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Teichdatenbank

Erfassung folgender Daten für alle Teiche: - Bewirtschaftungsmerkmale (Nutzung) - Nebennutzungen - Standgewässer und Teiche: Basisdaten - Teichbewertung (Strukturbewertung) Erfassung folgender Daten für ausgewählte Teichgruppen: - Artenerfassung Wildfische, Krebse, Muscheln; Amphibien und Reptilien; Vögel, Säuger; Insekten; Pflanzen - Standgewässer Biologie, Chemie, Schadstoffe.

Schule an der Jungfernheide

Die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist im gesamten Schulalltag der integrierten Sekundarschule fest verankert. Die Schülerinnen und Schüler können sich in diversen Arbeitsgruppen (AGs) engagieren, das Wahlpflichtfach Nachhaltigkeit wählen und an zahlreichen Projekten teilnehmen. Zudem wird an der Ressourcenschule auf einen müllvermeidenden und ressourcenschonenden Schulalltag geachtet. Ressourcenschule: Abfallvermeidung und Wertstoffrecycling Zum Umgang mit Ressourcen und Abfall gelten an der Schule an der Jungfernheide für Schülerinnen wie Mitarbeiter verbindliche Regeln. Auf dem gesamten Schulgelände stehen Sammelbehälter zur Mülltrennung aus. Zudem verfügt die Schule über eine eigene Recyclingecke: Dort werden Geräte und Objekte abgegeben, die nicht in den normalen Müll gelangen sollen – etwa Kerzen, Altmetall, Toner- und Druckerkartuschen oder Batterien. Die abgegebenen Gegenstände werden entweder verkauft, für kreative Bastelaktivitäten genutzt oder ordnungsgemäß entsorgt. Besonderes Highlight ist das regelmäßig stattfindende Repair-Café, welches von Schülerinnen und Schülern selbst betrieben wird. Kleine Elektronikgeräte und Fahrräder werden unter Beaufsichtigung und Anleitung repariert, sodass sie nicht im Abfall landen sondern weiter genutzt werden können. Damit leisten die Schülerinnen und Schüler mit dem Repair-Café nicht nur einen aktiven Beitrag zur Abfallvermeidung, sondern schärfen mit jedem reparierten Objekt ihr Bewusstsein für den Wert vermeintlich kaputter oder alter Geräte. Die Jugendlichen der Schule an der Jungfernheide können sich in zwei AGs intensiv mit dem Thema der Biodiversität auseinander setzen und einen nachhaltigen Beitrag zur Artenvielfalt in der Großstadt beitragen. Die Schulgarten-AG hegt und pflegt die Pflanzen des Schulhofs. Aus alten Europaletten wurden Hochbeete gebaut, die mit blühenden und schattenspendenden Gewächsen bepflanzt wurden. Das Bee-Team, die Bienen-AG, kümmert sich um die beiden Bienenvölker der Schule. Diese zogen 2014 in ihre neue Heimat an der Jungfernheide. Die fleißigen Insekten werden zudem fächerübergreifend im Unterricht behandelt – sei es in Biologie, Mathematik oder Kunst. Für seinen Einsatz wird das Bee-Team von den Bienen belohnt: Rund 40 Kg Bio-Honig produzieren die beiden Völker jedes Jahr. Im Wahlpflichtfach Nachhaltigkeit befassen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema der Nutzung natürlicher Ressourcen durch den Menschen. Die Bandbreite der Aktionen ist groß: Von der Teilnahme am World-Cleanup-Day über die Veranstaltung von Upcycling-Workshops hin zu Ausflügen ins Grüne. Den Jugendlichen eröffnen sich auf diesem Weg vielfältige Perspektiven auf den Themenkomplex der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes. Auch bei allgemeinen Klassenfahrten und Exkursionen liegt in der Regel ein besonderer Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltschonung. So besuchten die Schülerinnen und Schüler in der Vergangenheit beispielsweise bereits das Klimahaus in Bremerhaven und das Forschungsschiff MS Wissenschaft. In regelmäßigen Abständen werden alle an der Schule an der Jungfernheide vom Nachhaltigkeitsfieber gepackt. Während der Umweltwochen gilt es für alle Schulklassen, jeden Tag eine neue Umweltchallenge zu meistern, zu reflektieren und natürlich zu dokumentieren. Im Rahmen der Challenge wurden bienenfreundliche Blumen gepflanzt, Bäume gegossen, Müllsammel- und Upcycling-Aktionen durchgeführt und mehr. Ziel der Umweltwochen ist nicht nur die aktive Durchführung von Klimaschutzaktionen, sondern ebenfalls die Wissensvermittlung. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird bewusst, dass auch kleine Gesten in Sachen Umweltschutz große und nachhaltige Auswirkungen haben können. Einige Schülerinnen und Schüler erhielten eine „Auszeichnung für besonders herausragende und außergewöhnliche Leistungen während der Nachhaltigkeitschallenge 2020“. Abfallvermeidung | Abfalltrennung | Recycling | Upcycling | Schulgarten | Biodiversität | Umweltfreundliche Klassenfahrten | Schulprogramm | Projekte An der öffentlichen integrierten Sekundarschule betreuen derzeit 64 Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Betreuer rund 400 Schülerinnen und Schüler. Die Schule an der Jungfernheide ist eine teilgebundene Ganztagsschule. Jeweils Dienstags und Donnerstags findet der Unterricht für die Jahrgangsstufen 7 und 8 bis 15:45 Uhr statt. An allen anderen Tagen sowie für die weiteren Jahrgänge gibt es ein ergänzendes Ganztagsangebot. Unter dem Motto „Etwas bewegen“ legt die Schule an der Jungfernheide einen starken Fokus auf Inklusion und das gemeinsame Lernen. Die inklusive Schwerpunktschule für den Förderschwerpunkt “Geistige Entwicklung” bildet gemeinsam mit der Schule an der Haveldüne, der B.-Traven-Gemeinschaftsschule und der Schule am Staakener Kleeblatt einen Verbund Gymnasialer Oberstufe. RessourcenSchule Stufe 2 Umweltschule in Europa Gütesiegel Berliner Klimaschulen Weitere engagierte Schulen in Spandau Übersicht: Diese Spandauer Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen

Anwendungen der Künstlichen Intelligenz in der Entomologie und darüber hinaus

Diese Online-Symposiumsreihe soll Forscher, die auf dem Gebiet der KI arbeiten, zusammenbringen. Sie bietet die Möglichkeit, aktuelle Anwendungen dieser Technologie im Bereich der Biologie zu erkunden.

