CO-MICC is a data portal for freshwater-related climate change risk assessment at multiple spatial scales. It is named after the research project during which it was developed, i.e. the CO-MICC (CO-development of Methods to utilize uncertain multi-model-based Information on freshwater-related hazards of Climate Change) project (2017-2021). The aim of CO-MICC is to support decision making in the public and private spheres dealing with future availability of freshwater resources. This climate service is operated and maintained by the International Centre for Water Resources and Global Change (ICWRGC), and more broadly by the German Federal Institute of Hydrology. The portal comprises data of over 80 indicators of freshwater-related hazards of climate change, which can be visualized in the form of global maps or interactive graphs. The indicators are dynamically calculated based on modelled annual and monthly gridded (0.5°) data sets of climate and hydrological variables. These data sets were computed by a multi-model ensemble comprising four Representative Concentration Pathways (RCPs), four General Circulation Models (GCMs), three Global Hydrological Models (GHMs) and two variants per hydrological model, which amounts to 96 ensemble members in total. They were provided by three European research modelling teams that are part of the ISIMIP consortium. The indicator data correspond to absolute or relative changes averaged over future 30-year periods, as compared to the reference period 1981-2010.
Interdisziplinäres Forschungsvorhaben zur Geschichte der Automobilindustrie in Deutschland/ - von den Anfängen bis zur Gegenwart Europas; - beteiligte Lehrstühle: Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte, Organisationssoziologie; - Im Fokus der Recherche: Ford und Opel / GM;- Projekt befindet sich in der Planungsphase. Zurzeit wird eine Möglichkeitsstudie erarbeitet. Originalthema (s.o.) ist Habilitationsprojekt der Projektleitung/-Koordination.
Evaluation der Brustkrebsmortalität im Deutschen Mammographie‐Screening‐Programm Die Studie ging der Frage nach, welchen Einfluss das Mammographie- Screening -Programm auf die Brustkrebssterblichkeit in Deutschland hat. Sie ist sowohl hinsichtlich der Zahl einbezogener Frauen wie auch vom methodischen Umfang her international eine der größten Studien zu diesem Thema. Nach Abschluss der Studie zeigt sich: In der anspruchsberechtigten Altersgruppe kann etwa jeder vierte Brustkrebstodesfall durch die regelmäßige Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm verhindert werden . Für die Jahre 2009 bis 2018 konnte unter den Teilnehmerinnen eine um 20-30 Prozent geringere Brustkrebssterblichkeit als bei den Nicht-Teilnehmerinnen nachgewiesen werden. Damit erweist sich erneut, dass der Nutzen des Mammographie- Screening -Programms weit größer ist als das sehr geringe zusätzliche Brustkrebsrisiko, das mit der Anwendung von Röntgenstrahlung bei der Untersuchung verbunden ist. Die Ergebnisse sind nicht auf Früherkennungsuntersuchungen außerhalb des zugelassenen Programms übertragbar. Die Studie leistet auch wissenschaftlich einen wichtigen Beitrag : Mehrere moderne Auswertungsansätze sowie methodische Neuentwicklungen wurden genutzt, um die komplexen technischen, organisatorischen und rechtlichen Hürden in Deutschland zu überwinden und systematische Verzerrungen des Ergebnisses zu vermeiden. Die in der Studie entwickelten Methoden können national wie international zur Evaluation von Früherkennungsverfahren beitragen. Der Effekt wurde konservativ geschätzt, die Wirksamkeit wird also eher unter- als überschätzt . Der enge Bereich, in dem sich die Einzelergebnisse der verschiedenen methodischen Ansätze bewegen, spricht für die Verlässlichkeit sowohl der Ergebnisse wie auch der Vorgehensweise . Das Gesamtergebnis stimmt gut mit den Schätzungen aus der wissenschaftlichen Literatur anderer Länder überein. Begleitinformation