Heft Titel Broschur lieferbar? 1/2026 Artenhilfsprogramm Kreuzotter Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 60 MB) in Kürze 1/2025 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2022 (pdf-Datei 20 MB)) nein 1/2023 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2021 (pdf-Datei 7 MB) ja 1/2022 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2020 ja 1/2021 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2019 ja 3/2020 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2018 nein 2/2020 Untersuchungen zu den Arten der Binnendünen in Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 21 MB) ja 1/2020 Rote Listen Sachsen-Anhalt nein 2/2019 Untersuchungen zu den Arten der Streuobstwiesen in Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 16 MB) nein 1/2019 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2015-2017 (pdf-Datei 8 MB) ja 1/2017 Bestimmung des atmosphärischen Konvektionspotenzials über Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 5,8 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2016 Hintergrundwerte organischer Schadstoffe in Oberböden des ländlichen Raumes von Sachsen-Anhalt - aktualisierte Fassung (pdf-Datei 1,8 MB, nicht barrierefrei) nein 1/2016 Klimaanalyse Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 1951-2014 auf Basis von Beobachtungsdaten (pdf-Datei 12,6 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2015 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2014 (pdf-Datei 10,3 MB, nicht barrierefrei) nein 4/2015 Die Lurche & Kriechtiere des Landes Sachsen-Anhalt unter besonderer Berücksichtigung der Arten der Anhänge der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie der kennzeichnenden Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (nicht barrierefrei) nein 3/2015 Frachtemission Mischwasser Sachsen-Anhalt Sonderuntersuchungen im Ablauf zweier Mischwasserentlastungsanlagen im Entwässerungssystem von Halberstadt Untersuchungszeitraum 2010 bis 2014 (pdf-Datei 2,1 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2015 Die Säugetierarten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt Wildkatze (Felis silvestris silvestris Schreber, 1777) (pdf-Datei 8 MB, nicht barrierefrei) ja 1/2015 Die Säugetierarten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie im Land Sachsen-Anhalt Fischotter (Lutra lutra L., 1758) (pdf-Datei 11,5 MB, nicht barrierefrei) ja 7/2014 Einfluss von Klima und Landnutzung auf die Verbreitung ausgewählter Brutvogelarten des Landes Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 17,5 MB, nicht barrierefrei) nein 6/2014 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2013 (pdf-Datei 6,9 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2014 Artenhilfsprogramm Rotmilan des Landes Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 7,7 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2014 Bewertung des Erhaltungszustandes der wirbellosen Tierarten der Anhänge IV und V der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie die der EU-Osterweiterung in Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 24 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2014 Die Schmetterlinge (Lepidoptera) im Hochharz Sachsen-Anhalts unter besonderer Berücksichtigung der kennzeichnenden Arten der Fauna-Flora-Habitat-Lebensraumtypen Bericht (pdf-Datei 4,5 MB, nicht barrierefrei) Tabelle 4 (pdf-Datei 614 KB, nicht barrierefrei) nein 1/2014 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2012 (pdf-Datei 4,5 MB, nicht barrierefrei) nein 12/2013 Die Weichtiere (Mollusca) des Landes Sachsen-Anhalt unter besonderer Berücksichtigung der Arten der Anhänge