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Erfolgreiche Bilanz des 8. ENERGIEFORUMS Sachsen-Anhalt Impressionen zum 8. ENERGIEFORUM Sachsen-Anhalt

Mit über 180 Teilnehmern, renommierten Referenten und 16 Ausstellern aus ganz Sachsen-Anhalt sowie vielen interessierten Besuchern ging das 8. ENERGIEFORUM Sachsen-Anhalt am Abend des 19. Juni 2017 im Magdeburger Jahrtausendturm erfolgreich zu Ende. Organisiert wurde das ENERGIEFORUM von der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) gemeinsam mit dem Zentrum für Regenerative Energien Sachsen-Anhalt e.V. (ZERE e.V.) und stand unter dem Motto „Energiegewinner Wirtschaft: Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit der Energieversorgung in Unternehmen.“ Nach der Begrüßung durch LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein und dem Vorstandsvorsitzenden des ZERE e.V., Prof. Maik Koch, ging die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Prof. Dr. Claudia Dalbert, in ihrem Grußwort auf die verantwortungsvolle Rolle Sachsen-Anhalts in Bezug auf eine zukunftsfähige Energiewirtschaft ein. „Wir wollen Vorreiter bleiben“, betonte sie und griff die ambitionierten Zielsetzungen auf, die sich das Land Sachsen-Anhalt beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz gesetzt hat. „Die Energiewende ist mindestens eine so große Herausforderung wie der wirtschaftlich-gesellschaftliche Umbau nach der Wiedervereinigung“, so Ministerin Dalbert. Es folgte ein Referat  von Dr. Dirk Biermann, Geschäftsführer Märkte und Systembetrieb der 50Hertz Transmission GmbH, zum Thema  „Die ostdeutschen Länder – Pilotregion der Energiewende“, in dem er betonte, dass „Energiewende nur als Gemeinschaftsprojekt aller beteiligten Partner gelingen kann“. Bezug nehmend darauf, stellte er das Projekt WindNODE - die nordostdeutsche Modellregion für intelligente Energie - vor, das alle sechs ostdeutschen Bundesländer inklusive Berlin umfasst und an dem rund 50 Verbundpartner beteiligt sind. Dass der Erfolg der Energiewende unter anderem nur durch eine umfassende intelligente Vernetzung möglich ist, zeigte auch Dr. Andreas Auerbach, Vertriebsvorstand der envia Mitteldeutsche Energie AG, in seinem Vortrag „Zukunft der Energiedienstleistungen“ auf. „Die Basis bildet das Internet der Energie“, so Dr. Auerbach. Weiterhin stellte er fest, dass „die Zukunft der Energiedienstleistungen längst begonnen hat, partnerschaftlich und kooperativ ist, eine Herausforderung für das Verteilnetz darstellt und eine agile Arbeitsweise erfordert.“ Am Nachmittag folgten die interessierten Teilnehmer weiteren praxisorientierten Vorträgen von Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft in den beiden Themenblöcken „Erneuerbare Energien und Zukunftskonzepte im Energiesektor“ und „Energieeffizienz“. Parallel wurden im Jahrtausendturm innovative Technologien, Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Energieeffizienz und nachhaltige Energieversorgung im Rahmen einer Begleitausstellung und eines Beraterforums präsentiert. Abschließend zum 8. ENERGIEFORUM Sachsen-Anhalt erhalten Sie hier die Fachvorträge zum Download: Dr. André Naumann (ZERE e.V.) - Vernetzung von regionaler Wirtschaft und Wissenschaft - Baustein zum Gelingen der Energiewende Andrea Grahl (dena) - Energieeffizienzpotenziale durch Abwärmenutzung und Optimierung der Querschnittstechnologien Oliver Prietze (ILICO GmbH) - Energieeffiziente Beleuchtungslösungen im Unternehmen Thomas Micka (LENA) - Energieeffizienz in Unternehmen Dr. Dirk Biermann (50Hertz) - Die ostdeutschen Länder - Pilotregion der Energiewende Dr. Karl-Heinz Küsters (Fraunhofer CSP) - Photovoltaik und Speicherlösungen: Wie ist ihr Beitrag zur künftigen Energieversorgung und zur Eigenversorgung von KMU? Dr. Andreas Auerbach (envia M) - Zukunft der Energiedienstleistungen Weitere Vorträge stellen wir Ihnen nach Erhalt zur Verfügung.

