Die Firma Rock Tech Guben GmbH, Balcke-Dürr-Allee 9 in 40882 Ratingen, beantragt die Genehmigung nach § 4 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG), auf dem Grundstück in 03172 Guben, Forster Straße 85 in der Gemarkung Guben, Flur 23, Flurstück 280 einen Lithiumhydroxid-Konverter zu errichten und zu betreiben. Zusätzlich ist die Zulassung zum vorzeitigen Beginn beantragt. Es handelt sich um eine Anlage der Nummer 4.1.14 GE des Anhangs 1 der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) in Verbindung mit 2.2 V, 3.1 GE und 9.11.1 V sowie um ein Vorhaben nach Nummer 3.1 X der Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG). Das beantragte Vorhaben fällt gemäß § 3 der 4. BImSchV unter die Industrieemissions-Richtlinie. Für das Vorhaben besteht die Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Die jährliche Produktionskapazität des Lithiumhydroxid-Konverters soll 24 000 Tonnen Lithiumhydroxid betragen. Als Beiprodukte werden pro Jahr zusätzlich 215 000 Tonnen Aluminiumsilikat, 36 100 Tonnen Gips und 47 400 Tonnen Natriumsulfat produziert. Die Hauptanlage ist für einen kontinuierlichen Betrieb mit sieben Tagen/Woche und 24 Stunden/Tag konzipiert. Es entstehen mehrere Gebäudekomplexe mit Höhen von bis zu 42 m und Längen bis zu 152 m. Das Vorhaben umfasst im Wesentlichen drei Betriebseinheiten mit folgenden Verarbeitungsschritten: 1. Rohstoffanlieferung (Spodumen), Verarbeitung zu Lithiumsulfat-Lösung - Die Anlieferung von 197 000 Tonnen Spodumen (Erz) pro Jahr (maximal 1 300 Tonnen/Tag) erfolgt per Bahn in geschlossenen Waggons. - Die Annahme, der innerbetriebliche Transport und die Lagerung des Spodumens sind komplett eingehaust. - Die Verarbeitung des Rohmaterials erfolgt durch mehrere physikalische und chemische Prozesse (Kalzinierung, Zerkleinerung, Säureröstung, Laugung/Neutralisation, Entfernung von Verunreinigungen durch Ausfällung und Filterung). 2. Lithiumhydroxid-Verarbeitung - Dreistufige Lithiumhydroxid-Kristallisation - Trocknung - Verpackung 3. Versorgungseinrichtungen - Hochspannungsanlage - Stromversorgung - Leitwarte, Prozesssteuerung - Wasserversorgung und Abwasserbehandlung - Drucklufterzeugung - Erdgasversorgung und Gaszähler - Dampfversorgung und Kondensat. Die Anlage wird über die Städtische Werke Guben GmbH mit Wasser sowie über die Energieversorgung Guben GmbH mit Strom und Erdgas versorgt. Verkehrsanbindungen sind mittels Straße und Bahnanschluss geplant. Die Inbetriebnahme der Anlage ist im April 2025 vorgesehen. Hinweise: Für das Vorhaben wurde die erste Teilgenehmigung für die Errichtung erteilt. Für das Vorhaben wurde die zweite Teilgenehmigung für die Errichtung diverser Betriebseinheiten sowie dem Gesamtbetrieb erteilt.
Darstellung des städt. Baumbestandes in Gelsenkirchen. Die Größe der Baumdarstellung entspricht proportional dem jeweiligen Kronendurchmesser. Weitere Informationen zu jedem Baum durch Anklicken verfügbar (Klick auf dem jeweiligen Mittelbunkt der Kronendarstellung). Weiter werden geplante Neupflanzungen, durchgeführte Neupflanzungen in den letzten zwei Jahren sowie geplante/umgesetzte Fällungen dargestellt.