zur Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie sowie der kennzeichnenden Arten der Flora-Fauna-Habitat-Lebensraumtypen nein 11/2013 Untersuchungen zur Emission von Luftschadstoffen aus Kleinfeuerungsanlagen bei der Verbrennung von Getreide, Stroh und ähnlichen pflanzlichen Stoffen (pdf-Datei 1,2 MB, nicht barrierefrei) nein 10/2013 Die Europäischen Vogelschutzgebiete des Landes Sachsen-Anhalt (pdf-Datei 17 MB, nicht barrierefrei) nein 9/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Anpassungsmaßnahmen (pdf-Datei 3,2 MB, nicht barrierefrei) nein 8/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Forstwirtschaft (pdf-Datei 10,7 MB, nicht barrierefrei) nein 7/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Landwirtschaft (pdf-Datei 5,8 MB, nicht barrierefrei) nein 6/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Naturschutz (pdf-Datei 27 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Wasser (Band 2) (pdf-Datei 42 MB, nicht barrierefrei) nein 5/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Wasser (Band 1) (pdf-Datei 17,6 MB, nicht barrierefrei) nein 4/2013 Klimafolgenstudie 2012 - Klimadiagnose und Klimaprojektion, Extremereignisse (pdf-Datei 18,2 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2013 Vulnerabilitätsstudie 2009 Band 2 - Anhang (pdf-Datei 17 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2013 Vulnerabilitätsstudie 2009 Band 1 - Bericht (pdf-Datei 24 MB, nicht barrierefrei) nein 2/2013 Die Folgen des Klimawandels in Sachsen-Anhalt Kurzfassungen der Studien von 2009 und 2012 (pdf-Datei 3,8 MB, nicht barrierefrei) nein 1/2013 Die Armleuchteralgen (Characeae) Sachsen-Anhalts (pdf-Datei 6,5 MB, nicht barrierefrei) nein 3/2012 Untersuchung von Abfällen aus der thermischen AbfallbehandlungEinschätzung der Gefährlichkeit der Abfälle an Hand der gefahrenrelevanten Eigenschaften (H-Kriterien) und Bewertung der Entsorgungswege, Kurzbericht (pdf-Datei 751 KB, nicht barrierefrei) nein 1/2012 Vogelmonitoring in Sachsen-Anhalt 2011 (pdf-Datei 4 MB, nicht barrierefrei) nein 39/2004 Rote Listen Sachsen-Anhalt 2004 (nicht barrierefrei) ja Immissionsschutzberichte des Landes Sachsen-Anhalt 2004 bis 2020 (nicht barrierefrei) 38/2002 Immissionsschutzbericht des Landes Sachsen-Anhalt 2001 (pdf-Datei 3,6 MB, nicht barrierefrei) nein 37/2002 OFULSA - Operationalisierung von Fernerkundungsdaten für die Umweltverwaltung des Landes Sachsen-Anhalt ja 36/2002 Schadstoffemissionskataster - Straßenverkehr Sachsen-Anhalt ja 35/2000 Bodendauerbeobachtung im Land Sachsen-Anhalt ja 34/2000 Immissionsschutzbericht 1999 ja 33/2000 FCKW und FCKW-Ersatzstoffe - Verwendung und Entsorgung ja 32/1999 Digitalisierung von Altdaten der Bodenschätzung ja 31/1999 Immissionsschutzbericht 1998 ja 30/1998 Rote Listen Sachsen-Anhalt, Teil 4 ja 29/1998 Bodenschutz in der räumlichen Planung nein 28/1998 Leitfaden zum Altlastenprogramm - Fortschreibung ja 27/1998 Immissionsschutzbericht 1997 ja 26/1998 Leitfaden für die Erstellung von betrieblichen Abfallwirtschaftskonzepten und betrieblichen Abfallbilanzen ja 25/1997 Handlungsempfehlung zur Messung von Deponiegas und Bodenluft ja 24/1997 Luftreinhaltung in Sachsen-Anhalt ja 23/1997 Bodenbeobachtung im Land Sachsen-Anhalt nein 22/1997 Immissionsschutzbericht 1996 ja 21/1996 Rote Listen Sachsen-Anhalt - Eine Bilanz ja 20/1996 Leitfaden zum Altlastenprogramm ja 19/1996 Immissionsschutzbericht 1995 ja 18/1995 Rote Listen Sachsen-Anhalt, Teil 3 ja 17/1995 Immissionsschutzbericht 1994 ja 16/1995 Stand Kompostierung in Sachsen-Anhalt ja 15/1994 Das Frühjahrshochwasser vom April 1994 nein 14/1994 Biologie und Ökologie der Kreuzkröte ja 13/1994 