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Expertise zur Entsorgung der Inhalte von Fettabscheidern nach DIN 4040 mittels einer kombinierten mobilen Schlammsaug-/Entwaesserungseinheit fuer die Vor-Ort-Behandlung

Das Projekt "Expertise zur Entsorgung der Inhalte von Fettabscheidern nach DIN 4040 mittels einer kombinierten mobilen Schlammsaug-/Entwaesserungseinheit fuer die Vor-Ort-Behandlung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Institut für wassergefährdende Stoffe (IWS) e.V. durchgeführt. Die gegenwaertige Technik der Entsorgung der Rueckstaende, die beim Betrieb von Abscheideranlagen fuer Fette nach DIN 4040 anfallen, ist dadurch gekennzeichnet, dass der Inhalt aller Abscheideraeume komplett abgepumpt und als Mischung aus Abwasser, Fett und Schlamm entsorgt wird. In Abhaengigkeit vom Wartungszyklus und der Belastung der aufgeleiteten Abwaesser bestehen die zu entsorgenden Rueckstaende bis zu 95 Prozent aus Abwasser. Da idR nicht 'sortenrein' gesammelt wird, kommt meist nur eine Beseitigung der Rueckstaende auf dem Wege der Schlammbehandlung auf kommunalen Klaeranlagen in Frage. Eine weitere Schwachstelle der gegenwaertigen Praxis der Entsorgung von Fettabscheidern ist, dass die Abscheideraeume sowie die Zu- und Ableitungen der Fettabscheider nicht ordnungsgemaess gereinigt und gewartet werden. Dies ergibt sich bei den Schlammsaugwagen allein schon aus Gruenden des unzureichend mitgefuehrten Vorrats an Wasser. Als Alternative dazu kann der Einsatz mobiler Schlammsaug-/Entwaesserungsanlagen empfohlen werden. Ein Beispiel fuer eine derartige Anlage ist die kombinierte Schlammsaug-/Entwaesserungseinheit (KSE) der Fa Simson Moos, Sonderburg/Daenemark. Neben der Entsorgung abflussloser Sammelgruben fuer haeusliche Abwaesser wird diese Anlage in einigen Bundeslaendern auch schon zur Entsorgung von Fettabscheiderinhalten eingesetzt. Es wurden jedoch bisher noch keine Nachweise darueber erbracht, ob 1) die Beschaffenheit des Filtrats eine Rueckleitung in die Abscheideranlagen erlaubt, 2) die eingesetzten Flockungshilfsmittel unbedenklich und 3) die in der mobilen Anlage separierten und gesammelten Fette einer Verwertung zugaenglich sind. Um gesicherte Antworten auf diese Fragen zu erhalten, wurde das IWS mit der Erarbeitung eines entsprechenden Gutachtens beauftragt.

Spurenelementuntersuchung in Tidefluessen und Kuestengewaessern

Das Projekt "Spurenelementuntersuchung in Tidefluessen und Kuestengewaessern" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von GKSS-Forschungszentrum Geesthacht, Institut für Physik durchgeführt. Ziel des Vorhabens sind Bestandsaufnahmen des Belastungszustandes der norddeutschen Tidefluesse und Kuestengewaesser in Hinblick auf Schwermetalle sowie die Bilanzierung dieser Schadstoffe. Die Durchfuehrung erfolgt in enger Wechselwirkung mit hochaufloesenden hydrographischen Messungen (WA 31-059) und der Simulation der Transportvorgaenge mit mathematischen Modellen. Analysiert werden - bis in den extremen Spurenbereich - Schwebstoff-, Filtrat- und Sedimentproben sowie Gewebe aquatischer Organismen. Zur Absicherung der Richtigkeit der Ergebnisse kommen verschiedene analytische Verfahren zum Einsatz: die Aktivierungsanalyse mit thermischen Neutronen (instrumentell, radiochemisch oder mit Aktivkohle), die Aktivierungsanalyse mit 14 MeV-Neutronen, die Totalreflexions-Roentgenfluoreszenz, die optische Emissionsspektroskopie mit Plasmafackel sowie die prompte Neutroneneinfang-Gammaspektroskopie. Im Vordergrund der bisherigen Untersuchungen standen die Unterweser und die Wattenmeere an der Westkueste Schleswig-Holsteins. Die laufenden Arbeiten konzentrieren sich auf die Elbe.

