Die Belastung des Schlepperfahrers durch Schadstoffe aus den Abgasen des Schlepper-Dieselmotors kann unter bestimmten Voraussetzungen die zulaessigen Maximalwerte (MAK-Werte) ueberschreiten. Es soll in diesem Rahmen der Einfluss von Schlepperkabinen mit und ohne Klimaanlage auf die Schadstoffkonzentration am Fahrerplatz festgestellt werden. Bei verschiedenen Klimazustaenden und Luftgeschwindigkeiten sowie Anstroemrichtungen sollen mit einem Infrarot-Gasanalysator die unterschiedlichen Konzentrationen in der Kabine abhaengig von der Schadstoffkonzentration in der Aussenluft und deren Entstehungsort sowie der Frischluftentnahme fuer die Klimaanlage ermittelt werden.
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Angesichts knapper werdender Ressourcen und des gleichzeitig steigenden Bedarfs an Ausgleichsmöglichkeiten für die Fluktuation regenerativer Energieerzeuger müssen Strategien für eine zukunftsweisende Energieversorgung für öffentliche Gebäude entwickelt werden. Insbesondere Kinder sind die Ressourcen unsere Zukunft. Schulen haben daher hierbei eine Vorbildfunktion für energieeffiziente und nachhaltige Gebäude in der Zukunft inne. Der Neubau der Karl-Treutel-Schule will sich dazu nicht nur pädagogisch von konventionellen Schulen abheben, sondern soll als erste nachhaltige Plusenergieschule mit einem Stromspeicher zum Zwecke der Netzdienlichkeit ausgestattet werden. Dafür werden insbesondere Speichertechnologien für z.B. Strom sowie mittels Strom erzeugter Wärme oder Kälte vorgesehen sowie in späteren Phasen die Bedarfe benachbarter Gebäude (z.B. der IGS) in Betracht gezogen. Neben diesen anspruchsvollen Zielen werden Innovationen im Bereich der mechanischen Lüftungsanlagen (Fassadenintegrierte Zulufteinheit mit dezentralen KVS-Wärmetauschern) angestrebt. Im Hinblick auf einen zukunftsorientierten, d.h. generationenbewussten Umgang mit Ressourcen, wird neben einer schadstoffreduzierten Bauweise der Einsatz ökologischer und recycelter Baustoffe angestrebt. Durch einen konsequenten kontinuierlichen Dialog zwischen Nutzer, Bauherr und dem Planungsteam soll hierfür ein alltagstaugliches Schulgebäude entstehen, das Grundschulkindern eine heimelige Wohlfühlatmosphäre schafft. Fazit Auf dem Weg zu einer vollständigen Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien ist insbesondere die Entwicklung eines netzdienlichen und nachhaltigen Energiekonzepts für den Neubau der Karl-Treutel-Schule ein weiterer wesentlicher Schritt in Richtung Umweltverträglichkeit und aktiver Klimaschutz. Eine wesentliche Herausforderung dieses Schulbauprojekts lag darin, dass die hier angestrebten ambitionierten Zielstellungen nicht einfach aufoktroyiert werden, sondern im Dialog und mit Blick auf den zu bewältigenden schulischen Alltag von Grundschulkindern in eine funktionierende Schule umgesetzt werden. Die fortwährende Abstimmung mit der Schulleitung und kritische Prüfung der angestrebten und geplanten Lösungen und Klärung der Auswirkungen auf den schulischen Ablauf war Teil des intensiven Planungsprozesses. Voraussetzungen zur Umsetzung und zum Gelingen dieses integralen Prozesses waren neben einem offenen, erfahrenen und engagierten Bauherrn und Nutzer eine adäquat bemessene Bearbeitungszeit, die es ermöglicht haben, ergebnisoffen Varianten und Lösungsansätze zu prüfen und auszuarbeiten, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Ein
