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Optimierung urbaner Baumstandorte

Stadtbäume tragen wesentlich zur Lebensqualität in urbanen Räumen bei, sind jedoch häufig ungünstigen Bedingungen wie Bodenverdichtung und Wassermangel ausgesetzt. Ihre Lebenserwartung und Vitalität sind daher in der Stadt deutlich reduziert. Ein entscheidender Faktor für ihre Vitalität ist die Bodenbeschaffenheit. Das Forschungsprojekt „OptUrBaum“ verfolgt das Ziel, die Bodenbedingungen für Stadtbäume nachhaltig zu verbessern, um deren Vitalität und Lebensdauer zu erhöhen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Weiterentwicklung der Bodensanierung mit Druckluftlanzen sowie die Optimierung von Baumsubstraten mit Pflanzenkohle, insbesondere im Hinblick auf Wasserspeicherung und Kapillarwirkung. Aufbauend auf den Ergebnissen des Projektes SanUrBaum werden Untersuchungen zur Druckluftlanzensanierung mit neuen Varianten durchgeführt. Darüber hinaus ist die Entwicklung einer digitalen Plattform geplant, die den Erfahrungsaustausch zwischen den Anwendern zum Einsatz der Druckluftlanze ermöglicht und langfristige Auswirkungen dokumentiert. Zur Optimierung von Baumsubstraten werden Labor- und Feldstudien hinsichtlich der Wasserspeicherfähigkeit und dem kapillaren Aufstieg durchgeführt. Ziel ist es, durch die Entwicklung standardisierter Verfahren bei der Druckluftlanzensanierung und die gezielte Anpassung der Substratmischungen die Widerstandsfähigkeit von Stadtbäumen gegenüber den Herausforderungen des urbaner Lebensräume zu erhöhen. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Förderung grüner, lebenswerter Städte.

Anwendungsorientierte Sensordatenfusion für die In-Situ Rotorblatt-Strukturüberwachung, Teilvorhaben: Schwingungsbasierte Rotorblattüberwachung

Das Verbundvorhaben SENSITU verfolgt das Ziel einer Strukturüberwachung von Rotorblättern an Windenergieanlagen (WEA) durch Fusion von Beschleunigungs- und 60GHz-Radarsensorik. Anhand von Feldstudien an verschiedenen WEA soll die entwickelte Technologie anwendungsorientiert bewertet werden. Das Teilvorhaben der schwingungsbasierten Rotorblattüberwachung von Wölfel widmet sich im Speziellen der Beschleunigungsmessung und der damit einhergehenden Auswertung der Messdaten durch KI-Methoden und Ableitung von Statusindikatoren. Ein spezieller Fokus für Wölfel liegt hierbei bei der Verarbeitung und Analyse von Beschleunigungssignalen zur Ermittlung der Schwingungen am Rotorblatt basierend auf vielen weniger guten Eingangssignalen gemessen mit preisgünstigen Sensoren (im Vergleich zu wenigen hochwertigen Eingangssignalen gemessen mit high-end-Sensoren). Zunächst werden im Verbund die Anforderungen an ein kombiniertes System aus Radar- und Beschleunigungsmessung spezifiziert. Die Anforderungen können dabei in zwei wesentliche Teile gegliedert werden: Den Sensorknoten und dem zugrundeliegenden Netzwerk zur Datenverarbeitung. Wölfel liefert Input bezüglich der Anforderungen für die Beschleunigungsmessungen und wird gemeinsam mit den Partnern die Konzepte für Sensorknoten und -netzwerk ausarbeiten. Weiterhin werden die optimierten Positionen der Sensorknoten an den WEAs gemeinsam definiert. Die Arbeiten zur Installation der Systeme an den identifizierten WEAs für die Feldstudien werden von Wölfel geleitet.

Anwendungsorientierte Sensordatenfusion für die In-Situ Rotorblatt-Strukturüberwachung, Teilvorhaben: Algorithmen - Referenzfehler - Laborexperimente - Feldstudien

Das Ziel des SENSITU Forschungsvorhabens besteht in der Entwicklung einer anwendungsorientierten Sensordatenfusion für das in-situ Rotorblatt-Monitoring mit 60GHz-Radarsensorik (lokaler SHM-Ansatz) und schwingungsbasierter Rotorblattüberwachung (globaler SHM-Ansatz). Auf der Grundlage der erfolgreichen Schadenserkennung bei einem 31m langen Rotorblatt in einem Großlaborversuch steht die systematische technologische Weiterentwicklung mit einem Funktionsnachweis an produzierenden WEA im Fokus. In Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern konzentrieren sich die Forschungsarbeiten des Projektpartners Goethe Universität Frankfurt (GUF) auf die Erforschung des Radarsubsystems, um durch numerische und experimentelle Methoden die Leistungsfähigkeit des neuartigen radar-basierten Structural Health Monitoring Systems unter Laborbedingungen und im Feld zu bewerten. Ein Schwerpunkt der Forschungsarbeiten liegt dabei auf der Entwicklung von Algorithmen, um die veränderlichen Umgebungs- und Betriebseinflüsse bei produzierenden Windenergieanlagen zu erfassen und für eine leistungsfähige Diagnostik zu kompensieren. Schließlich werden die Informationen der Radarsensorik mit den Informationen der Beschleunigungssensorik im Rahmen einer Methodensynthese zusammengeführt.

Akustik- und Radarsensorik für die Erkennung von Fledermäusen und Vögeln bei Windenergieanlagen, Teilvorhaben: Sensorintegration - Datenerfassung - Algorithmen - Feldstudien

Akustik- und Radarsensorik für die Erkennung von Fledermäusen und Vögeln bei Windenergieanlagen, Teilvorhaben: Feldstudien - Datenanalyse

Zukunftsszenarien zur Förderung einer nachhaltigen Nutzung mariner Räume, Vorhaben: Einfluss von biogeomorphologischen Rauheitselementen in Unterhaltungs- und Klimaszenarien

Saisonale Sensitivität von Ökosystemfunktionen in einer sich erwärmenden Arktis (Svalbard, Vorhaben: Nahrungsnetzmodellierung und Governance

Zapfprofile für Wohngebäude und wohnähnliche Nutzungen zur energieoptimierten und hygienischen Planung von Trinkwarmwasserverteilnetzen in Neubau und Bestand, Teilvorhaben: Entwicklung von Algorithmen für Standardzapfprofile und vorbereitende Normungsarbeit

Foresight und AI-basiertes, nutzerorientiertes Management von Energieservices, Teilvorhaben: Evaluierung individualisierter dynamischer Stromtarife

Zapfprofile für Wohngebäude und wohnähnliche Nutzungen zur energieoptimierten und hygienischen Planung von Trinkwarmwasserverteilnetzen in Neubau und Bestand, Teilvorhaben: Projektkoordination, Entwicklung von Monitoringkonzepten, Datenanalyse und Messdatenklassifizierung

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