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Radinfrastruktur - Wege Hamburg

Der Datensatz enthält die Radverkehrsanlagen der Freien und Hansestadt Hamburg. Da es sich um einen routingfähigen Datensatz handelt, werden nicht nur klassische Radverkehrsanlagen (Radweg, Radfahrstreifen, Schutzstreifen etc.) erfasst, sondern auch Straßen und Wege, die von Radfahrenden nutzbar sind. Weiterhin werden auch Fußwege erfasst, wenn sie als sogenannte Schiebestrecken Lücken im Radverkehrsnetz füllen. Folgende Attribute werden bereitgestellt: - Status (Betrieb, Temporäre Anlage, …) - Straßenname - Art (Getrennter Geh-/Radweg, Gemeinsamer Geh-/Radweg, Radfahrstreifen, Schutzstreifen, Straße mit Mischverkehr bis 30 km/h, Fußgängerzone…) - Klasse (Radweg, Radfahrstreifen, Schutzstreifen, Fahrradstraße, Wege in Grünanlagen, Straße mit Mischverkehr, Schiebestrecke, Sonstige) - Zeitliche Beschränkung - Benutzungspflicht - Fahrtrichtung (in Geometrie-Richtung, in beide Richtungen) - Oberfläche (bituminöse Decke, wassergebundene Decke, Kunststein, Naturstein, …) - Breite in m - Hindernis (Durchfahrbarkeit gegeben, Umfahrung möglich, …) - Niveau (bodengleich, Tunnel, …) Die Visualisierung im WMS und somit auch im Geoportal erfolgt anhand des Attributs Klasse. Um die Übersichtlichkeit zu erhöhen, werden die Daten in sieben verschiedene Layer unterteilt, die sich an den Klassen orientieren. Langfristig, z.B. wegen Baumaßnahmen, gesperrte Wege werden nicht im Datensatz veröffentlicht. Sollten Sie Anmerkungen zum Datensatz haben oder Korrekturen melden wollen, schicken Sie diese bitte an radverkehrsnetz@gv.hamburg.de. Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit aller Daten übernommen werden. Aufgrund der Aktualität des Datensatzes kann keine rechtssichere bzw. tagesaktuelle Aussage getroffen werden.

Hufelandstraße in Pankow wird zur Fahrradstraße

Die Hufelandstraße im Bötzowviertel wird fahrrad- und fußgängerfreundlicher: Am 13. Oktober 2025 beginnen die Bauarbeiten. Zunächst wird die Fahrbahndecke saniert, das heißt das Kopfsteinpflaster geschliffen, so dass Radfahren komfortabler wird. Diese Arbeiten sollen im November abgeschlossen werden. Die Markierung und Beschilderung als Fahrradstraße erfolgt voraussichtlich im nächsten Jahr, da diese Arbeiten witterungsabhängig sind. Damit die Einschränkungen für Anwohnerinnen und Anwohner, für Gastronomie, Einzelhandel und den Verkehr möglichst gering bleiben, erfolgen die Schleifarbeiten in zwei Bauabschnitten: 1. Abschnitt: Greifswalder Straße bis Hufelandstraße 19 (bis voraussichtlich 21. Oktober) 2. Abschnitt: Hufelandstraße 23 bis Straße Am Friedrichshain (ab voraussichtlich 21. Oktober) Die Schleifarbeiten werden montags bis freitags zwischen 7:00 und 18:00 Uhr durchgeführt. Während der Schleifarbeiten werden die jeweiligen Straßenabschnitte inklusive der Kreuzungen zur Esmarchstraße, Bötzowstraße und Hans-Otto-Straße vollständig gesperrt. Auch Carsharing-Ladesäulen sind in dieser Zeit nicht nutzbar. Müllabfuhr, Rettungsdienste, Lieferverkehr und Zufahrten zu Tiefgaragen bleiben möglich. Mit Geräuschentwicklungen ist zu rechnen, jedoch nicht mit Geruchsbelästigungen. Geschliffen wird das Kopfsteinpflaster der Fahrbahngasse und das Kleinpflaster der Querungsstellen für Fußgängerinnen und Fußgänger der Querstraßen Esmarchstraße, Bötzowstraße und Hans-Otto-Straße. Das Kopfsteinpflaster der Parkplatzflächen bleibt im jetzigen Zustand. Die neue Fahrradstraße wird vier Meter breit und erhält einen Sicherheitstrennstreifen, der sogenannte „Dooring-Unfälle“, Zusammenstöße mit plötzlich geöffneten Autotüren, verhindern soll. Ergänzt werden ein grün markierter Streifen, Piktogramme und Rotmarkierungen in Kreuzungsbereichen. Vorgesehen sind auch Begleituntersuchungen zu Rutschfestigkeit, Lärmreduzierung und Nutzung der Fahrradstraße. Arne Herz, Staatssekretär für Mobilität und Verkehr : „Mit dieser Fahrradstraße wird das Radfahren im belebten und viel befahrenen Bötzow-Kiez jetzt sicherer und komfortabel und alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer profitieren.“ Manuela Anders-Granitzki, Stadträtin für Ordnung und öffentlicher Raum im Bezirksamt Pankow : „Mit der neuen Fahrradstraße schaffen wir klare Verhältnisse: Radfahrer bekommen eine attraktive Fahrspur und die Gehwege gehören wieder ganz den Fußgängern. Das bedeutet mehr Platz, weniger Konflikte und eine deutlich höhere Aufenthaltsqualität für alle, die zu Fuß unterwegs sind.“ Michael Fugel, Geschäftsführer infraVelo : „Das in der Hufelandstraße angewendete Schleifverfahren ist innovativ und nachhaltig, denn wir können den bisherigen Baustoff Kopfsteinpflaster und das historische Straßenbild erhalten. Gleichzeitig sorgen wir in einer sehr kurzen Bauzeit für spürbar besseres Fahren und weniger Lärm im Kiez.“ infraVelo koordiniert als Bauherrin die Bauausführung für die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt und den Bezirk Pankow. Das Vorhaben wird durch Landesmittel finanziert.

