Das Projekt "Pollen und Umweltrekonstruktion - Studien zur Vegetations-, Feuer- und Klimadynamik im Spätquartär als Beitrag zum Schutz und Management des Biodiversitätszentrums 'Mata Atlantica in Südbrasilien'" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Göttingen, Albrecht-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften, Abteilung für Palynologie und Klimadynamik durchgeführt. Mehrere Umweltarchive aus der Serra do Tabuleiro und Serra Geral, gelegen im Biodiversitätzentrum Mata Atlantica im südlichen Brasilien, sollen anhand der Pollen-, Sporen-, Holzkohle- und Sedimentanalyse untersucht, zeitlich datiert, und die ermittelten Daten mit Hilfe multivariater Datenanalysemethoden ausgewertet werden. Diese Studien bilden eine Grundlage zur Entwicklung, zum Verständnis der Stabilität bzw. Dynamik heutiger Ökosysteme einschließlich ihrer Biodiversität und damit auch zum nachhaltigen Schutz und Management der artenreichen Vegetation Südbrasiliens. Für die Serra do Tabuleiro soll u.a. geklärt werden, ob die vorhandenen Grassländer natürlich sind oder vom Menschen verursacht wurden und ob die isolierten Vorkommen von Araukarienwäldern aus einem eiszeitlichen Refugium in diesem Küstengebirge stammen. Für die Serra Geral soll zusätzlich die Entstehung und Dynamik der scharfen Grenze zwischen Wald und Grasland untersucht werden. Die Rolle von Bränden und Klimaveränderungen und deren Einfluss auf die Vegetation soll in beiden Gebieten bearbeitet werden. Eingebunden sind die paläoökologischen Untersuchungen in zwei internationale Forschungsprojekte.
Das Projekt "Teilprojekt E07 (D06): Schwarzer Kohlenstoff als Indikator für Mensch-Umwelt Interaktionen in den letzten 190.000 Jahren" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz (INRES), Bereich Bodenwissenschaften, Allgemeine Bodenkunde und Bodenökologie durchgeführt. Teilprojekt E7 hat in Phase 1 (als F3) Methoden zur Analysen von schwarzem Kohlenstoff entwickelt und, in Phase 2 (als D6), auf verschiedene geoarchäologische Archive angewendet, um Paläoumwelt- und menschliche Einflüsse auf die lokale Brandgeschichte zu rekonstruieren. Die Feuersignale korrelieren mit menschlicher Aktivität und Paläoklima . Ziel ist, die Feuersignale aus den Geoarchiven und archäologischen Fundstellen des SFB von NE-Afrika bis zum Balkan zwischen 190-15 kaBP zu vernetzen, auch durch räumliche Modellierung der Transportweiten von Brandrückständen. Wir erwarten, dass die Interaktion zwischen Feueraktivität, Paläoklima und menschlicher Mobilität sich entlang des Korridors von Afrika nach Europa verändert. Die Synthese der natürlichen und menschlichen Feuergeschichte wird helfen, die Rolle von Feuern für unseren 'Unseren' Weg nach Europa zu verstehen.
Das Projekt "Waldbrandforschung und feuerökologische Grundlagenforschung (= Feuerneff)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Mannheim, Geographisches Institut, Lehrstuhl für Physische Geographie und Länderkunde durchgeführt. Ich habe unter dem Titel Feuerneff alle eigen und fremdfinanzierten (LFSP, DFG, sonstige) Feuerökologischen Forschungen subsummiert, die u.a. in zahlreichen Veröffentlichungen publiziert wurden, und deren Ergebnisse in meine Diplomarbeit, Dissertation, sowie meine Habilitation die ich demnächst abschließe, mündeten. Ich habe keine über die genauen Summen der verwendeten Drittmittel gemacht, weil das auseinanderklammüsern der Mittelgeber mit im Nachhinein als zu kompliziert erscheint.