Ursachen für den Rückgang der Nachtfalter in Baden-Württemberg

null Ursachen für den Rückgang der Nachtfalter in Baden-Württemberg GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DES STAATLICHEN MUSEUMS FÜR NATURKUNDE KARLSRUHE UND DER LUBW LANDESANSTALT FÜR UMWELT BADEN-WÜRTTEMBERG 27.09.2022 Baden-Württemberg/Karlsruhe. In den vergangenen 50 Jahren nahm der Bestand der Nachtfalter in Baden-Württemberg besorgniserregend ab. Das belegten von der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg und dem Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe bereits im Herbst 2021 veröffentlichte Daten eines umfangreichen Monitorings. Vorsichtig interpretiert, wiesen die Daten einen Rückgang von 25 Prozent der Individuen nach. In den letzten Monaten haben die beiden Institutionen die Monitoringdaten wissen­schaftlich ausgewertet und für ausgewählte Faktoren geprüft, welchen Einfluss sie auf den gravierenden Rückgang der Nachtfalter haben. Die Ergebnisse wurden nun veröffentlicht. Lebensgrundlage Vielfalt „Nachtfalter sind hochgradig an ihre Lebensräume angepasst. Verschwindet die Vielfalt der Lebensräume, geht auch die Vielfalt der Arten zurück. Genau das ist in Baden-Württemberg in den letzten 50 Jahren passiert“, mit diesen Worten fasst Dr. Ulrich Maurer, Präsident der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, die zahlreichen Einzelbefunde der rund 800-seitigen wissenschaftlichen Auswertungen des Naturkundemuseums zusammen und betont: „Die Entwicklung der Nachtfalterpopulation steht exemplarisch für unsere Insekten in Baden-Württemberg.“ Verlust von Lebensräumen ist eine Ursache für Rückgang In dem Forschungsbericht wurden insgesamt 868 Nachtfalterarten erfasst. Der Großteil der heimischen Nachtfalter ist hochgradig an bestimmte Lebensräume angepasst. Die Analyse belegt eine Abnahme der Artenzahlen für alle Biotoptypen. Jedoch ist dieser Trend je nach Lebensraum unterschiedlich stark. Besonders deutlich ist die Abnahme in Feuchtgebieten großräumig ebener Lagen. Die geringsten Rückgänge des Artenreichtums wurden für Trockenwälder beobachtet. Arten nährstoffarmer Standorte des Offenlandes sind am stärksten betroffen Nährstoffarme Standorte des Offenlands weisen mit minus 15 Prozent einen überdurch­schnittlich hohen Verlust an Nachtfalterarten auf. Zu den nährstoffarmen Lebensräumen zählen trockene Biotope wie Magerrasen, Heiden und Felsfluren, aber auch feuchte Biotope wie Niedermoore, Feuchtgrünland sowie feuchte Gebüsche und Säume. Nachtfalterarten wie das Trockenrasen-Flechtenbärchen ( Setina irrorella ) oder die Röhricht-Goldeule ( Plusia festucae ) sind auf genau solche Lebensräume angewiesen und im Beobachtungszeitraum besonders selten geworden. Schatzkästchen „nährstoffarme Lebensräume“ „Nährstoffarme Lebensräume sind die Schatzkästchen der Natur. Hier ist eine große Vielfalt an Arten zu finden“ erläutert Maurer und ergänzt: „Früher waren es noch Schatzkisten, doch diese Lebensräume wurden in den letzten Jahrzehnten immer weniger.“  Solche Lebens­räume sind vor allem durch Stickstoffeinträge gefährdet. Nimmt die Stickstoffbelastung zu, führt dies zu verstärktem Aufwuchs einer kleineren Zahl von Pflanzenarten, der Verdrängung niedrigwüchsiger Kräuter und der Veränderung des Mikroklimas. Arten magerer Standorte wird dadurch ihre Lebensgrundlage entzogen. Arten der Hochlagen zeigen stärkste Verluste Aufgrund der Spezialisierung der Arten auf bestimmte Lebensräume und klimatische Verhält­nisse weisen viele Nachtfalter eine spezifische Höhenverbreitung auf. Besonders stark zeigt sich der Artenverlust in den Hochlagen. Während die Verluste seit der Jahrtausendwende bei den Arten der Ebene minus 9 Prozent betrugen, lagen diese bei Arten der montanen und hochmontanen Bereiche im Durchschnitt bei minus 16 Prozent beziehungsweise minus 19 Prozent. Arten mit einer Anpassung an kühlfeuchte Lebensräume, wie beispielsweise die Mondfleckglucke (Cosmotriche lobulina), ziehen sich also in die Hochlagen zurück oder sterben lokal aus, wenn keine Ausweichmöglichkeiten mehr gegeben sind. Kontinentale Arten gehen zurück, mediterrane Arten nehmen zu Der mediterrane Anteil der Nachtfalterarten des Landes ist seit dem Jahr 2000 um 7 Prozent gestiegen. Kontinentale Arten sind um 15 Prozent zurückgegangen. 73 Prozent der Arten zählen in Baden-Württemberg zu den kontinentalen Arten, das bedeutet, die überwiegende Zahl der Arten sind von einem deutlichen Rückgang betroffen. Veränderung wurde für einen 50-jährigen Zeitraum nachvollzogen Deutschlandweit einmalig war bei diesem Forschungsprojekt die Möglichkeit, einen Zeitraum von 50 Jahren für ein ganzes Bundesland zu untersuchen. Monitoringdaten der LUBW kombiniert mit historischen Angaben aus dem Karlsruher Naturkundemuseum ermöglichten einen Vergleich von zwei Zeitfenstern, welche die vergangenen 50 Jahre abdecken. Rund 130.000 Datensätze flossen in die Analyse für 25 Gebiete ein. Ergebnisse veröffentlicht in „Wandel der Nachtfalterfauna Baden-Württembergs seit 1970“ Die von der LUBW beauftragte Studie liegt als rund 800 Seiten starke Publikation in der vom Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe herausgegebenen wissenschaftlichen Reihe „Andrias“ vor. „Die nun vorgelegte wissenschaftliche Veröffentlichung zeigt präzise den Umfang des Faunenwandels und wie wichtig das Forschen nach seinen Ursachen ist“, betont Dr. Robert Trusch, Kurator Lepidoptera am Staatlichen Naturkundemuseum Karlsruhe und einer der Verfasser der umfangreichen Untersuchung. Maurer ergänzt: „Die deutlichen Veränderungen bei dieser kleinen, aber im ökologischen Gefüge wichtigen Artengruppe bestätigt, dass sich die Natur in Baden-Württemberg durch unsere Nutzung der Landschaft, aber auch durch den Klimawandel bereits stark verändert hat.“ Hintergrundinformation Karbiener, O., Trusch, R. (2022): Wandel der Nachtfalterfauna Baden-Württembergs seit 1970. Band 1-2. – Andrias 22: I-IX+1-808, Einlagetabelle (48 S.); Karlsruhe. Zwei Jahrzehnte nach dem Erscheinen des Grundlagenwerkes „Die Schmetterlinge Baden-Württembergs“ vermittelt der Doppelband nun erstmals wieder einen Überblick über die aktuelle Bestandsentwicklung der Nachtfalter des südwestdeutschen Bundeslandes und liefert damit wertvolle Informationen zur Insektenvielfalt und deren Rückgang. Die Grund­lagen und Ergebnisse des von der LUBW beauftragten historischen Vergleichs, die über die Landesgrenzen hinaus von Bedeutung sind, werden damit öffentlich verfügbar gemacht. Insektenmonitoring Das im Jahr 2018 in Baden-Württemberg gestartete landesweite Insektenmonitoring ist ein zentrales Element des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt der Landes­regierung in Baden-Württemberg. Es wird von der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg koordiniert und gemeinsam mit den Staatlichen Museen für Naturkunde in Karlsruhe und Stuttgart sowie externen und zum Teil ehrenamtlich engagierten Arten­expertinnen und –experten umgesetzt. Weitere Informationen sind auf der LUBW-Webseite „ Insektenmonitoring “ zu finden: Vorausgegangene Pressemitteilungen: LUBW-Nachtfaltermonitoring 22.10.2021 Nachtfalter: Vergleich aktueller und historischer Daten bestätigen einen deutlichen Rückgang der Arten und des Bestands LUBW-Insektenmonitoring für BW 20.11.2020 Artenvielfalt im traditionell genutzten Offenland ist alarmierend niedrig / Nur Naturschutzgebiete weisen noch eine hohe Vielfalt der Arten auf Sonderprogramm Biologische Vielfalt 29.08.2018 Neues Konzept zum landesweiten Insektenmonitoring Bild zeigt: Historischer Vergleich der Artenzusammensetzung von Nachtfaltern der Roten Liste in einem exemplarisch ausgewählten Untersuchungsgebiet des Nachtfalter-Monitorings. Quelle: Ulrike Eberius. Das Bildmaterial kann in Zusammenhang mit der Pressemitteilung genutzt werden. Klicken Sie auf das Bild für eine höhere Aufläsung. Weitere Informationen: Dr. Robert Trusch Kurator Lepidoptera, Referat Entomologie Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe Tel. (0721) 175-2842 E-Mail: trusch@smnk.de Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe Pressestelle Erbprinzenstr. 13 76133 Karlsruhe Tel.: +49 721 175-2155 Fax: +49 721 175-2110 E-Mail: presse@naturkundeka-bw.de LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Pressestelle Griesbachstraße 1 76185 Karlsruhe Tel. 0721/5600-1387 Fax: 0721/5600-1324 E-Mail: pressestelle@lubw.bwl.de Internet: https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/presseservice

Entomologische Untersuchungen

Entomologie Forschungsresultate – ausgewählte Standorte im NP Böhmische Schweiz, Labské Pískovice und anschliessenden Gebieten der LSG und NP Sächsische Schweiz im Rahmen der AG Naturschutz/ Umweltbeobachtung

Insekt des Jahres/Trägerorganisation

Kuratorium „Insekt des Jahres“ ist Deutsches Entomologisches Institut; Bundesverband Deutsche Ameisenschutzwarte e.V.; Deutsche Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie; Entomofaunistische Gesellschaft; Förderkreis Waldschule e.V. Eberswalde; Landesforstanstalt Eberswalde; Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg, Kreisverband Heidelberg; Münchner Entomologische Gesellschaft; Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin; Sparkasse Barnim; Insekt des Jahres Österreich; Österreichische Entomologische Gesellschaft Naturschutzbund Österreich; Institut für Naturschutz; Insekt des Jahres Schweiz

Naturschutz - Zentrum für Artenvielfalt/Tiere und Pflanzen/Insekten/Insektenschutz: Insektenschutz Was zeichnet Insekten aus? Was Insekten leisten Biologische Vielfalt Warum viele Insekten gefährdet sind Was zu tun ist Praxis: Maßnahmenblätter

Erfahren sie mehr über die wundersame Biologie der Insekten. Mehr Insekten bestäuben einen Großteil der Pflanzen. Sie sind Nahrungsgrundlage für andere Tiere, bauen Biomasse ab, reinigen Gewässer und erhalten die Bodenfruchtbarkeit. Mehr Insekten sind überall auf der Erde in fast allen Landlebensräumen und im Süßwasser zu finden. Mehr Seit Jahren lässt sich weltweit ein Rückgang und infolgedessen eine Gefährdung unzähliger Tierarten feststellen. Dieses Artensterben ist eine der größten aktuellen Herausforderungen des Naturschutzes. Mehr Das Insektensterben muss schnell gestoppt werden. Dafür braucht die Bereitschaft aller mitzumachen. Gemeinsam blühende Landschaften schaffen, ist das Ziel. Mehr Hier finden Sie praktische Tipps um Insekten zu schützen und zu fördern. Mehr Niklas Krummel Tel.: 0641-200095 20 Broschüre des HLNUG zum Thema Insekten Jetzt Bienen füttern

