www.ahk.de Deutsche Auslandshandelskammern www.dihk.de Deutscher Industrie- und Handelskammertag www.bdi-online.de Bundesverband der Deutschen Industrie www.kfw.de KfW Bankengruppe www.bga.de Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels e. V. (BGA) www.bdex.de Bundesverband des Deutschen Exporthandels e. V. (BDEx) www.rkw.de Homepage des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft (RKW) www.genios.de Wirtschaftsdatenbanken mit Firmenprofilen und Marktbeobachtung www.iucab.nl Internationaler Handelsvertreterverband, über den auch Leitfäden und Musterverträge zu beziehen sind www.localglobal.de Internet-Angebot, das über außenwirtschaftliche Daten genauso informiert wie über viele länder- und branchenspezifische Angebote
Lebensmittel aus der Umgebung Fukushimas weitgehend unbedenklich Bei Wildfleisch aus Japan empfiehlt das BfS jedoch weiterhin Kontrollen und gegebenenfalls Verzicht Bis auf Wildfleisch können Lebensmittel aus der Umgebung von Fukushima als unbedenklich eingestuft werden. Zu dieser Einschätzung kommen Expertinnen und Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz ( BfS ). Die Europäische Kommission hatte kürzlich geäußert, nach der Sommerpause gegebenenfalls die Importbeschränkungen von Lebensmitteln aus Japan sechs Jahre nach dem Reaktorunfall von Fukushima lockern zu wollen. Die anhaltend hohe Belastung von Wildfleisch deckt sich mit Erfahrungen nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986. Wildfleisch ist jedoch nicht von einer möglichen Lockerung der Exportbeschränkungen für bestimmte Lebensmittel aus der Präfektur Fukushima betroffen. Diese beinhaltet ausschließlich Schalen- und Krustentiere, verschiedene Fischarten sowie Reis und Reisprodukte. Das BfS ist international in Gremien vernetzt und hat nach dem Reaktorunfall von Fukushima mit seiner Expertise die japanischen Behörden, die Weltgesundheitsorganisation ( WHO ) und die UNO unterstützt. Rund 99 Prozent der kontrollierten Lebensmittel sind unbedenklich Reissäcke werden in Fukushima auf Kontamination kontrolliert Kontrollen verschiedener Lebensmittel durch japanische Behörden haben ergeben, dass landwirtschaftliche Lebensmittel sechs Jahre nach der Reaktorkatastrophe im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi nur gering radioaktiv belastet sind. So wird etwa die Reisernte in der Präfektur Fukushima vollständig überwacht. Pro Jahr werden nach Behördenangaben jeweils 10 bis 11 Millionen Reissäcke untersucht. In den vergangenen beiden Jahren wurde dabei kein einziger Sack mit einer Aktivitätskonzentration oberhalb der geltenden, strengen Höchstwerte gefunden. Auch bei anderen untersuchten Lebensmittelproben lagen entweder keine oder nur eine sehr geringe Anzahl von Proben oberhalb der Höchstwerte. Einzige Ausnahme: Wildfleisch. Japanische Behörden kontrollierten im Jahr 2016 insgesamt 31.845 Lebensmittelproben auf mögliche Kontamination . Davon lagen 290 Proben über den japanischen Höchstwerten für Lebensmittel. Der größte Teil (280) der beanstandeten Proben stammte aus Fleisch von wildlebenden Tieren, vor allem von Wildschweinen (255). Belastung von Wildfleisch geht nur langsam zurück Die aktuelle Situation in Japan spiegelt die in Deutschland und Mitteleuropa nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 wider. Während die Kontamination landwirtschaftlicher Produkte in der Folge des Unfalls relativ schnell wieder zurückging, sinkt die Belastung von Waldpilzen und Wildfleisch (insbesondere Wildschwein) heute nur sehr langsam. So sind bestimmte Pilz- und Wildarten in einigen Gegenden Deutschlands auch heute noch stark mit dem langlebigen Radionuklid Cäsium-137 belastet. Der Süden Deutschlands – vor allem Südbayern und der Bayerische Wald – ist davon besonders betroffen. In den vergangenen Jahren wurden dort Werte von bis zu mehreren Tausend Becquerel pro Kilogramm bei Wild und bei bestimmten Speisepilzen gemessen. Auch in Japan nimmt die Aktivität von Radiocäsium im Fleisch von Wildschweinen nur langsam ab. Stand: 14.07.2017
Die Bundesregierung spricht sich dafür aus, Rohstoffe sparsam und effizient zu nutzen. Hierfür ist es unerlässlich, den Umfang der direkten und indirekten Rohstoffnutzung zu kennen und zu identifizieren, was diese Nutzung beeinflusst. In diesem Projekt werden methodische Überlegungen angestellt, um sowohl das direkte und indirekte Rohstoffaufkommen als auch insbesondere deren Verwendung in möglichst tiefer Gliederung darzustellen. Entsprechende Ergebnisse für die Jahre 2000 sowie 2008, 2009 und 2010 werden präsentiert. Als einer der Haupttreiber der Rohstoffnutzung wird der Export identifiziert.