Mit Antrag vom 20.12.2023 - vollständig vorgelegt am 17.01.2024 – beantragt der Landkreis Harburg, Betrieb Kreisstraßen und Radverkehr bei der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Harburg die wasserrechtliche Erlaubnis für die temporäre Grundwasserhaltung. Hintergrund ist der beabsichtigte Ersatzneubau des Brückenbauwerkes über die Deutsche Bahn-Strecke von Maschen nach Jesteburg bei DB Streckenkilometer 11,576 im Zuge der Rahmelsloher Allee (K9). (Gemarkung Ramelsloh; Flur: 11; Flurstücke: 26/1, 26/2, 26/3) Für die beiden Widerlager ist ein ausgesteifter Spundwandkasten mit Abmessungen von L1 / L2 = 17,335 / 10,72 m vorgesehen. Die Baugrubensohle wird mit BGS = 12,00 m NHN angegeben. Zur fachgerechten Durchführung von Erd- und Gründungsarbeiten ist eine Absenkung des Grundwasserstandes bis 0,50 m unterhalb der Baugrubensohle erforderlich, sodass sich das Absenkziel zu AZ = 11,50 m NHN ergibt. Es ergibt sich ein Absenkmaß von Δh = 2,50 m, das für die Erd- und Gründungsarbeiten durch eine geschlossene Wasserhaltung mit Vakuumspülfiltern zu erzielen ist. Mit der Errichtung der Wasserhaltung soll nach Auskunft des Auftraggebers in der 9. KW begonnen werden. Die Gründungsarbeiten sollen an beiden Widerlagern weitgehend zeitgleich erfolgen, sodass nur kurzzeitig ein Einzelbetrieb der Wasserhaltungen erfolgt. Die Dauer wird auf vier Monate bzw. 120 Tage eingeschätzt. Insgesamt ergeben sich aus dargelegten Berechnungen max. 161.000 m³ Grundwasser, welche im Rahmen der Grundwasserhaltung zurück zu halten sind. Das zutage geförderte Wasser soll nach der Passage von Containern zur Ausfällung von Eisen sowie eines Sandfanges in Gräben geleitet werden. Die Grundwasserqualität wird hierbei regelmäßig durch Analysen kontrolliert.
Der Datensatz beschreibt die Bäume des Bereiches Stadtgrün und Verkehr in der Hansestadt Lübeck.
Die Hydrogeologische Übersichtskarte von Niedersachsen 1 : 500 000 - Grundwasserbeschaffenheit: Eisengehalt zeigt die Auswertung einer repräsentativen Auswahl von Eisenkonzentrationen aus der Labordatenbank des LBEG. Die über einen Zeitraum von 1967 bis 2000 erhobenen Daten wurden zweifach gemittelt. Bei Grundwasser-Messstellen mit Mehrfachanalysen wurden Mittelwerte der jeweils vorliegenden Untersuchungsergebnisse gebildet. Zusätzlich wurden die Werte aller Probenahmestellen in einem Radius von 2000 m einer weiteren Mittelwertbildung unterzogen. Die Einteilung der Klassen erfolgt unter Berücksichtigung des Grenzwertes der Trinkwasserverordnung (TVO) von 0,2 mg/l. Erhöhte Konzentrationen, die eindeutig auf punktförmige anthropogene Einträge (z.B. Altdeponien) zurückzuführen sind, werden im Rahmen dieser Übersichtskarte nicht wiedergegeben. Die Eisengehalte sind in Tiefenstufen ohne Bezug zur lokalen hydrogeologischen Situation dargestellt. Die Stabdiagramme im rechts gezeigten Beispiel spiegeln Ergebnisse für die Tiefenstufen bis 20 Meter, über 20 bis 50 Meter, über 50 bis 100 Meter und über 100 bis 200 Meter wieder. Ein Vergleich von Werten ist daher ohne Berücksichtigung der jeweiligen hydrogeologischen Situation (z.B. hydrogeologischer Stockwerksbau) ebenso wie die Heranziehung der Daten für Detailuntersuchungen nicht zulässig. Die Konzentration von Eisen im Grundwasser wird stark durch den pH-Wert und die Redoxverhältnisse beeinflusst. Die höchsten Eisengehalte Niedersachsens werden in saurem und/oder stark reduziertem Wasser erreicht. Andererseits bewirken hohe Konzentrationen von Karbonat- und Sulfid-Ionen die Ausfällung von Siderit bzw. Eisensulfiden und damit eine Begrenzung der Löslichkeit von Eisen. Bei hohen Konzentrationen von gelöstem organischen Kohlenstoff sind zudem große Anteile des Eisens an Organokomplexe gebunden. Generell sind die Eisengehalte in den Festgesteinsaquiferen des niedersächsischen Berglandes deutlich niedriger als in quartären Lockergesteinen. In mesozoischen Kalksteinen finden sich die niedrigsten Eisenkonzentrationen von 0,01 bis maximal 0,1 mg/l. Höhere Werte werden in mesozoischem Sandstein beobachtet. In