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Mensch und Mobilitaet - Persoenlichkeit, Einstellungen und Verhalten

Das Projekt "Mensch und Mobilitaet - Persoenlichkeit, Einstellungen und Verhalten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Institut für Arbeits- und Technikgestaltung, Organisations- und Personalentwicklung durchgeführt. Mensch und Mobilitaet ist eine markt-, sozial- und entwicklungspsychologische Laengsschnittstudie, bei der Jugendliche im Altersuebergang von 16 bis 20 Jahren zwischen 1995 und 1999 einmal jaehrlich aus einer psychologischen Perspektive mit einem umfassenden Fragebogen zu saemtlichen mobilitaetsrelevanten Themen (z.B. Verkehrsmittelnutzung, Fahrzeugbesitz, Fahrzeugpraeferenzen, Technikeinstellungen, Umwelteinstellungen) befragt wurden. Die konzeptuelle Anlage von M und M (Laengsschnitt plus zwei Kontrollquerschnitte im ersten und letzten Jahr plus Erwachsenenkontrollstichprobe) ermoeglicht auf der Basis verschiedener Kohortenvergleiche nicht nur eine Identifikation von gesellschaftlichen Trends und entwicklungsspezifischen Veraenderungen (z.B. durch den Fuehrerscheinerwerb im Alter von 18 Jahren), sondern darueber hinaus eine eindeutige Abgrenzung der beiden Effekte. Die Ergebnisse zeigen, dass in vielen Bereichen auch laengerfristig gute Vorhersagen - z.T. mit komplexen Kausalmodellen - moeglich sind. Vorgehensweise: Dieselben Jugendlichen werden im Altersuebergang von 16 bis 20 Jahren (1995 bis 1999) einmal jaehrlich befragt. Zur besseren Einordnung der Ergebnisse wurde parallel zur 2. und 4. Erhebungswelle eine Panelbefragung von Erwachsenen im Altersbereich von 25 bis 40 bzw. 27 bis 42 Jahren durchgefuehrt, sowie jeweils zwei Kontrollquerschnitte im Alter von 18 und 20 Jahren (1. Erhebungszeitpunkt) bzw. 16 und 18 Jahren (5. Erhebungszeitpunkt). Untersuchungsdesign: Trend, Zeitreihe; Panel; Kohortenvergleich.

Biota, Brüche und Schwellenwerte: Emergente Selbstorganisation in der Entwicklung von Landschaften?

Das Projekt "Biota, Brüche und Schwellenwerte: Emergente Selbstorganisation in der Entwicklung von Landschaften?" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum durchgeführt. Dieser Antrag stellt ein Fortsetzung unser laufenden Arbeiten aus der ersten Phase des EarthShape SPP dar, in denen wir den biotischen Einfluss auf Sedimentransport und die Einschneidung von Flüssen untersuchen. Unsere Untersuchungen zielen auf den kombinierten Einfluss von Abflussvariabilität und Erosions-Schwellenwerte bei der Flusseinschneidung ab. Während der ersten Phase haben wir den EarthShape Klima- und Vegetationsgradienten ausgenutzt um eine biotische Signatur in der Abflussvariabilität und Erosionseffiezienz zu ermitteln. Unsere Ergebnisse und Geländebeobachtungen haben gezeigt, dass es sowohl entlang als auch quer zum EarthShape Gradienten enorme räumliche Variabilität in der Größe des Flusssediments (Erosions-Schwellenwerte) sowie in der Regolithmächtigkeit gibt. Innerhalb einzelner EarthShape Studienorte, scheinen die beobachteten räumliche Gradienten in der Regolithmächtigkeit, Gradienten in der Bruchdichte im Anstehenden zu folgen. Wir stellen daher die Hypothese auf, dass Biota, durch ihren Einfluss auf die chemische Verwitterung, auch die Sedimentgröße beeinflusst, doch dass dieser Einfluss durch die Bruchdichte begrenzt wird. Unsere Daten zeigen darüber hinaus, dass die Denudationsraten in den EarthShape Studienorten sehr gering sind (ca. 10 m/Myr). Das bedeutet, dass die Landschaften die wir studieren über Zeiträume von mehreren Millionen Jahren entstanden sind, während derer die Umweltbedingungen höchstwahrscheinlich andere waren als die heutigen. Um die biotischen Einflüsse auf chemische Verwitterung, Sedimentgröße und damit Erosions-Schwellenwerte zu entschlüsseln und gleichzeitig Scheinkorrelationen zu vermeiden, erkennen wir den potenziell wichtigen Einfluss der Bruchdichte sowie die zeit-abhängige Natur der Landschaftsentwicklung an. In diesem Projekt wollen wir daher (1) den Zusammenhang zwischen Bruchdichte, Regolithmächtigkeit, und Sedimentgröße quantifizieren, (2) räumliche und zeitliche Variabilität von Hangerosionsraten unterhalb der Einzugsgebiet-Skala erfassen, sowie (3) diese Beobachtungen in Landschafts-entwicklungsmodellen kombinieren, um den Einfluss der Biota auf die Flusseinschneidung zu quantifizieren. Dabei werden wir die Daten und Beobachtungen aller Projekte der ersten Phase mit neuen Geländemessungen in einem neuen Modellierungsansatz kombinieren, in dem wir explizit auf hydrologische und topographische Einflüsse auf die chemische Verwitterung und Sedimentgröße eingehen. Unsere Ergebnisse werden ein Schlüssel für die Bewertung der Vergleichbarkeit der EarthShape Studienorte sein und unser Modellierungsansatz wir eine neue Schnittstelle bereitstellen um die unterschiedlichen wissenschaftlichen Ansätze des EarthShape Programms zu integrieren.

