Der Datensatz enthält Informationen zur technischen Befahrbarkeit von Waldflächen ins Sachsen. Unter der technischen Befahrbarkeit versteht man die Möglichkeit, Forstmaschinen und andere forstliche Technik für die Bestandespflege- und Holzerntemaßnahmen einzusetzen, ohne dabei das Feinerschließungswegenetz mit wegebaulichen Maßnahmen zu befestigen. Zu jeder Waldfläche wird die standortsabhängige Befahrbarkeitsklasse, die Hangneigungsklasse sowie die Sensibilitätsklasse angegeben. Die Befahrbarkeitsklassen B1 (befahrbar) bis B5 (nicht befahrbar) beschreiben die Eignung des Bodens als befahrbare Unterlage. Die Sensibilitätsklassen S1 (wenig sensibel) und S2 (sensibel) beschreiben die Empfindlichkeit des Bodens für befahrungsbedingte ökologisch wirksame Veränderungen. Der Datensatz ist eine Grundlage für die Feinerschließungskarte, die Befahrbarkeitskarte sowie für die Technologische Karte von Sachsen. Ausführliche Informationen sind der Richtlinie "Holztechnologien" des Staatsbetriebes Sachsenforst zu entnehmen.
Der Datensatz enthält Informationen zu punkthaften Hindernissen (Befahrungshindernisse), die für die technische Befahrbarkeit von Waldflächen ins Sachsen relevant sind. Befahrungshindernisse sind Denkmäler, Einzelfelsen, Grenzaufschlüsse, Brunnen, Quellen, Gruben, stillgelegte Bergwerke etc. Unter der technischen Befahrbarkeit versteht man die Möglichkeit, Forstmaschinen und andere forstliche Technik für die Bestandespflege- und Holzerntemaßnahmen einzusetzen, ohne dabei das Feinerschließungswegenetz mit wegebaulichen Maßnahmen zu befestigen. Zu jeder Waldfläche wird die standortsabhängige Befahrbarkeitsklasse, die Hangneigungsklasse sowie die Sensibilitätsklasse angegeben. Die Befahrbarkeitsklassen B1 (befahrbar) bis B5 (nicht befahrbar) beschreiben die Eignung des Bodens als befahrbare Unterlage. Die Sensibilitätsklassen S1 (wenig sensibel) und S2 (sensibel) beschreiben die Empfindlichkeit des Bodens für befahrungsbedingte ökologisch wirksame Veränderungen. Der Datensatz ist eine Grundlage für die Feinerschließungskarte, die Befahrbarkeitskarte sowie für die Technologische Karte von Sachsen. Ausführliche Informationen sind der Richtlinie "Holztechnologien" des Staatsbetriebes Sachsenforst zu entnehmen.
Der Datensatz enthält Informationen zu linienhaften Hindernissen (Befahrungshindernisse), die für die technische Befahrbarkeit von Waldflächen ins Sachsen relevant sind. Befahrungshindernisse sind ständig wasserführende Flüsse, Bäche, Kanäle und Gräben, oberirdische Rohrleitungen, kleinflächige Felsen, trockene Gräben und kleinflächig feuchte Standorte. Unter der technischen Befahrbarkeit versteht man die Möglichkeit, Forstmaschinen und andere forstliche Technik für die Bestandespflege- und Holzerntemaßnahmen einzusetzen, ohne dabei das Feinerschließungswegenetz mit wegebaulichen Maßnahmen zu befestigen. Zu jeder Waldfläche wird die standortsabhängige Befahrbarkeitsklasse, die Hangneigungsklasse sowie die Sensibilitätsklasse angegeben. Die Befahrbarkeitsklassen B1 (befahrbar) bis B5 (nicht befahrbar) beschreiben die Eignung des Bodens als befahrbare Unterlage. Die Sensibilitätsklassen S1 (wenig sensibel) und S2 (sensibel) beschreiben die Empfindlichkeit des Bodens für befahrungsbedingte ökologisch wirksame Veränderungen. Der Datensatz ist eine Grundlage für die Feinerschließungskarte, die Befahrbarkeitskarte sowie für die Technologische Karte von Sachsen. Ausführliche Informationen sind der Richtlinie "Holztechnologien" des Staatsbetriebes Sachsenforst zu entnehmen.
