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Found 187 results.

Seifenblasen-Fenster - Entwicklung eines Demonstrators für ein Fenster mit steuerbarer Reflexion

Ziel der Studie ist der Nachweis der Funktionsfähigkeit eines neuartigen Fensterglasaufbaus, dessen Konstruktionsprinzip bereits zum Patent angemeldet wurde. Durch die Entwicklung eines Demonstrators von ca. 40 x 40 cm2 Größe soll gezeigt werden, dass sich der Reflexionsgrad bei diesem Fensterglasaufbau der momentanen Außentemperatur selbsttätig anpasst. Die innovativen Fenster sollen ihr Reflexionsverhalten innerhalb weniger Sekunden von fast transparent bis recht stark reflektierend ändern können. Damit soll ein Aufheizen der Räume durch einfallendes Sonnenlicht ebenso vermieden werden wie zu starke Verdunkelung, die eine zusätzliche Innenbeleuchtung notwendig machen würde.

Nachhaltiges Bauen und Wohnen im städtischen Wohnumfeld in Bremen: Partizipative und integrative Entwicklung von Ansätzen zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in Großwohnanlagen

Der Komplex Bauen und Wohnen ist ein nachhaltigkeitsrelevantes Handlungsfeld, in dem es noch an konkreten Umsetzungsbeispielen mangelt. Im Rahmen des Projektes wird untersucht, ob und welche Elemente nachhaltigen Wohnens und Bauens in die bereits laufenden und noch geplanten Sanierungsprozesse der Großwohnanlagen in Tenever integriert werden und zur Unterstützung der Sanierungsziele beitragen können. Im Zentrum des Vorhabens stehen Auswahl, Vorbereitung und Umsetzung eines konkreten Pilotprojektes mit ökonomisch-ökologischer Ausrichtung. Alle Arbeiten werden praxis- und umsetzungsorientiert in Kooperation mit der GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen sowie mit der Projektgruppe Tenever durchgeführt.

Einsatzmöglichkeiten der Technologie der 'Elektronischen Nase' in der Rohstoff-, Prozess- und Qualitätskontrolle in der Lebensmittelindustrie

Entwicklung und Validierung pflanzenbasierter Dekontaminationsverfahren fuer Industriestandorte und Ruestungsaltlasten

Waehrend Reinigungsverfahren fuer Boeden aus hochkontaminierten Kernbereichen vergleichsweise weit entwickelt sind (thermische Bodenreinigung, Bodenwaschverfahren, mikrobiologische Mietenverfahren), stehen Verfahren fuer grossflaechige Umgebungsareale bisher kaum zur Verfuegung. In dem geplanten Projekt geht es um die Entwicklung und Validierung pflanzenbasierter Dekontaminationsverfahren, die eine kostenguenstige Behandlung industrieller Altstandorte und Ruestungsaltlasten erlauben. Die pflanzenbasierten Sanierungstechniken funktionieren in einem komplexen System unter Beteiligung von Wirtspflanzen im Zusammenwirken mit Partnern (Mykorrhiza-Pilze, Streuzersetzer, Weissfaeulepilze, mikrobielle Rhizosphaerenorganismen). Die Validierung soll durch chemisch-analytische und biologische Methoden (Biomonitoring) erfolgen. Das Vorhaben steht in engem Zusammenhang mit einem Projekt zur Erprobung eines pflanzenbasierten Dekontaminationsverfahrens auf der Altlast 'Werk Tanne'/Clausthal-Zellerfeld. Die Arbeitsergebnisse sollen zugleich die Grundlage zur Einwerbung weiterer Drittmittel (5 Forschungsrahmenprogramm der EU, nationale Fonds, Firmenkooperation) schaffen. Bodenkundliche Begleitforschung im Projekt 1: Erprobung eines pflanzenbasierten Verfahrens auf einer Rüstungsaltlast (Sprengwerk 'Tanne bei Clausthal-Zellerfeld) im Rahmen eines Feldversuches.