SP1.1 Dynamische Anreicherungsprozesse von organischer Substanz in der SML

Das Projekt "SP1.1 Dynamische Anreicherungsprozesse von organischer Substanz in der SML" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) durchgeführt. Der Oberflächenfilm (SML) ist die oberste dünne Schicht des Ozeans und Teil jeglicher Wechselwirkung zwischen Luft und Meer, wie Gasaustausch, atmosphärische Deposition und Aerosolemission. Die Anreicherung von organischer Materie (OM) in der SML modifiziert die Luft-Meer-Austauschprozesse, aber welche OM-Komponenten selektiv angereichert werden, sowie warum und wann sie dies tun, ist weitgehend unbekannt (Engel et al., 2017). Unsere bisherige Forschung hat gezeigt, dass Biopolymere aus photoautotropher Produktion wichtige Komponenten der SML sind und den Luft-Meer-Austausch beeinflussen, indem sie als Biotenside (Galgani et al., 2016; Engel et al., 2018) und als Quelle primärer organischer Aerosole (Trueblood et al., 2021) wirken. Die Motivation unseres Projektes ist es daher, die dynamischen Anreicherungsprozesse von OM in der SML aufzuklären und zu beschreiben, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Auflösung der OM-Quellen liegt. Mit unserem Modellierungsansatz ist es das Ziel, unser mechanistisches Verständnis der Zusammenhänge zwischen den Wachstumsbedingungen des Planktons, der Produktion und der Freisetzung von Biomolekülen, einschließlich potentieller Tenside, und der Akkumulation von OM in der SML zu konsolidieren. Eine solche Modellentwicklung wird in hohem Maße von den Ergebnissen und Erkenntnissen der verschiedenen Teilprojekte des BASS-Konsortiums profitieren. Umgekehrt ist es unsere Motivation, ein Modell zu etablieren, das als Synthesewerkzeug für die Interpretation und Integration von Feld-, Mesokosmen- und Labormessungen der OM-Anreicherung in der SML anwendbar wird.Relevanz für die Forschungsgruppe BASS - SP1.1 wird die Quellen, die Menge und die biochemische Zusammensetzung von OM in der SML entschlüsseln und damit wichtige Informationen für alle BASS-Teilprojekte liefern. Der primäre Ursprung von OM im Oberflächenozean ist die photosynthetische Produktion und die wichtigsten biochemischen Komponenten von frisch produzierter OM, d.h. Kohlenhydrate, Aminosäuren und Lipide, unterliegen der mikrobiellen Verarbeitung (SP1.2) und Photoreaktionen innerhalb der SML (SP1.3, SP1.4) und füllen auch den Pool der gelösten organischen Substanz (DOM) auf (SP1.5). Die Modellentwicklung in SP1.1 stellt eine Verbindung zwischen der Produktion von OM und ihrer Anreicherung innerhalb der SML her und zielt darauf ab, die entsprechenden Auswirkungen auf den Luft-Meer-Gasaustausch (SP2.1) zu bestimmen, indem Änderungen des Impulsflusses auf den Ozeanoberflächenschichten (SP2.2) sowie des Auftriebs (SP2.3) berücksichtigt werden. Das vorgeschlagene SML-Submodell wird auf der Grundlage der Ergebnisse aus SP1.4 und SP2.3 verfeinert. Ergebnisse aus den Modellsensitivitätsanalysen werden ergänzende Informationen über oberflächenaktive Eigenschaften verschiedener OM Komponenten und deren Auswirkungen auf Luft-Meer-Austauschprozesse liefern, die innerhalb von BASS ausgewertet werden.

