Die Firma Bioenergie Friedrichsfeld GmbH & Co. KG hat beim Landratsamt Günzburg am 30.04.2024 einen Antrag vom 30.04.2024 auf Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung nach § 16 Abs. 1 BImSchG zur wesentlichen Änderung der bestehenden Biogasanlage in 89312 Günzburg-Reisensburg, Fl.-Nrn. 442, 442/1, 442/2, 442/3, Gmk. Reisensburg und Fl-Nrn. 444, 444/1, 444/2 Gmk. Rettenbach eingereicht. Die Änderung beinhaltet die Errichtung und den Betrieb eines neuen Betriebsgebäudes in Stahlbeton-Fertigteilbauweise mit einem zweiten BHKW (Feuerungswärmeleistung 3608 kW, elektrische Leistung 1.561 kWel). Das bestehende BHKW wird nach der Genehmigung des neu geplanten BHKW-Aggregats „technisch verriegelt“. Es soll nur für Revisionsarbeiten und als Notfall-BHKW (max. 300 Std./Jahr) ein-gesetzt werden. Zudem wird das bestehende Tragluftdach auf dem bestehenden Gärrestelager gegen ein Doppelmemb-rangasspeicher (DMGS ½-Kugel) ausgetauscht. Ferner soll ein separates Gasspeicherlager mit einem Biogasspeichervolumen von 3020 m³ bestehend aus einem Betonringbehälter (22 m Durchmesser und 2 m Höhe, 760 m³) und einer Doppelmembrangas-haube (DMGS ½-Kugel, 2260 m³ variabel) errichtet werden. Die neue Gasaufbereitungsanlage dient, neben der bestehenden Lufteindüsung in Fermenter und Nach-gärer, der zusätzlichen chemischen Entschwefelung des Biogases und besteht aus einer Gaskühlanlage (Wärmetauscher und Kühlaggregat) und einem Aktivkohlefilter. Der neue Wärmepufferspeicher für Warmwasser hat ein Volumen von ca. 100 m³ und dient der Vorhal-tung an Warmwasser für das Wärmenetz. Des Weiteren soll eine neue automatische Gasfackel errichtet werden (die alte Gasfackel wird zurückge-baut bzw. stillgelegt). Die neue Trafostation ist aufgrund des neuen BHKW notwendig und ersetzt die bisherige Station.
Allgemeine Vorprüfung für die Änderung der bestehenden Biogasanlage Eufnach, als wesentliche Änderung nach § 16 BImSchG der immissionsschutzrechtlich genehmigten Biogasanlage der Biogasgenossenschaft Eufnach eG, Fl.Nr. 1263/3, Gemarkung Wildpoldsried, bei Eufnach 85, 87499 Wildpoldsried. Die Änderung umfaßt die Änderung der Foliengasspeicher, die Errichtung und den Betrieb einer Entschwefelungsanlage, die Errichtung eines Havariewalles und den Rückbau des provisorischen Abluftwäschers. Durch die Änderung der Foliengasspeicher steigt die Lagerkapazität an Biogas von 9.613 kg auf 22.189 kg. Die Anlage unterliegt damit erstmals der Störfallverordnung (12. BImSchV).
Die Südzucker AG betreibt auf dem Betriebsgelände in Ochsenfurt den Kessel Nr. 5 mit einer genehmigten Feuerungswärmeleistung von 13,7 MW als Nebenanlage zur Zuckerfabrik. Der Kessel 5 erzeugt Prozessdampf für die angrenzenden Anlagen zur Herstellung von Zucker. Vorliegend soll die Möglichkeit geschaffen werden das in der Abwasseranlage entstehende Biogas in Kessel 5 zu nutzen. Die Umrüstungen betreffen im Einzelnen: - Wiederanschluss der vorh. Biogaslanze am Brenner 1 - Aufstellen eines Aktivkohlefilters (Entschwefelung des Biogases)
An der BGA „Bioenergie Druffel“, Standort Zum Papenforth 30, 33397 Rietberg, soll eine Anlage zur Gasaufbereitung des Biogases zu Bio-Methan errichtet und betrieben werden. Zum Einsatz kommt eine Technik der Firma ENVITEC bei der das Biogas nach Feinreinigung (Trocknung durch Abkühlung und Wiedererwärmung und Entfernung Schwefelwasserstoff durch Aktivkohlefilter) in einer Membranfiltereinheit in Methan und Kohlendioxid aufgetrennt wird. Um den bisher im Biogas enthaltenen (Luft-)Stickstoff aus der Luftdosierung zur biologischen Entschweflung zukünftig zu vermeiden wird die Luftdosierung durch eine Sauerstoffdosierung ersetz. Hierzu wird eine Anlage aufgebaut und betrieben in der Luft durch Druckwechselabsorption in Sauerstoff und Stickstoff zerlegt wird. Der Sauerstoff wird dann gesteuert dem Biogas (im Fermenter und Nachgärlager/Gsp-1) zugesetzt. Das produzierte Methan wird mangels zeitnahe verfügbarem Anschluss an das Erdgasnetz in einer CNG-Einheit (Firma GasCom Equipment) hochdruckverdichtet und in bereitgestellte LKW-Tanktrailer verladen und dann zur externen Nutzung abgefahren.