Verbesserung der Klaerschlamm-Konditionierung

Das Projekt "Verbesserung der Klaerschlamm-Konditionierung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Institut für Siedlungswasserwirtschaft durchgeführt.

TV: Rohstoffakquise, Logistik, rechtliche Rahmenbedingungen und Konzeption/Errichtung der Versuchsanlage

Das Projekt "TV: Rohstoffakquise, Logistik, rechtliche Rahmenbedingungen und Konzeption/Errichtung der Versuchsanlage" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von BFC Trading GmbH durchgeführt. Während im Stromsektor bzgl. der Senkung der THG-Emissionen in Deutschland in den letzten Jahren bereits Fortschritte erzielt wurden, so muss für den Verkehrssektor festgehalten werden, dass bisher keine signifikanten Reduzierungen erreicht wurden. Die Einhaltung von steigenden Quoten und damit die Vermeidung von Strafzahlungen sind für die einzelnen Mineralölunternehmen nur erreichbar, wenn ausreichend alternative Kraftstoffe mit einer nachweislich besseren CO2-Bilanz eingesetzt werden (beispielsweise Bioethanol). Gesamtziel des Projektes Bieranol ist zum einen die Erschließung von Abwässern aus der Herstellung von alkoholfreiem Bier (sowie perspektivisch von alkoholfreiem Wein und Sekt) für die Erzeugung von Bioethanol in Kraftstoffqualität. Zum anderen sollen zusätzliche Potenziale zur Erzeugung von Bioethanol-Kraftstoff aus den Reststoffen bei der Bierherstellung erschlossen werden (z.B. Treber, Filtrate, Trubstoffe) indem diese Stoffe auf-geschlossen und erneut fermentiert werden. Insgesamt sollen damit bisher nicht genutzte Ressourcen für die Bereitstellung von regenerativem Kraftstoff einen Beitrag zur Senkung der THG-Emissionen im Verkehrssektor leisten. Aktuell werden allein bei der Brauereibranche Alkohol- bzw. Ethanolmengen bei der Herstellung alkoholfreier Sorten frei, um bis zu 400 Mio. PKW-Kilometer zurücklegen zu können. Gelingt es zusätzlich aus den Reststoffen der Bierherstellung weitere 10% Ethanol zu gewinnen, entspräche dies einem CO2-neutralem Treibstoffpotenzial für weitere 600 Mio. PKW-Kilometer. Schlüssel zur Realisierung dieser Zielstellung ist zum einen die logistisch effiziente Erfassung auch kleinerer Prozesswasser- und Reststoffströme in diesem Marktsegment. Zum anderen sollen innovative Methoden zur Ethanolabtrennung (neuartige Zeolithmembranen) sowie zum Substrataufschluss entwickelt und bewertet werden.

TV: Messtechnische Substratbewertung und Prozessentwicklung im Bereich Ethanolerzeugung und -Aufkonzentrierung inkl. Membranentwicklung

