API src

Found 737 results.

Related terms

Digital GreenTech 2 - DIWA: Digitale, vernetzte und interaktive Wasserqualitätsüberwachung, ein Konzept für autonome Frühwarnsysteme zum Gewässerschutz

Entwicklung von Basistechnologien für 100% Wasserstoffgasturbinen zur Beschleunigung der Energiewende in Deutschland, Teilvorhaben: KI unterstützte Entwicklung von Flashback Prädiktoren

Neuartige Schadstoffe, Umweltmonitoring - Überwachung der Gewässerverschmutzung durch Non-Target-Screening im Rheineinzugsgebiet

Das "Non-Target Screening im Rheineinzugsgebiet" ist eine Initiative, deren Ziel es ist, die Non-Target Screening (NTS) Methodik zwischen den Umweltüberwachungsbehörden im Rheineinzugsgebiet zu harmonisieren. Das Ziel dieser Harmonisierung ist es, eine hohe Vergleichbarkeit der NTS-Daten aus verschiedenen Laboren zu erreichen, um neu auftretende Schadstoffe über die Überwachungsstationen entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse hinweg zu detektieren und zu verfolgen. Das Projekt wird von der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins koordiniert und umfasst derzeit Institutionen aus fünf europäischen Ländern. Ein Vorgängerprojekt, genannt "Rhein-Projekt NTS", lief von 2021 bis 2024 und wurde von der Europäischen Union über das LIFE-Programm finanziert. Während dieser frühen Phase wurde eine Plattform für die schnelle, automatisierte, zentralisierte Auswertung und Speicherung von NTS-Daten entwickelt. Diese Plattform wird als NTS-Tool bezeichnet und wird von der deutschen Landesbehörde IT Baden-Württemberg gehostet. Das NTS-Tool umfasst derzeit eine harmonisierte Analysemethode auf Basis der Flüssigchromatographie gekoppelt mit hochauflösender Massenspektrometrie (LC-HRMS), IT-Infrastruktur (Cloud, Terminalserver), die Software enviMass zur Auswertung von NTS-Daten, Qualitätskontrollmaßnahmen basierend auf isotopenmarkierten Standardverbindungen sowie das Datenaggregierungs- und Visualisierungstool (DAV-Tool). Das DAV-Tool ermöglicht es Laborpersonal, nach neuartigen Schadstoffen in allen beteiligten Überwachungsstationen zu suchen. Das NTS-Tool wird im Rahmen des Internationalen Warn- und Alarmplans Rhein (IWAP Rhein) für Warnzwecke genutzt, da die zentrale Datenauswertung es ermöglicht, Schadstoffe schnell zu identifizieren, sodass geeignete Maßnahmen ergriffen werden können, um die öffentliche Gesundheit und die Umwelt zu schützen. Ein weiteres Ziel des Projekts ist der Wissenstransfer über bekannte und unbekannte neuartige Schadstoffe an Expertengruppen und Trinkwasserversorger im Rheineinzugsgebiet. Die Ergebnisse, die mit dem NTS-Tool gewonnen werden, sollen zur Überwachung der im "Rhein 2040"-Programm formulierten Ziele beitragen, einschließlich des 30%-Reduktionsziels für Mikroverunreinigungen, den Zielen des "Null-Schadstoff-Aktionsplans" der EU sowie den individuellen Strategien der Staaten im Rheineinzugsgebiet. Das Rheinüberwachungsprogramm und das Programm „Rhein 2040“ stützen sich auf die NTS-Methode, um neu auftretende chemische Substanzen zu identifizieren.

Auswirkungen physikalisch-ozeanographischer Extremereignisse auf Ökosystemdienstleistungen im Elbe-Ästuar-Küstensystem, Vorhaben: Risikoverständnis, Ökosystemdienstleistungen und Akteurseinbindung

LURCH - KIMoDIs: KI-basiertes Monitoring-, Datenmanagement- und Informationssystem zur gekoppelten Vorhersage und Frühwarnung vor Grundwasserniedrigständen und -versalzung, Teilprojekt 8

Grundwassermeßstelle des gewässerkundlichen Dienstes (Landesmessstelle)

Das Messnetz mit zugehörigen Untersuchungsprogrammen und Datendiensten ist zugleich ein Frühwarnsystem für großräumige natürlich und menschlich verursachte Veränderungen des Grundwassers, beispielsweise Versauerung, Klimafolgen, Belastungsveränderungen und Übernutzungen.

Auswirkungen physikalisch-ozeanographischer Extremereignisse auf Ökosystemdienstleistungen im Elbe-Ästuar-Küstensystem, Vorhaben: Auswirkungen von Extremereignissen auf Fische

Von maritimer Algenwirtschaft über Transformation in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bis zu Militär, Krieg und Kriegsfolgen

Der Horizon Scanning Bericht stellt neun Zukunftsthemen vor, die in den kommenden Jahren für Umweltpolitik, Umweltforschung und Verwaltung relevant werden könnten. Der Zyklus 2022 bis 2023 hatte das Ziel, neue Entwicklungen mit hoher Umweltrelevanz frühzeitig zu erkennen und Wissen für eine vorausschauende Umweltpolitik bereitzustellen.Neu aufkommende Zukunftsthemen sind: Lab-grown Future, Meerwasserentsalzung, maritime Algenlandwirtschaft, Demokratie, Militär und Kriegsfolgen, Krisengesellschaft, Transformation in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, Internet der Zukunft sowie Cybersicherheit und Umweltschutz.Der Bericht zeigt neue Forschungsbedarfe und Gestaltungsoptionen auf.