den paläozoischen Gesteinen des Harzes gibt es Werte im Bereich von 0,1 – 0,5 mg/l. Das sauerstoffhaltige Grundwasser im nördlichen Niedersachsen (z.B. Lüneburger Heide) zeigt Eisenkonzentrationen, die im Bereich von 0,1 – 1 mg/l liegen. In seltenen Fällen werden bis zu 2 mg/l erreicht. In den Niederungsgebieten im nördlichen Niedersachsen wird der Grenzwert der TVO von 0,2 mg/l häufig überschritten. Eisenkonzentrationen von 2 – 10 mg/l sind im aufsteigenden Grundwasser mit längeren Fließwegen oft zu beobachten. Ebenfalls sehr hohe Eisengehalte zwischen 10 und 40 mg/l finden sich im Grundwasser, das durch Moore beeinflusst wird (z.B. Vehnemoor südwestlich von Oldenburg und Teufelsmoor nördlich von Bremen). Dagegen sind eisenhaltige Grundwässer im Norden von Hannover (Isernhagen, Langenhagen) mit Konzentrationen bis zu 40 mg/l wahrscheinlich auf die Oxidation von Pyrit aus Unterkreide-Tonstein zurück zu führen.
Die Hydrogeologische Übersichtskarte von Niedersachsen 1 : 500 000 - Grundwasserbeschaffenheit: Eisengehalt zeigt die Auswertung einer repräsentativen Auswahl von Eisenkonzentrationen aus der Labordatenbank des LBEG. Die über einen Zeitraum von 1967 bis 2000 erhobenen Daten wurden zweifach gemittelt. Bei Grundwasser-Messstellen mit Mehrfachanalysen wurden Mittelwerte der jeweils vorliegenden Untersuchungsergebnisse gebildet. Zusätzlich wurden die Werte aller Probenahmestellen in einem Radius von 2000 m einer weiteren Mittelwertbildung unterzogen. Die Einteilung der Klassen erfolgt unter Berücksichtigung des Grenzwertes der Trinkwasserverordnung (TVO) von 0,2 mg/l. Erhöhte Konzentrationen, die eindeutig auf punktförmige anthropogene Einträge (z.B. Altdeponien) zurückzuführen sind, werden im Rahmen dieser Übersichtskarte nicht wiedergegeben. Die Eisengehalte sind in Tiefenstufen ohne Bezug zur lokalen hydrogeologischen Situation dargestellt. Die Stabdiagramme im rechts gezeigten Beispiel spiegeln Ergebnisse für die Tiefenstufen bis 20 Meter, über 20 bis 50 Meter, über 50 bis 100 Meter und über 100 bis 200 Meter wieder. Ein Vergleich von Werten ist daher ohne Berücksichtigung der jeweiligen hydrogeologischen Situation (z.B. hydrogeologischer Stockwerksbau) ebenso wie die Heranziehung der Daten für Detailuntersuchungen nicht zulässig. Die Konzentration von Eisen im Grundwasser wird stark durch den pH-Wert und die Redoxverhältnisse beeinflusst. Die höchsten Eisengehalte Niedersachsens werden in saurem und/oder stark reduziertem Wasser erreicht. Andererseits bewirken hohe Konzentrationen von Karbonat- und Sulfid-Ionen die Ausfällung von Siderit bzw. Eisensulfiden und damit eine Begrenzung der Löslichkeit von Eisen. Bei hohen Konzentrationen von gelöstem organischen Kohlenstoff sind zudem große Anteile des Eisens an Organokomplexe gebunden. Generell sind die Eisengehalte in den Festgesteinsaquiferen des niedersächsischen Berglandes deutlich niedriger als in quartären Lockergesteinen. In mesozoischen Kalksteinen finden sich die niedrigsten Eisenkonzentrationen von 0,01 bis maximal 0,1 mg/l. Höhere Werte werden in mesozoischem Sandstein beobachtet. In den paläozoischen Gesteinen des Harzes gibt es Werte im Bereich von 0,1 – 0,5 mg/l. Das sauerstoffhaltige Grundwasser im nördlichen Niedersachsen (z.B. Lüneburger Heide) zeigt Eisenkonzentrationen, die im Bereich von 0,1 – 1 mg/l liegen. In seltenen Fällen werden bis zu 2 mg/l erreicht. In den Niederungsgebieten im nördlichen Niedersachsen wird der Grenzwert der TVO von 0,2 mg/l häufig überschritten. Eisenkonzentrationen von 2 – 10 mg/l sind im aufsteigenden Grundwasser mit längeren Fließwegen oft zu beobachten. Ebenfalls sehr hohe Eisengehalte zwischen 10 und 40 mg/l finden sich im Grundwasser, das durch Moore beeinflusst wird (z.B. Vehnemoor südwestlich von Oldenburg und Teufelsmoor nördlich von Bremen). Dagegen sind eisenhaltige Grundwässer im Norden von Hannover (Isernhagen, Langenhagen) mit Konzentrationen bis zu 40 mg/l wahrscheinlich auf die Oxidation von Pyrit aus Unterkreide-Tonstein zurück zu führen.