zur Abschlussveranstaltung am 9. Juli 2025 in Berlin Brustkrebssterblichkeit: Wirksamkeit des Mammographie-Screening-Programms Die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm zur Brustkrebsfrüherkennung senkt die Brustkrebssterblichkeit deutlich. Zwischen 2009 und 2018 gab es bei Frauen, die am organisierten Screening-Programm teilnahmen, 20 bis 30 Prozent weniger Brustkrebs-Todesfälle als bei den Nicht-Teilnehmerinnen. Der Nutzen des Mammographie-Screening-Programms übersteigt das sehr geringe zusätzliche Brustkrebsrisiko durch die Strahlung bei der Untersuchung um ein Vielfaches. Voraussetzung dafür sind strenge Qualitätsanforderungen, die sich auch in der strahlenschutzrechtlichen Zulassung des Programms widerspiegeln. Strahlenschutz ist somit Gesundheitsschutz. Neue Entwicklungen in der Gesundheitspolitik müssen deshalb den Strahlenschutz miteinbeziehen – insbesondere bei Früherkennungsmaßnahmen, um auch die Sicherheit asymptomatischer Personen zu gewährleisten. Die Ergebnisse des aktuellen Forschungsvorhabens sind zentral für die Nutzen-Risiko-Bewertung des BfS und bilden die Grundlage für weiterführende Studien zur Krebsfrüherkennung. Auch in Zukunft wird das BfS die wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen aufmerksam verfolgen, um gegebenenfalls die Empfehlungen für die Rahmenbedingungen des Mammographie-Screening-Programms zugunsten eines verbesserten Strahlenschutzes und zum Wohle der Frauen anzupassen. Die vollständige Zusammenfassung finden Sie in der Begleitinformation zum Download: Begleitinformation zur Abschlussveranstaltung Poster bevölkerungsbasierter Ansatz, mit freundlicher Genehmigung der Universität Münster (nicht barrierefrei) Poster kassenbasierter Ansatz, mit freundlicher Genehmigung der Universität Münster (nicht barrierefrei) Ergebnisbericht (500 Seiten) Quelle: Raycat via Getty Images Hintergrund und Zielsetzung Ziel der Mortalitätsevaluation war es, den Einfluss der Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm auf die Brustkrebssterblichkeit abzuschätzen. In Deutschland wird Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren ( bzw. 69 Jahren bis 2024) alle zwei Jahre eine Röntgen-Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs im Rahmen des organisierten und qualitätsgesicherten Mammographie-Screening-Programms angeboten. Durch die frühzeitige Diagnose sollen die Heilungschancen verbessert und Sterbefälle verhindert werden. Große internationale Studien wiesen auf diesen Effekt bereits hin und bildeten die Grundlage für die strahlenschutzrechtliche Zulassung des Programms. Ein belastbarer Nachweis für Deutschland, insbesondere mit Blick auf die spezifischen strahlenschutzrechtlichen Voraussetzungen für die weitere Umsetzung des deutschen Screening-Programms, stand zu Beginn der Forschungsvorhaben aber noch aus. Herausforderungen beim Studiendesign Bei der Durchführung der deutschen Studie stand die Forschungsgruppe vor einigen Herausforderungen. Seit Anfang der 1990er Jahre nimmt die Zahl der Brustkrebstodesfälle durch Verbesserungen in der Therapie stetig ab und überlagert den Effekt des Mammographie-Screening-Programms. Ein bloßer historischer Vergleich mit der Zeit vor der Einführung des Mammographie-Screening-Programms war deshalb nicht ausreichend. Durch die bundesweit zeitgleiche Programmeinführung gab es auch regional keine Kontrollgruppe , mit der die eingeladenen Frauen hätten verglichen werden können. Diese Besonderheit, kombiniert mit dem Umstand, dass aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Einladungsdaten gespeichert wurden, erschwerte die Durchführung einer Studie. Denn die typischerweise verwendeten Studiendesigns, wie cluster-randomisierte Kontrollstudien (RCT) und quasi-experimentelle Studien, waren dadurch nicht umsetzbar. Stattdessen musste auf Beobachtungsstudien zurückgegriffen werden, die jedoch verschiedene methodische Herausforderungen mit sich