Überquerung der magmatisch-hydrothermalen Grenzschicht innerhalb lagerstättenbildender Systeme mit numerischen Modellen

Das Projekt "Überquerung der magmatisch-hydrothermalen Grenzschicht innerhalb lagerstättenbildender Systeme mit numerischen Modellen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum durchgeführt. Zukünftige Explorationen für metallische Ressourcen werden auf größere Tiefen und untermeerische Bereiche abzielen, was kostspielig und technisch herausfordernd ist. Für diese Entwicklung benötigen wir belastbare Vorhersagemodelle, welche die entscheidenden Prozesse innerhalb ganzer lagerstättenbildender Systeme abbilden können. Magmatisch-hydrothermale Lagerstätten bilden unsere größten Ressourcen für Cu, Mo, Sn und W und entstehen durch Fluidentmischung aus magmatischen Intrusionen in ein Hydrothermalsystem im Umgebungsgestein. Das Potential, riesige ('world-class') Lagerstätten bilden zu können, hängt wesentlich von Fluidflüssen über diese magmatisch-hydrothermale Grenzschicht hinweg ab, welche jedoch die größte Unbekannte in unserem derzeitigen Verständnis dieser Lagerstätten darstellten und bislang in numerischen Simulationen lediglich parameterisiert werden können. Um diese Grenzprozesse abbilden zu können, benötigt es einen fundamental neuen Modellieransatz mit einem Kontinuum, das über die Tiefenbereiche von Hydrothermalsystemen hinaus reicht und die Lücke zwischen Fluidfluss und Magmadynamik überbrückt. Das Projekt CROWN wird neue Wege beschreiten, indem es eine konsistente Formulierung für Fluidgenese und -transport in einem gekoppelten Modell für viskoses Fliessen gemäß der Navier-Stokes-Gleichungen und poröses Fliessen nach dem Darcy Gesetz entwickelt. Außerdem, und sehr wichtig für die geologische Realitätsnähe, simuliert das Modell dynamische Permeabitätsänderungen und fokussiertes Fliessen entlang von Störungsbahnen. Die Simulationen richten sich an konzeptuellen Modellen aus der Literatur aus - darunter auch neue eigene Arbeit. Der Projektantrag hebt auch angedachte direkte Zusammenarbeiten mit anderen Projekten, die sich mit magmatisch-hydrothermalen Lagerstätten beschäftigen und für das DOME SPP beantragt wurden, hervor. Das Thema hat auch Verbindungen zu anderen SPP-Anträgen, welche sich mit Laborexperimenten beschäftigen, was noch weitere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit eröffnet.