Das Projekt "Teilprojekt 3" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Institut für Waldbau und Forstschutz, Dozentur für Wildökologie und Jagdkunde durchgeführt. Offene und halboffene Landschaften unterschiedlicher Größe und Ausprägung sind ein wichtiges Merkmal der mitteleuropäischen Kulturlandschaft. Ihre über lange Zeit konstante Nutzung und Gestaltung durch den Menschen ist eine wichtige Basis der heute in der Kulturlandschaft vorhandenen biologischen Vielfalt. Aufgrund gravierender Veränderungen in der Landnutzung hat der Erhalt extensiv genutzter Offenlandlebensräume massiv an Bedeutung gewonnen. Sie beinhalten zahlreiche seltene, streng geschützte Lebensraumtypen und sind Rückzugsräume für viele gefährdete Arten. Um die betreffenden Pflanzengesellschaften und den offenen Charakter der Flächen zu erhalten, ist ein laufender Entzug von Biomasse durch deren Nutzung oder regelmäßige Pflegeeingriffe erforderlich. Großflächige Schutz- und Managementkonzepte sind daher vergleichsweise aufwändig und kostenintensiv. Als ein in ökologischer Hinsicht zielführendes Instrument hat sich die extensive Beweidung mit robusten Rassen verschiedener Nutztierarten etabliert. Das System ist jedoch auch mit einigen Nachteilen behaftet und nicht auf allen Flächen realisierbar. Das gestalterische Potential wildlebender heimischer Huftiere wurde bisher kaum berücksichtigt. Im Rahmen dieses Vorhabens soll daher untersucht werden, welchen Beitrag autochthone, freilebende Rothirschvorkommen zur Pflege von Offenlandbiotopen leisten können. Ziel des Projektes ist es den Zielerreichungsgrad und die Anwendbarkeit des Systems Rothirschbeweidung zu klären und die für eine Umsetzung relevanten Wissensdefizite zu beseitigen. Als Projektgebiet wurde der von der US-Armee genutzte Truppenübungsplatz Grafenwöhr / Bayern ausgewählt. Der dort vorhandene Rothirschbestand nutzt aufgrund eines zielgerichteten Wildtiermanagements intensiv die offenen Teile des Lebensraumes. Über einen Zeitraum von insgesamt 5 Jahren sollen die Vegetationsentwicklung, das Raum-Zeit-Verhalten sowie die diesbezüglichen Wechselbeziehungen in zwei Teillebensräumen untersucht werden. Hierzu werden zwei feste Bezugsflächen mit unterschiedlichen standörtlichen Voraussetzungen und Vegetationstypen ausgewählt. In jeder der beiden Flächen werden bis zu 15 Rothirsche beider Geschlechter mit GPS-Sendern versehen und die vorhandenen Vegetationsgesellschaften sowie ihre Veränderung erfasst. Darüber hinaus werden auf Testflächen in beiden Lebensräume detailliert die Fraßeinwirkung auf die Vegetation ermittelt und Wechselwirkungen zusätzlicher gezielter Pflegemaßnahmen (Feuer, Mahd) mit der Beweidung durch Rothirsche untersucht. Das Vorgehen liefert eine umfangreiche Datengrundlage zu Habitatnutzung und Habitatgestaltung von Rothirschen im Offenland und erlaubt so eine umfassende Erprobung, Analyse und Bewertung des Beweidungssystems sowie ergänzender Steuerungsinstrumente. Abschließend sollen konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet und bei entsprechender Ergebnislage ein konzeptioneller Rahmen für die praktische Umsetzung in anderen Lebensräumen entwickelt werden.