2017_gottesanbeterin_flyer

Schirmherr Insekt des Jahres 2 0 1 7 Beutefang und Funktion im Ökosystem Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Mantis religiosa pirscht sich häufig durch langsames Gehen oder Klettern an ihre Beute heran. Nachdem eine Beute in Reichweite ist und durch die großen Facettenaugen fixiert wurde, schnellen beide Fangbeine in ihre Richtung. Der Fangschlag dauert nur ca. 5 0 - 6 0 Millisekunden und ist somit gut sechsmal schneller als der Lidschlag des menschlichen Auges. Aus den mit Dornen besetzten und wie ein Taschenmesser zusammenklappbaren Fangbeinen gibt es für die Beutetiere kein Entkommen. Kuratorium Insekt des Jahres Kontaktadresse: Kuratorium Insekt des Jahres c/o Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut Eberswalder Straße 90,15374 Müncheberg Tel. +49(0)33432-73698-3736, insekt-des-jahres@senckenberg.de Prof. Dr. Thomas Schmitt (Müncheberg), Vorsitzender des Kuratoriums Editha Schubert (Müncheberg), Sekretariat des Kuratoriums Bundesfachausschuss Entomologie im NABU Deutschland Werner Schulze (Bielefeld) Die Nahrung besteht zu einem Großteil aus kleinen Insekten wie Heu- schrecken, Bienen, Wespen, Fliegen, Schmetterlingen, Wanzen, Käfern oder Spinnentieren. Gelegentlich werden auch kleine Wirbeltiere wie Eidechsen, Mäuse und Frösche von ihr gefangen und verzehrt. Dazu wird die Beute mit den Fangbeinen zum Mund geführt, wo sie von den scharfen Kiefern zerteilt und bei lebendigem Leib verspeist wird. Die Gottesanbeterin benötigt für ihre Beutezüge also kein Gift. Durch ihre räuberische Lebensweise hat die Gottesanbeterin in Öko- systemen eine regulierende Aufgabe. Gleichzeitig ist sie, vor allem als Larve, auch Nahrung und somit Lebensgrundlage für zahlreiche andere Tiergruppen wie Spinnen, Eidechsen, Vögel und Kleinsäuger. Zudem ha- ben sich, trotz des guten Schutzes der Eier in der Oothek, einige para- sitoide Hautflügler auf eine Eiablage in die Gottesanbeterinnen-Eier spezialisiert. Bundesverband Deutsche Ameisenschutzwarte e. V. Vizepräsidentin Dr. Katrin Möller (Eberswalde) GOTTESANBETERIN Mantis religiosa Deutsche Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie Präsident Prof. Dr. Rainer Willmann (Göttingen) Entomofaunistische Gesellschaft Vorsitzender Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Klausnitzer (Dresden) Förderkreis Waldschule e.V., Eberswalde Thomas Simon (Eberswalde) Abb. 10: Diese Mantis religiosa aus Metall steht auf einer Verkehrsinsel im Ort Sérignan du Comtat in Frankreich. In diesem Ort befindet sich der letzte Wohnort und das Museum des Insektenforschers Jean-Henri Fabre. Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen Dr. Michael Maixner (Siebeldingen) Münchner Entomologische Gesellschaft Präsident Prof. Dr. Ernst G. Burmeister (München) Museum für Naturkunde Berlin, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung Dr. Joachim Ziegler (Berlin) Lesetipps Adlbauer, K. & Kaltenbach, A. P. (1994) Rote Liste gefähdeter Heu- schrecken und Grillen, Ohrwürmer, Schaben und Fangschrecken. Grüne Reihe des Bundesministeriums für Umwelt, Jugend und Familie, Wien 2: 8 3 - 9 2 . Berg, M.K., Schwarz, C.J. & Mehl, J.E. (2011) Die Gottesanbeterin, Mantis religiosa. Die Neue Brehm-Bücherei 656, Westarp Wissen- schaften, Hohenwarsleben, 1. Aufl., 520 S. Ehrmann, R. (2002) Mantodea - Gottesanbeterinnen der Welt. Natur und Tier-Verlag, Münster/Westfalen, 519 S. Ingrisch, S. & G. Köhler (1998) Rote Liste der Geradflügler (Orthoptera s. I.): Rote Liste gefährdeter Tiere Deutschlands. Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz 55: 252-254. Thorens, P. & Nadig, A. (1997) Verbreitungsatlas der Orthopteren der Schweiz (Laubheuschrecken, Grillen, Feldheuschrecken (Orthoptera), Gottesanbeterin (Mantodea). Documenta Faunistica Helvetiae 16: 1-236. Mit freundlicher Unterstützung: syngenta Abb. 9: Grünes Weibchen beim Verzehr einer Heuschrecke. DIE W SENCKENBERG /NABU world of biodiversity Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Moritz Wenning (Eberswalde) Sparkasse Barnim Vorstand Uwe Riediger (Eberswalde) Insekt des Jahres Österreich Österreichische Entomologische Gesellschaft, Naturschutzbund Österreich Prof. Dr. Johannes Gepp Institut für Naturschutz, Herdergasse 3/11, 8010 Graz, Österreich Insekt des Jahres Schweiz Schweizerische Entomologische Gesellschaft (SEG) Präsident Dr. Stefan Ungricht Eidgenössische Technische Hochschule (ETH), Sonneggstrasse 5, CH-8092 Zürich Impressum Pressesprecherin: Judith Jördens Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (Frankfurt am Main) Tel. +49(0)69-7542 1434, judith.joerdens@senckenberg.de Homepage: www.senckenberg.de/lnsekt-des-Jahres Herausgeber des Faltblattes: Kuratorium Insekt des Jahres Bildnachweis: Titelbild + Abb. 3-6, 8, 9: Bernd Krüger, Berlin, www.bkmakro.de; Abb. 1: aus: Tümpel, R. (1901): Die Geradflügler Mitteleuropas [3. Fangheu- schrecken ]. - Wilckens, Eisenach, 1. Aufl., 308 S., Farbtaf. XVI.; Abb. 2: Dr. Matthias Borer, Basel; Abb. 7: Prof. Dr. Thomas Schmitt, Müncheberg; Abb. 10: Werner Schulze, Bielefeld Text: Reinhard Ehrmann, Staatliches Naturhistorisches Museum Karlsruhe; Dr. Matthias Borer, Naturhistorisches Museum Basel Gestaltung: Thomas Schmid-Dankward, Museum für Naturkunde, Berlin INSEKT DES JAHRES 2017 DEUTSCHLAND • ÖSTERREICH SCHWEIZ Kuratorium Insekt des Jahres Das Insekt des Jahres 2017 Die Gottesanbeterin Vorkommen, Verbreitung und LebensraumVon der Oothek zum adulten Insekt Die Gottesanbeterinnen, auch Fangschrecken genannt, sind wärme- liebende Insekten. Sie bilden die taxonomische Ordnung Mantodea, die weltweit rund 2500 Arten umfasst und überwiegend in den Tropen und Subtropen verbreitet ist.In den Monaten August bis Oktober produzieren die Weibchen mehrere Eigelege, die sogenannten Ootheken. Mit dem Hinterleibsende schlagen die Weibchen ein körpereigenes Sekret zu Schaum, der als Baustein für diese ausgeklügelte Konstruktion dient. Aus Afrika stammend hat sich die bis zu 75 mm lange Mantis religiosa als einzige Art der Fangschrecken über den Mittelmeerraum hinaus nach Norden bis über die Alpen ausgebreitet. Sie ist von den gemäßigten Breiten West-, Mittel- und Osteuropas über weite Teile Asiens und somit über drei Kontinente verbreitet. Von europäischen Auswanderern wurde sie außer- dem Ende des 19. Jahrhunderts in den USA und im südlichen Kanada ein- geschleppt, sie fehlt aber in Südamerika und Australien. Abb. 1: Mantis reiigiosa, Weibchen ieses charismatische Insekt fasziniert Menschen seit jeher. Bereits im alten Ägypten wurde die Gottesanbeterin als Begleiterin der Ver- storbenen verehrt. In Japan gilt sie als Symbol für Wachsamkeit, Geduld und Beständigkeit. Und in der Kampfsportart Kung Fu gibt es in Anlehnung an ihre Effizienz bei der Überwältigung ihrer Beute eine nach ihr benannte Kampftechnik, den „praying mantis style". D Das vordere, mit Dornen bewehrte Beinpaar ist zu zwei Fangbeinen um- gebildet. Diese werden in Ruhestellung vor dem Körper gehalten und er- innern an zum Gebet erhobene Arme. Diese Haltung brachte dem Insekt seinen Namen ein. Der sehr bewegliche, dreieckige Kopf trägt zwei große Facettenaugen, deren bemerkenswerte Sehfähigkeit ebenfalls ein typi- sches Merkmal für diesen auf optische Reize ausgerichteten Räuber ist. In Mitteleuropa ist Mantis religiosa, bedingt durch die Klimaerwärmung, seit Ende des 20. Jahrhunderts auf dem weiteren Vormarsch Richtung Norden. In Österreich, der Schweiz und Süddeutschland kommt sie seit langem in den Wärmegebieten vor, aus denen sie sich aktuell stark nach Norden ausbreitet, so dass sie mittlerweile in allen deutschen Bundesländern mit Ausnahme von Niedersachsen und Schleswig-Holstein gefunden wurde. In Mitteleuropa befindet sich aktuell das höchstgelegene bisher bekannte Vorkommen in der Schweiz bei Visperterminen auf über 1450 m NN. Den Lebensraum dieses Insekts bilden sonn ige, trockenwarme, meist in Süd- lage gelegene Gras- und Buschlandschaften, Halbtrockenrasen und Rude- ralflächen mit lockerer Vegetation und ausreichendem Nahrungsangebot. Durch die Erhaltung dieser Lebensräume können die Bestände dieses faszinierenden Insektes gesichert und sogar gefördert werden. Schutzstatus Als Linnaeus 1758 der Gottesanbeterin den wissenschaftlichen Namen Mantis religiosa gab, übernahm er das altgriechische Wort \iavxic (man- tis), was Seher oder Wahrsager bedeutet. Die Gottesanbeterin wird in fast allen Roten Listen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz als bedrohte Art geführt. Ob dies unter Berücksichtigung der aktuellen Arealausweitung überall noch berechtigt ist, kann hinterfragt werden. Abb. 4: Oothek, abgelegt an einen Grashalm. Die frisch gebaute Oothek härtet in der Folge an der Luft aus und schützt die Eier sowohl vor Einflüssen der Witterung als auch vor Fressfeinden. In einem Gelege befinden sich, je nach Größe, bis zu 200 Eier, die aber oftmals nicht alle befruchtet sind. Anzahl und Größe der abge- legten Ootheken werden durch das Alter und den Ernährungszustand des Weibchens beeinflusst. Befestigt werden die Eigelege an Steinen oder Grashalmen, fast ausschließlich in Bodennähe, wo sie im Winter überdauern. Im Frühling ab April oder Mai, je nach Ablageort der Oothek, schlüpfen die wurmähnlichen Prälarven, die sich sogleich zum ersten Mal häuten und eine Länge von etwa 5 mm erreichen. Diese Larven sehen den adul- ten Tieren abgesehen von ihrer Größe und den noch fehlenden Flügeln schon recht ähnlich. Sie er- nähren sich von Beginn an ausschließlich räuberisch. Um sich zu einer ausgewach- senen Gottesanbeterin zu entwickeln, müssen sich die Larven, je nach Klima und Nahrungsangebot, sechs- bis siebenmal häuten. Während dieser Entwicklung kann die Gottesanbeterin ihre Färbung der Umgebung anpassen und so Körperfärbungen von Erst nach dem Abstreifen der letzten Larvenhaut, der so genannten Adult-Häutung, entfalten sich die vier Flügel langsam zu ihrer end- gültigen Länge und bedecken schließlich den Hinterleib vollständig. Nach etwa zwei Wochen ist die Geschlechtsreife erreicht, und die Männchen beginnen aktiv mit dem Aufsuchen der Weib- chen, die mit Sexual-Lock- stoffen auf sich aufmerksam machen. Die Männchen nähern sich den Weibchen vorsichtig ge- hend oder fliegend und sprin- gen aus unmittelbarer Nähe auf ihren Rücken. Während der Kopulation, die mehrere Stunden dauert, klammert sich das Männchen mit den Fang- beinen am Weibchen fest und verharrt regungslos in dieser Position. Abb. 6: Junge Larve bei der Nahrungsaufnahme. Diese unmittelbare Nähe der Geschlechtspartner kann, wenn auch selten, dem Männchen den „Kopf kosten". Zu Un- recht wird der Gottesanbeterin aber oft ein obligater Sexual- kannibalismus nachgesagt. In der kälter werdenden Jahres- zeit sterben dann die ausge- wachsenen Tiere, nur ihre Eier überdauern den Winter im Schutz der Ootheken. Abb. 7: Weibchen während der Adult-Häutung e i n e m h e l l e n B e i g e , über d i - Abb. 2: Das höchstgelegene Mantis religiosa-Habitat Mitteleuropas in der Schweiz bei Visperterminen auf über 1450 m NN. Abb. 3: Weibchen bei der Ablage einer Oothek auf Schottergestein. verse B r a u n t ö n e bis ZU e i n e mAbb. 5: Schlüpfende, wurmähnliche Prälarve satten Grün a n n e h m e n .(links) neben einer Larve im 1. Stadium. Abb. 8: Männchen und Weibchen bei der Paarung (Kopula).