Die Berliner Forsten bieten engagierten und motivierten Praktikantinnen und Praktikanten die Möglichkeit, an forstwirtschaftlichen oder verwaltungsinternen Betriebsabläufen mitzuwirken und erste Erfahrungen zu sammeln. So erhalten beispielsweise Forststudierende, Studierende der Verwaltungswissenschaften, Interessenten des Bundesfreiwilligendienstes oder Interessenten an der Ausbildung zur Forstwirtin / zum Forstwirt im Folgenden weitergehende Informationen. Bild: Rainer Keuenhof Berufsziel Forstwirtin / Forstwirt Unsere Forstwirtinnen und Forstwirte sind die Macher! Sie bilden das Rückgrat der Berliner Forsten. Zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter leisten sie ihre wertvolle Arbeit für den Berliner Wald. Ob bei der Waldpflege mit der Motorsäge, beim Bedienen von Forstmaschinen oder beim aktiven Gestalten des klimastabilen Laubmischwaldes - bei der Arbeit als Forstwirt/in sind Abwechslung und Action im Freien garantiert. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Berufsziel Försterin / Förster Die Vorstellung vom Förster oder von der Försterin, der/die allein mit dem Dackel durch die dichten Wälder streift und nach dem Rechten schaut, prägt immer noch die Vorstellungen vieler Menschen. Doch inzwischen hat sich der Arbeitsalltag gewandelt. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) Die Berliner Forsten sind anerkannte Einsatzstellen im Bundesfreiwilligendienst. Träger des Bundesfreiwilligendienstes ist unter anderem die Stiftung Naturschutz Berlin. Sie finanziert die Einsätze im Rahmen der Bundesmittel und übernimmt zudem die Versicherung der Dienstleistenden. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ), Praktika, Bachelorarbeiten Die Berliner Forsten bieten engagierten Akteuren des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ), die sich für den Bereich Forstwirtschaft interessieren und sich beruflich orientieren möchten, spannende Tätigkeitsfelder an. Weitere Informationen Bild: Berliner Forsten Girls’Day 3. April 2025: Erkunde die verschiedenen Berufe wie Försterin, Forstwirtin und Waldpädagogin in einer Berliner Revierförsterei, die für die Pflege und Entwicklung des Berliner Waldes verantwortlich ist. Weitere Informationen Die Berliner Forsten sind mit dem Gütesiegel familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet. Mit dem Gütesiegel familienfreundlicher Arbeitgeber Land Berlin (GfA) werden Behörden ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise mit den Themen der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf befassen und einen regelmäßigen Auditierungsprozess durchlaufen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Senatsverwaltung für Finanzen: berlin.de/gfa .
Liebe*r Leser*in, der Herbst ist da. Wo an anderer Stelle zwischen fallenden Blättern und Kürbissen die Ernte bereits abgeschlossen ist, laufen die Harvester von umwelt.info auf Hochtouren und versprechen einen reichen Datenertrag. Denn bald ist es soweit: Am 27.01.2025 feiern wir den offiziellen Launch unseres Portals. Merken Sie sich den Termin schon mal vor! Unser Minimum Viable Product geht damit in seine finale Phase und wir blicken zurück auf einen erkenntnisreichen Austausch mit den Nutzenden. Durch die Rückmeldungen sind viele neue Features und Verbesserungen für unser Portal entstanden. Wir freuen uns über weiteres Feedback und den Austausch mit unseren Nutzenden, unter anderem in drei anstehenden Workshops. In diesem Newsletter schauen wir außerdem auf neue Schnittstellen, redaktionelle Beiträge zu Grundwasserdaten und Metadatenqualität und freuen uns über die Anbindung der starken zivilgesellschaftlichen Datenquelle Sensor.Community. Last but not least begrüßen wir unser neues Webredaktions-Team. Viel Spaß beim Lesen! Das umwelt.info-Team Wir sind online: Das war das Launch-Event zum Minimum Viable Product Am 25.06.2024 präsentierten wir in zwei virtuellen Veranstaltungen die Minimalumsetzung unseres Portals unter mvp.umwelt.info . Insgesamt über 150 Teilnehmende zeigten dabei ein breites Interesse an unserer ersten Onlineversion. Herzliches Dankeschön für Ihre rege Teilnahme. Während der Veranstaltung gab es Impulse aus den Bereichen technische Infrastruktur, Data Science und Redaktionelles zum Portal umwelt.info. Unser Data Scientist Maximilian Berthold diskutierte beispielsweise mit Martin Klenke ( MU Niedersachsen ), Heike Sommer ( BfN ), Thomas Tursic ( GovData ) und Lisa Wenige ( Hochschule Merseburg ) die Bedingungen für eine aufwandsarme