Im anaeroben Milieu ist eine direkte Messung von Stoffwechselaktivitaeten besonders problematisch. Ziel dieser Arbeit ist die Anwendung und Mikrokalorimetrie zur Darstellung der Kinetik der Stoffumsaetze im anaeroben Milieu. Mikrokalorimetrische Methoden sind auch dort geeignet, wo eine starke Truebung oder ein hoher partikulaerer Anteil in den Proben vorliegen. Die Organismen werden waehrend der Aktivitaetsbestimmung kultiviert und koennen im Anschluss weitervermehrt bzw. weiterbeobachtet werden. Als eines der Forschungsergebnisse wird der Einsatz dieser Methodik zur Beurteilung anaerober Abbauprozesse (z.B. in Faulschlaemmen oder anaeroben Muelldepoenien) erwartet.
Das Forschungsvorhaben hat zum Ziel, den Einfluss der biologischen P-Eliminierung auf die Schlammbehandlung sowie den Einfluss der chemischen P-Eliminierung auf die Schlammfaulung, Schlammentwaesserung und landwirtschaftliche Verwertung zu untersuchen. Das Verhalten des P-reichen Belebtschlamms waehrend der Schlammstabilisierung - (aerob-thermophile und anaerob-mesophile Schlammstabilisierung) wird untersucht. Verschiedene Verfahren zu Ueberschussschlammeindickung sowie Verfahren zur maschinellen Klaerschlammentwaesserung werden hinsichtlich Phosphorrueckloesungsvorgaengen untersucht. Die durch den Einsatz von Faellungschemikalien bei der Abwasserreinigung bedingten Aenderungen der Schlammfaulung (Fauldauer, Faulgasmengen etc) sowie der Schlammentwaesserung (Konditionierungsmittelbedarf) werden mit dem Ziel untersucht, die Schlammbehandlung bei Nachruestung der chemischen P-Eliminierung funktionsfaehig zu erhalten.
Die Hybridkläranlage macht die energetische Nutzung von Faulschlamm für kleine Gemeinden unter 10.000 EW dank des innovativen Konzepts der Verflüssigung ungenutzter, biogener Reststoffe wirtschaftlich. Der Betrieb eines eigenen Faulturms zur regenerativen Energiegewinnung und der energieautarke Betrieb wird so für Klärwerke der Größenklasse 1, 2 und 3 realisierbar. Es ist geplant, kommunale Kläranlagen im Demonstrationsverfahren durch einen Modularen Feststoff- Hydrolysator sowie einem integrierten chemischen Energiespeicher im low tec Verfahren aufzurüsten. Dazu sollen die in den Gemeinden kostengünstig zur Verfügung stehenden biogenen Rest- und Abfallstoffe wie Grasschnitt, Bioabfall oder Laub mit einem speziellen Verfahren zu Biogas umgewandelt werden und zusammen mit dem Faulgas kann so zusätzliches und wesentlich hochwertigeres Klärgas mit einem CH4- Gehalt von größer als 80% und einem Energieäquivalent von bis zu 250 kW zur Stromproduktion erzeugt werden.
Die Hybridkläranlage macht die energetische Nutzung von Faulschlamm für kleine Gemeinden unter 10.000 EW dank des innovativen Konzepts der Verflüssigung ungenutzter, biogener Reststoffe wirtschaftlich. Der Betrieb eines eigenen Faulturms zur regenerativen Energiegewinnung und der energieautarke Betrieb wird so für Klärwerke der Größenklasse 1, 2 und 3 realisierbar.
Es ist geplant, kommunale Kläranlagen im Demonstrationsverfahren durch einen 'Modularen Feststoff-Hydrolysator' sowie einem integrierten chemischen Energiespeicher im low tec Verfahren aufzurüsten. Dazu sollen die in den Gemeinden kostengünstig zur Verfügung stehenden biogene Rest- und Abfallstoffe wie Grasschnitt, Bioabfall oder Laub mit einem speziellen Verfahren zu Biogas umgewandelt und zusammen mit dem Faulgas kann so zusätzliches und wesentlich hochwertigeres Klärgas mit einem CH4-Gehalt von größer als 80% und einem Energieäquivalent von bis zu 250 kW zur Stromproduktion erzeugt werden.