bringen. So fehlten umfassende Datenquellen, und es gab erhebliche Zugangsbeschränkungen durch technische, organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen. Darüber hinaus sind Beobachtungsstudien anfällig für systematische Fehler, sogenannte Verzerrungen oder Biases. In zwei groß angelegten Machbarkeitsstudien wurden daher zunächst Möglichkeiten eruiert, diese Herausforderungen zu meistern. Am Ende entstand ein Auswertungskonzept, das national wie international einen wesentlichen Beitrag zur Evaluation von Früherkennungsuntersuchungen leistet. Das Forschungsvorhaben ist sowohl hinsichtlich der Zahl eingeschlossener Frauen wie auch vom methodischen Umfang her international eine der größten Studien zu diesem Thema. Methodik und Durchführung Übersicht über die drei Auswertungsmodelle (mit Datenquellen nach beteiligten Projektpartnern) Das Auswertungskonzept kombinierte mehrere Auswertungsmodelle, um die Ergebnisse abzusichern und ihre Aussagekraft zu stärken. Strategie der konvergierenden Evidenzen Verschiedene Datenquellen mit unterschiedlichen Stärken und Limitationen wurden in mehreren Beobachtungsstudien mit sich ergänzenden methodischen Herangehensweisen so kombiniert, dass eine möglichst hohe Validität und Plausibilität der Vorhabenergebnisse sichergestellt werden sollte. Dabei wurden sowohl klassische Analysen angewandt als auch Ansätze verfolgt, die den aktuellen Entwicklungen in der epidemiologischen Forschung entsprechen und von der Forschungsgruppe wesentlich weiterentwickelt werden konnten. Mögliche systematische Verzerrungen der Ergebnisse wurden mithilfe neuester statistischer Methoden vermieden bzw. korrigiert und transparent dargestellt. Aus den beiden eigenständigen Auswertungsmodellen "kassenbasierter" bzw. "bevölkerungsbasierter Ansatz" ergab sich ein Ergebnisbereich, der durch umfangreiche Sensitivitäts- und Verzerrungsanalysen sowie durch die Ergebnisse des dritten Ansatzes "erweiterter Kohortenabgleich" in seiner Robustheit und Plausibilität untermauert wurde. Für die Studie wurden Daten aus den Jahren 2009 bis 2018 zu Frauen zwischen 50 und 69 Jahren bei Teilnahme ausgewertet. Details zu den methodischen Herangehensweisen sind den Berichten der Ressortforschungsvorhaben zu entnehmen ( Ergebnisbericht , Hauptstudie I , Machbarkeitsstudien ). Ergebnisse Insgesamt stimmen die Ergebnisse des kassenbasierten und des bevölkerungsbasierten Ansatzes darin überein, dass selbst bei konservativer (also vorsichtiger) Schätzung das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, durch die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm innerhalb von 10 Jahren um 20 bis 30 Prozent gesenkt wird. Der Effekt ist statistisch signifikant sowie klinisch relevant und fügt sich gut in die aus der Literatur bekannten Schätzungen ein. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Robustheit gegenüber der Nutzung unterschiedlicher Datenquellen und Analysemethoden, sodass von einer Konvergenz der Evidenz ausgegangen wird. Sie beziehen sich ausschließlich auf das zugelassene Mammographie-Screening-Programm; Aussagen zur Wirksamkeit außerhalb dieses Programms lassen sich auf Basis der vorliegenden Analyse nicht treffen. In den Einzelergebnissen zeigen sich zwar Abweichungen zwischen den verschiedenen methodischen Ansätzen. Diese waren aber wegen der Unterschiede in den zugrunde liegenden Daten und in den jeweiligen Vorgehensweisen erwartbar. Für die Bestimmung des Gesamteffekts wurden die Einzelergebnisse entsprechend der Stärke und Plausibilität der zugrunde liegenden Annahmen gewichtet und weiter eingegrenzt. Historie Basierend auf den Vorarbeiten der Strahlenschutzkommission und des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung wurde 2012 das erste von vier aufeinanderfolgenden Forschungsvorhaben zur Evaluation der Brustkrebsmortalität im deutschen Mammographie-Screening-Programm vergeben. Die Ergebnisse sollten das