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Erstaufforstung gem. § 9 LWaldG | Gmkg. Wippra, Fl. 1, Fl.St. 2/2

Erstaufforstung gemäß § 9 Landeswaldgesetz Sachsen- Anhalt (LWaldG) einer bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche (Energieholzplantage), welche als Ausgleichsfälle vorgehalten und bedarfsweise erstaufgeforstet werden soll. Diese sollen insbesondere als Ausgleich von Waldumwandlungsmaßnahmen dienen.

Agroforstsystem mit Energieholzanbau

<p></p><p><p>Die 3,5 m breiten Agroforststreifen sind als einreihige, gemischte Streifen mit abwechselnd Pappel-Wildgehölz angelegt, um die Diversität auf der gesamten Fläche zu verteilen. Die Abstände zwischen den Gehölzen betragen 1,5 m. Die Ackerstreifenbreite beträgt 36 m, Vorgewende 21 m. Insgesamt wurden ca. 729 Pappeln und 726 Wildgehölze gepflanzt. Die Pappeln wurden im Frühjahr 2023, die Wildgehölze im Herbst 2023 gepflanzt. Die Gehölze sollen im mittleren Umtrieb für Hackschnitzel zum Betrieb einer Hackschnitzelheizung genutzt werden.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 12</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 6,5</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.03.2023</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Strukturarme Landschaft</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Eiche (<i>Quercus spp.</i>)</li><li>Esche (<i>Fraxinus spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Hainbuche (<i>Carpinus betulus</i>)</li><li>Linde (<i>Tilia spp.</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Traubenkirsche (<i>Prunus padus</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Energieholz</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li></ul></p><p>Andere Motivation: <ul><li>-</li></ul></p>

Stadt-Land-Plus: Optimierung der Landnutzung an Gewässern und auf Agrarflächen zur nachhaltigen Entwicklung der Region Dresden auf Basis hydrologischen, forstwissenschaftlichen, umweltpsychologischen und ökonomischen FE- und Umsetzungsarbeiten

Bewirtschaftung von Nieder- und Kurzumtriebswäldern

Anlage und Betreuung von Versuchs- und Demonstrationsflächen (Ober- und Niederösterreich). Ziele: Vergleichende Untersuchungen zur Produktion und Produktivität von Kurzumtriebsflächen und Niederwaldflächen in Abhängigkeit von der Baumart (Weide, Pappel), der Umtriebszeit und Pflanzdesign. Beschreibung der Biomasseverhältnisse auf Energiewaldflächen und Verbesserung der Kenntnisse zur Optimierung der Energieholzproduktion (waldbauliche und ökonomische Bewertung). Verbesserung und Adaptierung der vorhandenen Beratungshilfen.

17 Forstwirtschaft u. Jagd >> Erstaufforstung von Wald

Der Projekttyp umfasst die Erstaufforstung auf vorher waldfreien Flächen, die u. a. gemäß landesforstpolitischen Zielen zur Waldmehrung erfolgt; die Flächenumnutzung z. B. im Rahmen der Eingriffsregelung; die Rekultivierung ehemaliger Bergbauflächen oder die Bewaldung von Hochwasserentstehungsgebieten. Zum Energieholzanbau siehe Projekttyp "Kurzumtriebsplantagen". Zu den möglichen Arbeitsschritten zählen insbesondere: - Die Vorbereitung der Aufforstungsflächen: Bodenbearbeitung, z. B. Vollumbruch zur Tiefenlockerung; Startmelioration (Instandsetzung von Drainagen wie Grabensystemen, Düngung, Kalkung); Beseitigung unerwünschter Bodenvegetation (mechanisch, chemisch mit Vorauflaufmitteln/Herbiziden, durch Abdecken mit natürlichen oder künstlichen Materialien, Lupinenaussaat etc.); - Eine Bestandeserschließung, die dann langfristig für alle weiteren maschinellen Waldarbeiten genutzt werden soll, um flächige Bodenschäden zu vermeiden. Zur Erschließung gehören +/- unbefestigte, mit Zugmaschinen oder Lkw befahrbare Wirtschaftswege oder ca. 4 m breite Rückegassen mit i. d. R. 20 m Abstand (in der mechanisierten Holzernte erforderlich, vgl. Projekttyp "Forstwegebau") oder in Hanglagen Seillinien für Seilkrananlagen. Durch Schutzgebiete, wie Altholzinseln, Naturwaldreservate, Waldbiotopflächen, Prozessschutzzonen, sollen keine Rückewege geführt werden; - Die Verfüllung vernässter Stellen mit Ast- und Kronenmaterial, Reisiglagen, Knüppellagen, mineralischen Materialien, Damm- und Brückenbauwerke sowie die Wegeunterhaltung und Verkehrssicherung; - Die Aussaat- oder Pflanzmaßnahmen per Hand oder maschinell, einschließlich Voranbau, Nachanbau und Ergänzungspflanzungen; - Mechanische oder chemische Forstschutzmaßnahmen auf den Jungwuchsflächen vor allem gegen Rüsselkäfer, Wühlmäuse, Vergrasung und Verkrautung z. B. durch Adlerfarn, Brombeerverhau etc. Dazu werden z. T. auch Herbizide als Vor- oder Nachauflaufmittel eingesetzt (vgl. Projekttyp "Ausbringung von Pestiziden auf/über Waldflächen"). - Bau und Erhaltung von Schutzzäunen von 1,50 m (Rehe) bis 2,10 m Höhe (Rotwild) zum Schutz der Verjüngung vor Verbiss-, Schlag- und Fegeschäden; - Die Kultur- und Jungwuchspflege bis zur Etablierung der Forstkultur (je nach Baumhöhe, in Zeitabständen von ca. 3-5 Jahren). Sie dient z. B. der Absicherung des Anwuchserfolges, der Lenkung von Bestandeszuwachs und -stabilität sowie der Mischungsregulierung und Beseitigung unerwünschter Wuchsformen. Sie umfasst auch Nachbesserungen und Ergänzungen, Begleitwuchsregulierung (ggf. mit Freischneidern), Läuterung, Entfernung von Pioniergehölzen oder lebensraumuntypischen Gehölzen.