Wissenschaftliche Unterstützung der Arbeitsgruppe Effizient mobil

In der Verkehrserschließung der Universität Kassel hat sich in der letzen Zeit die Situation zugespitzt: Die Belastung der Straßenbahnlinien zum Holländischen Platz hat stetig zu genommen, starke bis unzumutbare Überfüllung der Bahnen in den Spitzenstunden ist mittlerweile die Regel. Der Übergang der Aus- und Einsteiger von der derzeitigen Haltestelle zur Hochschule ist zudem in der Kapazität an der Grenze bis hin zur Gefährlichkeit. Pläne der Umgestaltung verzögern sich aus verschiedenen Gründen immer wieder. Auch die Situation im Radverkehr ist stark verbesserungswürdig. Der Anteil der Studierenden, die mit dem Rad zur Universität kommen ist im Vergleich zu anderen Hochschulorten immer noch unterdurchschnittlich, die Ursachen sind von der Existenz eines sehr kostengünstigen Zuganges zum ÖV (Semesterticket) bis hin zu der unzureichenden Infrastruktur für Radverkehr in Kassel und einem offenbar fehlenden Bewusstsein der Studierenden vielfältig. Ein höherer Anteil der Studierenden im Fahrradverkehr wäre aber sehr wünschenswert und könnte die Situation im ÖPNV entspannen. Insgesamt muss es darum gehen, die Verkehrserschließung der Universität Kassel so zu gestalten, dass die günstige räumliche Ausganglage der Hochschule auch zu einem nachhaltigen Verkehrsverhalten führt. Dies würde die Universität auch in den Bemühungen um eine insgesamt gute CO2-Bilanz stark stützen. Angesichts der gegenwärtig begrenzten Potenziale der Stadt Kassel (zahlreiche Personalwechsel) und der offensichtlichen Notwendigkeit einer zeitlichen Beschleunigung der naturgemäß durch Planungsverfahren und Bauvorbereitungen langfristigen Prozesse der infrastrukturellen Verbesserung der Hochschulerschließung ist es angebracht, durch wissenschaftliche und organisatorische Unterstützung der Universität einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Dabei kommt es darauf an, wissenschaftliches Material anzubieten und durch Unterstützung des Präsidiums im Interesse der Hochschule liegende Maßnahmen frühzeitig zu identifizieren, zu verdeutlichen und ggf. gegenüber der Stadt Kassel zu vertreten. Im Einzelnen werden folgende Aufgaben wahrgenommen: FG Integrierte Verkehrsplanung/Mobilitätsentwicklung (Prof. Holzapfel) - Verbesserte Anbindung aller Standorte an die studentischen Wohnquartiere- Verbindung der verschiedenen Hochschulstandorte über Fahrradstraßen - Überdachte Fahrradstellplätze auf dem Campusgelände - Fahrradhaus/Servicestation mit Meisterwerkstatt (Modell Uni Hamburg) - Förderung von E-Bikes. FG Verkehrsplanung und Verkehrssysteme (Prof. Sommer) - Konkrete Verbesserungsvorschläge im ÖPNV (z. B. Taktung Straßenbahn, verstärkter Einsatz von Bussen, die das Campusgelände direkt anfahren) - Verbesserung von Jobticket/Semesterticket - Intermodale Angebote - Mobilitätsportal im Intranet. Beide Fachgebiete bearbeiten die Aufgaben einer stärkeren Beteiligung der Universität an KONRAD sowie des Aufzeigens von Mobilitätsmöglichkeiten für Mitarbeiter in Form eines Welcome-Pakets. (Text gekürzt)