Geschehen in Deutschland realistisch abbilden und repräsentativ für alle Regionen und Bevölkerungsschichten sein. Die im Vorhaben genutzten Daten sollten ursprünglich auch externen Forschenden zur Auswertung zur Verfügung stehen, um eine größtmögliche Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu erreichen. Organisation Übersicht über die organisatorische Ausgestaltung Finanziert wurden die Vorhaben zu gleichen Teilen durch das Bundesumweltministerium, das Bundesgesundheitsministerium sowie die Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Die fachliche und administrative Abwicklung oblag dem Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ). Federführende Forschungsnehmerin war die Universität Münster . Sie koordinierte die drei Unterauftragnehmer: das Landeskrebsregister NRW , das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS und das SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen. Über die grundsätzlichen Inhalte entschied ein Steuerungsgremium, das von einem Wissenschaftlichen Beirat beraten wurde. Das Steuerungsgremium setzte sich zusammen aus den Finanziers, dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats, der Arbeitsgemeinschaft der obersten Landesgesundheitsbehörden und einer Patientenvertretung. Der Artikel basiert auf den Informationen aus dem Ergebnisbericht, dem Programmreport und der Bewertung des Wissenschaftlichen Beirats. Projektdaten Federführung: Universität Münster Unterauftragnehmer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen Landeskrebsregister Nordrhein-Westfalen ( NRW ) Fachliche Begleitung : Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) Laufzeit : Mitte 2012 bis Ende 2024 (vier aufeinanderfolgende Forschungsvorhaben) Finanzierung : insgesamt rund 10 Mio. EUR durch Bundesumweltministerium, Bundesgesundheitsministerium sowie die Kooperationsgemeinschaft Mammographie Wissenschaftlicher Beirat (Stand: 2025) Herr Dr. Markus Borowski, Medizinphysik, Klinikum Braunschweig Herr Prof . Dr. Gunnar Brix, ehemals Abteilungsleiter Bundesamt für Strahlenschutz Herr Jacques Fracheboud, Arzt, Epidemiologie, ehemals University Medical Center Rotterdam Frau Prof . Dr. S. H. Heywang-Köbrunner, Radiologie, Referenzzentrum Mammographie München Herr Dr. Hans Junkermann, Mammaradiologie, ehemals Universitätsklinikum Heidelberg Frau Dr. Elke Nekolla, Strahlenschutz, Bundesamt für Strahlenschutz Herr Peter Rabe, Medizininformatik, Kooperationsgemeinschaft Mammographie Frau PD Dr. Claudia Spix, Epidemiologie, ehemals IMBEI Mainz Herr Prof . Dr. Mathias Warm, Gynäkologie, Brustzentrum Köln-Holweide Stand: 06.03.2026
Der Verbrauch von Naturkapital in unserer Wirtschaft manifestiert sich in der Art und Weise, wie wir produzieren und konsumieren und damit unsere Wohlfahrt definieren. Für eine sozial-ökologische Transformation bedarf es einer ganzheitlicheren Betrachtung und Berichterstattung, die die gesamtgesellschaftlichen Werte von Natur umfasst. Ein solches, für Deutschland innovatives Verständnis von Wohlfahrt verknüpft das Wirtschaftswachstum mit den Leistungen der Natur für den Menschen und wirkt dadurch auf ein biodiversitätsfreundliches Wirtschaftswachstum hin. Konkrete Beispiele sind der weitere Ausbau der Ökosystemgesamtrechnung, die einen Teil der umweltökonomischen Gesamtrechnung darstellt, und die Integration von Naturkapital in wirtschaftliche Entscheidungsmechanismen. Der vorliegende Beitrag skizziert die existierenden Ansätze und Bedingungen eines Wohlfahrtsverständnisses, das Biodiversität als wertvolle Ressource betrachtet, die es zu schützen und zu erhalten gilt. Dies wird anhand erster Ergebnisse aus einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben beleuchtet. Weiter wird aufgezeigt, wie durch eine stärker integrierte Betrachtung von Wohlfahrtsaspekten ein wertvoller Beitrag zu den informatorischen Grundlagen einer sozial-ökologischen Transformation geleistet werden kann.