10:00 – 15:30 Uhr

9. Landesnetzwerktreffen „Energie und Kommune“ Do, 30. Nov 2017 10:00 – 15:30 Uhr Salzlandtheater Tränental 6 - Staßfurt Foto: Andreas Lander Effizienz mit Einspargarantie: Energieeinspar-Contracting in der Kommune Marko MühlsteinPeter Steinfurth Geschäftsführer der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbHFachbereichsleiter Öffentlicher Sektor Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH Programm 10:00 Begrüßung Herr Marko Mühlstein Geschäftsführer Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH Herr Sven Wagner Bürgermeister der Stadt Staßfurt 10:30 Grundlagen Energiedienstleistungen und Contracting I Herr Achim Neuhäuser - Berliner Energieagentur GmbH 11:15 Kaffeepause 11:30 Präsentation der Angebote der LENA für Verbraucher Frau Ulrike Nestmann - Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH 11:45 Grundlagen Energiedienstleistungen und Contracting II Herr Achim Neuhäuser - Berliner Energieagentur GmbH 12:30 Mittagspause / Erfahrungsaustausch 13:15 Investitionsbank Sachsen-Anhalt – Förderangebote des Landes Sachsen-Anhalt Herr Sebastian Knabe - Investitionsbank Sachsen-Anhalt 13:30 Gruppendiskussion 14:00 Fachwissen Einspar-Contracting I Herr Achim Neuhäuser - Berliner Energieagentur GmbH 14:30 Kaffeepause 14:45 Fachwissen Einspar-Contracting II Herr Achim Neuhäuser - Berliner Energieagentur GmbH 15:15 Unterstützungsangebote der LENA für das kommunale Energiemanagement Herr Peter Steinfurth - Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH 15:30 Abschlussdiskussion Erläuterungen zum Programminhalt ProgrammpunktInhalt Grundlagen Energiedienstleistungen und Contracting IVorstellung und Abgrenzung verschiedener Contracting- Modelle Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von Energiespar- Contracting (ESC) Grundlagen Energiedienst- leistungen und Contracting II   ESC-Projektablauf Unterschied Eigenbetrieb vs. Contracting für die Kommune Genehmigungspraxis und kreditähnliche Rechtsgeschäfte Vorteile und Projektrisiken Gruppendiskussion TeilnehmererfahrungenErfahrungsberichte der Teilnehmer*innen über Gebäudebestand und drängende Fragestellungen. eigener Gebäude (-pools) für ein ESC. Fachwissen Einspar- Contracting I  Aufgaben eines ESC-Projektentwicklers Vergabeverfahren Finanzierung von ESC-Projekten Fachwissen Einspar- Contracting II Innovative Energiedienstleistungen Verknüpfung von Effizienzmaßnahmen mit kommunalem Energiemanagement eigenen Eignung