Naturschutz - Zentrum für Artenvielfalt/Tiere und Pflanzen/Insekten: Insekten Insektenmonitoring Insektenschutz

Insekten haben sechs Beine und die meisten können fliegen. Sie waren lange vor uns da und sind weltweit erfolgreich − zu Lande und zu Wasser. In den Ökosystemen unseres Planeten sind sie unersetzlich. Insekten bestäuben Pflanzen und halten biologische Kreisäufe in Gang. Sie haben uns im wahrsten Sinne des Wortes den Boden bereitet und sind wichtige Akteure bei der Produktion unserer Nahrungsgrundlagen. Dennoch verkennen wir die überlebenswichtige Bedeutung ihrer gesamten Vielfalt. Wir müssen daher unseren Umgang mit der Natur grundsätzlich überdenken und die Lebensbedingungen der Insekten in unseren Kulturlandschaften, Städten und Gärten dringend verbessern. Um bundesweite Bestandstrends von Insekten und die Ursachen des Insektensterbens besser ableiten zu können, ist es essentiell, harmonisierte und standardisierte Methoden bei der Erfassung der Insektengruppen zu etablieren. Mehr Erfahren Sie mehr über die wundersame Biologie der Insekten und Maßnahmen zu deren Schutz. Mehr Niklas Krummel Tel.: 0641-200095 20 Broschüre des HLNUG zum Thema Insekten Audiozitat: Der Stumme Frühling von Rachel Carson Jetzt Bienen füttern Eine Ausstellung zum Thema Insekten kann kostenfrei beim HLNUG ausgeliehen werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte rechtzeitig an uns.

