Hitze und Trockenheit haben vielfältige Auswirkungen auf unsere Gewässer. Waren früher die sogenannten Hundstage Anfang August von hohen Temperaturen geprägt, treten Hitzewellen heute immer zeitiger auf - so auch in diesem Jahr. Mit langanhaltender Wärme und sinkenden Abflüssen geraten unsere Flüsse bereits jetzt im Juni unter Druck. Das Landesamt für Umwelt begleitet im Sommer 2026 die Entwicklungen mit umfangreichen Messungen und Untersuchungen. Direkt zu den Informationen: Wassertemperaturen Situationsberichte Fließgewässer Blaualgen (Fließgewässer, Badeseen) FAQs August 2026 Die sommerliche Hitze führt dazu, dass die Temperaturen in unseren Gewässern steigen. Durch den damit verbundenen Sauerstoffmangel kann es zu einer Gefährdung der Lebewesen kommen. Daher greift bei hohen Wassertemperaturen ein mehrstufiges Handlungskonzept des Landes, mit dem Wärmeeinleitungen reduziert werden sollen. In der ersten Handlungsstufe (>25 °C) werden von den Struktur- und Genehmigungsdirektionen alle bedeutenden rheinland-pfälzischen Wärmeeinleiter angeschrieben und aufgefordert, vorsorgliche Maßnahmen zu ergreifen. Solche Maßnahmen sind beispielsweise: Messung der Gewässertemperatur vor und nach der Einleitung von Kühlwasser sowie eine Prüfung, ob innerhalb des Betriebes andere Kühlmöglichkeiten genutzt werden können. In der zweiten (>27 °C), dritten (>28 °C) und vierten (>29 °C) Handlungsstufe verschärfen sich die Maßnahmen bis hin zu Produktionseinstellungen. Bereits in den Sommern 2018, 2019, 2022 und 2025 wurde die Stufe 2, im Jahr 2018 zudem Stufe 3 ausgerufen, wonach einige Firmen für einige Wochen vor allem ihre Produktionen mit hohem Kühlwasserbedarf stark eingeschränkt und sämtliche alternativen Rückkühlmöglichkeiten genutzt haben. Am 23. Juni 2026 wurde durch das Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten (MLWUF) die erste Handlungsstufe ausgerufen (zur Pressemitteilung des MLWUF vom 23. Juni ) und am 26. Juni 2026 wurde die zweite Handlungsstufe ausgerufen (zur Pressemitteilung des MLWUF vom 26. Juni ). Am 30. Juni 2026 informierte das Ministerium über die aktuelle Lage und das Fortbestehen der zweiten Handlungsstufe (zur Pressemitteilung des MLWUF vom 30. Juni ) Das LfU erhebt kontinuierlich die Wassertemperaturen an den großen Flüssen und stellt diese online zur Verfügung: Tagesmittelwerte für Rhein, Mosel, Lahn, Nahe und Saar Wassertemperaturvorhersage Rhein FAQ Sommerliche Hitzewelle – Welches Risiko besteht für Fische, Wirbellose und Pflanzen in unseren Gewässern? Gewässeruntersuchungsstationen ( Karte der Stationen ) Situationsberichte Fließgewässer Situation Unterer Oberrhein und Untere Nahe am 05.08.2026 © LfU / Brunke Nahemündung am 04.08.2026 Zum Fotoprotokoll Situationsbericht zur Gewässerökologie vom 14.07.2026 © LfU Abb.1: Makrophytenbestände im Buhnenfeld von Bacharach © LfU Abb. 2: Massenentwicklung von fädigen Algen © LfU Abb. 3.1: Trockengefallene Exemplare von Dreissena © LfU Abb. 3.2: Corbicula bei Niedrigwasser © LfU Abb. 3.3 Große Flussmuschel © LfU Abb. 4: Tote Muschelkörper Anlässlich des niedrigen Abflusses des Rheins kleiner des MNQ (Pegel Mainz), hat das Referat Gewässerökologie des LfU in KW 29 eine kursorische Untersuchung der Gewässerbiologie des Rheins bei Heidenfahrt (km 513,6; Unterer Oberrhein) und oberhalb Bacharach (km 541,3; Mittelrhein) durchgeführt. Die Wassertemperaturen lagen am Untersuchungstag bei 26,1°C bzw. 25,7°C an den Probestellen im Rhein bei Heidenfahrt und Bacharach. Damit wurden die Temperaturen von über 28°C der Untersuchungen aus KW 27 nicht erreicht, allerdings lag ein deutlich niedriger Wasserstand vor. Neben dem Hitzestress kann nun der Stress durch Niedrigwasser für die aquatische Lebensgemeinschaft ein zunehmender Faktor sein. Floristische Untersuchungen In Heidenfahrt wurden in einem Seitenarm bei Fluss-km 513,7 sehr gut entwickelte Makrophyten-bestände vorgefunden. Es wurden viele der erwartbaren Arten von strömungsberuhigten Fließ-gewässerabschnitten gefunden: Großes Nixkraut ( Najas marina ), Krauses Laichkraut ( Potamogeton crispus ), Kamm-Laichkraut ( Potamogeton pectinatus ), Raues Hornblatt ( Ceratophyllum demersum ), Ähriges Tausendblatt ( Myriophyllum spicatum ), Durchwachsenes Laichkraut ( Potamogeton perfoliatus ), Knoten- Laichkraut ( Potamogeton nodosus ), Quellmoos ( Fontanalis ) und Schmalblättrige Wasserpest ( Elodea nuttalli i). Auch bei Bacharach wurden in stärker eingetieften Buhnenfeldern bei der kursorischen Untersuchung ein vergleichbares Arteninventar vorgefunden (Abbildung 1). Die Makrophyten profitieren aktuell, in moderat durchströmten Bereichen, von der hohen Sonneneinstrahlung und dem klaren Wasser. In flachen oder vom Hauptstrom abgeschnitten Bereichen wurden Massenentwicklungen von fädigen Algen festgestellt (Abbildung 2). In Bereichen welche nicht oder nur wenig durchströmt sind, können sich Nährstoffe anreichern. In Kombination mit erhöhter Sonneneinstrahlung und erhöhten Wassertemperaturen können Massenentwicklungen von fädigen Algen begünstigt werden. Faunistische Untersuchung An beiden Probestellen konnten in durchströmten Bereichen vitale Bestände der Körbchenmuscheln ( Corbicula fluminea ) sowie an größeren Hartsubstraten auch der Quaggamuschel ( Dreissena rostriformis bugensis ), in Heidenfahrt sogar ein Exemplar der Großen Flussmuschel ( Unio tumidus ; Abb. 3.3) gefunden werden. Bei Bacharach sind die dort in hoher Dichte vorkommenden Körbchenmuscheln in den flachen Buhnenfeldern zunehmend im Hitze- und Niedrigwasserstress. Obwohl sie in der Lage sind, sich kriechend fortzubewegen, führen die fallenden Wasserstände dazu, dass sich die Muscheln im Spülsaum in großer Zahl ansammeln, zunehmend trockenfallen (Abb. 3.1) und verenden (Abb. 3.2). In den trockengefallenen Buhnenfeldern wurden bereits viele neue Leerschalen von Körbchenmuscheln gefunden. Das kann also einerseits auf den Hitzestress und auf den gleichzeitig auftretenden Habitatverlust durch Niedrigwasser zurück zu führen sein. Weiterhin wurden bei Bacharach einige tote Muschelkörper ohne Muschelschale an der Wasseroberfläche treibend gesichtet (Abb.4). Dabei handelt es am wahrscheinlichsten um im Spülsaum abgestorbene Individuen, die durch die Wellenbewegungen, verursacht durch vorbeifahrenden Schiffsverkehr in die Flachwasserbereiche verfrachtet wurden. Sollte Hitzeperiode länger anhalten, ist davon auszugehen, dass die Auswirkungen auf die Muscheln weiter zunehmen werden. Eine erneute Untersuchung des Buhnenfelds wird anlassbezogen durchgeführt, um die Entwicklung des Muschel-bestands zu dokumentieren. Neben den Muscheln wurden an beiden Standorten ein der Jahreszeit entsprechendes Artenspektrum von für den Rhein typischen Wirbellosen gefunden. Unter anderem wurden vitale Bestände von Kahnschnecken ( Theodoxus