Den Radverkehr in die Fläche bringen - Einbindung von außerörtlichen Fahrradstraßen, Wirtschaftswegen und Co. in ein lückenloses außerörtliches Radverkehrsnetz. Leitfaden zur Netzplanung, Routenauswahl, Strecken- und Knotenpunktertüchtigung und Umsetzungsempfehlungen

Die Regionale Verkehrswende beschleunigen - Digitale Planungstools, schnellere Verwaltungsprozesse und Change Management für eine effektive Umsetzung von Maßnahmen, Teilprojekt F: Modellregion Landkreis Oberhavel - Radverkehr und ÖPNV

Ersatzneubau der Schönfließer Brücke

Planungsphase Die Schönfließer Brücke liegt in Berlin Pankow – Ortsteil Prenzlauer Berg und überspannt die S- und Fernbahngleise der Deutschen Bahn AG Richtung Osten und Westen. Die aktuelle Fußgängerbrücke liegt in einem dicht bebauten Wohngebiet und wurde im Jahr 1964 außerhalb des alten Brückenbereiches als Ersatz für die im Krieg stark beschädigte ursprüngliche Straßenbrücke gebaut. Das Vorhaben Der Bau Verkehrsführung Zahlen und Daten Das Vorhaben besteht darin, die vorhandene Fußgängerbrücke in der Flucht der ehemaligen Straßenbrücke durch eine moderne Fuß- und Radwegbrücke zu ersetzen, sodass aus der Sichtachse zwischen Sonnenburger Straße und Schönfließer Straße wieder einer Wegachse wird. Aufgrund der starken Nutzung durch den Fuß- und Radverkehr soll der Querschnitt angepasst werden und eine Trennung beider Verkehrsarten auf der neuen Brücke erfolgen: 3,20 m Gehweg West 4,00 m Fahrradstraße 3,20 m Gehweg Ost Durch die Entstehung der Wegachse zwischen Sonnenburger Straße und Schönfließer Straße werden die Kreuzungspunkte in der Dänenstraße und in der Kopenhagener Straße für den Fuß- und Radverkehr angepasst. Der Anschlussbereich in der Sonnenburger Straße wird zu einem komfortablen Verkehrsweg ausschließlich für den Fuß- und Radfahrer mit Aufenthaltsmöglichkeiten umgestaltet. Im Zuge der Planungen des Ersatzneubaus der Schönfließer Brücke wird die aktuell angrenzende Leitungsbrücke (westlich) berücksichtigt. Eine Integration der dort überführten Leitungen in das neue Brückenbauwerk wird umgesetzt. Daraus ergibt sich künftig eine Brücke, die sowohl den Fuß- und Radverkehr, als auch die Leitungen über die Bahnanlagen führt. Die bauliche Trennung des Fuß- und Radverkehrs wird gestalterisch durch die Integration der Leitungen erzeugt. Die beiden Hauptträger, in denen die Leitungen integriert sind, werden in einem obenliegenden Stabbogentragwerk aufgelöst. Voraussichtliche Bauzeit: 2027 bis 2028 Konkrete Angaben zum Bau können erst nach Abschluss der weiteren Planungsphasen erfolgen. Vom 27. Februar bis 12. März 2023 fand eine Online-Beteiligung statt. Es konnten eigene Ideen anlegt und die Ideen der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommentiert werden. Online-Beteiligung auf meinBerlin Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 23. Juni 2026 wurden detaillierte Einblicke in die Planungen des Ersatzneubaus der Schönfließer Brücke gegeben sowie über die geplanten Bauphasen informiert. Die Präsentation zu der Veranstaltung ist auf der mein.Berlin.de-Beteiligungsplattform abrufbar. Um die verkehrlichen Auswirkungen durch den Ersatzneubau der Schönfließer Brücke so gering wie möglich zu halten, wird nach aktuellem Planungsstand die bestehende Fußgängerbrücke über die gesamte Bauzeit nutzbar bleiben. Daraus ergibt sich, dass es keine dauerhaften Einschränkungen der Wegebeziehung zwischen Schönfließer Straße und Sonnenburger Straße geben wird. Die Vorplanung wurde 2024 abgeschlossen. Im Jahr 2025 wird die Entwurfsplanung erstellt und den Beteiligten und Prüfbehörden vorgelegt. Ziel ist es, 2027 mit den Bauleistungen zu beginnen und die Arbeiten in 2028 abzuschließen.