Datenanbindung und weitere Potentiale eines zentralen Umweltinformationsportals. Vier Monate MVP: Danke für Ihr Feedback Infografik zur Arbeit am Minimum Viable Product umwelt.info (Stand 25.10.2024) Quelle: Nationales Zentrum für Umwelt- und Naturschutzinformationen am Umweltbundesamt Seit dem Launch unseres Minimum Viable Products (MVP) haben zahlreiche Nutzende die Möglichkeit genutzt, uns ihren ersten Eindruck zum Portal mitzuteilen. Über das Kontaktformular, Mails und in Gesprächen, erreichen uns zahlreiche Anregungen und auch konstruktive Kritik. Nutzen Sie gern weiterhin Ihre Chance, sich an der Entwicklung des Portals zu beteiligen. Wir freuen uns über die Rückmeldungen und setzen vieles direkt um. So konnten wir beispielsweise unsere Karte zu Grundwassermessstellen in der Datenabdeckung verbessern und mit Informationen zur Auffindbarkeit von Daten erweitern. Neu hinzugekommen ist außerdem ein Beitrag über unsere Qualitätsbewertung der Metadaten . In der Suche bekommen Sie neuerdings Vorschläge zur Rechtschreibkorrektur und erhalten einen Hinweis, wenn Datensätze von Datenhaltenden als veraltet markiert wurden. Erweitert haben wir zudem den Datentyp von Sucheinträgen, so dass Sie dort nun beispielsweise Informationen zu Umweltprüfungen oder umweltbezogenen Gesetzestexte n finden. Aktuell arbeiten wir für eine bessere Nutzungserfahrung an der Reihenfolge der Suchergebnisse und vermitteln die Erkenntnisse in einem Artikel zum Ranking in umwelt.info. Natürlich binden wir weiterhin neue Datenangebote aus Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein. MVP und Feedback als Good Practice der Digitalpolitik in der Bundesverwaltung Vorstellung des Minimum Viable Products als Good Practice, um Feedback zu generieren Quelle: Sebastian Woithe / BMDV Im Rahmen eines Netzwerktreffens der Digitalstrategie des Bundes durften wir unsere agile Arbeitsweise vorstellen. Wir teilten unsere positiven Erfahrungen damit und zeigten auf, wie durch Feedback und Partizipation eine nutzendenzentrierte Portalentwicklung möglich ist. Insbesondere die Bereitstellung eines Minimal Viable Products als frühzeitige, öffentlich verfügbare Version konnten wir als lohnenswerten Schritt empfehlen, da dies die Möglichkeit für konstruktives Feedback von Nutzenden eröffnet hat. So brachten wir neue Ansätze für die Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben in den Austausch mit den Vertretungen aus anderen politischen Ressorts ein. Willkommen Team Webredaktion: umwelt.info begrüßt fünf neue Mitarbeitende Im Herbst 2024 starten fünf neue Mitarbeiter*innen in ihre Aufgabenbereiche für umwelt.info. Als neu zusammengestelltes Webredaktions-Team bringen sie ihre Perspektiven und Expertisen in unsere Arbeit ein und werden das Web-Angebot weiter mit verbessern. Mit Blick auf den bevorstehenden Launch des Portals im Januar 2025 kümmern sich die neuen Kolleg*innen neben der Arbeiten im Portal (z.B. Verbesserungen der Benutzendenführung und das Design der Weboberfläche, Erstellung redaktioneller Beiträge) auch um die Öffentlichkeitsarbeit und die Organisation von Veranstaltungen. Wir freuen uns über diese Bereicherung des umwelt.info-Teams und wünschen allen neuen Mitarbeitenden einen guten Start. Save-the-Date: Feierlicher Launch des Portals umwelt.info Am 27.01.2025 geben wir den offiziellen Startschuss für das Portal umwelt.info. Wir beenden die Phase des Minimum Viable Products und präsentieren das Portal zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit. Zur Veranstaltung werden bis zu 200 Gäste aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft erwartet, um den Start des Portals umwelt.info zu begleiten und vor Ort miteinander ins Gespräch zu kommen. Seien Sie dabei und machen Sie sich vor Ort im Merseburger Ständehaus einen Eindruck von der neuesten Version des Portals und lernen Sie dabei das Team sowie unsere Netzwerkpartner*innen kennen. Die Anmeldung ist voraussichtlich ab Mitte November 2024 über die Seite Termine des Umweltbundesamts möglich. Außerdem wird das Event teilweise per Streaming übertragen. Wir freuen uns auf Sie! Workshops umwelt.info: Wirkung entfalten und Mehrwerte generieren Das Portal umwelt.info wendet sich an viele Zielgruppen und soll auch für zivilgesellschaftliche und kommunale Umweltinteressent*innen sowie Open-Data-Enthusiast*innen einen gehaltvollen Beitrag leisten. Sie fühlen sich angesprochen? Um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen bieten wir gleich drei Workshops