Klimawandel und Anpassung/Projekte: Förderprojekte

Das Fachzentrum Klimawandel und Anpassung vergibt eine Vielzahl meist mehrjähriger Forschungsvorhaben zum Klimawandel, seinen Auswirkungen und möglichen Anpassungsmaßnahmen in Hessen. Die Projekte befassen sich mit Fragestellungen aus Meteorologie und Klima, Land- und Forstwirtschaft, Wasser, Natur und Landschaft, Boden sowie Gesundheit. Ziel der Vorhaben ist es, fundierte Kenntnisse über den Klimawandel und seine Folgen für die verschiedenen Lebensbereiche in Hessen zu gewinnen und über eine anwendungsorientierte Ausrichtung Ergebnisse zu erhalten, die direkt in die hessischen Aktivitäten zur Klimawandelanpassung einfließen können. Die Endberichte werden nach Projektabschluss auf diesen Seiten zeitnah zur Verfügung gestellt. Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf den Boden abzuschätzen und Maßnahmen zu entwickeln, die den Schutz der Bodens verbessern. Risikoabschätzung des Einsatzes von Biokohle in temperaten Böden - Ein Weg zur dauerhaften C-Sequestrierung? (2009 - 2015) Dr. C. Kammann, Prof. L. Grünhage, Universität Gießen (Institut für Pflanzenökologie) Projektinhalt: Abschätzung von Nutzen und Risiken verschiedener Biokohlen in temperaten Böden: Einige Biokohle-Arten können Kohlenstoff im Boden speichern und wirken sogar zusätzlich zur Verringerung von Methan- und N 2 O-Emissionen aus den Böden. Bericht (2016) [3,0 MB] Untersuchung des Einflusses des Klimawandels auf die CO 2 -Freisetzung aus Böden ausgewählter hessischer Dauerbeobachtungsflächen (2008) AGROFOR Consulting, Wettenberg und Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden Bericht [0,8 MB] Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit abzuschätzen und Maßnahmen zu entwickeln, die den Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Risiken verbessern. HEAT-Kids: Schutz von Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern vor den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitzeextremen in Hessen (2022 – 2025) Prof. Dr. D. Niebuhr, Prof. B. Blättner, Prof. H. A. Grewe, Hochschule Fulda (Public Health Zentrum Fulda) Projektinhalt: Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder gehören zu den besonders vulnerablen Gruppen gegenüber Hitzebelastung. Ziel des Projektes ist die zielgruppengerechte Entwicklung eines Hilfesystems bei Hitzeextremen für Schwangere und Familien mit Kindern unter drei Jahren in belastenden Lebenslagen unter Nutzung bestehender Unterstützungsstrukturen für diese Adressatengruppe in Hessen. Untersuchungen zur Bestandsentwicklung der Beifuß-Ambrosie in Hessen (2021 - 2022) Dr. B. Alberternst, Dr. S. Nawrath, Projektgruppe Biodiversität und Landschaftsökologie, Friedberg Projektinhalt: Im Jahr 2021 wurde eine Wiederholungserhebung zur Ausbreitung der Beifuß-Ambrosie ( Ambrosia artemisiifolia ) in Hessen durchgeführt. Die Erhebung war systematisch, aber nicht flächendeckend oder abschließend, und umfasste eine Auswahl an Beständen aus früheren hessenweiten Erhebungen (bis 2009) sowie eine gezielte Suche nach neuen Beständen vor allem in Süd-Hessen. Bericht (2022) [2,3 MB] Integriertes Vektormanagement zur umweltfreundlichen und nachhaltigen Bekämpfung der Asiatischen Buschmücke (AJAP II) (2017 - 2021) Dr. R. Müller, Goethe-Universität, Frankfurt (Institut für Arbeits-, Sozial-, und Umweltmedizin), Prof. M. Pfenninger, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt Projektinhalt: Die Anwendung und Wirksamkeit alternativer Insektizide, die eine flächige Verbreitung der Asiatischen Buschmücke eindämmen könnten (Projekt AJAP, s.u.), wurde im Freiland getestet. Untersucht wurde auch die Akzeptanz dieser Maßnahmen bei kommunalen Akteuren und in der Bevölkerung. Bericht (2022) [4,3 MB] Monitoring der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) in Frankfurt am Main Projektinhalt: Nach dem Erstfund der Asiatischen Tigermücke in Frankfurt am Main im August 2018 wurde in den Brutsaisons 2018 und 2019 zunächst im Umkreis um den Fundort, im Folgejahr im Stadtgebiet von Frankfurt das Vorkommen der exotischen Stechmückenart beobachtet. Ad-hoc Monitoring (2018 - 2019) Dr. Axel Magdeburg, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt, Prof. Dr. Ruth Müller, Tropenmedizinisches Institut Antwerpen, Belgien (Medizinische Entomologie) Bericht (2019) [1,4 MB] Monitoring im Stadtgebiet (2019 - 2020) Dr. Axel Magdeburg, Friederike Reuß, Prof. Dr. Markus Pfenninger, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Prof. Dr. Ruth Müller, Tropenmedizinisches Institut Antwerpen, Belgien (Medizinische Entomologie) Bericht (2020) [1,3 MB] Etablierung eines Surveillance-Systems für hitzebedingte Mortalität in Hessen (HEAT II) (2014 - 2017) Prof. H. A. Grewe, Prof. B. Blättner, Hochschule Fulda (Public Health Institute Fulda), Dr. H. Uphoff, Hessisches Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen, Dillenburg Projektinhalt: Der erstellte Algorithmus ermöglicht die zeitnahe Abschätzung der Übersterblichkeit während Hitzewellen. Für Nord- und Südhessen gelten verschieden Schwellenwerte der Tagesmitteltemperatur, um die klimatischen Unterschiede in der Exzessbetrachtung zu berücksichtigen. Bericht (2017) [4,2 MB] In einer Folgestudie wurde untersucht, wie unterschiedlich sich Hitze assoziierte Übersterblichkeit während verschiedener Hitzewellen in urbanen gegenüber ländlichen Räumen ausprägt. Bericht (2021) [4,4 MB] Entwicklung, Erprobung und ökotoxikologische Bewertung von Methoden zur Prävention der Ansiedlung und Bekämpfung der Asiatischen Buschmücke in Hessen und Rheinland-Pfalz (AJAP) (2013 - 2017) Dr. U. Kuch, Dr. R. Müller, Prof. M. Pfenninger, Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt Projektinhalt: Untersucht wurde das Eiablageverhalten der Asiatischen Buschmücke für Brutstätten, die sich typischerweise in Siedlungsnähe finden. Verschiedene Methoden zur Eindämmung der Ausbreitung mittels alternativer Insektizide wurden im Labor getestet. Bericht (2017) [2,0 MB] Anhang (2017) [0,3 MB] Hessischer Aktionsplan zur Vermeidung hitzebedingter Gesundheitsbeeinträchtigungen der Bevölkerung (HEAT) (2009 - 2012) Prof. H. A. Grewe, Prof. B. Blättner, Hochschule Fulda (Fachbereich Pflege und Gesundheit) Projektinhalt: Die Umsetzung des DWD-Hitzewarnsystems in Hessen wurde evaluiert. In Verbindung mit einer Analyse der Hitzeaktionspläne anderer europäischer Länder hinsichtlich übertragbarer Elemente wurden Empfehlungen für eine Hitzeaktionsplanung in Hessen entwickelt. Bericht (2012) [0,9 MB] Präventives Tigermücken-Monitoring an Hauptverkehrsadern Südhessens und anderen hessischen Risikostandorten und Entwicklung von DNA-basierten Schnelltests zur Früherkennung von Eiern und Larven der Asiatischen Tigermücke (2009 - 2012) Dr. U. Kuch, Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt (Projektgruppe Diversität und Dynamik von Pathogenen, Vektoren und Reservoirwirten) Projektinhalt: Von 2009 bis 2011 wurden in der Hauptreisezeit der südhessische Abschnitt der Autobahn A5 und ausgewählte weitere Standorte mit Eiablage- und Adultfallen auf Vorkommen der Asiatischen Tigermücke untersucht. Es wurden keine Exemplare der Art gefunden. Ein Schnelltest zur Identifikation wurde entwickelt. Bericht (2012) [0,8 MB] Auswirkungen einer prognostizierten Klimaänderung auf Belange des Gesundheitsschutzes in Hessen (2005) Hessisches Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen, Dillenburg Bericht [0,7 MB] Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf Infrastrukturen abzuschätzen und Maßnahmen zur Anpassung zu entwickeln. Anpassung an den Klimawandel durch adaptives Handeln auf kommunaler Ebene - Eine empirische Studie zur Bewertung und Generierung von Unterstützungsangeboten am Beispiel der Starkregenvorsorge (2024 - 2026) Prof. Dr. habil. Andreas Homburg, Dr. Malte Nachreiner; Hochschule Darmstadt - University of Applied Sciences Projektinhalt: Im Rahmen des Projekts sollen die folgenden Forschungsfragen beantwortet werden: Wie bewerten Nutzerinnen und Nutzer in Kommunen das Beratungsangebot Fließpfadkarten in Hinsicht auf Nützlichkeit, Wirksamkeit etc. und welche Gründe halten Nicht-Nutzende davon ab, von diesem Angebot Gebrauch zu machen? Welche Ideen zu weiteren Unterstützungsangeboten haben Verantwortliche in der kommunalen Starkregenvorsorge? Was fördert die Generierung neuer Ideen für adaptives Handeln in der Kommune? Entwicklung eines Fernerkundungsservices als Beitrag zur Mitigation von Wärmeinseleffekten und Adaption von urbanen Grünflächen an Dürre‐ und Hitzestress in den Gemeinden Hessens (2023 - 2026) Prof. Dr. Christopher Conrad, M.Sc. Dennis Sakretz; Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg Projektinhalt: Im Rahmen des Projekts wird die Vulnerabilität der Kühlungsleistung von urbanen Grünflächen Hessens hinsichtlich der Exposition dieser Flächen gegenüber Hitze‐ und Trockenstress erfasst. Zudem wird eine Informationsgrundlage für Empfehlungen zur Erhöhung der Resilienz von Grünflächen und sensibler Bevölkerungsgruppen der Gemeinden Hessens hinsichtlich klimawandelbedingter Trocken‐ und Hitzeextrema erarbeitet. KritIKlima - Kritische Infrastruktur und Klimawandel in Hessen (2020 - 2025) Prof. Dr. Ing. Christian Diller, M.Sc. Jan Gros; Justus-Liebig-Universität Gießen Projektinhalt: Das Ziel dieses Forschungsvorhaben ist eine stufenweise Abschätzung des durch den Klimawandel forcierten Handlungsbedarfs für die Kritische Infrastruktur in Hessen bezogen auf Vulnerabilität und Resilienz. Daraus werden erste Handlungsempfehlungen vor allem zu den Steuerungsmöglichkeiten für die Raumplanung und Fachplanung auf kommunaler, regionaler und Landesebene abgeleitet. Entwicklung einer objektiven Interpretations- und Entscheidungshilfe zur Einschätzung der Gefährdungspotentiale durch Starkregen in hessische Kommunen (2023 - 2024) Prof. Dr.