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Beratung der EU-Kommission und der European Environment Agency (EEA) zur internationalen Klimapolitik als Mitglied im European Topic Center on Air and Climate Change (ETC/ACC)

Untersuchung von Zielkonflikten und Schnittstellen flächenpolitisch relevanter Gesetze und Strategien in den europäischen Mitgliedsstaaten und Erarbeitung internationaler Harmonisierungsoptionen im Hinblick auf das Erreichen des Flächensparziels Netto-Nul

In vielen europäischen MS rückt die Bedeutung der Ressource Fläche und die Dringlichkeit, den Flächenverbrauch zu reduzieren, erst in jüngster Zeit ins Bewusstsein. Anlässlich internationaler Umweltziele mit Bezug zur Ressource Fläche (SDGs) und dem von der der EU verkündeten Ziel, den Flächenverbrauch (land take) bis zum Jahr 2050 auf netto-null zu senken, rückt die 'land take' Problematik mittlerweile auch in den Fokus von Aktivitäten der Europäischen Umweltagentur. Des Weiteren hat die Ressource Fläche auf europäischer Ebene mit der UVP-Änderungsrichtlinie 2014/52/EU und der Aufnahme des neuen Schutzgutes Fläche einen weiteren länderübergreifenden Bedeutungszusammenhang erhalten. Wie Zwischenergebnisse des bis Anfang 2021 laufenden F+E Vorhabens FKZ 3717181100 belegen, ist deutsche Expertise zum Flächenthema gefragt. Im Rahmen des vorgenannten Projektes ist für Herbst 2020 eine europaweite Veranstaltung in Brüssel geplant, um auf der Basis des 'Status Quo' Zielkonflikte, Schnittstellen und Harmonisierungsansätze im europäischen Kontext anzusprechen. Die Ergebnisse sollen im Rahmen dieses Projektes (alternativ im Rahmen einer Aufstockung und Laufzeitverlängerung des o. g. Projektes 3717181100) aufgegriffen und weiter vertieft werden, um zielgerichtet auf das Erreichen von Landdegradationsneutralität (SDG 15.3) und netto-null Flächenverbrauch in Deutschland und in Europa (SDG 11) hinzuwirken.

Klimawandel und Landnutzung in Moldau

Multiparametrisches Monitoring von Nitratfrachten in der Landwirtschaft

Erste Europäische Lärmkarte

Die Europäische Umweltagentur (EEA) hat die erste Übersichtskarte über Lärmbelastungen veröffentlicht. Das Europäische Lärmüberwachungs- und Informationssystem NOISE (Noise Observation and Information System for Europe) bezieht sich auf die Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm. Die NOISE-Datenbank enthält als Quellen von Lärm Flughäfen, Autobahnen, Industrie und große Straßen. Die Karte zeigt Daten zu Lärmquellen, die die EU-Mitgliedstaaten bis Februar 2009 gemeldet haben.

Ziele/Forschrittsmessung Grüne Wirtschaft 17-21

Erarbeitung wissenschaftlich fundierter und verbindlicher Ziele sowie einer ganzheitlichen Fortschrittsmessung (Zielüberprüfung) der Grünen Wirtschaft, um langfristige Rahmenbedingungen für zu gewährleisten und die Lebensgrundlagen für kommende Generationen zu erhalten. Die Ziele können nicht Top-Down festgelegt werden. Die wissenschaftliche Evidenz für den Handlungsbedarf ist eindeutig. Es gilt nun, diese abstrakte Faktenlage zu praxisorientierten Zielbildern zu synthetisieren. Diese sollen mit den Branchen aus ihrer ökonomischen Sicht gespiegelt werden. Schliesslich geht es auch um die Frage, wie Ziele genügend Verbindlichkeit erhalten. Das vorliegen-de Projekt ist ein Beitrag zum Wechselspiel zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Bund, sowie zur Konkretisierung der Sustainable Development Goals (insb. SDG 12: Für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sorgen). Die Fortschrittsmessung wird national weiterentwickelt und umgesetzt, die Erkenntnisse werden in die internationalen Bestrebungen eingebracht (u.a. Europäischen Umweltagentur, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Umweltprogramm der Vereinten Nationen). Flaggschiff sind die nationalen Fussabdruck-Indikatoren des BAFU (Treibhausgas-Fussabdruck, Biodiversitäts-Fussabdruck, Gesamtumweltbelastung u.a.) Projektziele: (1) Zielentwicklung 'Grüne Wirtschaft': Beiträge zur Diskussion zu Zielen für eine Grüne Wirtschaft aufbauend auf Zielbildern (EllenMcArthur, WBCSD, etc.), basierend auf wissenschaftlichen Grundlagen (planetary boundaries, footprints u.a.), unterstützt durch Analysen zu den damit verbundenen wirtschaftlichen Chancen aus Sicht der Wirtschaft. Die Arbeiten tragen zu den Susatainable Development Goals bei, ins. SDG 12 (responsible consumption and production). (2) Fortschrittsmessung 'Grüne Wirtschaft' - Neuerhebung der Zeitreihe zu den nationalen Umwelt-Fussabdrücken der Schweiz - Kontinuierliche Weiterentwicklung der Fortschrittsmessung (Indikatorenset) - zielgruppengerechte Kommunikation der Fortschritte und des weiteren Handlungsbedarfs.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der EU: Problemlagen und Nutzungspotenziale europäischer Umweltdaten