Biotopkartierung im besiedelten Bereich ja 12/1994 Immissionsschutzbericht 1993 ja 11/1993 Richtlinie für naturnahe Unterhaltung und Ausbau der Fließgewässer im Land Sachsen-Anhalt nein 10/1993 Recycling von Kunststoffen ja 9/1993 Rote Listen Sachsen-Anhalt, Teil 2 ja 8/1993 Immissionsschutzbericht 1992 ja 7/1993 Klärschlammverwertung im Landschaftsbau ja 6/1992 Schutz, Pflege und Entwicklung der Karstlandschaft im Südharz Tagung am 24.04.1992 in Uftrungen nein 5/1992 Naturschutz im Elbegebiet Fachtagung am 10.04.1992 in Dessau ja 4/1992 Katalog der Biotoptypen und Nutzungstypen für die CIR -luftbildgestützte Biotoptypen- und Nutzungstypenkartierung im Land Sachsen-Anhalt, Stand 14.08.1992 (pdf-Datei 2 MB, nicht barrierefrei) nein 3/1992 Landschaftsrahmenplanung Seminar am 27.02./28.02.1992 in Magdeburg ja 2/1992 Immissionsbericht 1991 ja 1/1992 Rote Liste Sachsen-Anhalt nein Letzte Aktualisierung: 21.12.2022
- Tot aufgefundene Fischotter werden kontinuierlich seit 1985 registriert. - Für die bis Januar 2024 erfassten 1212 toten Fischotter wurden folgende Todesursachen festgestellt: 1006 x Straßenverkehr, 62 x Fischerei (Ertrinken in Reusen), 144 x sonstige oder unbekannte Ursachen. - Tote Fischotter werden von den Findern fortlaufend an das LUNG gemeldet (dabei ist von einer hohen "Dunkelziffer" nicht gemeldeter Tiere auszugehen). Ein großer Teil wurde in der Vergangenheit für weitere Untersuchungen an die Universität Rostock bzw. die Universität Greifswald und andere wissenschaftliche Einrichtungen übergeben. - In die Datenbank wurden zunächst nur die beim LUNG mit Meldebogen gemeldeten Fischotter-Totfunde aufgenommen (der Meldebogen ist am Ende der Metadokumentation zu finden). In den letzten Jahren erfolgten vermehrt Meldungen ohne Meldebogen (Email, Telefon). Daher wurden ab 2006 auch einzelne Totfunde ohne Meldebogen aufgenommen. Hierbei ist zu beachten, dass es in Einzelfällen zu Dopplungen kommen kann, da manche Totfunde mit und ohne Meldebogen nicht eindeutig zu unterscheiden waren. Insg. stehen 1128 Meldungen mit Meldebogen 84 Meldungen ohne Meldebogen gegenüber. - Die Daten wurden anhand der Ortsangabe der Meldebögen zunächst auf der Grundlage der UEK 1: 250.000 digitalisiert. Zur möglichst genauen Lokalisierung wurde zusätzlich die TK 1: 25.000 und TK 1: 10.000 herangezogen. Die Lagegenauigkeit der Punkte schwankt (hohe Genauigkeit bspw. bei Straßen mit Angabe einer Gewässerbrücke; geringe Genauigkeit bspw. bei größeren Seen). Seit dem Jahr 2005 wird bei der Digitalisierung regelmäßig die geschätzte Genauigkeit des Fundpunktes angegeben (Attribut „TOLERANZ“).
Jäger sind durch ihre fachlichen Kenntnisse, ihre gleichmäßige, räumliche Verteilung und ihren regelmäßigen Aufenthalt im Revier prädestiniert, eine wichtige Rolle im Monitoring von Wildtieren zu übernehmen. Für ein geeignetes, effektives Wildtiermonitoring durch die Jäger im Freistaat Sachsen ist es nötig, dass ehrenamtliche Monitoringverantwortliche ('Wildtierbeauftragte') gefunden und geschult werden, um als Zentral-/Anlaufstelle zur Verfügung zu stehen. Es werden ähnliche Strukturen, wie sie bereits im sächsischen Luchsmonitoring (www.luchs-sachsen.de) existieren, entstehen. Der Aufbau dieses Netzwerkes erfolgt durch die Arbeitsgruppe 'Wildtierforschung' an der Professur für Forstzoologie der TU Dresden. Hierfür wird im Frühjahr 2013 eine zweitägige Schulung durchgeführt, in der wichtige Dinge zum Monitoring der Schwerpunktarten (Wolf, Luchs, Wildkatze, Fischotter, Baummarder, Iltis, Marderhund, Waschbär und Mink) sowie Monitoringgrundlagen (z.B. Dokumentation von Nachweisen, Fotofallen- und Lockstockeinsatz) vermittelt werden.