Das Projekt "TV: Messtechnische Substratbewertung und Prozessentwicklung im Bereich Ethanolerzeugung und -Aufkonzentrierung inkl. Membranentwicklung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme durchgeführt. Während im Stromsektor bzgl. der Senkung der THG-Emissionen in Deutschland in den letzten Jahren bereits Fortschritte erzielt wurden, so muss für den Verkehrssektor festgehalten werden, dass bisher keine signifikanten Reduzierungen erreicht wurden. Die Einhaltung von steigenden Quoten und damit die Vermeidung von Strafzahlungen sind für die einzelnen Mineralölunternehmen nur erreichbar, wenn ausreichend alternative Kraftstoffe mit einer nachweislich besseren CO2-Bilanz eingesetzt werden (beispielsweise Bioethanol). Gesamtziel des Projektes Bieranol ist zum einen die Erschließung von Abwässern aus der Herstellung von alkoholfreiem Bier (sowie perspektivisch von alkoholfreiem Wein und Sekt) für die Erzeugung von Bioethanol in Kraftstoffqualität. Zum anderen sollen zusätzliche Potenziale zur Erzeugung von Bioethanol-Kraftstoff aus den Reststoffen bei der Bierherstellung erschlossen werden (z.B. Treber, Filtrate, Trubstoffe) indem diese Stoffe auf-geschlossen und erneut fermentiert werden. Insgesamt sollen damit bisher nicht genutzte Ressourcen für die Bereitstellung von regenerativem Kraftstoff einen Beitrag zur Senkung der THG-Emissionen im Verkehrssektor leisten. Aktuell werden allein bei der Brauereibranche Alkohol- bzw. Ethanolmengen bei der Herstellung alkoholfreier Sorten frei, um bis zu 400 Mio. PKW-Kilometer zurücklegen zu können. Gelingt es zusätzlich aus den Reststoffen der Bierherstellung weitere 10% Ethanol zu gewinnen, entspräche dies einem CO2-neutralem Treibstoffpotenzial für weitere 600 Mio. PKW-Kilometer. Schlüssel zur Realisierung dieser Zielstellung ist zum einen die logistisch effiziente Erfassung auch kleinerer Prozesswasser- und Reststoffströme in diesem Marktsegment. Zum anderen sollen innovative Methoden zur Ethanolabtrennung (neuartige Zeolithmembranen) sowie zum Substrataufschluss entwickelt und bewertet werden.

Teilprojekt 1

Das Projekt "Teilprojekt 1" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von IEEM gGmbH - Institut für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten,Herdecke durchgeführt. Durch die Behandlung von Prozesswässern (bei Klärwerken i. W. das Filtrat aus der Klärschlammentwässerung) kann die Stickstofffracht in die biologische Stufe signifikant verringert werden. Dadurch reduzieren sich die Stickstoffbelastung der Belebungsanlage und der Stromverbrauch für die Belüftung sowie die Emissionen an klimaschädlichem Lachgas entsprechend. Eine Prozesswasserbehandlung (PwB) lohnt sich für die vielen Klärwerke, bei denen die Stickstoffbelastung aus Prozesswässern 10% bis über 35% der Gesamt-Zulauffracht ausmacht, und bei denen Abwärme (z. B. aus faulgasbetriebenen Blockheizkraftwerken) verfügbar ist. Aber auch für Klärwerke, bei denen die Belebungsanlage mit Stickstoff überlastet ist, kann sich eine PwB finanziell rentieren - ganz abgesehen von den Verbesserungen hinsichtlich Energieeffizienz und Klimaschutz. Trotz ihrer fallabhängigen erheblichen wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile wird die PwB in der Praxis noch wenig eingesetzt, weil sie im Vorfeld aufwändige Pilotversuche zur fallspezifischen Auslegung benötigt (bevor man überhaupt ermittelt hat, ob sie sich im untersuchten Falle tatsächlich rentiert und in den laufenden Klärwerksbetrieb integriert werden kann). Mit Hilfe einer kleintechnischen Versuchsanlage, die für mehrere Klärwerke nacheinander eingesetzt werden kann soll der Einstieg in die PwB als Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahme erleichtert werden. Unter Berücksichtigung der Versuchsergebnisse sollen die praxisrelevanten Schwachpunkten der untersuchten PwB-Technologie (Ammoniak-Strippung mit nachgeschalteter katalytischer Oxidation) verbessert werden, insbesondere durch gezielte Ausschleusung von Kalziumkarbonat-Ausfällungen und erhöhter Abwärmenutzung. Dabei soll untersucht werden, ob und in wieweit durch eine Temperaturerhöhung Vorteile erzielt werden können (verringerter Chemikalienverbrauch bei geringerer pH-Erhöhung vor dem Ammoniakstripper).