Auswertung notifizierungspflichtiger, grenzüberschreitend verbrachter Abfälle und entsprechender Mengenströme. Datengrundlage sind die Begleitformulare aus dem Notifizierungsverfahren. Mittels dieser Daten können z.B. länderbezogene Übersichten erstellt werden. So kann beispielsweise der Im- und Export von Abfällen aus Frankreich oder Italien (oder jedes andere Land) von und nach Mecklenburg-Vorpommern, aufgeschlüsselt nach Abfallarten, dargestellt werden.
Abfallverbringung aus dem Ausland nach Deutschland und von Deutschland ins Ausland unter Berücksichtigung der Einstufung des Abfalls nach EG-Verordnung 259/93.
Projektsteckbrief vSU-Softchain Kurztitel/ ggf. Akronym:vSU-Softchain Projektziel:Entwicklung von OpenSource-Code für Zerfallsberechnungen Auftragsgegenstand:Im Rahmen der vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen und anderen Bestandteilen des Standortauswahlverfahrens sind Berechnungen zum radioaktiven Zerfall im Nuklidinventar notwendig. Hierzu wird ein OpenSource-Code entwickelt, der dann u. a. für die Transportmodel- lierung eingesetzt werden kann. Projektpartner:Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH Projektlaufzeit:2022 – 2023 Vergabenummer:46001170 Weiterführende Informationen:www.grs.de Projektbeschreibung Im Rahmen der Standortauswahl eines Endlagers für hochradioaktiven Abfall gemäß Stand- ortauswahlgesetz (StandAG) muss die Langzeitsicherheit möglicher Standorte in den vorläu- figen Sicherheitsuntersuchungen (vSU) nachgewiesen werden. Zentraler Bestandteil der vSU ist eine umfangreiche Analyse des Endlagersystems (§ 7EndlSiUntV)die unter anderem das Verhalten des Endlagersystems im Bewertungszeitraum von einer Million Jahren analysiert. Für die Analyse des Endlagersystems ist die Anwendung von gekoppelten Transportmodellen notwendig, welche auch den Zerfall der Radionuklide der eingelagerten Kernbrennstoffe be- rücksichtigen. Darüber hinaus wird für die Entwicklung von Endlagerbehältern die genaue Kenntnis des einzulagernden, zeitlich veränderlichen Nuklidinventars sowohl zum Zeitpunkt der Einlagerung als auch für die Dauer des Einlagerungsprozesses benötigt. Hieraus lassen sich wichtige Informationen wie zum Beispiel die Wärmeentwicklung im Behälter aufgrund des radioaktiven Zerfalls und die Aktivität differenziert nach Zerfallsarten ermitteln. Die in einem künftigen Endlager für hochradioaktive Abfälle einzulagernden bestrahlten Kern- brennstoffe enthalten in der Größenordnung von einigen hundert bis tausend unterschiedli- chen Radionukliden, die aufgrund der Neutronenbestrahlung im Reaktor durch Kernspaltung und Neutroneneinfangreaktionen entstanden sind. Diese Radionuklide zerfallen zum Teil über eine ganze Reihe von ebenfalls radioaktiven Zwischenprodukten, bis sich schließlich ein stabi- les Nuklid bildet. Die beschriebenen Zerfallswege werden „Zerfallsketten“ genannt und können in einigen Fällen sehr komplex sein: Sie können je nach Radionuklid Verzweigungen aufwei- sen, wenn das zerfallende Nuklid auf mehrere Arten zu verschiedenen Zwischenprodukten Geschäftszeichen: SG02301/18/1-2022#4 – Objekt-ID: 8268702 – Stand: 22.07.2022 www.bge.de Seite 1 von 3 Projektsteckbrief zerfallen kann. Ein zusätzliches Charakteristikum der Zerfallsketten sind die unterschiedlichen Halbwertszeiten, die sich um viele Zehnerpotenzen unterscheiden können. In der 235U Zerfalls- reihe treten beispielsweise Halbwertszeiten zwischen wenigen Millisekunden (215Po) und hun- derten Millionen Jahren (235U) auf. Aufgrund der angesprochenen Komplexitäten werden für die numerische Berechnung der Zer fallsprozesse spezialisierte Simulationsprogramme benötigt. Insbesondere bei der Anwen dung in Stofftransportmodellen, bei denen für sehr viele Zeitschritte und Gitterknoten bzw. -zel len Millionen von einzelnen Berechnungsschritten durchgeführt werden müssen, ist es wichtig, dass diese Programme hinsichtlich der Rechengeschwindigkeit optimiert sind. Vor dem Hintergrund der im Standortauswahlverfahren erforderlichen Transparenz ist die Nut zung von frei verfügbaren, quelloffenen Programmen