Ladesäule am Umweltbundesamt in Dessau in Betrieb genommen

Gemeinsame Pressemitteilung von Umweltbundesamt und Stadt Dessau-Roßlau Die Stadtwerke bringen den Ausbau der Ladeinfrastruktur voran und nehmen weitere Ladesäulen ans Netz: Ab April 2021 gehen an den Standorten Umweltbundesamt, Kornhaus, Peterholzstraße (Parkplatz DB Fahrzeuginstandhaltung) sowie im Junkerspark (Parkflächen vor Medimax und Edeka) neue Ladesäulen in Betrieb. Bereits in Vorbereitung befinden sich die Standorte Wolfgangstraße (Parkplatz Wohnungsgenossenschaft) sowie Bauhaus (Parkplatz Gropiusallee), die im Rahmen von Kooperationen errichtet werden. Damit werden 14 neue Ladepunkte geschaffen, an denen Elektrofahrer zertifzierten Ökostrom tanken können. Insgesamt stehen im Stadtgebiet dann 30 Landepunkte an 15 Ladesäulen zur Verfügung. „Die Elektromobilität hat eine Schlüsselfunktion, um die Energiewende auch im Bereich Verkehr voranzubringen“, erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Dino Höll anlässlich der Ladesäulen-Inbetriebnahme am Umweltbundesamt (⁠ UBA ⁠). „Auch die neuen Standorte repräsentieren zentrale Schnittstellen, die sowohl für Bürger als auch Besucher unserer Region von Bedeutung sind. Das öffentliche Ladesäulennetz unserer Stadt wird damit deutlich erweitert.“ “Elektrofahrzeuge tragen im Vergleich zum Verbrenner schon heute zum ⁠ Klimaschutz ⁠ bei“, erklärt Dr. Wolfgang Scheremet, Zentralbereichsleiter des UBA. „Wir freuen uns daher nicht nur für unsere Gäste und Mitarbeitende eine Lademöglichkeit für E-Autos direkt am Umweltbundesamt anbieten zu können, sondern auch für Nutzerinnen und Nutzern von E-Autos aus Dessau-Roßlau. Das ist ein weiterer Schritt für mehr Kooperation zwischen dem Umweltbundesamt und der Region. Wir brauchen den schnellen Ausbau der Ladeinfrastruktur, um möglichst schnell aus dem Verbrennungsmotor aussteigen können. Elektrofahrzeuge sind für den Straßenverkehr erste Wahl, da sie anders als andere alternative Anriebe und Kraftstoffe erneuerbaren Strom direkt und damit effizient nutzen.“ Der Bund hat sich zum Ziel gesetzt 2030 Klimaneutral zu werden. Die E-Mobilität ist ein Baustein auf dem Weg dorthin. Der Fuhrpark des UBA wird sich langfristig vollständig auf alternative Antriebe umstellen, aktuell werden im Fuhrpark drei E-Fahrzeuge und drei E-Hybrid-Fahrzeuge eingesetzt, dafür wurden Diesel- und Benzinfahrzeuge abgeschafft. Bereits 2019 haben die Stadtwerke die Ladesäulen auf dem Parkplatz Bauhausmuseum und jeweils eine Station auf dem Rathaus-Parkplatz, am Stadtwerke-Großparkplatz sowie auf dem Bahnhofsvorplatz errichtet. Darüber hinaus wurde die bereits vorhandene Ladesäule auf dem Kundenparkplatz direkt am Stadtwerkesitz Albrechtstraße durch eine neue ersetzt. Im Parkhaus des Rathaus-Centers sind bereits seit 2018 zwei moderne Säulen in Betrieb. Maßgebende Standortkriterien sind neben der Anbindung an das Straßennetz und den ÖPNV auch die Arbeitsplätze im Umfeld sowie die Nähe zu kulturellen Einrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten. Für die Errichtung standen zum Teil auch Fördermittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Verfügung. So wird es auch in Dessau-Roßlau immer attraktiver, elektrisch unterwegs zu sein. Doch nicht nur beim Ausbau der öffentlichen Elektroladeinfrastruktur sind die Stadtwerke die treibende Kraft vor Ort. „Attraktive Begleitangebote sind ebenso wichtig, um von der alternative Antriebsform zu überzeugen“, so Dino Höll. „So bieten wir auch maßgeschneiderte Lösungen für dezentrale Lademöglichkeiten, zum Beispiel auf dem eigenen Grundstück oder für die Wohnungswirtschaft, damit auch deren Mieter ihr Elektrofahrzeug bequem zu Hause laden können. Außerdem ermöglichen wir unseren Mitarbeitern, die stadtwerkeeigene Infrastruktur zum kostenfreien Laden des eigenen Hybrid- oder Elektroautos zu nutzen. Es spricht also einiges dafür, bei der Fahrzeuganschaffung auch Elektromobile in die Kaufentscheidung einzubeziehen.“ Unter www.dvv-dessau.de sind in der Rubrik „Energiedienstleistungen“ alle wichtigen Informationen zu Ladeinfrastruktur und Angeboten für Elektromobilisten abrufbar.