Niederschlagslebenszyklus in Passatwindkumuli

Das Projekt "Niederschlagslebenszyklus in Passatwindkumuli" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität zu Köln, Department für Geowissenschaften, Institut für Geologie und Mineralogie, Abteilung Kristallographie durchgeführt. Passatwindkumuli spielen eine essentielle Rolle im Strahlungshaushalt der Erde und sind verantwortlich für bis zu 20 % des tropischen Niederschlags. Noch ist nicht bekannt, wie Passatwindkumuli auf die globale Erwärmung reagieren werden. Durch Niederschlag verändern sich Wolkeneigenschaften, aber auch die Grenzschichtstruktur und -dynamik. Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Prozesse ist die Niederschlagsentwicklung in Modellen ist unsicher. Die Konfiguration der Simulationen und Wahl der Parameterisierung, wie das Autokonversionsschema, beeinflussen Niederschlagsfluss, Wolkenstruktur und â€Ìorganisation. Bisher konnten Vergleiche mit Beobachtungen noch nicht zur Reduktion der Unsicherheit des Autokonversionsschemas beitragen. Radarreflektivität, die mit Standardmethoden aus bodengebundenen Messungen abgeleitet wird, erkennt Niederschlag erst in einem fortgeschrittenen Stadium, was es schwierig macht, die verschiedenen, den Regen verursachenden Faktoren zu entflechten. Durch die Verdunstung des Niederschlags unterhalb der Wolkenunterkante (WUK) bestimmt dieser die Stärke der Coldpools und ist so bedeutend für die Organisation von Konvektion und somit die Klimasensitivität: Daher ist es essentiell Verdunstungsraten zu bestimmen und deren räumlich-zeitliche Variabilität zu verstehen. Zwar gibt es Parameterisierungen der Verdunstung unterhalb der WUK, allerdings sind diese von der Größe der Regentropfen abhängig, welche jedoch schlecht direkt zu beobachten ist.Ziel dieses Antrages ist die Bestimmung von Faktoren, welche die Niederschlagsformation in Passatwindkumuli beeinflussen. Dazu werden neuartige Radarbeobachtungen dieser Prozesse zur genaueren Beschreibung der Niederschlagsentwicklung in Grobstruktursimulationen (LES) herangezogen. Die räumlich-zeitliche Verdunstungsverteilung wird unterhalb der WUK in den Passatwindkumuli untersucht und treibende Faktoren identifiziert. Das Forschungsvorhaben ergänzt die bevorstehende EUREC4A (A Field Campaign to Elucidate the Couplings Between Clouds, Convection and Circulation) Kampagne und nutzt die langjährige Datenreihe des Barbados Cloud Observatory (BCO).Die synergetischen bodengebundenen Beobachtungen und der neue Ansatz, Niederschlag in Wolken mit Hilfe höherer Momente des Wolkenradardopplerspektrums zu bestimmen, werden erstmalig zur Beobachtungen von Passatwindkumuli und der Charakterisierung des Niederschlagslebenszyklus zu angewendet. Damit wird es möglich die Niederschlagsentwicklung in den hochauflösenden ICON-LEM und DHARMA-LES Modellen zu evaluieren. Für einen statistischen Vergleich der Simulationen und der Beobachtungen wird der Vorwärtsoperator PAMTRA verwendet, so dass im Beobachtungsraum untersucht werden kann, inwiefern die Modelle die beobachteten, mittleren Werte und Abhängigkeiten reproduzieren können und systematischen Fehler identifiziert werden. Damit trägt das Vorhaben zum Grand Challenge on Cloud Circulation and Climate Sensitivity des Weltklimaforschungsprogramm WRCP bei.

Conservation et developpement integre de Lac San Pablo/Imbacocha (Equateur) et etude diachronique de bassin versant (FRA)

Das Projekt "Conservation et developpement integre de Lac San Pablo/Imbacocha (Equateur) et etude diachronique de bassin versant (FRA)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universite de Geneve, Laboratoire d'Ecologie et de Biologie Aquatique durchgeführt. Analyser les possibilites de mise en oevre des principes de developpement durable pour une gestion integree des ressources en eau dans une region defavorisee de la Cordillere des Andes. Une etude du bassin versant de lac est en cours afin d'analyser l'evolution de l'occupation du sol au fil du temps et son impact sur l'erosion. Cette etude vise notamment a verifier l'hypothese solon laquelle l'augmentation des apports en nutriments du lac et son eutrophisation consevative ont pour origine la deforestation accrue du bassin versant depuis vne vingtaine d'annee pour la mise en culture des pentes des soumets dominant le lac. (FRA)