Angebliche Ersatzpflanzungen von gefällten Bäumen.

Hiermit bitte um eine Auflistung 1) aller in Berlin vorhandenen Bäume ("Baumnummern") und deren Standorte, 2) als auch ein Verzeichnis der Bäume die im Rahmen von Baumaßnahmen - wie z.B. dem Bau von Fahrradstraßen, Parkrenovierungen, Entsiegelung von Parkplätzen, etc. pp. - gefällt und auch sonstig entnommenen wurden 3) und vor allem auch eine Auflistung, wo denn diese Aufforstung jeweils statt gefunden hat. Ein wirklicher finanzieller "Aufwand" kann hier nicht bestehen, wie die "geschönten" Basisdaten bereits auf https://gdi.berlin.de bzw. https://daten.berlin.de/datensaetze vorhanden sind, welche ja bereits einen vermeintlichen vollständigen Bestand widerspiegeln sollen: Sollten hier widererwartend dennoch Kosten anfallen, senden Sie mir vorab eine Kostennote mit einer genauen Aufstellung der Posten. Ein sehr greifbares exemplarisches Beispiel von geschönten Daten, sind die im Rahmen einer geplanten und schließlich abgebrochenen Renovierung des Bolzplatzes vor der Singerstraße 109 bzw. 114-117 gefällten Bäume 42, 43, 45, 46, 48, 49, 51 vom 20.02.2024. Seit dem diese im Datenbestand angeblich vorhandenen Bäume fehlen, heizen sich die dortigen Neubauten stark auf und der Schall des Bolzplatzes geht quer durch den Kiez... Auf mehrmalige Nachfrage beim Bezirksamt kann oder will dort niemand Auskunft geben, wo denn nun die Ersatzpflanzungen erfolgt sind. Schlimmer noch: Man verweist neuerdings sogar auf eMail-Adressen eines privaten Vereins (mit einer privaten @gmx.de - eMail-Adresse!), welcher nun als Eigentümer für die Aufforstung und als Ansprechpartner verantwortlich wäre...

Winterdienst für den Radverkehr durch SRH Hamburg

Die Stadtreinigung Hamburg führt den Winterdienst für den Radverkehr im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit auf einem ausgewählten Streckennetz durch, das durch die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende festgelegt wurde. Das Streckennetz besteht aus verschiedenen Radverkehrsanlagen wie z.B. baulich abgesetzte Radwege, gemeinsame Geh- und Radwege, Radfahrstreifen, Schutzstreifen, Protected Bike Lanes sowie Fahrradstraßen. Auf den übrigen Radverkehrsanlagen findet kein regelhafter Winterdienst durch die Stadtreinigung Hamburg statt. Die Anliegerinnen und Anlieger sind nicht zum Winterdienst auf ausschließlich dem Fahrradverkehr dienenden Flächen zuständig. Die SRH sichert bauliche Radwege gemäß den Vorgaben des Hamburgischen Wegegesetzes mit abstumpfenden Streumitteln, vorrangig feinkörniger Kies. Der Einsatz von Feuchtsalz bzw. Salz kann gemäß der gesetzlichen Regelung nur für Strecken auf Fahrbahnniveau erfolgen, wie z.B. Fahrradstraßen, Radfahr- und Schutzstreifen etc. Dies erfolgt überall dort, wo es betrieblich und logistisch möglich ist. Der Winterdienst erfolgt maschinell mit großen und kleinen Streufahrzeugen. Alle Strecken werden zweimalig und (soweit betrieblich möglich) auch durchgängig bearbeitet. Die Bearbeitung startet so frühzeitig, dass der 1. Bearbeitungsdurchgang vor Beginn des Berufsverkehrs bzw. der Hauptnutzungszeit durchgeführt wird. Neben den Radverkehrsanlagen ist die Stadtreinigung Hamburg für den Winterdienst auf Fahrbahnen verantwortlich. Es werden zunächst wichtige Hauptverkehrsstraßen, Strecken mit Buslinienverkehr bearbeitet. Danach werden die Verbindungsstrecken zwischen diesen Straßen gesichert.

