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Found 68 results.

Sonderforschungsbereich (SFB) 990: Ökologische und sozioökonomische Funktionen tropischer Tieflandregenwald-Transformationssysteme (Sumatra, Indonesien), Teilprojekt C08: Politikinstrumente zur Förderung nachhaltiger Landnutzung

Dieses Projekt untersucht verschiedene Politikmaßnahmen und deren Einfluss auf individuelle Umweltpräferenzen und nachhaltige Landnutzungsentscheidungen. Zum einen verwenden wir ökonomische Feldexperimente um verschiedene monetäre Anreizsysteme hinsichtlich ihrer Umwelt- und ökonomischen Verteilungseffekte zu untersuchen. Zum anderen evaluieren wir die Auswirkungen von Umweltbildungsmaßnahmen auf Umweltpräferenzen und Landnutzungsentscheidungen mit Hilfe von randomisierten kontrollierten Versuchen. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt dabei auf der Messung von Umweltpräferenzen und der Bewertung von ökologischen Dienstleistungen.

Social Banking: Markt mit 16 Millionen Kunden - Alanus Hochschule und puls Marktforschung veröffentlichen Ergebnisse der ersten umfassenden Studie zum Social Banking in Deutschland.

Alanus Hochschule und puls Marktforschung präsentieren erste umfassende Marktstudie zum Social Banking in Deutschland / Sozial-ökologische Bankgeschäfte stiften anspruchsvollen Zielgruppen messbaren Zusatznutzen / Künftig wachsende Erschließung des Marktsegments erwartet. Münster/Frankfurt, 2. Mai 2012 - Sozial-ökologisch ausgerichtete Kreditinstitute haben ihre Position am Bankenmarkt in den letzten Jahren deutlich ausbauen können. Die Kredite und Einlagen dieser Banken sind von 2006 bis 2011 in Summe jährlich um 20 bis 30 Prozent gewachsen. Damit gehören sie zu den am stärksten wachsenden Bankengruppen in einer Branche, die ansonsten von intensiven Verteilungskämpfen um Kunden geprägt ist. Gleichzeitig ist der Anteil sozial-ökologischer Banken am gesamten deutschen Privatkundenmarkt mit 0,2 Prozent nach wie vor sehr gering. Damit korrespondiert die noch niedrige Zahl von zusammen knapp 230.000 Kunden Ende 2011. Dennoch gilt das Geschäftsmodell dieser Institute in der Finanzbranche inzwischen als wegweisend, da es plausible Antworten auf die anhaltende Banken-Vertrauenskrise, den allgemeinen gesellschaftlichen Wertewandel hin zu Nachhaltigkeit und Transparenz sowie langfristige Wachstumsszenarien bietet. Besonders affin für sozial-ökologische Bankangebote sind zwei Zielgruppen, die zusammen über 16 Millionen Menschen umfassen und mehrheitlich aus hochgebildeten, einkommensstarken Verbrauchern bestehen. Diese Social-Banking-Affinen stellen in allen Bereichen überdurchschnittliche Anforderungen an Kreditinstitute. Darüber hinaus verschafft ihnen die sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Verwendung ihrer Spargelder eine soziale Rendite , die in ihrer Wertigkeit dem bisher üblichen Bewertungsmaßstab, der Verzinsung ihres Guthabens, nahe kommt. Einem tatsächlichen Bankwechsel der Zielgruppenmitglieder hin zu sozial-ökologisch arbeitenden Instituten steht allerdings die bisher geringe Bekanntheit des Social Banking und seiner Vorteile entgegen. Mit zunehmender Bekanntheit ist jedoch davon auszugehen, dass das sozial-ökologische Bankgeschäft weiter über die Sphäre von Spezialanbietern hinaus wachsen wird, mit deutlichen Auswirkungen auch auf konventionell arbeitende Banken. Dies sind die zentralen Ergebnisse der ersten umfassenden deutschen Marktstudie zum Social Banking, die die Managementberatung zeb/ in Zusammenarbeit mit der Alanus Hochschule (Alfter) und puls Marktforschung durchgeführt hat. Hierfür wurden bevölkerungsrepräsentativ 1.010 Verbraucher ab 16 Jahren sowie 3.199 Kunden der sozial-ökologisch ausgerichteten EthikBank, GLS Bank und Triodos Bank Deutschland befragt.

ERA-NET SUMFOREST: Resilience mechanisms for risk adapted forest management under climate change (REFORCE)