fluviatilis ), Schwämmen ( Ephydatia fluviatilis ), Höckerflohkrebsen ( Dikerogammarus villosus ) und Schlickkrebsen ( Chelicorophium sp. ) nachgewiesen. Bei Bacharach konnten an der Steinschüttung der strömungszugewandten Seite des Buhnenkopfes verschiedene aquatische Insektenlarven gefunden werden (Köcherfliegen: B rachycentrus subnubilus, Hydropsyche cf. bulgaromanorum ), Eintagsfliegenlarven fanden sich in den makrophytenbewachsenen Flachwasserbereichen: Baetis sp. und Epheron virgo ). Die im Rahmen der Untersuchung beobachteten Jungfische machten einen vitalen Eindruck. Es konnten keine Anzeichen für Fischsterben oder gravierende Beeintträchtigungen der Fischfauna festgestellt werden. In den Buhnenfeldern, in denen Wasserflächen bereits von der Strömung abgeschnitten sind, kann es infolge von kritischen Temperaturerhöhungen bzw. Austrocknung zum Verenden von aquatischen Organismen kommen, zu denen auch Jungfische gehören können. Fazit Infolge der angespannten Lage infolge des Niedrigwassers und der episodisch hohen Wassertem-peraturen zeigt die aquatische Biozönose beginnende Verluste (v. a. Muscheln). Diese zeigen momentan noch keine dramatischen Ausmaße. Bei weiter anhaltender Dürrephase ist aber vor allem in den Ufer- und Flachwasserbereichen davon auszugehen, dass festhaftenede bzw. wenig mobile Organismen, wie Muscheln oder auch Wasserpflanzen in größerem Umfang trockenfallen und absterben. In Buhnenfeldern können Wasserflächen durch die sinkenden Wasserstände vom Flusslauf abgetrent werden. Darin eingeschlossenen Organismen (auch Jungfische) können infolge von starker Temperaturerhöhung und weiterer Austrocknung verenden. Situationsbericht zur Gewässerökologie vom 30.06.2026 © Wieczorek, LfU Ahr bei Bad Bodendorf © Wieczorek, LfU Ahr bei Sinzig © Fischer, LfU Nahe bei Dietersheim © Fischer, LfU Nahe bei Gensingen © Fischer, LfU Nahe bei Gensingen © Fischer, LfU Nahemündung bei Bingen © Wieczorek, LfU Rhein bei Bacharach © Wieczorek, LfU Rhein gegenüber Ilmen Aue In der Kalenderwoche 26 und 27 wurde tageweise Wassertemperatur > 28 °C an der Station Mainz, RUST (27.06. - 29.06.2026) und der Station Worms (28.06.2026) erreicht. In Palzem (Mosel) wurden am 27.06. - 28.06.2026 sogar Wassertemperaturen >29 °C erreicht. An der Nahe lagen die Wassertemperaturen im Zeitraum 25.06.-28.06.2026 bei >27 °C. Aufgrund der besonderen Situation hat das Referat Gewässerökologie des LfU die aktuelle Situation der Gewässerbiologie des Rheins und weiteren Flüssen stichpunktartig in dem oben genannten Zeitraum untersucht. Am Rhein bei Bacharach wurden vitale Bestände der üblicherweise erwartbaren Arten (Krebstiere wie z. B. Dikerogammarus; Muscheln der Gattung Corbicula, Schnecken und Fließgewässer-Insekten (z. B. Ephoron) gesichtet. Stichpunktartige Untersuchungen entlang des Rheins und an den Gewässern Nahe und der Ahr zeigten ein starkes Wachstum von Wasserpflanzen die (z. B. Knotiges Laichkraut und Wasserhahnenfuß) sowie abschnittsweise ein erhöhtes Algenwachstum. An den untersuchten Stellen wurden am Ufer vitale Jungfischschwärme gesichtet. Insgesamt können trotz der deutlich erhöhten Wassertemperaturen aktuell keine akuten Schäden bei der Wirbellosen- oder Fischfauna gefunden werden. Allerdings verursachen langandauernde Hitzewellen physiologischen Stress, der das Krankheits- und Infektionsrisiko v. a. bei Fischen erhöhen und die Vitalität der Populationen vermindern kann. Zum Fotoprotokoll Anlässlich des niedrigen Abflusses des Rheins kleiner des MNQ (Pegel Mainz), hat das Referat Gewässerökologie des LfU in KW 29 eine kursorische Untersuchung der Gewässerbiologie des Rheins bei Heidenfahrt (km 513,6; Unterer Oberrhein) und oberhalb Bacharach (km 541,3; Mittelrhein) durchgeführt. Die Wassertemperaturen lagen am Untersuchungstag bei 26,1°C bzw. 25,7°C an den Probestellen im Rhein bei Heidenfahrt und Bacharach. Damit wurden die Temperaturen von über 28°C der Untersuchungen aus KW 27 nicht erreicht, allerdings lag ein deutlich niedriger Wasserstand vor. Neben dem Hitzestress kann nun der Stress durch Niedrigwasser für die aquatische Lebensgemeinschaft ein zunehmender Faktor sein. Floristische Untersuchungen In Heidenfahrt wurden in einem Seitenarm bei Fluss-km 513,7 sehr gut entwickelte Makrophyten-bestände vorgefunden. Es wurden viele der erwartbaren Arten von strömungsberuhigten Fließ-gewässerabschnitten gefunden: Großes Nixkraut ( Najas marina ), Krauses Laichkraut ( Potamogeton crispus ), Kamm-Laichkraut ( Potamogeton pectinatus ), Raues Hornblatt ( Ceratophyllum demersum ), Ähriges Tausendblatt ( Myriophyllum spicatum ), Durchwachsenes Laichkraut ( Potamogeton perfoliatus ), Knoten- Laichkraut ( Potamogeton nodosus ), Quellmoos ( Fontanalis ) und Schmalblättrige Wasserpest ( Elodea nuttalli i). Auch bei Bacharach wurden in stärker eingetieften Buhnenfeldern bei der kursorischen Untersuchung ein vergleichbares Arteninventar vorgefunden (Abbildung 1). Die Makrophyten profitieren aktuell, in moderat durchströmten Bereichen, von der hohen Sonneneinstrahlung und dem klaren Wasser. In flachen oder vom Hauptstrom abgeschnitten Bereichen wurden Massenentwicklungen von fädigen Algen festgestellt (Abbildung 2). In Bereichen welche nicht oder nur wenig durchströmt sind, können sich Nährstoffe anreichern. In Kombination mit erhöhter Sonneneinstrahlung und erhöhten Wassertemperaturen können Massenentwicklungen von fädigen Algen begünstigt werden. Faunistische Untersuchung An beiden Probestellen konnten in durchströmten Bereichen vitale Bestände der Körbchenmuscheln ( Corbicula fluminea ) sowie an größeren Hartsubstraten auch der Quaggamuschel ( Dreissena rostriformis bugensis ), in Heidenfahrt sogar ein Exemplar der Großen Flussmuschel ( Unio tumidus ; Abb. 3.3) gefunden werden. Bei Bacharach sind die dort in hoher Dichte vorkommenden Körbchenmuscheln in den flachen Buhnenfeldern zunehmend im Hitze- und Niedrigwasserstress. Obwohl sie in der Lage sind, sich kriechend fortzubewegen, führen die fallenden Wasserstände dazu, dass sich die Muscheln im Spülsaum in großer Zahl ansammeln, zunehmend trockenfallen (Abb. 3.1) und verenden (Abb. 3.2). In den trockengefallenen Buhnenfeldern wurden bereits viele neue Leerschalen von Körbchenmuscheln gefunden. Das kann also einerseits auf den Hitzestress und auf den gleichzeitig auftretenden Habitatverlust durch Niedrigwasser zurück zu führen sein. Weiterhin wurden bei Bacharach einige tote Muschelkörper ohne Muschelschale an der Wasseroberfläche treibend gesichtet (Abb.4). Dabei handelt es am wahrscheinlichsten um im Spülsaum abgestorbene Individuen, die durch die Wellenbewegungen, verursacht durch vorbeifahrenden Schiffsverkehr in die Flachwasserbereiche verfrachtet wurden. Sollte Hitzeperiode länger anhalten, ist davon auszugehen, dass die Auswirkungen auf die