Mögliche Ausgestaltung eines Energieeinsparverpflichtungssystems für Deutschland

Die EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) sieht in Artikel 7 die Einrichtung eines Energieeinsparverpflichtungssystems (EEOS) als ein zentrales Instrument zur Erreichung von Energieeinsparzielen vor. Während mittlerweile mehr als die Hälfte der Mitgliedstaaten ein solches System eingerichtet haben, wurde eine Einführung in Deutschland zwar in verschiedenen Studien diskutiert, jedoch bisher nicht umgesetzt. Mit dieser Studie wird ein Ausgestaltungsvorschlag für ein mögliches Energieeinsparverpflichtungssystem in Deutschland unter den derzeitigen energie- und klimapolitischen Rahmenbedingungen vorgelegt. Im Rahmen eines EEOS wird durch den Staat ein Einsparziel festgelegt und auf verpflichtete Akteure allokiert. Je nach Ausgestaltung kann eine Handelskomponente (so genannte "Weiße Zertifikate") hinzukommen. Um ein EEOS in einem Land zu etablieren, sind Festlegungen zu zentralen Ausgestaltungsmerkmalen zu treffen. Dazu gehören neben den zu verpflichtenden Sektoren, Energieträgern und Akteuren auch die Konkretisierung des Einsparziels, Anforderungen an die durchgeführten Einsparmaßnahmen sowie Regelungen zum Handel mit Zertifikaten und zu den Nachweis- und Überprüfungsmechanismen. Die hier vorgeschlagene Ausgestaltung wurde so gewählt, dass damit eine hohe Effektivität und Kosteneffizienz des Instruments gewährleistet ist und der Markt für Energiedienstleistungen gestärkt wird. Trotz der schon stark ausdifferenzierten Förderlandschaft für Energieeffizienz könnte ein marktnahes Instrument wie ein EEOS dazu beitragen, einige der noch bestehenden Hemmnisse abzubauen, die bisher einer vollen Ausschöpfung der Energieeffizienzpotenziale entgegenstehen. Quelle: Forschungsbericht

210930_PM_Energieberatertreffen_fin.pdf

LENA GmbH Olvenstedter Str. 66, 39108 Magdeburg www.lena.sachsen-anhalt.de Wir machen Energiegewinner. Pressekontakt: Anja Hochmuth E-Mail hochmuth@lena-lsa.de Tel. 0391 5067-4045 Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressemitteilung Magdeburg | 30. September 2021 Hohe Energieeinsparpotenziale für Unternehmen aller Branchen – Experten tagten zur Energieberatung Am Freitag, dem 24. September 2021, fand bereits zum 10. Mal das jährliche Energieberatertreffen Sachsen-Anhalt statt. Heidi Werner, Geschäftsführerin des RKW Sachsen-Anhalt GmbH und Marko Mühlstein, Geschäftsführer der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH, begrüßten die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort im Katharinenturm Magdeburg sowie die per Videokonferenz zugeschalteten Gäste. „Seine Ursprünge fand das Energieberatertreffen im RKW,“ blickt Heidi Werner zurück. Seit einigen Jahren liegt die Federführung bei der LENA. Die RKW- Geschäftsführerin bedankte sich in diesem Zusammenhang für die gute und kontinuierliche Kooperation mit der Landesenergieagentur und der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt. „Energieberaterinnen und Energieberater sind mit die wichtigsten Multiplikatoren zum Erreichen der energie- und klimapolitischen Zielstellungen“, lobte Marko Mühlstein die tägliche Arbeit der teilnehmenden Gäste. In kleinen Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diverse Möglichkeiten für Energieeinsparungen in Unternehmen. Einvernehmlich wurde in allen Arbeitsgruppen das höchste Potenzial im