Sensorwetterdaten des nordwärts-Projektes iResilience des Quartal III des Jahres 2021. Die Sensorwetterdaten des gesamten Projektes stehen in einer Datei als Alternativer Export unter Exporte zur Verfügung. Projektzeitraum vom 01.10.20 - 30.09.22.Was ist iResilience? iResilience ist ein Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Initiative Zukunftsstadt unter dem Titel Soziale Innovationen und intelligente Stadtinfrastrukturen für die resiliente Stadt der Zukunft über den Zeitraum von drei Jahren gefördert wird. Ein interdisziplinäres Team aus Forschung und Praxis begleitet den Prozess. TEAMDer Forschungsverbund stellt sich vorDas iResilience-Team setzt sich aus einem interdisziplinären Team aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Die Koordination des Gesamtvorhabens liegt bei der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund (sfs). Co-Koordinator für die Aktivitäten in Köln ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) in Köln. Das iResilience-Projektteam unterstützt die Pilotquartiere mit Fachwissen und Methoden, moderiert und dokumentiert Veranstaltungen und andere Formate und fördert die Kommunikation zwischen den aktiven Akteuren. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Sensorwetterdaten des nordwärts-Projektes iResilience des Quartal II des Jahres 2022. Die Sensorwetterdaten des gesamten Projektes stehen in einer Datei als Alternativer Export unter Exporte zur Verfügung. Projektzeitraum vom 01.10.20 - 30.09.22.Was ist iResilience? iResilience ist ein Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Initiative Zukunftsstadt unter dem Titel Soziale Innovationen und intelligente Stadtinfrastrukturen für die resiliente Stadt der Zukunft über den Zeitraum von drei Jahren gefördert wird. Ein interdisziplinäres Team aus Forschung und Praxis begleitet den Prozess. TEAMDer Forschungsverbund stellt sich vorDas iResilience-Team setzt sich aus einem interdisziplinären Team aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Die Koordination des Gesamtvorhabens liegt bei der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund (sfs). Co-Koordinator für die Aktivitäten in Köln ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) in Köln. Das iResilience-Projektteam unterstützt die Pilotquartiere mit Fachwissen und Methoden, moderiert und dokumentiert Veranstaltungen und andere Formate und fördert die Kommunikation zwischen den aktiven Akteuren. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Sensorwetterdaten des nordwärts-Projektes iResilience des Quartal II des Jahres 2021. Die Sensorwetterdaten des gesamten Projektes stehen in einer Datei als Alternativer Export unter Exporte zur Verfügung. Projektzeitraum vom 01.10.20 - 30.09.22.Was ist iResilience? iResilience ist ein Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Initiative Zukunftsstadt unter dem Titel Soziale Innovationen und intelligente Stadtinfrastrukturen für die resiliente Stadt der Zukunft über den Zeitraum von drei Jahren gefördert wird. Ein interdisziplinäres Team aus Forschung und Praxis begleitet den Prozess. TEAMDer Forschungsverbund stellt sich vorDas iResilience-Team setzt sich aus einem interdisziplinären Team aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Die Koordination des Gesamtvorhabens liegt bei der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund (sfs). Co-Koordinator für die Aktivitäten in Köln ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) in Köln. Das iResilience-Projektteam unterstützt die Pilotquartiere mit Fachwissen und Methoden, moderiert und dokumentiert Veranstaltungen und andere Formate und fördert die Kommunikation zwischen den aktiven Akteuren. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Sensorwetterdaten des nordwärts-Projektes iResilience des Quartal IV des Jahres 2021. Die Sensorwetterdaten des gesamten Projektes stehen in einer Datei als Alternativer Export unter Exporte zur Verfügung. Projektzeitraum vom 01.10.20 - 30.09.22.Was ist iResilience? iResilience ist ein Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Initiative Zukunftsstadt unter dem Titel Soziale Innovationen und intelligente Stadtinfrastrukturen für die resiliente Stadt der Zukunft über den Zeitraum von drei Jahren gefördert wird. Ein interdisziplinäres Team aus Forschung und Praxis begleitet den Prozess. TEAMDer Forschungsverbund stellt sich vorDas iResilience-Team setzt sich aus einem interdisziplinären Team aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Die Koordination des Gesamtvorhabens liegt bei der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund (sfs). Co-Koordinator für die Aktivitäten in Köln ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) in Köln. Das iResilience-Projektteam unterstützt die Pilotquartiere mit Fachwissen und Methoden, moderiert und dokumentiert Veranstaltungen und andere Formate und fördert die Kommunikation zwischen den aktiven Akteuren. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Im Rahmen des Forschungsprojekts "Klimaerlebnis Würzburg" am Zentrum Stadtnatur und Klimaanpassung (ZSK) wurden im Jahr 2018 acht Messstationen in Würzburg und Gerbrunn eingerichtet. Diese zeichnen seitdem an jedem Standort das Wetter und/oder die Leistungen der dortigen Bäume auf. Das Forschungsprojekt endete im Jahr 2022. Die Messstationen, durch orangefarbene Baumfässer erkennbar, werden seitdem aber weitergeführt.Das Projekt sollte aufzeigen,inwieweit sich das Klima und die Leistung der Bäume an verschiedenen Standorten in der Stadt unterscheiden undinwieweit sich Stadtbäume und Klima an einem Standort gegenseitig beeinflussen.Die bis heute weiter aufgezeichneten Messergebnisse sollen verdeutlichen, wie mit Hilfe von Bäumen und ihrer Ökosystemdienstleistungen die nachhaltige Stadt der Zukunft an die Folgen des Klimawandels angepasst werden kann. Zudem kann die Öffentlichkeit mit diesen Datenreihen für das Thema Stadtklima und Stadtgrün sensibilisiert werden. Um dies voranzutreiben, werden davon ausgewählte Datenspalten seit November 2024, unbereinigt und zu stündlichen Daten automatisiert zusammengefasst, hier auf dem Open Data Portal Würzburg veröffentlicht.An der Station am Ludwigkai sind mehrere Linden der Art Tilia mit Sensoren versehen. Die Daten eines dieser Bäume stehen in diesem Datensatz in der oben beschriebenen, verarbeiteten Form zur Verfügung.Allgemeines zu den Standorten wie der grobe Messaufbau, Hinweise zur Datennutzung und Verlinkungen zu weiterführenden Papern finden Sie im Folgenden.Messaufbau des Baumlabors und der WetterstationMithilfe des Saftflusssensors (1) kann der Wasserverbrauch des Baums bestimmt werden. Davon lässt sich die Kühlleistung durch Verdunstung ableiten und der Trockenstress abschätzen. Im Kronenraum wird die Temperatur für den Vergleich mit der Klimastation gemessen (2), um die Abkühlwirkung des Baumes zu bestimmen. Das Dendrometer (3) misst das Dickenwachstum des Stammes. Dadurch kann man berechnen, wieviel der gesamte Baum an Biomasse zunimmt und an CO2speichert. Der Bodenfeuchtesensor (4) misst den Wassergehalt im Wurzelraum. Damit kann auf die Wasserversorgung des Baumes geschlossen werden.Der Temperatur- und Feuchtesensor (6) misst die Lufttemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit. Der Windsensor (7) erfasst Windrichtung und Windgeschwindigkeit. Mit diesen beiden Messgrößen kann der Frischlufteintrag, aber auch die Anströmungsrichtung festgestellt werden. Der Strahlungssensor (8) misst, wieviel Energie die Sonne am Erdboden freisetzt. Mit diesem Wert lässt sich feststellen, wie