Das Projekt "Quasinatuerliche Denudation und Hangformung im montan-subalpinen Raum der oestlichen Osterhorngruppe (mit Beruecksichtigung des humangeographischen Bezugs und der Umweltproblematik)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Salzburg, Institut für Geographie durchgeführt. In der Arbeit werden Schaedigungen der Pedosphaere durch natuerliche oder anthropogen bedingte Denudation als Umweltprobleme diskutiert. Vordergruendig bleibt dabei die quantitative Erfassung der Schadensflaeche zu verschiedenen Zeitpunkten, aus deren Kenntnis Rueckschluesse auf Art und Effizienz bestimmter Denudationsmechanismen gezogen werden koennen. Basierend auf Luftbildern der Jahre 1953, 1965 und 1977 gelangen hinsichtlich Abgrenzung und Messung der Schadensflaechen 'Stereo - Orthophotos' zur Anwendung. Sich daraus ergebenden Problemen, insbesondere der Fehlerabschaetzung, wird breiter Raum gewidmet. Die Erfahrungen zeigen, dass Orthophotos in vielen Bereichen geographischer Forschung anwendbar waeren und die herkoemmliche Karte ersetzen bzw ergaenzen koennten.