Die Wasserqualität des Arendsees soll durch Ausfällung von Phosphor verbessert werden. Das teilte Umweltstaatssekretärin Anne Marie Keding heute zur Kabinettssitzung in Magdeburg mit. Sie sagte: ?Der Arendsee - Sachsen-Anhalts größter natürlicher See ? ist von wichtiger regionaler Bedeutung. Er ist vor allem im Tourismus ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel. Doch das Überangebot an Phosphor belastet weiterhin den Arendsee. Um die Phosphorbelastung zu reduzieren, ist eine Fällung die einzig wirksame Maßnahme. Das bestätigen auch Erfahrungen aus anderen Bundesländern.? Wasserrahmenrichtlinie und Wasserhaushaltsgesetz verlangen, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerqualität geplant werden. Deshalb hat eine Arbeitsgruppe des Landesverwaltungsamtes mit Vertretern des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW), des Landesamtes für Umweltschutz, des Altmarkkreises Salzwedel und der Stadt Arendsee untersucht, welche Möglichkeiten es für eine nachhaltige Sanierung des Arendsees gibt. Die Arbeitsgruppe hat dazu das Leibniz-lnstitut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin (IGB) beauftragt, eine Machbarkeitsstudie und in der Folge eine Vorplanung für die technische Umsetzung anzufertigen. Untersuchungen des IGB haben ergeben, dass jährlich rund 1,7 - 2,1 Tonnen Phosphor in den Arendsee eingetragen werden. Das überschreitet das natürliche Selbstreinigungsvermögen des Sees bei Weitem. Bei kritischen sommerlichen Wetterlagen ist regelmäßig mit einer Massenvermehrung von Cyanobakterien zu rechnen. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1976 wurde 2012 der niedrigste Sauerstoffwert im See gemessenen. Bei ungünstigen Wetterlagen kann es insofern zu kritischen Situationen für den Fischbestand kommen. Das IGB schlägt für die Verbesserung des Gewässerzustandes des Arendsees eine zweimalige Fällung des Phosphors im Abstand von fünf Jahren im See vor. Als Fällmittel soll Polyaluminiumchlorid zum Einsatz kommen, das auch bei der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt wird. Das Fällmittel soll mithilfe einer speziellen, auf Booten installierten Apparatur in den Herbst- bzw. Wintermonaten ausgebracht werden. Die Kosten für die zweimalige Fällung betragen rund zwei Millionen Euro. Allein die Fällung ist nicht ausreichend. Wichtig ist, die Ursache der Phosphoreinträge zu finden. Der Haupteintragspfad ist nach Aussage des IGB das Grundwasser, insbesondere im Stadtgebiet von Arendsee. Möglicherweise sind Altlasten die Ursache der Belastung. In diesem Jahr ist vorgesehen, dass die Landesanstalt für Altlastenfreistellung die Eintragspfade näher bestimmt. Parallel dazu wird derzeit in Vorbereitung des Genehmigungsverfahrens eine Umweltverträglichkeitsprüfung vom LHW beauftragt. Diese wird voraussichtlich neun Monate dauern. Dabei wird ermittelt, welche Auswirkungen die Fällung auf die Umwelt - zum Beispiel auf den Fischbestand ? hätten. Danach können die Planungen für die Fällungsarbeiten beginnen. Hintergrund: Der rund 514 Hektar große Arendsee gehört mit 50 Metern Tiefe zu den tiefsten Seen Norddeutschlands. Infolge des Phosphoreintrags gibt es ein Überangebot an pflanzenverfügbaren Nährstoffen. Das führt regelmäßig zu einem Massenwachstum, das im