-Ing. Ernesto Ruiz Rodriguez, M. Sc. Manuel Perschke, B. Sc. Jule Paula Elsässer; Hochschule RheinMain Projektinhalt: Die kommunalen Fließpfadkarten (FPK) werden mittlerweile in vielen Gemeinden und Wasserverbänden Hessens verwendet. Im Gegensatz zu den FPK ist die Erstellung von Starkregen-Gefahrenkarten deutlich aufwendiger und kostenintensiver. In Anbetracht der begrenzten Fördermittel des Landes wird hier sowohl eine objektive Priorisierungshilfe für die Fördermittelgeber, als auch eine Interpretations- und Entscheidungshilfe für die hessischen Kommunen entwickelt. WissTransKlima – Wissenstransfer für eine bessere Klimaanpassung in Kommunen (2022 - 2024) Dr. Nicola Schuldt-Baumgart, Dr. Immanuel Stieß, Dr. Thomas Friedrich, Dr. Verena Rossow; ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung Projektinhalt: In dem dreijährigen Forschungsprojekt soll erforscht werden, welche Wissensbedarfe und -barrieren bei kommunalen Entscheidungsträgern existieren und wie diese durch einen besseren Wissenstransfer adressiert werden können. Damit soll die Klimaanpassung in hessischen Kommunen unterstützt werden. Links: https://www.isoe.de/news/kommunen-im-klimawandel-forschung-zum-wissenstransfer/ https://www.isoe.de/nc/forschung/projekte/project/wisstransklima/ Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf die Land- und Forstwirtschaft abzuschätzen und Maßnahmen zu entwickeln, die den Schutz der Flächen verbessern. Fagus sylvatica im Trockenstress: Entwicklung von evolutionärem Management als Anpassungsmaßnahme für den Klimawandel (2022 - 2025) Prof. Dr. Markus Pfenninger; Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (SBiK-F) Projektinhalt: In diesem Projekt soll die durch die Vorarbeiten gewonnene Kenntnis der genomischen Basis der Dürreresistenz bzw. -empfindlichkeit bei der Buche dazu genutzt werden, ein praxisorientiertes evolutionäres Management für diese Art zu entwickeln. Ziel dieses Managements ist es, den Anteil dürreresistenter Buchen in den hessischen Wäldern zu erhöhen und damit die Funktion der Buchenwälder für Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft langfristig zu erhalten. Analyse der Intensität und Andauer von Witterungsextremen unter heutigen und zukünftigen Klimabedingungen – Folgen für die Wälder in Hessen (2021 - 2024) J. Sutmöller, Dr. H. Meesenburg; Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt Projektinhalt: Die Intensität und Andauer von Trockenperioden und Dürren in Hessen sowie deren mehrjährige Abfolge werden in Beobachtungsdaten untersucht und mit den beobachteten Vitalitätsveränderungen von Bäumen verknüpft. Weiter werden Klimasimulationen analysiert, ob und wie sie solche Witterungsextreme in der Vergangenheit darstellen und wie sich deren Auftreten in der Zukunft verändert. Ziel ist die Prüfung der klimaangepassten Baumartenempfehlung und gegebenenfalls eine Neubewertung der Risiken für die Waldentwicklung in Hessen. Innovativer Erosionsschutz für Hessen (2021 - 2025) Dr. P. Kraft, Prof. Dr. L. Breuer, Prof. Dr. A. Gattinger; Justus-Liebig-Universität Gießen Projektinhalt: Etablierte Erosionsschutzmaßnahmen werden analysiert und mit Hilfe eines Erosionsmodells wird die Wirkung von Strukturelementen in virtuellen Experimenten simuliert. Darüber werden innovative Erosionsschutzmaßnahmen entwickelt und die Auswirkungen abgeschätzt. Die Ergebnisse des Erosionsatlas Hessen sollen durch zahlreiche weitere Datensätze ergänzt und der Beratung, Planung und Verwaltung zugänglich gemacht werden. N-Effizienz verschiedener Rebsorten und Anbausysteme unter veränderten klimatischen Bedingungen (2014 - 2019) Prof. O. Löhnertz, Hochschule Geisenheim University (Institut für Bodenkunde und Pflanzenernährung) Projektinhalt: In einer FACE (free air carbon dioxid enrichment) – Anlage wurde untersucht, welche Auswirkungen eine erhöhte CO 2 -Konzentration auf das Pflanzenwachstum von Weinreben hat. Dabei wurde zudem untersucht, wie sich die Gäreigenschaften der Trauben und insgesamt die Qualität des Weines ändern. Populationsdynamische Erfassung der Schadinsekten Asiatische Buschmücke und Kirschessigfliege in Abhängigkeit von der Temperaturvarianz (PEST) (2017 - 2020) Prof. R. Müller, Goethe-Universität, Frankfurt (Institut für Arbeits-, Sozial-, und Umweltmedizin), Prof. M. Pfenninger, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt Projektinhalt: Über Experimente in Klimaschränken wird der Einfluss kurz- und mittelfristiger Temperaturschwankungen auf Populationen der Buschmücke und der Kirschessigfliege untersucht. Untersucht wird in enger Kooperation mit dem Projekt MOST (s.u.), ob und, wenn ja, ab welcher Temperatur und Dauer Hitzeperioden die Entwicklung der beiden Schadinsekten abbrechen lassen. Bericht (2021) [3 MB] Modellierung der Phänologie von 2 Schädlingsinsekten in Abhängigkeit von Temperaturvarianz (MOST) (2017 - 2020) Prof. P. Braun, Hochschule Geisenheim University (Institut für Obstbau) Projektinhalt: Phänologische Simulation der Temperaturbereiche, in denen sich die asiatische Buschmücke und die Kirschessigfliege verbreiten können. Beide Arten haben obere Temperaturgrenzen. Untersucht wird in enger Kooperation mit dem Projekt PEST (s.o.), ob und, wenn ja. ab welcher Temperatur und Dauer Hitzeperioden die Entwicklung der beiden Schadinsekten abbrechen lassen. Bericht (2021) [3 MB] Anhänge (2021) [5 MB] Baumvitalität im Klimawandel auf standörtlicher Grundlage in Hessen. Resilienzeigenschaften der Hauptbaumarten Buche, Eiche, Fichte und Kiefer in Hessen infolge klimatischer Änderungen (2017 - 2021) Prof. J. Eichhorn, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Göttingen Projektinhalt: Anhand einer Mustererkennung in der Reaktion der vier Hauptbaumarten Buche, Eiche, Fichte und Kiefer wird der Einfluss von Klimaänderungen und Wetterextremen auf die Widerstandsfähigkeit hessischer Wälder im Klimawandel untersucht. Diese Resilienz kann durch das Verständnis der Wirkungszusammenhänge besser eingeordnet werden, um mit geeigneten Maßnahmen eine Anpassung der Wälder an dem Klimawandel zu unterstützen. Bericht (2021) [5 MB] Honigbienen im Klimawandel (2015 - 2019) Prof. F. M. Chmielewski, Humboldt-Universität Berlin (Fachgebiet Acker- und Pflanzenbau), Prof. K. Bienefeld, Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf Projektinhalt: Mittels phänologischer Modelle und einem Bienenflugmodell wurden klimawandelbedingte Veränderungen in der Bestäubungsleistung von Honigbienen untersucht. Bericht (2019) [6,0 MB] Stabilisierung des Anwuchsverhaltens standortgemäßer Kiefer und Hainbuche im Forstamt Lampertheim durch Biochar (2013 - 2018) Prof. J. Eichhorn, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Göttingen Projektinhalt: Untersucht wurde die Wirkungsweise von Biokohle im Oberboden zur Stabilisierung einer forstlichen Verjüngung an Kiefern und Hainbuchen im hessischen Ried. Bericht (2018) [4,0 MB] Klimawandelbedingte Änderungen des Wasserbedarfs und der N-Düngung für den Gemüseanbau im Hessischen Ried (2010 - 2015) Prof. J. Zinkernagel, Hochschule Geisenheim University (Institut für Gemüsebau), Dr. G. Berthold, Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie, Wiesbaden Projektinhalt: Für das Hessische Ried wurden klimawandelbedingte saisonale Anforderungen an den Gemüseanbau hinsichtlich Zusatzwasserbedarf, Düngung sowie Kulturverfahren ermittelt. (Ergebnisse des parallel durchgeführten Gemüsebau-Projekts in Rheinland-Pfalz: siehe Link-Spalte) Bericht (2017) [3,1 MB] Einfluss regionaler klimatischer Veränderungen auf den Wasserhaushalt von Rebstandorten: Erstellung einer Risikoanalyse für die hessischen Weinbaugebiete mit Hilfe eines physiologischen Rebenmodells (2009 - 2015) Prof. H.-R. Schultz, Hochschule Geisenheim University (Institut für allgemeinen und ökologischen Weinbau) Projektinhalt: Für die hessischen Weinbauregionen Rheingau und Hessische Bergstraße wurde unter Beachtung von Steillagen und unterschiedlicher Bodenbewirtschaftungsformen das zukünftige Trockenstressrisiko bestimmt. Bericht (2016) [4,8 MB] Untersuchungen zur Anpassungsfähigkeit hessischer Buchenwälder an veränderte Klimabedingungen (2009 - 2014) Prof. J. Eichhorn, Prof. H. Spellmann, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Göttingen Projektinhalt: Die Auswirkungen klimawandelbedingter Erhöhung des Trockenstressrisikos auf die Vitalität und Leistungsfähigkeit von Buchenwäldern wurden analysiert, forstliche Anpassungsstrategien aufgezeigt. Bericht (2015) [13,5 MB] Evaluierung und Validierung der bestehenden Modelle für Bodenfeuchte und Stickstoffhaushalt unter Berücksichtigung der zukünftig veränderten klimatischen Bedingungen in Hessen (2012 - 2014) F.-J. Löpmeier, Deutscher Wetterdienst (Zentrum für Agrarmeteorologische Forschung, Braunschweig) Projektinhalt: Am Beispiel einiger Standorte in Hessen wurden Bodenfeuchte und Stickstoffhaushalt, auch bzgl. möglicher Veränderungen durch den Einfluss des zukünftigen Klimawandels, betrachtet. Bericht (2015) [3,0 MB] Ergebnisse des passiven Biomonitorings von 1998‐2014 auf hessischen Dauerbeobachtungsflächen in extensiv bewirtschafteten Grünlandflächen (1998 - 2014) Prof. C. Müller PhD, Dr. G. Moser, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Pflanzenökologie) Projektinhalt: Anhand einer regelmäßigen Analyse von Pflanzenmaterial derselben Flächen wurden Veränderungen über die Zeit im Vorkommen und in der Konzentration von Schadstoffen in Indikatorpflanzen untersucht. Bericht (2017) [4,7 MB] Klimawandel in Hessen - Chancen, Risiken und Kosten für den Obst- und Weinbau (2009 - 2013) Prof. F. M. Chmielewski, Humboldt-Universität Berlin (Fachgebiet Acker- und Pflanzenbau) Projektinhalt: Unter besonderer Berücksichtigung der Unsicherheiten, die sich aus den regionalen Klimamodellen und z. T. auch aus den Impaktmodellen ergeben, wurden die Kosten des Klimawandels für den Obst- und Weinbau in Hessen abgeschätzt. Bericht (2013) [22,9 MB] Langversion (2013) [53,2 MB] Dauerbeobachtungsflächen für die landesweite Umweltüberwachung (1998-1999) Dr. U. Hertstein, Dr. L. Grünhage, Prof. Dr. Dr. H.