Muscheln weiter zunehmen werden. Eine erneute Untersuchung des Buhnenfelds wird anlassbezogen durchgeführt, um die Entwicklung des Muschel-bestands zu dokumentieren. Neben den Muscheln wurden an beiden Standorten ein der Jahreszeit entsprechendes Artenspektrum von für den Rhein typischen Wirbellosen gefunden. Unter anderem wurden vitale Bestände von Kahnschnecken ( Theodoxus fluviatilis ), Schwämmen ( Ephydatia fluviatilis ), Höckerflohkrebsen ( Dikerogammarus villosus ) und Schlickkrebsen ( Chelicorophium sp. ) nachgewiesen. Bei Bacharach konnten an der Steinschüttung der strömungszugewandten Seite des Buhnenkopfes verschiedene aquatische Insektenlarven gefunden werden (Köcherfliegen: B rachycentrus subnubilus, Hydropsyche cf. bulgaromanorum ), Eintagsfliegenlarven fanden sich in den makrophytenbewachsenen Flachwasserbereichen: Baetis sp. und Epheron virgo ). Die im Rahmen der Untersuchung beobachteten Jungfische machten einen vitalen Eindruck. Es konnten keine Anzeichen für Fischsterben oder gravierende Beeintträchtigungen der Fischfauna festgestellt werden. In den Buhnenfeldern, in denen Wasserflächen bereits von der Strömung abgeschnitten sind, kann es infolge von kritischen Temperaturerhöhungen bzw. Austrocknung zum Verenden von aquatischen Organismen kommen, zu denen auch Jungfische gehören können. Fazit Infolge der angespannten Lage infolge des Niedrigwassers und der episodisch hohen Wassertem-peraturen zeigt die aquatische Biozönose beginnende Verluste (v. a. Muscheln). Diese zeigen momentan noch keine dramatischen Ausmaße. Bei weiter anhaltender Dürrephase ist aber vor allem in den Ufer- und Flachwasserbereichen davon auszugehen, dass festhaftenede bzw. wenig mobile Organismen, wie Muscheln oder auch Wasserpflanzen in größerem Umfang trockenfallen und absterben. In Buhnenfeldern können Wasserflächen durch die sinkenden Wasserstände vom Flusslauf abgetrent werden. Darin eingeschlossenen Organismen (auch Jungfische) können infolge von starker Temperaturerhöhung und weiterer Austrocknung verenden. In der Kalenderwoche 26 und 27 wurde tageweise Wassertemperatur > 28 °C an der Station Mainz, RUST (27.06. - 29.06.2026) und der Station Worms (28.06.2026) erreicht. In Palzem (Mosel) wurden am 27.06. - 28.06.2026 sogar Wassertemperaturen >29 °C erreicht. An der Nahe lagen die Wassertemperaturen im Zeitraum 25.06.-28.06.2026 bei >27 °C. Aufgrund der besonderen Situation hat das Referat Gewässerökologie des LfU die aktuelle Situation der Gewässerbiologie des Rheins und weiteren Flüssen stichpunktartig in dem oben genannten Zeitraum untersucht. Am Rhein bei Bacharach wurden vitale Bestände der üblicherweise erwartbaren Arten (Krebstiere wie z. B. Dikerogammarus; Muscheln der Gattung Corbicula, Schnecken und Fließgewässer-Insekten (z. B. Ephoron) gesichtet. Stichpunktartige Untersuchungen entlang des Rheins und an den Gewässern Nahe und der Ahr zeigten ein starkes Wachstum von Wasserpflanzen die (z. B. Knotiges Laichkraut und Wasserhahnenfuß) sowie abschnittsweise ein erhöhtes Algenwachstum. An den untersuchten Stellen wurden am Ufer vitale Jungfischschwärme gesichtet. Insgesamt können trotz der deutlich erhöhten Wassertemperaturen aktuell keine akuten Schäden bei der Wirbellosen- oder Fischfauna gefunden werden. Allerdings verursachen langandauernde Hitzewellen physiologischen Stress, der das Krankheits- und Infektionsrisiko v. a. bei Fischen erhöhen und die Vitalität der Populationen vermindern kann. In den Sommermonaten kommt es in Seen und staugeregelten Fließgewässern wie der Mosel seit einigen Jahren zur so genannten Blaualgenblüte. Blaualgen sind Cyanobakterien, deren Kolonien sich als grüne Schlieren oder schwimmende, grüne Teppiche zeigen. Weil Blaualgen Giftstoffe abgeben können, die beim Kontakt mit den Schleimhäuten zu Reizungen, Bindehautentzündungen der Augen oder Quaddeln auf der Haut führen können, sollten grün gefärbte Bereiche gemieden werden. Beim Verschlucken kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Auch Haustiere sind fernzuhalten. Aktuelle Lage (13.08) Badeseen : Bitte informieren Sie sich über die aktuelle Situation an den Badegewässern unter www.badeseen.rlp.de Mosel : Beginnend mit dem Jahr 2017 kam es in den Jahren 2018 und 2019 zur stark ausgeprägte Algenblüten die vom LfU und der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz (BfG) untersucht wurden. Die aktuellen Messwerte können unter https://wasserportal.rlp-umwelt.de/auskunftssysteme/chemisch-physikalische-gewaesseruntersuchung/karte-untersuchungsstationen abgefragt werden. Auf der jeweilige Seite der Station sieht man die aktuellen Werte und bei der 30-Tage-Gangline werden die Tagesmittelwerte angezeigt. Weitere Informationen finden Sie unter Blaualgen in der Mosel Gewässer-Untersuchungsstationen FAQ Blaualgen Vor und während der gesetzlich festgelegten Badesaison vom 1. Juni bis 31. August werden die 68 in Rheinland-Pfalz ausgewiesenen EU-Badegewässer von den Gesundheitsämtern der Kreisverwaltungen und dem Landesamt für Umwelt (LfU) untersucht. Die Überwachung der Gewässer erfolgt durch Besichtigungen, Probenahmen und Analysen der Proben. Während die Gesundheitsämter die Keimbelastung messen, kontrolliert das LfU die chemische, physikalische und biologische Beschaffenheit. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Blaualgenblüten. Ab einem Schwellenwert von 12 Mikrogramm Blaualgen-Chlorophyll a pro Liter Wasser werden Warnhinweise im Internet veröffentlicht und an den Badegewässern selbst aufgehängt. Informationen zu den einzelnen rheinland-pfälzischen Badeseen finden Sie im Badegewässeratlas unter www.badeseen.rlp.de . Daten, Karten und Anwendungen der Wasserwirtschaftsverwaltung Sommerliche Hitzewelle – Welches Risiko besteht für Fische, Wirbellose und Pflanzen in unseren Gewässern? Blaualgen (Cyanobakterien) in Gewässern 2025 2022 2019
Korallenriffe werden zunehmend mechanisch gestoert; die Bedeckung mit lebenden kalkabscheidenden Steinkorallen ist vielerorts unter die kritische Rate fuer das Riffwachstum gesunken. Zur Rehabilitation geschaedigter Korallenriffe wird in situ geeignetes Besiedlungssubstrat via Elektrolyses aus dem Meerwasser abgeschieden. Neben der Schaffung optimaler Ansiedlungsbedingungen fuer Korallenlarven sorgt eine zusaetzliche 'Aufforstung' mit lebenden Korallenfragmenten fuer die rasche Etablierung von Geruestbildnern. So koennen in veroedeten Arealen Trittsteinbiotope fuer die weitere Besiedlung und grossflaechige Bestandserholung geschaffen werden. Die Methode wurde im Kubikmetermassstab bei Aqaba im Roten Meer erfolgreich erprobt. Spezielle Anlagen fuer die Marikultur von Schwaemmen, Korallen und anderen wirtschaftlich interessanten Arten sowie der Einsatz bei der Schaffung spezieller Erlebnis- und Uebungsraeume fuer Tauchtouristen sind geplant.
