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Die umweltgerechte Entsorgung von Freonen aus der Kuehlschrankrueckgewinnung erfolgt ggw nach einem sehr aufwendigen Verfahren und sieht am Ende die Konfektionierung der zurueckgewonnenen Freone, deren Versand sowie die abschliessende Zersetzung bei ca 1500 Grad Celsius vor. Nach dem hier angestrebten Verfahren kann die Zerlegung in Gegenwart eines geeigneten Katalysators hydrolytisch in Halogenwasserstoffe und Kohlendioxid schon bei ca 450 Grad Celsius 'vor Ort' in einer kleinen mobilen Anlage erfolgen. Dadurch werden aufwendige Aufbereitungsschritte beim Kuehlschrankrezykler und der Versand ueberfluessig. Eine kleintechnische Anlage laeuft sehr stabil, so dass die Ueberfuehrung in den technischen Massstab unmittelbar bevorsteht.
Nach den Methoden der Quantenthermodynamik dh einer Synthese der Quantenchemie und der statistischen Thermodynamik werden die Idealsgasdaten neuer umweltfreundlicher Kaeltemittel theoretisch berechnet.
Es werden neue spektroskopische Verfahren entwickelt und auf atmosphaerische Gase (z. B. CO, NO, CO2, HF, CH4, CHX3, CHF2Cl und andere Freone) angewendet. Mit Hilfe unserer Analysen sind genaue Simulationen der atmosphaerischen Absorption dieser Gase im Infrarotbereich moeglich. Moegliche Anwendungen unserer Ergebnisse finden sich im Bereich Umweltanalytik durch Spektroskopie, Strahlungstransport in der Atmosphaere, etc.
Unsere Zielsetzung in der dritten Antragsphase des SPPs besteht darin, den Transport von Methan, Wasserstoff und 3-Helium in den Plumes zu bestimmen, die den hydrothermalen Austrittstellen am Logatchev-Feld (Mittelatlantischer Rücken) zugeordnet werden. Wir (IFM-GEOMAR und IOW) beabsichtigen Tow-yo CTD Untersuchungen dieser gelösten Gase innerhalb einer Distanz von wenigen Kilometern zu diesen hydrothermalen Austrittstellen vorzunehmen. Die hierbei gewonnen Informationen werden mit Langzeit-Strömungsmessungen verknüpft, die von den Herren Fischer und Visbek (IFM-GEOMAR) durchgeführt werden. Die genannten Tow-yo CTD Untersuchungen werden zu Beginn und Ende der Langzeit-Strömungsmessungen erfolgen, d.h. auf der F/S MERIAN Fahrt 06/2 und 10/3. Diese Beprobungsstrategie ermöglicht es, die Ergebnisse der Kurzzeitaufnahmen aus der Ermittlung der Gasverteilung mit denen der Zeitreihenaufzeichnungen der Stömungsmessungen zu verknüpfen. Des Weiteren werden über eine Strecke von 100 km mit dem CTD-Rosettensystem Wasserproben entlang der Rückenachse genommen, welche an der Bruchzone bei 15 Grad 20N einsetzt. Durch diese Untersuchung soll das Inventar dieser Gase in diesem Rückensegment abgeschätzt werden. Methan und Wasserstoff werden bereits während der beiden Expeditionen an Bord gemessen. Die Heliumisotopen-Analysen werden jeweils nach den Expeditionen an der Universität Bremen durchgeführt. Ein weiteres in Beziehung stehendes Ziel besteht in der Konzentrationsbestimmung des gelösten Methans und Wasserstoffs in Fluiden, die an den hydrothermalen Austrittsstellen während der Expeditionen genommen werden. Über diese Ziele hinaus werden wir mit M. Perner an kinetischen Inkubationsexperimenten arbeiten, um die Raten der Wasserstoffzehrung in Fluiden zu bestimmen, die sich aus der mikrobiellen Aktivität in hydrothermalen Lösungen ableitet.
Im Rahmen von WOCE sollen Messungen der Spurenstoffe Tritium, 3He und der FCKWs F 11 und F 12 im Ozean erfolgen. Probennahmen hierzu sollen im Rahmen der deutschen WOCE-Arbeiten im suedatlantischen Sektor durchgefuehrt werden und die dort eingesetzten Methoden der physikalischen Ozeanographie ergaenzen. Die Messdaten sollen zur Wasseranalyse sowie Bestimmung von Zeitskalen fuer die Bildung und die Zirkulation der betrachteten Wassermassen dienen. Diese Zeitskalen sind klimatisch relevant und koennen zur Kontrolle von ozeanischen Zirkulationsmodellen verwendet werden. Das Vorhaben soll in enger Zusammenarbeit mit einem Parallelvorhaben der Universitaet Heidelberg bearbeitet werden. Der Bremer Beitrag wird seinen Schwerpunkt im Suedatlantik haben.