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Das Nationalpark Zentrum Multimar Wattforum ist mit durchschnittlich ca. 200.000 Besuchern pro Jahr (davon ca. 35.000 Schülerinnen und Schüler) die tragende Säule in der Informations- und Bildungsarbeit im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Unter den Rahmenbedingungen einer Bildung für Nachhaltigkeit (BNE) wurde auf der Grundlage eines Entwicklungskonzeptes für das Informationszentrum im Jahr 1994 ein dreistufiger Ausbauplan entwickelt: Nach der Eröffnung im Jahr 1999 mit dem Themenschwerpunkt Nationalpark Wattenmeer erfolgte im Jahr 2003 eine erste bauliche Erweiterung (2. Bauabschnitt) mit den Themenschwerpunkt Wale, Watt und Welt-Meere. Im Jahr 2006 wurde eine zweite bauliche Erweiterung (3. Bauabschnitt) mit den drei Themen-Schwerpunkten Wasserrahmenrichtlinie, Fischerei und Lebensraum Nordsee/ Nordatlantik geplant und im Jahr 2009 umgesetzt. Teil der Planungen war eine erhebliche Erweiterung der vorhandenen Aquarienanlage von ca. 150.000 l Seewasser auf mehr als 550.000 l Seewasser und 50.000 l Süßwasser. Daraus ergaben sich neue Anforderungen an die Kühl- und Reinigungstechnik, insbesondere an den Energiebedarf. Teil der baulichen Erweiterung im 3. Bauabschnitt ist ein auf den hohen Energiebedarf in der Aquarienanlage abgestimmtes Konzept zur Senkung der Energiekosten und zur CO2 Emission. Mit diesem Projekt soll als inhaltliche Erweiterung der oben beschriebenen Ausstellungsinhalte ein nachhaltiges Energiekonzept in Teilen baulich umgesetzt und in einer gesonderten Ausstellung präsentiert werden. Besucher des Multimar Wattforum sollen so angeregt werden, sich am Beispiel der Lösungen im Multimar Wattforum mit Fragen der Energiegewinnung und -nutzung zu beschäftigen, mögliche Rückschlüsse auf den eigenen Umgang mit Energie zu ziehen und Anregungen für Änderungen im eigenen Lebensumfeld zu finden. Fazit: Es wurde deutlich, dass im speziellen Fall die Nutzung der Geothermie zur Kühlung der Aquarien nicht geeignet ist, Energie zu sparen. Die Umstellung der Kälteerzeugung von einer strombasierten Kompressionskältemaschine auf eine Mischung aus Freier Kühlung im Winter und Absorberkühlung über ein Blockheizkraftwerk im Sommer ist ein Erfolg. Eine energetisch günstige Belüftung des Multimar Wattforum über eine natürliche Lüftung ist erfolgreich umgesetzt worden. Es hat sich aber auch gezeigt, dass sich aufgrund der fehlenden Erfahrungen bei der Planung und hoher Kosten bei der Umsetzung solche Lösungen aktuell nur bedingt betriebswirtschaftlich darstellen lassen.
Die Innenraumluft von Wohn- und Buerogebaeuden ist ein wichtiger Faktor fuer das Wohlbefinden der dort lebenden und arbeitenden Personen. Aus diesem Grunde ist eine ausreichende Versorgung mit Frischluft erforderlich. Da aber durch eine zu haeufige oder 'falsche' Lueftung der Energieeinsatz unnoetig erhoeht wird, besteht ein Bedarf nach einer geregelten Luftzufuhr, die durch entsprechende Gassensoren gesteuert wird. Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurden verschiedene Sensorprinzipien untersucht. Aus den Untersuchungen konnten dann entsprechende Verbesserungsmoeglichkeiten fuer einen Gassensor abgeleitet werden, die in einer weiteren Entwicklungsphase realisiert werden sollen.