<span><strong>Definitionen:</strong> Hydrodynamik beschreibt die Bewegung von Fluiden und die dabei wirkenden Kräfte. Hydrodynamische Kennwerte sind zeitintegrierte, beschreibende Parameter dieser Prozesse. So tragen bspw. die grundlegenden Tidekenngrößen des Tidehochwassers, des Tideniedrigwassers sowie der damit eng verbundenen Werte für Tidestieg, Tidefall und Tidehub dazu bei, die Dynamik der Tide herauszuarbeiten.</span> <span><strong>Datenerzeugung:</strong> Aus numerischen Simulationsdaten wurden physikalische Größen wie beispielsweise Wasserstand oder Strömungsgeschwindigkeit in festen zeitlichen Intervallen unter Berücksichtigung erreichbarer Genauigkeiten berechnet. Diese Simulationsdaten wurden mit Datenanalysemethoden zu hydrodynamischen Kennwerten wie beispielsweise dem Tidehub zusammengefasst. Es wurden harmonische Analysen des Wasserstandes durchgeführt und Tidekennwerte des Wasserstands bzw. statistische Langzeitkennwerte von Wasserstand, Strömungsgeschwindigkeit, Salzgehalt, Wassertemperatur und Schwebstoffgehalt berechnet. </span> <span><strong>Produkte:</strong> Hydrodynamische Kennwerte aus dem Projekt TrilaWatt basieren auf der Analyse der numerischen Simulation von Tide, Seegang, Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration im Bereich des trilateralen Wattenmeers (Niederlande -nl, Deutschland -de, Dänemark -dk) und der Deutschen Bucht als Jahresmittel für das Jahr 2017. Die Daten werden als regelmäßiges 20 m Raster im GeoTIFF-Format bereitgestellt. Kennwerte werden nur für Berechnungszellen bereitgestellt, die im Analysezeitraum immer überflutet waren. In den Datenäquivalenten (*_no_filter) wurde diese Maskierung nicht angewendet. Nicht-gefilterte Datenäquivalente (no_filter) sind, falls physikalisch sinnvoll, ebenfalls erstellt worden. Bei nicht-gefilterten Datenprodukten ist zu beachten, dass die Anzahl der den Mittelwerten zugrundeliegenden Werte vor allem im Flachwasserbereich durch intertidales Trockenfallen geringer ist und damit die Mittelwertbildung beeinträchtigt ist. Die Anzahl an validen Datenpunkten bzw. Tiden pro Jahr (Anzahl gültiger Datenpunkte bzw. Anzahl Tidehochwasser) wird als Rasterdatei zur Einordnung nicht-gefilterter Produkte mitgeliefert.</span> <span><strong>Produktliste:</strong> - Tidehub und Tidehoch- und Tideniedrigwasser: 5-, 50- und 95% Quantil <br> - Laufzeitverschiebung zur Referenzposition „Leuchtturm Alte Weser“ von Tidehoch- und Tideniedrigwasser: Jahresmittelwerte <br> - Tidemittelwasser: 50% Quantil <br> - M2-Partialtide: Amplitude und Phase <br> - Tidehochwasser und validen Datenpunkte: Anzahl pro Jahr<br> - Wasserstand: 1-, 50- und 99% Quantil, Mittelwert, Minimum, Maximum <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Mittelwert, 99- und 99,9% Quantil des Betrags <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Betrag und x- und y-Komponente des Residuums <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter mittlerer, kubierter Betrag <br> - Bodenschubspannung: 99% Quantil, Mittelwert<br> - Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration: tiefengemitteltes 1- und 99% Quantil und Mittelwert (Schwebstoffkonzentration als Summe aus drei Fraktionen mit einer Sinkgeschwindigkeit ws = 0,25, 1,5 und 7 mm/s) <br> - Signifikante Wellenhöhe des Seegangs: 50-, 95- und 99% Quantil, (Jahres-) Mittelwert und Maximalwert <br> - Mittlere Wellenperiode: Jahresmittelwert bei maximaler signifikanter Wellenhöhe<br> - Seegangsrichtung: x- und y-Komponenten des Residuums </span> <span><strong>English:</strong> This web service contains annual averages and quantiles of tidal characteristics, annual averages and quantiles of hydrographic parameters (e.g., depth-averaged salinity, suspended sediments, or sea water temperature), and tidal constituents from harmonic analyses that were estimated from numerical simulations of the year 2017. Data are distributed on regular 20 m grids as GeoTIFFs. </span> <span><strong>Download:</strong> A download is located under references (in German: "Verweise und Downloads"). </span>
<span><strong>Definitionen:</strong> Hydrodynamik beschreibt die Bewegung von Fluiden und die dabei wirkenden Kräfte. Hydrodynamische Kennwerte sind zeitintegrierte, beschreibende Parameter dieser Prozesse. So tragen bspw. die grundlegenden Tidekenngrößen des Tidehochwassers, des Tideniedrigwassers sowie der damit eng verbundenen Werte für Tidestieg, Tidefall und Tidehub dazu bei, die Dynamik der Tide herauszuarbeiten.</span> <span><strong>Datenerzeugung:</strong> Aus numerischen Simulationsdaten wurden physikalische Größen wie beispielsweise Wasserstand oder Strömungsgeschwindigkeit in festen zeitlichen Intervallen unter Berücksichtigung erreichbarer Genauigkeiten berechnet. Diese Simulationsdaten wurden mit Datenanalysemethoden zu hydrodynamischen Kennwerten wie beispielsweise dem Tidehub zusammengefasst. Es wurden harmonische Analysen des Wasserstandes durchgeführt und Tidekennwerte des Wasserstands bzw. statistische Langzeitkennwerte von Wasserstand, Strömungsgeschwindigkeit, Salzgehalt, Wassertemperatur und Schwebstoffgehalt berechnet. </span> <span><strong>Produkte:</strong> Hydrodynamische Kennwerte aus dem Projekt TrilaWatt basieren auf der Analyse der numerischen Simulation von Tide, Seegang, Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration im Bereich des trilateralen Wattenmeers (Niederlande -nl, Deutschland -de, Dänemark -dk) und der Deutschen Bucht als Jahresmittel für das Jahr 2019. Die Daten werden als regelmäßiges 20 m Raster im GeoTIFF-Format bereitgestellt. Kennwerte werden nur für Berechnungszellen bereitgestellt, die im Analysezeitraum immer überflutet waren. In den Datenäquivalenten (*_no_filter) wurde diese Maskierung nicht angewendet. Nicht-gefilterte Datenäquivalente (no_filter) sind, falls physikalisch sinnvoll, ebenfalls erstellt worden. Bei nicht-gefilterten Datenprodukten ist zu beachten, dass die Anzahl der den Mittelwerten zugrundeliegenden Werte vor allem im Flachwasserbereich durch intertidales Trockenfallen geringer ist und damit die Mittelwertbildung beeinträchtigt ist. Die Anzahl an validen Datenpunkten bzw. Tiden pro Jahr (Anzahl gültiger Datenpunkte bzw. Anzahl Tidehochwasser) wird als Rasterdatei zur Einordnung nicht-gefilterter Produkte mitgeliefert.