Bereich der Verfahrens- und Prozessoptimierung gesehen. Ebenso wurden neue Anforderungen diskutiert, die sich aus den zunehmenden Anfragen zur CO2-Bilanzierung und zum klimaneutralen Wirtschaften von Unternehmen ergeben. Die LENA wird dies in kommenden Weiterbildungen berücksichtigen. Den Energieberaterinnen und Energieberatern wurden im weiteren Verlauf die Möglichkeiten der energetischen Optimierung von Druckluftsystemen mittels Ultraschallprüfung aufgezeigt. Hierfür bietet die LENA seit kurzem den kostenfreien Verleih eines Prüfgeräts an, das mittels Ultraschall undichte Stellen und somit direkt Energieverluste aufspüren und bewerten kann. Mit der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in Druckluftsystemen wie z.B. der Umrüstung auf frequenzgeregelte Kompressoren, der Beseitigung von Leckagen und einer bedarfsgerechten Anpassung können bis zu 50 Prozent elektrische Energie eingespart werden. Auf ähnliche hohe Einspar- bzw. Optimierungspotenziale verwies Olaf Matho von der Matho Energie Management GmbH im Rahmen seiner Präsentation. Mit dem ebenfalls bei der LENA verfügbaren Messgerät für Lastanalysen und Energiemessungen lassen sich für einzelne Verbraucher oder Verbrauchergruppen alle relevanten elektrischen Werte erfassen. Aus der Analyse heraus kann der Energiebezug durch geeignete technische Maßnahmen optimiert und somit die Kosten gesenkt werden. Das Gerät ist auf Anfrage über die LENA kostenfrei erhältlich, darf aber ausschließlich von qualifiziertem Elektrofachpersonal eingesetzt werden. LANDESENERGIEAGENTUR SACHSEN-ANHALT Wir machen Energiegewinner. Sie haben Interesse an den Fachvorträgen oder an der Ausleihe der Messgeräte? Dann kontaktieren Sie die LENA-Mitarbeiter per E-Mail an: best-practice@lena-lsa.de. Hintergrund: Das jährliche Energieberatertreffen ist Teil der landesweiten Aktivitäten der LENA mit dem Ziel, strukturelle Defizite im Land zu beseitigen und damit einen positiven Beitrag zum Gelingen der Energiewende und dem Klimaschutz zu leisten. Das Volumen des Marktes für Energiedienstleistungen, Energieaudits und andere Energieeffizienzmaßnahmen erreichte deutschlandweit nach den aktuellen Zahlen im Jahr 2019 rund neun Milliarden Euro. Auf das Segment Energieberatung entfallen dabei rund 416 Mio. Euro, auf das Segment Energie-Contracting ca. 8,2 Mrd. Euro, davon ca. 700 Mio. Euro auf Energieeinsparcontracting und auf Dienstleistungen im Zusammenhang mit Energiemanagement rund 88 Mio. Euro.1 Damit die ambitionierten Ziele bei den Bemühungen zur Steigerung der Energieeffizienz und der Minderung von Treibhausgasen erreicht werden, sind aktuell zusätzliche Anstrengungen erforderlich. Das bisherige Minderungstempo reicht nicht aus. Ausgehend von den Eckpunkten des zwischenzeitlich novellierten Bundesklimaschutzgesetzes ergibt sich für Sachsen-Anhalt die Anforderung, die Emissionen um jährlich über 1,13 Mio. t CO2e zu senken. Vor allem die energiebedingten Emissionen bei den Gebäuden, dem Verkehr oder dem verarbeitenden Gewerbe müssen rasch sinken. Ohne eine qualifizierte, landesweite Energieberatung ist das nicht zu schaffen. Das Netzwerk mit seinen Treffen und dem fachlichen Austausch leistet hier einen wichtigen Beitrag. Marktkennzahlen der Bundesstelle für Energieeffizienz, BfEE, https://www.bfee- online.de/BfEE/DE/Energiedienstleistungen/Marktkennzahlen/marktkennzahlen_node.html abgerufen am 1 12.03.2021