20. bis 24. Juli 2026, 09:30 bis 15:30 Uhr Waldferien für junge Menschen zwischen 13 und 16 Jahre Euch erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit herausfordernden Geländespielen, Radtouren, Wildkräuterküche, kreativen Holzarbeiten und Einblicken in die forstliche Waldarbeit. Hier und da begeben wir uns auch auf die Spuren von Fischotter, Biber und Co. und schleichen uns an die vielfältige Tierwelt in der weiten Landschaft rund um Berlin-Buch an. Gleichzeitig planen wir Zeit zum Abhängen, Reden und gemeinsamen Kochen ein. Im Preis ist ein Mittagsimbiss enthalten, hauptsächlich aus ökologischem Anbau. Harald Fuchs und Katja Becker Tel.: (030) 94 11 47 33 E-Mail: waldschule-bucherforst@inu-ggmbh.de Waldschule Bucher Forst Besonderheiten Fahrräder bitte mitbringen, in begrenzter Zahl gibt es Leihräder vor Ort. Ort/Treffpunkt Waldschule Bucher Forst Hobrechtsfelder Chaussee 110 13125 Berlin Anfahrt S Buch (S2) und circa 15 Minuten Fußweg oder Wiltbergstraße/Hobrechtsfelder Chaussee (Bus 259, 353) Kosten 100,00 Euro Anbieter Waldschule Bucher Forst Kooperationspartner Rucksack-Waldschule Eichhörnchen und Berliner Forsten
Am 27. Mai ist Weltottertag. Weltweit machen Naturschutzorganisationen, Forschungseinrichtungen und Otterfreundinnen und -freunde auf den Schutz der Otter aufmerksam. Auch Rheinland-Pfalz ist Teil der internationalen Otterwelt. Am 27. Mai 2026 ist Weltottertag. Der internationale Aktionstag wird jedes Jahr am letzten Mittwoch im Mai begangen und wurde vom International Otter Survival Fund (IOSF) ins Leben gerufen, um weltweit Aufmerksamkeit für Otter und ihren Schutz zu schaffen. Otter faszinieren Menschen auf der ganzen Welt. Sie gelten als verspielt, geschickt und anpassungsfähig. Gleichzeitig sind sie anspruchsvolle Bewohner von Gewässerlandschaften – und damit wichtige Botschafter für den Zustand von Flüssen, Bächen, Seen, Feuchtgebieten und Küsten. Die IUCN SSC Otter Specialist Group bündelt internationales Fachwissen zum Schutz aller heute lebenden Otterarten und ist für die weltweite Bewertung der Otterarten im Rahmen der IUCN-Arbeit zuständig. Weltweit gibt es 14 heute lebende Otterarten . Sie gehören zur Familie der Marder und leben je nach Art an Flüssen, Seen, in Feuchtgebieten, Mangroven oder an Meeresküsten. Ihre Nahrung ist vielfältig: Fische, Krebse, Muscheln, Amphibien und andere Wassertiere stehen je nach Lebensraum auf dem Speiseplan. In Rheinland-Pfalz steht vor allem eine Art im Mittelpunkt: der Europäische Fischotter ( Lutra lutra ). Der Fischotter war einst ein typischer Bewohner unserer Gewässer. In vielen Regionen Deutschlands verschwand er jedoch durch Bejagung, Gewässerverschmutzung, Lebensraumverlust und die Zerschneidung von Fluss- und Bachlandschaften. Heute breitet sich die Art langsam wieder aus. Damit sie dauerhaft zurückkehren kann, braucht sie mehr als einzelne naturnahe Gewässerabschnitte: Entscheidend sind zusammenhängende, sichere und strukturreiche Gewässerlandschaften. Genau hier setzt das bundesweite Verbundprojekt „Deutschland wieder Otterland – Die bundesweite Vernetzung von Gewässerlandschaften für den Fischotter“ an. Das Projekt begleitet die Wiederausbreitung des Fischotters in südwestlicher Richtung und möchte durch die Wiedervernetzung von Gewässerlandschaften den Erhaltungszustand der Population verbessern. In neun Modellregionen werden Maßnahmen zur Verbesserung der Habitatqualität, der Vernetzung sowie zur Reduktion von Gefährdungen und Konflikten identifiziert und umgesetzt. Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz betreut in diesem Rahmen das Projekt „Otterland Rheinland-Pfalz“ . Ziel ist es, die mögliche Rückkehr des Fischotters fachlich zu begleiten, Hinweise zu dokumentieren, Gefährdungen zu erkennen und gemeinsam mit Fachstellen, Behörden, Verbänden und weiteren Akteurinnen und Akteuren Lösungen zu entwickeln. Otter-Facts: Was den Fischotter besonders macht Der Fischotter ist hervorragend an das Leben im und am Wasser angepasst. Sein dichter Pelz schützt ihn vor Kälte, seine Schwimmhäute helfen beim Tauchen und Schwimmen, und sein langer, kräftiger Schwanz dient im Wasser als Steuer. Als dämmerungs- und nachtaktives Tier bleibt er meist unbemerkt. Häufig verraten eher Spuren seine Anwesenheit als direkte Sichtungen. Typische Hinweise sind zum Beispiel Trittsiegel , also Fußabdrücke im Schlamm oder Sand, und Losung , die der Fischotter oft an auffälligen Stellen absetzt. Diese Spuren sind für das Monitoring besonders wichtig. Sie helfen dabei, die Ausbreitung der Art nachzuvollziehen, ohne die Tiere zu stören. Fischotter sind außerdem echte Wanderer. Sie nutzen Gewässer nicht nur als Jagdrevier, sondern auch als Wege durch die Landschaft. Dabei bewegen sie sich entlang von Flüssen, Bächen, Gräben, Teichen und Auen. Problematisch wird es dort, wo Gewässer durch Straßen, verbaute Ufer, Wehre, fehlende Uferstreifen oder andere Hindernisse unterbrochen werden. Gerade Straßenquerungen können für Otter gefährlich werden, wenn sichere Durchlässe oder naturnahe Uferpassagen fehlen. Ein Fischotter braucht also nicht nur Wasser. Er braucht verbundene Gewässerräume . Warum Gewässerzusammenhänge so wichtig sind Gewässer sind keine isolierten Linien in der Landschaft. Ein Bach ist mit seinen Ufern verbunden, mit Auen, Feuchtwiesen, Seitenarmen, Gräben, Quellen und angrenzenden Lebensräumen. Für Arten wie den Fischotter zählt dieser Zusammenhang. Naturnahe Gewässerlandschaften bieten Nahrung, Deckung, Ruheplätze und sichere Wanderkorridore. Sie sind zugleich Lebensraum für Fische, Amphibien, Libellen, Muscheln, Wasserpflanzen, Vögel und viele weitere Arten. Wo Gewässer renaturiert, Ufer strukturreicher gestaltet und Auen wieder stärker angebunden werden, profitiert deshalb nicht nur der Fischotter. Auch für uns Menschen sind intakte Gewässerlandschaften wertvoll. Sie können Wasser in der Landschaft zurückhalten, Hochwasserspitzen abmildern, Grundwasserneubildung unterstützen, Hitzeeffekte reduzieren und zur Klimaanpassung beitragen. Gewässerschutz, Artenschutz und Klimaanpassung greifen hier direkt ineinander. Der Fischotter ist deshalb ein guter Botschafter für ein größeres Ziel: lebendige, durchgängige und widerstandsfähige Gewässerlandschaften. Ein Blick in die internationale Otterwelt Der Weltottertag macht deutlich, dass Otterschutz weltweit sehr unterschiedliche, aber oft miteinander verwandte Herausforderungen hat. In manchen Regionen stehen