</span> <span><strong>Produktliste:</strong> - Tidehub und Tidehoch- und Tideniedrigwasser: 5-, 50- und 95% Quantil <br> - Laufzeitverschiebung zur Referenzposition „Leuchtturm Alte Weser“ von Tidehoch- und Tideniedrigwasser: Jahresmittelwerte <br> - Tidemittelwasser: 50% Quantil <br> - M2-Partialtide: Amplitude und Phase <br> - Tidehochwasser und validen Datenpunkte: Anzahl pro Jahr<br> - Wasserstand: 1-, 50- und 99% Quantil, Mittelwert, Minimum, Maximum <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Mittelwert, 99- und 99,9% Quantil des Betrags <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Betrag und x- und y-Komponente des Residuums <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter mittlerer, kubierter Betrag <br> - Bodenschubspannung: 99% Quantil, Mittelwert<br> - Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration: tiefengemitteltes 1- und 99% Quantil und Mittelwert (Schwebstoffkonzentration als Summe aus drei Fraktionen mit einer Sinkgeschwindigkeit ws = 0,25, 1,5 und 7 mm/s) <br> - Signifikante Wellenhöhe des Seegangs: 50-, 95- und 99% Quantil, (Jahres-) Mittelwert und Maximalwert <br> - Mittlere Wellenperiode: Jahresmittelwert bei maximaler signifikanter Wellenhöhe<br> - Seegangsrichtung: x- und y-Komponenten des Residuums </span> <span><strong>English:</strong> This web service contains annual averages and quantiles of tidal characteristics, annual averages and quantiles of hydrographic parameters (e.g., depth-averaged salinity, suspended sediments, or sea water temperature), and tidal constituents from harmonic analyses that were estimated from numerical simulations of the year 2019. Data are distributed on regular 20 m grids as GeoTIFFs. </span> <span><strong>Download:</strong> A download is located under references (in German: "Verweise und Downloads"). </span>
<span><strong>Definitionen:</strong> Hydrodynamik beschreibt die Bewegung von Fluiden und die dabei wirkenden Kräfte. Hydrodynamische Kennwerte sind zeitintegrierte, beschreibende Parameter dieser Prozesse. So tragen bspw. die grundlegenden Tidekenngrößen des Tidehochwassers, des Tideniedrigwassers sowie der damit eng verbundenen Werte für Tidestieg, Tidefall und Tidehub dazu bei, die Dynamik der Tide herauszuarbeiten.</span> <span><strong>Datenerzeugung:</strong> Aus numerischen Simulationsdaten wurden physikalische Größen wie beispielsweise Wasserstand oder Strömungsgeschwindigkeit in festen zeitlichen Intervallen unter Berücksichtigung erreichbarer Genauigkeiten berechnet. Diese Simulationsdaten wurden mit Datenanalysemethoden zu hydrodynamischen Kennwerten wie beispielsweise dem Tidehub zusammengefasst. Es wurden harmonische Analysen des Wasserstandes durchgeführt und Tidekennwerte des Wasserstands bzw. statistische Langzeitkennwerte von Wasserstand, Strömungsgeschwindigkeit, Salzgehalt, Wassertemperatur und Schwebstoffgehalt berechnet. </span> <span><strong>Produkte:</strong> Hydrodynamische Kennwerte aus dem Projekt TrilaWatt basieren auf der Analyse der numerischen Simulation von Tide, Seegang, Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration im Bereich des trilateralen Wattenmeers (Niederlande -nl, Deutschland -de, Dänemark -dk) und der Deutschen Bucht als Jahresmittel für das Jahr 2015. Die Daten werden als regelmäßiges 20 m Raster im GeoTIFF-Format bereitgestellt. Kennwerte werden nur für Berechnungszellen bereitgestellt, die im Analysezeitraum immer überflutet waren. In den Datenäquivalenten (*_no_filter) wurde diese Maskierung nicht angewendet. Nicht-gefilterte Datenäquivalente (no_filter) sind, falls physikalisch sinnvoll, ebenfalls erstellt worden. Bei nicht-gefilterten Datenprodukten ist zu beachten, dass die Anzahl der den Mittelwerten zugrundeliegenden Werte vor allem im Flachwasserbereich durch intertidales Trockenfallen geringer ist und damit die Mittelwertbildung beeinträchtigt ist. Die Anzahl an validen Datenpunkten bzw. Tiden pro Jahr (Anzahl gültiger Datenpunkte bzw. Anzahl Tidehochwasser) wird als Rasterdatei zur Einordnung nicht-gefilterter Produkte mitgeliefert.</span> <span><strong>Produktliste:</strong> - Tidehub und Tidehoch- und Tideniedrigwasser: 5-, 50- und 95% Quantil <br> - Laufzeitverschiebung zur Referenzposition „Leuchtturm Alte Weser“ von Tidehoch- und Tideniedrigwasser: Jahresmittelwerte <br> - Tidemittelwasser: 50% Quantil <br> - M2-Partialtide: Amplitude und Phase <br> - Tidehochwasser und validen Datenpunkte: Anzahl pro Jahr<br> - Wasserstand: 1-, 50- und 99% Quantil, Mittelwert, Minimum, Maximum <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Mittelwert, 99- und 99,9% Quantil des Betrags <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Betrag und x- und y-Komponente des Residuums <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter mittlerer, kubierter Betrag <br> - Bodenschubspannung: 99% Quantil, Mittelwert<br> - Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration: tiefengemitteltes 1- und 99% Quantil und Mittelwert (Schwebstoffkonzentration als Summe aus drei Fraktionen mit einer Sinkgeschwindigkeit ws = 0,25, 1,5 und 7 mm/s) <br> - Signifikante Wellenhöhe des Seegangs: 50-, 95- und 99% Quantil, (Jahres-) Mittelwert und Maximalwert <br> - Mittlere Wellenperiode: Jahresmittelwert bei maximaler signifikanter Wellenhöhe<br> - Seegangsrichtung: x- und y-Komponenten des Residuums </span> <span><strong>English:</strong> This web service contains annual averages and quantiles of tidal characteristics, annual averages and quantiles of hydrographic parameters (e.g., depth-averaged salinity, suspended sediments, or sea water temperature), and tidal constituents from harmonic analyses that were estimated from numerical simulations of the year 2015. Data are distributed on regular 20 m grids as GeoTIFFs. </span> <span><strong>Download:</strong> A download is located under references (in German: "Verweise und Downloads"). </span>
<span><strong>Definitionen:</strong> Hydrodynamik beschreibt die Bewegung von Fluiden und die dabei wirkenden Kräfte. Hydrodynamische Kennwerte sind zeitintegrierte, beschreibende Parameter dieser Prozesse. So tragen bspw. die grundlegenden Tidekenngrößen des Tidehochwassers, des Tideniedrigwassers sowie der damit eng verbundenen Werte für Tidestieg, Tidefall und Tidehub dazu bei, die Dynamik der Tide herauszuarbeiten.