Die Aschara Landwirtschaftsgesellschaft mbH (Aschara) im thüringischen Bad Langensalza ist Teil einer regional operierenden Agrar-, Dienstleistungs-, Industrie- und Baugesellschaft (der ADIB) mit etwa 500 Arbeitsplätzen. Die ADIB ist in den Geschäftsfeldern Landwirtschaft, Nahrungsmittel, Landtechnik sowie Handwerk/Logistik tätig. Die Aschara installierte im OT Wiegleben ein innovatives Lüftungskonzept für Schweinemastanlagen in einem Stallneubau für die Haltung von 2.000 Schweinen. Dabei erfolgt die Frischluftzufuhr über Deckenkanäle. Die Abluft wird über und unter Flur abgesaugt, d. h. oberhalb eines Vollspaltenbodens und unterhalb desselben zwischen Boden und Oberfläche des Gülle-Kanalsystems. Mit der Unterflurabsaugung wird der größte Teil des Ammoniaks am Ort seiner höchsten Konzentration erfasst und dann über einen verhältnismäßig kleinen Teilluftstrom einer ebenfalls entsprechend kleiner dimensionierten und damit kostengünstigeren dreistufigen Abluftreinigungsanlage zugeführt. Ziel des Ansatzes war es, mit einem vertretbaren wirtschaftlichen Aufwand einen großen Teil der Emissionen abfangen und aus dem Abluftstrom entfernen zu können. Das Vorhaben belegt anhand von konkreten Messergebnissen aus mehreren Messkampagnen zu unterschiedlichen Jahreszeiten und Lüftungsverhältnissen, dass bei geschickter Auslegung und Durchführung eine Luftzuführung über Deckenkanäle nebst partieller Unterflurabsaugung (Teilstromerfassung) zu einer fast vollständigen Erfassung der Ammoniak-Emissionen führen kann. Diese können dann über eine entsprechend dem Teilstrom kleiner dimensionierte dreistufige Abgasreinigungsanlage, bestehend aus Wasserwäscher, Säurewäscher und Rieselbettfilter, zu mindestens 70 Prozent abgeschieden werden. Die im Säurewäscher gebildete Ammoniumsulfat- Lösung wird gespeichert und zusammen mit der Gülle als Dünger verwertet. Das vorgestellte Lüftungssystem stellt damit eine effiziente Möglichkeit der Luftreinhaltung bei Schweinemastanlagen und damit einen wirksamen Beitrag zum Umweltschutz dar. Messungen im Stallinneren in 30 cm Höhe (Schweinenase) bzw. 1,50 m (Nasenhöhe Mensch) zeigten darüber hinaus als Folge des absteigenden Luftstroms erhebliche Verbesserungen in den Kategorien Arbeitsschutz und Tierwohl. Eine Übertragung des Systems (Luftzufuhr über Deckenkanäle, Abluft-Absaugung teilweise unter Flur nebst Abluftreinigung) auf teilweise offene Rinderställe (Außenklimaställe) erscheint möglich und aussichtsreich. Eine ökonomische Analyse zeigt ferner die Verhältnismäßigkeit einer Abluftreinigung bei Schweinemastanlagen im Rahmen der verwendeten Kombination auf: Das Produkt (Schweinefleisch) verteuerte sich lediglich um ca. 10 Cent/kg. Damit hat das verwendete System (Teilabsaugung unter Flur mit Reinigung) das Potenzial zum Stand der Technik im Sinne des BImSchG und der TA Luft.
Ziel des Verbundvorhabens ist es den Einsatz von Phasenwechselmaterialen (PCM) in unterschiedlichen Anwendungen im Gebäudebereich beispielhaft zu demonstrieren. Gerade im Gebäudesektor kommt Referenzobjekten und der Demonstration innovativer Gebäudetechnik ein hoher Stellenwert zu, um die Markteinführung energieeffizienter Technologien zu beschleunigen. In einem begleitenden Monitoring sollen wissenschaftlich belastbare Messdaten erhoben werden. Anhand der vorliegenden Daten erfolgen eine Querauswertung und eine Systembewertung. Die Ergebnisse werden über Symposien mit Projektpartnern sowie Planern, Architekten und Investoren kommuniziert und diskutiert. Teilvorhaben 2: Entwicklung, Optimierung und Demonstration von PCM-Kompaktspeichergeräten in Büroräumen. Zu diesem Zweck soll in den Räumlichkeiten der Firma Rubitherm GmbH eine Demonstrationsanlage entstehen. Die Räumlichkeiten sollen mit Frischluft versorgt werden, welche während der warmen Sommertage durch das PCM gekühlt wird. Regeneriert werden die PCM-Elemente über die kalte Nachtluft. Insgesamt soll mit dem Projekt ein Referenzfall für den Einsatz von PCM-Kompaktspeichergeräten geschaffen werden. Es werden unter Anderem verschiedene Plattendicken und Speicherkonstruktionen hinsichtlich der Regenerierbarkeit, Leistung und Regelbarkeit untersucht. Die Teilvorhaben werden durch verschiedene Forschungseinrichtungen begleitet und von Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) koordiniert.