-J. Jäger, Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Pflanzenökologie) Projektinhalt: Zur Auswahl und Einrichtigung der oben genannten Dauerbeobachtungsflächen wurde ein Erkundungsprojekt durchgeführt. Der Projektbericht gibt Einblick über die Flächen. Bericht (1999) [3,66 MB] Bericht über einen Vegetationsversuch zur Prüfung des Wasserbedarfs neuerer Sommergerstensorten bei variierter N-Düngung 2009)* Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, Kassel Bericht [0,1 MB] Anlagen: Abbildungen [0,4 MB], Tabellen [ 0,1 MB] Auswirkungen von Klimaveränderungen auf den Obstanbau in Hessen (2009)* Fachgebiet Obstbau, Forschungsanstalt Geisenheim Bericht [4,7 MB] Räumlich explizite Klimafolgenabschätzung für die Landwirtschaft in Hessen (2009)* Wissenschaftliches Zentrum für Umweltsystemforschung, Universität Kassel Bericht [3,8 MB] Wald in der Rhein-Main-Ebene - Risiken und Anpassungsmaßnahmen für die Forstwirtschaft als Folge der prognostizierten Klimaveränderung in Hessen (2008)* Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Göttingen Bericht [0,8 MB] Sicherstellen der landwirtschaftlichen Produktion mit Zusatzwasserbedarf bei veränderten klimatischen Bedingungen - Maßnahmen für ein nachhaltiges Grundwassermanagement sowie Anbauempfehlungen für die landwirtschaftliche Produktion im Hessischen Ried (2008)* Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden Bericht [0,9 MB] Einfluss der Klimaentwicklung auf den Wasserhaushalt von Rebstandorten - Möglichkeiten der Modellierung von Steillagenregionen (2008)* Fachgebiet Weinbau, Forschungsanstalt Geisenheim Bericht [1,6 MB] Klimawandel und Landwirtschaft in Hessen: Mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf landwirtschaftliche Erträge (2005)* Wissenschaftliches Zentrum für Umweltsystemforschung, Universität Kassel Bericht [2,8 MB] Anhang [3,2 MB] Kartenbezogene Grundlagen der Waldentwicklung unter dem Einfluss von Klimaänderungen (2005)* Hessen Forst, Hann. Münden Bericht [1,6 MB] Der Einfluss klimatischer Veränderungen auf die phänologische Entwicklung der Rebe, die Sorteneignung sowie Mostgewicht und Säurestruktur der Trauben (2005)* Fachgebiet Weinbau, Forschungsanstalt Geisenheim Bericht [2,9 MB] Folgen, Maßnahmen und Kosten des Klimawandels für den Obstbau in Hessen (2005)* Fachgebiet Obstbau, Forschungsanstalt Geisenheim Bericht [1,9 MB] * In die Projekte sind frühere Klimaprojektionsdaten eingegangen: Berichte, die bis zum Jahr 2005 fertig gestellt wurden, benutzen das globale Klimamodell ECHAM4, das Regionalmodell WETTREG2003 auf Basis des Szenarios B2. Berichte, die aus dem Jahr 2008 oder 2009 stammen, benutzen das Globalmodell ECHAM5, das Regionalmodell WETTREG2006 sowie teilweise REMO auf Basis der Szenarios B1, A1B und A2. (Der Winterniederschlag in den Simulationen mit WETTREG2006 fällt insbesondere gegen Ende des 21. Jahrhunderts unverhältnismäßig feucht aus. Dieses Ergebnis war eine Modellschwäche, die mit der Modellversion WETTREG2010 behoben wurde.) Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels abzuschätzen. Anthropogene Änderungen des Sturmklimas über Zentraleuropa und mögliche Folgen für die Region Hessen (Sturmklima Hessen) (2019 - 2025) Prof. U. Ulbrich, Freie Universität Berlin (Institut für Meteorologie) Projektinhalt: In aktuellen Klimamodelldaten (regionale Simulationen aus EURO-CORDEX und ReKliEs-De sowie globale Simulationen für den 6. IPCC-Bericht, Erscheinungsdatum: 2021) wird untersucht, wie realistisch die simulierten Sturmereignisse sind und wie belastbar die daraus resultierenden Ergebnisse sind. Im Unterschied zu früheren Arbeiten ist die Datengrundlage (Klimasimulationen) wesentlich verbessert. Zusätzlich werden versicherte Schäden durch Stürme berechnet. Klimaextreme in CMIP6-Klimaprojektionen für Hessen (Blockierende Wetterlagen) (2019 - 2023) Prof. B. Ahrens, Institut für Atmosphäre und Umwelt, Goethe-Universität Frankfurt Projektinhalt: Analyse von langanhaltenden Wetterlagen (Blockierende Wetterlagen) insbes. für die Extremereignisse Hitzewelle, langanhaltende Windflaute und lange, intensive Starkregenperioden (sog. Vb-Wetterlage) in Klimasimulationen für den 6. IPCC-Report Bericht (2024) [30 MB] Anhang [43 MB] Zusammenfassung für Entscheidungsträger Konvektive Gefährdung über Hessen und Rheinland-Pfalz (2015 - 2018) Prof. B. Ahrens, Universität Frankfurt (Institut für Atmosphäre und Umwelt) Projektinhalt: Für Hessen wurden das raum-zeitliche konvektive Gefährdungspotenzial durch Starkregen, Hagel und Blitzschlag für aktuelle und zukünftige Zeiträume evaluiert. Bericht (2018) [16 MB] Regionale Klimaprojektionen Ensemble für Deutschland (ReKliEs-De) (2014 - 2017) Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (Koordination), Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Deutsches Klimarechenzentrum, Climate Service Center Germany, Deutscher Wetterdienst, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Universität Hohenheim Projektinhalt: In dem vom BMBF geförderten Kooperationsprojekt wurden regionale Klimasimulationen mit hoher räumlicher Auflösung (12 km) für Deutschland und die nach Deutschland entwässernden Flusseinzugsgebiete berechnet. Es wurden zwei verschiedene Zukunftsszenarien untersucht: ein Klimaschutz-Szenario (RCP2.6) und ein Weiter-wie-bisher-Szenario (RCP8.5). Die Ergebnisse wurden umfangreich graphisch aufbereitet und bereitgestellt. Projekt-Webseite Ergebnisse für Hessen (Broschüre, 2019) [1,6 MB] Statistische Abschätzung zukünftiger Starkregen- und Starkwindereignisse (2013 - 2014) Dr. F. Kreienkamp, Climate & Environment Consulting, Potsdam Projektinhalt: Es wurde eine Methodik zur Analyse sommerlicher Starkwind- und Starkregenereignisse in einem globalen Klimamodell entwickelt. Die Darstellung solcher Ereignisse ist in globalen Klimamodellen i.A. sehr schwierig, die Ereignisse sind zu kleinräumig und kurzfristig für diese Modelle. Die entwickelte Methode wurde zum Test auf ein globales Klimamodell angewendet (MPI-ESM), das eine vergleichsweise geringe Erwärmung simuliert. In diesem Modell zeigten sich nur geringe Änderungen sommerlicher Starkwind- und Starkregenereignisse, tendenziell eher ein Rückgang als eine Zunahme. Bericht (2014) [2,9 MB] Ein Kohlenstoff-Modell für das regionale Klimamodellsystem CCLM (2009 - 2013) Prof. B. Ahrens, Universität Frankfurt (Institut für Atmosphäre und Umwelt) Projektinhalt: Weiterentwicklung eines regionalen dynamischen Klimamodells. Die Implementierung eines Boden-Kohlenstoff-Kreislauf-Moduls ermöglicht es prinzipiell, den Verbleib von atmosphärischem CO 2 in Pflanzen und Boden auch regional zu simulieren. Bericht (2014) [1,1 MB] Klimawandel und Extremwetter in Hessen - Analyse von Beobachtungsdaten des 20. Jahrhunderts und Ensembleprojektionen für das 21. Jahrhundert (2009 - 2013) Prof. J. Luterbacher, Prof. D. Maraun, Universität Gießen (Geographisches Institut) Projektinhalt: Analyse von Temperatur- und Niederschlagsextremen in Hessen von 1960 – 2099 (Beobachtungen und Klimasimulationen für die Zukunft). Hitzeextreme haben bereits zugenommen und werden weiter zunehmen. Starkregenereignisse nehmen voraussichtlich zu, gleichzeitig werden sommerliche Trockenperioden länger. Bericht (2014) [6,6 MB] Weiterentwicklung von WettReg zur Erstellung von regionalisierten Szenarien auf der Basis der Ergebnisse des ENSEMBLES-Projektes (2009 - 2012) Dr. F. Kreienkamp, Climate & Environment Consulting, Potsdam Projektinhalt: Es wurde untersucht, ob sich die vorliegenden Modellergebnisse globaler und (dynamischer) regionaler Klimamodelle statistisch weiter verfeinern lassen um bessere lokale Aussagen ableiten zu können. Bericht (2013) [5,1 MB] Anthropogene Beeinflussung des Sturmklimas über Europa und mögliche Folgen für die Region Hessen (2009 - 2012) Dr. G. Leckebusch, Prof. U. Ulbrich, Freie Universität Berlin (Institut für Meteorologie) Projektinhalt: Untersuchung der möglichen Schäden durch Winterstürme in Hessen in mehreren Klimamodellsimulationen für die Zukunft. Obwohl verschiedene Analysemethoden unterschiedliche Ergebnisse bringen, zeigen doch fast alle Ergebnisse eine Zunahme der Gefährdung durch Winterstürme mit zunehmendem Klimawandel in Hessen. Bericht (2013) [14,4 MB] Der Boden im regionalen Klimamodellsystem CCLM - Studien im Main-Einzugsgebiet (2009 - 2012) Prof. B. Ahrens, Universität Frankfurt (Institut für Atmosphäre und Umwelt) Projektinhalt: Um regionale Klimasimulationen zu verbessern, muss unter anderem der Boden im Modell besser dargestellt werden. Im Projekt wurden verbesserte Oberflächendaten und eine höhere vertikale Auflösung eingeführt. Die Simulationsergebnisse wurden besonders für die Bodenfeuchte dadurch verbessert. Bericht (2013) [2,5 MB] Weiterentwicklung von WettReg bezüglich neuartiger Wetterlagen (2009 - 2010) Dr. F. Kreienkamp, Climate & Environment Consulting, Potsdam Projektinhalt: In das statistische Modell Wettreg wurden zwei neue Wetterlagen-Klasen eingeführt, um die in Zukunft häufiger auftretenden warmen Extreme besser darstellen zu können. Bericht (2010) [2,9 MB] Abschätzung der möglichen klimatischen Gegebenheiten auf der Basis des 2 Grad-Ziels für die Region Hessen (2009) Dr. F. Kreienkamp, Climate & Environment Consulting, Potsdam Projektinhalt: Aus globalen Klimamodellsimulationen mit höheren Erwärmungsraten wurden die Zeitbereiche isoliert, zu denen die globale Mitteltemperatur 2°C über dem vorindustriellen Zeitraum liegt. Diese Zeiträume wurden für Hessen analysiert, um eine erste Abschätzung der Folgen einer globalen Erwärmung um 2°C für Hessen zu erhalten. Bericht (2009) [1,4 MB] Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Landschaft abzuschätzen und Maßnahmen zu entwickeln, die deren Schutz verbessern. Douglasien-Reinbestände und Douglasien-Buchen-Mischwälder als Lebensraum für höhlennutzende Tierarten (2013 - 2017) B. Koppmann-Rumpf, Dr. C. Heberer, Dr. K.