Neuartige Materialien: Forschung für die Sicherheit

<p> <p>Die für den Schutz von Mensch und Umwelt zuständigen deutschen Bundesbehörden stellen den Forschungsbedarf aus regulatorischer Sicht dar.</p> </p><p>Die für den Schutz von Mensch und Umwelt zuständigen deutschen Bundesbehörden stellen den Forschungsbedarf aus regulatorischer Sicht dar.</p><p> <p>Neuartige Materialien können potentiell bei der Bewältigung von globalen und gesellschaftlichen Herausforderungen unterstützen. Dies betrifft beispielsweise die Anwendung im Gesundheitswesen, bei der Energiewende oder als Ersatz für bedenkliche Stoffe oder kritische Rohstoffe. Um den gesellschaftlichen Nutzen neuartiger Materialien jedoch voll auszuschöpfen, sind deren Sicherheit für Mensch und Umwelt sowie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a> über den gesamten Lebenszyklus von zentraler Bedeutung. Dazu gehört es, mögliche negative Auswirkungen bei der Herstellung, der Nutzung und am Ende ihrer Verwendung rechtzeitig zu vermeiden oder zu mindern. Als Reaktion auf die Mitteilung der Europäischen Kommission zu „Advanced Materials for Industrial Leadership” (dt: „Fortgeschrittene Werkstoffe für eine industrielle Führungsrolle”) haben das Umweltbundesamt (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>), die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), das Bundesinstitut für Risikobewertung (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bfr">BfR</a>) und die Physikalisch-technische Bundesanstalt (PTB) nun eine strategische Forschungsagenda für sichere neuartige Materialien veröffentlicht.</p> <p>Da Materialinnovationen mit dem Ziel gefördert werden, sicherere und nachhaltigere Lösungen im Vergleich zu herkömmlichen Chemikalien und Anwendungen zu bieten, muss sichergestellt werden, dass die Materialien selbst sicher sind. Die Sicherheitsforschung hinkt jedoch häufig der Innovation hinterher. Daher begleiten die für den Schutz von Mensch und Umwelt, sowie für die Metrologie zuständigen deutschen Bundesbehörden das rasante Innovationstempo von neuartigen Materialien mit einer langfristigen Forschungsstrategie, die sich auf den Forschungsbedarf aus regulatorischer Perspektive konzentriert.&nbsp;</p> <p>Die Strategie soll als Leitfaden für die Ausrichtung und Priorisierung der Forschung der deutschen Bundesbehörden dienen, soll aber auch politische Entscheidungsträger, Förderinstitutionen und die wissenschaftliche Gemeinschaft über den regulatorisch relevanten Forschungsbedarf für sichere neuartige Materialien informieren. Die vorgestellte Strategie zeigt die notwendige Sicherheitsforschung auf, die auf der einen Seite Regulierungsbehörden in die Lage versetzt, neuartige Materialien angemessen bewerten zu können, und auf der anderen Seite auch das „Safe and Sustainable by Design“ (SSbD) für Innovatoren unterstützt.&nbsp;</p> <p>Zu den von der Strategie abgedeckten Bereichen gehören:</p> <ul> <li>„Horizon Scanning” und Frühwarnsysteme zur Ermittlung relevanter neuartiger Materialien und ihrer Anwendungen, Identifizierung von Wissenslücken und Warnsignalen,</li> <li>Forschung zur Schließung von Wissenslücken zu Sicherheitsaspekten von neuartigen Materialien, um der Komplexität und zunehmenden Vielfalt neuartiger Materialien zu begegnen, </li> <li>Entwicklung von Prüf- und Bewertungsstrategien, um eine angemessene regulatorische Risikobewertung zu ermöglichen,</li> <li>rechtzeitige Entwicklung und Validierung aktueller harmonisierter Prüfverfahren als Grundlage für eine fundierte Risikobewertung auf Basis von zuverlässigen Gefahren- und Expositionsinformationen,</li> <li>Förderung einer sicheren und nachhaltigen Gestaltung neuartiger Materialien, um Innovatoren zu unterstützen.</li> </ul> <p>Für jeden dieser Bereiche skizziert die Strategie den aktuellen Stand der Forschung, den Forschungsbedarf und die erwarteten Auswirkungen der Forschung. Darüber hinaus hebt die Strategie übergreifende Themen hervor, die wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Forschung sind, wie beispielsweise die Datenerhebung nach den „FAIR-Prinzipien“, Digitalisierung, Vernetzung und Bildung sowie angemessene Ausstattung der Labore. Die Forschungsstrategie bietet außerdem einen Überblick über die aktuelle Forschung zu neuartigen Materialien durch die zuständigen deutschen Bundesbehörden.&nbsp;</p> <p>Die nun veröffentlichte „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/strategische-forschungsagenda-zu-neuartigen">Strategische Forschungsagenda zu neuartigen Materialien</a>“ ist die vierte Aktualisierung der gemeinsamen Forschungsstrategien zu Nano- und neuartigen Materialien der deutschen Bundesbehörden seit dem Jahr 2007.</p> <p>Die gemeinsame Forschungsstrategie in englischer Sprache ist auf der Website des UBA abrufbar:&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/strategic-research-agenda-for-safe-advanced">Strategic Research Agenda for Safe Advanced Materials</a></p> </p><p>Informationen für...</p>

Neue Strategien zur Anpassung an zukünftige physikalisch-ozeanografische Extremszenarien an deutschen Küsten, Vorhaben: Klimavorhersagen und Akteursbeteiligendes Co-Design'

1 2 3 4 572 73 74