sinnvoll. Weltweit werden unterschiedli che Simulationswerkzeuge zur Nuklidinventarmodellierung entwickelt. Diese unterliegen häu fig Lizenz- und Exportbeschränkungen, oder sind hinsichtlich ihres Funktionsumfangs oder ihrer Geschwindigkeit beschränkt. Zum anderen sind diese Programme oft in erster Linie für die Nuklidkettenverfolgung unter Neutronenbestrahlung im Reaktor ausgelegt und nicht für die Berechnung von reinen Zerfallsprozessen optimiert, wie sie im Bereich der Endlagersicher heitsanalysen auftreten. Im Vorhaben vSU-Softchain wird eine vollständige Softwarelösung zur Nuklidkettenverfolgung entwickelt, die unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht wird, um maximale Transparenz zu ermöglichen. Das Programm hat drei voneinander abgegrenzte Einsatzzwecke: • Als effiziente Programmbibliothek zur Einbindung in Stofftransportmodelle zur Analyse ei nes Endlagersystems • Als eigenständiges Werkzeug für separate Analysen, u. a. in der Endlagerbehälterentwick lung • Als Webanwendung zur Illustration von Zerfallsketten für die interessierte Öffentlichkeit Um diesen Zielen gerecht zu werden, sind entsprechende Programmmodule in der Entwick lung. Diese umfassen eine in der Programmiersprache C++ geschriebene Programmbibliothek zur Berechnung der Zerfallsprozesse und ein in der Skriptsprache Python entwickeltes Soft warepaket zur Ansteuerung dieser Programmbibliothek, um Berechnungen durchzuführen und auszuwerten. Über dieses Paket kann außerdem die Nuklidinventarberechnung in andere Py thon-basierte Programme eingebunden werden, beispielsweise für spezifische Analysen in der Behälterentwicklung. Weiterhin wird auf dieses Paket ein Webinterface aufsetzen, um interak tiv Zerfallsprozesse darzustellen. Schließlich wird ein weiteres Python-Paket entwickelt, dass die für die Berechnungen benötigten Daten der Nuklide (Halbwertszeiten, Zerfallsenergien, Zerfallskanäle) einliest und so aufbereitet, dass sie von der Programmbibliothek direkt verwen det werden können. Geschäftszeichen: SG02301/18/1-2022#4 – Objekt-ID: 8268702 – Stand: 22.07.2022 www.bge.de Seite 2 von 3 Projektsteckbrief Literaturverzeichnis EndlSiUntV: Endlagersicherheitsuntersuchungsverordnung vom 6. Oktober 2020 (BGBl. I S. 2094, 2103) StandAG: Standortauswahlgesetz vom 5. Mai 2017 (BGBl. I S. 1074), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 7. Dezember 2020 (BGBl. I S. 2760) geändert worden ist Geschäftszeichen: SG02301/18/1-2022#4 – Objekt-ID: 8268702 – Stand: 22.07.2022 www.bge.de Seite 3 von 3
Das Projekt "The importance of peripheral oceanic processes in the Labrador Sea for the Atlantic meridional overturning circulation" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), Forschungsbereich 1: Ozeanzirkulation und Klimadynamik durchgeführt. The Labrador Sea is one of the few places in the world ocean, where deep water formation takes place. This water is exported from the Labrador Sea to become part of the southward branch of the meridional overturning circulation. Previous observational work has largely focused on the role of deep convection in the interior of the Labrador Sea. Recent evidence from observations and numerical ocean models specifically indicate that processes near the ocean boundaries might be most relevant for both Eulerian downwelling of waters in the Labrador Sea and the fast export of newly transformed waters. We propose to analyze mooring based observations at the western margin of the Labrador Sea together with high resolution numerical model simulations to understand the role both processes play for the meridional overturning circulation in the subpolar North Atlantic. Specifically, we want to test (i) if (and where) downwelling occurs along the margins of the Labrador Sea, (ii) how downwelling relates to the seasonal evolution of convection and eddy activity, (iii) how fast waters newly transformed near the western margin of the Labrador Sea are exported, and (iv) how the two processes (downwelling, fast export) affect the temporal variability of the Atlantic meridional overturning circulation.