Das Projekt "Österreichische Waldbrandinititative II" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Waldbau durchgeführt. Im Rahmen von AFFRI II sollen aktuelle Fragen der Waldbrandforschung behandelt, und wichtige Fragen zur Prävention, Vorhersage und Behandlung von Waldbrandflächen beantwortet werden. Für eine langfristige und nachhaltige Lösung werden im Rahmen einer Bund-Länder-Kooperation folgende Aktivitäten und Forschungsschwerpunkte durchgeführt: Während des Projektes sollen aktuelle und historische Waldbrände und deren Charakteristika erhoben werden. Statistiken und Grafiken zum Waldbrandgeschehen in Österreich werden verfügbar gemacht und können abgerufen werden. Die Funktionalitäten der österreichischen Waldbrand-Datenbank sollen verbessert und Schnittstellen zur Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung geschaffen werden. Das entwickelte sozioökonomische Modell zur Abschätzung der anthropogenen Brandgefahr soll verfeinert und für ganz Österreich berechnet werden. Es soll ein Vorhersagemodell für durch Blitzschlag ausgelöste Waldbrände entwickelt werden. Vorarbeiten für die Errichtung eines Netzwerks aus Feuchtesensoren sollen geschaffen werden. Ein Waldbrandgefahrenvorhersagesystem soll konzipiert werden, wobei klimatische, sozioökonomische und Vegetationsparameter berücksichtigt werden. In Abstimmung mit potenziellen Daten- und Infrastrukturlieferanten soll die Implementierung des Prototyps eines Warnsystems vorangetrieben werden. Um den aktuellen Wissensstand zum Waldbrandgeschehen und seinen Folgen zu verbessern, soll für ausgewählte Brandereignisse ein laufendes Monitoring eingerichtet werden. Neben der Mortalität der betroffenen Gehölze werden die Auswirkungen von Waldbränden auf die Regenerationsfähigkeit und die Stoffkreisläufe untersucht. Die Effekte von Waldbränden auf die Schutzwirkung in Gebirgswäldern sollen analysiert und waldbauliche Präventivmaßnahmen vorgestellt werden. Das Projekt wird Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung durchführen (u. a. Blogbeiträge, Pressemeldungen, Interviews, Medienkontakte). Daneben ist geplant Schulungen und Workshops mit Vertretern von Feuerwehren, Forstinspektoraten und zuständigen Mitarbeitern auf Gemeinde-, Bezirks- und Landesebene durchzuführen. Ebenso sollen die Grundlagen für regionale Waldfachpläne unter Berücksichtigung der Waldbrandgefahr erarbeitet sowie ein Leitfaden zum Waldbrandgeschehen in Österreich erstellt und publiziert werden.
Das Projekt "Teilprojekt 1" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Institut für Wildbiologie Göttingen und Dresden e.V. durchgeführt. Offene und halboffene Landschaften unterschiedlicher Größe und Ausprägung sind ein wichtiges Merkmal der mitteleuropäischen Kulturlandschaft. Ihre über lange Zeit konstante Nutzung und Gestaltung durch den Menschen ist eine wichtige Basis der heute in der Kulturlandschaft vorhandenen biologischen Vielfalt. Aufgrund gravierender Veränderungen in der Landnutzung hat der Erhalt extensiv genutzter Offenlandlebensräume massiv an Bedeutung gewonnen. Sie beinhalten zahlreiche seltene, streng geschützte Lebensraumtypen und sind Rückzugsräume für viele gefährdete Arten. Um die betreffenden Pflanzengesellschaften und den offenen Charakter der Flächen zu erhalten, ist ein laufender Entzug von Biomasse durch deren Nutzung oder regelmäßige Pflegeeingriffe erforderlich. Großflächige Schutz- und Managementkonzepte sind daher vergleichsweise aufwändig und kostenintensiv. Als ein in ökologischer Hinsicht zielführendes Instrument hat sich die extensive Beweidung mit robusten Rassen verschiedener Nutztierarten etabliert. Das System ist jedoch auch mit einigen Nachteilen behaftet und nicht auf allen Flächen realisierbar. Das gestalterische Potential wildlebender heimischer Huftiere wurde bisher kaum berücksichtigt. Im Rahmen dieses Vorhabens soll daher untersucht werden, welchen Beitrag autochthone, freilebende Rothirschvorkommen zur Pflege von