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s/fischfutter/Fischkutter/gi

Die Bedeutung von Fischereiabfällen und Erfahrung für das Verhalten und die Energetik von Seevögeln

Um die lückenhaft über große Flächen und oft unberechenbar verteilten Meeresressourcen zu nutzen, fliegen Albatrosse und Sturmvögel oft Hunderte von Kilometern pro Tag und füttern ihre Küken selten. In marinen Ökosystemen unter starkem anthropogenem Einfluss wird die Verfügbarkeit von Beute oft durch die Anwesenheit der Fischereifahrzeuge verändert, die große Mengen an Abfällen wie Innereien von verarbeitetem Fisch, Nichtzielarten und zu kleine Fische verwerfen. Dadurch erzeugen sie nicht nur eine vorhersehbare und reichliche Nahrungsquelle für Seevögel, sondern Fischerei-Abfälle erschließen Seevögeln auch den Zugriff auf demersale Organismen wie Bodenfische als neuartige Nahrungsquelle. In vielen fischreich genutzten Meeresgebieten stellen Abfälle daher einen großen Anteil der Nahrung von Seevögeln. Dies kann erhebliche Auswirkungen auf die Ernährungsökologie der Seevögel haben. Das Ziel der geplanten Studie ist es, unser Verständnis von Verhaltensanpassungen als Reaktion auf Änderungen in der Verfügbarkeit von Beute zu vertiefen. Wir schlagen dazu eine Fallstudie an Sturmtauchern Calonectris diomedea im Mittelmeer vor, einer Art, die sowohl natürliche Beute als auch Fischereiabfälle als Nahrung nutzt. Um das Ausmaß und die Auswirkungen der Nahrungsquellen zu bewerten, werden wir eine Kombination aus GPS-Tracking, Messungen der Stoffwechselrate mit 2 Methoden (Beschleunigungsdaten und Schwerwassermethode) und nicht-invasive genetische Nahrungsbestimmung verwenden. Wir werden untersuchen, ob die Nutzung der Fischereiabfälle durch die Sturmtaucher als Reaktion auf geringe Verfügbarkeit von ihrer natürlichen Beute auftritt oder ob diese Art sich an die neue Nahrungsquelle angepasst hat, und sie unabhängig von der Verfügbarkeit ihrer natürlichen Beute regelmäßig nutzt. Darüber hinaus werden wir erfahren und neue Brutpaare vergleichen, um zu bewerten, wie die Qualität von Alttieren dieses Verhalten beeinflusst, sowie die Energiebilanz der natürlichen Beute und von Fischereiabfällen vergleichen.

HyFiVe: Entwicklung eines innovativen Systems zum Einsatz auf Fischereifahrzeugen zur autonomen Erfassung, Übertragung und Auswertung hydrografischer Messdaten für die Fischereiforschung, Teilprojekt B