Vorhabenziele: Das an der HCU theoretisch erstellte Fassadenkonzept ermöglicht die variable natürliche Belüftung des Innenraums entweder indirekt über den Fassadenzwischenraum oder direkt durch sogenannte Bypass-Lüftungskanäle. Mit einer abgestimmten Fassadensteuerung können solare Energieeinträge maximiert werden. Durch die Doppelfassade besteht auch bei natürlicher Lüftung ein hoher Außenlärmschutz. An Tagen mit potentieller Raumüberhitzung kann der Energieeintrag minimiert werden durch Beschränkung des Innenraumluftwechsels auf ein hygienisch erforderliches Maß. Damit keine warme Luft aus dem Zwischenraum in den Innenraum dringen kann, erfolgt die Frischluft- sowie Abluftführung durch die Bypass-Kanäle, die nicht mit dem Fassadenzwischenraum verbunden sind. Eine effiziente nächtliche Auskühlung des Innenraums ist durch eine natürliche Lüftung möglich. Das Vorhabenziel ist die detaillierte Entwicklung und Umsetzung einer Testfassade nach dem Bypass-Doppelfassadenkonzept samt einer abgestimmten Steuerung. Die energetische Effizienz und die Qualität des Raumklimas werden mit Hilfe verschiedener baulichen und nutzungsbedingten Randbedingungen anhand von Messungen und numerischen Simulationen erforscht. Arbeitsplanung: 1) Detaillierte Planung der Bypass-Doppelfassade 2) Bau einer Testfassade vor einem Gruppenarbeitsraum am HCU Neubau 3) Entwicklung der Fassadensteuerung 4) Messung der Lüftungsleistung, der Schalldämmwirkung, der energetischen und klimatischen Effizienz 5) Durchführung von numerischen Parameterstudien 6) Veröffentlichungen und Transfermaßnahmen.
Das Ziel der Arbeit bestand darin, den Heizungsaufwand fuer ein Gebaeude durch passive Nutzung der Sonnenenergie zu reduzieren. Voraussetzung dafuer war eine entsprechende Konzeption der Huellkonstruktionen. Beginnend mit Studentenentwuerfen wurde ueber diese Konzepte zur theoretischen Formulierung der Probleme gefunden. Mit einem entsprechenden gesicherten Ergebnisstand begann die Planungsarbeit und die Realisierung als Einfamiliendoppelhaeuser. Die Referenzanlage ist gebaut, die Familien sind in die Wohnungen eingezogen. Grundlage der Gebaeudeplanung war ein - von den Behoerden der ehemaligen DDR vorgegebener standardisierter Typenbau. Damit war ua auch das Preislimit definiert. Der Standort ist Hopfgarten bei Weimar. Das Gelaende ist stark haengig nach Suedwesten. Die durch die Dorfstrasse gegebene Gebaeudeflucht und damit der Standort des Einfangsystems ist von Sued nach West um 30 Grad abweichend. Die Einordnung des Gebaeudes in das haengige Gelaende wurde derart vorgenommen, dass auf der Sued-West-Seite eine zweigeschossige, auf der Nord-Ost-Seite eine eingeschossige Fassade entstand. Damit war der Vorteil verbunden, die Absorberflaeche zweigeschossig - etwa 35 m2 je Haus - mit einem auf den Hauptraum orientierten Flaechenverhaeltnis von ca 1 : 1 zu realisieren. Die erwaermte Luft kann in zwei Varianten in den Kreislauf gebracht werden; direkt in den Raum oder in den Speicher. Das System ist von Hand regelbar. Die Durchlasswiderstaende der Huellkonstruktionen betragen 3 m2k/W. Der Heizungsverbrauch betraegt 58 kWh/m2a. Die Zusatzheizung erfolgt ueber Nachtspeicheroefen. Der ueber die Jahre gemittelte Energiegewinn betraegt etwa 35 Prozent.