stark sich Flächen aufheizen. Ebenso lässt sich hiermit die photosynthetische Leistung des Baumes bestimmen. Aus Temperatur, Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit und Solarstrahlung lässt sich die gefühlte Temperatur berechnen. Der Niederschlagssensor (9) erfasst Regen und Schnee.In den Datenloggern (10) werden die Messwerte gesammelt, gespeichert und alle 10 Minuten online versendet, um sie auf dem Smart City Hub Würzburg zu speichern und hier auf dem Open Data Portal stündlich aggregiert darzustellen. Bei einigen der Wetterstationen ist zudem ein Luftdruck-Barometer verbaut.Hinweis:Bei den zur Verfügung gestellten Daten handelt es sich um eine automatisiert abgeänderte Version der Rohdaten der einzelnen Stationen. Eine Qualitätskontrolle durch den Plattformbetreiber findet vorab nicht statt. Es ist daher punktuell mit Messfehlern und Messlücken zu rechnen. Für die Korrektheit der Daten wird keine Haftung übernommen. Quellenangabe:Quelle im Rohdatenformat: [Bis 13.11.2024 13 Uhr](https://opendata.smartandpublic.eu/datasets/a879dea4-b157-4cac-9144-ce3d3e65e862?locale=en), [ab 13.11.2024 14 Uhr](https://opendata.smartandpublic.eu/datasets/338fe900-beac-4406-bdb8-b32c0e058cdb?locale=en)Autor(en): Projekt Klimaerlebnis Würzburg (2018-2022), Stadt Würzburg (2023-jetzt)Hinweis: Es gelten keine zusätzlichen Bedingungen.Für weiterführende Informationen, lesen Sie die aus dem Projekt "Klimaerlebnis Würzburg" hervorgegangenen Paper:Hartmann, Christian, et al. "The footprint of heat waves and dry spells in the urban climate of Würzburg, Germany, deduced from a continuous measurement campaign during the anomalously warm years 2018–2020; The footprint of heat waves and dry spells in the urban climate of Würzburg, Germany, deduced from a continuous measurement campaign during the anomalously warm years 2018–2020." Meteorologische Zeitschrift 32.1 (2023): 49-65.Rahman, M.A., Franceschi, E., Pattnaik, N. et al. Spatial and temporal changes of outdoor thermal stress: influence of urban land cover types. Sci Rep 12, 671 (2022). [https://doi.org/10.1038/s41598-021-04669-8](https://doi.org/10.1038/s41598-021-04669-8)Rahman, Mohammad A., et al. "Tree cooling effects and human thermal comfort under contrasting species and sites." Agricultural and Forest Meteorology 287 (2020): 107947.Rötzer, T., et al. "Urban tree growth and ecosystem services under extreme drought." Agricultural and Forest Meteorology 308 (2021): 108532.Bildquelle und mehr Informationen zu den Messstationen: [Webarchiv: Klimaerlebnis Würzburg](https://webarchiv.it.ls.tum.de/klimaerlebnis.wzw.tum.de/das-projekt/index.html)
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 15249 |
| Europa | 458 |
| Global | 2 |
| Kommune | 189 |
| Land | 1159 |
| Schutzgebiete | 4 |
| Weitere | 419 |
| Wirtschaft | 63 |
| Wissenschaft | 5143 |
| Zivilgesellschaft | 437 |
| Type | Count |
|---|---|
| Agrarwirtschaft | 7 |
| Bildmaterial | 5 |
| Daten und Messstellen | 130 |
| Ereignis | 42 |
| Förderprogramm | 13142 |
| Gesetzestext | 4 |
| Hochwertiger Datensatz | 5 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Repositorium | 1 |
| Software | 1 |
| Text | 1631 |
| Umweltprüfung | 6 |
| unbekannt | 1157 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 2511 |
| Offen | 13554 |
| Unbekannt | 66 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 15283 |
| Englisch | 2605 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 29 |
| Bild | 60 |
| Datei | 196 |
| Dokument | 1226 |
| Keine | 10998 |
| Multimedia | 12 |
| Unbekannt | 9 |
| Webdienst | 51 |
| Webseite | 4205 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 9860 |
| Lebewesen und Lebensräume | 12467 |
| Luft | 8026 |
| Mensch und Umwelt | 16131 |
| Wasser | 7495 |
| Weitere | 15607 |