an: Am 13.11. und 20.11. bieten wir gemeinsam mit neuland21 e.V. und Wassermeisterei e.V. in Bad Belzig einen Workshop für die daten- und sensoraffine Lokal-Community an ( zur Einladung ). Am 25.11. und 02.12. laden wir die lokalen Open-Data-Enthusiast*innen mit Codeaffinität nach Leipzig ein ( zur Einladung ). Sie möchten teilnehmen? Dann schreiben Sie uns gern direkt an umwelt.info@uba.de . Metadaten standardisiert abgreifen bei umwelt.info Ergebnis der Umfrage zum gewünschten Metadatenstandard für den Export auf umwelt.info. Quelle: Nationales Zentrum für Umwelt- und Naturschutzinformationen am Umweltbundesamt Unser erklärtes Ziel für umwelt.info ist die Bereitstellung nachnutzbarer Metadaten zu den Datensätzen der angebundenen datenhaltenden Stellen. Diese sollen über Schnittstellen zur Verfügung gestellt werden. Welchen Standard diese nutzen sollen, wollten wir gemeinsam mit Netzwerkpartnern aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Verwaltung entscheiden. Die Ergebnisse unserer Umfrage vom September 2024 lagen eng beieinander. Deshalb streben wir nun die Umsetzung mehrerer Standards an. Den Anfang machen CKAN , DCAT-AP und schema.org . Weitere Schnittstellen wie CSW oder Dublin Core können entsprechend des angemeldeten Bedarfs später folgen. Vielen Dank für die Unterstützung bei der Weiterentwicklung unserer angebotenen Dienstleistungen. Zivilgesellschaftliche Stärke auf umwelt.info: Sensor.Community angebunden Mit der „ Sensor.Community “ haben wir kürzlich ein neues Datenangebot auf umwelt.info integriert, das einen zentralen Beitrag aus der Zivilgesellschaft darstellt. Das gemeinnützige globale Netzwerk lädt weltweit Open-Data-Enthusiast*innen ( auch auf GitHub ) dazu ein, offene Daten zum Thema Luftqualität und Lärm mittels DIY-Sensoren zu generieren. Diese werden dann über Sensor.Community in Eigenregie gehostet und veröffentlicht. Vor diesem Hintergrund können mittlerweile Datensätze von 11.859 Sensoren in 79 Ländern (Stand 21.10.2024) über eine interaktive Kartenanwendung ausgewählt und per bereitgestellter API heruntergeladen werden. Der Mehrwert, den dieses zivilgesellschaftliche Projekt erzeugt, wird eindrucksvoll durch ein Kooperationsprojekt in den Niederlanden deutlich, bei dem Daten der Verwaltung mit denen von Sensor.Community verschnitten wurden. Durch die Beteiligung einer staatlichen Institution an dem zivilgesellschaftlichen Projekt wurden die offenen Daten validiert, legitimiert und konnten dadurch für politische Entscheidungen genutzt werden. Gleichzeitig wurden Bürger*innen in ihren Bemühungen ermutigt, Daten im Sinne einer lokalen Politik zur Verfügung zu stellen. Ein Blick in den Maschinenraum: Wie bewerten wir Metadatenqualität? Metadaten spielen eine wichtige Rolle im Datenangebot von umwelt.info. Seit dem Launch unseres MVP könnte den ersten Nutzer*innen unseres Portals aufgefallen sein, dass wir zu diesen Metadaten für jeden Eintrag eine eigene Qualitätsbewertung angeben. Wie die Scores zustande kommen, was es mit den FAIR-Kriterien auf sich hat und wie wir dann konkret etwa einen Eintrag zur Schadstoffbestimmung in Tieren aus dem Pfälzerwald bewerten, beantworten wir in unserem Beitrag über die Metadatenqualität. Mit Beiträgen wie diesem erweitern wir beständig das Informationsangebot über unser Portal. Schauen Sie rein und erfahren Sie noch mehr, beispielsweise im aktualisierten Artikel über die konkrete Anbindung von Daten und einem neuen Artikel, in dem wir das Ranking der Suchergebnisse erklären. Grundwasser auf einen Blick: Kartenanwendung ist vollständig Unseren ersten redaktionellen Beitrag über konkrete Daten haben wir dem Thema Grundwasser gewidmet und dabei aufgearbeitet, wo bundesweit mit amtlichen Messstellen Grundwasser gemessen wird. Der Artikel und die Übersichtskarte über die verfügbaren Grundwasserdaten ist inzwischen vollständig und alle relevanten Datenquellen angebunden. Ein zweiter Blick in den Beitrag lohnt sich also. 3. Forum Anwendung und Forschung im Dialog: Wir sind dabei. Sie auch? Am 19.11.2024 lädt das Nationale Monitoringzentrum zur Biodiversität zum 3. Forum Anwendung und Forschung im Dialog ein. Unter dem diesjährigen Motto „Menschen.Wissen.Daten – für Biodiversität zusammenbringen“ präsentiert sich auch das Team von umwelt.info. Sollten Sie an der Veranstaltung teilnehmen, freuen wir uns, an unserem Stand mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Wir informieren Sie gern über das Portal und die aktuellen Entwicklungen.