Sommer zum Beispiel bei den Blaualgen zu beobachten ist. Der Nährstoffüberschuss führt auch zur Verringerung der Sichttiefe und in den letzten Jahren zu abnehmenden Sauerstoffkonzentrationen. Wird dieser Trend nicht unterbrochen, kann ein vollständiger Sauerstoffschwund ab 20 Meter Tiefe nicht ausgeschlossen werden. Damit würde sich dieser Lebensraum auch für die Fischfauna negativ verändern. Die Wasserpflanzen können trotz Massenwachstum den Phosphor nicht vollständig verarbeiten, so dass von Jahr zu Jahr das Phosphordepot im See wächst. Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
Systemraum: von Rohstoffextraktion bis Fertigstellung Metall Geographischer Bezug: Europa Zeitlicher Bezug: 2000 - 2004 Weitere Informationen: Ausfällung und Elektrolyse Die Bereitstellung von Investionsgütern wird in dem Datensatz nicht berücksichtigt. Allgemeine Informationen zur Förderung und Herstellung: Art der Förderung: Tage- oder Untertagebau Roherz-Förderung: China 31,1% Türkei 20,9% Slowakei 10,5% Nordkorea 7,9% Russland 7,9% Österreich 5,0% Magnesit im Jahr 2006 ohne USA Rohmetall-Herstellung: China 71,9% Kanada 7,7% Russland 6,2% USA 6,2% Israel 4,2% Abraum: k.A.t/t Fördermenge: 4060000t/a Reserven: 2200000000t Statische Reichweite: 542a
Die Metallveredlung Emil Weiß GmbH & Co. KG ist ein Galvanikbetrieb, der u. a. Teile für die Möbel-, Automobil- und Maschinenindustrie veredelt. Die Herstellung sauberer Oberflächen durch Beizen ist einer der wichtigsten Vorbehandlungsschritte in der Galvanik. Im Rahmen des Demonstrationsvorhabens wird die Fa. Weiß ihren Betrieb auf ein neues Beizverfahren umrüsten. Während des Beizverfahrens wirken starke Mineralsäuren wie Salpeter-, Schwefel- oder Salzsäure in Beizbädern auf die zu behandelnden Teile ein. Dadurch werden störende Oxidschichten abgelöst und die gewünschte metallisch blanke Oberfläche erzeugt. Während des Beizprozesses nimmt der Gehalt an gelösten Metall-Ionen stetig zu. Da mit steigendem Metallgehalt die Beizwirkung nachlässt, müssen die Beiz-bäder regelmäßig verworfen und durch frische ersetzt werden, was zu erheblichen Umweltbelastungen führt. Durch die Zugabe eines neuen aus den USA stammenden Beizzusatzes "PRO-pHx" soll die Standzeit der Beizbäder verlängert werden. Möglich wird dies durch die Eigenschaften des neuen Beizzusatzes. In einer einfachen Fällungsreaktion geht "PRO-pHx" eine unlösliche Verbindung mit den störenden Eisen-Ionen ein, die dann mittels Pumpen und einer Filteranlage selektiv aus den Beiz- bädern ausgeschleust werden kann. Ziel ist, die Beizbäder nur noch einmal pro Jahr, möglichst sogar nur noch alle zwei Jahre zu wechseln. Mit Hilfe des neuen Verfahrens soll die eingesetzte Frischsäure um 50 bis 75 Prozent reduziert werden. Das wiederum führt zur Reduzierung der Abwassermenge und der zu entsorgenden Altbeize um 50 bis 75 Prozent. Des Weiteren entfällt der Einsatz von Beiz-Hilfschemikalien, wie Ölkohle und Beizenfetter. Der Beizprozess gehört in Deutschland in rund 3.000 Galvanikbetrieben, 300 Feuer- verzinkereien sowie in zahlreichen Betrieben der Eisen- und Nichteisenmetallindustrie zu den wichtigsten Fertigungsschritten. Grundsätzlich können alle der aufgeführten Branchen den Beizzusatz "PRO pHx" einsetzen und damit nicht nur einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz leisten, sondern auch einen Wettbewerbsvorteil erlangen. Branche: Papier und Pappe Umweltbereich: Wasser / Abwasser Fördernehmer: Metallveredlung Emil Weiß GmbH & Co. KG Bundesland: Bayern Laufzeit: 2005 - 2006 Status: Abgeschlossen