Offenlandbiotopen leisten können. Ziel des Projektes ist es den Zielerreichungsgrad und die Anwendbarkeit des Systems Rothirschbeweidung zu klären und die für eine Umsetzung relevanten Wissensdefizite zu beseitigen. Als Projektgebiet wurde der von der US-Armee genutzte Truppenübungsplatz Grafenwöhr / Bayern ausgewählt. Der dort vorhandene Rothirschbestand nutzt aufgrund eines zielgerichteten Wildtiermanagements intensiv die offenen Teile des Lebensraumes. Über einen Zeitraum von insgesamt 5 Jahren sollen die Vegetationsentwicklung, das Raum-Zeit-Verhalten sowie die diesbezüglichen Wechselbeziehungen in zwei Teillebensräumen untersucht werden. Hierzu werden zwei feste Bezugsflächen mit unterschiedlichen standörtlichen Voraussetzungen und Vegetationstypen ausgewählt. In jeder der beiden Flächen werden bis zu 15 Rothirsche beider Geschlechter mit GPS-Sendern versehen und die vorhandenen Vegetationsgesellschaften sowie ihre Veränderung erfasst. Darüber hinaus werden auf Testflächen in beiden Lebensräume detailliert die Fraßeinwirkung auf die Vegetation ermittelt und Wechselwirkungen zusätzlicher gezielter Pflegemaßnahmen (Feuer, Mahd) mit der Beweidung durch Rothirsche untersucht. Das Vorgehen liefert eine umfangreiche Datengrundlage zu Habitatnutzung und Habitatgestaltung von Rothirschen im Offenland und erlaubt so eine umfassende Erprobung, Analyse und Bewertung des Beweidungssystems sowie ergänzender Steuerungsinstrumente. Abschließend sollen konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet und bei entsprechender Ergebnislage ein konzeptioneller Rahmen für die praktische Umsetzung in anderen Lebensräumen entwickelt werden.
Das Projekt "Erhaltung von Offenlandschaften durch zielgerichtetes Flächen- und Wildtiermanagement - Integration freilebender Rothirschvorkommen in das Offenlandmanagement" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Georg-August-Universität Göttingen, Zentrum für Biodiversität und nachhaltige Landnutzung durchgeführt. Im Rahmen des Vorhabens sollen die qualitativen und quantitativen Auswirkungen einer Beweidung durch Rothirsche auf verschiedene Pflanzengesellschaften im Offenland auf dem TrÜbPl Grafenwöhr / Bayern analysiert werden. Auf einer soliden Datenbasis sollen die landschaftspflegerische Wirksamkeit und naturschutzfachliche Bedeutung der Rothirschbeweidung in Bezug auf den Erhaltungszustand von Offenlandgesellschaften überprüft werden. Zentrale Aufgabe ist es, Funktionsbeziehungen und Wirkungsmechanismen zwischen Lebensweise, Beweidung im Offenland und Entwicklung der Vegetation zu erfassen, um Steuerungsmöglichkeiten sowie Probleme und Grenzen des Ansatzes zu identifizieren. Aus den gewonnenen Erkenntnissen und Erfahrungen soll (entsprechend der Ergebnislage) ein konzeptioneller Rahmen zur praktischen Umsetzung des Systems 'Rothirschbeweidung' entwickelt werden. Als Untersuchungsgebiet wurden zwei Teillebensräume des Truppenübungsplatzes mit unterschiedlichen Standorten und Vegetationstypen ausgewählt. Das Vorhaben gliedert sich thematisch in drei Bereiche. 1) Vegetationsökologie: Mit einem experimentellen Ansatz sollen die Dynamik von Produktivität, Nahrungsqualität und Futteraufnahme analysiert und der Einfluss von Pflegemaßnahmen (Feuer und Mahd) getestet werden. Hierzu werden jeweils 4 Testflächen mit jeweils 3 Behandlungsvarianten ausgewählt auf denen mehrmals im Jahr eine detaillierte Vegetationserfassung erfolgt. 2) Verhalten: In jedem Lebensraum sollen bis zu 15 Rothirsche mit GPS-Sendern markiert werden. Die Sender liefern detaillierte Informationen zum Raum-Zeit-Verhalten und der Vegetationsnutzung. 3) Vegetationsnutzung: Für den Teil des Lebensraumes mit der höchsten Nutzungsintensität erfolgt eine gesonderte Vegetationserfassung durch Luftbildauswertung und Kartierung. Sie soll durch ein drohnenbasiertes Monitoring der saisonalen Vegetationsentwicklung erweitert werden und liefert so hochaufgelöste, detaillierte Grundlagen zur Auswertung der Telemetriedaten.