</span> <span><strong>Datenerzeugung:</strong> Aus numerischen Simulationsdaten wurden physikalische Größen wie beispielsweise Wasserstand oder Strömungsgeschwindigkeit in festen zeitlichen Intervallen unter Berücksichtigung erreichbarer Genauigkeiten berechnet. Diese Simulationsdaten wurden mit Datenanalysemethoden zu hydrodynamischen Kennwerten wie beispielsweise dem Tidehub zusammengefasst. Es wurden harmonische Analysen des Wasserstandes durchgeführt und Tidekennwerte des Wasserstands bzw. statistische Langzeitkennwerte von Wasserstand, Strömungsgeschwindigkeit, Salzgehalt, Wassertemperatur und Schwebstoffgehalt berechnet. </span> <span><strong>Produkte:</strong> Hydrodynamische Kennwerte aus dem Projekt TrilaWatt basieren auf der Analyse der numerischen Simulation von Tide, Seegang, Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration im Bereich des trilateralen Wattenmeers (Niederlande -nl, Deutschland -de, Dänemark -dk) und der Deutschen Bucht als Jahresmittel für das Jahr 2018. Die Daten werden als regelmäßiges 20 m Raster im GeoTIFF-Format bereitgestellt. Kennwerte werden nur für Berechnungszellen bereitgestellt, die im Analysezeitraum immer überflutet waren. In den Datenäquivalenten (*_no_filter) wurde diese Maskierung nicht angewendet. Nicht-gefilterte Datenäquivalente (no_filter) sind, falls physikalisch sinnvoll, ebenfalls erstellt worden. Bei nicht-gefilterten Datenprodukten ist zu beachten, dass die Anzahl der den Mittelwerten zugrundeliegenden Werte vor allem im Flachwasserbereich durch intertidales Trockenfallen geringer ist und damit die Mittelwertbildung beeinträchtigt ist. Die Anzahl an validen Datenpunkten bzw. Tiden pro Jahr (Anzahl gültiger Datenpunkte bzw. Anzahl Tidehochwasser) wird als Rasterdatei zur Einordnung nicht-gefilterter Produkte mitgeliefert.</span> <span><strong>Produktliste:</strong> - Tidehub und Tidehoch- und Tideniedrigwasser: 5-, 50- und 95% Quantil <br> - Laufzeitverschiebung zur Referenzposition „Leuchtturm Alte Weser“ von Tidehoch- und Tideniedrigwasser: Jahresmittelwerte <br> - Tidemittelwasser: 50% Quantil <br> - M2-Partialtide: Amplitude und Phase <br> - Tidehochwasser und validen Datenpunkte: Anzahl pro Jahr<br> - Wasserstand: 1-, 50- und 99% Quantil, Mittelwert, Minimum, Maximum <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Mittelwert, 99- und 99,9% Quantil des Betrags <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Betrag und x- und y-Komponente des Residuums <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter mittlerer, kubierter Betrag <br> - Bodenschubspannung: 99% Quantil, Mittelwert<br> - Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration: tiefengemitteltes 1- und 99% Quantil und Mittelwert (Schwebstoffkonzentration als Summe aus drei Fraktionen mit einer Sinkgeschwindigkeit ws = 0,25, 1,5 und 7 mm/s) <br> - Signifikante Wellenhöhe des Seegangs: 50-, 95- und 99% Quantil, (Jahres-) Mittelwert und Maximalwert <br> - Mittlere Wellenperiode: Jahresmittelwert bei maximaler signifikanter Wellenhöhe<br> - Seegangsrichtung: x- und y-Komponenten des Residuums </span> <span><strong>English:</strong> This web service contains annual averages and quantiles of tidal characteristics, annual averages and quantiles of hydrographic parameters (e.g., depth-averaged salinity, suspended sediments, or sea water temperature), and tidal constituents from harmonic analyses that were estimated from numerical simulations of the year 2018. Data are distributed on regular 20 m grids as GeoTIFFs. </span> <span><strong>Download:</strong> A download is located under references (in German: "Verweise und Downloads"). </span>
<span><strong>Definitionen:</strong> Hydrodynamik beschreibt die Bewegung von Fluiden und die dabei wirkenden Kräfte. Hydrodynamische Kennwerte sind zeitintegrierte, beschreibende Parameter dieser Prozesse. So tragen bspw. die grundlegenden Tidekenngrößen des Tidehochwassers, des Tideniedrigwassers sowie der damit eng verbundenen Werte für Tidestieg, Tidefall und Tidehub dazu bei, die Dynamik der Tide herauszuarbeiten.</span> <span><strong>Datenerzeugung:</strong> Aus numerischen Simulationsdaten wurden physikalische Größen wie beispielsweise Wasserstand oder Strömungsgeschwindigkeit in festen zeitlichen Intervallen unter Berücksichtigung erreichbarer Genauigkeiten berechnet. Diese Simulationsdaten wurden mit Datenanalysemethoden zu hydrodynamischen Kennwerten wie beispielsweise dem Tidehub zusammengefasst. Es wurden harmonische Analysen des Wasserstandes durchgeführt und Tidekennwerte des Wasserstands bzw. statistische Langzeitkennwerte von Wasserstand, Strömungsgeschwindigkeit, Salzgehalt, Wassertemperatur und Schwebstoffgehalt berechnet. </span> <span><strong>Produkte:</strong> Hydrodynamische Kennwerte aus dem Projekt TrilaWatt basieren auf der Analyse der numerischen Simulation von Tide, Seegang, Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration im Bereich des trilateralen Wattenmeers (Niederlande -nl, Deutschland -de, Dänemark -dk) und der Deutschen Bucht als Jahresmittel für das Jahr 2020. Die Daten werden als regelmäßiges 20 m Raster im GeoTIFF-Format bereitgestellt. Kennwerte werden nur für Berechnungszellen bereitgestellt, die im Analysezeitraum immer überflutet waren. In den Datenäquivalenten (*_no_filter) wurde diese Maskierung nicht angewendet. Nicht-gefilterte Datenäquivalente (no_filter) sind, falls physikalisch sinnvoll, ebenfalls erstellt worden. Bei nicht-gefilterten Datenprodukten ist zu beachten, dass die Anzahl der den Mittelwerten zugrundeliegenden Werte vor allem im Flachwasserbereich durch intertidales Trockenfallen geringer ist und damit die Mittelwertbildung beeinträchtigt ist. Die Anzahl an validen Datenpunkten bzw. Tiden pro Jahr (Anzahl gültiger Datenpunkte bzw. Anzahl Tidehochwasser) wird als Rasterdatei zur Einordnung nicht-gefilterter Produkte mitgeliefert.</span> <span><strong>Produktliste:</strong> - Tidehub und Tidehoch- und Tideniedrigwasser: 5-, 50- und 95% Quantil <br> - Laufzeitverschiebung zur Referenzposition „Leuchtturm Alte Weser“ von Tidehoch- und Tideniedrigwasser: Jahresmittelwerte <br> - Tidemittelwasser: 50% Quantil <br> - M2-Partialtide: Amplitude und Phase <br> - Tidehochwasser und validen Datenpunkte: Anzahl pro Jahr<br> - Wasserstand: 1-, 50- und 99% Quantil, Mittelwert, Minimum, Maximum <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Mittelwert, 99- und 99,9% Quantil des Betrags <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Betrag und x- und y-Komponente des Residuums <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter mittlerer, kubierter Betrag <br> - Bodenschubspannung: 99% Quantil, Mittelwert<br> - Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration: tiefengemitteltes 1- und 99% Quantil und Mittelwert (Schwebstoffkonzentration als Summe aus drei Fraktionen mit einer Sinkgeschwindigkeit ws = 0,25, 1,5 und 7 mm/s) <br> - Signifikante Wellenhöhe des Seegangs: 50-, 95- und 99% Quantil, (Jahres-) Mittelwert und Maximalwert <br> - Mittlere Wellenperiode: Jahresmittelwert bei maximaler signifikanter Wellenhöhe<br> - Seegangsrichtung: x- und y-Komponenten des Residuums </span> <span><strong>English:</strong> This web service contains annual averages and quantiles of tidal characteristics, annual averages and quantiles of hydrographic parameters (e.g., depth-averaged salinity, suspended sediments, or sea water temperature), and tidal constituents from harmonic analyses that were estimated from numerical simulations of the year 2020. Data are distributed on regular 20 m grids as GeoTIFFs. </span> <span><strong>Download:</strong> A download is located under references (in German: "Verweise und Downloads"). </span>