Auflistung der sicherheitsrelevanten Deltas und der Hinweise aus Phase 1 der ÜsiKo Als verantwortungsvoller Betreiber führt die BGE vor der Inbetriebnahme die Überprüfung der sicherheits technischen Anforderungen des Endlagers Konrad nach dem Stand von Wissenschaft und Technik (ÜsiKo) durch. In Phase 1 der ÜsiKo haben von der BGE beauftragte Gutachter*innen den Stand von Wissenschaft und Technik (W & T) von heute mit dem Stand von W & T zur Zeit des Planfeststellungsbeschlusses im Jahr 2002 verglichen. Die Phase 1 wurde mit 36 identifizierten sicherheitsrelevanten Deltas (Δ) und zehn zu sätzlichen Hinweisen abgeschlossen (Tabelle). Die Deltas sind von den Auftragnehmer*innen herausgear beitete sicherheitsrelevante Weiterentwicklungen im Stand von W & T, die Hinweise sind weitere Empfeh lungen der Auftragnehmer*innen für die Phase 2 der ÜsiKo. Die sicherheitsrelevanten Deltas und Hinweise sind zu neun Arbeitspaketen zusammengefasst worden und werden in Phase 2 der ÜsiKo alle bearbeitet. Tabelle: Delta [Δ] / Arbeits- Hinweis Paket [H] BezeichnungAbschlussbericht ÜsiKo Phase 1*Bewer- tungsblatt bzw. Seite aus Ab- schlussbe- richt ÜsiKo Δ1Paket 1Spaltstoffkonzentration durch Ausfällung im GrubengebäudeNachbetriebsphase6.1.5 Δ2Paket 1Spaltstoffkonzentration durch Ausfällung in der GeosphäreNachbetriebsphase6.1.6 Δ3Paket 1Nachweis der Kritikalitätssicherheit für alle höheren AktinideNachbetriebsphase6.2 Δ4Paket 1Nachweis der Kritikalitätssicherheit bei der Anwesenheit spezieller Moderator materialienNachbetriebsphase6.3 Δ5Paket 1Neue Version von ANSI/ANS-8.15, Erweiterung Unterkritikalität in der Spaltstoffliste der BetriebsphaseSeite 34 Δ6Paket 1Neue Version von ANSI/ANS-8.15, Änderung bei den kleinsten kritischen MassenUnterkritikalität in der BetriebsphaseSeite 34 Δ7Paket 1Bewertung heterogener Spaltstoff anordnungenUnterkritikalität in der BetriebsphaseSeite 34 Δ8Paket 2Durchführung einer ganzheitlichen, voreilenden MTO-Analyse: EreignisspektrumStörfallanalyse2 Δ9Paket 2Durchführung einer ganzheitlichen, voreilenden MTO-Analyse: Absturz einer Transporteinheit in der PufferhalleStörfallanalyse2.1.1.1.1 Fortsetzung Tabelle, Blatt 2/5: Delta [Δ] / Arbeits- Hinweis Paket [H] Δ 10 Paket 2 Δ 11Paket 2 Δ 12Paket 2 Δ 13Paket 2 Δ 14Paket 2 Δ 15Paket 2 Δ 16Paket 2 Δ 17Paket 2 Δ 18Paket 2 Δ 19Paket 2 BezeichnungAbschlussbericht ÜsiKo Phase 1*Bewer- tungsblatt bzw. Seite aus Ab- schlussbe- richt ÜsiKo Durchführung einer ganzheitlichen, voreilenden MTO-Analyse: Absturz einer Transporteinheit in der UmladehalleStörfallanalyse2.1.1.1.2 Störfallanalyse2.1.1.1.3 Störfallanalyse2.1.1.2 Störfallanalyse2.1.1.3 Störfallanalyse2.1.1.4 Störfallanalyse2.1.1.6 Störfallanalyse2.1.1.7 Störfallanalyse2.1.1.8 Störfallanalyse2.1.1.9 Störfallanalyse2.1.1.11 Durchführung einer ganzheitlichen, voreilenden MTO-Analyse: Absturz einer Transporteinheit im Sonder behandlungsraum Durchführung einer ganzheitlichen, vor eilenden MTO-Analyse: Absturz schwerer Lasten