Das Projekt "Ökosystemresilienz unter Klimawandel - Wirkung und Interaktion von stabilisierenden Mechanismen in mediterranen Ökosystemen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Freie Universität Berlin, Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie, Institut für Biologie - Biodiversität und Ökologische Modellierung durchgeführt. Ökosysteme können häufig den Einfluss von Störungen auf die Vegetation durch interne Puffermechanismen abfedern, die plötzliche, starke Veränderungen des Ökosystems zunächst verhindern. Diese Mechanismen agieren auf verschiedenen Ebenen des Systems, welche von der Population (z.B. Variabilität von Eigenschaften/Traits) über die Pflanzengemeinschaft (z.B. Arten mit ähnlicher Ökosystemfunktion) bis zur Landschaftsebene (z.B. Refugien, Selbstorganisation) reichen. Obwohl die Bedeutung von einzelnen Puffermechanismen in zahlreichen Ökosystemen untersucht wurde, fehlt bislang das Verständnis darüber, wie diese ineinander greifen. Daher ist oft unbekannt, was Ökosysteme unter heutigen Bedingungen stabilisiert und wie sich dies unter Klimawandel verändern könnte. Das Ziel dieses Projektes ist daher, den Einfluss von Puffermechanismen auf verschiedenen Ebenen des Ökosystems erst in einem artenreichen mediterranen System im Südwesten Australiens zu untersuchen und die Ergebnisse anschließend zu verallgemeinern. Die Eneabba Sandplain ist einer der globalen Biodiversitäts-Hotspots und besteht aus einer Dünenlandschaft mit dichter, sehr heterogener Strauchdecke, bei der die Rekolonisierung durch regelmäßig auftretende Feuer stattfindet. Das Projekt soll das Verständnis erhöhen, welche ökologischen Mechanismen dieses und andere Ökosysteme gegen unwirtliche Bedingungen stabilisieren, wie diese Mechanismen interagieren und welche dieser Mechanismen heute und in Zukunft von besonderer Bedeutung sind. Zu diesem Zweck werden wir ein ökohydrologisches Modell entwickeln, das die räumlich heterogene gekoppelte Dynamik von Wasser und Vegetation simuliert. Das Modell wird die Stärken zweier bisheriger Modelle in sich vereinen (Eneabba Vegetation: Esther et al. 2008, 2010, 2011; Ökohydrologie: Tietjen et al. 2009, 2010, Lohmann et al. 2012). Die Modellentwicklung und -anwendung wird eng mit umfangreichen Felduntersuchungen und Experimenten von Kooperationspartnern zu Bodenfeuchte, Wasserflüssen und Vegetationsdynamik unter heutigen und zukünftigen Klimabedingungen gekoppelt sein. Das Modell wird anschließend dazu verwendet, Szenarien zur Variabilität von Traits, der Artenzusammensetzung und der Landschaftsheterogenität auszuwerten. Dies wird dazu betragen die Mechanismen der Ökosystemresilienz und ihre Interaktionen unter heutigen Bedingungen zu verstehen, sowie die Rolle von verschiedenen Puffermechanismen und die daraus folgende zukünftige Resilienz von Ökosystemen unter Klimawandel abzuschätzen. Die Ergebnisse werden nicht nur unsere Kenntnis der spezifischen Ökosystemdynamik erhöhen, sondern auch eine neue Basis dazu bieten, Puffermechanismen und ihre Interaktionen in mediterranen Ökosystemen grundsätzlich zu verstehen.
Das Projekt "Paleo-environmental and modeling insights into Mediterranean fire-vegetation interactions in response to Holocene climate and land use changes" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bern, Departement Biologie, Institut für Pflanzenwissenschaften durchgeführt.
Das Projekt "EFNCN: Prescribed Burning in Nature Conservation and Landscape Management" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Max-Planck-Institut für Chemie (Otto-Hahn-Institut) durchgeführt.
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Lebewesen & Lebensräume | 36 |
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Mensch & Umwelt | 38 |
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