<span><strong>Definitionen:</strong> Hydrodynamik beschreibt die Bewegung von Fluiden und die dabei wirkenden Kräfte. Hydrodynamische Kennwerte sind zeitintegrierte, beschreibende Parameter dieser Prozesse. So tragen bspw. die grundlegenden Tidekenngrößen des Tidehochwassers, des Tideniedrigwassers sowie der damit eng verbundenen Werte für Tidestieg, Tidefall und Tidehub dazu bei, die Dynamik der Tide herauszuarbeiten.</span> <span><strong>Datenerzeugung:</strong> Aus numerischen Simulationsdaten wurden physikalische Größen wie beispielsweise Wasserstand oder Strömungsgeschwindigkeit in festen zeitlichen Intervallen unter Berücksichtigung erreichbarer Genauigkeiten berechnet. Diese Simulationsdaten wurden mit Datenanalysemethoden zu hydrodynamischen Kennwerten wie beispielsweise dem Tidehub zusammengefasst. Es wurden harmonische Analysen des Wasserstandes durchgeführt und Tidekennwerte des Wasserstands bzw. statistische Langzeitkennwerte von Wasserstand, Strömungsgeschwindigkeit, Salzgehalt, Wassertemperatur und Schwebstoffgehalt berechnet. </span> <span><strong>Produkte:</strong> Hydrodynamische Kennwerte aus dem Projekt TrilaWatt basieren auf der Analyse der numerischen Simulation von Tide, Seegang, Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration im Bereich des trilateralen Wattenmeers (Niederlande -nl, Deutschland -de, Dänemark -dk) und der Deutschen Bucht als Jahresmittel für das Jahr 2021. Die Daten werden als regelmäßiges 20 m Raster im GeoTIFF-Format bereitgestellt. Kennwerte werden nur für Berechnungszellen bereitgestellt, die im Analysezeitraum immer überflutet waren. In den Datenäquivalenten (*_no_filter) wurde diese Maskierung nicht angewendet. Nicht-gefilterte Datenäquivalente (no_filter) sind, falls physikalisch sinnvoll, ebenfalls erstellt worden. Bei nicht-gefilterten Datenprodukten ist zu beachten, dass die Anzahl der den Mittelwerten zugrundeliegenden Werte vor allem im Flachwasserbereich durch intertidales Trockenfallen geringer ist und damit die Mittelwertbildung beeinträchtigt ist. Die Anzahl an validen Datenpunkten bzw. Tiden pro Jahr (Anzahl gültiger Datenpunkte bzw. Anzahl Tidehochwasser) wird als Rasterdatei zur Einordnung nicht-gefilterter Produkte mitgeliefert.</span> <span><strong>Produktliste:</strong> - Tidehub und Tidehoch- und Tideniedrigwasser: 5-, 50- und 95% Quantil <br> - Laufzeitverschiebung zur Referenzposition „Leuchtturm Alte Weser“ von Tidehoch- und Tideniedrigwasser: Jahresmittelwerte <br> - Tidemittelwasser: 50% Quantil <br> - M2-Partialtide: Amplitude und Phase <br> - Tidehochwasser und validen Datenpunkte: Anzahl pro Jahr<br> - Wasserstand: 1-, 50- und 99% Quantil, Mittelwert, Minimum, Maximum <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Mittelwert, 99- und 99,9% Quantil des Betrags <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Betrag und x- und y-Komponente des Residuums <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter mittlerer, kubierter Betrag <br> - Bodenschubspannung: 99% Quantil, Mittelwert<br> - Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration: tiefengemitteltes 1- und 99% Quantil und Mittelwert (Schwebstoffkonzentration als Summe aus drei Fraktionen mit einer Sinkgeschwindigkeit ws = 0,25, 1,5 und 7 mm/s) <br> - Signifikante Wellenhöhe des Seegangs: 50-, 95- und 99% Quantil, (Jahres-) Mittelwert und Maximalwert <br> - Mittlere Wellenperiode: Jahresmittelwert bei maximaler signifikanter Wellenhöhe<br> - Seegangsrichtung: x- und y-Komponenten des Residuums </span> <span><strong>English:</strong> This web service contains annual averages and quantiles of tidal characteristics, annual averages and quantiles of hydrographic parameters (e.g., depth-averaged salinity, suspended sediments, or sea water temperature), and tidal constituents from harmonic analyses that were estimated from numerical simulations of the year 2021. Data are distributed on regular 20 m grids as GeoTIFFs. </span> <span><strong>Download:</strong> A download is located under references (in German: "Verweise und Downloads"). </span>
<span><strong>Definitionen:</strong> Hydrodynamik beschreibt die Bewegung von Fluiden und die dabei wirkenden Kräfte. Hydrodynamische Kennwerte sind zeitintegrierte, beschreibende Parameter dieser Prozesse. So tragen bspw. die grundlegenden Tidekenngrößen des Tidehochwassers, des Tideniedrigwassers sowie der damit eng verbundenen Werte für Tidestieg, Tidefall und Tidehub dazu bei, die Dynamik der Tide herauszuarbeiten.</span> <span><strong>Datenerzeugung:</strong> Aus numerischen Simulationsdaten wurden physikalische Größen wie beispielsweise Wasserstand oder Strömungsgeschwindigkeit in festen zeitlichen Intervallen unter Berücksichtigung erreichbarer Genauigkeiten berechnet. Diese Simulationsdaten wurden mit Datenanalysemethoden zu hydrodynamischen Kennwerten wie beispielsweise dem Tidehub zusammengefasst. Es wurden harmonische Analysen des Wasserstandes durchgeführt und Tidekennwerte des Wasserstands bzw. statistische Langzeitkennwerte von Wasserstand, Strömungsgeschwindigkeit, Salzgehalt, Wassertemperatur und Schwebstoffgehalt berechnet. </span> <span><strong>Produkte:</strong> Hydrodynamische Kennwerte aus dem Projekt TrilaWatt basieren auf der Analyse der numerischen Simulation von Tide, Seegang, Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration im Bereich des trilateralen Wattenmeers (Niederlande -nl, Deutschland -de, Dänemark -dk) und der Deutschen Bucht als Jahresmittel für das Jahr 2022. Die Daten werden als regelmäßiges 20 m Raster im GeoTIFF-Format bereitgestellt. Kennwerte werden nur für Berechnungszellen bereitgestellt, die im Analysezeitraum immer überflutet waren. In den Datenäquivalenten (*_no_filter) wurde diese Maskierung nicht angewendet. Nicht-gefilterte Datenäquivalente (no_filter) sind, falls physikalisch sinnvoll, ebenfalls erstellt worden. Bei nicht-gefilterten Datenprodukten ist zu beachten, dass die Anzahl der den Mittelwerten zugrundeliegenden Werte vor allem im Flachwasserbereich durch intertidales Trockenfallen geringer ist und damit die Mittelwertbildung beeinträchtigt ist. Die Anzahl an validen Datenpunkten bzw. Tiden pro Jahr (Anzahl gültiger Datenpunkte bzw. Anzahl Tidehochwasser) wird als Rasterdatei zur Einordnung nicht-gefilterter Produkte mitgeliefert.