Ein Energieeinsparverpflichtungssystem für Deutschland

Ein Energieeinsparverpflichtungssystem für Deutschland Um den Energieverbrauch zu senken und die europäischen und nationalen Energieeffizienzziele zu erreichen, sind neue Politikinstrumente wie ein Energieeinsparverpflichtungssystem notwendig. Das Umweltbundesamt hat prüfen lassen, wie ein solches Politikinstrument für Deutschland im bestehenden Rechtsrahmen hinsichtlich der Sektoren und Energieträger oder des Einsparziels ausgestaltet werden könnte. Im Rahmen eines Energieeinsparverpflichtungssystems (EEOS) wird durch den Staat ein Einsparziel festgelegt und auf verpflichtete Akteure (zum Beispiel Energieversorgungsunternehmen) verteilt. Je nach Ausgestaltung kann eine Handelskomponente (zum Beispiel so genannte „Weiße Zertifikate“) hinzukommen. Mit welchen Energieeinsparmaßnahmen die Akteure ihrer Verpflichtung dann nachkommen, entscheiden diese selbst. Ergänzend zu bisherigen Förderprogrammen sollen mit einem EEOS kostengünstige Energieeffizienzpotenziale gehoben und neue Marktakteure für Energiesparlösungen aktiviert werden. Mit der Studie „Mögliche Ausgestaltung eines Energieeinsparverpflichtungssystems für Deutschland“ wird ein konkreter Ausgestaltungsvorschlag für ein mögliches Energieeinsparverpflichtungssystem in Deutschland unter den derzeitigen energie- und klimapolitischen Rahmenbedingungen vorgelegt. Dazu wurden die verschiedenen Ausgestaltungsmerkmale (zum Beispiel adressierte Sektoren und Energieträger, Ausgestaltung des Einsparziels, Anforderungen an die durchgeführten Einsparmaßnahmen oder Regelungen zu Nachweis- und Überprüfungsmechanismen) ausführlich diskutiert. Der konkrete Vorschlag sieht vor, dass die Inverkehrbringer von Energie (Anbieter von Strom, Gas, Erdöl) vom Staat zum Sparen von Energie verpflichtet werden. Für anrechenbare Einsparungen erhalten die Verpflichteten entsprechende Zertifikate. Durch die Möglichkeit des Handels mit diesen Zertifikaten könnten die Verpflichteten aber auch Anreize zum Energiesparen bei unabhängigen Dritte (zum Beispiel den privaten Haushalten oder Dienstleistungsunternehmen) schaffen, um das vorgegebenen Einsparziel zu erreichen. Bezugsgröße für das festzulegende Einsparziel soll der ⁠ Endenergieverbrauch ⁠ sein. Die Höhe des EEOS sollte sich an der Lücke zum europäischen Einsparziel unter Art. 7 EED für die kommende Verpflichtungsperiode orientieren. Um mögliche Unsicherheiten abzufangen und einer erwarteten Zielverschärfung seitens der EU vorzubauen wird außerdem empfohlen, eine Sicherheitsmarge vorzusehen. Der Ausgestaltungsvorschlag wurde so gewählt, dass damit eine hohe Effektivität und Kosteneffizienz des Instruments gewährleistet ist und der Markt für Energiedienstleistungen gestärkt wird. Trotz der schon stark ausdifferenzierten Förderlandschaft für Energieeffizienz könnte ein marktnahes Instrument wie ein EEOS dazu beitragen, einige der noch bestehenden Hemmnisse abzubauen, die bisher dem vollen Ausschöpfen der Energieeffizienzpotenziale entgegenstehen. Europäische Vorgaben Die EU-Energieeffizienzrichtlinie 2012/27/EU sieht in Artikel 7 die Einrichtung eines EEOS als ein zentrales Instrument zum Erreichen von Energieeinsparzielen vor. Während mittlerweile mehr als die Hälfte der Mitgliedstaaten ein solches System eingerichtet hat, wurde eine Einführung in Deutschland zwar in verschiedenen Studien diskutiert, jedoch bisher nicht umgesetzt. Vor dem Hintergrund der anstehenden Nachjustierung der europäischen Energieeffizienzziele mit entsprechenden Auswirkungen auf den deutschen Energiesparanteil wird auch die Frage nach neuen Politikinstrumenten zum Energiesparen in Deutschland drängender. Ein EEOS könnte hier einen wichtigen Beitrag leisten. Ausblick Die Zeit zur Diskussion neuer Politikinstrumente zum Energiesparen ist günstig. Anknüpfungspunkte gibt es sowohl mit dem Dialogprozess „Roadmap Energieeffizienz 2050“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (⁠ BMWi ⁠), dem noch zu finalisierenden Maßnahmen des Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz 2.0 (NAPE 2.0), also auch den Prozessen rund um das Klimaschutzprogramms 2030 des Bundesumweltministerium (⁠ BMU ⁠).

Low-Carbon Europe 2050

In order to elaborate the scenario “Greenhousegas Neutral Europe“ ⁠ UBA ⁠ has commissioned a survey on levers relevant for decarbonisation in selected energy scenarios. Overall, significant mitigation potential can be observed in the power sector, although scenarios differ in realizing emissions reductions in 2050. The respective levers for decarbonisation in the sectors are: Renewable energies in the power sector. Energy effiency, electrification and renewable energies in the services and building sectors. In the transport sector relevant levers are energy efficiency, renewable fuels, electrification and power-to-gas or power-to-liquid options. The industry sector could benefit by using renewable energies, electrification, carbon capture and storage and power-to-gas or power to liquid options. Veröffentlicht in Climate Change | 28/2019.

Low-Carbon Europe 2050

In order to elaborate the scenario “Greenhousegas Neutral Europe“ ⁠UBA⁠ has commissioned a survey on levers relevant for decarbonisation in selected energy scenarios. Overall, significant mitigation potential can be observed in the power sector, although scenarios differ in realizing emissions reductions in 2050. The respective levers for decarbonisation in the sectors are: Renewable energies in the power sector. Energy effiency, electrification and renewable energies in the services and building sectors. In the transport sector relevant levers are energy efficiency, renewable fuels, electrification and power-to-gas or power-to-liquid options. The industry sector could benefit by using renewable energies, electrification, carbon capture and storage and power-to-gas or power to liquid options.