Das Landratsamt Böblingen – untere Flurbereinigungsbehörde – hat den am 22.01.2018 genehmigten Plan nach § 41 FlurbG durch Genehmigung vom 12.10.2023 geändert. Die Änderung betrifft hauptsächlich die vorhandenen Schotterwege im Verfahrensgebiet. Die vorhandenen Wege sind während der Bauphase im Jahr 2018 stark in Anspruch genommen worden. Vor allem durch den Aufhieb der Wegtrassen wurden erhebliche Mengen Holz mit schweren Forstmaschinen abgefahren. Mit der vorzeitigen Besitzeinweisung (Dezember 2021) und der Aufhebung der Holzeinschlagsperre (Dezember 2022) kam es erneut zu einer verstärkten Holzabfuhr. Die vorhandenen Schotterwege weisen starke Verdrückungen, Schlaglöcher und Erosionsrinnen auf. Es ist daher geplant, die Wege wieder entsprechend dem ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Eine Neuversiegelung bzw. Verbreiterung ist damit nicht verbunden. Die Vorprüfung nach § 9 in Verbindung mit § 7 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) hat ergeben, dass die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung hier nicht erforderlich ist, da keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zu befürchten sind.
Externe Stellenausschreibung Der Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt sucht ab sofort einen Forstwirt (m/w/d) unbefristet und in Vollbeschäftigung für einen Einsatz in dem Forstbetrieb Oberharz. Der Landesforstbetrieb ist ein erwerbswirtschaftlich ausgerichteter landeseigener Betrieb. Er bewirtschaftet etwa 136.600 ha Landeswald gewinnorientiert und unter Wahrung der besonderen Verpflichtungen gegenüber dem Gemeinwohl. Dabei ist die Ressource Holz optimal und nachhaltig zu nutzen und zu vermarkten sowie Waldpflege und Waldumbau zu sichern. Neben der Betriebsleitung gliedert sich der Landesforstbetrieb in fünf Forstbetriebe. Aufgabengebiet: Der Einsatz und die Verwendung als Forstwirt (m/w/d) im Forstbetrieb erfolgt im kompletten Aufgabenspektrum des Berufsbildes Forstwirt. Im Wesentlichen beinhaltet der Einsatz bei der Pflege und Bewirtschaftung des Landeswaldes: Holzernte Bestandspflege Zaunbau und Bau von jagdlichen Einrichtungen Kulturpflege Pflanzung Bedienung und Wartung einfacher forstwirtschaftlicher Maschinen und Geräte Sie erfüllen folgende zwingende Voraussetzungen: erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Forstwirt (m/w/d) uneingeschränkte gesundheitliche Eignung und Tauglichkeit für die komplette Berufsausübung Führerscheinklasse B und die Befähigung zum Führen eines Kraftfahrzeuges Das Beschäftigungsverhältnis sowie das Entgelt der Entgeltgruppe E 5 richten sich nach dem Tarifvertrag zur Regelung der Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in forstwirtschaftlichen Verwaltungen, Einrichtungen und Betrieben der Länder (TV-Forst). Bei Fragen wenden Sie sich bitte telefonisch an: Herrn Reckleben (Forstbetriebsleiter Forstbetrieb Oberharz) 039459/7410 Frau Sieber (Sachbearbeiterin Personal) 0391/61068-136. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Ihre Bewerbungsunterlagen, bestehend aus Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf und Arbeitszeugnissen in Kopie werden bis zum 13.11.2024 unter dem Kennwort „Ausschreibung Forstwirt Oberharz“ an folgende Dienststelle erbeten: Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt Betriebsleitung Lennéstraße 6 39112 Magdeburg Bei erfolgreicher Bewerbung finden die Bewerbungsgespräche am 15.11.2024 statt. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor. Die Bewerbungsunterlagen werden unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet. Mit Ihrer Bewerbung geben Sie Ihr Einverständnis zu einer elektronischen Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der notwendigen Bewerberdaten. Zwei Monate nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden die Daten sowie Ihre Bewerbungsunterlagen vernichtet. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie auf unserer Internetseite unter www.landesforstbetrieb.de. Ihre Bewerbungsunterlagen werden nur dann zurückgesendet, wenn Sie Ihrer Bewerbung einen ausreichend frankierten und adressierten Rückumschlag beigelegt haben. Im Zusammenhang mit der Bewerbung und möglichen Vorstellungsgesprächen können keine Auslagen erstattet werden.