-H. Schmidt, Ökologische Forschungsstation Schlüchtern Projektinhalt: In Baumbeständen mit unterschiedlichen Anteilen von Douglasien wurde die Bestandentwicklung von höhlennutzenden Singvogel-, Säugetier- und Insektenarten untersucht. Die Douglasie wird in der Forstwirtschaft teilweise als Ersatz für die weniger klimarobuste Fichte eingesetzt. Bericht (2017) [1,7 MB] Entwicklung einer Methode zur Wirkungsermittlung von Stadtklimaeffekten auf Biota anhand von Flechten (2015 - 2016) Prof. U. Windisch, Technische Hochschule Mittelhessen Projektinhalt: Erprobung einer neuen Methodik, anhand von Flechten als Bioindikator Stadtklimaeffekte nachzuweisen (am Fallbeispiel Wiesbaden und Mainz) Bericht (2016) [10,9 MB] Auswirkungen des globalen Wandels auf Ökosystemdienstleistungen in Hessen (2010 - 2015) PD Dr. R. Schaldach, Prof. A. Ernst, Universität Kassel (Center for Environmental Systems Research) Projektinhalt: Mit einer Kombination von umweltpsychologischen und umweltnaturwissenschaftlichen Methoden wurde untersucht, welche Ökosystemdienstleistungen in Hessen wo vorliegen, wie bewusst den Menschen dies ist und wie groß die Bereitschaft ist, diese Ökosysteme zu schützen. Bericht (2016) [3,3 MB] Anhang [0,6 MB] Stark bedrohte Pflanzenarten in Hessen - Arealanalyse und Klimawandel (2009 - 2013) Prof. G. Zizka, PD Dr. T. Gregor, Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt (Projektgruppe Dynamik von Biozönosen) Projektinhalt: Im Rahmen dieses Projektes wurden Pflanzenarten Hessens hinsichtlich ihrer momentanen Verbreitung sowie einer Änderung der Vorkommen durch den Klimawandel untersucht. Bericht (2014) [8,1 MB] Anhang (2014) [24,1 MB] Entwicklung eines Haselmausnistkastens zur Minderung der Konkurrenz mit höhlenbrütenden Singvögeln und Siebenschläfern (2014) Dr. K.-H. Schmidt, Dr. C. Heberer, B. Koppmann-Rumpf, Ökologische Forschungsstation Schlüchtern Projektinhalt: Um Bestände der unter Naturschutz stehenden Haselmaus bei zunehmender Überlagerung von Brutzeiträumen zu schützen, wurde ein Nistkasten entworfen, der konkurrierenden Arten nicht zugänglich ist. Bericht (2014) [0,3 MB] Einfluss des Klimawandels auf Brutverluste bei höhlenbrütenden Singvögeln durch Siebenschläfer (2012 - 2013) Dr. K.-H. Schmidt, Dr. C. Heberer, B. Koppmann-Rumpf, Ökologische Forschungsstation Schlüchtern Projektinhalt: Bestandsdaten von höhlenbrütenden Singvögeln und Siebenschläfern aus besonders warmen Frühjahren wurden mit Normaljahren verglichen, um abzuschätzen, ob sich die Brutzeiträume der Arten zukünftig stärker überschneiden. Bericht (2013) [0,3 MB] Einfluss des Klimawandels auf die Höhlenkonkurrenz zwischen Vögeln, Kleinsäugern und Insekten (2009 - 2011) Dr. K.-H. Schmidt, Dr. C. Heberer, Ökologische Forschungsstation Schlüchtern Projektinhalt: Langjährige Datenreihen zu Beständen von höhlennutzenden Singvogel-, Säugetier- und Insektenarten wurden ausgewertet, um zeitliche Veränderungen der Entwicklungsstadien zu erkennen, die die Konkurrenz zwischen den Arten verstärken könnten. Bericht (2011) [0,4 MB] Anhang (2011) [0,3 MB] Auswirkungen des Klimawandels auf die biologische Qualität hessischer Fließgewässer (2009 - 2010) PD Dr. P. Haase, Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt (Projektgruppe Arealdynamik von Arten) Projektinhalt: Im Rahmen einer Literaturstudie wurde Wissen über Wirkungszusammenhänge zwischen Klimawandel und Fließgewässerqualität zusammengetragen. Bericht (2010) [1,0 MB] Klimawandel und Pflanzenphänologie in Hessen (2009)* Institut für Pflanzenökologie, Universität Gießen Bericht [12,2 MB] Klimawandel und Pflanzenphänologie in Hessen (2005)* Institut für Pflanzenökologie, Universität Gießen Bericht [3,0 MB] Einschätzungen zu möglichen und bereits nachweisbaren Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die Biodiversität in Hessen (2005)* Ökologische Forschungsstation Schlüchtern Bericht [0,9 MB] * * In die Projekte sind frühere Klimaprojektionsdaten eingegangen: Berichte, die bis zum Jahr 2005 fertig gestellt wurden, benutzen das globale Klimamodell ECHAM4, das Regionalmodell WETTREG2003 auf Basis des Szenarios B2. Berichte, die aus dem Jahr 2008 oder 2009 stammen, benutzen das Globalmodell ECHAM5, das Regionalmodell WETTREG2006 sowie teilweise REMO auf Basis der Szenarios B1, A1B und A2. (Der Winterniederschlag in den Simulationen mit WETTREG2006 fällt insbesondere gegen Ende des 21. Jahrhunderts unverhältnismäßig feucht aus. Dieses Ergebnis war eine Modellschwäche, die mit der Modellversion WETTREG2010 behoben wurde.) Ziel der vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung beauftragten Projekte ist es, direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels auf Grund- und Oberflächenwasser abzuschätzen und Maßnahmen zu entwickeln, die den Schutz der Bevölkerung und der Ökosysteme verbessern. Auswirkungen des Klimawandels auf aquatische Ökosysteme und Wasserversorgung im Biosphärenreservat Rhön: Partizipative Risikobewertung und Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen (2019 - 2022) Prof. Dr. Petra Döll, Dr. Laura Woltersdorf, Institut für Physische Geographie, Arbeitsgruppe Hydrologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink, Institut für Soziologie, Schwerpunkt Industrie- und Organisationssoziologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main Projektinhalt: Die Wasserressourcen im Biosphärenreservat Rhön stehen schon heute durch Klimawandel und gleichzeitig zunehmenden Wasserbedarf seitens der Industrie, der Landwirtschaft und anderer Nutzer unter Druck, was sich in Zukunft noch verschärfen dürfte. Das Forschungsprojekt hat untersucht, wie Wasserressourcen angesichts von schlecht quantifizierbarem Klimawandel und steigendem Nutzungsdruck gemanagt werden können. Dazu wurden sowohl die potenziellen Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserressourcen analysiert, die Risikowahrnehmung und Anpassungsbereitschaft der Bevölkerung im Biosphärenreservat Rhön abgefragt, als auch geeignete Anpassungsmaßnahmen entwickelt. Bericht (2023) [13.6 MB] Auswirkungen des Klimawandels auf die biologische Qualität hessischer Fließgewässer (2009 - 2010) PD Dr. P. Haase, Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt (Projektgruppe Arealdynamik von Arten) Projektinhalt: Im Rahmen einer Literaturstudie wurde Wissen über Wirkungszusammenhänge zwischen Klimawandel und Fließgewässerqualität zusammengetragen. Bericht (2010) [1,0 MB] Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels auf Hochwasserscheitelabflüsse und Abflussverhalten im Lahngebiet und im hessischen Maingebiet (2008)* Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden Bericht [0,1 MB] Untersuchung zum Einfluss der Klimavariabilität und anthropogen verursachten Klimaschwankungen auf Abflüsse für verschiedene Einzugsgebiete in Hessen (2008)* Ingenieurbüro Ludwig, Karlsruhe Bericht [0,3 MB] Anlagen [15,2 MB] Flächendifferenzierte Untersuchungen zu möglichen Auswirkungen einer Klimaänderung auf die Grundwasserneubildung in Hessen (2005)* Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden Bericht [1,2 MB] Untersuchung zum Einfluss der Klimavariabilität und anthropogen verursachten Klimaschwankungen auf Abflüsse für verschiedene Einzugsgebiete in Hessen (2004)* Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie, Wiesbaden, Ingenieurbüro Ludwig, Karlsruhe Bericht [1,9 MB] Anlage A, Validierung von Abflüssen: Teil 1 [2,3 MB] - Teil 2 [2,3 MB] - Teil 3 [2,5 MB] - Teil 4 [3,1 MB] Anlage B [0,6 MB]: Gewässerkundl. Hauptzahlen für 1981 bis 2000 Anlage C [0,6 MB]: Gewässerkundl. Hauptzahlen 2011 bis 2020 Anlage D [0,6 MB]: Gewässerkundl. Hauptzahlen 2021 bis 2030 Anlage E [0,6 MB]: Gewässerkundl. Hauptzahlen 2031 bis 2040 Anlage F [0,6 MB]: Gewässerkundl. Hauptzahlen 2041 bis 2050 Anlage G [0,4 MB]: Veränd. der gewässerkundl. Hauptzahlen für Monate Anlage H [0,4 MB]: Veränd. der gewässerkundl. Hauptzahlen für Jahreszeiten * In die Projekte sind frühere Klimaprojektionsdaten eingegangen: Berichte, die bis zum Jahr 2005 fertig gestellt wurden, benutzen das globale Klimamodell ECHAM4, das Regionalmodell WETTREG2003 auf Basis des Szenarios B2. Berichte, die aus dem Jahr 2008 oder 2009 stammen, benutzen das Globalmodell ECHAM5, das Regionalmodell WETTREG2006 sowie teilweise REMO auf Basis der Szenarios B1, A1B und A2. (Der Winterniederschlag in den Simulationen mit WETTREG2006 fällt insbesondere gegen Ende des 21. Jahrhunderts unverhältnismäßig feucht aus. Dieses Ergebnis war eine Modellschwäche, die mit der Modellversion WETTREG2010 behoben wurde.) Leitlinien zu Projektanträgen Folgen des Klimawandels

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