auf Abfallgebinde über Tage Durchführung einer ganzheitlichen, vor eilenden MTO-Analyse: Kollision von Transportmitteln ohne Brand über Tage Durchführung einer ganzheitlichen, voreilenden MTO-Analyse: Absturz von Abfallgebinden bei der Beschickung des Förderkorbes Durchführung einer ganzheitlichen, voreilenden MTO-Analyse: Mechanische Einwirkungen auf Abfallgebinde bei der Förderung nach unter Tage Durchführung einer ganzheitlichen, voreilenden MTO-Analyse: Absturz von Lasten auf Abfallgebinde im Förderkorb Durchführung einer ganzheitlichen, voreilenden MTO-Analyse: Absturz von Abfallgebinden bei der Handhabung unter Tage Durchführung einer ganzheitlichen, vor eilenden MTO-Analyse: Absturz schwerer Lasten auf Abfallgebinde unter Tage Durchführung einer ganzheitlichen, vor eilenden MTO-Analyse: Kollision von Transportmitteln ohne Brand unter Tage Fortsetzung Tabelle, Blatt 3/5: Delta [Δ] / Arbeits- Hinweis Paket [H] Δ 20 Δ 21 Δ 22 Δ 23 Bezeichnung Durchführung einer ganzheitlichen, vor Paket 2 eilenden MTO-Analyse: Kollision von Transportmitteln mit Brand über Tage Durchführung einer ganzheitlichen, vor Paket 2 eilenden MTO-Analyse: Kollision von Transportmitteln mit Brand unter Tage Brandschutztechnische Untersuchung Paket 3a elektrisch angetriebener Fahrzeuge (Fahrzeugbrand unter Tage) Bewertung der Auswirkungen eines Paket 3b Brandes unter Tage auf die Integrität des Ausbaus Abschlussbericht ÜsiKo Phase 1*Bewer- tungsblatt bzw. Seite aus Ab- schlussbe- richt ÜsiKo Störfallanalyse2.1.2.2 Störfallanalyse2.1.2.6 Störfallanalyse2.1.2.7 Störfallanalyse2.1.1.10 Paket 6Radionuklidtransport in der Gasphase (Szenarien)Nachbetriebsphase1 Δ 25Paket 6Freisetzung von radioaktiven Gasen im Grubengebäude und Freisetzung der Gase aus dem Grubengebäude in die GeosphäreNachbetriebsphase2.3 Δ 26Paket 6Radionuklidtransport in der Gasphase in der GeosphäreNachbetriebsphase4.2 Δ 27Paket 6Untersuchung der Relevanz von Gas- Fracs für einen möglichen Radionuklid transport in der Gasphase (Szenarien)Nachbetriebsphase1 Δ 28Paket 6Einfluss von Kolloiden auf den Transport von Radionukliden (Szenarien)Nachbetriebsphase1 Δ 29Paket 6Einfluss von Kolloiden auf den Transport von Radionukliden (Geosphäre)Nachbetriebsphase4.2 Δ 30Paket 6Überprüfung des Unterkreidepfades bezüglich des berücksichtigten TransportpfadsNachbetriebsphase4.1.1 Δ 31Paket 6Überprüfung des Unterkreidepfades bezüglich der DiffusionNachbetriebsphase4.2.3 Δ 24
Origin | Count |
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Bund | 667 |
Land | 12 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 658 |
Text | 13 |
Umweltprüfung | 2 |
unbekannt | 4 |
License | Count |
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geschlossen | 13 |
offen | 660 |
unbekannt | 4 |
Language | Count |
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Deutsch | 638 |
Englisch | 91 |
Resource type | Count |
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Archiv | 1 |
Bild | 1 |
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Dokument | 7 |
Keine | 483 |
Webdienst | 2 |
Webseite | 190 |
Topic | Count |
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Boden | 470 |
Lebewesen & Lebensräume | 480 |
Luft | 355 |
Mensch & Umwelt | 677 |
Wasser | 540 |
Weitere | 673 |