• Stilllegung und Rückbau der BHKW 1 und BHKW 2 • Änderung der Betriebsweise BHKW 3 • Errichtung und Betrieb eines Sauerstofferzeugungssystem PSA für einen geeigneten O2 Gehalt im Biogas für die vorhandene Entschwefelungsanlage • Aufstellung und Betrieb einer Biogasaufbereitungsanlage in Containerausführung ein-schließlich Peripherie • Aufstellen eines Wechselcontainers mit Gasflaschen zum Abfüllen und Abtransport des erzeugten Bio-Methans (Lagermenge 3,3 t) • Änderung des Standortes der Not-Gasfackel
Die Firma Agrarenergie Vettweiß GmbH, Wellingstraße 54 in 49328 Melle hat mit Antrag vom 25.05.2022 eine Genehmigung nach § 16 BImSchG für die wesentliche Änderung einer Biogasanlage auf dem Gelände in Am Mersheimer Graben 15 in 52391 Vettweiß beantragt. Gegenstand des Genehmigungsverfahrens umfasst im Wesentlichen: • die Änderung der Einsatzstoffe: es sollen zukünftig neben Energiepflanzen als NawaRos gemäß Anlage 2 II des EEG 2009 auch feste und flüssige Wirtschaftsdünger eingesetzt werden • die Errichtung und der Betrieb zwei neuer Feststoffdosierer: - Feststoffeintrag 3: Standort Fermenter 5 (ehemals Nachgärer) mit Annahmecontainer, Mischbehälter und Direkteintrag in Fermenter 5 - Feststoffeintrag 4: Standort Fermenter 1 mit Annahmecontainer, Substratzerkleinerung (Hammermühle) und Flüssigdosierung in Fermenter 1-2 • die Umnutzung von Nachgärer zum Fermenter 5 • die Errichtung und der Betrieb von einem Vorlagebehälter zur Annahme von Gülle • die Errichtung und der Betrieb von zwei Rundbogenhallen auf den vorhandenen Fahrsiloflächen (Abteil 2 und 4) zur witterungsgeschützten Lagerung von festem Wirtschaftsdünger / separiertem Gärrest • die Errichtung und der Betrieb einer Ammoniakwäsche zur Reduktion von Ammoniak im Biogas • die Errichtung und der Betrieb einer externen Entschwefelungsanlage bestehend aus zwei Kolonnen und einer Technikzentrale zwischen Gärrestlager 1 und 2, zur Reduktion von Schwefelverbindungen im Biogas • die Errichtung und der Betrieb eines Sauerstoffgenerators im Container am Standort des bisherigen Wasserspeichers für Prozesswasser der Druckwasserwäsche (Wasserspeicher entfällt) • die Errichtung und der Betrieb einer Schwefelwasserstoffwäsche zur Reduktion von Schwefelverbindungen im Biogas • der Austausch der bisherigen Gaskühlung gegen ein leistungsstärkeres Aggregat • die Aufstellung von zwei neuen Aktivkohlefiltern zur Feinentschwefelung von Biogas im Austausch zum bisherigen Aktivkohlefilter • die Übernahme der ORC-Anlage am BHKW 1, bestätigt durch § 15 BImSchG-Anzeige vom 20.12.2021, Aktenzeichen 53.37-A15.1-300.0204/21-Haz