Lebensraumverlust, Wasserverschmutzung oder Konflikte mit Fischerei und Aquakultur im Vordergrund. In anderen Regionen spielen illegaler Handel, Störungen, Infrastruktur oder Klimawandelfolgen eine große Rolle. Die IUCN SSC Otter Specialist Group nennt Forschung, Bildung, Kommunikation und politische Arbeit als wichtige Bausteine, um Otter und ihre Lebensräume weltweit zu schützen. Ob Riesenotter in Südamerika, Seeotter an den Küsten des Pazifiks, Glattotter in Asien oder Fischotter in Europa: Otter zeigen, wie eng Artenvielfalt und Gewässerqualität miteinander verbunden sind. Ihr Schutz beginnt oft ganz konkret vor Ort – an einem Bachlauf, einer Brücke, einem Uferstreifen oder einer Aue. Auch Rheinland-Pfalz ist Teil dieser Otterwelt. Wenn Gewässer wieder durchgängiger, naturnäher und strukturreicher werden, entstehen Chancen für den Fischotter und viele andere Arten. Zum Weltottertag heißt das: Otterschutz ist Gewässerschutz. Und Gewässerschutz ist Zukunftsschutz. Wer Hinweise auf Fischotter oder mögliche Spuren entdeckt, kann helfen. Sichtungen und Spuren sollten möglichst mit Foto dokumentiert und gemeldet werden. So lässt sich die Ausbreitung der Art besser nachvollziehen und der Schutz gezielt weiterentwickeln. Weiterführende Links: Projekt Otterland Rheinland-Pfalz: https://snu.rlp.de/projekte/fischotter Deutschland wieder Otterland: https://www.otterland.info/ International Otter Survival Fund / World Otter Day: https://www.otter.org/world-otter-day IUCN SSC Otter Specialist Group: https://www.otterspecialistgroup.org/
Die Feature-Class setzt sich aus den folgenden Themen zusammen, die sich in großen Teilen überlagern: • FFH-Gebiete (Auswahl der Gebiete mit Auenbezug) (Stand 2017) • Vogelschutzgebiete (Auswahl der Gebiete mit Auenbezug) (Stand 2018) • Landesweit für den Naturschutz wertvolle Bereiche (Auswahl der Gebiete mit Auenbezug) (Stand 2017) • Naturschutzgebiete (Auswahl der Gebiete mit Auenbezug) (Stand August 2018) • Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue (Stand Juli 2015) • Feuchtgrünland (Auswahl der Gebiete mit Auenbezug) (Stand 2012) • Niedermoore (Auswahl der Gebiete mit Auenbezug) (Stand 2017)• Naturschutzgroßprojekte (Auswahl der Gebiete mit Auenbezug) (Stand 2016). Neben den landesweiten WRRL-Prioritätsgewässern mit ihren Auen wurden bei der Erarbeitung der Programmkulisse auch die Gebiete berücksichtigt, die für die Auenentwicklung von besonderer naturschutzfachlicher Bedeutung sind. Diese Gebiete werden in die Umsetzung des Aktionsprogramms miteinbezogen. Hierzu gehören neben den naturschutzrechtlich geschützten Gebieten bspw. die aus Sicht des Naturschutzes landesweit bedeutsamen (sich oft stark überlagernden) Gebietskulissen der bisherigen Landesnaturschutzprogramme in den niedersächsischen Bach- und Flussauen, die in die neue Programmkulisse integriert wurden (wie aktuelle Verbreitungsschwerpunkte von Fischotter und Weißstorch und die Vernetzungsmöglichkeiten mit derzeitigen weiteren Vorkommen). Insgesamt sind die oben aufgeführten naturschutzfachlichen Kriterien aufgrund ihres Gewässer- und Auenbezuges inhaltlich, räumlich und rechtlich aus Sicht des Naturschutzes besonders bedeutsam für die Gewässer- und Auenentwicklung in Niedersachsen.