Externe Stellenausschreibung Beim Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt sind im Betriebsteil Forstbetrieb A im Schernebecker Weg 1, 39517 Tangerhütte OT Mahlpfuhl sowie Forstbetrieb Anhalt mit Sitz im Heidebrückenweg 28, 06849 Dessau- Arbeitsplatz eines Maschinenführers (m/w/d) zum nächstmöglichen Zeitpunkt (unbefristet, in Vollzeitbeschäftigung) zu be Aufgabengebiet: Anspruchsvolle und eigenverantwortliche Aufgabenwahrnehmung Tätigkeitsspektrum eines Maschinenführers, wie: Festlegen verfahrenstechnischer Abläufe Herstellen der Betriebs- und Verkehrssicherheit, Vorbereiten der Mas Einsatz Führen der Maschinen im Straßenverkehr, Verladen und Entladen Einsatz der Forstmaschinen bei Arbeiten in den Beständen Einsatz der Forstmaschinen mit Auf- und Anbauaggregaten Durchführen von Pflege- und Wartungsarbeiten Analysieren von Fehlern und Einleiten von Reparaturmaßnahmen; D von kleinen Reparaturen Bei der Forsttechnik handelt es sich im Wesentlichen um Forstschlepper mit F Radlader und Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr Sie erfüllen folgende zwingende Voraussetzungen: erfolgreicher Abschluss als Forstwirt (m/w/d) und Besitz von Führerscheinklassen, mindestens B, CE und L sowie B Führen der Forsttechnik und Dienst-Kfz Von Vorteil: ein Beschäftigungsverhältnis im öffentlichen Dienst, welches s Tarifvertrag zur Regelung der Arbeitsbedingungen von Be forstwirtschaftlichen Verwaltungen, Einrichtungen und Betrieben der Forst) richtet der Arbeitsplatz ist nach Entgeltgruppe E 6 bewertet, die Beschäftig Erfüllung der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen nach de Entgeltgruppe einen regelmäßigen Urlaubsanspruch von 30 Arbeitstagen pro Kalende ein kollegiales Arbeitsumfeld flache Hierarchien Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Herrn Kriebel (Forstbetriebsleiter Altmark) 03935-9226712 Herrn Blank (Forstbetriebsleiter Anhalt m.d.W.d.G.b.) 0340-8705910 Herrn Busch (Sachbearbeiter Personal) 0391/61068-115 Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen -möglichst in postalischer Form der Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte Bewerbungen- senden Sie bitte bis zum 20.08.2024 unter dem Kennwort „A Maschinenführer“ unter Angabe des gewünschten Forstbetriebes, fü bewerben, an folgende Dienststelle: Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt Betriebsleitung Lennéstraße 6 39112 Magdeburg Auslagen im Zusammenhang mit der Bewerbung und möglichen Vorstellu können nicht erstattet werden. Die Bewerbungsunterlagen sind einschließlich eines frankierten und adressierten Rückumsch Ist dieser nicht beigefügt, werden die Unterlagen nach Abschluss des Verfahrens nach zwei Mo Die Bewerbungsunterlagen werden unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmun zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet. Mit Ihrer Bewerbung geben Sie Ihr Einve elektronischen Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der notwendigen Bewerberdaten. Z Abschluss des Auswahlverfahrens werden die elektronisch erfassten Daten vernichtet. Weitere
Steimbke – Aus dem Bereich der ehemaligen Sandentnahme in Klein Varlingen in der Samtgemeinde Steimbke lagen Nachweise von Zauneidechsen und Kreuzkröte vor. Doch die Fläche war über die Jahre mit Gehölzen zugewachsen, die Gewässer sowie die südexponierten Hänge lagen im Schatten. Die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM) schlug deshalb zusammen mit den Landfrauen Nienburg vor, das Biotop aufzuwerten. Die Gemeinde Steimbke stimmte dem Vorhaben als Flächeneigentümer zu, sodass der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Arbeiten im Gebiet zusammen mit der ÖSSM umsetzen konnte. Diese Arbeiten fanden im Rahmen des EU-geförderten Integrierten LIFE-Projektes „Atlantische Sandlandschaften“ statt. Aus dem Bereich der ehemaligen Sandentnahme in Klein Varlingen in der Samtgemeinde Steimbke lagen Nachweise von Zauneidechsen und Kreuzkröte vor. Doch die Fläche war über die Jahre mit Gehölzen zugewachsen, die Gewässer sowie die südexponierten Hänge lagen im Schatten. Die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM) schlug deshalb zusammen mit den Landfrauen Nienburg vor, das Biotop aufzuwerten. Die Gemeinde Steimbke stimmte dem Vorhaben als Flächeneigentümer zu, sodass der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Arbeiten im Gebiet zusammen mit der ÖSSM umsetzen konnte. Diese Arbeiten fanden im Rahmen des EU-geförderten Integrierten LIFE-Projektes „Atlantische Sandlandschaften“ statt. „Zauneidechsen brauchen ein kleinflächiges nebeneinander