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Radverkehrsförderung 3.0 - barrierefrei, netztransparent, digital will flächendeckend Fahrkomfort, Sicherheit und Schnelligkeit des Radverkehrs verbessern und die Navigation (räumliche Orientierung) verbessern. Dieser Projektteil umfasst die exemplarische und modellhafte Umsetzung im Landkreis Lüneburg.

Flexibler Erlebnisbus für nachhaltigen Freizeitverkehr, Teilvorhaben: Allgäuer Überlandwerk GmbH

Flexibler Erlebnisbus für nachhaltigen Freizeitverkehr, Teilvorhaben: Outdooractive AG

Flexibler Erlebnisbus für nachhaltigen Freizeitverkehr, Teilvorhaben: HS Kempten

Flexibler Erlebnisbus für nachhaltigen Freizeitverkehr, Teilvorhaben: Steinbacher-Consult Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG

Flexibler Erlebnisbus für nachhaltigen Freizeitverkehr

Radverkehrsförderung 3.0 - barrierefrei, netztransparent, digital will flächendeckend Fahrkomfort, Sicherheit und Schnelligkeit des Radverkehrs sowie die Navigation (räumliche Orientierung) verbessern. Eine Konzentration auf lineare Radwege entlang klassifizierter Straßen wird damit überwunden.

MobilitätsHub, Teilprojekt: technische und tarifliche Anforderungen eines überregional tätigen Verkehrsunternehmens

Mit dem Projekt soll als Hauptziel erreicht werden, dass der Fahrgast lediglich durch Nutzung seiner regionalen App ein Ticket für die gesamte Reisekette im Projektraum kaufen kann, ohne sich in anderen Systemen anmelden zu müssen. Für die Bestimmung der Reisekette sollen dabei möglichst viele der öffentlich zugänglichen Mobilitätsangebote einbezogen werden und neben verbundübergreifenden ÖV-Tickets insbesondere auch Leihanbieter von Fahrrädern und Autos mit berücksichtigt werden. Technisch gesehen besteht das Hauptziel in der lückenlosen und durchgängigen Vernetzung der EFM (elektronisches Fahrgeld-Management)-Systeme mit anderen Funktionalitäten und vorgelagerten Diensten (z.B. Information oder Buchung) entlang der Service- und Reisekette. Bisher müssen Fahrgäste oft für verschiedene Anbieter von Mobilitätsdiensten jeweils eine eigene App haben und sich dort inkl. Bezahldaten anmelden. Wie seit langem bekannt, stellt insbesondere die Anmeldung mit den entsprechenden Daten zur Abrechnung eine Hürde dar, die viele potentielle Nutzer von einer multimodalen oder verkehrsverbundübergreifenden Reise abhält und zu einer Reise mit dem eigenen PKW veranlasst. Dadurch wird die Wahl des Verkehrsmittels bisher zu Ungunsten des Umweltverbundes beeinflusst.

Integriertes nachhaltiges Wildtiermanagement in Gebirgsökosystemen

Die 'nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen' hat sich als zentrales Ziel der nationalen und internationalen Umwelt- und Ressourcenpolitik etabliert. Teil dieses Zieles ist auch die nachhaltige Nutzung wildlebender Huftiere und ihrer Lebensräume. Diese werden hauptsächlich durch ein komplexes Zusammenspiel von Forst- und Landwirtschaft, Jagd sowie Freizeit- und Erholungsnutzung in Anspruch genommen. Das Negieren dieser Zusammenhänge ist vermutlich mit ein Grund für den enormen wirtschaftlichen Schaden, der alljährlich durch Wildschäden entsteht (über 218 Mio. Euro alleine in der Forstwirtschaft). Um eine nachhaltige Nutzung der wildlebenden Huftiere und ihre Lebensräume zu gewährleisten und die angesprochenen Probleme einer fehlenden Abstimmung der einzelnen Landnutzergruppen zu lösen, bedarf es operationaler Instrumente für die Bewertung und Adaption einzelner Managementstrategien. Ziel dieses Projektes ist es, ein solches Instrument für Gebirgsökosysteme mit Schutzwaldanteil, in welchen auch das Unternehmen wirtschaftet, zu entwickeln. Das Instrument wird aus einer Zusammenstellung von Prinzipien, Kriterien und Indikatoren bestehen und die Anforderungen und Wirkungen der Forst- und Landwirtschaft, der Jagd sowie der Freizeit- und Erholungsnutzung gleichzeitig berücksichtigen. Der Zusammenhang zwischen einer Bewertung verschiedener Managementstrategien und dem konkreten Zustand der wildlebenden Huftiere und ihrer Lebensräume wird durch im Untersuchungsgebiet gemessenen Parametern der Wildtierökologie, Wildtiermedizin und Waldinventur sichergestellt. Die Anpassung der Handlungen und Unterlassungen der Nutzergruppen anhand dieses innovativen Instruments wird eine integrative nachhaltige Nutzung der Wildtiere und ihrer Lebensräume ermöglichen. Die Erarbeitung des Instruments wird durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen Österreichs im Bereich der Lebenswissenschaften in einem innovativen, interdisziplinären Ansatz erfolgen.

Ermittlung der klimawirksamen Emissionen im Zusammenhang mit dem deutschen Reiseverkehr in Ergänzung und Weiterentwicklung des TREMOD (TransportModel) unter Berücksichtigung des Handbuchs für Emissionsfaktoren (HBEFA)

Tourismus ist für viele Menschen in Deutschland von hoher Bedeutung. 53,4 Mio. Deutsche unternahmen im Jahr 2016 68,7 Mio. Reisen mit einer Dauer von mehr als fünf Tagen. Hinzu kommen weitere 80,5 Mio. Kurzurlaubsreisen. Jede Reise ist mit einer Ortsveränderung verbunden, bei der Verkehr entsteht. Laut IPCC-Bericht sind diese Reiseverkehre innerhalb des gesamten Tourismus zu 75 % für die gesamtklimawirksamen Emissionen des Tourismus verantwortlich. Diese Aussage beruht auf Schätzungen und es ist zudem nicht möglich, hieraus eine fundierte Aussage für den Tourismus in Deutschland zu treffen. Innerhalb der deutschen Verkehrsstatistiken und Erhebungen bestehen außerdem Lücken hinsichtlich der Verkehrsmittel, die insbesondere im Tourismus genutzt werden, wie z.B. Wohnmobile, Hausboote und Fähren. Zudem wird der Wegezweck der Reisen innerhalb der wichtigsten Verkehrserhebung 'Mobilität in Deutschland' sowie weiteren Erhebungen nicht durchgängig erhoben, so dass keine Aussage zum Anteil des Reiseverkehrs im Verhältnis zum Gesamtverkehr möglich ist. Somit können auch positive oder negative Veränderungen des Reiseverkehrs im Hinblick auf seine Klimawirksamkeit nicht betrachtet werden. Das Vorhaben zielt erstens darauf ab, eine Grundlage zur Ermittlung der klimawirksamen Emissionen des Reiseverkehrs in Deutschland zu schaffen und zweitens die Lücken zu einzelnen Verkehrsmitteln mit Bezug zum Tourismus zu schließen. Zu berücksichtigen sind hierbei als Grundlage das Handbuch für Emissionsfaktoren (HBEFA) sowie TREMOD (TransportModel) als Berechnungsgrundlagen der Verkehrsemissionen.

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