Lastenräder: Praktische Lösung für Unternehmen und Mehrwert für die Stadt

Lastenräder eignen sich nicht nur für den privaten Alltag, sondern können auch für Unternehmen eine praktische und wirtschaftliche Lösung bieten. Neben Paketdiensten können Lastenräder u.a. in vielen Betrieben aus Handel, Handwerk und Dienstleistung für innerstädtische Wege eingesetzt werden und Kfz ergänzen oder ersetzen. Sie sind platzsparend, unabhängig von fossilen Energien und leisten als lokal emissionsfreie Verkehrsmittel einen Beitrag zu einer lebenswerten Stadt. Eine Flottenergänzung oder -umstellung ist aber keine spontane Entscheidung. Tests und ausführliche Informationen sind wichtige Voraussetzungen dafür. Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts UNCHAIN wurde der Lastenradroutenplaner „CargoConnect“ vom Projektpartner VMZ entwickelt, der speziell auf die Bedürfnisse von Lastenradfahrerinnen und -fahrern zugeschnitten ist. Fahrradstraßen und breite, geschützte Radfahrstreifen werden beispielsweise bevorzugt berücksichtigt, während Strecken mit Kopfsteinpflaster, herausfordernden Fahrbahnoberflächen sowie Barrieren möglichst vermieden werden. Acht kleinen und mittleren Berliner Unternehmen aus Handel, Handwerk und Dienstleistung wird die Möglichkeit gegeben, Lastenräder und den Routenplaner während vier Wochen zu testen. Am Donnerstag, den 7. Mai 2026, findet der Auftaktworkshop mit der Übergabe der Lastenräder an die Unternehmen sowie die Vorstellung des Lastenradroutenplaners „CargoConnect“ statt. In dem vierwöchigen Test vom 7. Mai 2026 bis zum 9. Juni 2026 in Berlin werden die Unternehmen die Lastenräder für ihre Geschäftswege nutzen und Feedback zur Routenplaner-App sammeln können. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt lädt interessierte Unternehmen zur Abschlussveranstaltung des Lastenradtests am Mittwoch, den 17. Juni 2026, ein. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, von den Erfahrungen der Testunternehmen zu hören und sich über das Thema Lastenräder in Unternehmen mit Fachakteuren und Händlern auszutauschen: von Wartung, Finanzierung und Wirtschaftlichkeit bis hin zu individuellen Sonderlösungen. Unternehmen können sich zudem selbst ein Bild von den Einsatzmöglichkeiten machen und neue Lastenräder vor Ort testen. UNCHAIN ist ein EU-Forschungsprojekt, das sich mit digitalen Lösungen für den Wirtschaftsverkehr auseinandersetzt. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt nimmt an dem EU-Projekt „UNCHAIN“ für Berlin teil und testet mit sechs anderen europäischen Städten datenbasierte Tools für den Wirtschaftsverkehr, die zur effizienten, sicheren und nachhaltigen letzten Meile beitragen.

Netzumfang und Karte

Das Radverkehrsnetz gemäß Berliner Mobilitätsgesetz bildet die konzeptionelle stadtweite Grundlage für Radverkehrsanlagen in Berlin. Der tatsächliche Streckenverlauf vor Ort sowie die konkrete (bauliche) Gestaltung kann erst im Zuge der jeweiligen konkreten Planung festgelegt und umgesetzt werden. Das Radverkehrsnetz umfasst ca. 2.376 Kilometer Länge und erstreckt sich über das gesamte Berliner Stadtgebiet. Innenstadt und Außenbezirke sind gleichermaßen berücksichtigt. Das Vorrangnetz ist das Herzstück und hat eine Länge von rund 871 Kilometern. Für dieses Netz gelten entsprechend des Mobilitätsgesetzes sehr hohe Qualitätsstandards. Radverkehrsanlagen auf Hauptverkehrsstraßen im Vorrangnetz werden 2,50 Meter pro Richtung breit sein und damit ein schnelles und sicheres Vorankommen garantieren. Die Umsetzung des Vorrangnetzes ist prioritär. Neben dem Vorrangnetz wird ein Ergänzungsnetz mit einer Länge von rund 1.505 Kilometer realisiert. Radverkehrsanlagen auf Hauptverkehrsstraßen im Ergänzungsnetz sind im Regelfall 2,30 Meter breit, in gut begründeten Ausnahmefällen mindestens 2,00 Meter. In Nebenstraßen wird das Radverkehrsnetz in der Regel als Fahrradstraßen umgesetzt. Ausnahme für die Anwendung der Standards im Radverkehrsnetz sind Flächen des Berliner Stadtgrüns. Die Radschnellverbindungen sind bis auf weiteres nicht Teil des Radverkehrsnetzes. Radverkehrsnetz im Geoportal Sie finden das Radverkehrsnetz im Geoportal des Landes Berlin. Radverkehrsnetz

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