aus Licht und Schatten, Versteckplätzen und offenen Sandflächen, in denen Sie ihre Eier ablegen und von der Sonne ausbrüten lassen können“, erklärt Projektleiter Tom Kutter vom NLWKN. „Der Standort in Klein Varlingen war uns als Lebensraum von Kreuzkröte und Zauneidechse auch durch Hinweise der Landfrauen schon länger bekannt. Die kleine Heidefläche wurde bislang manuell freigehalten. Die Sandgrube selbst aber drohte aber durch ein Zuwachsen der Fläche und Verschattung durch hohe Bäume an den Rändern der Grube für die Arten verloren zu gehen und die Pflege war händisch nicht mehr zu bewältigen“, sagt Thomas Beuster von der ÖSSM. Kreuzkröte und Zauneidechse stehen unter strengen Schutz und sind in den Anhängen der Europäischen Fauna-Flora Habitat-Richtlinie aufgeführt. „Die Gemeinde hat das Vorhaben von Anfang an unterstützt“, so Thorsten Deede, Bürgermeister der Samtgemeinde Steimbke. Aus Mitteln des Integrierten EU LIFE Projektes Atlantische Sandlandschaften konnten im Jahr 2022 die Fläche von Gehölzen freigestellt und die Gewässer entschlammt werden. Die Arbeiten mit Forstmaschine und Bagger wurden durch einen eintägigen Freiwilligeneinsatz der ÖSSM unterstützt, um händisch günstige Strukturen für die kleinen Reptilien zu schaffen. Nun wurde auch eine Infotafel am Standort aufgestellt. „Die Infotafel soll die Besucher dafür sensibilisieren, sich in der Fläche umsichtig zu verhalten und den Kröten und Reptilien nicht zu nahe kommen“, betont Tom Kutter. Hundebesitzerinnen und – Besitzer werden zudem darum gebeten, ihre Hunde nicht in den flachen Amphibiengewässern baden zu lassen. Dies kann den empfindlichen Laich der Kreuzkröten schädigen. Die Gemeinde wird die Flächen weiterhin mit Unterstützung ihres Bauhofes offenhalten und weitere Pflegeeinsätze mit der ÖSSM abstimmen. Auch die Landfrauen sind vor Ort aktiv und begleiten das Projekt weiterhin. Hintergrund zum Integrierten LIFE-Projekt „Atlantische Sandlandschaften“ Hintergrund zum Integrierten LIFE-Projekt „Atlantische Sandlandschaften“ Das Integrierte LIFE-Projekt setzt Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt in fast ganz Niedersachsen und weiten Teil Nordrhein-Westfalens um. Die beiden Bundesländer finanzieren 40 % des IP LIFE, die anderen 60 % werden durch die Europäische Kommission gefördert. Ansprechpersonen zum Projekt: Ansprechpersonen zum Projekt: Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer Thomas Beuster Hagenburger Str. 16 31547 Rehburg-Loccum E-Mail: beuster@oessm.org Tel. 05037-9670 NLWKN, IP LIFE „Atlantische Sandlandschaften“ Tom Kutter Tel: 0511/3034-3352 E-Mail: Thomas.Kutter@nlwkn.niedersachsen.de Kleingewässer vor Freistellung der Sandentnahme (Foto: Tom Kutter / NLWKN) Eine Zauneidechse beim Sonnenbad (Foto: Tom Kutter / NLWKN)
Hannover/Handeloh. Eine praktische Unterrichtseinheit der besonderen Art stand für zwei 4. Klassen der Grundschule Sprötze aus Buchholz (Nordheide) vergangene Woche auf dem Stundenplan. Unter dem Motto „Praktischer Naturschutz trifft auf Umweltbildung“ hatten der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und der Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide (VNP) die Schülerinnen und Schüler an den Rand des Naturschutzgebiets Lüneburger Heide nahe Handeloh eingeladen, um die Arbeit im dortigen „Schlingnatter-Korridor“ vorzustellen und zu erklären. Der „Schlingnatter-Korridor“ war durch das EU-geförderte Integrierte LIFE-Projekt „Atlantische Sandlandschaften“ entwickelt worden. Die Kinder lernten nicht nur viel über den Naturschutz vor Ort, sie packten selber tatkräftig mit an und halfen bei den erforderlichen Pflegearbeiten – der sogenannten Entkusselung. Eine praktische Unterrichtseinheit der besonderen Art stand für zwei 4. Klassen der Grundschule Sprötze aus Buchholz (Nordheide) vergangene Woche auf dem Stundenplan. Unter dem Motto „Praktischer Naturschutz trifft auf Umweltbildung“ hatten der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und der Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide (VNP) die Schülerinnen und Schüler an den Rand des Naturschutzgebiets Lüneburger Heide nahe Handeloh eingeladen, um die Arbeit im dortigen „Schlingnatter-Korridor“ vorzustellen und zu erklären. Der „Schlingnatter-Korridor“ war durch das EU-geförderte Integrierte LIFE-Projekt „Atlantische Sandlandschaften“ entwickelt worden. Die Kinder lernten nicht nur viel über den Naturschutz vor Ort, sie packten selber tatkräftig mit an und halfen bei den erforderlichen Pflegearbeiten – der sogenannten Entkusselung. Leonie Braasch vom NLWKN und