Ambitionierter Umweltschutz dient Gesundheit und Wohlbefinden

<p> <p>Luftverschmutzung, Lärm, Klimawandel, Chemikalien – Umweltprobleme belasten die menschliche Gesundheit. Eine intakte Umwelt kann Gesundheit und Wohlbefinden positiv beeinflussen. Städtische Grünflächen sind dafür ein gutes Beispiel. Ein aktueller Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) beschreibt Erfolge für Umwelt und Gesundheit, aber auch Herausforderungen, vor denen Europa derzeit steht.</p> </p><p>Luftverschmutzung, Lärm, Klimawandel, Chemikalien – Umweltprobleme belasten die menschliche Gesundheit. Eine intakte Umwelt kann Gesundheit und Wohlbefinden positiv beeinflussen. Städtische Grünflächen sind dafür ein gutes Beispiel. Ein aktueller Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) beschreibt Erfolge für Umwelt und Gesundheit, aber auch Herausforderungen, vor denen Europa derzeit steht.</p><p> <p>Der EUA-Bericht “<em>Healthy environment, healthy lives: how the environment influences health and well-being in Europe</em>” beschreibt die wichtige Bedeutung, die der Zustand der Umwelt in Europa für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen hat. Er unterstreicht, dass auch die COVID-19-Pandemie die komplexen Zusammenhänge von Umwelt, Gesundheit und Gesellschaftssystemen deutlich gezeigt hat.</p> <p>Der Bericht beinhaltet Informationen und Daten zur Belastung der Gesundheit durch Luftverschmutzung, Lärm, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a>, verunreinigtes Wasser, Chemikalien, Innenraumluft und elektromagnetische Felder. Auch auf die Bedeutung der gleichzeitigen Belastung durch mehrere Belastungsquellen geht er ein. Welchen Einfluss hierbei die demographische Entwicklung in Europa, ungesunde Verhaltensweisen und sozio-ökonomische Faktoren haben, zeigt der Bericht ebenfalls auf. Konkrete Fallbeispiele aus der Praxis finden sich an vielen Stellen des EUA-Berichts – unter anderem auch Projekte des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> zum Thema Umweltgerechtigkeit, also dem Zusammenhang von Umwelt, Gesundheit und sozialer Lage.</p> <p>Mit ihrem positiven Einfluss auf die physische und psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen spielt eine gesunde Umwelt eine Schlüsselrolle für die öffentliche Gesundheit. Dies zeigt der EUA-Bericht anhand der Bedeutung von Grünflächen und Wasserflächen in städtischen Ballungsräumen: Städtische Naturflächen bieten Raum für Bewegung, Entspannung und Begegnungen mit anderen Menschen. Sie kühlen die Stadtteile bei sommerlicher Hitze, verringern bei <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/starkregen">Starkregen</a> die Überschwemmungsgefahr, reduzieren die Lärmbelastung und fördern die städtische Artenvielfalt.</p> <p>Trotz vieler Erfolge gibt es für den Schutz von Umwelt und Gesundheit in Europa noch viel zu tun. Der Bericht unterstreicht, wie wichtig es für die Verringerung umweltbedingter Gesundheitsbelastungen ist, Umwelt- und Gesundheitsbelange in allen Politikfeldern zu berücksichtigen.</p> <p>Der Bericht thematisiert, dass der <em>European Green Deal</em> der EU-Kommission wichtige politische Ziele für eine nachhaltige und themenübergreifende Strategie zum Schutz von Umwelt und Gesundheit setzt. Eine ambitionierte Umsetzung dieser Strategie in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist für den Umweltschutz und die Gesundheit der Menschen von hoher Bedeutung.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Ad hoc Beratung bei der Umsetzung der Monitoring Verordnung für die 4. Phase des EU Emissionshandels - Schwerpunkt: Regelungen zu Biomasse

