwaldkomplexe (bis 30 % Nadelbaumanteil)1% NNadelwaldkomplexe (bis max. 30% Laubholzanteil)4% RMischwaldkomplex (30-70% Nadelholzanteil, ohne natürl. Bergmischwälder)2% VGebüsch-/Vorwaldkomplexe1% Schutzstatus und Beziehung zu anderen Schutzgebieten und CORINE: GebietsnummerNummerFLandesint.-Nr.TypStatusArtName 3338-3023338-401SPA0010EGVb-Vogelschutzgebiet Klietzer Heide Fläche-HaFläche-% 2.258,00100 Legende Status Art b: bestehend*: teilweise Überschneidung e: einstweilig sichergestellt+: eingeschlossen (Das gemeldete Natura 2000-Gebiet umschließt das Schutzgebiet) g: geplant-: umfassend (das Schutzgebiet ist größer als das gemeldete Natura 2000-Gebiet) s: Schattenlisten, z.B. Verbandslisten/: angrenzend =: deckungsgleich Bemerkungen zur Ausweisung des Gebiets: Gefährdung (nicht für SDB relevant): Verbuschung, Aufforstungen, Nährstoffeinträge. Einflüsse und Nutzungen / Negative Auswirkungen: Code Bezeichnung Rang Verschmutzung Ort I01invasive nicht-einheimische Artengering (geringer Einfluß)innerhalb K02Natürliche Entwicklungen, Sukzessiongering (geringer Einfluß)innerhalb Einflüsse und Nutzungen / Positive Auswirkungen: Code G04.01 Bezeichnung Militärübungen Rang mittel (durchschnittlicher Einfluß) Verschmutzung Ort innerhalb Management: Institute LSA: LK Stendal Landkreis Stendal Umweltamt Status: V: Bewirtschaftungsplan in Vorbereitung Pflegepläne Maßnahme / Plan Link file:///lau.mlu.lsa-net.de/dfs/home/doering_m/Meldung_Gesamtlisten%20SDB/Gesamtlisten_SDB_2020/3338-302_FFH0159.htm[07.10.2020 09:42:30] vollständige Gebietsdaten, Berichtspflicht 2018, auf Bundeslandebene (Sachsen-Anhalt) Erhaltungsmassnahmen: Beachtung der rechtsverbindlichen Regelungen der Landesverordnung zur Unterschutzstellung der NATURA 2000 - Gebiete im Land Sachsen- Anhalt (N2000-LVO LSA) Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie CodeNameFläche (ha) 2330Dünen mit offenen Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis [Dünen im Binnenland]10,0000 4030Trockene europäische Heiden1.300,0000 PF NP Rep.rel.- Grö. Nrel.- Grö. Lrel.- Grö. DErh.- Zust.Ges.- W. NGes.- W. LGes.- W. DJahr PB331BBBC1999 PA442AAAC1999 Daten- Qual. Artenlisten nach Anh. II FFH-RL und Anh. I VSch-RL sowie die wichtigsten Zugvogelarten TaxonName S MAMBarbastella barbastellus [Mopsfledermaus] NP StatusDat.- Qual. rkD Pop.- Größe v rel.- Grö. Nrel.- Grö. Lrel.- Grö. DBiog.- Bed.Erh.- Zust.Ges.- W. NGes.- W. LGes.- W. DAnh.Jahr 111hCCCCII2014 SNPStatusPop.- GrößeGrundJahr weitere Arten Name Anh. IV Anh. V TaxonCodeCOLAMARINFIAmara infima [Heide-Kamelläufer]rpg1999 COLAMARTIBIAmara tibialis [Zwerg-Kamelläufer]rpg1999 COLBEMBNIGRBembidion nigricorne [Nördlicher Ahlenläufer]rpg1999 COLBRADCAUCBradycellus caucasicus [Heller Rundbauchläufer]rpg1999 COLBRADRUFIBradycellus ruficollis [Heide-Rundbauchläufer]rpg1999 COLCALOAUROCalosoma auropunctatum ( = Calosoma maderae [Goldpunkt-Puppenräuber])rpg1999 COLCALORETICalosoma reticulatum [Genetzter Puppenräuber]rpg1999 COLCYMIANGUCymindis angularis [Mondfleckiger Nachtläufer]rpg1999 COLCYMIMACUCymindis macularis [Doppeltgezeichneter Nachtläufer]rpg1999 COLHARPSERVHarpalus servus [Ovaler Schnelläufer]rpg1999 COLHARPSOLIHarpalus solitaris [Sand-Schnelläufer]rpg1999 COLMASOWETTMasoreus wetterhalli ( = Masoreus wetterhallii [Sand- Steppenläufer])rpg1999 MAMEPTESEROEptesicus serotinus [Breitflügelfledermaus]Xrpg2011 MAMMYOTDAUBMyotis daubentonii [Wasserfledermaus]X-t2007 MAMMYOTNATTMyotis nattereri [Fransenfledermaus]Xrpt2011 MAMNYCTNOCTNyctalus noctula [Großer Abendsegler]Xrpg2011 MAMPIPINATHPipistrellus nathusii [Rauhhautfledermaus]Xrpg2011 MAMPIPIPIPIPipistrellus pipistrellus [Zwergfledermaus]Xrpt2011 MAMPLECAURIPlecotus auritus [Braunes Langohr]Xrpg2011 MAMPLECAUSTPlecotus austriacus [Graues Langohr]Xrpg2011 REPLACEAGILLacerta agilis [Zauneidechse]Xrpg2010 Legende Grund e: Endemiten Status a: nur adulte Stadien file:///lau.mlu.lsa-net.de/dfs/home/doering_m/Meldung_Gesamtlisten%20SDB/Gesamtlisten_SDB_2020/3338-302_FFH0159.htm[07.10.2020 09:42:30]
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 132 |
| Land | 6 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 102 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 57 |
| Taxon | 74 |
| Text | 2 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 79 |
| Offen | 58 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 126 |
| Englisch | 81 |
| Resource type | Count |
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| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 63 |
| Lebewesen und Lebensräume | 137 |
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