Teilprojekt 2

Das Projekt "Teilprojekt 2" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von aqua & waste International GmbH durchgeführt. Durch die Behandlung von Prozesswässern (bei Klärwerken i. W. das Filtrat aus der Klärschlammentwässerung) kann die Stickstofffracht in die biologische Stufe signifikant verringert werden. Dadurch reduzieren sich die Stickstoffbelastung der Belebungsanlage und der Stromverbrauch für die Belüftung sowie die Emissionen an klimaschädlichem Lachgas entsprechend. Eine Prozesswasserbehandlung (PwB) lohnt sich für die vielen Klärwerke, bei denen die Stickstoffbelastung aus Prozesswässern 10% bis über 35% der Gesamt-Zulauffracht ausmacht, und bei denen Abwärme (z. B. aus faulgasbetriebenen Blockheizkraftwerken) verfügbar ist. Aber auch für Klärwerke, bei denen die Belebungsanlage mit Stickstoff überlastet ist, kann sich eine PwB finanziell rentieren - ganz abgesehen von den Verbesserungen hinsichtlich Energieeffizienz und Klimaschutz. Trotz ihrer fallabhängigen erheblichen wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile wird die PwB in der Praxis noch wenig eingesetzt, weil sie im Vorfeld aufwändige Pilotversuche zur fallspezifischen Auslegung benötigt (bevor man überhaupt ermittelt hat, ob sie sich im untersuchten Falle tatsächlich rentiert und in den laufenden Klärwerksbetrieb integriert werden kann). Mit Hilfe einer kleintechnischen Versuchsanlage, die für mehrere Klärwerke nacheinander eingesetzt werden kann soll der Einstieg in die PwB als Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahme erleichtert werden. Unter Berücksichtigung der Versuchsergebnisse sollen die praxisrelevanten Schwachpunkten der untersuchten PwB-Technologie (Ammoniak-Strippung mit nachgeschalteter katalytischer Oxidation) verbessert werden, insbesondere durch gezielte Ausschleusung von Kalziumkarbonat-Ausfällungen und erhöhter Abwärmenutzung. Dabei soll untersucht werden, ob und in wieweit durch eine Temperaturerhöhung Vorteile erzielt werden können (verringerter Chemikalienverbrauch bei geringerer pH-Erhöhung vor dem Ammoniakstripper).

Effiziente Ressourcenverwertung in Abwässern der Abfallwirtschaft mittels Anlagenkulturen - ERA3 Phase I

Das Projekt "Effiziente Ressourcenverwertung in Abwässern der Abfallwirtschaft mittels Anlagenkulturen - ERA3 Phase I" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Hochschule Köln, Lehr- und Forschungszentrum, metabolon Institut durchgeführt. In dem Projekt ERA3 soll eine Kultivierung von Mikroalgen in unverdünnten Deponiesickerwassern und Filtraten aus der Bioabfallvergärung erforscht und eine in die Abwasserbeseitigung integrierte Kultivierungstechnik, dieser speziellen nährstoffreichen Abwässer entwickelt werden. Zudem soll die Effizienz der Nährstoffumwandlung und Ressourcenverwertung in der halbtechnischen Pilotanlage des Lehr- und Forschungszentrums:metabolon erforscht werden. Das Projekt ist über einen Zeitraum von drei Jahren (von Juli 2017 bis Juni 2021) angesetzt. Das Ziel dieses Projektes ist die energieeffiziente Kultivierung von Mikroalgen in Abwässern der Abfallwirtschaft als zusätzliches Verfahren zur Beseitigung bioverfügbarer Nährstoffe in die bestehende Abwasserbeseitigung an Deponie- und Entsorgungsstandorten zu integrieren, um hieraus über eine Nutzung der Ressourcen und die stoffliche Verwertung der Algenbiomasse eine zirkuläre Wertschöpfung zu generieren und somit zum Schutz der natürlichen Ressourcen beizutragen. Die Vorteile der Integration der Mikroalgen in die Abwasserbehandlung der Abfallwirtschaft sind (laut Antragsteller): - Senkung des Energie- und Ressourcenbedarfs - Reduktion von Treibhausgasemissionen - Reduktion der überschüssigen Belebtschlammbiomasse - Produktion von verwertbarer Algenbiomasse Die Algenbiomasse kann gut in der Bioabfallvergährungsanlage verwertet werden und dient so zur Methanertragssteigerung. Die hieraus erzeugte Energie und das Abgas CO2 aus der Verstromung soll wiederum in den Mikroalgenkultivierungssystemen genutzt werden. Je nach Algenart wären evtl. unterschiedliche Inhaltsstoffe extrahierbar, die z. B. als organische Kohlenstoffquelle für die Denitrifikation in der Deponiesickeraufbereitung wiederverwendet werden könnte. Durch die Kombination mit den bereits etablierten verfahrenstechnischen Prozessen der Abwasserbeseitigung soll die Mikroalgenkultivierung in unverdünnten Deponiesickerwässern und Filtraten aus der Bioabfallvergärung somit zu einer nachhaltigeren Abwasserbeseitigung in der Abfallwirtschaft beitragen.