- Bewertung der Kernbereiche landschaftlicher Freiräume durch repräsentative Funktionsmerkmale: a) Merkmale, die die räumliche Ausprägung, die Naturnähe und die verkehrliche Belastung eines Freiraumes charakterisieren: Der Freiraum ist (1) einer definierten Größenklasse zuzuordnen (Größenklassen 1-9) (2) durch überdurchschnittliche Naturnähe gekennzeichnet (3) Bestandteil eines verkehrsarmen Raumes > 96 km² b) Merkmale, die raumbezogene Funktionen innerhalb von Freiräumen aufzeigen: Der Freiraum enthält (4) Bereiche mit herausragender Bedeutung für Naturhaushalt gem. Gutachtlichem Landschaftsprogramm (2002) (5) Rastplatzzentren von Zugvögeln, in denen die Kriterien für eine internationale Bedeutung regelmäßig erreicht werden (6) Qualifizierte Nahrungsrastbereiche von Zugvögeln (7) Reproduktionszentren von störungssensiblen größeren Wirbeltierarten (Schreiadler, Schwarzstorch, Fischotter, Biber) (8) hochwertige Landschaftsbildräume (9) Erholungsräume gem. Gutachtlichem Landschaftsprogramm (2002) (10) Zusammenhängende Waldbereiche > 5 km² (11) überwiegend landwirtschaftliche Flächen mit höherer natürlicher Ertragsfähigkeit (12) Europäische Vogelschutz- und FFH-Gebiete (13) Art. 10 - Gebiete gem. FFH-RL (14) Naturschutzgebiete und Nationalparke (15) Landschaftsschutzgebiete (16) Küsten- und Gewässerschutzstreifen gem. § 19 LNatG M-V Ein Merkmal gilt als erfüllt (Zuordnung des Wertes „1“ in Spalte Mxx_wert), wenn es entweder mehr als 50 ha im jeweiligen Freiraum aufweist oder mehr als 10% der Fläche des jeweiligen Freiraums einnimmt. - Berechnung der Daten und Bearbeitung der Attributtabellen und Legenden 2002 im LUNG - für Kernbereiche landschaftlicher Freiräume außerhalb MV (Länder Polen, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen) erfolgte keine Bewertung durch repräsentative Funktionsmerkmale lfr01fkt_a (_a für Autobahn) Korrektur der Trasse der A20 und eines Teilabschnittes der A14 (A20 bis Jesendorf) auf Grundlage der bestehende Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen aus dem ATKIS Basis-DLM (ablk_08.shp), aktualisiert durch das Landesamt für Straßenbau (Stand Juli 2008)
Alle Fundpunktdaten zur Verbreitung von "sonstigen Säugetieren" (Alle Arten der Gruppe bis auf Fischotter und Fledermäuse)
IUCN-Standard-Kartierungen zum Fischotter in Schleswig-Holstein im Jahr 1999/2000, 2004 und 2009, Daten von Wasser-Otter-Mensch 2006 - 2008
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 72 |
| Europa | 3 |
| Kommune | 2 |
| Land | 179 |
| Weitere | 23 |
| Wissenschaft | 10 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 46 |
| Taxon | 4 |
| Text | 167 |
| Umweltprüfung | 2 |
| unbekannt | 39 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 182 |
| Offen | 62 |
| Unbekannt | 16 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 258 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 2 |
| Bild | 13 |
| Datei | 5 |
| Dokument | 116 |
| Keine | 98 |
| Unbekannt | 4 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 60 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 124 |
| Lebewesen und Lebensräume | 260 |
| Luft | 73 |
| Mensch und Umwelt | 254 |
| Wasser | 147 |
| Weitere | 230 |