WD 8 - 055/19 Markierung von Fischernetzen mit Transpondern

Kurzinformation des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages. 2 Seiten. Auszug der ersten drei Seiten: Wissenschaftliche Dienste Kurzinformation Markierung von Fischernetzen mit Transpondern Fanggeräte wie Fischernetze können sich von den Fischereifahrzeugen lösen, losgerissen oder vorsätzlich im Meer entsorgt werden. Um die Wiederauffindbarkeit möglich zu machen oder aber eine Zuordnung der Netze zum Besitzer zu erreichen, müssen Fischernetze eindeutig gekenn- zeichnet werden. Fischernetze werden beispielsweise mit einer Plakette, einem auslesbarem Schild, mit aus unterschiedlich gefärbtem Garn gedrehten Netzseilen, oder mit Transpondern ge- kennzeichnet. Die vorliegende Kurzinformation befasst sich insbesondere mit der Markierung mittels Transpon- dersystemen. Transponder Schiffe größerer Flotten bzw. die Großfischerei verwenden bereits Markierungen mit Transpon- dersystemen. Zum einen um das Fangmanagement zu unterstützen und zum anderen um verlore- nes Fanggerät wiederfinden zu können. Der Einsatz von Transpondern z.B. auf Markierungsbojen oder Schwimmern in der Küstenfischerei bzw. Kleinfischerei oder bei kleinen Flotten ist aus Kostengründen begrenzt. Die Vereinten Nationen beschreiben in ihrem Bericht „Abandoned, lost or otherwise discarded fishing gear (ALDFG)“ den Einsatz von Transpondern zur Markierung und sprechen eine Empfehlung für das weitere Vorgehen aus: „Transponders are now a common feature in many large-scale fisheries with the satellite tracking of vessels for safety and MCS purposes, and the use of transponders on gear such as marker buoys or floats is becoming more readily available. The fitting of transponders to gear improves the ability to locate gear in the water. This is an added cost to the fisher and is therefore most likely to be used by fishing operations where gear tends to be larger and more expensive than in artisanal fisheries. Large vessels operating mobile gear may already use transponders or sensors attached to the gear to aid net deployment and opera- tion. These large vessels are also more likely to have the capacity to locate and retrieve gear if it is lost. The use of transponders in coastal fisheries or by small-scale fleets is li- mited due to cost and technology constraints. For coastal fisheries it is often assumed that the combination of an inshore location where landmarks can be used for bearings and more affordable GPS means that the use of transponders is unnecessary for gear location WD 8 - 3000 - 055/19 (6. Mai 2019) © 2019 Deutscher Bundestag Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages unterstützen die Mitglieder des Deutschen Bundestages bei ihrer mandatsbezogenen Tätigkeit. Ihre Arbeiten geben nicht die Auffassung des Deutschen Bundestages, eines sei- ner Organe oder der Bundestagsverwaltung wieder. Vielmehr liegen sie in der fachlichen Verantwortung der Verfasse- rinnen und Verfasser sowie der Fachbereichsleitung. Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste geben nur den zum Zeit- punkt der Erstellung des Textes aktuellen Stand wieder und stellen eine individuelle Auftragsarbeit für einen Abge- ordneten des Bundestages dar. Die Arbeiten können der Geheimschutzordnung des Bundestages unterliegende, ge- schützte oder andere nicht zur Veröffentlichung geeignete Informationen enthalten. Eine beabsichtigte Weitergabe oder Veröffentlichung ist vorab dem jeweiligen Fachbereich anzuzeigen und nur mit Angabe der Quelle zulässig. Der Fach- bereich berät über die dabei zu berücksichtigenden Fragen.[.. next page ..]Wissenschaftliche Dienste Kurzinformation Seite 2 Markierung von Fischernetzen mit Transpondern purposes. But in many fisheries their wider adoption would provide an additional method 1 of location to reduce gear loss through misplacement at minimal additional cost.“ „The use of transponders to aid traceability and reduce ALDFG is most likely to be appli- cable in large-scale fisheries where the use of technology is commonplace. Even in these fisheries, the extension of this technology may still require some mandatory measures to ensure that use extends to fisheries where ALDFG is thought to be a significant issue and the transponders are of a suitable type and in an appropriate position on the gear to aid immediate or rapid gear recovery. Their use on FADs may be particularly appropriate. GPS technology is becoming increasingly affordable, and given its additional use for ves- sel navigation, could become widely adopted in marking the position of static gear and assisting mobile gear users to avoid agreed zones of static gear use. Recommendation 13: Further support should be given to developing affordable transponders and supporting equipment to aid the location of drifting gear and FADs. In addition, GPS technology and assistance in its use should be directed at small-scale fishers so that they can identify the 2 position of static gear.“ Im letzten Jahr führte die FAO einen Workshop zu Fanggerätemarkierungen durch, dessen Ergeb- nisse auch in den FAO - Handlungsempfehlungen für die Markierung und Rückverfolgbarkeit von Fischernetzen kürzlich veröffentlicht wurden. Die technische Umsetzung ist „Technologie- 3 offen“ formuliert. *** 1 United Nations Environment Programme (UNEP), Food And Agriculture Organization Of The United Nations (2009). „Abandoned, lost or otherwise discarded fishing gear“, Kapitel „On-board technology to avoid or locate gear“, https://www.bmis-bycatch.org/sites/default/files/2016-10/Marine_Litter_Abando- ned_Lost_Fishing_Gear%281%29.pdf, Seite 59 2 United Nations Environment Programme (UNEP), Food And Agriculture Organization Of The United Nations (2009). „Abandoned, lost or otherwise discarded fishing gear“, https://www.bmis-bycatch.org/sites/default/fi- les/2016-10/Marine_Litter_Abandoned_Lost_Fishing_Gear%281%29.pdf, Seite 104 und Seite 109 3 United Nations Environment Programme (UNEP), Food And Agriculture Organization Of The United Nations (2018). „Report to the Technical Consultation On Marking Of Fishing Gear“, http://www.fao.org/3/CA0196EN/ca0196en.pdf United Nations Environment Programme (UNEP), Food And Agriculture Organization Of The United Nations (2019). „Voluntary Guidelines on the Marking of Fishing Gear“, http://www.fao.org/3/ca3546t/ca3546t.pdf Fachbereich WD 8 (Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung und Forschung)

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS): Belastung in Meerestieren aus Nord- und Ostsee (2025)

Die überraschend hohen Konzentrationen im Meeresschaum entlang der deutschen Nord- und Ostseeküste geben Anlass, weitere Untersuchungen durchzuführen. Die vorliegenden Daten basieren auf PFAS-Messwerte von Stichproben aus Meereslebewesen wie Krabben, Fischen und Muscheln, die aus den deutschen Nord- und Ostseegewässern stammen und bei Fischkuttern, Fischgeschäften (vor Ort und online bestellt) sowie auf Fischmarkt gekauft wurden.

HyFiVe: Entwicklung eines innovativen Systems zum Einsatz auf Fischereifahrzeugen zur autonomen Erfassung, Übertragung und Auswertung hydrografischer Messdaten für die Fischereiforschung, Teilprojekt A

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS): Belastung in Meerestieren aus Nord- und Ostsee (2025)

Die überraschend hohen Konzentrationen im Meeresschaum entlang der deutschen Nord- und Ostseeküste geben Anlass, weitere Untersuchungen durchzuführen. Die vorliegenden Daten basieren auf PFAS-Messwerte von Stichproben aus Meereslebewesen wie Krabben, Fischen und Muscheln, die aus den deutschen Nord- und Ostseegewässern stammen und bei Fischkuttern, Fischgeschäften (vor Ort und online bestellt) sowie auf Fischmarkt gekauft wurden.