Prozessontologisches Modell fuer die Biologie

Das Projekt "Prozessontologisches Modell fuer die Biologie" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Zürich, Institut für Umweltwissenschaften durchgeführt. Einleitung: Neue grundlegende Erkenntnisse in der Biologie beeinflussen das menschliche Weltbild immer staerker; gleichzeitig werden die Defizite der philosophischen Begruendung der Biologie immer offensichtlicher. Das Projekt 'Individualitaet in der Biologie - verschiedene Modelle und ein prozessontologischer Zugang' traegt zur Reduktion dieses Defizits bei, indem es eine philosophische Klaerung und Neuformulierung biologischer Begriffe liefert, die zur Begruendung einer Bio-Ethik fuehren koennen. Das Projekt will vier biologische Modelle (Synthetische Theorie der Evolution, Offene Systemtheorie, Hierarchietheorie, Symbiosetheorie) auf ihre Ontologie (Lehre vom Sein) hin befragen. Es soll aufgezeigt werden, dass eine Erweiterung der traditionellen Ontologie nicht genuegt, um die Dynamik lebender Systeme zu erfassen und die Kontroversen zwischen Reduktionismus und Holismus abzubauen. Fragestellungen: Wie kann eine lebendige, dynamische Natur prozessontologisch verstanden werden? Untersuchungsmethoden: Untersucht wird die Systematik der Begriffe in den erwaehnten vier biologischen Modellen und in einer Prozessontologie. Dabei geht die Untersuchung nicht von der traditionellen platonisch-aristotelischen Ontologie aus, sondern von der Prozessontologie des britischen Mathematikers und Philosophen Alfred North Whitehead. Zunaechst wird ein struktureller Vergleich der funktionellen Einheiten unterschiedlicher Teilgebiete der Biologie wie Individuum, Population, Lebensgemeinschaft erarbeitet, wobei auch der ontologische Hintergrund dieser funktionellen Einheiten aufgezeigt werden soll. Anschliessend soll eine alternative, weder reduktionistische noch holistische Ontologie erarbeitet werden, die eine gemeinsame Basis fuer die verschiedenen biologischen Disziplinen sein kann. Schliesslich soll dargestellt werden, wie diese prozessontologische Hierarchietheorie praktisch angewendet werden kann. In systematischem Literaturstudium werden bestehende Begriffe analysiert, neue erarbeitet und schliesslich in eine Prozessontologie integriert.

Rohstoffextraktivismus in Lateinamerika und dem Maghreb

Das Projekt "Rohstoffextraktivismus in Lateinamerika und dem Maghreb" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Kassel, Fachgebiet Internationale und intergesellschaftliche Beziehungen durchgeführt. Rohstoffe sind eines der wichtigsten Schmiermittel der Weltwirtschaft. Viele Länder des Globalen Südens haben sich auf den Abbau und den Export von Rohstoffen - auf Rohstoffextraktivismus - spezialisiert. Lateinamerika und der Maghreb stehen exemplarisch für dieses Entwicklungsmodell. Sei es durch verstärkte Preisvolatilität oder durch Veränderung der Nachfrage: Rohstoffextraktivismus ist krisenanfällig und führt zu wirtschaftlichen, politischen und sozialen Verwerfungen. Die ökologische Transformation im Westen kann derartige Krisen verschärfen, denn Nachhaltigkeitspolitiken stellen Rohstoffgesellschaften vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig machen Umweltstrategien wie Elektromobilität das Erschließen neuer Ressourcen (z.B. Lithium) notwendig.