</span> <span><strong>Produktliste:</strong> - Tidehub und Tidehoch- und Tideniedrigwasser: 5-, 50- und 95% Quantil <br> - Laufzeitverschiebung zur Referenzposition „Leuchtturm Alte Weser“ von Tidehoch- und Tideniedrigwasser: Jahresmittelwerte <br> - Tidemittelwasser: 50% Quantil <br> - M2-Partialtide: Amplitude und Phase <br> - Tidehochwasser und validen Datenpunkte: Anzahl pro Jahr<br> - Wasserstand: 1-, 50- und 99% Quantil, Mittelwert, Minimum, Maximum <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Mittelwert, 99- und 99,9% Quantil des Betrags <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Betrag und x- und y-Komponente des Residuums <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter mittlerer, kubierter Betrag <br> - Bodenschubspannung: 99% Quantil, Mittelwert<br> - Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration: tiefengemitteltes 1- und 99% Quantil und Mittelwert (Schwebstoffkonzentration als Summe aus drei Fraktionen mit einer Sinkgeschwindigkeit ws = 0,25, 1,5 und 7 mm/s) <br> - Signifikante Wellenhöhe des Seegangs: 50-, 95- und 99% Quantil, (Jahres-) Mittelwert und Maximalwert <br> - Mittlere Wellenperiode: Jahresmittelwert bei maximaler signifikanter Wellenhöhe<br> - Seegangsrichtung: x- und y-Komponenten des Residuums </span> <span><strong>English:</strong> This web service contains annual averages and quantiles of tidal characteristics, annual averages and quantiles of hydrographic parameters (e.g., depth-averaged salinity, suspended sediments, or sea water temperature), and tidal constituents from harmonic analyses that were estimated from numerical simulations of the year 2022. Data are distributed on regular 20 m grids as GeoTIFFs. </span> <span><strong>Download:</strong> A download is located under references (in German: "Verweise und Downloads"). </span>
<span><strong>Definitionen:</strong> Hydrodynamik beschreibt die Bewegung von Fluiden und die dabei wirkenden Kräfte. Hydrodynamische Kennwerte sind zeitintegrierte, beschreibende Parameter dieser Prozesse. So tragen bspw. die grundlegenden Tidekenngrößen des Tidehochwassers, des Tideniedrigwassers sowie der damit eng verbundenen Werte für Tidestieg, Tidefall und Tidehub dazu bei, die Dynamik der Tide herauszuarbeiten.</span> <span><strong>Datenerzeugung:</strong> Aus numerischen Simulationsdaten wurden physikalische Größen wie beispielsweise Wasserstand oder Strömungsgeschwindigkeit in festen zeitlichen Intervallen unter Berücksichtigung erreichbarer Genauigkeiten berechnet. Diese Simulationsdaten wurden mit Datenanalysemethoden zu hydrodynamischen Kennwerten wie beispielsweise dem Tidehub zusammengefasst. Es wurden harmonische Analysen des Wasserstandes durchgeführt und Tidekennwerte des Wasserstands bzw. statistische Langzeitkennwerte von Wasserstand, Strömungsgeschwindigkeit, Salzgehalt, Wassertemperatur und Schwebstoffgehalt berechnet. </span> <span><strong>Produkte:</strong> Hydrodynamische Kennwerte aus dem Projekt TrilaWatt basieren auf der Analyse der numerischen Simulation von Tide, Seegang, Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration im Bereich des trilateralen Wattenmeers (Niederlande -nl, Deutschland -de, Dänemark -dk) und der Deutschen Bucht als Jahresmittel für das Jahr 2016. Die Daten werden als regelmäßiges 20 m Raster im GeoTIFF-Format bereitgestellt. Kennwerte werden nur für Berechnungszellen bereitgestellt, die im Analysezeitraum immer überflutet waren. In den Datenäquivalenten (*_no_filter) wurde diese Maskierung nicht angewendet. Nicht-gefilterte Datenäquivalente (no_filter) sind, falls physikalisch sinnvoll, ebenfalls erstellt worden. Bei nicht-gefilterten Datenprodukten ist zu beachten, dass die Anzahl der den Mittelwerten zugrundeliegenden Werte vor allem im Flachwasserbereich durch intertidales Trockenfallen geringer ist und damit die Mittelwertbildung beeinträchtigt ist. Die Anzahl an validen Datenpunkten bzw. Tiden pro Jahr (Anzahl gültiger Datenpunkte bzw. Anzahl Tidehochwasser) wird als Rasterdatei zur Einordnung nicht-gefilterter Produkte mitgeliefert.</span> <span><strong>Produktliste:</strong> - Tidehub und Tidehoch- und Tideniedrigwasser: 5-, 50- und 95% Quantil <br> - Laufzeitverschiebung zur Referenzposition „Leuchtturm Alte Weser“ von Tidehoch- und Tideniedrigwasser: Jahresmittelwerte <br> - Tidemittelwasser: 50% Quantil <br> - M2-Partialtide: Amplitude und Phase <br> - Tidehochwasser und validen Datenpunkte: Anzahl pro Jahr<br> - Wasserstand: 1-, 50- und 99% Quantil, Mittelwert, Minimum, Maximum <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Mittelwert, 99- und 99,9% Quantil des Betrags <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter Betrag und x- und y-Komponente des Residuums <br> - Strömungsgeschwindigkeit: tiefengemittelter mittlerer, kubierter Betrag <br> - Bodenschubspannung: 99% Quantil, Mittelwert<br> - Salzgehalt, Temperatur und Schwebstoffkonzentration: tiefengemitteltes 1- und 99% Quantil und Mittelwert (Schwebstoffkonzentration als Summe aus drei Fraktionen mit einer Sinkgeschwindigkeit ws = 0,25, 1,5 und 7 mm/s) <br> - Signifikante Wellenhöhe des Seegangs: 50-, 95- und 99% Quantil, (Jahres-) Mittelwert und Maximalwert <br> - Mittlere Wellenperiode: Jahresmittelwert bei maximaler signifikanter Wellenhöhe<br> - Seegangsrichtung: x- und y-Komponenten des Residuums </span> <span><strong>English:</strong> This web service contains annual averages and quantiles of tidal characteristics, annual averages and quantiles of hydrographic parameters (e.g., depth-averaged salinity, suspended sediments, or sea water temperature), and tidal constituents from harmonic analyses that were estimated from numerical simulations of the year 2016. Data are distributed on regular 20 m grids as GeoTIFFs. </span> <span><strong>Download:</strong> A download is located under references (in German: "Verweise und Downloads"). </span>
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 277 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 11 |
| Land | 198 |
| Weitere | 18 |
| Wissenschaft | 104 |
| Zivilgesellschaft | 9 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 9 |
| Ereignis | 3 |
| Förderprogramm | 222 |
| Taxon | 8 |
| Text | 118 |
| Umweltprüfung | 76 |
| WRRL-Maßnahme | 17 |
| unbekannt | 34 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 211 |
| Offen | 265 |
| Unbekannt | 5 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 466 |
| Englisch | 51 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 25 |
| Bild | 32 |
| Datei | 18 |
| Dokument | 124 |
| Keine | 218 |
| Multimedia | 1 |
| Webdienst | 3 |
| Webseite | 132 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 340 |
| Lebewesen und Lebensräume | 462 |
| Luft | 237 |
| Mensch und Umwelt | 472 |
| Wasser | 481 |
| Weitere | 451 |