Antrag nach IZG-SH/VIG - Fischerboote Kontrolle Motorenleistung

1. Die Anzahl und eine Liste der Kontrollen von Fischereibooten hinsichtlich der laut EU-Norm zugelassenen Motorenleistung in den Jahren 2020,2021,2022,2023, 2024 und 2025. 2. Die Zahl der Verstöße von Fischereifahrzeugen gegen die Vorschriften bzgl. der maximalen Motorleistung laut EU-Norm in den jeweiligen Jahren. 3.Ort, Namen und Registernummer der Boote, sowie der Reder, bei denen ein Verstoß festgestellt wurde. Sowie Details zur Art des Verstoßes. 4. Ggf. eine Liste der Firmen, die vom Ministerium autorisiert sind die Leistung der Motoren von Fischereiboot auf die in der EU geltende maximale Leistung zu begrenzen. 5. Ggf. soweit nicht vom Ministerium oder einer Behörde selbst vorgenommen, eine Liste der Firmen, die die sachmäßige und sichere Begrenzung der Motorenleistung von Fischereifahrzeugen feststellt und zertifiziert. 6. Eine Liste der im Bundesland zugelassenen Fischerboote mit einer Zertifizierung über 121 KW. Diese sollte, sofern aus datenschutzrechtlicher Sicht möglich, den für das jeweilige Fahrzeug zugelassenen Motortyp, die zertifizierten KW, den Namen des Bootes, Zulassungsnummer, Zugelassene Kapazität, Länge und Rederei der Boote enthalten.

Antrag nach dem IFG M-V, LUIG, VIG Kontrollen Motorenleistung Fischerei

1. Die Anzahl und eine Liste der Kontrollen von Fischereibooten hinsichtlich der laut EU-Norm zugelassenen Motorenleistung in den Jahren 2020,2021,2022,2023, 2024 und 2025. 2. Die Zahl der Verstöße von Fischereifahrzeugen gegen die Vorschriften bzgl. der maximalen Motorleistung laut EU-Norm in den jeweiligen Jahren. 3.Ort, Namen und Registernummer der Boote, sowie der Reder, bei denen ein Verstoß festgestellt wurde. Sowie Details zur Art des Verstoßes. 4. Ggf. eine Liste der Firmen, die vom Ministerium autorisiert sind die Leistung der Motoren von Fischereiboot auf die in der EU geltende maximale Leistung zu begrenzen. 5. Ggf. soweit nicht vom Ministerium oder einer Behörde selbst vorgenommen, eine Liste der Firmen, die die sachmäßige und sichere Begrenzung der Motorenleistung von Fischereifahrzeugen feststellt und zertifiziert. 6. Eine Liste der im Bundesland zugelassenen Fischerboote mit einer Zertifizierung über 121 KW. Diese sollte, sofern aus datenschutzrechtlicher Sicht möglich, den für das jeweilige Fahrzeug zugelassenen Motortyp, die zertifizierten KW, den Namen des Bootes, Zulassungsnummer, Zugelassene Kapazität, Länge und Rederei der Boote enthalten.

Antrag BremIFG/BremUIG/VIG Fischereikontrollen

1. Die Anzahl und eine Liste der Kontrollen von Fischereibooten hinsichtlich der laut EU-Norm zugelassenen Motorenleistung in den Jahren 2020,2021,2022,2023, 2024 und 2025. 2. Die Zahl der Verstöße von Fischereifahrzeugen gegen die Vorschriften bzgl. der maximalen Motorleistung laut EU-Norm in den jeweiligen Jahren. 3.Ort, Namen und Registernummer der Boote, sowie der Reder, bei denen ein Verstoß festgestellt wurde. Sowie Details zur Art des Verstoßes. 4. Ggf. eine Liste der Firmen, die vom Ministerium autorisiert sind die Leistung der Motoren von Fischereiboot auf die in der EU geltende maximale Leistung zu begrenzen. 5. Ggf. soweit nicht vom Ministerium oder einer Behörde selbst vorgenommen, eine Liste der Firmen, die die sachmäßige und sichere Begrenzung der Motorenleistung von Fischereifahrzeugen feststellt und zertifiziert. 6. Eine Liste der im Bundesland zugelassenen Fischerboote mit einer Zertifizierung über 121 KW. Diese sollte, sofern aus datenschutzrechtlicher Sicht möglich, den für das jeweilige Fahrzeug zugelassenen Motortyp, die zertifizierten KW, den Namen des Bootes, Zulassungsnummer, Zugelassene Kapazität, Länge und Rederei der Boote enthalten.

HyFiVe: Entwicklung eines innovativen Systems zum Einsatz auf Fischereifahrzeugen zur autonomen Erfassung, Übertragung und Auswertung hydrografischer Messdaten für die Fischereiforschung

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