Aufbau von Spektrenbibliotheken fuer LC/MS-Untersuchungen

Zur Identifizierung einzelner chemischer Verbindungen in komplexen Gemischen wird die Massenspektroskopie eingesetzt, gekoppelt mit einem gaschromatographischen Verfahren (GC-MS). Damit koennen allerdings nur Verbindungen mit einer ausreichenden Fluechtigkeit analysiert werden. Schwer fluechtige Substanzen sind mit der GC-MS-Methode nicht oder nur mit grossem Aufwand zu bestimmen. Fuer den schnellen Nachweis von Einzelsubstanzen stehen umfangreiche kommerziell betriebene Spektrenbibliotheken fuer etwa 400.000 Chemikalien zur Verfuegung. Die Weiterentwicklung des Analyseverfahrens fuehrte zur aeusserst effektiven Kopplung einer Fluessigkeitschromatographie mit der Massenspektroskopie (LC-MS). Obwohl die Anwendungsbreite der LC-MS die der GC-MS uebersteigt, wird das LC-MS-Verfahren bisher vorwiegend in der Forschung eingesetzt. Die Uebernahme in kommerzielle Bereiche unterblieb vor allem, weil geeignete Spektrenbibliotheken fehlen, die eine wirtschaftlich tragfaehige Nutzung fuer Routineuntersuchungen gestatten. Im Rahmen des Vorhabens soll von einer aus Bremer Firmen, dem Landesuntersuchungsamt fuer Chemie, Hygiene und Veterinaermedizin sowie dem ZKH Reinkenheide bestehenden Projektgruppe unter Federfuehrung des UFT eine kommerziell nutzbare Spektrenbibliothek fuer LC-MS aufgebaut werden.

Grundwassersanierungen in Bremen - PAK / BTEX (Grundwasser-PAK)

Für die regionale Hydrogeologie Bremens ist eine starke Heterogenität des Grundwasserleiters typisch. Dies erschwert die Sanierungsplanung bei Grundwasserverunreinigungen. Im Rahmen des Vorhabens soll daher eine Handlungsanweisung für den Umgang mit Grundwasserverunreinigungen in Bremen entwickelt werden. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Einbeziehung von Rückhalte- und Selbstreinigungskräften des Bodens. Am Beispiel von aktuellen Schadensfällen (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sowie Benzol, Toluol, Xylol und Ethylbenzol (BTEX)) werden Bewertungs- und Entscheidungskriterien entwickelt und als Handlungsanweisung formuliert. Als Ergebnis des Vorhabens soll den Behörden eine Methode zur Verfügung stehen, mit der die geeigneten Sanierungsmethoden für einen gezielten, effizienten Einsatz von Mitteln und Material identifiziert werden können.

Zukunftsorientierter Gewässerschutz durch Einsatz neuartiger bepflanzter Bodenfilter an Industriestandorten

Dachabläufe von Werkshallen und andere Oberflächenabflüsse auf industriellen Produktionsgeländen können mit Rückständen belastet sein, beim Bremer Werk von Mercedes-Benz z.B. mit Rückständen aus Metallverarbeitung, Lackierung und Kunststoffverarbeitung. Die enthaltenen Stoffe müssen derzeit als Einzelstoffe nicht erfasst werden, sind aber gemäß der Wasserrahmenrichtlinie ab 2015 als sog. prioritär (gefährlich) eingestufte Substanzen in Oberflächengewässern und Vorflutern zu untersuchen. Mit dem Vorhaben sollen die Möglichkeiten zur Reinigung des Regenwassers auf industriellen Produktionsgeländen durch neuartige flächensparende Filter erforscht werden. Am UFT wurde in einem Vorläuferprojekt ein Konzept für Bodenfilter mit besonderen Substratkombinationen und ausgewähltem Pflanzenbewuchs entwickelt, das jetzt für die neue Aufgabe angepasst werden soll. Im Bodenfilter sollen als Bestandteile Silikatkolloide und Pflanzenkohle zum Einsatz kommen, als Bewuchs werden speziell an wechselfeuchte Bedingungen angepasste Pflanzen verwendet, die zusätzlich mit Mykorrhiza-Pilzen versorgt werden. Erforderlich ist die Kontrolle der mit dem Regenwasser ein- und ausgehenden Stoffe über eine spezielle Analytik. Als Projektergebnis wird eine Handlungsanleitung für die nachhaltige Reinigung von Dach- und Oberflächenabflüssen auf Industriestandorten angestrebt.