Die Emissionshandelsrichtlinie bildet die Grundlage für den europäischen Emissionshandel. Sie wird in Deutschland durch das Treibhausgas Emissionshandelsgesetz (TEHG) in nationales Recht umgesetzt. § 6 Absatz 2 Satz 2 TEHG nimmt Bezug auf die Monitoring Verordnung (MVO). In dieser sind die wesentlichen Regelungen zur Emissionsüberwachung und berichterstattung festgelegt, unter anderem auch Regelungen zum Einsatz von Biomasse. Die überarbeitete EU Richtlinie für Erneuerbare Energien (RED II) hat Auswirkungen auf die Regelungen und den Vollzug der in 2021 beginnenden vierten Phase des europäischen Emissionshandelssystems. Ziel des Gutachtens ist, das Umweltbundesamt beider Auslegung der betreffenden Passagen des Rechtstextes und der Identifizierung der sich daraus ergebenden Nachweisführung für Treibhausgaseinsparung bzw. Nachhaltigkeit beim Einsatz von Biomasse zu unterstützen. Aus den Ergebnissen wird das Umweltbundesamt Konkretisierungsbedarf für die europäische und nationale Gesetzgebung als auch praktische Umsetzungshinweise zum Einsatz von Biomasse im Emissionshandel ableiten.

Schadstoffbelastung in europäischen Meeren weiterhin hoch

<p> <p>Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat im Mai einen Bericht zum Zustand der Europäischen Meeresgewässer veröffentlicht. Demnach werden 84 Prozent der überwachten Meeresgebiete wegen ihrer Schadstoffbelastung als Problemgebiete eingestuft. Der Bericht wurde vom Europäischen Themenzentrum Binnen-, Küsten- und Meeresgewässer mit der EUA erarbeitet.</p> </p><p>Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat im Mai einen Bericht zum Zustand der Europäischen Meeresgewässer veröffentlicht. Demnach werden 84 Prozent der überwachten Meeresgebiete wegen ihrer Schadstoffbelastung als Problemgebiete eingestuft. Der Bericht wurde vom Europäischen Themenzentrum Binnen-, Küsten- und Meeresgewässer mit der EUA erarbeitet.</p><p> <p>Der Bericht analysiert, wie weit wir von dem Ziel schadstofffreier europäischer Meere entfernt sind. Er basiert auf verfügbaren Daten zu Schadstoffen in Wasser, Sediment und Biota sowie Daten zu Biologischen Effekten aus allen vier europäischen Meeresgebieten (Ostsee, Schwarzes Meer, Mittelmeer und Nordost-Atlantik).</p> <p>Die Kartendarstellungen zeigen, dass 84% der überwachten Meeresregionen, mit Schadstoffen belastet sind und daher als Problemgebiete bewertet werden. Die Belastung ist in allen Regionen ähnlich hoch. Kennzeichnend sind Konzentrationen über den maßgeblichen Schwellenwerten für Metalle, die langlebigen Organobrom- und anderen Organohalogenverbindungen sowie Polychlorierte Biphenyle (PCBs). Insgesamt weisen nur 16% der bewerteten Gebiete keine Schadstoffprobleme auf. Für die einzelnen Regionen sind es 7 % der Ostsee, 19 % des Schwarzen Meeres, 7 % des Mittelmeers und 21 % des Nordost-Atlantiks.&nbsp;</p> <p>Trenduntersuchungen in Meerestieren (Biota) zeigen eine Belastung mit Schadstoffen, deren Verwendung weitgehend reguliert ist. Doch noch immer übersteigen die Konzentrationen in allen Meeresgebieten die maßgeblichen Schwellenwerte. Dies wird u.a. darauf zurückgeführt, dass Abfälle weiterhin Schadstoffe wie PCBs emittieren.</p> <p>Die Daten wurden mit dem Programm CHASE+ ausgewertet, das auch die HELCOM, das Übereinkommen zum Schutz der Ostsee nutzt. Dabei werden die Konzentrationen aus einem räumliches Gitternetz von 20x20 km2 in Küstengewässern und 100x100 km2 in Meeresgewässern ausgewertet und in einer Karte&nbsp; integriert, die zwischen Problemgebieten und Nicht-Problemgebieten unterscheidet.</p> </p><p>Informationen für...</p>

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