Der Vorhabenträger Markus Jacobs betreibt am Standort Gut Asmusstedt in 06493 Ballenstedt eine Anlage zur Erzeugung von Biogas, durch biologische Behandlung mittels Vergärung organischer Ausgangsstoffe. Als Inputstoffe werden flüssige Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft wie Gülle und Mist, sowie nachwachsenden Rohstoffen eingesetzt. Die flüssigen Wirtschaftsdünger werden aus den benachbarten Tierhaltungsbetrieben durch Rohrleitungen in die Anlage geführt. Die Anlieferung der festen Inputstoffe wie Pflanzensilage, sowie der Abtransport der im Fermentationsverfahren anfallenden Gärreste erfolgt per LKW, saisonal in variierender Frequenz im Tageszeitraum von 06.00 bis 22.00 Uhr. Die Anlage wird an 7 Tagen pro Woche betrieben. Aus der Gesamtmenge an eingesetzten Stoffen werden rund 3,2 Millionen m³ i.N. pro Jahr an Biogas erzeugt. Dieses wird zur Energieerzeugung genutzt und in den 4 vorhandenen Blockheizkraftwerken (BHKW) mit einer Feuerungswärmeleistung von 2,506 MW verwertet. Im Zuge der Erweiterung der Biogasanlage ist vorgesehen, die Gasproduktionskapazität auf 5,1 Millionen m³ i.N. pro Jahr zu steigern und das erzeugte Rohgas mittels einer Biomethan-Aufbereitungsanlage final zu konditionieren, um dieses direkt in das Erdgasnetz einzuspeisen. Damit verbunden ist eine Anpassung der Mengen an eingesetzten Stoffen von insgesamt 93 t/d auf 125,4 t/d, wobei der Wirtschaftsdüngeranteil (Gülle/Mist) von 51,5 t/d auf 72,1 t/d und der Anteil an nachwachsenden Rohstoffen (Pflanzensilage) von 41,8 t/d auf 53,3 t/d angehoben wird. Um dies zu realisieren ist der Neubau eines Endlagers für Gärreste mit einem Gasspeicher (Endlager 3), der Austausch des Gasspeichers über dem Endlager 2, die Nutzungsänderung des vorhandenen Nachgärers als Fermenter 2, die Errichtung und Betrieb einer Biomethan-Aufbereitungsanlage (BGAA), die Errichtung eines Hühnerkottrockenlagers, die Aufstellung eines Lagerbehälters Eisenchlorid für die Biogasentschwefelung und die Aufstellung einer zweiten Notgasfackel. Ferner soll die in der Änderungsgenehmigung nach § 16 BImSchG vom 18.03.2019, Az.: 67.0.1-93666-2018-200 genehmigte Aufstellung eines zweiten Feststoffdosierers am ehemaligen Nachgärer (neu Fermenter 2) umgesetzt werden.
Die Agrarenergie Redefin GmbH in der Feldstraße 27 in 19230 Redefin plant die wesentliche Änderung der Biogasanlage Redefin am Standort 19230 Redefin, Gemarkung Redefin, Flur 9, Flurstücke 150/12,150/14, 150/15, 150/17, 150/18 150/20, 150/21, 150/24, 150/29, 150/30, 150/31, 151, 152 und 153 (Nr. 8.6.3.1 V i. V. m. Nr. 1.2.2.2 V, 1.16 V, 9.1.1.2 V und 9.36 V des Anhangs der 4. BImSchV). durch die Erhöhung der Biogasproduktion von ca. 9,9 Mio. Nm³/a auf bis zu 15,2 Mio. Nm³/a sowie die Errichtung einer Biogasaufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 12,3 Mio. Nm³/a. In dem Zusammenhang werden eine thermische Nachver-brennungsanlage, eine externe Entschwefelungsanlage, eine Ammoniakwäsche sowie ein Sauerstoffgenerator errichtet. Ein bisher offenes Gärrestlager wird mit einer Abdeckung versehen. Für die wesentliche Änderung der Biogasanlage ist eine Genehmigung nach § 16 BImSchG beantragt.