Pflanzenbasierte Innovationen und Klimawandel - Einschätzung und Bewertung risikobedingter unternehmenrischer Anpassungsprozesse sowie ihre Wirkung auf den Märkten

Welche Bedeutung haben begrenzte Rationalität sowie ökonomische und nicht-ökonomische Verhaltensdeterminanten auf der Ebene des landwirtschaftlichen Unternehmens bei den folgenden Entscheidungssituationen: (1) Investition in Anlagen zur Erzeugung von Bioenergie; (2) Nutzung von Ackerflächen für den Energieholzanbau in Form von Kurzumtriebsplantagen; (3) Übernahme gentechnisch veränderter Pflanzen in das Produktionsprogramm; (4) Übernahme umweltfreundlicher pflanzenbaulicher Produktionsverfahren mit geringeren Stickstoffbilanzüberhängen? Anhand dieser praktischen und aktuell relevanten Entscheidungsfragen werden mit der Untersuchung zwei Ziele verfolgt: Erstens soll die Bedeutung verschiedener Verhaltensdeterminanten in verschiedenen realweltlicher Kontexten identifiziert werden. Zweitens sollen Hinweise gewonnen werden, welche Verhaltensannahmen und damit welche Prognosemodelle in welchen Kontexten zu vernünftigen Prognosen des Entscheidungsverhaltens wirtschaftlicher Akteure führen.

AgroForstEnergie II - Nachhaltige Erzeugung von Energieholz in Agroforstsystemen, Teilvorhaben 2: Bodenschutz und Bodenfruchtbarkeit, Wasserhaushalt und Mikroklima

Der Anbau holzartiger Biomasse auf landwirtschaftlich genutzten Flächen stellt eine vergleichsweise extensive Form der Bioenergieträgerproduktion dar. Hierbei repräsentieren Agroforstsysteme mit integriertem Energieholzanbau eine Landnutzungsoption, bei der eine nachhaltige Bereitstellung holzartiger Biomasse gewährleistet wird, ohne dass komplette Ackerschläge zeitweise aus der Nahrungs- und Futtermittelproduktion ausgegliedert werden müssen. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, den streifenförmigen Energieholzanbau (auch als Alley Cropping bezeichnet) bezüglich betriebswirtschaftlicher Gesichtspunkte zu beurteilen und dessen Einfluss auf die abiotische und biotische Umwelt von Ackerstandorten zu quantifizieren und zu bewerten. In diesem Kontext stellen die Aspekte Bodenschutz und Bodenfruchtbarkeit, Wasserhaushalt und Mikroklima sowie Biodiversität Schwerpunktthemen dar. Grundlegende Fragestellungen dieses Teilprojektes beschäftigen sich mit der Einflussnahme von Agrarholzstreifen auf den Kohlenstoff- und Nährstoffhaushalt des Bodens, auf den Bodenabtrag sowie auf die Grundwasserneubildungsrate und die Sickerwasserqualität agrarisch genutzter Standorte. Hierbei stehen die standörtlichen Verhältnisse der Region Südbrandenburg im Vordergrund, die nicht zuletzt durch das Vorhandensein großflächiger Bergbaufolgelandschaften einen hohen Anteil von Grenzertragsstandorten aufweist, welche durch die Anlage von Agroforstsystemen ökonomisch wie ökologisch aufgewertet werden könnten.