Ziel des Vorhabens ist die Bereitstellung und wissenschaftliche Auswertung von Tracerdaten als ein deutscher Beitrag zum WOCE-Projekt. Messungen der von uns bearbeiteten, weitgehend transienten Tracer FCKWs, Tritium und Heliumisotope/Neon sind integraler Teil des hydrographischen Programms von WOCE (WHP) und gehoeren somit zu den Vorgaben des internationalen und des deutschen WOCE-Programms. Tracerdaten liefern Informationen ueber Ausbreitungsvorgaenge und Emeuerungszeitskalen in den Zentral-, Zwischen- und Tiefenwaessern des Ozeans. Sie sind zusammen mit den hydrographischen Daten als Einheit zu sehen. Tracer-Information ist weitgehend komplementaer zu allen anderen von WOCE gewonnenen Daten. Im Bremer Projekt wird eine Datenbasis fuer den gesamten Suedatlantik und das Weddellmeer erarbeitet, in geringerem Umfang auch fuer den Nordatlantik nahe der Quellregion des Nordatlantischen Tiefenwassers (NADW). Expeditionsteilnahmen zur Probengewinnung erfolgen in Zusammenarbeit mit hydrographischen Arbeitsgruppen (Kiel, Hamburg, Bremerhaven). Die notwendigen, aufwendigen Messsysteme (Selbstbau) stehen im verlaesslichen Routinebetrieb zur Verfuegung, sie unterliegen jedoch technischer Weiterentwicklung. Im Suedatlantik und Weddellmeer sollen die Daten dazu dienen, den gesamten Wassermassenumsatz, d. h. Import, Konversion, Rezirkulation und Export in seiner Struktur und quantitativ herauszuarbeiten. Dies erfolgt ueber eine hydrographische Auswertung der Tracerdaten und ueber einfache Modellansaetze. Hinzu kommen grundlegendere Untersuchungen z.B. ueber die Tracer-Randbedingungen. Aehnlich soll die Auswertung der nordatlantischen Tracerdaten erfolgen. In Kooperation mit Modellierungsgruppen soll ausserdem ein Beitrag dazu geleistet werden, hochaufloesende dyn amische Zirkulationsmodelle mittels Tracerdaten in Bezug auf thermohaline Zirkulation zu verifizieren.
Grundlegende Untersuchungen zum Waermeuebergang bei schnellen Druck- und Wasserstromtransienten in Kernkraftwerken. Als Kuehlmittel wird Frigen verwendet. Experimentelle Vorteile: die elektrische Leistung betraegt ca. 1/17 der fuer Wasser notwendigen Heizleistung, der Systemdruck nur ca. 1/7 des Systemdruckes bei Wasser. Im Prinzip koennen daher beim Einsatz von Frigen Untersuchungen an Gross-Versuchsstaenden leichter durchgefuehrt werden. Im Rahmen dieses Vorhabens werden die Grundlagen fuer einen solchen Grossversuch geschaffen.
Ziel: Die Substitution des bei der Bestimmung nach DIN 38 409 vorgeschriebenen Loesungsmittels Freon durch ein nicht umweltrelevantes geeignetes Loesungsmittel.
Bedingt durch menschliche Aktivitaeten steigen die Konzentrationen von Treibhausgasen, d.h. Gasen, die die Infrarotabstrahlung der Erde reduzieren, wie CO2, CH4, N2O, CFCl3 und CF2Cl2 zur Zeit schnell an. Diese Gase sowie CO und NOx veraendern andererseits die Verteilung des atmosphaerischen Ozons. Ozon, besonders in der Troposphaere, wirkt seinerseits als bedeutendes Treibhausgas. Mit dem gekoppelten eindimensionalen Klimamodell lassen sich auf numerisch effiziente Art stationaere und transiente Studien von Klima und Luftzusammensetzung (mittlere globale Verhaeltnisse) fuer beliebige Szenarien von Vergangenheit und Zukunft durchfuehren. Das chemische Diffusionsmodell berechnet die Konzentrationen von 35 Luftbestandteilen interaktiv mit den im Strahlungsteil unter Verwendung detaillierter Bandenmodelle gewonnenen Temperaturprofilen in Stratosphaere und Troposphaere. Bei transienten Rechnungen wird ein Waermefluss in den Ozean beruecksichtigt. Das Modell ermoeglicht ausserdem Studien zur Beziehung zwischen stratosphaerischem Wasserdampf und der Temperatur der tropischen Tropopause.
Die Rolle der halogenierten Kohlenwasserstoffe, die sich vom Methan und Aethan ableiten (Frigene), wurde in den letzten Jahren bezueglich ihres Einflusses auf die Chemie der Stratosphaere sehr intensiv diskutiert. Aufgrund ihrer Eigenschaften lassen sich diese Substanzen einerseits fuer viele technische Zwecke einsetzen (Kaeltemittel, Waermepumpe, Treibgase, Schaummittel etc.); andererseits besteht der Verdacht, dass sie zum Abbau der oekologisch wichtigen Ozonschicht beitragen koennen. Durch den ultravioletten Anteil des Sonnenlichtes (XXX 200nm), der besonders tief in die Atmosphaere eindringt, werden aus diesen Molekuelen Cl-Atome abgespalten, die den katalytischen Abbau des Ozon bewirken koennen. Im vorliegenden Projekt wird der Absorptionsvorgang naher untersucht und molekulare Absorptionsquerschnitte fuer diese Substanzen zum Teil bei stratosphaerischen Temperaturen ermittelt. Ferner wird die Frage untersucht, inwieweit diese Substanzen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 27 |
| Wissenschaft | 11 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 27 |
| License | Count |
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| Offen | 27 |
| Language | Count |
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| Deutsch | 25 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
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| Keine | 26 |
| Webseite | 1 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 25 |
| Lebewesen und Lebensräume | 25 |
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| Wasser | 25 |
| Weitere | 27 |