Zum Zwecke der Zusatzfeuerung werden in den Rauchgaskanaelen von GuD-Kraftwerken Brenner installiert. Fuer deren optimale Funktion ist die Kenntnis der Zustroemung aus Frischluft und Gasturbinenabgasen erforderlich, die ein moeglichst homogenes Gemisch dieser beiden Komponenten darstellen sollte. Gegenstand des Vorhabens ist zunaechst die numerische Simulation des Ist-Zustandes einer bestehenden GuD- Anlage und die anschliessende Optimierung der Stroemungsfuehrung in den Rauchgaskanaelen. Die Entwicklung von messtechnischen Einbauten soll ein flexibles Reagieren auf verschiedene Betriebszustaende der Anlage ermoeglichen.
Hauptziel des Projektes ist die Entwicklung einer vorgehängten und hinterlüfteten Fassade (VHF). Dieses System stellt bauphysikalisch eine der besten Fassadenkonstruktionen dar und besitzt eine geringere Schadensanfälligkeit als konventionelle Konstruktionen. Es bietet im Vergleich zu monolithischen Aufbauten einen verbesserten Wärme- sowie Feuchtigkeitsschutz für die darunterliegende Konstruktion. Die Innovation der zu entwickelnden VHF bezieht sich auf die Materialzusammensetzung und das Fertigungsverfahren einer universell einsetzbaren Bauplatte, die als Außenhaut der VHF dient. Die Ausgangsmaterialen bestehen aus einer Werkstoffkombination von Recyclaten, unter anderem Pulverlackreste als Hauptbestandteil, recyceltes Glas sowie nachwachsende Rohstoffe (insbesondere Seegras) und polymerbasierte Bindemittel. Die Ausgangsstoffe werden pulverisiert, mit einem Bindemittel vermischt und anschließend bei Raumtemperatur verpresst. Da die Fertigung ohne die Zuführung thermischer Energie erfolgt, ist die Produktion sehr energieeffizient und ökologisch nachhaltig. Für Pulverlack besteht ein Deponieverbot, allerdings werden alle Ausgangstoffe durch das Fertigungsverfahren so gebunden, dass eine nicht gesundheits- oder umweltschädliche Fassadenplatte hergestellt werden kann, welche wasserabweisend, witterungsbeständig, geruchsneutral und sehr formstabil ist. Das Ziel des Teilprojekts der BAM ist die Entwicklung und Optimierung der Materialrezepturen sowie die Optimierung des Fertigungsverfahren einer universell einsetzbaren Bauplatte. Dies beinhaltet die Auswahl geeigneter Ausgangsstoffe unter Berücksichtigung der Korngrößenverteilung und Kornform der einzelnen Mischungsbestandteile. Das Feststoffgemisch wird gezielt optimiert, so dass eine möglichst hohe Packungsdichte und ein möglichst niedriger Bedarf an Bindemittel erreicht werden. Weiterhin wird experimentell eine optimale Mischprozedur ermittelt, die sowohl über die Zugabe, Reihenfolge als auch über die Mischwerkzeuge, Mischerdrehzahl und die jeweiligen Mischzeiten Auskunft gibt. Ziel ist, eine homogene Mischung bei möglichst kurzer, und somit möglichst wirtschaftlicher Mischdauer zu erhalten. Außerdem wird das Material bezüglich den mechanischen Eigenschaften, der Dauerhaftigkeit, der Umweltverträglichkeit und des Brandverhaltens bewertet und charakteristische Materialkenngrößen bestimmt. Die Ergebnisse fließen in die Planung und Durchführung der abschließenden Bauteiluntersuchungen ein.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 28 |
| Wissenschaft | 9 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 28 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 28 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 28 |
| Englisch | 2 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 1 |
| Keine | 23 |
| Webseite | 4 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 24 |
| Lebewesen und Lebensräume | 22 |
| Luft | 23 |
| Mensch und Umwelt | 28 |
| Wasser | 16 |
| Weitere | 28 |