Das Projekt "Wozu bauen Coccolithophoriden eine Kalkschale? Dient sie zum Schutz gegen Fressfeinde und Pathogene?" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), Forschungsbereich 2: Marine Biogeochemie, Forschungseinheit biologische Ozeanographie durchgeführt. Coccolithophoriden sind eine Gruppe von ca. 200-300 marinen Phytoplanktonarten, die in allen Weltmeeren vorkommt. Sie besitzen die besondere Fähigkeit eine Kalkschale (Coccosphäre) zu bauen, die sie aus vielen kleinen Kalkplättchen (Coccolithen) zusammensetzen. Aufgrund ihrer Fähigkeit zu kalzifizieren sind sie ein wichtiger Bestandteil im Klimasystem, denn die Produktion von Kalk nahe der Meeresoberfläche führt zu einem vertikalen Gradienten der Seewasseralkalinität, beschleunigt den Kohlenstoffexport in die Tiefsee und erhöht die Rückstrahlung von einfallender Sonnenenergie von der Erdoberfläche ins Weltall. Trotz intensiver Forschung an der Physiologie der Kalzifizierung und dessen biogeochemischer Relevanz konnten wir eine der entscheidenden Fragen immer noch nicht beantworten: Wozu bauen Coccolithophoriden eine Kalkschale? Die Beantwortung dieser Frage ist von außerordentlicher Bedeutung, denn solange wir nicht wissen wozu die Kalkschale dient können wir auch nicht vorraussagen in welchem Maße sich die durch die Ozeanversauerung zu erwartende Abnhame in der Kalzifizierung negativ auf die Fitness dieser Lebewesen in ihrem natürlichen Lebensraum auswirkt. In dem hier vorgestellten Projekt möchten wir die Frage nach der Bedeutung der Kalzifizierung erforschen, indem wir untersuchen ob die Coccosphäre einen Schutz gegen planktonische Räuber, Bakterien und Viren darstellt. Dazu haben wir eigens einen experimentellen Ansatz entwickelt wobei kalzifizierte und dekalzifizierte Coccolithophoridentzellen zusammen mit deren Fressfeinden und Pathogenen kultiviert werden. Dieser Ansatz erlaubt es uns folgende Fragestellungen zu untersuchen: 1) Sind kalzifizierte Zellen besser in der Lage sich gegen Fraß und Infektion zu schützen als Zellen ohne Coccosphäre? 2) Bevorzugen Fressfeinde und Pathogene solche Zellen, bei denen die Coccosphäre entfernt wurde, wenn ihnen beides angeboten wird? 3) Sind Wachstum und Reproduktion von Fressfeinden und Pathogenen verlangsamt, wenn sie kalzifizierte Zellen fressen oder infizieren?
Das Projekt "PHILEAS (Untersuchung des Transport aus dem asiatischen Sommermonsun in hohe Breiten)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsche Forschungsgemeinschaft durchgeführt. PHILEAS (Probing high latitude export of air from the Asian summer monsoon)Die asiatische Sommermonsun Antizyklone (AMA) während des Nordsommers wird als ein Haupttransportweg in die obere Troposphäre / untere Stratosphäre (UTLS) für troposphärische Luftmassen, die viel H2O und Aerosolvorläufergase und Verschmutzung enthalten, gesehen. Neuere Beobachtungen zeigen eine große Bedeutung des Transports von Ammoniumnitrat durch die AMA für das Aerosolbudget und die asiatische Tropopausenaerosolschicht (ATAL), wahrscheinlich auch mit Konsequenzen für die Zirrenbildung.Neuere flugzeuggetragene Messkampagnen konnten die Zusammensetzung und Aerosolgehalt im Inneren der AMA charakterisieren oder werden in unmittelbarer Nähe Messungen erheben. Im Gegensatz dazu wurde der Einfluss von monsungeprägten Luftmassen auf die Gesamtzusammensetzung der nördlichen untersten Stratosphäre, z.B. bei HALO Mesungen nachgewiesen. Allerdings gibt es bisher keine Studie, die den Übergang der AMA Luftmassen in die extratropische unterste Stratosphäre (LMS) und die Konsequenzen für Aerosolprozessierung und Zusammensetzung zeigt. Im Rahmen der früheren HALO Missionen TACTS/ESMVal und WISE hat sich gezeigt, dass der nördliche Zentralpazifik eine Schlüsselregion für diesen Übergang ist.Beobachtungen und Modelldaten zeigen eine besondere Bedeutung des sogenannten ‘eddy-sheddings‘ für die Befeuchtung der nördlichen UTLS an. Diese Eddies stellen isolierte dynamische Anomalien dar, die sich von der AMA gelöst haben und mit der Hintergrundströmung in der Atmosphäre zu zirkulieren beginnen. Die chemische Zusammensetzung der Eddies ist zunächst isoliert von ihrer Umgebung. Dynamische und diabatische Prozesse erodieren jedoch diese Anomalien und führen zu einer allmählichen Vermischung mit dem stratosphärischen Hintergrund.Weitere Transportpfade beeinflussen die Zusammensetzung der UTLS über dem Pazifik im