Die Agrarenergie Kaarßen GmbH & Co. KG, Wellingstraße 66, 49328 Melle, hat am 25.05.2022 die Erteilung einer Genehmigung für die wesentliche Änderung einer Biogasanlage (Nr. 8.6.3.1 GE des Anhangs 1 der 4. BImSchV) gem. §§ 16,10 BImSchG am Anlagenstandort in 19273 Kaarßen, Laaver Straße 3, beantragt. Gegenstand des Antrags ist: • die Bildung zweier Produktionslinien, • die Errichtung und der Betrieb einer externen Entschwefelungsanlage, • die Errichtung und der Betrieb einer Ammoniakwäsche, • die Aufstellung eines Sauerstoffgenerators, • der Austausch der bisherigen Gaskühlung, • die Aufstellung von zwei neuen Aktivkohlefiltern zur Feinentschwefelung von Biogas am BHKW 2, • die Errichtung und der Betrieb einer Biogasaufbereitungsanlage, • die Aufstellung und der Betrieb einer thermischen Nachverbrennungsanlage, • die Aufstellung eines neuen Verdichters zur Versorgung der Gasnotfackel mit Biogas und • ein Standplatz für eine mobile CNG-Kompressorstation und einen mobilen Gasspeichertank.
Die Firma AWG Donau-Wald mbH, Gerhard-Neumüller-Weg 1, 94532 Außernzell, hat für den Betriebsstandort in Poschetsried 115, 94209 Regen, auf dem Grundstück mit der Fl. Nr. 539 der Gemarkung Rinchnachmündt einen Antrag nach § 16 BImSchG, auf Erteilung einer Änderungsgenehmigung zur Errichtung und zum Betrieb einer Anlage zur biologischen Behandlung von nicht gefährlichen Abfällen, mit einer Durchsatzkapazität an Einsatzstoffen von 50 Tonnen oder mehr je Tag gestellt. Bestandteil des Änderungsantrages ist die Umstrukturierung der jeweils eigenständig immissionsschutzrechtlich genehmigten Kompostieranlage und Grüngutvergärungsanlage zu einer Gesamtanlage. Für den zukünftigen Betrieb ist der Einsatz von Grüngut für die Vergärung nicht mehr vorgesehen. Hierfür soll der Bioabfall, welcher bisher in der Kompostierung nur stofflich verwertet wurde, in Zukunft stofflich und energetisch verwertet werden. Dabei ist geplant, die aktuell verarbeitete Menge von 12.000 t/a Bioabfall auf 22.000 t aufzustocken. Dies entspricht somit einer täglichen Beschickungsmenge von ca. 60 t. Zur Optimierung des Anlagenbetriebes und zur Flexibilisierung der Stromproduktion plant die AWG Donau-Wald mbH folgende Änderungen bzw. Erweiterungen: • Nachrüsten des bestehenden Gärproduktlagers mit einem Doppelmembran-Gasspeicher • Flexibilisierung des Betriebs durch Zubau eines weiteren BHKWs im Container (851 kWel bzw. 2.112 kWFWL) • Neubau Gasaufbereitung zur Entfeuchtung und Entschwefelung des Biogases • Neubau einer Trafostation (wird geprüft) • Umstellung des Substrateinsatzes von Grüngut auf kommunalen Bioabfall • Einhausung der bestehenden Beschickungshalle für die nachgeschaltete Vergärung • Anbau der Kompostieranlage • Neukonzeption der Ein-/ Ausbringtechnik Kompostwerk Durch die beantragte Änderung handelt sich zukünftig um eine Anlage zur biologischen Behandlung von nicht gefährlichen Abfällen, mit einer Durchsatzkapazität an Einsatzstoffen von 50 Tonnen oder mehr je Tag, nach Ziffer 8.6.2.1 und 1.2.2.2 Anhang 1 der 4. BImSchV. Bei der Anlage handelt es sich zudem um eine Anlage im Sinne von Ziffer 8.4.1.1 und 1.2.2.2 der Anlage 1 zum UVPG, so dass im Zuge einer allgemeinen Vorprüfung des Einzelfalls zu untersuchen war, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist.
Origin | Count |
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Bund | 396 |
Land | 17 |
Type | Count |
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Chemische Verbindung | 1 |
Förderprogramm | 289 |
Text | 107 |
Umweltprüfung | 16 |
License | Count |
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geschlossen | 20 |
offen | 288 |
unbekannt | 105 |
Language | Count |
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Deutsch | 389 |
Englisch | 39 |
Resource type | Count |
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Archiv | 104 |
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Dokument | 121 |
Keine | 241 |
Webseite | 52 |
Topic | Count |
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Boden | 361 |
Lebewesen & Lebensräume | 323 |
Luft | 334 |
Mensch & Umwelt | 413 |
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