Energiedienstleistungen Rhein-Neckar GmbH (2018)

Berichtsjahr: 2018 Adresse: Sandhofer Str. 116 68305 Mannheim Bundesland: Baden-Württemberg Flusseinzugsgebiet: Rhein Betreiber: Energiedienstleistungen Rhein-Neckar GmbH Haupttätigkeit: Verbrennungsanlagen > 50 MW

Ministerin Claudia Dalbert: „Wir wollen Vorreiter bleiben“

Wir machen Energiegewinner. Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH Olvenstedter Straße 4 I 39108 Magdeburg I www.lena.sachsen-anhalt.de Pressekontakt: Marko Mühlstein I muehlstein@lena-lsa.de I Tel.: 0391-567-2031 PRESSEMITTEILUNG Magdeburg, 19. Juni 2017 Ministerin Claudia Dalbert: „Wir wollen Vorreiter bleiben“ Erfolgreiche Bilanz des 8. ENERGIEFORUMS Sachsen-Anhalt Mit 170 Teilnehmern, renommierten Referenten und 16 Ausstellern aus ganz Sachsen- Anhalt sowie vielen interessierten Besuchern ging das 8. ENERGIEFORUM Sachsen-Anhalt am Abend des 19. Juni 2017 im Magdeburger Jahrtausendturm erfolgreich zu Ende. Organisiert wurde das ENERGIEFORUM von der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) gemeinsam mit dem Zentrum für Regenerative Energien Sachsen-Anhalt e.V. (ZERE e.V.) und stand unter dem Motto „Energiegewinner Wirtschaft: Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit der Energieversorgung in Unternehmen.“ Nach der Begrüßung durch LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein und dem Vorstandsvorsitzenden des ZERE e.V., Prof. Maik Koch, ging die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Prof. Dr. Claudia Dalbert, in ihrem Grußwort auf die verantwortungsvolle Rolle Sachsen-Anhalts in Bezug auf eine zukunftsfähige Energiewirtschaft ein. „Wir wollen Vorreiter bleiben“, betonte sie und griff die ambitionierten Zielsetzungen auf, die sich das Land Sachsen-Anhalt beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz gesetzt hat. „Die Energiewende ist mindestens eine so große Herausforderung wie der wirtschaftlich-gesellschaftliche Umbau nach der Wiedervereinigung“, so Ministerin Dalbert. Es folgte ein Referat von Dr. Dirk Biermann, Geschäftsführer Märkte und Systembetrieb der 50Hertz Transmission GmbH, zum Thema „Die ostdeutschen Länder – Pilotregion der Energiewende“, in dem er betonte, dass „Energiewende nur als Gemeinschaftsprojekt aller beteiligten Partner gelingen kann“. Bezug nehmend darauf, stellte er das Projekt WindNODE - die nordostdeutsche Modellregion für intelligente Energie - vor, das alle sechs ostdeutschen Bundesländer inklusive Berlin umfasst und an dem rund 50 Verbundpartner beteiligt sind. Wir machen Energiegewinner. Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH Olvenstedter Straße 4 I 39108 Magdeburg I www.lena.sachsen-anhalt.de Pressekontakt: Marko Mühlstein I muehlstein@lena-lsa.de I Tel.: 0391-567-2031 Dass der Erfolg der Energiewende unter anderem nur durch eine umfassende intelligente Vernetzung möglich ist, zeigte auch Dr. Andreas Auerbach, Vertriebsvorstand der envia Mitteldeutsche Energie AG, in seinem Vortrag „Zukunft der Energiedienstleistungen“ auf. „Die Basis bildet das Internet der Energie“, so Dr. Auerbach. Weiterhin stellte er fest, dass „die Zukunft der Energiedienstleistungen längst begonnen hat, partnerschaftlich und kooperativ ist, eine Herausforderung für das Verteilnetz darstellt und eine agile Arbeitsweise erfordert.“ Am Nachmittag folgten die interessierten Teilnehmer weiteren praxisorientierten Vorträgen von Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft in den beiden Themenblöcken „Erneuerbare Energien und Zukunftskonzepte im Energiesektor“ und „Energieeffizienz“. Parallel wurden im Jahrtausendturm innovative Technologien, Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Energieeffizienz und nachhaltige Energieversorgung im Rahmen einer Begleitausstellung und eines Beraterforums präsentiert.

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