Lena Götz vom VNP standen den aufgeregten Kindern vor Ort Rede und Antwort. Leonie Braasch erklärte, wie der „Schlingnatter-Korridor“ entstanden ist und warum er für den Naturschutz vor Ort wichtig ist. Die wichtigste Botschaft: Gehölze aus fremden Ländern verdrängen durch ihr Wachstum heimische Tier- und Pflanzenarten und müssen deshalb entfernt werden, um bedrohten Arten wie der Schlingnatter und der Zauneidechse zu helfen. „Wenn wir die noch kleinen Traubenkirschen mit der Wurzel herausziehen, können wir ein schnelles Zuwachsen des Korridors verhindern. Somit haben die Schlingnatter und andere Arten hier weiter einen idealen Lebensraum. Diese Pflegearbeiten nennen wir Entkusselung“, erläuterte die NWLKN-Projektmitarbeitern den neugierig zuhörenden Gästen. Lena Götz von der Schutzgebietsbetreuung des VNP führte die Kinder in die Welt der Schlingnatter ein: „Die Meisterin der Tarnung ist für den Menschen harmlos und ist nur sehr selten zu entdecken. Da die Haut der Schlingnatter nicht mitwachsen kann, häutet sie sich regelmäßig. Die abgestreifte Hautschicht, das sogenannte Natternhemd, lässt sich manchmal in der Natur finden.“ Nach der theoretischen Einführung konnten es die Kinder kaum abwarten, selber loszulegen. Zum Warmwerden für die praktische Arbeit stand am Eingangsbereich des Korridors ein Schlangensuchspiel zwischen Wurzeltellern, Gestrüpp und Moos auf dem Programm. Dann legten die Kinder hochmotiviert mit dem Rausrupfen der kleinen Gehölze los. Begeisterung löste vor allem die Bearbeitung von größeren Exemplaren der Traubenkirsche mit dem Spaten aus und die ausgebuddelten großen Pflanzen wurden stolz in die Luft gereckt. Am Ende gab es noch eine Schlangen-Polonaise durch die Heide und als Dankeschön durften alle Kinder eine Holzschlange mit nach Hause nehmen. „Die Aktion macht nicht nur den Kindern, sondern auch uns als Organisations-Team viel Spaß. Es freut uns, dass nach der gelungenen Pflegeaktion im vergangenen Jahr nun erneut so viele Schülerinnen und Schüler angereist sind, um beim praktischen Naturschutz mitzuhelfen“, sagte Leonie Braasch. Das Fazit von Lehrerin Kristina Stein-Matthies fiel ebenfalls positiv aus: „Der heutige Vormittag war für die Kinder ein ganz besonderer. Draußen in der Natur lernten sie nicht nur viel über die Schlingnatter und ihren Lebensraum, sondern freuten sich darüber, durch ihren Einsatz etwas für den Naturschutz tun zu können. Alle hatten viel Spaß dabei und die auszugrabenden Traubenkirschen wurden mit der Zeit immer größer. Da war Teamarbeit gefragt.“ Hintergrund zum Integrierten LIFE-Projekt „Atlantische Sandlandschaften“ und dem „Schlingnatter-Korridor“ Hintergrund zum Integrierten LIFE-Projekt „Atlantische Sandlandschaften“ und dem „Schlingnatter-Korridor“ Der „Schlingnatter-Korridor“ war durch das EU-geförderte Integrierte LIFE-Projekt „Atlantische Sandlandschaften“ entwickelt worden. Ziel des Korridors aus lichten Waldrändern ist es, Heideflächen mit Vorkommen der gefährdeten Schlingnatter und der Zauneidechse miteinander zu verbinden. Anfang 2021 hatten Harvester und Mini-Bagger deshalb hier Gehölze entfernt. „Die Offenhaltung des Korridors wird uns allerdings jedes Jahr aufs Neue beschäftigen“, betont Lena Götz von der Schutzgebietsbetreuung des VNP. „Das liegt vor allem an der Spätblühenden Traubenkirsche, deren Sämlinge im lichten Korridor sehr schnell wieder hochwachsen.“ Die Gehölzart kommt ursprünglich aus Nordamerika und verdrängt durch ihre dichten und ausdunkelnden Bestände heimische Tier- und Pflanzenarten. Da ist bereits im frühen Stadium händisches Zupacken gefragt. Das Integrierte LIFE-Projekt setzt Maßnahmen wie diese zum Erhalt der biologischen Vielfalt in fast ganz Niedersachsen und weiten Teil Nordrhein-Westfalens um. Die beiden Bundesländer finanzieren 40 % des IP LIFE, die anderen 60 % werden durch die Europäische Kommission gefördert. Weitere Informationen gibt es in folgendem Artikel: Integriertes LIFE-Projekt "Atlantische Sandlandschaften" Ansprechpersonen zum Projekt: Ansprechpersonen zum Projekt: VNP Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide Dirk Mertens Tel: 05198/982 43 24 E-Mail: mertens@verein-naturschutzpark.de NLWKN, IP LIFE „Atlantische Sandlandschaften“ Leonie Braasch Tel: 0511/3034-3368 E-Mail: leonie.braasch@nlwkn.niedersachsen.de Geschafft! Mit Tatendrang und Teamarbeit ließen die Kinder den Traubenkirschen keine Chance (Foto: Leonie Braasch). Mit der Schlangen-Polonaise ging es in die Heide (Foto: Kristina Stein-Matthies).
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