Teilprojekt: Maghreb in transregionaler Perspektive

Das Projekt "Teilprojekt: Maghreb in transregionaler Perspektive" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Philipps-Universität Marburg, Centrum für Nah- und Mittelost-Studien durchgeführt. Rohstoffe sind eines der wichtigsten Schmiermittel der Weltwirtschaft. Viele Länder des Globalen Südens haben sich auf den Abbau und den Export von Rohstoffen - auf Rohstoffextraktivismus - spezialisiert. Lateinamerika und der Maghreb stehen exemplarisch für dieses Entwicklungsmodell. Sei es durch verstärkte Preisvolatilität oder durch Veränderung der Nachfrage: Rohstoffextraktivismus ist krisenanfällig und führt zu wirtschaftlichen, politischen und sozialen Verwerfungen. Die ökologische Transformation im Westen kann derartige Krisen verschärfen, denn Nachhaltigkeitspolitiken stellen Rohstoffgesellschaften vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig machen Umweltstrategien wie Elektromobilität das Erschließen neuer Ressourcen (z.B. Lithium) notwendig. Über die Zusammenarbeit von zwei Regionalforschungs- und zwei Merian-Zentren in Kassel und Marburg untersucht das Teilprojekt diese Schattenseite der ökologischen Wende im Maghreb in transregionaler Perspektive im Vergleich zu Lateinamerika. In drei Länderfällen werden die Krisenszenarien, Wandlungsmöglichkeiten sowie die Beharrlichkeit des Entwicklungsmodells Rohstoffextraktivismus analysiert. Das Projekt will Rohstoffgesellschaften nicht als Devianz vom westlichen Entwicklungsweg, sondern in ihrer Eigenlogik verstehen und verbindet diesen starken empirischen Fokus mit Theoriearbeit. Methodisch spannt es einen Bogen von breiten Feldforschungen vor Ort hin zu einem stringenten transregionalen Vergleich. Es leistet einen Beitrag zu (cross-)area studies, indem es zeigt, unter welchen Bedingungen sich trotz großer historischer, kultureller, sozialer und religiöser Unterschiede über unterschiedliche Regionen hinweg ähnliche Formen und Muster gesellschaftlichen Wandels herausbilden. Neben innovativer Forschung und intensiver Nachwuchsförderung ist ein breiter Wissenstransfer in Politik und Gesellschaft und insbesondere in die Entwicklungszusammenarbeit vorgesehen.

Teilprojekt: Lateinamerika in transregionaler Perspektive

Das Projekt "Teilprojekt: Lateinamerika in transregionaler Perspektive" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Kassel, Fachgebiet Internationale und intergesellschaftliche Beziehungen durchgeführt. Rohstoffe sind eines der wichtigsten Schmiermittel der Weltwirtschaft. Viele Länder des Globalen Südens haben sich auf den Abbau und den Export von Rohstoffen - auf Rohstoffextraktivismus - spezialisiert. Lateinamerika und der Maghreb stehen exemplarisch für dieses Entwicklungsmodell. Sei es durch verstärkte Preisvolatilität oder durch Veränderung der Nachfrage: Rohstoffextraktivismus ist krisenanfällig und führt zu wirtschaftlichen, politischen und sozialen Verwerfungen. Die ökologische Transformation im Westen kann derartige Krisen verschärfen, denn Nachhaltigkeitspolitiken stellen Rohstoffgesellschaften vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig machen Umweltstrategien wie Elektromobilität das Erschließen neuer Ressourcen (z.B. Lithium) notwendig. Über die Zusammenarbeit von zwei Regionalforschungs- und zwei Merian-Zentren in Kassel und Marburg untersucht das Teilprojekt diese Schattenseite der ökologischen Wende in Lateinamerika in transregionaler Perspektive im Vergleich zum Maghreb. In drei Länderfällen werden die Krisenszenarien, Wandlungsmöglichkeiten sowie die Beharrlichkeit des Entwicklungsmodells Rohstoffextraktivismus analysiert. Das Projekt will Rohstoffgesellschaften nicht als Devianz vom westlichen Entwicklungsweg, sondern in ihrer Eigenlogik verstehen und verbindet diesen starken empirischen Fokus mit Theoriearbeit. Methodisch spannt es einen Bogen von breiten Feldforschungen vor Ort hin zu einem stringenten transregionalen Vergleich. Es leistet einen Beitrag zu (cross-)area studies, indem es zeigt, unter welchen Bedingungen sich trotz großer historischer, kultureller, sozialer und religiöser Unterschiede über unterschiedliche Regionen hinweg ähnliche Formen und Muster gesellschaftlichen Wandels herausbilden. Neben innovativer Forschung und intensiver Nachwuchsförderung ist ein breiter Wissenstransfer in Politik und Gesellschaft und insbesondere in die Entwicklungszusammenarbeit vorgesehen.

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