Teilprojekt C, Teilprojekt B

Methodische Grundlagen grünes Finanzsystem

Angesichts des ökologischen Handlungsbedarfs ist die naturverträgliche Ausrichtung der Finanzströme zwingend. Die Integration von ökologischen Kriterien in Finanzierungs- und Investitionsentscheide (ESG Integration, Umweltrisiken und -chancen) soll breit erfolgen und beschleunigt werden (von der Nische in den Mainstream). Gleichzeitig gilt es ein aus Umweltsicht hohes Ambitionsniveau anzustreben (hohe Umweltintegrität und -wirkung, sprich 'impact'). Hierfür braucht es methodische Grundlagen wie Daten, Indikatoren, Tools, Modelle, grüne Klassifizierungs- und Monitoringsysteme usw. Sie sollen dazu dienen, die Umweltintegrität im rasch wachsenden 'grüne Finanzen'-Markt zu gewährleisten (Vermeidung 'greenwashing') und eine Beschleunigung der Marktentwicklung mit Blick auf die Erfüllung von wissenschaftsbasierten Umweltzielen ('science based targets' basierend auf nationalen und globalen Umweltdaten) und internationalen Umweltabkommen zu ermöglichen. Projektziele: - methodische Grundlagen 'beyond climate': - Entwicklung von methodischen Grundlagen für naturverträgliche (Wasser, Luft, Boden, Biodiversität usw.) Finanzströme (Finanzierungs- und Investitionsentscheide).

Neue Wege der Forstlichen Beratung und Betreuung - Trifft das Angebot die Nachfrage(r)?, Teilvorhaben 1: Analysen der forstlichen Beratungs- und Betreuungsleistungen

Neue Wege der Forstlichen Beratung und Betreuung - Trifft das Angebot die Nachfrage(r)?, Teilvorhaben 3: Erfahrungen von 14 Waldbesitzerverbänden

Neue Wege der Forstlichen Beratung und Betreuung - Trifft das Angebot die Nachfrage(r)?, Teilvorhaben 2: Erfassung B&B-Unternehmen und Befragung der Berater

Forschungsfeld: Nutzerverhalten und Nachfragesteuerung - Determinanten energierelevanter Entscheidungen und energierelevanten Verhaltens im industriellen und gewerblichen Sektor, Forschungsfeld: Nutzerverhalten und Nachfragesteuerung - Determinanten energierelevanter Entscheidungen und energierelevanten Verhaltens in Haushalten

Die Frage nach den Bedingungen, welche die Energienachfrage in privaten Haushalten beeinflussen, wird im Projekt 'Determinanten energierelevanter Entscheidungen und energierelevanten Verhaltens in Haushalten' mit der Perspektive der Identifikation von Ansatzpunkten für Steuerungsinstrumente gestellt. Auch wenn Einkommen und Haushaltsgröße in den meisten Studien als statistisch relevante Determinanten des Energiekonsums identifiziert wurden, sind diese 'Treiber' des Konsums als Ansatzpunkte für Maßnahmen gesellschaftspolitisch nicht geeignet. Es erscheint daher zwingend, nach weiteren Determinanten und insbesondere auch nach möglichen Moderatoren - also Bedingungen, unter denen Einkommen und Haushaltsgröße nicht zu einem erhöhten Konsum führen - zu fragen. Bisherige Studien belegen die hohe Variabilität im Energiekonsum von Haushalten und führen diese auf substantielle Unterschiede im Nutzerverhalten zurück (OECD, 2009, S. 107f). Mit Blick auf Ansatzpunkte für Maßnahmen untersuchen wir in einer Reihe von Teilprojekten, unter welchen Bedingungen Haushalte in energetische Sanierung oder energieeffiziente Technologie investieren und ein Produkt oder einen Service effizienter nutzen (Bedingungen von Rebound Effekten), oder sich sogar im Nutzungsverhalten beschränken (Bedingungen von Nutzungsverhalten). Berücksichtigt werden in den Teilprojekten als situative Moderatoren vor allem jüngste Veränderungen im Energiesystem, insbesondere interaktive Rückmeldesysteme bzw. Smart Meter (Unterstützung bei Suffizienz), energieeffiziente PkWs (Investitionsentscheidungen und Rebound), sowie veränderte Kontexte für energetische Sanierung (z.B. durch neue Förderinstrumente). Als interne, motivationale Moderatoren werden eine intrinsische Umweltschutzneigung und Selbsteffizienzerwartungen eingehender betrachtet. Mit Blick auf die hohe öffentliche Aufmerksamkeit auf Strompreiserhöhungen und die dadurch gegebene potenzielle Belastung von allen Haushalten wird in einem Teilprojekt das Potenzial für Stromeinsparungen in unterschiedlichen Haushaltstypen erfasst und systematisch untersucht, unter welchen Bedingungen motivierte Haushalte Ihren Energiekonsum optimieren können. Im Text zitierte Literatur: OECD: Energy supply per capita. In OECD Factbook 2008: Economic, Environmental and Social Statistics. OECD Publishing, (2009). http://dx.doi.org/10.1787/factbook-2008-34-en.

Unterstützung ProClim

Im Rahmen dieses Projekts wird der Wissensaustausch zwischen Wissenschaft und Verwaltung, aber auch zwischen Wissenschaft und Praxis gefördert. Themen sind Klimafolgen, -anpassung, Risikoanalysen, Entscheidungsfindung, Massnahmenplanung, usw. Der Austausch findet über adäquate Kanäle (Veranstaltungen, usw.) statt. Projektziele: Expertise der Wissenschaft, welche über das Netzwerk von proClim abgeholt wird, steht einerseits dem BAFU (insbes. der Abteilung Klima), jedoch auch der Praxis im weiteren Sinne zur Verfügung und wird in die Projekte einbezogen.

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