Teilprojekt 5

Das Projekt "Teilprojekt 5" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband durchgeführt. Im Projekt MULTI-ReUse wird zunächst der regionale und internationale Brauchwasserbedarf ermittelt und systematisch definiert (Quantität, Qualität, Lokalisierung). Hiernach erfolgen die Konzeption und der Bau der Versuchs- und Demonstrationsanlagen sowie der Messgeräte zum Online-Monitoring. Die Teil- und Gesamtprozesse werden während des Versuchsbetriebs optimiert. Unter Berücksichtigung dieser Ergebnisse erfolgen dann Langzeitversuche im großtechnischen Maßstab, die der großtechnischen Optimierung und der Ermittlung der zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit erforderlichen Daten dienen. Rohwasser, Zwischenprodukte und Filtrate werden zur Bewertung der einzelnen Aufbereitungsschritte und -kombinationen analysiert. Das Monitoring der Wasserqualität (physikalisch, chemisch) erfolgt mittels systematischer Probenanalysen und Online-Messung (biologisch, toxisch). Die Nachhaltigkeitsbewertung und Verbreitung und Vermarktung der Ergebnisse erfolgt projektbegleitend und darüber hinaus. Der OOWV führt zunächst unterstützende Arbeiten bei der Ausführung der AP1-Nutzungsanforderungen und Märkte und AP2-Innovation durch und übernimmt die Leitung des Arbeitspakets AP3 -Demonstration. In AP3 werden die Ergebnisse aus AP1 und AP2 für die Pilotierung der großmaßstäblichen Versuchsanlage genutzt. Der OOWV koordiniert und plant die erforderlichen Arbeiten der Projektpartner und der Stadt Nordenham, führt die Versuche, Analytik und weiterführende Untersuchungen durch. Der OOWV unterstützt ebenfalls die Arbeiten in den Arbeitspaketen AP4-Nachhaltigkeitsbewertung und AP5-Zielgruppenorientierte Verbreitung, Vermarktung.

Teilvorhaben 1: Redox-Flow-Zelle

Das Projekt "Teilvorhaben 1: Redox-Flow-Zelle" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von CMBlu Projekt AG durchgeführt. Redoxaktive Substanzen können aus Ablaugen der Zellstoffindustrie gewonnen werden. Hierbei ist sowohl eine chemische als auch eine elektrochemische Umsetzung möglich. Beide Wege werden in diesem Projekt untersucht, wobei das Zielmaterial durch Experimente an Modellsystemen definiert wird. Zur Aufreinigung des Rohstoffs werden an der Technischen Hochschule Mittelhessen Filtrationsmethoden etabliert. Für diese Filtrationsaufgabe werden bei Mann+Hummel spezielle Filtermembranen entwickelt. Das Filtrat wird durch die CMBlu Projekt AG zu den Zielmolekülen umgesetzt. Die Vorgabe für diese Zielmoleküle erfolgt durch die Untersuchung der Struktur-Eigenschafts-Beziehung in Zusammenarbeit durch die Arbeitsgruppen Wegner und Janek an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Außerdem werden an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in der Arbeitsgruppe Waldvogel elektrochemische Umsetzungsmethoden untersucht.

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