Sommer: i) quasi-horizontales Mischen über den Subtropenjet ii) konvektiver Eintrag tropischer Taifune, die in die Extratropen wandern können iii) Wettersysteme der mittleren Breiten. Bei PHILEAS ist geplant, die relative Bedeutung verschiedener Prozesse für die Gasphasen und Aerosolzusammensetzung der UTLS zu untersuchen. Dabei soll insbesondere die dynamische und chemische Entwicklung ehemaliger AMA Filamente untersucht werden, die sich von der AMA abgespalten haben und über dem Pazifik aus der Troposphäre in die Stratosphäre übergehen.Insgesamt ergeben sich drei Hauptthemen, die die PHILEAS Mission motivieren:1) Welche Haupttransportpfade, Zeitskalen und Prozesse dominieren den Transport aus der AMA in die unterste Stratosphäre?2) Wie entwickeln sich Zusammensetzung der Gasphase und der Aerosole während des Transports speziell durch die 'shed eddies'?3) Welche Bedeutung hat der Prozess der Wirbelablösung für das globale Budget der UTLS speziell von H2O und infrarot-aktiven Substanzen?
Das Projekt "European Investment Bank - Water Management" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Jena-Optronik GmbH durchgeführt. BACKGROUND: The Kingdom of Jordan belongs to the ten water scarcest countries in the world, and climate change is likely to increase the frequency of future droughts. Jordan is considered among the 10 most water impoverished countries in the world, with per capita water availability estimated at 170 m per annum, compared to an average of 1,000 m per annum in other countries. Jordan Government has taken the strategic decision to develop a conveyor system including a 325 km pipe to pump 100 million cubic meters per year of potable water from Disi-Mudawwara close to the Saudi Border in the south, to the Greater Amman area in the north. The construction of the water pipeline has started end of 2009 and shall be finished in 2013. Later on, the pipeline could serve as a major part of a national water carrier in order to convey desalinated water from the Red Sea to the economically most important central region of the country. The conveyor project will not only significantly increase water supplies to the capital, but also provide for the re-allocation of current supplies to other governorates, and for the conservation of aquifers. In the context of the Disi project that is co-funded by EIB two Environmental and Social Management Plans have been prepared: one for the private project partners and one for the Jordan Government. The latter includes the Governments obligation to re-balance water allocations to irrigation and to gradually restore the protected wetlands of Azraq (Ramsar site) east of Amman that has been depleted due to over-abstraction by re-directing discharge of highland aquifers after the Disi pipeline becomes operational. The Water Strategy recognizes that groundwater extraction for irrigation is beyond acceptable limits. Since the source is finite and priority should be given to human consumption it proposes to tackle the demand for irrigation through tariff adjustments, improved irrigation technology and disincentive to water intensive crops. The Disi aquifer is currently used for irrigation by farms producing all kinds of fruits and vegetables on a large scale and exporting most of their products to the Saudi and European markets and it is almost a third of Jordan's total consumption. The licenses for that commercial irrigation were finished by 2011/12. Whilst the licenses will be not renewed the difficulty will be the enforcement and satellite based information become an important supporting tool for monitoring. OUTLOOK: The ESA funded project Water management had the objective to support the South-North conveyor project and the activities of EIB together with the MWI in Jordan to ensure the supply of water for the increasing demand. EO Information provides a baseline for land cover and elevation and support the monitoring of further stages. usw.
Origin | Count |
---|---|
Bund | 127 |
Land | 3 |
Type | Count |
---|---|
Förderprogramm | 124 |
Text | 1 |
unbekannt | 5 |
License | Count |
---|---|
geschlossen | 4 |
offen | 124 |
unbekannt | 2 |
Language | Count |
---|---|
Deutsch | 83 |
Englisch | 71 |
Resource type | Count |
---|---|
Keine | 89 |
Webseite | 41 |
Topic | Count |
---|---|
Boden | 98 |
Lebewesen & Lebensräume | 111 |
Luft | 81 |
Mensch & Umwelt | 130 |
Wasser | 78 |
Weitere | 128 |