Förderprogramm Angewandte Umweltforschung (AUF) (1996-2001), Brennstoff-Pellets aus regionalen Reststoffen (CoPAS)

Ein Standbein der Erneuerbaren Energieerzeugung ist die Nutzung von Biomasse - sowohl zur Erzeugung von Biogas als auch direkt als Brennmaterial zur Energie- und Wärmeproduktion. Die Ressource Holz ist jedoch nur begrenzt verfügbar, und bei der Flächennutzung besteht eine direkte Konkurrenz zwischen Biogas- und Nahrungsmittelproduktion. Eine systematische Untersuchung biogener Reststoffe aus Industrie und Landwirtschaft auf ihre Verwendbarkeit für die nachhaltige Brennstoffproduktion ist bisher nicht erfolgt. Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll zunächst das Reststoffaufkommen in Bremen und im Bremer Umland erfasst werden. Ziel ist es, Reststoffe zu Pellets zu pressen, um sie als Brennstoff verkaufen zu können. Dazu soll innerhalb der ersten elf Projektmonate eine Studie als harter Meilenstein mit Abbruchkriterium erstellt werden, die auch die Ökobilanz dieser Pellet-Herstellung prüft. Bei positivem Ergebnis soll ein mobiler Teststand als Kleinlabor im Container entwickelt und aufgebaut werden, damit anschließend Vor-Ort biogene Stoffe hinsichtlich ihrer Eignung als Brennstoff in Pelletform untersucht und Pellet-Rezepturen (vgl. EN 14961-6) entwickelt und getestet werden können. Die Rezepturen sollen sicherstellen, dass die Pellets eindeutig definierte Eigenschaften besitzen (als Brennmaterial, aber auch hinsichtlich Transport und Lagerung).

Fraunhofer AWF - Aufbau eines Fraunhofer-Anwendungszentrums für Windenergie-Feldmessungen in Bremerhaven

Das Fraunhofer-Anwendungszentrum soll den Bereich Windenergie-Feldmessungen für die Industrie (KMU und Großfirmen) aufbauen und angewandte industrienahe Forschung für die Offshore-Windenergie in Abstimmung mit dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES und der Hochschule Bremerhaven bündeln und erweitern. Dabei soll besonders die regionale Wirtschaft unterstützt werden, um im engen Dialog mit den Firmen die Kompetenz von Wissenschaft und Wirtschaft im Land Bremen zu halten und auszubauen. Zusammen mit dem IWES und der Hochschule Bremerhaven sollen neue Forschungsthemen und -felder entwickelt werden.

Umweltfreundliches Verfahren zur Goldabtrennung aus Erzen mittels Dielektrophorese für industrierelevante Durchsätze

Der zu entwickelnde Dielektrophoretische Goldabscheider ist ein Apparat zur kontinuierlichen Fraktionierung und Anreicherung von inerten Metallen (wie z.B. Gold) aus mineralischen Gemischen (Roherze). Bei diesem innovativen Trennverfahren werden Partikel in einem elektrischen Feld gezielt bewegt, wodurch im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren (wie z.B. Cyanidlaugerei) auf den Einsatz umweltschädlicher Chemikalien gänzlich verzichtet werden kann. In dem gesamten Prozess werden lediglich physikalische Mechanismen ausgenutzt, wobei im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren ähnlich hohe Trennraten erreicht werden, weniger Energie verbraucht wird und keine umweltschädlichen Reststoffe entstehen. Das Verfahren kann leicht in die Prozesskette eines Goldminenbetriebs integriert werden, ohne dass die vorhandenen Vor- und Nachbehandlungsprozesse geändert werden müssten.

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