Exchange processes in mountainous regions; Large-eddy-simulation

Within this sub-project, high-resolution large-eddy simulations (LES) will be carried out in order to study the turbulent exchange within and between the forest and the overlying atmosphere. Compared with the experimental sub-projects of the bundle application EGER (ExchanGE processes in mountainous Regions), LES offers a complete and detailed insight into the threedimensional non-stationary turbulence field and allows the investigation of coherent structures and their effect on the vertical exchange and how they effect the turbulence measurements.In contrast with previous idealized studies, this sub-project aims to reproduce the measurement site conditions as close as possible. Topography will be included in the LES. The forest effect will be accounted for by coupling the LES with a detailed vegetation model, which calculates momentum, energy, and matter fluxes caused by the vegetation and provides it as boundary conditions for the LES. Large-scale driving forces will be provided by accompanying mesoscale simulations with WRF.Additionally, the critical size of forest gaps with respect to the generation of secondary circulations shall be determined by performing idealized studies with systematically varied gap size. LES data will be analyzed for coherent structures by advanced methods like linear stochastic estimation, empirical orthogonal functions (EOF), proper orthogonal decomposition (POD), and wavelet analysis. Also, virtual eddy-correlation measurements will be done for the sensor positions and footprints will be calculated for them using an LES embedded Lagrangian particle model.

Prüfung von Pappelklonen für Energiewälder unter besonderer Berücksichtigung ausgewählter ausländischer Sorten

'- Fortentwicklung der Methoden zur Klonidentifizierung; - Ergänzung des Pappelklonkatasters am ASP und Nutzung der Pappelklonmuster bei Betriebsüberprüfungen nach dem FoVG; - Erstellung von Sortenempfehlungen für die forstliche Beratung im Energiewaldbereich; - Erweiterung des Sortenspektrums für den Energiewaldbereich; - Abgabe von definiertem Material an die LWF für die erweiterte Feldprüfung; - Abgabe von definiertem Material an Baumschulen zur Anlage von Mutterquartieren; - Zunahme der Betriebssicherheit von Energiewäldern durch Erhöhung des Sortenspektrums für den Endverbraucher; - Aufbau von Referenzflächen für Schulungs- und Beratungszwecke.

Regionalbüro des Europäischen Forstinstitutes für den Zentralosteuropäischen Raum - EFICEEC

Das Regionalbüro des Europäischen Forstinstitutes für den Zentral-Osteuropäischen Raum umfasst ein Forschungsnetzwerk von ca. 30 Partnerinstitutionen in Zentral-Osteuropa. EFICEEC führt interdisziplinäre und angewandte forstliche Forschung mit einem speziellen aber nicht ausschließlichen Fokus auf Zentral- und Osteuropa durch. In Zeiten globalen Wandels und sich wandelnder gesellschaftlicher Ansprüche an den Wald hat es zum Ziel, nachhaltige Landnutzung und Innovation in der Forstwirtschaft und im Forstsektor durch Forschung, Vernetzung, Informationsvermittlung, Capacity Building und Beratung zu unterstützen. Die Arbeit des Regionalbüros ist in die folgenden thematischen Schwerpunkte gegliedert: 1. Forstpolitik und Forstökonomie 2. Landnutzungsänderungen im Kontext von Klimawandel und Bioenergie 3. Waldökosystemmanagement .Der Arbeitsbereich 1 baut auf die bisherige Arbeit im Projektzentrum INNOFORCE auf und erweitert sie in insgesamt drei Untergebiete: a) Forstpolitik, Wandel von Governance und Forstökonomie, b) Innovationsforschung, und c) Nachhaltigkeitsforschung und Messung von Nachhaltigkeit. Der Arbeitsbereich 2 bildet eine Brücke zwischen den beiden anderen Arbeitsbereichen, indem sozioökonomische und ökologische Beiträge in Modellierungsansätzen verbunden werden. Die Arbeit basiert im wesentlichen auf Landnutzungsmodellen und wendet diese vor allem auf Fragestellungen zu Klimawandel und Bioenergie und aus dem osteuropäischen Raum an. Der Arbeitsbereich 3 integriert ökologische und technische Ansätze im Bereich Waldbewirtschaftung und Waldökosystemmanagement mit einem besonderen Schwerpunkt auf Gebirgswaldbewirtschaftung. Die Themen Klimawandel, Biodiversiät und Bioenergie werden besondere Aufmerksamkeit erhalten und in fächerübergreifenden Ansätzen mit den anderen beiden Arbeitsbereichen für die Umsetzung von Forschungsergebnissen in der forstlichen Praxis und Entscheidungsunterstützung aufbereitet werden. Insgesamt soll die Einrichtung des Regionalbüros an der BOKU Wien einerseits das Bekenntnis Österreichs zur Unterstützung nachhaltiger Waldbewirtschaftung im internationalen Kontext verdeutlichen, und anderseits soll die bestehende wissenschaftliche Kapazität in Österreich auf dem Gebiet der Waldforschung ausgebaut werden. Mit der inhaltlichen Arbeit im Rahmen des Regionalbüros soll u. a. ein Beitrag zur Implementierung des MCPFE Arbeitsprogrammes geleistet werden, beispielsweise den von Österreich eingegangenen internationalen Verpflichtungen im Zuge der Umsetzung der Wien-Resolution V2 der Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder. Die inhaltliche Arbeit soll weiters inhaltliche Beiträge und Unterstützung im Rahmen der Arbeiten des österreichischen Walddialoges leisten. Im weiteren ist die Arbeit auf die Weiterentwicklung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung in Europa und hier insbesondere im zentralosteuropäischen Raum ausgerichtet...

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